Youtube’s BIGGEST ATTRACTION – oder: In welcher Gesellschaft wollen wir zukünftig leben?

It was not planed when Hamlet Hamster got
driven by his cousine to get undressed in public.

Some Public Voices:
“Shaken, not Bird!”
(Nature)

“Sensationally moving!!!”
(Rolling Stone)

“Relatively theoretical!”
(Einstein’s Review)

“Was soll der Schwachsinn?”
(Oskar Lafontaine)

“It’s not how naked you are,
it’s how naked you want to be!”
(Paul Arden)

“God bless you!”
(Pope Benedikt XVI)

“Why not on Shaftesbury Avenue?”
(Tom Jones)

“Germany’s Meat Market To Expand!”
(Financial Times)

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Published in: on June 18, 2009 at 6:10 pm Leave a Comment

Guerilla-Marketing in Saigon!

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Published in: on August 31, 2007 at 2:10 pm Leave a Comment

Treatment für Xbox Live Viral!

Junger Mann (so kurz vor Abiturientenalter) schließt sich fröhlich pfeifend inklusive Pornoheftchen auf der Schultoilette ein. Er zieht sich die Hosen runter und … was ist das? Seine Genitalien sind verschwunden. Sie sind weg. Er bekommt Panik. Er hämmert von innen gegen die Toilettenbox. Er schreit. Er flippt aus. Sein Leben ist ruiniert. Claim: Niemanden mehr zum Spielen? Xbox Live!!!!

Kleine Revanche hierfür….

Nachtrag: Das Xbox-Archiv sei nicht zu vergessen!

Published in: on July 19, 2007 at 11:14 am Comments (4)

Hat das Prinzip Chancengleichheit überhaupt noch eine Chance?

chanchengleichheit

Published in: on July 15, 2007 at 1:27 pm Leave a Comment

DOCUMENTA12 entdeckt das Nichts!

Published in: on June 3, 2007 at 1:28 am Leave a Comment

Wäre der weiße Hai der 68er-Bewegung zuzuordnen, so müßte diese Überschrift “Versuch einer Annäherung” lauten. Da aber weiße Haie im Regelfalle nicht der 68er-Bewegung zugeordnet werden können, jedenfalls nicht, wenn man an wahrhaftiger Berichterstattung und präziser Tierreichanalyse interessiert ist, muß nach einer vernünftigen Headline noch gefahndet werden.

skark

Nachtrag vom 26. 5. 2007: Hier gibt es weiter Annäherungsversuche!

Published in: on May 21, 2007 at 5:42 pm Leave a Comment

Mondscheinsonate


Sag mir, Mond: weißt Du, wo sie wohnt und thront? Sie verschont mich nicht mit ihrem Licht in der Nacht; ihr Gesicht belohnt mich, scheint wie für mich gemacht: sie lacht, doch ich tue es nicht. Innerlich wir längst uns fanden und ich habe verstanden, daß an und für sich ein Stich im Herzen nichts Schlechtes sein muß. Etwas Gerechtes und aus einem Guß muß es schon sein. Ich bin allein, doch bin ich es nicht. Für meine Pflicht: die Nachtwacht ist jetzt Schicht. Mein Gedicht, einst als Feuer gedacht, erlischt auf seine Weise, ich schließe meine Augen und geh‘ auf eine Reise. Leise will ich sie mit Dir umrunden; doch wohin ist sie entschwunden? Hast Du sie gefunden? Ich möchte ihr bekunden, wie sehr ihr Sein, ihr Schein mich heilte, als ich im Niemandsland der Gefühle verweilte. Kühle ereilte mich, als plötzlich sie verschwand. Ich beeilte mich, ihr meine Hand zu reichen, doch übersah sie dieses Zeichen. Oh, Mond! Weißt Du, wo sie wohnt und thront? Dann sag‘ ihr, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte: zum Klang der Mondscheinsonate!

Mond, ich unterstelle Dir eine gewisse Geisteshelle, die ich bei mir zur Zeit vermisse, habe Risse in meiner Gedankenwelt. Meine spirituelle Schranke fällt nicht gänzlich von allein, es sollte schon gewollt sein – das weiß ich wohl – doch wie hohl verzollt man täglich sein Herzblut, bleibt dabei redlich, doch unbeweglich, es wäre kläglich, schädlich, einfach aufzugeben, denn zum Leben braucht mein Geist im Geiste eine Weitgereiste, die erst denkt bevor sie spricht, die mich beschenkt, besingt und mir Verzicht beibringt. Es gelingt mir zur Zeit nicht, diese Sicht geschehen zu machen; einen Drachen mit ihr steigen zu lassen; in solchen Klassen zu denken, zu handeln; Wasser für sie in Wein zu verwandeln. Unter dieser Last rasten fast die Tasten, die ich mit dem Ziele, sie zu finden, spiele. Wie viele Jahre soll das noch gehen? Oh Mond, kannst du mich verstehen, in ihre Augen sehen, die Zeiger der Uhr nach vorne drehen? Ich möcht‘ Dich anflehen, ihr zu sagen, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte: zum Klang der Mondscheinsonate!

Als ich Deine Lichtenergie für mein Gedicht entlieh‘ ward meine Sicht wie nie; mein Herz wie Brie weich. In Deinem Reich weitet sich mein Sichtbereich automatisch, ist nicht mehr statisch, sondern flexibel, wie Stibel Eltron thermostatisch, das ist mir sympathisch, doch werd‘ ich phlegmatisch, wenn ich an sie denke, mit Verlaub mein Haupt in Nebelbänke senke, es eintauche, mich dabei schlauche, so rauche ich den Joint der Jointe. Der Tag ward mein Freund, der meine Lungen bräunte, das ist die Pointe. Ich träumte, ich hätt‘ für sie gesungen, mich aufgebäumt, meine Bude aufgeräumt, doch ich hab‘ versäumt, vor allen Dingen diese Tat auch wirklich zu vollbringen, mit Phantasie und Realität bin ich am Ringen. „Es ist zu spät!”, hat sie gesagt, doch hab‘ ich gewagt, mit schweren Schwingen über Luftklippen nochmals zu ihr vorzudringen. An ihrem Duft will ich nippen, ihre Lippen küssen: es sind ganz Zarte: setze alles auf eine Karte! Ich weiß, daß sich das lohnt. Oh Mond, sag‘ ihr, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte: zum Klang der Mondscheinsonate!

1998 © by Hamlet Hamster
Classical guitar performance by michaellucarelli

Und so hört sich das an, wenn sich Wilhelm Kempff der Sache annimmt.

Published in: on April 30, 2007 at 1:04 am Leave a Comment

Der große BRAVO Fotoroman unter Mitwirkung eines Nilpferdsurfbretts – eine Story zum Kreativsein und Selberschreiben

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Foto: zimza

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Foto: TC

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Foto: nixArt

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Foto: skinnymalinkee

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Nachtrag vom 10. Mai 2007

The Nilpferde are not enough

Published in: on April 11, 2007 at 12:35 am Leave a Comment

Komische Kunst

komische_kunst

Foto: willem velthoven

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Die Ethik der Phonetik

Filigran, mit Elan spricht der Schwan im Wahn smart: BahnCard ist gut, Kontrolle ist besser, der tolle, leicht volle Klaus Bresser wäre kesser beraten, würde er sein Messer nicht mitbraten, denn 1. kein Geschmack, und 2. ist Zack die Gurgel inmitten froher Runde schnell zerschnitten, solche Sitten sind in aller Munde: Ich sei, dies meine große Bitte, auf Hunde der Dritte, spricht der Floh hoffnungsfroh zu seiner Sippe, seine hippe Lippe ist befeuchtet, seine Rippe leuchtet, an der Strippe hängt ein Handy und singt bedrängt Oh Mandy, nebenbei – sehr trendy – schwingt Mama-Tarantel eine Hantel; mit Mantel, Degen und Muskete fegen die Tiere durch den Regen pürierte Stiere von Alete dem Königskind zu bringen, Glocken klingen, Engel singen, nicht ganz trocken schwingen ihre blonden Locken mit. Ein harter Brocken!, urteilt Hilde vom Gard-Haarstudio in Bingen, sie ist im Bilde, ihre Gabelzinken sinken tief religiös in den Weltennabel ein, durchdringen Geist und hellen Schein; ihr Erlös: Kain und Abel ringen um den Thron und nach Luft, obschon der Lohn für beide reicht, erbleicht sogleich der eine. Keine reine Sache, grunzen Schweine, ihr Duft riecht stark nach Rache. Rembrandts Nachtwache in vollem Glanz und ganz ohne Schwanz, sagt Immendorff, der Schorf in seiner Fresse kommt von einer schwarzen Messe, Hermann Hesse steigt die Stufen, die Engelshände eigens für ihn schufen, auf diesem Wege abberufen zu werden, ist höchstes Gut und Ziel auf diesen Erden. Beschwerden sind eine Ware, meist ohne Haare; klare Gedanken weisen den Weg und das Steak in ihre Schranken, Schwäne ohne Zähne schwanken, ihr Weiß am Schwinden, doch grüßen sie Dich weiter, heiter unter den Linden, deren Rinden in den Winden der Zeit gebrochen; vor Wochen wurde weiland auf den Azoren der Heiland neu geboren, vor den Toren an Eides Statt geschoren, seine Tränen gingen den Schwänen unter die Haut – Brautkleid bleibt Brautkleid und Blaukraut bleibt Blaukraut – zu zweit baut sich Rom samt Dom viel besser, Klaus Bresser sieht jetzt ein: Remus war ein Schwein am Spieß als Romulus ihn einst erschlug, ihm das Messer durch die Kehle stieß. Seine Seele rief: Genug, Betrug! Wo sind die Löwen?, so auch das Volk der Möwen und Nautisten. Nur Autisten wissen um die Listen der Vermissten, Kissen kosten kein Vermögen, aus Trögen fressen Schweine und Schwäne haben stets zwei Beine.

Published in: on April 10, 2007 at 9:12 pm Leave a Comment

Suppenkafka Kills The Rabbit!

„Heute wird es sicherlich sehr frisch werden”, sagte Max, die Kröte, und grinste wie Sybelius. Ihre blauen Augen waren zu dritt und standen, ebenso wie wir, vor dem Schloß und wußten weder ein noch aus. Larry, so hieß Max früher, schien so verschlossen wie das Schloß selbst. Die Spitzen beider gigantischer Türme folterten den kaltschwarzen Nachtwolkenhimmel bis ums Verrecken. Es regnete. Max spielte die pure Unschuld, als wir von ihm wissen wollten, wann der Prozeß beginne. „Prozeß? Welcher Prozeß? Ich weiß von nichts!” scheinheiligte er sich aus der Atmosphäre „aber wenn Ihr wollt, dann könnt Ihr mich Lola nennen”, fügte er übermütig hinzu, und streckte stolz seine netzstrumpfbehoste Froschschenkelglanzparoliprothese durch den Schlitz seines Chanel-Schlitzkleides; nebenbei bemerkt: sie wurde umgehend von einem rücksichtslosen Tanklastzugfahrer abgefahren. Es war zwecklos. Drinnen war der Raum bereits überfüllt, kein Stuhl belegt. Trotzdem. Einige Frösche tanzten Mambo. „Larry würde in Ohnmacht fallen” dachte ich so bei mir und August ergänzte: „Stimmt! Wie gut, daß sich die Kröte der Bedeutung ihrer beiden Schenkel wohl bewußt ist.” Zur Zeit war sie draußen vor der Tür, um sich noch ein wenig die Fußnägel zurecht zu schneiden.

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Promenadenmischung Franz ist sich der Bedeutung seines Lieblingsschenkelknochens wohl bewußt und bringt ihn deshalb immer vorschriftsmäßig zur nächstgelegenen Kafkakassenfiliale, um ihn dort gegen einen Lötkolben einzutauschen. Foto: reportergimmi

Der Prozeß begann. Ehe die Anklageschrift verlesen werden konnte, gestand Larry, der für uns alle überraschend urplötzlich Franz genannt werden wollte und bereits seit vielen Stunden auf der Anklagebank saß, daß er schuldig sei und fügte hinzu „Ich bin mir der Bedeutung meiner beiden Henkel wohl bewußt.” „Das ist Larry”, dachte ich so bei mir und August fügte hinzu: „Ja, das stimmt! Und der Bedeutung seiner beiden Schnürsenkel scheint er sich wohl bewußt zu sein.” Der Tag ging zu Ende und die ersten Maiglöckchen blühten. Eine riesige Suppenschüssel wurde gebracht. Etliche, fein typographierte, Buchstaben schwammen darin herum. Hauptsächlich Garamont, Walbaum, Helvetica, Times aber auch ein Hauch Futura: „Nein, ich esse meine Suppe nicht!” Rückblickend betrachtet rettete ihn das in gewisser Weise.

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Wer also sind wir?

Dieses Meisterwerk didaktischer Kleinkunst ist in englischer Sprache gefertigt, aber wenn man weiß, das “Monkey” in deutscher Sprache “Affe” bedeutet, so dürfte es für jeden deutschsprachig Ambitionierten ein Leichtes sein, den Sinn dieses herrlichen Meisterwerks didaktischer Kleinkunst in Erfahrung zu bringen. Etwas ungeschwollener: einfach ansehen!

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Mail von Ziska: Jesustoast

jesustoast

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Kill The Rabbit!

 

Schön zu wissen, daß dieses Bugs Bunny Filmchen nun auch bei You Tube einsehbar ist. “Kill The Rabbit” auf Wagners Walkürenritt phrasiert: das ist schöne alte Schule.

via Peter Pan’s Blick in die Welt

Published in: on April 6, 2007 at 2:38 am Comments (2)