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ZDF: «Lerchenberg»

29 Mar

(v.l.n.r) Philipp (Matthias Lier), Judith (Cornelia Gröschel),
Billie (Eva Löbau), Sascha (Sascha Hehn),
Dr. Wolter (Karin Giegerich), Frau Merzig (Anke Sevenich)

Das ZDF (Zweite Deutsche Fernsehen) spendierte sich zum 50-jährigen Betriebsjubiläum eine (leider nur) vierteilige Sitcom namens Lerchenberg, von der man in Kenntnis der Zustände im Senderalltag nicht glauben mag, daß das ZDF (Zweite Deutsche Fernsehen) fähig wäre und ist, sich auf diese gekonnte Weise selbst durch den Kakao ziehen zu lassen. Chapeau!

Die hinreichend verschnarchte Tante ZEIT schreibt in ihrem überflüssigen Beitrag u.a.: «Dass die satirischen Momente der Serie keinem wehtun, dass die wirklichen Probleme des ZDF nicht benannt werden, dass das ZDF in Lerchenberg wie eine ein bisschen verrückte, aber doch sympathische, fast familiäre Institution rüber kommt, liegt in der Natur der Sache.» Wer so schreibt, der kennt offensichtlich kein anderes Leben. Chapeau!

Der seltsame der freitag konstatiert: «Auch wenn die Miniserie “Lerchenberg” nicht zu Unrecht gelobt wird – der Versuch, ironisch bis sarkastisch mit sich selbst umzugehen, gelingt dem ZDF nicht richtig.» Offensichtlich stört Jakob Augstein die Abwesenheit von antisemitischem Gedankengut, sodaß er diese durchunddurch gelungene Satire von einem seiner Redaktionsgehilfen als ungelungen einstufen läßt. Chapeau!

Glücklicherweise sitzen in der mittelbayerische-Redaktion vernüftige Leute, die unter der Überschrift «Neues aus der Satire-Anstalt» vernüftiges schreiben.

Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht sich geschlossen eine schöne und kräftige Fortsetzung von «Lerchenberg». Allein schon, damit die vielen, deren Ideen und Konzepte von Rundfunk- und Fernsehanstalten abgelehnt wurden, wissen, daß es nichts mit der Qualität ihrer Arbeit zu tun hat.

Die Qualität der schauspielerischen Darbietung Sascha Hehns erinnert uns im übertragenen Sinne übrigens an die Performance Sky du Monts im Film Der Schuh des Manitu.

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Leonard Bernstein: «Final Lecture At Harvard University»

6 Jan

Es soll Menschen geben, die Herbert von Karajan für einen großen Dirigenten halten. Aus der Sicht eines wahren Marschmusik-Connoisseurs mag das ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke sein. Aber im direkten Vergleich zu einem Genie wie Leonard Bernstein bleibt von einem von Karajan nicht viel mehr als das Bildnis eines zuverlässig und gewissenhaft agierenden Handwerkers, dem die von ihm verlegten Wasserleitungen auch dann nicht platzen, wenn sie mal eingefroren sind.

Hatte von Karajan eigentlich jemals was eigenes komponiert? So etwas begnadetes wie die West Side Story? Hier haben wir Leonard Bernsteins letzte Vorlesung an der Harvard University mit dem Arbeitstitel «The Poetry Of Earth». Es sind drei volle Stunden, von denen selbst wir bisher nur die erste gesehen haben. Wir werden deshalb die Musik eines Arnold Schönberg nach wie vor für unhörbar halten, allerdings wissen wir jetzt, worum es dabei geht: Weitestgehend um intellektuelle Spielereien, die im Bereich der Musikwissenschaften ihre Existenzberechtigung haben – und die, auch das wird klar, eine der Grundlagen für die Entstehung der West Side Story bildeten.

Das ist aber nur ein klitzekleiner Aspekt. So um 50:00 (Timeline) macht er sich über ein kleines und hochberühmtes Gedicht von Noam Chomsky her: «Colorless Green Ideas Sleep Furiously». Bernstein beschreibt diesen Wortsalat als: «The result of ill-matched semantic components». Und er fährt fort, indem er es transformiert: «Last night I slept badly; my usually colorless dreams were invaded by sort of dirty-green ideas, which caused me to sleep fitfully and to toss furiously». Anschaulicher lassen sich die unterschiedlichen Einstellungen Schönbergs und Bernteins zur Musik nicht beschreiben.

Oder, etwas naturwissenschaftlicher vorgetragen: Der Mensch stammt eben nicht vom Affen ab, sie hatten lediglich dieselben Vorfahren. Womit wir die Wette, daß wir es schaffen würden, in einem Beitrag über Leonard Bernstein sämtliche der deutschen Sprache mächtigen Schönberg-Jünger gegen uns aufzubringen, souverän gewonnen haben dürften. Yeap!

Und vielleicht noch etwas: Leonard Bernstein referiert ungemein humorvoll, auch über das Thema Humor in der Musik. Humor, ein Begriff mit dem ein von Karajan ebenfalls nichts wird hatte anfangen können.

Die komplette Bernstein-Harvard-DVD-Packung ist übrigens u.a. bei Amazon erhältlich.

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Flieger, grüß mir die Sonne: «Happy New Year!»

31 Dec

Donald Duck – Der Plastik-Erfinder (1944)

Der Rosarote Panther – Der Rosarote Himmelsstürmer

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Mega-Maya-Apokalypse vollzog sich weitestgehend geräuscharm:

22 Dec

Source: Richard Kadrey’s Damn Tumblr.

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Joan Sutherland: «BBC Cardiff Singer of the World Competition 1995»

22 Dec

The BBC Cardiff Singer of the World Competition has been established in favour for opera and art singers held every two years. The competition was started by BBC Wales in 1983 to celebrate the opening of St David’s Hall in Cardiff, Wales, home of the BBC National Orchestra of Wales.

From 2003, the competition’s first Patron was Dame Joan Sutherland, until her death in 2010. The patron from 2011 is Dame Kiri Te Kanawa.

This clip is from 1995′s Masterclass. Joan Sutherland is extremely funny in it! Needless to say it’s worth watching it.

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Sparrows: «Das sehr nützliche Fluchtutensil für Geschäftsleute, die es gewohnt sind, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und zudem denken, völlig zu Unrecht verhaftet worden zu sein»

14 Dec

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Auf der Website von Sparrows steht: «Upon first glance, The Sparrows UNCUFF LINK appears to be a standard pair of cuff links. However, a covert, hidden handcuff key has been engineered in to the design. This concealed hand cuff key will to open almost all Standard Hand cuffs. It’s also designed to hold your French Cuffs closed. A must have for any international SPY or the average citizen looking for some styling carbon fiber inlaid cuff links that happen to open Hand cuffs.»

Ergo: Das perfekte Weihnachtsgeschenk für die ganz, ganz großen Jungs, die nichts unversucht lassen, um die kalte und ungewohnte Erwachsenenwelt mit Sandkastenspielchen aus liebgewonnenen, wenngleich längst verronnenen, Kindheitstagen anzureichern.

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1974 – The Rumble In The Jungle: «Muhammad Ali vs. George Foreman (Kinshasa, Zaire)»

14 Dec

Mal abgesehen davon, daß uns kein anderer Boxkampf bekannt ist, der der Beschreibung hemmungsloses Daueraufeinandereingeprügel gerecht würde, fragen wir uns schon, ob dieser Kampf mit einem Klaus Kinski als Ringrichter nicht möglicherweise einen signifikant anderen Verlauf genommen hätte.

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Klimaschutz goes Weihnachtsgeschenk

4 Dec

LKWs gehören auf die Schiene!

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Desire Obtain Cherish: «I can’t wait till I grow up, get married, have two kids, spend more money than I make, take xanax, and tell everyone how happy I am ;)»

1 Dec

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Website Desire Obtain Cherish
via Thaeger

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Most Sadistic Mate In Chess’ History

28 Nov

In simple terms: Siegbert Tarrasch turns the screw against Aron Nimzowitsch in 1914. Bruce Wallace comments with his comforting Scottish accent.

The genesis: when the dark and bitter clouds of WWI showed their death bringing faces over Germany and the rest of the world, the two German Großmeisters Siegbert Tarrasch and Aron Nimzowitsch were about to test their skills of tactical war planning. No doubt. But there was also this well known bakery Hunger around their next corners providing them with all the goodness and strenght they were needing for a great an successful chess play. No doubt as well.

But what was it that let the idea of «d4» grow in Tarrasch’s mind? Experts say that the first four Christian names of his baker’s daughter might have been responsible for it: Dorothy Deirdra Danielle Darlene Hunger. Well, that certainly could have been. Of course.

But Albert Hunger was also delivering Aron Nimzowitsch with his well known specialities. So, he also must have been aware of the four Christian names of his first choice baker’s daughter? And if so, Aron Nimzowitsch must have got a bright and clear idea that his opponent Siegbert Tarrasch would come up with such a deadly plan based on «moving pawn to d4». Experts around the globe are united in this adoption. So, the big question remains: Why the hell didn’t he get that perspective?

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Kleine Impression von der DDC-Jury «Gute Gestaltung 13»

21 Nov

Hier geht es zum Ganzkörperfotoausschnitt.

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Attraktiver Lebkuchenrohbau zur Unterfütterung einer seltsamen Jobbesprechung

20 Nov

Aus dem Reich der Irrungen und Wirrungen menschlicher Gehirnwindungen: Ein sonniger Tag. Ein sonniges Gemüt. Wir sitzen ihm beziehungsweise ihr direkt gegenüber. Die Minilebkuchen sind mit Minimikrophonen verwanzt, aber das wissen wir nicht – wobei: natürlich wissen wir das, aber wir lassen uns nichts anmerken. Ganz so, wie es uns die Vertreter der Ermittlungsbehörde aufgetragen haben.

Eine hinreichend seltsame Gesprächsführung: «Wir können das auch ohne Fingerlutschen, quatsch, ohne Rechnung machen». «Nein, das können wir nicht. Wenn Lebkuchen im Spiel, dann lutschen wir immer an den Fingern und arbeiten – wie immer – ausschließlich gegen Rechnung» war unsere Antwort. Dann betrat ein junger Mann mit blaugephotoshopten Haaren die Bühne, um sie kurz darauf wieder zu verlassen. Die Dame: «Ein sehr guter Kreativer, ist aber gebrochen, weil: Vater-Sohn-Komplex». Die Dame bedient sich bei ihren Spiegelungsversuchen falscher Informationen. Wir spielen das Spiel mit. Ein angeblich riesiger Auftrag steht zur Disposition, für den sie jedoch eigentlich kein Geld habe; Geld, das schon direkt nach der Auftragserteilung auf unserem Konto sein könnte. Ha! Endlich!

Echte Butterfahrtsrhetorik mit etwas anderen Vorzeichen. Die Wege des menschlichen Humors sind eben unergründlich. Unsere Auftragsdame gab uns aber trotzdem den Job, den sie jedoch unter Nennung höchst seltsamer Gründe und Umstände am nächsten Tag schon wieder per Mail stornierte. «Wir bezahlen Euch natürlich die Reisekosten». Reisekosten? Welche Reisekosten? «Nein, das ist nicht nötig» schrieben wir zurück. Schließlich hat uns auf der Rückreise dieses Licht und haben uns diese Aufnahmen für dieses doch recht befremdliche Gespräch entschädigt.

War es das? Nein, das war es leider nicht. «Hey, wir haben da ein hübsches Gespräch aufgezeichnet. Sieht nicht gut aus für Euch.» Für uns? Quatsch. Es sieht eher für unsere seltsame Gesprächspartnerin nicht gut aus. Wahrlich nicht. Was wir uns aber in diesem Kontext immer mal wieder fragen: «Wie ist es möglich, daß sich Menschen für etwas instrumentalisieren lassen, ohne den wahren Sachverhalt zu kennen?»

Inzwischen kennen wir die Antwort:

Was wir uns allerdings jetzt fragen, ist: «Wie groß sind eigentlich die Unterschiede zwischen Affen und Menschen wirklich?» Und was uns auch noch beschäftigt: Wird uns das ZDF diese Treatment abkaufen und uns mit der Erarbeitung eines produktionsreifen Drehbuches beauftragen?

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Der Kühe und Haie fliegerische Künste im vergleichenden Test

10 Nov

Photo: montereybayaquarium.org

Am 26.10.2012 berichtete u.a. welt.de: «Kleiner Hai fällt vom Himmel auf Golfplatz». Etwas genauer: Am zwölften Loch stürzte ein kleiner, zappelnder Leopardenhai vom Himmel. Wie das passieren konnte? Bißwunden nahe der Rückenflosse des Tieres deuten möglicherweise auf Greifspuren eines Raubvogels hin, der mit Heißhunger auf eine schmackhaft zubereitete Haifischflossensuppe besagten Fisch aus dem Pazifik geangelt, ihn jedoch beim Flug auf dem Weg zum Kochtopf versehentlich fallengelassen haben will, so die Club-Sprecherin des San Juan Hills Golf Club im nachhinein spekulierend.

Allerdings, und das ist hier das Wichtigste, überlebte der Hai seinen Trip durch die Lüfte souverän und wurde von seinem Finder wieder seinem natürlichem Lebensraum zugeführt: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er eben was erzählen…

Hunger war wohl offensichtlich ebenfalls im Spiel, als vor vielen Jahren eine Meldung durch die Vermischtes-Rubriken der Weltpresse und auch die des Tagesspiegel geisterte, nämlich, daß angeblich eine aus heiterem Himmel fallende Kuh ein japanisches Fischerboot versenkt habe. Russische Soldaten hatten wohl, so wurde vermutet, einige ahnungslose Kühe zu einem atemberaubenden Rundflug mit ihrem während des zweiten Weltkrieges noch als modern einzustufenden Transportflugzeug eingeladen, dies jedoch mit dem sinnigen Hintergedanken, sie nach Landung sowie fachgerechter Zerkleinerung gut gebraten zu verzehren.

In der Luft hätten sich die flugunerfahren Tiere aber nicht so richtig an die geltenden Vorschriften gehalten, seien nicht richtig angeschnallt gewesen, hätten unbedingt zeitgleich mal aus diesem und zeitgleich mal aus jenem Fenster schauen müssen, wodurch das Flugzeug letzlich in eine instabile und höchst gefährliche Torkelflugbahn geraten sei. Der Absturz drohte. So öffneten die seit Monaten soldlosen Soldaten die Ladungsklappen und machten den zukünftigen Inhalt ihrer Speisekammer schweren Herzens mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des freien Falls über offener See vertraut. Dabei habe ein Tier unbedingt den Klassenclown spielen müssen, sei ausgeschert, wodurch es im Endeffekt – gleichsam lasergesteuet – zunächst das Deck und sodann den Rumpf eines japanischen Fischerbootes sorgfältig durchschlug und, für einen Volltreffer charakteristisch, zeitnah versenkte. Diese Kühe, Sie ahnen es bereits, haben trotz ihrer beeindruckenden Reise, allerdings nichts mehr zu erzählen, was zu ersten Punktabzügen führt.

Auch Meerschweinchenreport konnte sich diesen journalistischen Leckerbissen keinesfalls entgehen lassen – und berichtete brav und artig hier.

Dann etablierte sich jedoch die Annahme, daß es sich hierbei lediglich um eine erfundene Geschichte handele, die ein unbekannter Freigeist beim Darwin Award eingereicht haben will, um in diesem Kreise mit dieser Nummer ungewöhnlichen tierischen Ablebens zu reüssieren. Von dort habe sich die Angelegenheit dann angeblich über dunkle Kanäle und den Schreibtisch der amerikanischen Botschaft in Russland ihren Weg in die weltweite Medienlandschaft gefräst.

Der Haken ist nur, daß wir das soo nicht glauben möchten. Schließlich beschreibt der Darwin Award Vorfälle, bei denen sich Menschen Kraft ihrer eigenen und höchst übergeordneten Dummheit ins Jenseits befördert haben. Bei der hier gegenständlichen Geschichte sind die zur Verleihung des Darwin Awards zwingend notwendigen Voraussetzungen aber nicht gegeben, da lediglich einigen tierischen Milchproduzenten auf zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Weise der Löffel abgenommen wurde. Menschen, und nur an diese kann diese begehrte Auszeichnung postum feierlich verliehen werden, kamen bei diesem Ereignis nicht zu Schaden.

Ergo: Ob nun frei er- oder tatsächlich stattgefunden, seinen Ursprung wird diese Story sicherlich nicht auf dem Portal des Darwin Awards genommen haben, zumal die einzige Geschichte, die auf dieser Seite unter der Überschrift «Cow Bomb» firmiert und in die eine bedauernswerte Kuh involviert ist, von einem Landwirt berichtet, der, getrieben durch seinen nicht zu bändigenden Forscherdrang, seinem stark flatulierendem Wiederkäuer im richtigen Moment ein brennendes Streichholz an den After hielt – eine Vorgehensweise, die er einerseits stante pede mit dem Leben bezahlte und ihn andererseits u.E. durchaus zu einem würdigen Anwärter auf den Darwin Award macht.

Fazit: Haie sind gegenüber Kühen in der Disziplin des unfreiwilligen Fluges ob ihrer seitlichen Schwimmflossen, die es ihnen erlauben ein bißchen wie ein Segelflugzeug zu agieren, klar im Vorteil, wodurch sich die Überlebenschance im Vergleich zu ihren euterbewehrten Konkurrenten deutlich erhöht. Außerdem, und das ist ein nicht zu vernachlässigender Punkt, produzieren Haie weniger CO2, ein Umstand, der Claudia Roth darüber nachdenken läßt, als vielbeschworene Vorreiterin in Sachen Treibhausgasvernichtung ihren nächsten Mallorca-Flug innerhalb der Magenwände eines neuzuzüchtenden Flughais zu absolvieren – eine, wie wir finden, gar nicht mal soo unflotte Idee.

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Wim Wenders: «Der gelbe Hochgeschwindigkeitseimer im vierten Bild»

7 Nov

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Sie sind längst in die Hall Of Fame der internationalen Filmklassiker eingegangen: Das Fenster zum Hof (Alfred Hitchcock); Die heiße Katze auf dem Blechdach (Richard Brooks); Vom Winde verweht (Victor Fleming) oder Paris, Texas (Wim Wenders).

Nun sind sie (die Informationen) und ist es (das Geheimnis) endlich gelüftet und am Tageslicht: Vier Standbilder des neuen Wim-Wenders-Films Der gelbe Hochgeschwindigkeitseimer im vierten Bild. Eigentlich sollte das Werk im letzten Jahr auf dem Filmfestival in Cannes seine Premiere feiern, aber durch den plötzlichen und unerwarteten Tod des Produzenten Bernd Eichinger lag nicht nur dieser sondern auch das gesamte Vorhaben vorübergehend auf Eis.

Umso stolzer macht es unseren Redaktionsfotografen und zugleich Kameramann des besagten Films, vom Regiemeister himself die Genehmigung zur Vorabveröffentlichung jeweils eines Standbildes aus den vier entscheidenden Schlüsselszenen erhalten zu haben.

Im Wesentlich geht es Wenders darum, auf sublim-subtile Weise die scheinbar letzte und irgendwie zart undurchsichtige Reise eines unheilbar an Hautkrebs erkrankten Putzeimers aufzuzeigen. Das Werk überzeugt durch seine hübschen Krankenschwestern und atemberaubenden Reisebilder, die so fast unmerklich aber doch eindrucksvoll in ihrer ganz persönlichen Sichtweise von der schonungslosen Einsamkeit eines hart arbeitenden Hochgeschwindigkeitszuges berichten. Eine gelungene Metapher auf unsere zur Entschleunigung unfähige High-Speed-Gesellschaft.

Am Schluß verschmelzen beide Lebensläufe, sowohl der des Zuges als auch der des Eimers, harmonisch miteinander und werden – literally – ein Herz und eine Seele. Gerade als sich Der Gelbe Eimer im Zugbistro bis zur Oberkante mit Bier abfüllen läßt, um sich sodann aus dem fahrenden Zug zu stürzen, betritt Oberschwester Nastassja Kinski erstmals die Szene und entfernt umgehend und gekonnt mit ihrem Taschenmesser das Krebsgeschwür von der Außenhaut des Eimers. Durch das so entstandene Loch kann ebenfalls das Bier abfließen, das nun stehenden Fußes von einer lasziv knieenden Nastassja Kinski durstig und mit weit geöffnetem Mund beinahe gierig in Empfang genommen wird. Gemeinsam stimmen sie das bekannte Volkslied Ein Loch ist im Eimer an.

Ein begnadetes Lebensgleichnis, das bis auf vorstehend skizzierte Ausnahme ausschließlich mit der Musik Ry Cooders auf der Dobro-Gitarre einmal mehr seine kongenial-begnadete Würzmischung erhält.

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Biebricher Schloß: «Der Staatsanwalt»

4 Nov

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Gelegentlich beschäftigt man sich – wenn gerade unter der morgendlichen Dusche – im Geiste auch mit nützlichen Fragestellungen und deren Beantwortung. So zum Beispiel auch mit dem Phänomen, daß es bei Filmproduktionen innerhalb geschlossener Gebäude komischerweise nie an durch schmale oder breite Fensterfronten scheinendes Sonnenlicht mit der Premium-Farbtemperatur 5600 Kelvin mangelt. Dank dieser szenischen Beweisfotos wissen wir nun endlich, warum das so ist.

In dem hier gegenständlichen Fall fanden im Kurfürstlichen Schloß zu Biebrich kürzlich Dreharbeiten zu einer weiteren Folge von «Der Staatsanwalt» statt. Über diese Serie informierte Meerschweinchenreport im Rahmen seiner Berichterstattung über das schöne und gut gemachte «Wiesbaden-Magazin» bereits hier.

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DDC-Werkstatt: «GRID – Zeitschrift für Gestaltung»

29 Oct

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Endlich ab 06. November im gut sortierten Fach- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich: Das neue, zweimonatliche erscheinende Fachmagazin für Grafik- und Industriedesigner namens GRID. Chefredakteur Gerrit Terstiege verschlang Nespresso-Tässchen um Nespresso-Tässchen, verbrachte Nacht um Nacht in seinem Designergestühl, diskutierte mit seinem Editorial-Gestalter Mario Lombardo hin, diskutierte mit seinem Editorial-Gestalter Mario Lombardo her, so lange bis endlich alles klar, eingetütet und in trockenen Tüchern war: The first issue is about to be introduced to the rest of the world. Und zwar in der ersten November-Hälfte dieses Jahres im Hause der Peter Schmidt Group.

Den anspruchsvollen Leser mit übergeordnenten Schulabschlüssen im Lebenslauf erwartet u.a. ein Making-of-Beitrag über den genial einfachen Stapelstuhl der Bouroullecs für die Universität Kopenhagen; ein umfangreiches Porträt der New Yorker Grafikerin Jessica Walsh, der neuen Geschäftspartnerin von Stefan Sagmeister; ein kritischer Essay des renommierten Designtheoretikers Gui Bonsiepe; ein pointierter Text von Erik Spiekermann zum Thema Agenturgründungen sowie ein Interview zur neuen Ausrichtung des Braun-Designteams mit Chefdesigner Oliver Grabes. Und – natürlich – vieles mehr.

Der Deutsche Designer Club (DDC) freut sich, die neue Fachzeitschrift für Grafik- und Produktdesign im Rahmen einer DDC Werkstatt vorstellen zu können. GRID-Chefredakteur Gerrit Terstiege wird einen Einblick in die Entstehung und Konzeption (wie vorstehend beschrieben) gewähren und mit Braun-Chefdesigner Prof. Oliver Grabes über moderne Markenführung und das Medienverhalten von Designern sprechen.

via GRID.

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DDC: «Gute Gestaltung 13»

25 Oct

Gruppenbild DDC-Jury «Gute Gestaltung 13»

Am 19. und 20. Oktober tagte einmal mehr die Jury des Deutschen Designer Clubs (DDC) unter der Schirmherrschaft von Michael Conrad in den Räumlichkeiten der Hochschule RheinMain (HSRM) in Wiesbaden.

Anschließend hielt Michael Conrad seinen Vortrag Make Culture Your Strategy in der Belle Étage im Hause Käfer’s, über den Meerschweinchenreport noch berichten wird.

Zur Jury gehörten neben dem Gesamtjuryvorsitzenden Niko Gültig ebenfalls Prof. Stefan Heiliger, Michael Landes, Marco Spies, Annette Häfelinger, Thomas Kettner, Sandra Wolf, Peter Ippolito, Prof. Dr. Phil. Klaus Klemp, Dick Spierenburg, Dr. Michael Peters, Ulrich Pohl, Wolfgang Weyand, Prof. Holger Schmidhuber, Clemens Olbrich, Kurt Friedrich, Kristine Listau, Oliver Scherdel, Peter Zizka, Wolf Udo Wagner, Michael Eibes, Shirin Frangoul- Brückner, David Kuntzsch, Manuel Rauch, Ursel Schiemann, Andreas Baier, Michael Rösch, Carmen Doerr, Kerstin Amend, Curt Mertens, Volker Stengele, Joe Kaiser, Robb Horton, Peter Hamel, Ines Blume, Bernd Schuler, Elisabeth Budde, Heinrich Fiedeler, Thomas Nagel, Valentin Heisters, Oliver Hesse, Norbert Herold, Holger Volland, Olaf Barski, Lars Grau, Joachim H. Blickhäuser, Clemens Hilger, Klaus Chmielewski und Oliver Wagner.

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Auf ihrem Jury-Rundgang: Schirmherr Michael Conrad sowie Gesamtjuryvorsitzender und DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig. Hier in der Sektion «Geschäftsberichte».

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The Longest Words in the English Language

25 Oct

If you think you’ve made it when pronouncing Supercalifragilisticexpialidocious correctly, then you are very much mistaken. Just watch the video!

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Matthias Rüb, c/o FAZ!

25 Oct

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Als Korrespondent der FAZ berichteten Sie hier über den Verlauf des dritten US-Präsidentschaftskandidatengesprächs im Rahmen eines Fernsehduells zwischen Präsident Barack Obama und dessen Herausforderer Mitt Romney in Boca Raton. Als Résumé Ihrer Berichterstattung schrieben Sie u.a.: «Wichtiger aber waren die Antworten auf die Frage, welcher der Kandidaten sich wie ein Oberbefehlshaber gezeigt und empfohlen habe: Bei Präsident Obama sahen dies 63 Prozent der Befragten, bei Romney immerhin 60 Prozent.» Unser Résumé: Prangern Sie niemals vermeintlich Verantwortliche für irgendwelche Staats- oder Konzernverschuldungen an.

Mit freundlichen Grüßen von Ihren mathematischen Oberbefehlshabern in der Meerschweinchenreportredaktion.

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Albert Einstein: «Die Theorie, daß alles im Leben relativ ist, läßt sich besonders gut durch die Wahl des richtigen Schuhwerks beweisen.»

14 Oct

Siehe auch auch.

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