IMHO

Eines jener Kombinationen aus vier Buchstaben, die mir immer wieder im Netz begegnen, ohne zu wissen, welche Bewandnis es damit hat. Nun war ich neugierig genug, der Sache auf den Grund zu gehen. Ergebnis: Das Kürzel IMHO gibt Wohnsilobewohnern die Möglichkeit, Understatement zu praktizieren. Vorausgesetzt es wird zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle im Satz dezent eingesetzt. Ein Beispiel: “Um sich nicht das Beinkleid zu verurinieren, erscheint es mir IMHO ratsam, vor dem Wasserlassen den Hosenschlitz entsprechend der gewollten Anwendung bereits bestehender Rahmenrichtlinien für eine gepflegte Lebensführung zu öffnen.” IMHO bedeutet “In My Humble Opionion“, was übersetzt soviel heißt wie: “meiner unmaßgeblichen Meinung nach…

Und dann fand ich bei meiner Recherche noch das hier.

Published in:  on October 31, 2007 at 2:41 pm Comments (1)

Claudia Roth über die Türkei, Sonne, Mond und Sterne, die zweite Heimat, ihre Liebe zu den Konflikten in der Türkei, die unglaubliche Gastfreundschaft in der Türkei, Kichererbsen, einen getöteten türkischen Freund, warum und wöfür sie seit 20 Jahren kämpft – und jede Menge Alkohol…

Published in:  on October 30, 2007 at 1:45 am Leave a Comment

Diana Krall – Fly me to the moon!

Das ist pure Musikmagie.

Published in:  on October 29, 2007 at 1:24 am Comments (4)

Sendevorankündigung

Meine lieben Meerschweinchenreporthörerinnen und Meerschweinchenreporthörer,

heute ist es wieder soweit, Euer Meerschweinchenreport geht von 15:00 bis 17:00 Uhr auf Sendung. Welches Thema? Nun, das ist der wunde Punkt: ich weiß es leider noch nicht. Vielleicht ist das Thema “Der wunde Punkt” an der Reihe. Vielleicht. Falls ja, so müßte ich mir dazu spontan ein paar Gedanken machen. Wie könnten die “Bullets” in meiner sich gerade vor meinem inneren Auge aufbauenden und ablaufenden PPS aussehen?

1) Wenn man Einschußlöcher nicht rechtzeitig medizinisch versorgt, so mutieren sie zu “wunden Punkten”.

Wer sich mit Schußverletzungen einigermaßen gut auskennt, weiß, daß das allerhöchstens für die Vorderseite, also die Projektileintrittseite, gilt. Die Rückseite hat damit nichts zu tun. Die menschlichen B-Seite ist gegebenenfalls mit dem Lieferanteneingang eines großen Luxushotels vergleichbar; und wenn dort die Kugeln fliegen, dann wird meistens ein Kinofilm gedreht, oder das Hotel steht entweder in New York oder Sizilien.

Und schon gehen mir die Ideen aus, was nicht so gut ist, aber andererseits egal ist, da ich gerade beschlossen habe, daß das Thema meiner heutigen Sendung nicht “Der wunde Punkt” lautet. So einfach ist das. Man muß nur flexibel genug sein – und schon bekommt man einen Arbeitsplatz.

In diesem Sinne:
Bleiben Sie mir – wo immer Sie sind – dynamisch!

Euer Hamlet Hamster

Published in:  on October 27, 2007 at 4:28 am Comments (4)

Wie komme ich bloß von den Kühen und der Kuhmilch wieder runter?

Irgendwie alles nicht ganz einfach. Da entwickelt sich nach einem halben Jahr anstrengenster Bloggerei eine kleine, lecker, locker und leicht geschlagene Assoziationskette, die sogar in Milch schwimmt – und nun bleibe ich bei ihr hängen. Komme einfach nicht mehr von ihr los. Klar, ich könnte Euch ein Kochrezept für Marsianer bieten; es wäre hier abrufbar: How To Cook An Alien? (via Miss Cellania) Oder: How To Cook An Alien And Survive? Gerade die zweite Variante läßt vermuten, daß der Autor vorausschauend mitdenkt. Unter Köchen nicht immer üblich. Man denke nur an Kai Diekmann oder Alfred Biolek. Aber hilft mir dieser kleine Abstecher ins gedankliche Abseits etwa weiter? Nein, nicht wirklich, denn unter gewissen Umständen können Marsianer ihrerseits das gute weiße Milchpulver als Kuh getarnt saugwegbeamen, oder wasauchimmer, naja: H I E R !!! Bleiben wir ahnungslosen Erdlinge also notgedrungen noch etwas bei der “richtigen” Milch hängen. Haben wir es beispielsweise mit einer vorwiegend mit weißer Elementik arbeitenden Power-Point-Präsentation zu tun, so sprechen wir gerne von einer “gesunden” Darstellungsweise eines vielleicht sogar recht schmerzlichen Sachverhalts. Wer liest schon gerne freiwillig FOCUS? Eben. Oder steht im Focus. Ganz alleine mit einem Stier, einer Milchkuh oder Megaphon in der Arena – und alle anderen schauen aus sicherer Entfernung zu. Dennoch: daß die das Filmchen wiedergebende Präsentation nur etwas mehr als drei Minuten dauert; und der Referent alles gesagt hat, was es über das heikle Thema “Erfolg” zu sagen gibt, hat er mit Sicherheit einem kurz zuvor genossenen Glas kalter Milch zu verdanken. Oder aber es liegt daran, daß der Mann Amerikaner ist, und seine Zuhörer sind auch Amerikaner – und Amerikaner sind in mancherlei Hinsicht ziemlich einfach zufriedenzustellen. Dann brauchen wir also gar keine keine Milch? Also, bevor wir sie mutwillig den Chinesen überlassen, so sollten wir sie lieber selbst trinken. Edel sei das Magenbitter, hilfreich, weiß und gut!

Filmchen via Vicina Blog

Published in:  on October 26, 2007 at 3:29 am Leave a Comment

Feinste Kuhmilch vom Feinsten!

Manchmal sprüht die Milch des Lebens wie sie will.
Manchmal steht der Milchzapfhahn ganz einfach still.
Manchmal brauch’ ich morgens meine Ruh
und dann such’ ich Trost bei einer Kuh…

Tja, so ist das eben: Gestern philosophierte ich noch darüber, daß mich der Begriff Halbschuh irgendwie an Schwälbchenmilch und Winnetou denken läßt; und heute assoziiere ich mit Kuhmilch marsianische Spermamännchen, die an Sonnenarmut leiden – was irgendwie aufs Gleiche hinausläuft. Finde ich jedenfalls. Ist das nicht alles seltsam? Und dann diese Euterfontäne. So effibriestesk. Aber erschießt die Kuh die Männchen mit Milch, weil sie sich weigern, bestehende gesellschaftliche Konventionen anzuerkennen? Ein starres Gesellschaftssystem, mit strengen Regeln und Sonntagsspaziergang? Oder ist das nur das Produkt einer Milchmännchenrechnung, weil sich die Rauminhalte der Butterbrote Louis XIVs nicht mit den Binomischen Formeln ermitteln lassen? Charles Beau du Lait wäre an dieser Stelle für ein ordentlich gefülltes Glas Milch sicherlich dankbar, vorausgesetzt es verzichtete darauf, sinnlos rumzuhampeln. So wollen wir doch mal sehen, ob sich das nicht bewerkstelligen läßt. Wäre schön.

via adverblog

Published in:  on October 25, 2007 at 2:30 am Comments (4)

Drogensong

Eigentlich suchte ich auf youtube nach etwas völlig anderem, aber, naja, wenn es halt so kommt, dann kommt es eben halt so. Das Gitarrensolo erinnert mich entfernt und auch nur entfernt ein bißchen an Keith Richards. Aber das “bißchen” tut es wirklich. Wobei: vielleicht ist das “bißchen” doch eher mit Jimi Hendrix emotional in Verbindung zu bringen? Wenn Keith Jarrett Gitarre spielen würde, dann würde ich mich möglicherweise auch an ihn erinnert fühlen. Es kommt eben ganz darauf an, wie man gewillt ist, die Sache zu bewerten und letztlich auch zu betrachten. Es kommt eben immer ganz darauf an. Ganz. Und nie halb. Halb wie Halbschuh. Ein Wort, das mich an Schwälbchenmilch und Winnetou denken läßt.

mehr

Published in:  on October 24, 2007 at 2:28 am Comments (9)

Nichtrauchen macht frei!

You don’t always die from tobbaco,
sometimes you just lose a lung,
Oh, you don’t always die from tobbaco,
Sometimes they just snip out your tongue,
And you won’t say worth a heck,
With a big hole in your neck,
( Cuz you don’t always die from tobacco )
Cuz you don’t always die from tobacco.

Hey, seit Anfang Oktober bin ich definitiv Nichtraucher. Und es war ganz leicht, denn ich bin stark – und die Immernochraucher sind schwach. Sie verdienen den sozialen Abstieg, Gehaltskürzungen, Arbeitsplatzverlust und einen Platz an der Chemosonne. Genau. So ist das nun einmal – wenn man es endlich geschafft hat, den Tabak-C.E.O.s ins Gesicht zu pinkeln! Ich fühle mich gut. Ich bin frei und erfolgreich. Meine Zunge ist nicht mehr belegt. Und das ist irgendwie die Hauptsache.

Published in:  on October 23, 2007 at 1:32 am Comments (3)

Na, seid Ihr auch so seltsam angeplättet?

Müdigkeit im Wechsel mit starkem Arbeitsantrieb? Almabtrieb im Wechsel mit gestiegenen Milchpreisen? Alles gar nicht mehr seelisch unter einen Hut zu bringen. Und die Kühe? Müssen wir vor ihnen ob soviel Tapferkeit jetzt unsere Hüte ziehen? Möglich wäre es schon. Dana Lyons ist Kuhexperte der ganz besonderen Art; so etwas wie eine intellektuelle Melkmaschine, obwohl er das gar nicht gerne hört. Ihm verdanken wir dieses schöne Video, eine gelungene Symbiose aus Herz und Verstand, Phimose und Vaterland, aber auch Glycose und allerhand. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die noch leben und gleichzeitig soviele Talente zu gleicher Zeit in sich vereinen. Wie schön, daß es das noch gibt.

Published in:  on October 22, 2007 at 9:46 pm Leave a Comment

Oh güldner Herbst!

Ihr prangt in meinem Busen,
Sehr möcht ich mit Euch heut schmusen.
Ihr öffnet Eures Blickes Pforten,
Es fällt das Laub an allen Orten.
Ungezählte Blätterboote schweben auf der Spiegelfläche,
Ungezählte Blättertote zahlen ihre Lebenszeche.
Fegende Schauer körniger Luft,
Ertränken sie in ihrer Gruft.
Weißgefiedert, ungewürzt,
Kommt ein Gänslein angestürzt;
Und selbst mit porenreiner Weste
Wird sein Hälslein bald gekürzt.
Zerstoben tanzt die Blätterwalze
Tango, Foxtrott und auch Twist,
Welch’ ein herbstliches Gebalze:
Voller Schicksal, voller Liszt.
Der Sonnenkreis durchdringt den Dunst
Und zeichnet mit vollkommener Kunst
Dies lieblich süße Trauerspiel
Mit zart pastellenem Gefühl.
Rastlos, kalt und unermüdlich
Hastet Wind durch dieses Land.
Ich selbst find’s ganz gemütlich:
An meines Apfelstrudels Tellerrand.

Copyright © by Hamlet Hamster

Published in:  on October 21, 2007 at 11:33 am Leave a Comment