Wählt die Fun-Faschisten!

Dieses hinreichend seltsame Werbefilmchen war ursprünglich dazu gedacht, die Regierungspraktiken des australischen Prime Ministers John Howard als faschistoid anzuprangern, doch der Kommunikationsmechanismus dieses Spots, der nach dem Prinzip der paradoxen Interaktion arbeitet, vollbringt dadurch etwas ganz anderes: er preist die Vorzüge des Faschismus, da er dem modernen und sehr beschäftigten Bürger, der sich noch nicht einmal mehr vor einer wichtigen Wahl ein paar Minuten Zeit nimmt, um darüber nachzudenken, wen oder was er wählen soll, zukünftig nicht nur diese, sondern auch sämtliche anderen Entscheidungen abnehmen wird. Er muß nur noch ein einziges Mal in seinem Leben sein Kreuzchen an der richtigen Stelle machen – und das war’s dann; denn dann heißt es: Faschismus entspannt. Faschismus macht Spaß. Beziehungsweise: Vote 1 the Fascist Party. The Party that truly fulfills your lifestyle needs!” Genau.

via Shàngdū

DOCUMENTA12 – Jeff Koons hat von “Kunst” die Schnauze gestrichen voll – und kann sie einfach nicht mehr sehen!

Jeff_Koons

Published in:  on September 22, 2007 at 12:51 pm Comments (1)

Einstellungstest des “Paritätischen Bildungswerks NRW”!

Welchem Künstler haben wir die wundervolle “Mona Lisa” zu verdanken?

a) Randstad van Rijn

b) Wladimir Kandinsky

c) Jan van Meer

d) Leonardo da Vinci

e) Ich weiß die richtige Antwort, möchte aber meine Interessen hinter die der schwächeren Mitglieder in unserer Gesellschaft stellen, damit diese auch mal zu Wort kommen können. Das ist mir wichtig!

f) Bevor ich antworte, muß ich erstmal meinen Baum da draußen fertigstreicheln.

g) Der von Terroristen ermordete Lufthansapilot Jürgen Schumann.

h) Das könnte natürlich sein.

Bitte beachten Sie, daß bei der Bewertung auch die Originalität sowie die ethnische Kompetenz Ihrer Antwort eine tragende Rolle spielt. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg!

Published in:  on September 14, 2007 at 6:34 am Leave a Comment

DOCUMENTA12 – Anschlag auf Dienstvolvo von Roger M. Buergel – Günther Uecker bestreitet leidenschaftlich, irgend etwas mit dieser abscheulichen Tat zu tun zu haben!

Günther_Uecker

Günther Uecker

Es ist nicht zu fassen: Über fast die gesamte Ausstellungsdauer der wohl überflüssigsten Kunstausstellung der Welt, die unter der Leitung zweier bemitleidenswerter Chancengleichheitsopfer bisher einen Negativqualitätsrekord nach dem anderen einfuhr, blieben jegliche Attacken auf das Kommunikations- und Gesundheitssystems besagter Geisteskörper aus, was dem Grunde nach zu begrüßen ist, andererseits jedoch hinreichend irritiert, zumal das Gros der angesprochenen Besucherklientel mit den Begriffen Startbahn-West, CS-Gas sowie talentfreie Selbsterhöhung gegenüber Dritten durchaus etwas anfangen könnte, wäre ihr vermindertes Erinnerungsvermögen nicht zusätzlich so entsetzlich lädiert. Darüber hinaus hätten auch Roger M. Buergel und Ruth Noack – nach all den gemeinen, niederträchtigen, unqualifizierten sowie die Meinungs- und Redefreiheit hochhaltenden Schmähschriften – ein bißchen positive und mutzusprechende Berichterstattung über “ihreDocumenta durchaus gut gebrauchen können.

Aber man soll nie nie sagen, denn nun, so kurz vorm finalen und rettenden Torschluß kommt mit höchster Eisenbahn noch mal ordentlich Stimmung in die eingeschlafene PR-Bude, punkt der knutbenamte Spitzhackeneisbär auf einer völligst überforderten und saabesken VOLVO-Motorhaube, also genau jenem Wagen, mit dem der tragische Verkehrsunfall Lady Dis längst nicht so tragisch verlaufen wäre – will man den selbstbehuldigenden Lobpreisungen der von vor zehn Jahren in Spanien besagtes Automobil bewerbende Werbeagentur Glauben schenken. Man merkt sofort: ein Blick in den Kalender der zufällig zusammengewürfelten Zufälligkeiten verheißt zur Zeit Günstiges. Denn quasi über Nacht verwandelte sich das Sponsorenauto in ein prachtvolles Kunstwerk wahrlich geueckerten Ausmaßes. Alles könnte so schön sein, mit Mülltrenung, Strafantrag, Kopfschmerzen, bekloppten Interviews, und vielen, vielen internationalen Kunstkritiken, würde der mutmaßliche Urheber nicht kneifen, und vehement seine mutmaßliche Urheberschaft bestreiten.

Meerschweinchenreport meint: Kein schöner (Spitzhacken-)Stil!

Published in:  on September 9, 2007 at 2:21 am Comments (1)

“THE PENSLINGER” – Schreibstiftjunge mit vorübergehendem Lachproblem!

Bis ich die Abschrift meines heutigen Telefonates mit Jean-Remy von Matt in Sachen Todessterngeschwäbel fertig niedergeschrieben und hier ins Blog gestellt habe, möchte ich Euch, meine lieben Meerschweinchenreportgenießerinnen und Meerschweinchenreportgenießer mit einem sweeten Stummfilm unterhalten, den Ihr bitte als Gleichnis nehmen wollt: Junger Weblogger bringt alterndem Werber das Schreiben bei. Das Gespräch mit Jean-Remy von Matt war übrigens von außerordentlich freundlicher Atmosphäre geprägt, und so wie es aussieht, haben er und seine Mitarbeiter aus dem Du-bist-Deutschland-Debakel gelernt und ihre Schlüsse daraus gezogen. Außerdem bat er mich, Euch (und uns) die schönsten Grüßen zu übermitteln – er sei auch gar nicht mehr nachtragend und überhaupt freue er sich sehr auf die Veröffentlichung des Interviews auf meerschweinchenreport.de, weil es seiner (und meiner) Auffassung entspricht, daß es für eine neue Ära der interdisziplinären und -kulturellen Zusammenarbeit zwingend erforderlich sei, sich gegenseitig schätzen zu lernen – und nicht etwa genau das Gegenteil.

Bis später.
Und nun: Gute Nacht!

Euer Hamlet Hamster

Published in:  on August 25, 2007 at 3:04 am Leave a Comment

Treatment für Xbox Live Viral!

Junger Mann (so kurz vor Abiturientenalter) schließt sich fröhlich pfeifend inklusive Pornoheftchen auf der Schultoilette ein. Er zieht sich die Hosen runter und … was ist das? Seine Genitalien sind verschwunden. Sie sind weg. Er bekommt Panik. Er hämmert von innen gegen die Toilettenbox. Er schreit. Er flippt aus. Sein Leben ist ruiniert. Claim: Niemanden mehr zum Spielen? Xbox Live!!!!

Kleine Revanche hierfür….

Nachtrag: Das Xbox-Archiv sei nicht zu vergessen!

Published in:  on July 19, 2007 at 11:14 am Comments (4)

Oh, mein Gott! Das Internet ist zusammengebrochen!

Published in:  on July 12, 2007 at 6:51 pm Comments (1)

Documenta 12 macht Angst!

documenta_macht_angst

Published in:  on July 10, 2007 at 1:23 am Comments (2)

Die Karstadt-Verschwörung!

Published in:  on July 3, 2007 at 2:54 pm Comments (9)

d12 – Roger M. Buergel weg vom Fenster!

Jet_Leck

Roger M. Buergel während seiner täglichen Kunstflugübungen von nagelneuem Documenta-Fighter erfaßt. Der erfahrene und kunsthistorisch gebildete Marinefliegerpilot Bazon Brock gibt an, Roger M. Buergel in seinem Jet-Leck-Kostüm für eine unbedeutende Eintagsfliege gehalten zu haben: “Einer Fliege zuliebe fliege ich doch keinen Umweg!”

Published in:  on June 28, 2007 at 1:23 am Comments (1)