Der BILD-Chefredakteur Kai Diekmann wurde gestern Nacht überraschend aus der Haft, quatsch, aus einer der Hauptstadt angemessenen Spielhölle heraus gekidnappt. Die Entführer fordern als Bedingung zur Freilassung des verhinderten Heldentenors, daß alle Bundestagsabgeordneten unter notarieller Aufsicht und im Rahmen einer von allen Fernsehsendern live zu übertragenden Bundestagssondersitzung jeweils und unisono eine Dose Hundefutter schmatzend zu verspeisen hätten. Im direkten Anschluß daran habe eine fruchtvolle Debatte über die nachhaltige Senkung der dramatischen Staatsschulden zu erfolgen. Was mit Diekmann passieren werde, wenn den Forderungen nicht nachgegeben würden, war bis zum Redaktionsschluß leider nicht in Erfahrung zu bringen. Allerdings denkt sich unsere Redaktion bereits ihren Teil.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Wer dieser Tage mit geöffneten Augen durch die heimelige und rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz tigert, dem ist es längst aufgefallen: Die Narren sind aus ihren Maulwurfslöchern emporgekrochen und erfreuen sich am frostigen Frühlingsklima.
Auch Tauben, die sich in die Lüfte schrauben, wissen ganz genau, mit welchem Glauben und speziellen Gliederverrenkungen sie sich am besten diverser Kränkungen erwehren; und am erfolgreichsten einer erkennungsdienstlichen Behandlung durch die Kamera unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier widersetzen. Sie alle sind ebenfalls, begleitet von karnevalistischen Farben, unterwegs. Die unübersehbare Vorfreude auf den Rosenmontag, sie lebt und ist ein einziges Geben und Nehmen im Zeichen von Zuckerschlecken, Wattejacken und tiefer Besinnungslosigkeit: Unhappiness goes President. Nur in einer solchen emotionalen Gesamtsituation konnte er entstehen: der ultimative Faschingssong: «Heile heile Gänsje» von Ernst (Schornstein)Neger.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Ein angeblicher Computerfehler soll für die versehentliche vorzeitige Entlassung von insgesamt knapp 450 in amerikanischen Gefängnissen einsitzenden Schwerverbrechern verantwortlich sein. So berichtet BoingBoing.
Allerdings brachte besagter Computer nach einem eingehenden polizeilichen Verhör zu seiner Verteidigung vor, daß er regelmäßig die Los Angeles Times lese. Und dort habe nun mal gestanden, daß der höchste californische Gerichtshof entschieden habe, wegen akkuter Überfüllung der Gefängnisse zwischen 38.000 und 46.000 Strafgefangene vorzeitig auf freien Fuß zu setzen, um dadurch wieder einen menschenwürdigen Strafvollzug im Allgemeinen zu ermöglichen. Deshalb, so der Computer weiter, habe er durch sein Handeln zeigen wollen, daß er in der Lage sei «mitzudenken».
Die amerikanische Bundespolizei und der Computer sind in einem abschließenden Gespräch übereingekommen, daß der Rechner zukünftig keine eigenmächtigen Entscheidungen mehr treffen werde. Im Gegenzug gewähre man ihm uneingeschränkten Zugriff auf Stanley Kubriks Film «2001: Odyssee im Weltraum».
Darüber hinaus betonten beide Parteien, wie wichtig eine harmonische Zusammenarbeit für den zukünftigen Fortbestand der Menschheit sei.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Durch das Fernglas seh’ ich Dich,
Der Gläserschliff ist vorbildlich:
Oh, Du süße Braut,
Bist so gut gebaut:
Füße, Haare, Haut…
Wenn Du in dem Tanga steckst
Und in mir den Hero weckst:
Sie den Wunsch erhört,
Werden wir gestört,
Ich glaub’ mein Ölhirsch röhrt,
So schön wär’ der Flirt…
…Ohne Handy:
Dein Klingeln ist richtig nervendy,
Und das find’ ich einfach nicht trendy,
Bin traurig und brauch’ einen Brandy:
… Und fühl’ mich gut!
Wenn sie in der BILD verpackt
Und sich plötzlich wild und nackt
Gegen mich erwehrt,
Fühl’ ich mich geehrt,
Und nun mein Schwanzeschwert
Sich königlich entleert –
…Oh Handy:
Mein sprechender Schwanz ist nervendy,
Und wer außer mir findet’s trendy?
Bin ruhig und kippe einen Brandy:
… Das gibt mir Mut!
(Bridge) Verdammtes Telefon
Ich werf’ Dich in den Fluß,
Denn wer braucht Dich schon?
Mein Schwanz macht mit Dir Schuß –
…Oh Handy,
Dein Klingeln ist richtig nervendy,
Und das find’ ich einfach nicht trendy
Bin traurig und brauch’ einen Brandy
… Und fühl’ mich gut!
*** Link zum Originaltext
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Do you know that? You have been introduced to a certain Fragestellung (as we say in Germany), in which things like ausgeglichene Lebensführung (as we say in Germany as well) play a major role in it; and then you were suddenly asked by a higher force you feel yourself magically dragged into: “What do you think about this situation in particular?”
Well, Mr Higher Force, what shall I say? I think I shall be entitled to say that there are moments in life that were ruled, not to say completely dominated by the imagination that humans can be very strange – in particular if they want to, can’t they?
Schrübe ich so gerne über Wunst auch fürderhin,
Doch schröbbte ich gedanklich durch die Flaute,
Ich schüpfte Wasser, Wein und etwas Sinn:
Ich hüpfte schwer als ich ergraute.
Das Blumenkleid, es war durchschroben sehr,
Das “I” vom “Ich” ist große Größte,
Doch was ist “Unten” und was ist “Oben” – schwer:
Es ist das Daumenlutsch, das ich durchstößte.
Es war der Neid, der mich erlöste,
als ich durch Gitterstäbe döste …
Kluffte ich gleich Hundeelend – schwer zu sagen,
Mein schwacher Kopf in Feinripphöste,
Dufte find’ ich – litt der Kragen:
Wasser, Brot; doch keine Leberwöste.
Es war der Neid, der mich erlöste,
als ich durch Gitterstäbe döste …
Unsachgemäße Handhabung einer Schußwaffe; (c) by this ImageShackAccount
Ich weiß auch nicht so genau, warum, wieso und weshalb mir diese doch schon recht angestaubt erscheinende Redensart in den Sinn kam – vermutlich hat das mal wieder etwas mit meiner Lieblingsvermieterin, einer u.a. passionierten Jägerin und Schußwaffenbesitzerin, und deren ganz spezielles menschliches Umfeld zu tun, vermutlich –, aber da mir jene hinreichend angestaubt erscheinende Redewendung just in einem Moment in den Sinn kam, da ich einem mit dem Internet verbundenen Rechner gegenüber saß, genauer: direkt davor, dachte ich mir, daß etwas gesunde Spontanrecherche bei dieser Hitze eine so unumgänglich wichtige Sache sei, die es zudem locker legitimieren würde, mich selbst von viel wichtigeren Tätigkeiten ab- und fernzuhalten.
Es kam, was kommen mußte: Ich warf Google Trick 17 mit Selbstüberlistung zum Fraß vor.
So stieß ich zunächst auf eine Komödie der Irrungen, in die ein verwirrter österreichischer Fahrzeughalter, ein verwirrter österreichischer Verkehrsteilnehmer, eine österreichische Anonymverfügung, gegen die gemäß österreichischer Rechtssprechung kein Rechtsmittel zulässig ist, insgesamt 7 gravierende Fehler sowie – natürlich – der Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) verwickelt sind; und diese Komödie der Irrungen zu konsumieren, ich jedem nach etwas geistiger Zerstreuung Suchenden ans Herz legen möchte.
Dann geriet ich auf ein Forum, das von Übersetzern betrieben wird und man dort in einem Artikelstrang nach einer geeigneten Übersetzung für die der hier gegenständlichen Redensart ins Englische suchte. Einer der Vorschläge lautete Catch 22. Das ist auch der Titel des Romans von Joseph Heller, der auf dieser amazon-Seite zu haben ist. Ich zitiere aus der Rezension von Thomas Leibfried aus Ludwigshafen, der sich zur Gruppe der Top 1000 Rezensenten zählen darf:
In einen Kanon der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehört “Catch 22″ von Joseph Heller aus meiner Sicht unbedingt aufgenommen. “Catch 22″ ist nicht die erste absurde Beschreibung eines Krieges, Beispiele finden sich in den anderen Rezensionen. Aber es ist die erste Schilderung, die ausschließlich aus Absurditäten bestehen. Es gibt in dem gesamten Buch nicht eine Passage, die dieses Etikett nicht verdient hätte.
Auf Sätze wie: “Das Beste an ihm [Leutnant Schittkopp, Anm. d. V.] war seine Frau, und das Beste an seiner Frau war deren Freundin Dori Duz.” muss man erst einmal kommen. Heller reiht eine aberwitzige Situation an die andere. Jeder beschriebene Charakter muss am Ende vom Leser als ver-rückt”, also als von der Norm abgerückt, eingestuft werden. Bis eben auf den am Ende desertierenden Protagonisten Yossarián. Schließlich, oder besser von Anfang an, erscheint dem Leser der Krieg an sich als vollkommen sinnfreie Zone. Und genau das war wohl auch die Absicht des Autors.
Ich überlege, ob ich mir den Roman kaufen soll.
Auf myspace.com erfuhr ich hier, daß Trick 17 m.S. im Klartext Trick 17 mit Selbstüberlistung heißt. Desweiteren sah ich dort das Musikvideo Das frivole Burgfräulein – Sportbeutel Killer mit Figuren aus der MuppetShow. Da ich seit einiger Zeit ganz bewußt ohne Ton durchs Netz marschiere (weniger ist mehr), kann ich nicht sagen, ob das Video gut ist. Dennoch, hier ist es:
Nach dem katastrophalen Abschneiden der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die argentinischen Gauchos (Brasilien) mit 0:4 kann es für unseren Fußballnationalmannschaftstrainer Jogi Löw nur eine einzige Konsequenz geben, diese zu ziehen ihn die gesamte Meerschweinchenreportredaktion eindringlich auffordert, um nicht zu sagen: medienwirksam in aller Öffentlichkeit ans Herz legt.
Außerdem wird Michael Steinbrecher für seine unterschiedliche Sicht der Dinge rechtliche Konsequenzen von vorbildlicher Güte zu vergegenwärtigen haben. Wie gut, daß wir alle nicht in seiner Haut stecken.