Archive | January, 2011

Cloud Computing

31 Jan

City in the Clouds – DaemonDCLXVI

Stepping Clouds – hymerion

Great White – Tonebarge

Dragon Fight – rasiresi

Kim Asendorf: «100.000.000 stolen pixels»

30 Jan

Kim Asendorf says: «Custom Java software crawls the internet for images and steals a square of 100 pixels per image. The cut-offs of 1.000.000 images get merged to a single image. A web crawler started with 10 URLs (See first 10 in url.log) and searched HTML pages for images and hyperlinks. Each found image got downloaded and 100 pixels in a square of 10×10 were cut out of it. Each found hyperlink got stored in the cache and thereby added to the list of searchable URLs. The process repeated itself until 1.000.000 images were downloaded and 100.000.000 pixels were stolen. The application run for 215:30 hours (9 days).». Four different versions, partially sorted, are available here.

via: rebel:art

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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3 x Andy Warhol

30 Jan

Photo by Richard Avedon

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Futter für meine Kuhschublade

30 Jan

via: Nerdcore

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Sex Pistols: Full English Breakfast Queen

30 Jan

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747 – Eine Hommage an den guten alten Jumbo-Jet sowie Sex im Flugzeug

30 Jan

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Wir sitzen auf den Wolken und treiben übers Meer.
Wir laufen auf dem Wasser, verwandeln Salz in Teer.
Wir bleiben uns erhalten, denn wir lieben uns so sehr.
Wir schalten wie wir wollen, für uns ist das nicht schwer.
Was immer auch da unten jetzt geschehen mag,
wir besiegeln heut‘ hier oben beide den Vertrag,
der uns berechtigt, unsere Zweisamkeit zu finden
und zu fliegen in allen Himmelswinden – yeah!
Reich sind wir beschenkt mit innerer Ruhe,
sie paßt wie angegossen, wie handgemachte Schuhe.
In der Truhe liegt das Gold zum Glückaufwiegen.
Laß uns zu zweit die Zeit verschieben
und uns lieben an Bord einer 747.

Wir spreizen unsere Flügel, heben ab.
Wir fliegen über Hügel, schweben zum Kap.
Wir leben ab und zu von Luft allein
und auch vom Wolkenduft im sanften Sonnenschein.
Wir schließen unsere Augen und spüren das Licht.
Zwei riesengroße Tauben küren unsere Sicht,
als sei es ein Gedicht von Pablo Picasso,
Dein Gesicht wirkt wie ein Lasso und fängt mich innerlich.

Wir schweben durch den Kosmos, erleben Zweisamkeit.
Wir streben nach dem Big-Boß, der uns nun befreit.
Wir reichen uns die Hände, was uns Frieden gibt.
Wir streichen durchs Gelände, ham am Glück genippt.
Schwerelosigkeit ist mehr als nur ein Wort.
Wir gewähren unserer Zeit ‘ne Pause vom Akkord.
Wir leben so, als wäre jeder Tag der letzte.
Wir wissen ganz genau, wer uns durchs Leben hetzte,
uns versetzte und bedenklich schwer verletzte.
Wir baden in den Wellen, die uns Bewegung schenken,
sie laden uns zum grellen Fest, an das wir denken.
Wir wiegen uns im Glanz, um die Angst zu besiegen
und lieben uns im Schwanz einer 747.

Wir spreizen unsere Flügel, heben ab.
Wir fliegen über Hügel, schweben zum Kap.
Wir leben ab und zu von Luft allein
und auch vom Wolkenduft im sanften Sonnenschein.
Wir schließen unsere Augen und spüren das Licht.
Zwei riesengroße Tauben küren unsere Sicht,
als sei es ein Gedicht von Pablo Picasso,
Dein Gesicht wirkt wie ein Lasso und fängt mich innerlich.

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Heftige Hüllen auf Retro Space

29 Jan

Es war alles andere als einfach, im «Flickr-Retro-Account» auf Bilder zu stoßen, bei deren Anblick sich auch der emotional gleichgeschaltete Mann von heute hinreichend diskriminiert fühlen darf, aber: Wer suchet, der findet!

Hallo Frau Schwarzer! Die beiden letzten Bilder, die sind für Sie! Machen Sie was draus! Setzen Sie sich und Ihren nimmermüden Kampfhennencharakter mal wieder tüchtig in Szene! Verspeisen Sie in der Öffentlichkeit und aus purem Protest ein Dioxinei. Oder schlagen Sie sich – frei nach Erich Kästner – mit einem Hammer die Fingernägel blau! Machen Sie, was Sie wollen, aber hören Sie um Himmelswillen auf, für die BILD zu schreiben. Ansonsten stüllten Sie sich weiter- und fürderhin mit Bibelhuhn Käßmann auf eine Stufe und die, die läßt sich doch mit Männern ein. Ist Ihnen noch gar nicht aufgefallen? Das dachten wir uns. Aber diese Bilder hier, die sind Ihnen aufgefallen? Aber natürlich.

Photos via: Retro Space Fotostream

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Jim Dime: Social Networking

29 Jan

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Vintage Ad for Yoghourt

29 Jan

People say it’s a real ad.

via: Nerdcore

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David Ogilvy: The Original Mad Man

29 Jan

David Ogilvy, the master of long and short copy, the master of celebrating a self-disciplined lifestyle, the master of founding an advertising agency at the age of 38 and expanding it to a world-wide operating firm. He is now been honoured by «Ogilvy One» with this ad.

By the way: Ogilvy’s best remembered ad containing his most legendary headline was for Rolls Royce «At 60 miles an hour the loudest noise in this new Rolls-Royce comes from the electric clock». Here it is:

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More about David Ogilvy’s magic rules of successful advertising on Marching Against Philip.

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Queen adelt Sir Patrick Stewart mit Klingonenschwert Batleth

29 Jan

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39GeorgeV wrapped building

29 Jan

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Copyright: All rights reserved by Mr~Poussnik

39GeorgeV” is an urban surrealism manifesto. It shelters the renovation of an Hausmannian building during year 2007. It’s a life-size photographic work based on the original building, printed on canvas, enhanced with bas-relief.

via: oddee

Joachim Stanzenkampf: Boy Rotating Weightlessly

28 Jan

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Diverse Halskrausen

28 Jan

Romain Slocombe

The Nightwatch by Rembrandt

Lea Hausmann

Head Style Love

funswimshop.co.uk

fesselmuseum.de

Head Style Love

Pacific NW Birder

Spices For Love.Com

TYWKIWDBI

Mechanical Baby Sitter

28 Jan

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Egal was, Hauptsache Eisbär.

28 Jan

Ein gesundes ökologisches Bewußtsein zu entwickeln, ist eine gute Sache. Besonders wenn es dazu auch noch ideologiefrei ist, denn es bedarf keines besonderen Heiligenscheins, seinen Ölwechsel nicht irgendwo im Wald durchzuführen. Außerdem wäre es ebenso hilfreich, würde sich die Erkenntnis in den Schädeln maßgeblicher CS-Gas-gebeutelter Umweltaktivisten durchsetzen, daß es alles andere als eine «ausgeglichene CO2-Bilanz» darstellt, Bäume abzuhacken, nur um im Winter damit ökoideologisch pseudokorrekt die eigenen vier Wände zünftig zu überheizen. Denn: Verbrennt man einen Baum, so setzt er die Menge an CO2 frei, die er während seiner gesamten Lebensdauer in seinem Stamm angesammelt hat. Und zwar auf einmal! Das ist genauso bescheuert, als würde man einen Staudamm einreißen und die durch diese ad hoc freigesetzte Wasserenergie vernichteten Dörfer mit der Begründung rechtfertigen, daß das alles nicht so schlimm sei, da es sich ja schließlich um eine ausgeglichene Energiebilanz handele. Cool! Und: Was will man eigentlich mehr? Frei nach Kurt Tucholsky läßt sich deshalb bereits zu Beginn dieses Artikels resümierend feststellen: «Der Umweltschutz, so sagte einmal ein sterbendes französisches Eichhörnchen, ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als das man ihn den Umweltschützern überlassen sollte.»

Doch beschäftigen wir uns einmal inhaltlich mit den hier gegenständlichen Abbildungen. Es handelt sich zunächst um Aufkleber, die man jeweils um Steckdosen oder Lichtschalter herum im heimischen Reiche anbringen soll, um so auf gut gestaltetem Wege permanent an den großen Weltuntergang bzw. die armen Eisbären erinnert zu werden.

Der oberste Tapetenaufkleber zeigt ein Meerschweinchen, das einer unerreichbaren Karotte unermüdlich hinterherhechtet und so Strom erzeugt. Oben rechts der große Superaufkleber mit einem grünen Eisbären und dem schriftlichen Hinweis «PVC-freies Produkt». Das wirft gleich mehrere Fragen auf.

1. Haben wir uns nicht darauf verständigt, daß wir alles tun sollten, damit der Eisbär mitsamt seines Lebensraumes weiß bleibt – und nicht etwa ungewollt (vielleicht sogar vor Zorn) grün anläuft?

2. Worauf zielt der Hinweis, daß es sich um ein PVC-freies Produkt handelt, ab? Darauf, daß Eisbären PVC-frei sind bzw. dies auch zukünftig bleiben sollten? Ich weiß ja nicht, aber ich persönlich finde den Anblick von PVC-freien Eisbären irgendwie unappetitlich. Die sollen mal schön brav ihre Plastikeingeweide behalten. Und zwar für sich. Gleiches gilt übrigens auch für Meerschweinchen.

3. Ist den Kreateuren der Aufkleberserie denn nicht in den Sinn gekommen, daß Stromkabel zu Isolationszwecken mit PVC ummantelt werden? Außerdem: Die Steckdose auf der ersten Abbildung enthält u.a. welches Material? Ach ja, PVC natürlich.

4. Und was ist mit dem Lichtschalter auf der zweiten Illustration? Aus welchem Material besteht der? Ach ja, auch aus PVC natürlich.

Zudem ist die zweite Illustration dahingehend mißverständlich, daß Kinder glauben könnten, man müsse Wasser in die Lichtschalter gießen, um die Deckenleuchte im Wohnzimmer einschalten zu können. Es besteht somit Lebensgefahr – und zwar trotz des grüngemeinten Eisbären. Wer diese Gefahr abtut, der hat von Kindern keine Ahnung.

Woraus wird eigentlich nochmal PVC gemacht? Richtig, mein lieber Watson, aus Erdöl. Und warum fehlt ausgerechnet hier der PVC-freie Grüneisbär, wo seine Präsenz zur Abwechslung mal Sinn gehabt hätte? Keine Ahnung, mein lieber Watson …

Es ist einfach nicht schön, einen armen, kleinen PVC-freien Feldhamster mittels eines windkraftenergiegespeisten Katapultsitzes auf den Planeten der grünen Eisbären zu schießen. Was sollen denn da die Kinder und erst die Nachbarn denken? Kommissar PETA, übernehmen Sie!

Ha! Hier, und nur hier, hat der Aufkleber «PVC-freie Produkte» Sinn. Und: Dieses Motiv hat nichts mit Produkten der direkten Energiegewinnung zu tun. Fazit: Bei dieser Kampagne muß der Gedanke «Heutzutage hat ja alles irgendwie mit Erdöl und Energiesparen zu tun und deshalb ist es auch nur zu legitim, überall einen grünen Eisbären draufzukleben» eine signifikante Rolle gespielt haben. Auf dem Bau kennt man diese Art des Denkens ebenfalls, nur hat man dafür einen anderen Sinn- bzw. Leitspruch parat: «Was nicht paßt, wird passend gemacht!»

via: freshhome

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David Ope

28 Jan

via: dvdp

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7 Gründe, diesen Text zu lesen.

28 Jan

London, die Stadt, in der Napoleon sich einst im Beisein des Papstes selbst krönte. London, die Stadt, die einst vom Architekten Georges-Eugène Haussmann brachial zerschnitten und zum Ausgleich mit gigantischen Avenues und ihrem Knotenpunkt, dem «Place de L’étoile», beschenkt wurde. London, die Stadt …; London, die Stadt …; London, die Stadt …; …

Über London gibt es naturgemäß vieles zu berichten. Auch, daß ich am letzten Mittwoch Nachmittag stante pede von Frankfurt zu einer Jobbesprechung an die Themsemetropole beordert wurde. Ich blieb bis Freitag 17:09 Uhr, denn da verließ mein Großgeschwindigkeitszug «London Waterloo» in Richtung Heimat.

Café de Flore

Ich verbrachte zwei Tage in einem schnuckeligen kleinen Hotel in Saint-Germain – direkt neben dem legendären «Café de Flore». In diesem Bezirk entstanden nicht eben wenige berühmte Schwarzweißfotos von nicht eben wenig berühmten Fotografen: Henri Cartier-Bresson, Willi Ronis, Robert Doisneau und Jeanloup Sieff beispielsweise. Mit jedem Schlückchen Kaffee verinnerlicht man als Fotograf an diesem Ort Foto- und Fotografengeschichte. Eine wahrhaft belebende und luxuriöse Gesamtmixtur.

Big Ben

Wer im «Café de Flore» an einem runden Tischchen Platz nimmt und eine Kleinigkeit zu Essen bestellt, wird mit einer kreisrunden und paßgenauen Papiertischdecke belohnt, die Sempé eigens für das «Café de Flore» liebevoll und detailversessen illustrierte. Ein echtes Kunst-Multiple wie es auch die Plastikeinkaufstasche für «ALDI-Süd» von Günter Fruhtrunk ist. Eigentlich sollte man direkt nach Lieferung besagter Speiseunterlage seine schmackhafte Bestellung stornieren – denn sie stört unerfreulicherweise beim Kunstkonsum.

Buckingham Palace

Die Bilder in diesem Reiseführer entstanden nebenbei: ohne Auftrag, ohne gegebenen Anlaß, einfach so: aus Spaß am Spazieren und Flanieren, an der Freude und am Experimentieren. Einfach Kamera hochhalten und auslösen. Naja, fast. Und falls Sie sich anschließend sagen sollten: «Ich sollte unbedingt mal wieder nach London reisen!» – so sind das eben jene sieben Gründe, diesen Text gelesen zu haben.

Herzlichst und mit freundlichen Grüßen
verbleibt wie immer:
Euer Andreas Baière

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
Gastbeitrag von Andreas Baière
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On Your Knees! And Reach Out For The Metal!

27 Jan

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Ein gutes Titelblatt sorgt erst für die richtigen Absatzzahlen. Deshalb produzieren große Verlage für ihre auflagenstarken Magazine regelmäßig mehrere Titelblätter zur Auswahl. Ein richtiger «Eyecatcher» kann zum Beispiel bei Titeln wie «Stern» oder «Spiegel» zu Mehrverkäufen von bis zu 100.000 Stück pro Woche und Ausgabe führen. Die Redaktion von «Der Spiegel» hat herausgefunden, daß ein Hitler-Titelbild besonders hohe Verkaufszahlen garantiert. Auch «Meerschweinchenreport» kann über ähnliche Erfahrungen berichten: »War Nazi-Hitler Widerstandskämpfer im 3. Reich?» brachte es bis jetzt auf ca. 25.000 Zugriffe – der mit Abstand meist gelesene Artikel.

Aber auch sogenannte «Special Interest Magazines» bedienen sich gerne des verkaufsfördernden Instrumentes eines «gut gemachtes Titelblatts». Hierbei stehen in der Regel Produktinformation sowie emotionale Stahlkraft im Vordergrund. Sprich: Das Abbild eines harmonischen und glücklichen Familienlebens (siehe oben) unter Einbeziehung einer gewissen Portion «British Rougness» ist dabei von besonderem Vorteil. Das Metalldetektorenmagazin «Practical Wireless» brachte es Ende der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre Monat für Monat dank strikter Einhaltung vorstehend beschriebener Kommunikationsregeln weltweit auf über 56,5 Millionen verkaufter Exemplare.

Als sich der Herausgeber und Chefredakteur Peter William Lovecrafft jedoch eines Abends beim Öffnen einer Dose Ravioli mit Tomatensoße in den Finger schnitt, hielt er dies für ein schlechtes Omen – und stellte die Aktivität seines Magazins umgehend ein. Heute ist es (fast) völlig in Vergessenheit geraten.

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Vincent Van Gogh Goes Fashion

26 Jan

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Was für die meisten meiner Bloggerkollegen Star Wars oder Star Wars ist, das ist für mich Vincent van Gogh beziehungsweise der stilsichere und ungezwungene Umgang mit der Kunstgeschichte.

via: this isn’t happiness.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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