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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Richard Paul Lohse: «Honi Soit Qui Mal Y Pense»
2 AprWas ist Bauhaus?
2 Apr
Gelungenes Beispiel für gelungene Bauhausfotografie
Wo beginnt Bauhaus? Und wo endet Bauhaus? Was bedeutet Bauhaus für das eigene Kopfkissen? Für einen guten Klienten befinde ich mich seit gut einer Woche mit meiner Kamera auf der intensiven Suche nach befriedigenden Antworten auf vorstehende Fragen – und mehr. Nun denke ich, meinen Leserinnen und Lesern die erste der drei Fragen guten Gewissens beantworten zu können. Einfach obenstehendes Bild lange genug betrachten und danach das Licht ausmachen. So einfach geht das.
Noch Fragen? Falls ja, so warten Sie noch ein entspanntes Weilchen, die Antworten kommen Ihnen zugeflogen, oder klingeln so gegen 18:00 Uhr an der Tür. Denn nichts weniger als das ist Bauhaus. Manchmal zumindest.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Marie Antoinette: «Wenn Kühe nicht gemolken werden, dann können Pralinen auch nicht tanzen!»
5 MarAls Maximilien de Robespierre am 26. Juli 1794 in seiner Pariser Wohnung in seinen Backherd blickte, um dort nach dem Rechten sowie einigen gut gebratenen Gänsekeulen Ausschau zu halten, mußte er feststellen, daß sich König Ludwig XVI, obwohl längst durch Enthauptung liebevoll entfloht, wieder einmal grundlos und ohne Zitronenlimonade aus dem Staub gemacht hatte. Einfach so. Vermutlich, um seiner Frau Brot, Kuchen, ein neues Gebiß, oder irgendetwas Vergleichbares vorzufinanzieren. Gut informierten Historikern war jedoch damals schon klar, daß das nicht lange gut gehen würde. Und siehe da: Nur zwei Tage später fiel nach heftigem Gebrüll und Gewimmer in der Kammer für immer der Hammer.
via: François / Françoise
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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David Stewwwart: «Off The Wall»
4 MarDavid Stewart is a photographer and director, working in both advertising and fine art photography. He is noted for his surreal and often humorous large format portraits. Did I write large? Yes I did: just click on the pictures…
David Stewwwart’s Website
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Liegender Hirsch Brutus
5 Oct
via: schneider.de
So kurz vorm Ziel und dann doch am leeren Tor vorbei. Eigentlich hätte der Katalogtext unter der Überschrift “Diskutieren wie im alten Rom” wie folgt lauten müssen: “Mit erhaben erhobenem Haupte läd Prachthirsch Brutus Julius Cäsar mit den Worten Los, wirf Dich auf mich! zum energetisch aufgepumpten Meinungsaustausch ein. Der mächtige Kunststeinhirsch aus der edition tabularasa darf immer dann auf keinem Schreibtisch fehlen, wenn es darum geht, non-verbal gewisse Führungsansprüche im Unternehmen oder auch ganz privat innerhalb der eigenen vier Wände geltend zu machen – und diese gegebenenfalls auch konsequent durchzusetzen. Der Preis von 39,- EURO ist für eine solch’ kraftvolle Option alles andere als zu hoch bemessen. Falls wir Ihnen also einen guten Rat geben dürfen: Kaufen Sie sich Prachthirsch Brutus besser heute als morgen. Wir meinen es nur gut mit Ihnen!”
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Gordon Greckos „Komplexe Sprachtafeln“
30 Jun
„Hey, Gordon! Wie würdest Du das Cover für einen Relaunch des längst in Vergessenheit geratenen FAZ-Magazins gestalten?“ Das war so eine unserer Fragen an ihn. Obenstehend eine seiner Antworten an uns. Deutlich zu sehen, hier nur in grauer Outline-Andeutung, eines der Lieblingsmotive Greckos: das Fabergé-Ei.
Der deutschsprachige Ausnahmeaustralier ließ es sich nicht nehmen, exklusiv für Hamlet Hamster’s Screenshots Magazine featuring Meerschweinchenreport bzw. umgekehrt sein Œvre um den Zylinderzyklus „Komplexe Sprachtafeln“ zu erweitern. Gordon Grecko lebt seit Jahren von der Außenwelt zurückgezogen in den Rocky Mountains. Im Sommer hackt er Holz, um es im Winter zu verfeuern. Diese Konsequenz wird von Besonnenheit regiert, eine Besonnenheit, die dank ihrer höheren Schulbildung ganz genau weiß, daß so ein Bandscheibenvorfall eine ziemlich unangenehme Angelegenheit ist, und so nimmt es nicht weiter wunder, daß ER es immer wieder schafft, den meinungsbildenden Teil der Öffentlichkeit mit seinen benutzerfreundlichen Designprodukten zu erfreuen. So fanden dank Greckos innovativer Farbwege während der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta mehr Sportler den Weg zu den ihnen zugedachten Imbißbuden, als auf sämtlichen vorangegangenen Spielen zusammen.
Gordon Grecko ist kein Streetfighter im klassischen Sinne, er tut nur so. Es ist seine Attitüde, so wie sich andere Menschen beispielsweise die Zähne putzen (ohne es wirklich zu tun), sich die Haare schneiden lassen (ohne auch nur den geringsten Gedanken an einen tatsächlichen Friseurbesuch zu verschwenden) – und kommt dabei irgendwie automatisch zu interessanten Ergebnissen, weil er sich dadurch konsequent der gesellschaftlichen Normalität verweigert. Irgendwie automatisch? Naja, wie man’s nimmt. Und ER nimmt es, wie es kommt. Es gibt Menschen, die eingeschlossen in einem Fahrstuhlschacht entweder in einem Film mitspielen, oder in pure Panik ausbrechen – oder gar beides gleichzeitig tun.
Es gibt aber auch Menschen, die damit nichts am Hut haben wollen; und besonnen nach einem Lösungsweg suchen. Gordon Grecko fühlt sich keiner der beiden soeben grob skizzierten Menschengruppen zugehörig; und das ist gut so, macht die Sache so ungemein spannend, denn seine Spontaneität fußt auf sorgfältiger Überzeugungsarbeit, deren semantischer Grundapproach ihm einst von einer hälftiglebensmilchbejahenden Literaturstudentin in L.A. zwischen Tür und Fußangel vermittelt wurde. Gordon Grecko hat mit seinen Firmen ein wahres Internetimperium errichtet, läßt sich von dressierten Marschflugmilben das Müsli immer frisch und kerngesund ans Bett bringen; jedoch gibt es keine einzige Site, keine einzige Datenbank, die ihn explizit als kreativen Kopf ausweist, denn für ihn steht traditionelle Handarbeit nach wie vor im Rampenlicht emotionaler Existenzialität. Hier meidet er die Öffentlichkeit wie der Teufel das viel zitierte Weihwasser.
Wie wir es geschafft haben, ihn zu diesem Beitrag zu überreden? Ganz einfach: Monatelanges Holzhacken in den Rocky Mountains und Seelenmassage mit diplomatischen Eselszungen, die wir mit viel Fingerspitzengefühl exakt und extra megaexklusiv für Sie, liebe Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportleser, in heiße Watte und Aspik eingelegt haben; heraus kam dabei nichts anderes als eine „Komplexe Sprachtafel“ nach der anderen; selbstverständlich auch oder gerade zum Essen. Eben ganz wie Sie wünschen…
Gordon Greckos große These im Hinblick auf übergeordnete Kommunikationserfolge in der Zukunft liegt ganz klar im Segment der non-verbalen Kommunikation beheimatet. Denn, so Grecko, je weniger sich ein Vorstandschef zu unbefriedigenden Quartalszahlen äußert, desto geringer ist seine Chance, an Ort und Stelle gefeuert zu werden. Und: Was für die Firma gilt, das gilt auch für den privaten Bereich innerhalb der eigenen vier Wände – wie uns das dieser Bildunterschrift überstehende Schlußwerk Greckos eindeutig belegt, beweist – oder wie auch immer. Hauptsache Farbe, Hauptsache vorzüglicher Geschmack.
Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht seinen Leserinnen und Lesern einen segensreichen und überaus guten Appetit!
Wie komme ich bloß von den Kühen und der Kuhmilch wieder runter?
26 OctIrgendwie alles nicht ganz einfach. Da entwickelt sich nach einem halben Jahr anstrengenster Bloggerei eine kleine, lecker, locker und leicht geschlagene Assoziationskette, die sogar in Milch schwimmt – und nun bleibe ich bei ihr hängen. Komme einfach nicht mehr von ihr los. Klar, ich könnte Euch ein Kochrezept für Marsianer bieten; es wäre hier abrufbar: How To Cook An Alien? (via Miss Cellania) Oder: How To Cook An Alien And Survive? Gerade die zweite Variante läßt vermuten, daß der Autor vorausschauend mitdenkt. Unter Köchen nicht immer üblich. Man denke nur an Kai Diekmann oder Alfred Biolek. Aber hilft mir dieser kleine Abstecher ins gedankliche Abseits etwa weiter? Nein, nicht wirklich, denn unter gewissen Umständen können Marsianer ihrerseits das gute weiße Milchpulver als Kuh getarnt saugwegbeamen, oder wasauchimmer, naja: H I E R !!! Bleiben wir ahnungslosen Erdlinge also notgedrungen noch etwas bei der “richtigen” Milch hängen. Haben wir es beispielsweise mit einer vorwiegend mit weißer Elementik arbeitenden Power-Point-Präsentation zu tun, so sprechen wir gerne von einer “gesunden” Darstellungsweise eines vielleicht sogar recht schmerzlichen Sachverhalts. Wer liest schon gerne freiwillig FOCUS? Eben. Oder steht im Focus. Ganz alleine mit einem Stier, einer Milchkuh oder Megaphon in der Arena – und alle anderen schauen aus sicherer Entfernung zu. Dennoch: daß die das Filmchen wiedergebende Präsentation nur etwas mehr als drei Minuten dauert; und der Referent alles gesagt hat, was es über das heikle Thema “Erfolg” zu sagen gibt, hat er mit Sicherheit einem kurz zuvor genossenen Glas kalter Milch zu verdanken. Oder aber es liegt daran, daß der Mann Amerikaner ist, und seine Zuhörer sind auch Amerikaner – und Amerikaner sind in mancherlei Hinsicht ziemlich einfach zufriedenzustellen. Dann brauchen wir also gar keine keine Milch? Also, bevor wir sie mutwillig den Chinesen überlassen, so sollten wir sie lieber selbst trinken. Edel sei das Magenbitter, hilfreich, weiß und gut!
Filmchen via Vicina Blog
Feinste Kuhmilch vom Feinsten!
25 OctManchmal sprüht die Milch des Lebens wie sie will.
Manchmal steht der Milchzapfhahn ganz einfach still.
Manchmal brauch’ ich morgens meine Ruh
und dann such’ ich Trost bei einer Kuh…
Tja, so ist das eben: Gestern philosophierte ich noch darüber, daß mich der Begriff Halbschuh irgendwie an Schwälbchenmilch und Winnetou denken läßt; und heute assoziiere ich mit Kuhmilch marsianische Spermamännchen, die an Sonnenarmut leiden – was irgendwie aufs Gleiche hinausläuft. Finde ich jedenfalls. Ist das nicht alles seltsam? Und dann diese Euterfontäne. So effibriestesk. Aber erschießt die Kuh die Männchen mit Milch, weil sie sich weigern, bestehende gesellschaftliche Konventionen anzuerkennen? Ein starres Gesellschaftssystem, mit strengen Regeln und Sonntagsspaziergang? Oder ist das nur das Produkt einer Milchmännchenrechnung, weil sich die Rauminhalte der Butterbrote Louis XIVs nicht mit den Binomischen Formeln ermitteln lassen? Charles Beau du Lait wäre an dieser Stelle für ein ordentlich gefülltes Glas Milch sicherlich dankbar, vorausgesetzt es verzichtete darauf, sinnlos rumzuhampeln. So wollen wir doch mal sehen, ob sich das nicht bewerkstelligen läßt. Wäre schön.
via adverblog
Nichtrauchen macht frei!
23 Oct
You don’t always die from tobbaco,
sometimes you just lose a lung,
Oh, you don’t always die from tobbaco,
Sometimes they just snip out your tongue,
And you won’t say worth a heck,
With a big hole in your neck,
( Cuz you don’t always die from tobacco )
Cuz you don’t always die from tobacco.
Hey, seit Anfang Oktober bin ich definitiv Nichtraucher. Und es war ganz leicht, denn ich bin stark – und die Immernochraucher sind schwach. Sie verdienen den sozialen Abstieg, Gehaltskürzungen, Arbeitsplatzverlust und einen Platz an der Chemosonne. Genau. So ist das nun einmal – wenn man es endlich geschafft hat, den Tabak-C.E.O.s ins Gesicht zu pinkeln! Ich fühle mich gut. Ich bin frei und erfolgreich. Meine Zunge ist nicht mehr belegt. Und das ist irgendwie die Hauptsache.
Na, seid Ihr auch so seltsam angeplättet?
22 OctMüdigkeit im Wechsel mit starkem Arbeitsantrieb? Almabtrieb im Wechsel mit gestiegenen Milchpreisen? Alles gar nicht mehr seelisch unter einen Hut zu bringen. Und die Kühe? Müssen wir vor ihnen ob soviel Tapferkeit jetzt unsere Hüte ziehen? Möglich wäre es schon. Dana Lyons ist Kuhexperte der ganz besonderen Art; so etwas wie eine intellektuelle Melkmaschine, obwohl er das gar nicht gerne hört. Ihm verdanken wir dieses schöne Video, eine gelungene Symbiose aus Herz und Verstand, Phimose und Vaterland, aber auch Glycose und allerhand. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die noch leben und gleichzeitig soviele Talente zu gleicher Zeit in sich vereinen. Wie schön, daß es das noch gibt.
Die Jazzformation “Talking Cows”…
3 Sep… spielt in einem niederländischen Kuhstall. Zwei Bauern mit unterschiedlicher Meinung im Interview. Mit englischen Untertiteln.
Alpenländische Hornbeuge
26 Aug Wenn Du mit Deinen großen Hörnern
nach kleinen Körnern pickst;
Wenn Du, verkleidet Hühnchen
auf Deinem Bühnchen alles überblickst;
Wenn Du: gebrandet und entsendet,
unter schwerer Last gewendet,
Grashalme erstickst;
Wenn Du nach jedem Psalme
neue Botschaften verschickst,
dann gehör(n)st Du auf die Couch!
2007 © by Hamlet Hamster
Fliegende Kuh versenkt japanisches Fischerboot
22 Mar
Gute Kunst aus Dänemark, die gekonnt auf die Hungersnöte in der 3.Welt aufmerksam macht. Foto: OutsaPop
Vor knapp zehn Jahren ging folgende Meldung durch die Presse:
„Wladiwostok. Vor der sibirischen Küste soll ein japanisches Fischerboot von einer aus heiterem Himmel herabfallenden Kuh versenkt worden sein. Dies gaben die zunächst von den russischen Behörden verhafteten japanischen Fischer zu Protokoll. Die Recherche ergab, daß hungrige russische Soldaten mit einem Militärflugzeug einige Kühe zwecks baldigen Verzehrs von einer Weide entführten. In der Luft hätten die Kühe mit ihrer Nervosität das Flugzeug fast zum Absturz gebracht, so daß die Soldaten die Ladeklappe öffneten, um ihre Mahlzeit schweren Herzens mit den Gesetzmäßigkeiten des freien Falls vertraut zu machen.“ Die zuständigen Behörden haben diesen Vorfall inzwischen bestätigt.
Ein anderer Vorgang ist ebenfalls amtlicher Natur – und hier dokumentiert. Der Artikel behandelt das Ende der walisischen Drachenwurst.
Materialien zum erweiterten Diskurs:

Als erste Konsequenz übt das russische Militär seit einigen Jahren während ihrer Manöver auch den korrekten Milchkuhabwurf. Hier: Das “Große Milchkuhabwurfszertifikat” in Bronze, das sich ein Proband nach bestandener Prüfung stolz vor seine Tür hängte, und das dank seiner vorbildlichen Tarnung ebenfalls zu Kampfeinsätzen mitgenommen werden darf. Foto: bunabhucan

Bereits in der Renaissance waren fliegende Kühe ein beliebtes Mittel zur Erleichterung einer zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme. Bild: overthemoon

In Australien jagte einmal ein Krokodil eine Milchkuh durch das halbe Land. In der Nähe von Melbourne flüchtete sie erschöpft auf einen Baum, den sie bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht mehr verließ. Glück im Unglück: das Krokodil verhungerte. Die Arbeit “Cow up a tree” von John Kelly erinnert an diese Legende; und so wie es aussieht, sind die meisten damit auch einverstanden. Foto: Saurabh and Ri,a
Abstrakte Konsequenzen (zweier erschöpfter Milchkühe)
7 MarMeine lieben Freundinnen und Freunde des akkuraten Meerschweinchenreports,
schon wieder sind einige Tage vergangen – oder norddeutsch formuliert: durchs Land gestrichen -, die wir gemeinsam auf unserem Planeten sitzend vorwiegend damit verbrachten, uns selbst zu genügen und zu erspüren, uns selbst zu erfahren und zu unterbieten – und, bei Bedarf, für uns selbst Konsequenzen daraus zu ziehen. Konsequenzen, die nicht immer ganz einfach zu ertragen sind. Konsequenzen, deren gesamte Tragweite immer noch auf kollektive Verbegrifflichung wartet, während wir in einem Anfall von vorauseilendem Gehorsam bereits sinnaktiviert zur Tat schreiten. Konsequenzen, die im tiefsten Inneren unserer Herzen gar keine sind, sondern Momente voller Ekstase und voller Askese, visualisierte Standpunkte und theoretische Produkte, die – einer abstrakten Milchkuhfriktion entsprungen -, lieber gar nicht erst danach trachten sollten, konsequent zu Ende gemolken zu werden, denn in vielen Fällen können sich die Gefallenen nicht mehr rechtzeitig auf die rettenden Inselpfade rechter Tugenden zurückziehen.

Nun, warum nicht? Nun, weil zum einen unsere Schadstoffbelastung – inner- und außerhalb unserer Milchkühe – für unsere gesamte Weltwirtschaft zu einer echten Basisbelastungsprobe geworden ist, und zum anderen, weil dadurch das Pasteurisierungsverfahren sehr viel Energie schluckt – und engergieschluckende Maßnahmen zukünftig nicht mehr von uns allein so ohne weiteres vorfinanziert werden können. Natürlich wäre es uns allen vielviel lieber, wir könnten das anders sehen, könnten uns die rosarote Sonnenbrille so mir nichts dir nichts aufsetzten und so tun, als wäre überhaupt nichts geschehen – denn das wäre in der Tat am bequemsten. Bedauerlicherweise läßt die derzeitige Gesamtsituation wenig Phantasiespielraum zu, vor allem weil dadurch wichtige Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich geschaffen werden (können). Die damit verbundene Deetablierung unseres Chancengleichheitssystems macht einigen von uns in der Jetztzeit stark zu schaffen, aber in nur wenigen Zukunftsjahrzehnten – besonders in gut abgeschirmten Seniorenprotektoraten – tritt abrupt ein Effekt wohltuender Schmerz- und Lebensminderung ein.

Ich darf mich als hinreichend zuversichtlich bezeichnen, wenn ich sage, daß genau darin unsere wahre Chance liegt. Eine Chance, die wir nicht ungenutzt an uns vorüberziehen lassen dürfen. Nun, wir alle wissen, wie unangenehm es für uns sein kann, unseren Anschlußzug auf einer wichtigen Geschäftsreise zu verpassen, und dadurch unnötige (finanzielle) Nachteile erleiden. Doch: die Zeit ist gekommen, aufzustehen, unsere Augen zu öffnen, im Gegenzug unseren Latzhosenhosenlatz sorgfältig zu verschließen, unsere Gesellschaft in Arbeitsgruppen zu untergliedern, die sich zunächst mit den hier gegenständlichen Problematiken anzufreunden haben, um sodann ein gesellschaftsrelevantes und konsensfähiges Gesamtkonstrukt als adäquates Gegenmittel zu implementieren, und zwar zielstrebig und ohne Unterschweif: direkt in das Herz unserer Weltbevölkerung. Ich weiß, jeder einzelne von uns wird möglicherweise etwas weniger verdienen als bisher. Aber nur darum kann es gehen, ja, muß es gehen: um Opfer und um Wohlstand, um Wohlstand für alle und um die Minimierung der Opferbereitschaft unter den Meistreichsten. Denn weniger ist mehr. Vielviel mehr. Mehr wie Meerschweinchenreport. Und nur darum kann es gehen.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Laufrad:
Euer Hamlet Hamster
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Françoise ♥ Marie Antoinette
Cowlephant
KKK
1984
To smoke or not to smoke
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