Anita Skåmægøs friedliche Körperkunstspiralen sind in der internationalen Kunstszene schon längst kein Geheimtip mehr, der jedoch noch immer nicht von Roger M. Buergel und Ruth Noack wahrgenommen wurde, sonst wäre diese überaus sympathische Skandinavierin auch gar nicht mit von der Partie; ergo: vor dem Hintergrund einer raumübergreifenden Völkerverständigung wird sie auf der DOCUMENTA 12 überall und zugleich nirgends zu sehen und anwesend sein. Dazu Prof. Dr. Dieter Honisch: “Anita Skåmægøs friedliche Körperkunstspiralen sind eine sensationelle Errungenschaft des menschlich-modern gesteuerten Kunstbetriebs, weil sie sich in gleich mehrfacher Hinsicht gegen den üblichen Kunstkommerz auflehnen: einerseits vereinen sie in ihrer meisterlich ausdefinierten Formensprache migrationsassimilierte Sondersystematiken mit bereits kognitiv hinreichend Verinnerlichtem: Picasso, Miró, Delaunay, Dalí, Hilton, usw. usf. … bis hin zu scharfer Kritik am indischen Kastensystem, andererseits sind Anita Skåmægøs friedliche Körperkunstspiralen unverkäuflich. Hierin liegt wohl ihr größter Reiz, ein Reiz, der sich geldgeilen Galeristen nur schwer wird vermitteln lassen: Man muß sich schon persönlich auf das Ausstellungsgelände der DOCUMENTA 12 bewegen, um sie live zu erleben, ihre Einzigartigkeit zu erfahren, und im Geiste abzuspeichern – wie einen Duft, den man mal in jungen Jahren auf einer Klassenfahrt vernahm, und danach (leider) nie wieder.”
DOCUMENTA12 – Anita Skåmægøs friedliche Körperkunstspiralen!
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