Dr. Strangelove Pool (Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb: photos, posters, lobby cards, etc) on flickr
Es schneit – Ambitioniertes Gedicht wider den Klimawandel
28 Nov
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Jack Nicholson photographed by Albert Watson
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Es stimmt, der Zimt erklimmt den Äther,
Meine Mutter backt heut’ »Kuchen-Väter«.
Die Täter ertappt auf frischer Tat,
Der Teig geht auf mit seiner Saat,
Grad so wie’s ihm gefällt:
Ein Komet die Nacht samt Tag erhellt,
Er läd zum Schmaus in Saus’ und Braus’.
Herr Santa-Claus besucht die Länder
Und vollstreckt »Return to sender«.
Als Kurier im Auftrage des Herrn,
Bringt er zum Pudel stets den Kern.
Der Weihrauch glüht in seiner Pracht,
Die Fracht betritt die Atmosphäre,
Zum Öffnen nimmt man eine Schere,
Auf daß mit Sorgfalt und Bedacht
Sie den Besitzstand mehre.
So ehre man den Tag der Tage,
Und nebenbei: Die Plätzchenplage,
Sei bedichtet, vernichtet, keine Frage!
Gleißend glibbern alle Bäume,
Träume sind meist Schäume,
Doch die Räume stehen fest:
Still und starr ruht der See.
So läßt der Schnee sich nun nicht Lumpen,
Er grüßt mit großen Hagelklumpen.
Durch Pumpen fließt die Luft ins Freie:
Auf ewig siegelt sie das Neue,
Denn das Gestern und das Heute
Wird verdeckt durch das Geläute
Aller Glocken, die zu gleicher Zeit
Froh verkünden: Seht, es schneit!
Motorized Toothbrush With Real Unique USP
28 NovEs ist das Bestreben vieler Unternehmen, ihre Produkte mit Eigenschaften auszustatten, über die konkurrierende Produkte nicht verfügen. Produkte mit einem signifikanten Alleinstellungsmerkmal (siehe beispielsweise oben) weisen somit – ganz Fachjargon – eine sogenannte USP – Unique Selling Proposition auf.
Produkte, denen besagtes Alleinstellungsmerkmal unübersehbar anhaftet, sorgen in den Gesichtern der Mitglieder der Geschäftsleitung jener Unternehmen, die diese Wunderprodukte auf den Markt gebracht haben, im Regelfalle für einen Ausdruck tiefer Zufriedenheit (siehe beispielsweise oben).
Ist es Zufall, daß besonders irrwitzig anmutende Erfindungen häufiger den Eindruck erwecken, als wirke einmal mehr Daniel Düsentriebs Helferlein mit?
Susie Asado – Hello Antenna
28 NovEiner großartigen Empfehlung Tassilo von Grolmans folgend, saßen wir vor einem oder sogar zwei Jahren in Frankfurt in ihrem Konzert. Sagenhafte Sache – ihre Musik. Ausführliche Informationen gibt es auf Netplanet Harburg zu lesen.
From “The Unknown Supergirl” to the “World’s Greatest Heroine” – in just one game
27 Nov
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Should your dice has given you a 2 you lose instantly powers, have to drop back one field, but will then be adopted by a completely unknown couple, which resets your powers immediately, and that means you shall now move forward two fields where the following message awaits you: “Lesla-Lar, Supergirl’s Foe. Lose 1 Turn.” All that means that your dice seems to be a twisted person, not knowing the difference between a 2 and a 3 – of course.
Certainly, to become the World’s Greatest Heroine in just on game shall not to be seen as a piece of cake. Certainly not. Here is another evidence supporting that theory: Imagine that you’ve made it – somewhere, somehow – to field #7 where you instantly gain powers and are allowed to move 2 steps forward, will then be told that you’re immute to (green) kryptonite; a circumstance that gives you another 3 steps for free in addition, but – as a matter of fact – you will now be introduced to the destroyable attitude of The Infinite’s Monster’s unholy feet, which will let you drop back 2 steps. You end up with the message: “Linda becomes fat. Lose 1 turn.” By the way: Linda is you.
So, what does Linda learn from that? Regaining powers, being immute to kryptonite and being nearly smashed by some infinite monster’s feet makes you pretty fat. The exciting game is right: To cope with all that, you have to be the World’s Greatest Heroine – no doubt.
Intimrasur – Die Gedanken sind frei
25 Nov**************
Mein Freund war ein Quadrat und konnte kein Spagat,
seine Augen war’n groß und er aß gern Spinat.
Er hatte fünf Ohren und drei dicke Nasen,
aus diesen drangen Kaugummiblasen.
Sie klangen beim Platzen wir 500 Spatzen,
die alle auf einmal beim Futtern schmatzen.
Er mochte auch Katzen, doch viel lieber Hunde.
Mein Freund war im Grunde mit dem Teufel im Bunde.
Er hatte Ideen, gesunde und kranke,
auch plagten ihn Wehen, die „Danke“ sagten.
So tagten wir schließlich an der großen Tafel
und nagten verdrießlich am Weltraumgeschwafel.
Er hob seine Hand zur großen Geste,
es war sein Verstand, der plötzlich verweste.
Er sank in den Sessel und lächelte nur
und dachte bedächtig an Intimrasur.
Intim,- Intim,- Intimrasur, was ist denn schon dabei
Nur die Gedanken, die Gedanken, die Gedanken sind frei –
Alles andre ist doch einerlei, wie Leipziger Allerlei!
Er wurde „Meister Kosmos“, denn das war klar,
er gewann gegen Cous Cous und Caterpillar.
Er stand auf den Buskuß von Kenneth Starr
und das in einem Land, das – ganz klar –
seinen Schwanz – ganz wahr – in weißen Händen hielt,
was meinem Freund ganz besonders gut gefiel!
Er drehte sich ‘nen Joint, wir rauchten ihn beide
und plötzlich standen viele Kühe auf der Weide.
Zwei Schweine auf dem Baum mit Ring durch die Nase,
als starkes Zitat einer Kaugummiblase.
Doch rauchten wir weiter, das war’n wir uns schuldig,
sein Name sei Einstein und ich fand das kultig:
E gleich m mal c – Ouadrat plus Kreis,
wir redeten und redeten und redeten uns heiß.
Ihr werdet es hör’n, jetzt fällt das Wort Kultur,
und noch immer steht mein Freund auf Intimrasur.
Intim,- Intim,- Intimrasur, was ist denn schon dabei
Nur die Gedanken, die Gedanken, die Gedanken sind frei –
Alles andre ist doch einerlei, wie Leipziger Allerlei!
Es wurde langsam abend, es dämmerte schon,
und plötzlich klingelte sein Telefon,
doch hatte er kein Bock und warf das Ding ins Klo –
eine „Huldigung an Kant“ – er war halt eben so.
Es schien sein Verstand stand in Wien an der Wand
und seine Medizin fand das allerhand.
Außer Rand und Band und gleichfalls geometrisch,
gingen wir zum Strand, es wurde dort sehr ethisch,
der Sand war unser Fetisch, das wußten wir schon
und schon wieder klingelte das Telefon,
es war sein eigner Sohn, der völlig eingeboren
anrief aus ‘nem Land, wo sie alle schon geschoren
sind und blind ihr‘m Erlöser vertrauen,
weil sie dort alle, alle Kaugummi kauen.
Er sank in die Düne und lächelte nur
und dachte bedächtig an Intimrasur.
Intim,- Intim,- Intimrasur, was ist denn schon dabei
Nur die Gedanken, die Gedanken, die Gedanken sind frei –
Alles andre ist doch einerlei, wie Leipziger Allerlei!
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Photo: Screenshot aus dem Film Brazil von Terry Gilliam aus dem Jahre 1985; via: San Francisco Citizen
Christophe Gilbert’s magic art of manipulation
23 NovChristophe Gilbert is one of the biggest and most famous photography maniuplator of the 21th Century. Living and working in Belgium, Christophe Gilbert mixes advertising, and conceptual photography. His art of manipulation accentuate the humorous and original aspects of his art. WhiteZine presents a great selection of his work. More information on his own website: ChristopheGilbert.com
via: WhiteZine.com
Phyllis Galembo
23 NovPhyllis Galembo continues from that point where Irving Penn once
stoped.
Phyllis Galembo’s Website
via: But does it float
Where am I? – Make an educated guess!
22 NovFilmmakers and photographers know precisely what’s going on here. All others are warmely welcome to make an educated guess. Small hint: It’s not about being John Malkovich.
Much more interesting stuff to be seen here: light-test.com
Cake-O-Mania
22 NovThere are lots of busy Cake-O-Maniacs underway showing various amounts of possibilities what cakes really could look like. Basically, it’s the same thing meerschweinchenreport already reported about StarWars-O-Mania. Close your eyes, imagine whatever it is in reality and you can be assured that you have nothing seen but a cake shaped precisely that way. Especially while walking around and through the Internet.
Normally, for us not the slightest reason to blog about it at all.
But then, this wedding cake came along turning a marriage into Super Mario’s adventure game. Everything fits impressingly together. So, how great is that?
Blase ihr ins Gesicht und sie folgt Dir überall hin!
21 NovEingefleischten Asterix-Heft-Lesern ist diese Szene aus Asterix und die Goten nur allzu präsent: Im Karnutenwald klärt der Druide Praktifix seine Kollegen über seine neuesten Erfindungen auf: “Ich habe einen Weg gefunden (er hält jetzt ein kleines Säckchen in die Luft), meinen Zaubertrank in Pulver zu verwandeln!” Die Druidengemeinde spendet reichlich Applaus. Auf den Einwand des Zeremonienmeisters, daß aber der Zaubertrankzubereitungstopf jedoch nach wie vor seine raumgreifende Originalgröße aufweise und somit die durch die Pulverisierung erreichte Platzersparnis nur eine ganz kleine sei, hält unser Druide Praktifix ein zweites Säckchen in die Luft und spricht abgeklärt: “Ich habe auch einen Weg gefunden, den Topf in Pulver zu verwandeln.“
So viel dazu und zur jugendfreien Variante. Nun aber stellen wir uns vor, daß sich unser Druide Praktifix durch die Aktivierung der einzigartigen Highlaenderzusatznutzenzusatztaste unbeschadet durch die vielen Jahrhunderte in die heutige Zeit hatte hinüberretten können: Zunächst holt ihn Bill Bernbach in die Werbung und danach eröffnet unser Magier eine Beratungspraxis für Partnerschaftsprobleme. Möglicherweise auch umgekehrt. Er hält hochdotierte Vorträge. Seine Lichtbildseminare sind legendär und bilden die Grundlage für die sexuelle Revolution der 1968er-Generation. Er berät die Tabakindustrie und entwickelt Anzeigen, in denen der richtige Umgang mit Rauchutensilien zu einer harmonischeren Partnerschaft führen soll. Zu obenstehendem Bild textet unser Sichelträger ursprünglich: “Zu Ihrem Vorteil haben wir einen Weg gefunden, klebriges Sperma in angenehm aromatisierten Cigarillorauch zu verwandeln!”
Die Anzeige wird ohne die sonst üblichen Vorabtests landesweit geschaltet und Praktifix eigenhändig von Präsident Richard Nixon beim morgendlichen Brotholen erschossen, denn, so der Präsident später in seiner Presseerklärung: “Es kann nur einen geben!” Die Anzeige wird auf Druck von ganz oben umgetextet. Ergebnis: Siehe ganz oben. Und: Das amerikanische und somit gesamtwestliche Wertesystem entspricht wieder dem amerikanischen und somit dem gesamtwestlichen Wertesystem. Die Geburtenrate schnellt umgehend in die Höhe – und alle sind zufrieden.
Alle? Nein, denn ein kleines Reservoir an unbeugsamen Spermien leistet nach wie vor hartnäckigen Widerstand. Aber das, meine lieben Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportleser, ist wiederum eine ganz, gaaaanz andere Geschichte…
Tripple Crocodile Rocks On Small Change
21 Nov1. Peter Beard: Self-portrait in mouth of crocodile; Kubi Fara; 1965.
2. Helmut Newton: Crocodile Eating Ballerina; 1983.
3. Sir Elton John who once wrote Crocodile Rock is now thinking about small changes in crocodiles’ lives.
via: Constant Siege
Helvetica Trade Advertising
20 NovSo, if you really want to find out all relevant and irrelevant things and stories about the world’s probably most used typeface named Helvetica, you should consider purchasing a copy of “Helvetica – A Documentary Film by Gary Hustwit“.
And, just in case, you have been asking yourself throughout day and night time within the last twenty years (or so) what for a guy Erik Spiekermann really is; the Helvetica Documentary brings your sleepless day and night times – quite impressingly – to a happily ending end as well.
To me Mr Spiekermann is mentally linked to the subject of typography so heavily that it is very hard to guess what he’s been doing over the weekends…
via: yay!everyday
Vorbildlich kreatives Wiesbaden – Wiesbaden Magazin
20 NovDas Wiesbaden Magazin lag gestern zum vierten Mal der FAZ bei. Einmal mehr zeigt die Landeshauptstadt Hessens was sie hat: Geschichte inklusive Kaiser Wilhelm, Dostojeweski und das Spielcasino beherbergende Kurhaus; heiße bis höchstheiße Römerquellen; parkgroße Park-, Grün- und Autowaschanlagen; den Rat der Wirtschaftsweisen; eine durch HSRM und EBS großzügig angelegte Hochschullandschaft bis hin zum Weinanbaustudium in Geisenheim; das Caligari; die Linie 1, mit der der Verfasser dieser Zeilen früher vom Nerotal aus in die Schule gefahren ist; gesunde, komfortable und schön anzusehende Altbausubstanz bis zum Abwinken und – not to forget – ein breitgefächertes Angebot an international angesehenen Agenturen und Designbüros in den Segmenten Filmproduktion, Unternehmenskommunikation und Eventmanagement, das sich mehr als nur einfach sehen lassen kann.
Das Wiesbaden Magazin umfaßt 28 Seiten, ist kupfertiefgedruckt und besticht durch seine aufgeräumte sowie formorientierte Gestaltung, an der sich selbst das vielfach preisgekrönte Süddeutsche Zeitungmagazin noch das eine oder andere Scheibchen wird abschneiden können.
Bezugsquellennachweis:
Wiesbaden Marketing GmbH
Martin Michel (V.i.S.d.P.)
Postfach 6050
D- 65050 Wiesbaden


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