Archive | June, 2010

Vitra Design Museum

28 Jun

Being a regular consumer of meerschweinchenreport you already know that we always keep an eye on vitra. So did we in August 2008 when they were celebrating their eye-catching Ampelphase 3 – Raumrot in Frankfurt am Main. 

Now, the new VitraHaus created by no one less than Herzog & de Meuron had its Grand Opening on Vitra Campus in Weil am Rhein during Art|41|Basel this June. Is there a better way to show all the goodness and geniality that come up with and inside of this building than to do it with a unique photo-essay? A photo-essay which understands all the great design examples as an invitation to play visually around with them? Just try to figure out the meaning of the last two sentences; and click this link! Or the following one that comes along as Grand Opening.

Award winning photographer Andreas Baier invites you into his visual world where horses still run free and men do what others only dream about. In short: this link is a must!

VitraHaus. Vitra Design Museum. Architects: Herzog & de Meuron.

Mein Tip!

27 Jun

Es ist jetzt 15:46 und ich nehme an, daß das Team der deutschen Fußballnationalmannschaft das Spiel gegen England während der regulären Spielzeit bedauerlicherweise mit 1:4 verlieren wird.

When the going gets tough the tough gets going!

20 Jun

Morel’s publications under the AFP-Getty-Suaero byline

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Just let me quote the key issue:

At 4:54 pm on January 12th this year Daniel Morel did find himself in an earthquake. A Haitian photojournalist of some 25 years experience, he was working in Port-au-Prince when the biggest earthquake to hit the Caribbean for 200 years struck the city. As he began photographing the devastation Morel, a former Associated Press staffer, realised the importance of distributing his pictures as quickly as possible. What happened next, and decisions yet to be made in a Manhattan courtroom, may come to redefine how photographers and big media interact with the freewheeling world of social media.

  • At 5:20pm Morel opened a Twitter account called PhotoMorel, tweeted that he had exclusive earthquake pictures and uploaded 13 images to TwitPic, an associated, but separate, service.
  • At approximately 5:28pm one Lisandro Suaero, located in the neighbouring Dominican Republic and previously unknown as a professional photographer, hijacked the 13 images, uploaded them to his own TwitPic account, and tweeted that he too had exclusive earthquake pictures.
  • At about 9:45pm Agence France Presse copied the images from Suero’s account, and subsequently began offering them for licensing.
  • I strongly recommend reading the full story.

    via vsnfd

    Denn eins ist sicher: die Enten!

    19 Jun

    A brown pelican coated in heavy oil wallows in the surf June 4, 2010 on East Grand Terre Island, Louisiana. (Win McNamee/Getty Images) #

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    Die volle Geschichte gibt es hier.

    via Tweet by Dr. Kristina Schroeder (Die Echte)

    Vuvuzelas …

    18 Jun

    … genießen bedauerlicherweise den Vorzug, unter phonetischen Gesichtspunkten dem Namen Uwe Seeler ziemlich zu ähneln – und sich vor diesem Hintergrund einer Akzeptanz erfreuen, die dem kollektiven Harmonieverständnis der Deutschen unter normalen Lebensumständen nur schwer abzuringen wäre.

    Doggy, just calm down!

    17 Jun

    You will get your real eyes back. Promise.

    via adsoftheworld

    7 Tips für die Selbstvermarktung…

    16 Jun

    … oder wie ich mir getrost die Kugel geben kann (hihi)

    ADC-Auszeichnung für Judenverfolgung

    15 Jun

    Nach dem Weggang von Oliver Voss bei JvM scheint dort zumindest hin und wieder die Herstellung vernünftiger Anzeigen möglich. Wollen wir hoffen, daß der Aufwärtstrend anhält.

    Art Director: Jens Pfau

    via: Hitler Blog

    NASA meets VIAGRA

    14 Jun

    Recently, we’ve been invited to Pfizer presenting some of our ideas dealing and playing around with Viagra. We weren’t so sure being the right guys for things like this because the larger the companies are the less they like to share their special sense of humour with the public. Particularly not if the company is in the pharmacy business. A patient who’s laughing about his own cancer disease shall not be promoted in any way. That’s a golden rule. Certainly, there are tons of exceptions, yes, but there are millions of more tons of examples teaching us the contrary. Especially, when the company is in the pharmacy business.

    The more surprised we were when our first lad, sorry, ad immediately hit the flip chart, then destroyed the coffee machine followed by a tremendously unoverhearable WROOOOOOOM. Finally it set the whole building on fire. Uncomfortable side-effect: The ad has never ever been seen again.

    Comfortable side-effect: Pfizer’s staff members of the marketing department had instantly and probably their best sex ever – with each other. Hic et nunc in the conference room. And the most impressive detail: nor have they eaten our history making ad literally neither was it part of their digestion in a spritual way; they had just a look at it. That was all. Unbelievable.

    The consequences of all of this were clear: we’ve got the job! And so here we are, right on the moon’s surface doing some important research for our next ads.

    Unfortunately, some unpleasantly looking questions arose when the reaction on Pfizer’s side sticked to ground zero. We thought that the only association this ad above allows is that it is showing what has been left behind when a Viagra-influenced-Superdick was digging and trying to penetrate an acre of moon land (or some acres more) for a minimum period (just let’s be realistic) of 24 hours. Well, this is what we thought.

    Nevertheless, we sold two out of three, so things could have gone worse.

    Photography by NASA

    God Ad – Bad Ad

    13 Jun

    Is there anything left to say…

    via adsoftheworld

    Den Armen eine Stimme geben!

    12 Jun

    “Modernes Gralverständnis”, so lautet der Titel dieses beeindruckenden Bildes des Künstlers Mustapha Mandelbaum, das seinem Zuyklus “Den Armen eine Stimme geben” zugehört und erfreulicherweise – angesichts des ernsten Themas – auf jegliche digitale Effekthascherei verzichtet.

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    Als uns Mustapha Mandelbaum in der Redaktion besuchte, so war uns allen schnell klar, daß wir einem Ausnahmekünstler gegenübersitzen. Er ist zuvorkommend und bescheiden, höflich und gebildet; und er interessiert sich nicht für seine Vita, sondern nur für sein Ziel, das er unbedingt erreichen möchte: den Armen eine Stimme zu geben. “Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen” so argumentiert er “wenn wir es nicht in absehbarer Zeit schaffen, auf friedliche Weise den Lebensstandard für die Ärmsten in unserer Gesellschaft zu heben, dann haben wir alle ein ernstes Problem. In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder Umverteilungsprozesse von Besitztümern, nur daß diese Umverteilungsprozesse bedauerlicherweise immer mit Kriegen einhergingen. Die große Aufgabe, vor der unsere globale Gesellschaft steht, ist nun, diesen Umverteilungsprozeß ohne kriegerische Begleitmaßnahmen und frei von ideologischen Verbohrtheiten einzuleiten.” Weiter verweist Mustapha Mandelbaum auf ein wichtiges Zitat John Fitzgerald Kennedys, das wir im Netz fanden und das im Rahmen der “Du bist Deutschland”-Kampagne vor einigen Jahren publiziert wurde:

    Bitte anklicken, um die Lesequalität zu erhöhen!

    Ist Mandelbaum ein unverbesserlich optimistischer Moralist? Wir glauben eher, daß er der von ihm formulierten Lebensregel “Nächstenliebe ist die höchste und feinste Form von Egoismus” huldigt. Zumindest ist das der Leitsatz, mit dem er versucht, die vermögenden Mitglieder unserer Gesellschaft zur freiwilligen Abgabe eines Teils davon zu überzeugen. 

    Mutapha Mandelbaum wurde von seinem Großonkel Prälat und Apostolischer Protonotar der Danziger Katholiken Prof. Dr. Franz Josef Wothe nach christlichen Grundsätzen erzogen und zur Nächstenliebe angehalten. Besonders beeindruckte Mandelbaum die Haltung seines Großonkels gegenüber “seinen Danzigern”, als Herbert Hupka 1985 als Präsident der “Landsmannschaft Schlesien” das Motto „40 Jahre Vertreibung – Schlesien bleibt unser“ in den Vordergrund rückte, dahingehend ins Gewissen redete, daß der erste, der “Danzig ist unser” oder ähnliches fordern sollte, sofort rausfliegt. In dieser Grundhaltung schwang nicht etwa Opportunismus mit, sondern das Wissen, kurz nach Kriegsende in der Bundesrepublik dauerhaft eine neue Heimat gefunden zu haben. Außerdem war es dem Apostoloischen Protonotar, der seine Bischofsweihe persönlich von Papst Paul VI erhielt, angesichts seiner eigenen Vita – kurz vor Kriegsende stand er vor seinem Exekutionskommando, das nur deshalb nicht seinen Job machte, weil einige Mitglieder daraus nicht auf “ihren Pfarrer” schießen wollten – stets schleierhaft, wie man “Problemchen hegen und pflegen kann, die bei genauer Betrachtung gar keine sind”.

    Mustapha Mandelbaum möchte nichts sonst über seinen Lebensweg preisgeben. “Das würde zu sehr von meinem eigentlichen Ziel ablenken” führt er erklärend dazu aus. Auf seinen Künstlernamen angesprochen, sagt er, daß er damit die große Versöhnung zwischen allen Völkern und Kulturen anstrebt. Auch die zwischen Christen und Juden. 

    Möchte man einen echten Mandelbaum sein Eigen nennen, so muß man als Sammler zunächst ein volles Drittel des Kaufpreises direkt an eine sinnvoll agierende Wohltätigkeitsorganisation überweisen. Danach erfolgt ein längeres Gespräch mit dem Sammler über den Sinn des Lebens und die Bedeutung des eigenen Seins innerhalb dieses von Gott geschaffenen Konstruktes, das wir gemeinhin mit “Leben auf unserem Planeten” zu umschreiben versuchen.

    Kommt Mandelbaum dann zu dem Ergebnis, daß im Sammler ein menschlich gereifter Kern ruht, so ist er bereit, sich von einer seiner Arbeiten zu trennen.

    Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht Mustapha Mandelbaum alles Gute und weiterhin viel Erfolg, sein Ziel zu erreichen.

    Pulp Fiction’s famous foot massage reinterpreted

    12 Jun

    Remember Vincent’s and Jules’ famous dialogue about giving Marsellus Wallace’s wife a firm foot massage; and their difficulties to figure out if a firm foot massage is better to be seen as equal as screwing her up to death, or not? You can literally see in the lion’s face that he is thinking about the correct answer. Is it the same ballpark? Is it not? Who knows…

    Well, what we know is that the picture was taken in The Lion Park near Johannesburg and that the tickle-junkie is nine-year-old Jamu.

    Don’t forget to click The-Cellar-Image-of-the-Day-Link; the comments are funny.

    Quote «foot massage» (and others) from Pulp Fiction
    via Cellar Image of the Day

    (fast) geheime taz!

    11 Jun

    Fällt Dir eigentlich irgendwas auf? Nein? Das dachten wir uns bereits. Etwas neidisch auf die Tagebücher Hitlers, die Tagebücher Goebbels und den STERN, was? Und: Was heißt hier eigentlich “geheim”, wenn jeder die Gedanken Brunis zu Themen wie Trennungslinie der Liebe, Gurkengratin der Liebe, Fernsehengel der Liebe, Lichthupe der Liebe, Zwergpony der Liebe, Ralleystreifen der Liebe, Pfannkuchen der Liebe – Heute: Die Spanische Fliege, Radmutter der Liebe – Heute: Neptun taucht auf, Blütenmeer der Liebe – Heute: Gute Aussichten auf neue Pobacken, Handgranaten der Liebe – Heute: Gartenübungen vor dem Nato-Gipfel, usw. usf. in aller Wahrheit, Klarheit und Echtzeit bei Dir lesen kann?

    Oder hast Du echte Probleme mit der Geheimhaltung? Falls ja, so könnten wir Dir den Kontakt zu einigen SpezialberlinerInnen bzw. SpezialwiesbadenerInnen herstellen, die in dieser Disziplin zwar auch keine sonderlichen SpezialperfektionistInnen sind, die aber die Grundregeln des Geheimhaltens dann doch um einiges eher begriffen haben als Du, Du (fast) geheime taz. Oder geht es Dir nach wie vor nur um eine möglichst kraftvolle Bekämpfung des Establishments – hier mit den Mitteln der paradoxen Interaktion auf erweiterter Metaebene? Oder ist Euch diese Art der schmackhaften und leicht verdaulichen Themenaufbereitung von Eurem vergleichsweise neuen Mitgesellschafter Kai Diekmann reingedrückt worden? Die Wahrheit? Die Wahrheit!

    Viele Grüße von Deinem Meerschweinchenreportwahrheitministerium

    Meerschweinchenreport mit 100 Watt!

    10 Jun

    Ein chinesischen Sprichwort besagt: Meldungen zu veröffentlichen, die einem steinzeitalten Steinwurf vom neuzubauenden Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt sind und gleichen, gleicht der Einnahme überfrisch zubereiteten Tees, der in einer Tontasse serviert wird, deren äußere Oberfläche ein hämisches Grinsen in guter, alter und bewährter 3D-Hollywood-Horrorfilm-Ästhetik eingraviert ist.

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    Das schreiben die anderen: klick!

    __________________________________oder klick!___________

    Peter Pan`s Blick in die Welt: Virales Marketing – Oder:
    Was ein Meerschweinchen mit der Sueddeutschen gemeinsam hat?

    Tränen und Hiebe den Zähnen zuliebe…

    9 Jun

    Was hat es nicht schon alles gegeben, um die Zähne wiederzubeleben: Sie wurden von vorsintflutlich(t)en Ärzten einfach unchristlich ausgeschlagen, um neuen Lebensraum in den Ostgebieten menschlicher Mundhöhlen zu schaffen (besonders für eventuell nachwachsende Generationen aus dem kaiserlichen Weißheitszahnbereich); sie wurden gegen ihren Willen ständig geputzt und mit Zahnbürsten gedemütigt, wurden so rücksichtslos um ihr Recht auf freie Entfaltung ihrer mühsam gezüchteten Zahnpersönlichkeiten gebracht; wurden immitiert und in Gips gegossen, aufgebohrt und ausgebessert, mit Mundwasser malträtiert, usw. usf. (originell ist das nicht, aber so war es nun mal) Punkt.

    Punkt? Nein, noch nicht ganz: Ab dem Jahre 1914 mußten sie zudem lernen, in Reih’ und Glied zu marschieren und die Bereitschaft zu adaptieren, sich gegebenfalls an feindlichem Flugbegleiterpersonal sprichwörtlich sich selbst auszubeißen:

    Aber, und das ist die Krux: Alle Reden von Zähnen, aber so gut wie niemand spricht über das scheinbar lobbylose Zahnfleisch: das lockere Mundwerk. Doch jetzt gibt es die Zahn(fleisch)rechtsorganisation Parodontax, die sich parodontaxerweise als Zahnpastatube verkleidet um alle Belange geschundener Kauwerkzeuge und ihrer fleisch- und unfleischlichen Umgebung fürsorglich kümmert. Tut sie das? Ja, sie tut das. Über die Art und Arbeitsweise von Parodontax dürfen wir hier leider noch nichts berichten, aus Sicht der Organisationsleitung wäre das viel zu verfrüht, zu undeutsch, zu uneuropäisch, kurz: zu unmenschlich; aber ein Kurzstatement über die Qualität ihrer Arbeitseinsätze ist uns doch gestattet, und das lautet: großes Kino!

    Bleibt nur noch die Frage: Wer steckt hinter der Planung, der Umsetzung und der Durchführung dieser starken und wahrlich parodontaxen Kommunikationsmaßnahmen? Ein kurzer Blick hinter die Kulissen – und schon wissen wir’s:

    Advertising Agency: Grey Bucharest, Romania
    Creative Director: Claudiu Dobrita
    Art Directors: Bob Toma, Vlad Macarie
    Copywriters: Eugen Suman, Claudiu Dobrita
    Illustrator: Victor Trifan
    Additional credits: Cristiana Spataru
    Published: April 2010

    Mit der örtlichen Bestimmung “Bukarest, Rumänien” ist, so denken wir von der Meerschweinchenreportredaktion, sowieso alles gesagt, denn zu Zeiten des Großdeutschen Reiches war Rumänien ohnehin besser als das “Zahnfleisch des Balkans” bekannt, was wiederum den griffigen und mit einer gesunden Portion Lokalkolorit ausgestatteten Reklamespruch “Don’t let gums bleed to death” erklärt.

    Und was sagt uns das alles? Das alles sagt uns, das das Thema Vergangenheitsbewältigung, wie von uns Meerschweinchenreportredakteuren schon immer vermutet, kein Thema ist, für das der Bundesrepublik Deutschland, entgegen den Ansichten unserer derzeit außerparlamentarisch-opositionellen sowie tatsächlich legislativen Führungsriege, ein Alleinbearbeitungsanspruch zustehen sollte.

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    Wenden wir uns nun einem anderen wichtigen Thema zu: der Werbung und den Zähnen Vietnams. Auf dem Plakat sehen wir das große Mövenpickeis des Monats Agent Orange und wie es die Wahl zum Mövenpickeis des Monats aufgenommen hat; gemäß seinem Gesichtsausdruck versucht es, das beste aus der verzwickten Situation zu machen: so ungemütlich wie möglich aus der Waffel zu schauen.

    Was wir uns nun fragen: Ist Speiseeis “Agent Orange” für die mittlerweile hinreichend kriegsungewohnten Zivilisten Vietnams eine Art Mike “Es sind die Zähne, mit denen wir uns durchs Leben beißen” Tyson, der sie Kraft seines furchterregenden Anblicks genau dahin treibt, wohin sie getrieben werden sollen: nämlich direkt in die Arme der fürsorlichen “Westcoast Dental Clinic“? Falls ja: Es lebe die Kraft der Kommunikation!

    Liste der Verantwortlichen:
    Westcoast Dental Clinic – Specialized care for sensitive teeth.

    Advertising Agency: Grey Group, Vietnam
    Creative Directors: George Vargas, Rajib Gupta
    Art Director / Copywriter: Rajib Gupta
    Illustrators:
    - Linh Pham,
    - Arnuphap Wimonchayanurak (Day),
    - Anh Tuan Tran Nguyen
    Photographer: Dusit Phongkraphan (Otto)
    Additional credits: Chamlong Intarach (Banana) / Professional Image
    Published: April 2010

    via adsoftheworld

    Mars

    8 Jun

    Sie! Ja, Sie! Fühlen Sie sich schuldig, ohne richtig schuldig zu sein? Ja? Prima! Dann haben Sie einerseits bereits gewonnen und gehören andererseits nicht zu den von mir Gesuchten. Ich suche chronisch Schuldige, die sich auch weiterhin chronisch unschuldig fühlen dürfen, und zwar so lange sie es möchten.

    Wollen Sie dazugehören? Ja? Prima, dann schließen Sie nun die Augen und stellen sich vor, daß die Erde der Mars und der Mars die Erde ist – und immer schon war. Oder so ähnlich. Jedenfalls vom Prinzip her.

    Wenn Sie diesen Schritt vollzogen haben, dann gehen Sie zu Ihrer Bank und legen dort ein Sparbuch an. Anschließend fertigen Sie sich eine frische aber dennoch leichte Gemüsebrühe und denken dabei über das Lebensglück des Koalabären nach. Das war’s eigentlich auch schon.

    via neatorama

    ART Basel Miami – Skywalker

    7 Jun

    The Art|41|Basel|16-20|6|10 is just a couple of days away. Enough reason for a short flashback. Enough reason for a unique game which is entitled to be named quoting:

    Project: Sky Walkers // Client: Toyota Scion // Project Overview: In 2006, FriendsWithYou opened Art Basel Miami with a large-scale inflatable procession that is comparable in scale to the Macy’s Day Parade. Commissioned by Toyota Scion, “Skywalkers” featured 18 giant blimps (designed by FriendsWithYou & our artist friends), over 300 volunteers, a high school marching band, and thousands of attendees all working together to celebrate the Earth as the newest member of the universal community. The parade illuminated the skies of Miami’s South Beach and made international headlines around the world including New York Times online, The Art Newspaper, and The Miami Herald. “Skywalkers” represents the magnitude and magic that only FriendsWithYou events can bring to life.

    Quote taken from here. “Here” is also the place where you can get in touch with much more exciting examples of how one can express himself (or herself, of course) by adapting famously known art designs. The one above reminds us of Bridget Riley? Or may be of Paul Smith? And the other designs of Malcom Forbes light? Who knows, who knows…

    via Oh Joy

    Vattenfall Fotopreis für Berlin

    6 Jun

    Die Arbeit “Bauhausbau hinter wärmender Heizhecke” von Ludwig Sachsenschläger aus dem Jahre 1854 zeigt genau das, was der Titel vorwegnehmenderweise besagt – und machte ihn so zu einem vorbildlichen Vertreter der “neuen Genauigkeit” – eine Geisteshaltung, die 1870/1871 zwangsläufig zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870–1871 führte.

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    Nachdem das Thema des letztjährigen Vattenfall-Fotopreises “Energie” verläßlich vorhersehbare Ergebnisse produzierte, die hier eingesehen werden können, heißt der diesjährige Vattenfall-Fotopreis nun “Vattenfall Fotopreis für Berlin” und thematisiert vor diesem Hintergrund konsequenterweise “Wärme”.

    Die Meerschweinchenreportredaktion erwartet Bilderserien von glühenden Alpen, geschmlozener Alpenmilchschokolade sowie gegrillter Alpenmilchkühen, von topflappenhäkelnen Sorbinnen, die herzerwärmende Geschichten von früher zu berichten haben; oder auch nur einfach reparaturbedürftigen Steckdosen in reparaturbedürftigen Plattenbauten im Makromodus. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß Ingo Taubhorn Jurymitglied ist, wäre natürlich auch eine Siegerserie lollilutschender nackter Männer in der Umgebung ihres natürlichen Arbeitsplatzes durchaus vorstellbar.

    Hier die genaue Wettbewerbsbeschreibung auf der Vattenfall-Heimseite, und hier die Teilnahmebedingungen. Die Altersbeschränkung liegt bei 35 Jahren, aber, so die tiefe Überzeugung der Meerschweinchenreportredaktion: Man ist immer so alt wie man sich alt fühlt. Ergo: Immer ran an den gegrillten Speck, denn es winken attraktive Taschengeldpreise:

    Platz 1: EURO 10.000,-
    Platz 2: EURO: 8.000,-
    Platz 3: EURO 6.000,-

    Und nicht vergessen: Die nächste – vollkommen überzogene – Stromrechnung möchte schließlich auch von irgendwas bezahlt werden.

    Cybersex?

    5 Jun

    How real can one become in unreality? Or: how unreal is real? First let’s take a look at Kasey McMahon’s real masterpiece of art which she named: “Connected”. “Connected” is a life-size self portrait made of steel, CAT5 and other data cables. Everybody who calls a computer and a connection to the Internet his own may guess what Kasey McMahon’s intentions are all about. Really? Really. Well, as long as such described www-community-member may do both counting to three and downing a Coke-Zero at its utmost efficiency. Naturally, both preferably performed synchronously.

    But does the artist only reflect about the relation between humanity and advanced technology brought down to its particular technical specifications, which the artist calls “The Global Brain”? Unignorably in her piece of artwork there is a strong aspect of sexuality immanent as well.

    Cybersex? Of course!

    Kasey McMahon’s website, Photo by Kevin Rolly

    via neatorama

    Hitler = Rosa von Braunheim?

    4 Jun

    Zuerst dachte ich sofort an Günter Wallraffs neuen Enthüllungsroman Von ganz hinten, dann aber dachte ich mir, daß das nicht sein könne, denn schließlich ist Wallraff psychisch längst tot.

    Dann erfuhr ich (Telegraph), daß es sich ganz offenbar um Werbung aus Italien handelt, wo es die sizilianische Textilfirma Duce mit dem Werbespruch “Cambia Style – Don’t Follow Your Leader” (“Verändere deinen Stil – Folge nicht deinem Führer”) schaffte, die kirchlichen Würdenträger vor Ort in eine tiefe Sinnkrise zu stürzen: War die Verwendung von Purpur nicht ausschließlich für klerikale Amtstrachten vorgesehen? Und die Vergewaltigung Schutzbefohlener nicht ebenfalls dem Klerus vorbehalten?

    Und was heißt: “Verändere Deinen Stil – Folge nicht Deinem Führer?” Präsentierte sich denn nicht unser aller Hitler früher bevorzugt in der Farbe braun? Denn Eva Pink hieß sie ja nun nicht. Oder Eva Rosa. Und Rosa eben nicht “von Braunheim”. Oder etwa doch? Beweisführungen sind das mal wieder…

    Also, was mich am meisten an der oben stehenden Abbildung stört, das ist das Herzchen auf der Armbinde. Der grüne Punkt wäre um einiges treffender. Dann könnte man das Bild mit der Überschrift “Stellt die Flasche an die Wand – Dosenpfand! Dosenpfand!” versehen. Und war Hitler nicht ohnehin Obermohr der “Nationalen Sammelstelle Dosenpfand-affiner Produkte” (NSDaP)? Eben.

    via: Hitler-Blog