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ADC-Festival 2012: «Ils sont passés notre rédaction virtuelle»

17 May

Das ADC-Empfangspult. Nadelöhr und Helpdesk. Wer es schafft, hier durchzukommen, ist richtig gut!

Gute Kommunikationsarbeit, so referiert die Körpersprache, will wohl überlegt sein.

Einer der richtig guten Nadelöhrbezwinger ist Oliver Hesse, der zudem einen ausgeprägten Nerv für dynamische Bewegungsabläufe hat.

Vor der Kamera ist immer auch irgendwie vor der Kamera. Wohl dem, der mit diesem Umstand umzugehen weiß: Arthur Potts Dawson betreibt in London die beiden Restaurants «Acorn House» und «Water House», sowie den genossenschaftlich geführten «The people’s supermarket». Die Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel und damit die Verringerung von food miles sind seine Themen. Und ganz nebenbei sieht er Mick Jagger irgendwie ähnlich. Also mit ein bißchen Phantasie jedenfalls. Ob das daran liegt, daß er sein Neffe ist?

Schmackhaftes Catering auf dem ADC-Holodeck.

Er zu ihr: Kennst Du den Film «Theo gegen den Rest der Welt»? Sie zu ihm: Nein. Aber ich hab es flüstern hören, daß Du heute abend «Gold» bekommst. Ist doch auch was, oder?

Das corpus delicti: Diese Kaffeetasse stand kurz vor der Entgegennahme einer großen Auszeichnung, nämlich durch Herrn Prof. Günther Klein beehrt geleert zu werden. Dann aber streifte unser Rucksack sein Trinkgefäß, es entstand ein kleines Fußbad, welches wir, mittlerweile besagtes Trinkgefäß samt Untersetzer mit beiden Händen fest umklammernd haltend, und in Begleitung der verbalen Anmerkung «Friedrich Dürrenmatt sagte mal: Je genauer man plant, desto härter trifft einen das Schicksal» auch noch ordentlich durchschüttelten, wodurch sich das hier gegenständliche Fußbad erheblich vergrößerte, was wiederum dazu führte, daß der Herr Professor unsere spontan geäußerte Offerte «Oh, vielleicht ist es besser, wenn wir uns dieser Tasse jetzt annehmen» durchaus positiv und gelassen lebenserfahren auf- und annahm.

Allerdings war der Kaffee von solch abscheulicher Machart, daß wir den Herrn Professor umgehend via Voicemailboxaufzeichnung davon im Kenntnis setzten, daß es sehr gut möglich gewesen sein könnte, völlig uneigennützig gerade sein Leben gerettet zu haben.

Im richtigen Leben zeichnet Günther Klein als Regisseur u.a. für diese ungemein hochwertigen Geschichtsproduktionen verantwortlich, durch die Maximilian Schell moderierend führt. Sie werden u.a. von arte und dem ZDF-Kultur-Kanal ausgestrahlt.

Zwei uns unbekannte Cuties, von denen eine auf den sweeten Namen Ulrike Krämer vom (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) hört.

Wenn Werbe Weischer nicht gerade in Sachen Cannes Rolle busy ist, dann fällt das Unternehmen allein schon rein optisch mit seinem Minikino aus dem Rahmen.

Typisch DDC: Eine gesunde Atmosphäre kann nur unter einem gesunden Claim-Dach gedeihen. Von beidem hat der Deutsche Designer Club reichlich zu bieten.

Zwei runde Tische im konstruktiven Dialog.

Die beiden ADC, quatsch, DDC-Vorstände Gregor Ade und Michael Eibes.

Prof. Gregor Krisztian (HSRM + DDC) zusammen mit Studierenden von der Hochschule RheinMain am DDC-Stand. Der nachfolgende Link führt zu unserer Rezension seines Buches «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

Wäre die Hammer-Skulptur im Hintergrund dem italienischen Künstler Enzo Cucci, der der italienischen Transavantgarde zuzuordnen ist, zuzuordnen; und würde diese Arbeit zudem während der kommenden ART | Basel von Bruno Bischofberger präsentiert, so läge der Verkaufspreis ohne zu übertreiben bei mindestens einer halben Million Euro. Aber sooo?

Aber sooo wartet der kreativ-geniale Leuchtkopf Rüdiger Pichler immer noch auf die adäquate Synchronisation seiner Leistungen mit den unerklärlichen Gesetzmäßigkeiten des internationalen Kunstmarkts. Aber mußte Louise Bourgois nicht auch eine kleine Ewigkeit warten, bis man ihr die ihr längst zustehenden Lorbeeren zugestand? Und ist das Warten sowie das Warten-Können nicht ein Ausdruck purer Romantik? Und ist richtig verstandene Romantik nicht die Grundlage einer minimalistischen Lebensführung? Und steht eine minimalistische Lebensführung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Hammers? Und wo steckt eigentlich Paul Waztlawick? Ach ja, unter der Erde. Aber seine Geschichte mit dem Hammer lebt weiter!

Anja Henningsmeyer von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Immer mehr Menschen praktizieren auch im realen Leben ganz entspannte Online-Kommunikation.

Mittagspause auf dem Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie für Wissenschaft und Kunst.

Prof. Jörg Waldschütz von der Hochschule RheinMain ist zugleich ADC-Mitglied und ausgewiesener Spezialist für Online-Kommunikation. Stolz präsentiert er uns gerade seine beiden neuen USB-Anschlüsse.

Will man Dietmar Henneka tief in die Augen blicken, so wird man feststellen müssen, daß das mitunter ein ganz schön beschwerliches Unterfangen sein kann.

Zwei hoffnungsfrohe Designtalente praktizieren regelkonformes form follows function acting: Der Löffel steckt vorbildlich im Latte-Glas, während sich die Gabel im Begriff befindet, die Außenhaut des Käsekuchenstückchens ohne größeren Widerstand zu durchdringen – und nicht etwa umgekehrt. Prädikat: Sehr vorbildlich!

Im Gespräch: Jochen Rädecker, Präsidiumssprecher des Art Directors Club für Deutschland (ADC) (Bildmitte) und Claus Fischer, Mitglied des ADC-Präsidiums (rechts).

Über den eigenwilligen TV-Sender Rhein-Main-TV gäbe es einiges zu sagen. Hier beschränken wir uns darauf, daß es schön ist, diese Wahnsinnigen mal aus nächster Nähe beobachten zu können.

Eye catching moment: James Hilton erfüllt den Jugendtraum zweier seiner Groupies – und fotografiert sie.

Ulrike Krämer (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) in das Gespräch mit einem runden Tisch vertieft.

Zwei Kommunikationsgenies im Gespräch: James Hilton und Michael Volkmer.

(…) und da kramte also mein Freund Henk in der Mercer Street mitten in der Nacht in irgendwelchen Pappkartons, die da zuhauf rumlagen, herum und zieht am Ende eine Schachtel mit alten Umatic-Bändern hervor; und was soll ich Dir sagen, da war auch ein Showreel von Albert Watson dabei. Klar, daß wir unbedingt wissen mußten, was da drauf war. Am nächsten Tag also eine Edit-Suite angemietet, Du kannst Dir ja vorstellen, was das in New York bedeutet, und einen tiefen Blick in die Arbeitswelt von Albert Watson genommen. Hammer, sage ich Dir. Der glatte Hammer! Obercooles Zeug! Also, die Schwarzweiß-Spots, die er für einen großen Papierhersteller gemacht hat, also soo feinfühlig, wie er da mit dem Thema und den jungen Setzlingen umgegangen ist, also da können die sich von heute locker noch eine ordentliche Scheibe von abschneiden (…)

Where ever you are, people are celebrating their communication skills: «People who look for the best coffee you can get in Messehalle 5, this is the place they know they have to come to!» Also wir wären an der Brühe fast verreckt.

Die beiden Damen wollten unbedingt fotografiert werden. Das haben sie jetzt davon: ganz blau im Gesicht!

Kreativer Generationenkonflikt: Digitales Laptop gegen analoges Laptop. Welches Gerät, welche Lebensphilosophie macht das Rennen? Der junge Mann mit dem Zweifel im Gesichtsausdruck scheint sich seiner Sache nämlich gar nicht so sicher zu sein…

Der zentrale Dreh-, Angel- und Treffpunkt ist und bleibt nunmal das Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien. Mit sicherem Gespür für die richtige Lichtsetzung entsteht hier eine lockere Gesamtatmosphäre die entspannte Gespräche ermöglicht.

Ganz im Mittelpunkt: Dr. Stephan Vogel, seines Zeichens Chief Creative Officer (CCO) im Hause Ogilvy & Mather.

Pure iPad-Meditation vom Feinsten!

James Hilton ist einer der am meisten geachtetsten und respektiertesten Kreativdirektoren der Welt. Schon kurz nach der Gründung von AKQA im Jahr 1995 ist das Unternehmen an die Spitze der Branche gestiegen und inzwischen die weltweit größte unabhängige Agentur. AKQA verfügt über Niederlassungen in London, Paris, Berlin, Amsterdam, New York, Washington DC, San Francisco und Shanghai.

Leider war bis zu Redaktionsschluß nichts über die Identitäten der vier hier abgebildeten Gentlemen in Erfahrung zu bringen. Gerne würden wir wissen, welche Kindheitserlebnisse für Ihre spätere Berufswahl verantwortlich waren. Wie sie mit dem Studentenleben klargekommen sind. Worüber sie gerade reden. Und warum nur einer der drei Herren einen Hut trägt. Wer mehr weiß, der mag sich gerne bei uns melden.

James Hilton gehört zu den führenden Kreativen und hat eine Vielzahl von globalen Auszeichnungen, darunter den Grand Prix und Gold Cannes Lions, gewonnen. Außerdem war er Juror für die Cannes Lions, Webby Awards, D & AD und Vorsitzender der Jury für die Clio Awards und Eurobest.

Michael Schirner fotografiert.

Michael Eibes fotografiert.

Redaktionsfotograf Andreas Baier fotografiert.

As we already pointed out: the ADC-Holodeck is always a nice place to be.

Steven Spielberg schreibt in seiner Autobiografie, daß er schon als Schüler ständig bemüht war, möglichst ungewöhnliche Kameraeinstellungen zu finden. So habe er auch Menschen durch Armbeugen hindurch fotografiert. Heute, so Spielberg, würde er das nicht mehr tun. Aber dafür wir. Im Zentrum des Bildgeschehens: Michael Volkmer.

James Hilton wurde vor kurzem, neben Jonathan Ive von Apple, in die „Creativity 50“ aufgenommen, eine Liste der 50 most influential and inspiring creative personalities of the world. Er ist Redner bei internationalen Veranstaltungen und Gastdozent an weltweit anerkannten Kreativschulen. Das Campaign Magazin ernannte ihn zu Englands Number One der Digital Creative Directors der letzten zwei Jahre.

Diese Kreative haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt sie sich eine halbe Ewigkeit am Telefon angeregt mit George Clooney, was, wie wir finden, eine nachahmenswerte Attitude darstellt.

Diesen Kreativen haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt er sich eine halbe Ewigkeit angeregt mit James Hilton, was, wie wir finden, eine gesunde Attitude ist.

Warum dieser Irrsinnskalender keinen Preis bekommen hat, werden wir wohl nie verstehen.

Und wie war die Preisverleihung? Also, das DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Bayern München ging 5:2 aus. Es war ein sagenhaftes Spiel. Die im Hotel «Maritim» kredenzten Nürnberger Rostbratwürstchen waren hingegen weniger sagenhaft, viel mehr von solch abscheulicher Machart, daß sie auf der stark ins Minus gerichteten Geschmacksskala selbst den von uns zuvor angeprangerten «besten Kaffee in Messehalle 5» locker in den Schatten stellten.

Aber die letzten zehn Minuten ADC-Preisverleihungsfestlichkeit haben wir dennoch mitgenommen. Schön voll, nicht?

Wer wissen will, wie Werbung wirklich funktioniert, der braucht sich nur mal ein halbes Stündchen lang mit Dörte Spengler-Ahrens zu unterhalten – danach weiß er es. Versprochen.

Einer der begnadetesten Konstrukteure und Autobauer war zweifellos André Citroën. In jedem anderen Auto wäre Charles de Gaulle seinen damaligen Attentätern zum Opfer gefallen. Nicht jedoch in einem Citroën DS Présidentielle. Mit keinem anderen Auto wäre die Flucht bei Vollgas und mit einem zerschossenen Reifen möglich gewesen. Die Hydropneumatik ist bis zum heutigen Tage das weltweit beste Federungssystem für Automobile. Schön, daß Citroën sie immer noch einsetzt!

V. l. n. r.: Jennifer Gauselmann, Felix Glauner und Martin Breuer mit Frau Eva (Euro RSCG).

The Gruppenfoto.

Diese beiden Gentlemen finden David Ogilvys Puerto-Rico-Anzeigen nach wie vor am besten. Wir können das nachvollziehen.

Das hat es bisher so auch noch nicht gegeben: Zwei Sieger aus demselben Kreativteam geben sich unmittelbar nach der Preisverleihung vor laufender Kamera das Ja-Wort. Sen-sa-tio-nell!

Laura Fischer von kempertrautmann.

Das ADC-Holodeck-Büffet.

Unermüdlich und bis zur letzten Sekunde sind die hFMA-Netzreporter im Einsatz.

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Michael Weber – WSP Design, Heidelberg

Auf dem diesjährigen ADC-Festival war Geld das ganz große Thema. Befindet sich die Kreativität im Würgegriff international agierender Finanzhaie? Oder sind es einfach nur mal wieder die Mandeln? Meerschweinchenreport geht dieser Frage auf den Grund.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Berlin School of Creative Leadership: «Peter Brabeck-Letmathe’s President’s Lecture»

3 Apr

Clark Parsons bittet die Teilnehmer Platz zu nehmen

Über die Aktivitäten der «Berlin School of Creative Leadership» hatten wir bereits hier , hier und hier ausführlich berichtet. Diesmal bat Peter Brabeck-Letmathe, Chairman of the Board, Nestlé S.A. die Kursteilnehmer zu seiner President’s Lecture. Auf dem Programm stand Online-Kommunikation.

Wie sich die Mitglieder der Ur-Generation des Internets noch erinnern können, war der mit der Online-Kommunikation einhergehende Kontrollverlust von Unternehmen über deren Marken für diese neu und man reagierte überwiegend irritiert und unsouverän. In diesem Contrex, pardon, Kontext seyen nur kurz der Jamba-Komplex sowie die Du-bist-Deutschland-Nummer ins Gedächtnis gerufen. Beide Vorgänge wurden übrigens von Johnny Haeuslers Spreeblick initiiert – und haben zweifellos in der Bundesrepublik Internetgeschichte geschrieben.

Besonders interessant war Peter Brabeck-Letmathes President’s Lecture inbesondere deshalb, weil man von oberster Stelle eines weltweit agierenden Konzerns erfahren konnte, welche Bedeutung der Online-Kommunikation inzwischen beigemessen wird – und wie man aktuell mit plötzlich entstehenden «Kommunikations-Kriesensituationen» umgeht.

So war direkt im Anschluß an den Vortrag das George-Clooney-Ding das große Thema. Hier ist das Filmchen, das urplötzlich im Netz auftauchte, sofort von diversen Nachrichtensendungen zur Primetime thematisiert wurde und Nestlé zu einer Reaktion zwang:

Well, wir sind ja nach wie vor der Meinung, daß inzwischen pro Tag genauso viel Viral-Säue durchs globale Dorf getrieben werden, wie Gerüchte an der Wall Street ausgesetzt werden; und daß Nestlé in diesem Falle nicht zwingend zu reagieren gebraucht hätte. Dennoch klärte Nestlé seine Kritiker darüber auf, daß das Unternehmen sehr wohl auf «Fair Trade» achte, was der Konzern auch belegen konnte.

Über Peter Brabeck-Letmathe erschien auf zeit.de ein lesenswerter Artikel mit der Überschrift «Der Wassermann». Nachfolgend ein paar kommentierte und unkommentierte Bilder von der Vorlesung.

Clark Parsons begrüßt die Besucher

Peter Brabeck-Letmathe

Sheridan Johns (Berlin School)

Michael Conrad eröffnet die Fragestunde

H.-Joachim Richter, Director Corporate Communication Nespresso
und Michael Conrad

Willi Schalk (li) wird von Michael Conrad (re) den Teilnehmern vorgestellt

Peter Brabeck-Letmathe und Michael Conrad

Peter Brabeck-Letmathe und Isabella «one problem less» von Bülow

Folker Wrage (McCann Erickson) hat den Bretzelbiß

Willi Schalk im Gespräch mit Michael Conrad

Die DDB-Fraktion vor der Kamera: Edgars Skulte (DDB Latvia),
Lea Stanković (Communis DDB) und Simon Higby (DDB Copenhagen)

Ulrich Proeschel (TBWA) und Susann Schronen (Berlin School)

Folker Wrage im Gespräch mit Marion King

Peter Brabeck-Letmathe und Michael Conrad

Peter Brabeck-Letmathe verabschiedet sich

Am darauf folgenden Tage gab es übrigens ab 9:00 Uhr den Vortrag des «High-End-Hackers» (Kann man das so schreiben?) Pablos Holman zu hören. Darüber wird ein gesonderter Artikel im Meerschweinchenreport berichten.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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SEAT: «TV-Treatment»

2 Mar

A complete black screen. There is an off-dialogue going on between a male and a female. The woman sounds erotically with a mind catching French accent, the man, however, thinks and talks more rationally – and very British. To enlighten the dark visual atmosphere there should be some romantic French music as well.

Male
It’s stupid without light.

Female
No, it’s more sophisticated without light.

Male
Sophisticated?

Female
You should think a little bit more erotically!

Male
I’d like to see what I get.

Female
You get what you feel – and that’ll be more you ever dreamed of.

Male
Dreamers are people who never get what they want.

Female
Tell me, was there any of your dreams that didn’t come true?

Male
Ehm, …

A finger snap is to be heard. Studio-lights turn on. Now you can see a brand new black SEAT.

Female
What?

Male
(now erotically orientated as well)
You are right, we should leave the light out.

A finger snap is to be heard. Studio-lights turn out.

Female
(now a bit hectically)
Ehm, just wait a moment. May be we should consider …

Male
(trying to complete her thought by imitating her French accent)
… the unique opportunity to find out who we are first, ehm, wait a moment …

Another finger snap is to be heard. Inside the SEAT a warm light turns on.

Male
Better?

Female
(remains in silence)

Male
At least it’s a compromise, isn’t it?

Female
Are you crazy? We are on Champs-Elysée?
In the centre of Paris! Everybody can see us!

Male
It was you, who asked me to bring our subject straight to the point, wasn’t it?

Female
Ehm, …

SEAT-LOGO is shown.

CLAIM:
If you don’t use the power you’ve got
you don’t deserve the woman you want.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Karneval deluxe (2): «Men Should Be Brave!»

18 Feb

Find the stunning …

… ten little differences!

Website French Connection
via: A pattern a day

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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What is it?

15 Feb

Click to enlarge apely

a) a painting by Gottfried Helnwein?
b) a footage from a new HBO jungle soap to be launched next summer?
c) an advertising campaign for wax stripe treatments in Singapore?

Just click the following link to find out.

via: Style

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AT&T Archives: «Robot»

9 Feb

«Jim Henson made this film in 1963 for The Bell System. Specifically, it was made for an elite seminar given for business owners, on the then-brand-new topic — Data Communications. The seminar itself involved a lot of films and multimedia presentations, and took place in Chicago. A lengthy description of the planning of the Bell Data Communications Seminar — without a mention of the Henson involvement — is on the blog of Inpro co-founder Jack Byrne. It later was renamed the Bell Business Communications Seminar.

The organizers of the seminar, Inpro, actually set the tone for the film in a three-page memo from one of Inpro’s principals, Ted Mills to Henson. Mills outlined the nascent, but growing relationship between man and machine: a relationship not without tension and resentment: “He [the robot] is sure that All Men Basically Want to Play Golf, and not run businesses — if he can do it better.” (Mills also later designed the ride for the Bell System at the 1964 World’s Fair.) Henson’s execution is not only true to Mills’ vision, but he also puts his own unique, irreverent spin on the material.

The robot narrator used in this film had previously starred in a skit for a food fair in Germany (video is silent), in 1961. It also may be the same robot that appeared on the Mike Douglas Show in 1966. Henson created a different — but similar — robot for the SKF Industries pavilion at the 1964 World’s Fair.

Henson created another film for the Seminar entitled Charlie Magnetico, which features the same robot, but also stars Henson collaborator Jerry Juhl.

This film was found in the AT&T Archives. Thanks go to Karen Falk of the Henson Archives for providing help and supporting documentation to prove that it was, indeed, a Henson production.»

Footage courtesy of AT&T Archives and History Center, Warren, NJ

via: AT&T Techchannel

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hr2 | Der Tag: «Pixel essen Bilder auf – Fotografie ohne Kodak?»

9 Feb

KODAK Anzeige – Click to enlarge photographically

Dauer: 52:41 min.
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 20.01.2012

Beschreibung: «Im entscheidenden Moment hatte Kodak den Finger nicht am Auslöser. Dass die digitale Fotografie den Markt bestimmen wird, hatte Kodak zu spät im Focus und so droht dem Pionier der Fotografie, der ehemaligen Nummer eins, jetzt die Insolvenz. Schon 1888 brachte Kodak die erste Kamera auf den Markt und machte mit dem Slogan “You press the botton – we do the rest” Fotografie zum Breitensport. Dass jetzt der Kodak-Insolvenzverwalter sagt: “we do the rest”, ändert allerdings nichts an der unaufhaltsamen Entwicklung der Fotobranche. Wer steht heute noch in der Dunkelkammer, wer fotografiert noch mit Rollfilm? Und es ändert auch nichts daran, dass die Fotografie von Portrait über Dokumentation bis zur Kunst unsere Wahrnehmung revolutioniert hat. Bilder ohne Ende, heute in DER TAG.»

Download: hr2 | Der Tag: «Pixel essen Bilder auf – Fotografie ohne Kodak?»

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Picasso and Matisse in Advertising

5 Feb

Shiseido Werbung

Why is PS Disasters blaming Shiseido’s ad above? Why PS Disaster-reader Richard writes «The graphic designers responsible for this shouldn’t be fired; they should be barred from computers for life»? Is there really a right or wrong that has to be re-established that way? The Germans already had a time where perfectionism of that kind was in order: bewteen 1933 and 1945. With their exhibition «Degenerate art», the Nazis tried to tell the rest of the world what has to be, and what must not. Does intolerance rise again?

Just have a look at Picasso’s and Matisse’s work – and decide for yourself who «should be barred from computers for life»? The people from Shiseido or from PS Disasters?

Picasso: Nude Wringing Her Hair

Picasso: Nude in the Garden, 1934
National Picasso Museum, Paris

Matisse: Blue Nude

Meerschweinchenreport says that this is nothing but a perfect example of how art influences our daily view through the glasses of reality. Or, just to quote Albert Einstein: «To put it boldly, it is the attempt at a posterior reconstruction of existence by the process of conceptualization.»

Normally, advertising is criticised for only scratching the surface. Here, we are dealing with an ad delivering serious content designed to make people think about the meaning of life. And what do our selfish critics do? They are scratching the surface. Haha!

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HSRM: «Studenten der Hochschule RheinMain präsentieren ihre Abschlußarbeiten»

3 Feb

Link zur zugehörigen Website Wir putzen uns raus. Zu jedem Kommunikationsdesigner, der nun ins mal bittere und mal süße Berufsleben entlassen wird, gibt es ein Videofilmchen zu sehen. Und auf der Vernissage, die am 9. Februar für 19:30 angesetzt ist, sind dann die entsprechenden Arbeiten zu begutachten. Und natürlich auch zu bewerten. Ganz analog: mit Klebepunkten, die – abhängig davon, in welcher Leckrichtung man sie bevorzugt mit seiner Zunge zu befeuchten wünscht – mal bitter und eben auch mal süß schmecken. Denn «Konsequenz» ist und bleibt nunmal der zweite Vorname dieser wundervollen und hochwertigen Ausbildungsstätte.

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Jean-Claude L’Oréal and Rachel Weisz: «The Art Of Being Edgy»

1 Feb

It has been brought to Meerschweinchenreport’s attention that the two artists, director Jean-Claude L’Oréal and Oscar-winning actress Rachel Weisz, finally managed to get their new art short movie entitled «Revitalift Repair anti-ageing cream» banned from any UK screen.

The UK’s Advertising Standards Authority (which had banned one of our public awareness campaigns as well) was recognising that L’Oréal’s artwork was «digitally enhanced». My goodness!

So we have to ask our readers in order to find out what they prefer more: to look at Rachel Weisz being left purely natural – or at her visually upgraded version on the right-hand side? And before we forget: What is the main purpose of make-up anyway?

via: More About Advertising

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Lost In Mental Translation: «SUNSHINE SAKAE 2012»

31 Jan

Michel Gondry produced this ad for Sunshine Sakae, a Japanese department store. I don’t know what’s wrong with the Japanese but watching this – well, at least, great commercial – I always feel pretty much lost in mental translation. What’s this all about? Oh, I forgot: It’s about a Japanese departement store called Sunshine Sakae. But does this knowledge really help? Just try to find out for yourself.

via: Think Contra

Best Authority Badge Ever

26 Jan

Welcome to Miami!

It is always good to know that self-regulating and self-referring regulations are not only a speciality of German bureaucrats. And by the Milky Way: «How would people know who to call to report a missing notice, if the phone number is on the notice itself?»

via: The Agitator

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Louis Vuitton

23 Jan

Click to enlarge travellically

Werbung und ihre assoziative Glaubwürdigkeit sind meistens zwei Paar Schuhe, die selten genug den Eindruck erwecken, als seien sie in ein und derselben Werkstatt gefertigt worden. Während obige Anzeige ja noch mit «Hey, das ist ja gar kein richtiger Fußballplatz; also bloß weg hier!» die plötzlich überkommende Reiselust der drei Fußballprofis erklärt, sieht es mit nachfolgend abgebildetem Printmotiv schon um einiges problematischer aus: Ein flüchtiger Blick auf das Inserat – und die meisten Blicke auf Anzeigen geschehen nur flüchtig beim Weiterblättern – ermöglicht die Annahme, daß die Dame auf der verrosteten Motorhaube des verkehrsun- aber wohl immer noch weltalltüchtigen Fahrzeugs in einem schicken Designerrollstuhl sitzt. Die Louis-Vuitton-Tasche wird assoziativ zum Wheelchairwheel. Sehnt sich deshalb die ehemals erste Frau im Weltraum nach der Schwerelosigkeit im Universum? Außerdem ist es schlicht unglaubwürdig, sich mit einer Mode-Label-Reisetasche Richtung Mond aufzumachen.

Unser gut gemeinter Ratschlag an Ogilvy & Mather pour la prochaine fois: Präsentationspappen sorgfältig knicken – und nochmals von vorne anfangen. Das einzig Positive an der Kampagne: die herausragende Fotografie von Annie Leibovitz.

Click to enlarge travellically

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Gregor Krisztian: «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

15 Jan

Gregor Krisztian signiert

Gregor Krisztian signiert

Man sagt, daß der Künstler vor nichts mehr Angst habe, als vor einer vollständig weißen Leinwand zu stehen – und nicht zu wissen, was er malen soll. So sei, so sagt man scherzhaft weiterführend, die Technik des Grundierens entstanden: «Egal was, Hauptsache, da ist schon mal was drauf!»

Steht man vor den gerahmten Exponaten, die die Studenten der Klasse von Prof. Gregor Krisztian anläßlich ihrer Semesterschau regelmäßig an der Hochschule RheinMain präsentieren, so kann man zunächst leicht den Eindruck gewinnen, als handele es sich hierbei um «Kinderkram». Die Scribbles (so nennt man skizzierte Ideenentwürfe in der Werbefachsprache) konkurrieren immerhin mit endproduzierten Plakaten, Büchern, Filmen und Websites. Nicht einfach, sich für ungeputztes Gemüse zu interessieren, wenn am selbigen Ort zur selben Zeit überall fertige Speisen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gereicht werden.

Diese nicht sonderlich durchreflektierte Grundeinstellung dürfte sich jedoch spätestens dann schlagartig ändern, wenn man das Glück (oder das Pech) hat, vor einem leeren Scribble-Bogen zu sitzen; und sich mit folgender Aufgabe konfrontiert sieht: «Entwickeln Sie ein Landschaftsbild in fünf verschiedenen Einstellungen, das einem prima dabei behilflich ist, ein ungemein schickes Automobil zu verkaufen.» Oder, um die Sache noch erheblich zu verschärfen: «Leute, wir haben ein neues Waschmittel am Markt zu plazieren. Wie Ihr alle wißt, ist das Zeug genauso gut oder genauso schlecht, wie jede andere bereits etablierte Waschsubstanz auch, aber dennoch müssen wir diesem neuen Pülverchen ein unverwechselbares Gesicht geben. Und nun viel Spaß!» Wer nach mehreren Wochen lediglich mit abgekauten Nägeln aber noch vor einem weißen Blatt sitzt und schwitzt, der hat zumindest schon mal eine Idee davon bekommen, wie genial Markenkreationen wie beispielsweise «Ariel. Nicht nur sauber sondern rein»; «Der weiße Riese. Seine Waschkraft macht ihn so ergiebig»; «Die Vizir-Ultra-Kugel bringt die Waschkraft direkt in das Herz Ihrer Wäsche»; oder: « Unser Bestes von Persil. Da weiß man, was man hat. Schönen guten Abend» sind. Alles ziemlich geniale Einfälle. Wobei die jeweilige Zeit, in der die jeweilige Marketingstrategie zum Tragen kam, zu berücksichtigen ist. Ich weiß nicht, ob sich ein Flüssigputzmittel mit dem Markennamen «Der General» heute noch am Markt einführen ließe. Damals, kurz nach dem Krieg, war das was ganz anderes. Der Gedanke, daß sich der überlebende Teil der Kriegsgeneration der Verlockung, sich für kleines Geld einen echten General als preußisch durchdeklinierte Putzhilfe ins Haus holen zu können, nicht hatte widerstehen können, klingt irgendwie nachvollziehbar. Und, da wir gerade beim Thema sind: Steckt in Ariel nicht assoziativ irgendwie auch das Wort, ähm räusper: Arier? So wie in VegetARIER auch? Glauben VegetARIER vielleicht nur deshalb, daß nur sie ganz allein ganz genau wissen, was für den Rest der Welt gut ist?

Doch bevor ich endgültig vom Thema abkomme und mich meiner Lieblingbeschäftigung Öko-Bashing vollends hingebe, will ich mich zügeln, besinnen und feststellen, daß mit dem Eintritt des zukünftigen Agenturjungkreativen in den Ideenfindungs- und Visualisierungskurs von Prof. Gregor Krisztian an der Hochschule RheinMain eine neue Zeitrechnung beginnt. Es beginnt die Zeit des Nachdenkens und Assoziierens, der eingehenden Gesellschaftsanalyse, des Vergleichens und Einordnens, des strategischen Denkens und Handelns. Nicht nur für Architekten gilt: Was auf dem Reißbrett nicht entworfen wurde, kann später auch nicht gebaut werden.

Im späteren Agenturbetrieb werden Kreative, die besonders gut Ideen visualisieren können, auch Storyboarder genannt. Richtig gute Storyboarder sind rar, begehrt – und werden gehätschelt und gepeppelt. Von ihnen hängt es nämlich ganz wesentlich ab, ob die Agentur in der Lage ist, ihren Kunden eine Idee zu verkaufen – oder eben nicht. Nachfolgend der Blick auf eine Doppelseite des Buchs «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi». Ist es ein Zufall, daß der Protagonist in dem Scribble für einen Automobilspot ein bißchen wie Daniel Craig (alias 007) aussieht? Und daß die Geschichte in London angesiedelt ist? Und daß man in die weibliche Figur hinter dem Schreibtisch M hineinassoziieren kann? Selbst wenn die Akteure später nicht wie Daniel Craig oder M aussehen, so erhöhen solche visuellen Kniffe die Chance erheblich, daß der Kunde das Grundsätzliche in der Idee erkennt – und abnickt.

Von seinem ersten Buch «DuMont Handbuch: Layoutschule» haben sich von 1984 – 1996 insgesamt 27.000 Exemplare verkauft. Gregor Krisztians zweites Buch, das er gemeinsam mit Nesrin Schlempp-Ülker verfaßte, «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi», aus dem Mainzer Verlag Hermann B. Schmidt, ist seit 1998 auf dem Markt und kann mit einer bisherigen Gesamtauflage von 35.000 Exemplaren glänzen. Hier ist in beiden Fällen jeweils von einem echten Bestseller zu sprechen. Oder auch von einem Standardwerk, um das man nicht herumkommt, will man die Visualisierung von Ideen in aller Ernsthaftigkeit betreiben.

Gregor Krisztian ist u.a. Mitglied im Deutschen Designer Club – DDC.

Bezugsquelle

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DDC-Werkstattbericht: «Ein Besuch bei Thomas Rempen»

6 Jan

Überpünktlich stehe ich eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit um 05:15 Uhr vor Prof. Olaf Leus Tür – und vertreibe mir die restliche Wartezeit damit, ein paar Fotos von jener Umgebung anzufertigen, in der ich zu meiner Jugendzeit den Hund ausführte. Es sei jedoch hinzuzufügen: Zu wesentlich zivilisierteren Tageszeiten.

Auf unserer Fahrt ins Münsterland haben Herr Prof. Leu und ich viel Zeit zum Diskutieren. Unter anderem darüber, was originär und was originell ist. Das Schicksal findet Gefallen an unserer Diskussionsführung, sodaß wir dank eines ausgiebigen Staus nicht nur die Möglichkeit bekommen, unsere unterschiedlichen Ansichten weiterführend und bis in den letzten Winkel auszutauschen, sondern werden zudem durch malerische Landschaften geführt, die uns harmonisch auf die Vorzüge ökologisch ausgerichteter Landwirtschaft vorbereiten.

Nun haben wir Thomas Rempens Hofgut Ashege erreicht. Im Hintergrund ist Peter Zizkas rotes Jacket wahrzunehmen. So wie Günther Fielmann oder Karl Ludwig Schweisfurth hat sich auch Thomas Rempen der ökölogischen Landwirtschaft verschrieben. Um prizipiell in Erfahrung zu bringen, wer in aller Grundsätzlichkeit Thomas Rempen ist, dem sei die Lektüre dieses Artikels aus Die Welt ans Herz gelegt.

Herzliche Begrüßung: Prof. Olaf Leu und Thomas Rempen. Im Hintergrund Ursel Schiemann und Dagmar von Grolman.

Mit klarem Blick: Tassilo von Grolman.

Thomas Rempen blättert im So-war-es-vorher-Booklet.

Der Hausherr referiert über die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die er nach der Übernahme von Hofgut Ashege hatte vornehmen müssen. Links im Bild: Martin Breuer.

Weitere DDC-Werstatt-Besucher treffen ein.

Beispielsweise DDC-Vorstandmitglied Niko Gültig, der hier von Erika Koch begrüßt wird.

Thomas Rempen im Gespräch mit Silvia Olp; und Niko Gültig begrüßt im Beisein von Dagmar von Grolman Martin Breuer.

Prof. Olaf Leu im Gespräch mit Niko Gültig.

Die Vorzüge ökologischer Landwirtschaft sind überall gut zu sehen: Sogar die broccoliesken Anabelle Hortensien in ihrer verherbstlichsten Form vermögen es unter diesen Voraussetzungen, über sich hinauszuwachsen.

Martin Breuer verteilt unsere Trinkgefäße.

Das Gesprächsthema zum Auftakt des Werkstattbesuchs ist schnell gefunden: Thomas Rempen erzählt aus seinem Werberleben. Immer noch legendär, obwohl lange zurückliegend: «Rempens erste Mazda-Anzeige». Thomas Rempens Agentur hatte damals frisch den Mazda-Etat gewonnen und so fuhr er, wie es sich damals noch gehörte, eben einen Mazda – und mit diesem leicht unvorschriftsmäßig mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Autobahnbaustelle. Den Bußgeldbescheid druckte er inklusive Beweisfoto mit eben jener Headline, nämlich «Rempens erste Mazda-Anzeige», doppelseitig in der W&V ab, womit er nicht nur den Lacher auf seiner Seite hatte, sondern jedem unmißverständlich zu verstehen gab, was es aus der Sicht eines Thomas Rempen bedeutet, kompromisslos Werbung zu betreiben.

Herr von Grolman bekommt es von Silvia Olp tüchtig eingeschenkt, und zwar durch eine Teekanne aus dem Hause Tassilo von Grolman Design. Tröpfchen für Tröpfchen voller Qualität.

Ein Blick durch das Küchenfenster nach draußen. Im Vordergrund drei positiv zu adjektivierende und mit einigen Lichtpunkten versehene Flaschen Olivenöl.

Ein weiteres Bildbeispiel für die Richtigkeit der These: «Vordergrund – Bild gesund». Einerseits. Eine Alternativ-Bildunterschrift wäre andererseits: «Mit subtiler aber dennoch beharrlicher Strahlkraft bereichert die Sonne den sich im Vordergrund befindlichen starken Baumast mit herrlichen Sonneneinstrahllöchern, die nur eines verkünden, nämlich daß hier gerade eine Delegation von DDC-Mitgliedern tagt.»

Diese Reimregel läßt sich im Interesse einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Bildberichterstattung variieren: «Vordergrund mit Sachen – und der Mensch (Peter Zizka) muß lachen».

Was noch niemand am Tisch so recht glauben möchte, ist die Tatsache, daß es immer hipper wird, sich in die Fingerspitzen kleine Magneten einoperieren zu lassen. Noch lachen wir und Heiner Stüber darüber, wenn aber die ersten auf diesem Wege umoperierten Rentenbeitragszahler vom nächstbesten Vollmond ohne Schutzanzug in den Kosmos gesogen werden, wird der Spaß aufhören – und der Bundestag dieses Thema ernsthaft diskutieren.

Nur allzu gerne möchte wir in Erfahrung bringen, was es mit «tasch me» auf sich hat. Etwa magnetische Fingerkuppen?

DDC-Fotografin Erika Koch in Aktion.

«Nach dem Essen sollst Du Dich bewegen – oder vorher noch ein wenig reden.» (Zitat von Winston Churchill)

Wie vorstehend.

Wendet man seinen Blick von dem Cover eines Bildbandes über Gerhard Richter um ca. 90° nach oben, so blickt man direkt durch die riesige Wohnzimmerglasscheibenfront auf ein Motiv, das von Gerhard Richter schon einmal (weniger farbig) gemalt worden sein könnte. Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier konnte vor diesem Hinter- bzw. Vordergrund der Versuchung nicht widerstehen…

Senkt man im Anschluß daran wieder sein Haupt und widmet seine Aufmerksamkeit nunmehr einem Früchte-Ensemble, das sich direkt neben besagter Richter-Publikation angesiedelt sieht, so verbindet man mit diesem Eindruck zwangsläufig den Namen Hans Hansen – und drückt den Auslöser seiner Kamera instinktiv ein weiteres Mal.

DDC-Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu im Gespräch mit DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig über die visuelle Strahlkraft der DDC-Farbe Gelb.

Thomas Rempen zeigt uns zunächst seine Speisetiere: Gänse, Hühner, Schafe.

Ein kurzer Pfiff und schon kommen sie ans Gatter: Rempens Lämmermütter.

Verfügen über großzügig bemessene Auslauf- und Weideflächen: Rempens Coburger Fuchsschafe.

Und immer wieder erhält die DDC-Delegation Erläuterungen aus erster Hand.

Sind höchstwahrscheinlich längst verdaut: Rempens Biogänse.

Frei nach Picasso: eine Friedensgans aus dem Hause Rempen.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Außenansicht.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Innenansicht.

Hier bekommen Dressurpferde die Möglichkeit, ihre Schrittechnik zu verfeinern. Ein DDC-Delegationsmitglied ergreift spontan die Gelegenheit, sich temporär in die Rolle eines solchen Dressurpferdes zu versetzen.

Zur Zeit sind die Ställe leer, da die Pferde das gute Wetter nutzen, um auf den Feldern frische Luft zu schnappen.

Stallungen, in denen man im wahrsten Sinne des Wortes vom Fußboden essen kann.

Thomas Rempen erläutert abschließend im Kurzdurchlauf die vielen zu bewältigenden Arbeitsabschnitte, die es zu durchlaufen galt, um seinen Hof in den jetzigen Aktivzustand zu versetzen.

And finally: A Landebahn has to be created in order to ermöglich Thomas Rempens Self-Made-Apfelkuchen a proper touchdown. Eine Vorgehensweise die auch Prof. Olaf Leu voller Vorfreude nur gutheißen kann.

Und selbstredenderweise dürfen Olaf Leus «Bilanz-Bände» (rot und blau) nicht fehlen. Auf Seite 107, 2. Bilanz-Band (blau), steht im letzten Absatz: «Herb Lubalin wurde nur 63 Jahre alt, und so war es für mich eine große und tief empfundene Ehre, meinen 1969 geschriebenen Artikel jetzt als Nachruf in PRINT vorzufinden. Sehr ungewöhnlich, dafür eine deutsche Stimme zu verwenden, verständlich aber vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, daß amerikanische Kollegen in mir einen mit Herb Lubalin Vertrauten sahen. Jedenfalls hinterließ er die wohl wichtigste Aussage, die auch heute – und gerade heute – noch immer Bestand hat: Das menschliche Gehirn gleicht einem Warenhaus visueller Informationen, man braucht sie zur Schaffung neuer visueller Konzeptionen.»

Thomas Rempens «Gehirnwarenhaus» ist, so viel dürfte sich jedem am heutigen Tage erschlossen haben, nach wie vor in einer Weise mit visuellen Informationen vollgestopft, daß ihm die Ideen zur Schaffung neuer – nicht nur visueller sondern ganzheitlicher – Konzepte bis zum jüngsten Tage nicht ausgehen werden.

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Joseph Beuys mittels Werbung ins Mainstreamige übersetzt: «Big Fat Sound»

5 Jan

Denn sie wussten nicht, was sie tun: Auf einer SPD-Feier im Schloß Morsbroich geriet die mit Filz, Fett und Pflaster versehene «Badewanne» von Joseph Beuys zufällig in die Hände von zwei Genossinnen. Die schrubbten den versifften Zuber, bis er glänzte. Der Zorn über den Kunstfrevel traf jedoch nicht die Täter.

Der komplette Text von Johanna Lutteroth auf einestages.

P.S.: Es wundert uns ja schon schwer, daß dieser Artikel nicht umgehend von Eva Beuys per «Einstweiliger Verfügung» vom Netz genommen wurde. Was ist los? Ist sie gerade krank? Oder hat ihr Oda Jaune inzwischen den Rang abgelaufen?

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Die Twiggy-Lippenstift-Diät – und ihre Folgen

2 Jan

Lippenstift-Diät

Die Swinging Sixties waren auch die Zeit der Quiet Diets. No doubt. Die Atkins-Diät besagte: «Alles außer Kohlehydrate»; die Train-Pain-Diät regte an, einen Fuß auf ein Eisenbahngleis zu stellen und vom Zug überfahren zu lassen, um sich so effektiv vom Hungergefühl abzulenken; und die Mayonnaise-Diät erlaubte: «Alles außer Mayonnaise». Im wesentlichen funktionierte die innovative Lippenstift-Diät nach dem gleichen Verhaltensmuster, wobei in dieser Zeit geschmacksverstärkte Lippenstifte im protestantischen England zusätzlich zu verbotenen Früchten erklärt wurden. Sicher ist sicher.

Twiggy Magazine

Höhepunkt des damaligen Diätfiebers war jedoch zweifellos die Twiggy Diät. Sie empfahl, das komplette Magazin gründlich zu verspeisen und anschließend die darin enthaltenen Anweisungen präzise zu befolgen. Die Konsequenz: Maggie Thatcher, die Begründerin der Eisendiät, wurde zur Premierministerin Großbritanniens gekürt. Diäten traten nun in den Hinter- martialische Piercings aber in den Vordergrund des allgemeinen Interesses. Der Weg für den Falklandkrieg war bereitet.

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Ten Of The Greatest Guerrilla Marketing Campaigns of All-Time

21 Dec

Two experienced Marketing Gorillas analyse the advantages
of their campaign strategies – Photo by Wikipedia

This article, written by Chris Connolly, is from the July-August 2007 issue of «mental_floss magazine». It is reprinted on Neatorama with permission.

Don’t forget to feed your brain by subscribing to the magazine and visiting mental_floss‘ extremely entertaining website and blog entries!

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Smells Like Teen Spirit

14 Dec

Sponsored by «Kurt Cobain Foundation»

«(…) And I forget just why I taste
Oh yeah, I guess it makes me smile
I found it hard, it was hard to find
Oh well, what ever, never mind (…)»

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Über den vorteilhaften Gebrauch von Gummifüßen in der amerikanischen Werbung in der Zeit von 1950 bis 1960

14 Dec

Über den vorteilhaften Gebrauch von Gummifüßen in der amerikanischen Werbung in der Zeit von 1950 bis 1960 gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu berichten, außer daß sie außerordentlich erfolgreich war. Es war die Zeit des Nylonhemdes, des Polyestervorhangs, der Aluminiumraumfahrtkapsel mit Reiß- und Darmverschluß; es war aber auch das goldene Zeitalter des gepflegten Marmorimitatfußbodens aus feinstem Vinylgeflecht.

Darüber möchte uns obenstehende Anzeige unterrichtet halten. Echtes Parkett? Out! Echter Marmor? War noch nie in! Aber ein mit Vinylimitat bezogener Edeleisdielentisch, auf dem man getrost und steppenderweise den Kastagnetten das Fürchten beibringen konnte, das war schon was ganz anderes.

Seriöse Werbehistoriker behaupten nun sogar, belegen zu können, daß es genau diese Anzeige war, die den millionenfachen illegalen Zustrom an mexikanischen Einwanderern auslöste, weil sie ihnen zu garantieren schien, im gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihre ihnen ach so anvertraute Lebensweise weiterhin uneingeschränkt praktizieren zu können.

Ebenfalls wurde in der Vergangenheit oft postuliert, daß diese Anzeige der emotionale Wegbereiter für die Entwicklung von Gummigeschossen war, mit denen bundesdeutsche Polizisten in den 1980er Jahren des häufigeren bemüht waren, grundlos aufgebrachte Genitalien von Kernkraftgegnern zu besänftigen. Hier fehlen jedoch noch hieb- und stichfeste Beweise für die Richtigkeit dieser These.

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Nice Question

6 Dec

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Qube Konstruct: «Tic Tacs»

5 Dec

To celebrate Tic Tac’s 30 year market presence, Qube Konstruct commissioned to create an outdoor print ad showing a Tic Tac box full of sixties/seventies icons. In order for the objects to look like they were made from actual Tic Tacs, they were firstly designed in 3D and the files then sent to a 3D printer who output them as figurines made from resin. They were then photographed using seventies lighting effects.

Website: Qube Konstruct.

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DDC-Werkstatt im Hause Feine Werbung

24 Nov

Ein letzter Blick auf die sonnenuntergangsverwöhnte Fassade des großartigen Kurhauses zu Wiesbaden und schon geht es ab nach Frankfurt zu «Feine Werbung». Eine hervorragende Einstimmung.

Ein kurzer Blick ins verwackelte Bücherregal: Es ist so einer jener Momente, da begreift man erst im nachhinein, was passiert ist. Ein riesiger fast glutroter Mondball, eine sich anbahnende sternenklare Nacht – und: «Ist er nicht wundervoll?» seufzt sie. «Du solltest ihn unbedingt fotografieren!» legt sie nach. Ich hatte im Laufe der Zeit gelernt, daß es zwecklos ist, den Wunsch eines weiblichen mondanbetenden Wesens zu ignorieren. Also halte ich das Tele durch meine Armbeuge und Seitenfenster irgendwie Richtung Mond, drücke ab und stelle nach einigen Fehlversuchen befreit fest: «Ja, er ist wirklich sehr schön. Sehr malerisch. Erinnert mich irgendwie an Portugal.»

Malerisch gefüllter Salon mit sich malerisch unterhaltenden Mal- und Designspezialisten im Hause «Feine Werbung».

Prof. Olaf Leu verzichtet aus Überzeugung auf den Gebrauch moderner Laserpointer und erzielt dadurch ganz erstaunliche Effekte.

Niko Gültig checkt das Magazin-Design vergangener Jahrzehnte. Im Hintergrund: Michael Eibes.

Niko Gültig checkt immer noch das Magazin-Design vergangener Jahrzehnte. Im Hintergrund immer noch Michael Eibes.

Lisa Schulze-Oechtering (Feine Werbung) und Prof. Olaf Leu.

Konzentriertes Tischgespräch, u.a. mit Olaf Barski und Peter Zizka.

Konzentrierte und gute Tischdiskussionen zeichnen die unterschiedlichen Blickwinkel aus, von denen sie passioniert geführt werden.

Im Gespräch: Der neue Geschäftsführer von Vitra Frankfurt und DDC-Fördermitglied Heiko Stahl.

Prof. Gregor Krisztian im Gespräch mit Prof. Regina Henze (Vizepräsidentin Forschung an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig).

Hans-Peter Gloatz (Foliendruckerei), Theo Schulze Oechtering, sowie ein weiterer noch zu identifizierender Gesprächspartner.

V.l.n.r.: Thomas Vetterlin (Käsecatering aus der Frankfurter Kleinmarkthalle), Claudia Ernenputsch, Till Schneider (Architekt), Jörg Kessel (GF Firma Seed- Post Production), Hermann Graf zu Stolberg-Wernigerode.

Olaf Barski klärt Michael Eibes über die Vorzüge maßgeschneiderter Notizbücher aus dem Hause Bindewerk auf, die selbst bei Übergröße bequem in jede noch so kleine Hosentasche passen – und darüber hinaus jedes noch so haptische Premiumbedürfnis zu befriedigen wissen. Im Hintergrund: Peter Zizka als «roter Salon» auf zwei Beinen.

Und nun fühlt sich der Verfasser dieser Zeilen dann doch noch irgendwie genötigt, auf das glatte Versagen unseres Redaktionsfotografen hinzuweisen. Wo sind die Bilder von unserem DDC-Fördermitglied Winter & Company? Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung besonders ungewöhnlicher Papiere sowohl für den Offset- als auch den Digitaldruck spezialisiert. Wer schon mal das Cover des DDC-Jahrbuchs «Gute Gestaltung 11» haptisch beschnuppernd in den Händen gehalten hat, der weiß wovon hier die Rede ist.

Von Arne Katzbichler und seiner Firma Bindewerk gibt es immerhin das Bild vom maßgeschneiderten Notizbuch. Wer diese Büchlein fühlen darf, der interessiert sich nicht mehr für Moleskine-Produkte.

Und last but not least, there is this crazy Bleisatz-Guy Eckehart SchumacherGebler who introduces us to his amazing and quite wunderschöne Bleisatzbücher, die mittlerweile Kultstatus bei Sammlern haben. Er ist der Gründer des Bleisatzmuseums in Leipzig, die ehemalige «Offizin Haag Drugulin» und ist auf dem Gebiet eine absoluter Kenner – und: Ein ausgezeichneter Typograph!

Als Entschuldigung für die fehlenden Bilder führt unser Redaktionsfotograf ins Feld, daß ihn die Mondfotosession auf dem Weg nach Frankfurt dann doch mehr mitgenommen habe, als man das als Außenstehender erahnen könne. Wir lassen das jetzt einfach mal so stehen…

DDC-Vorstandssprecher Michael Eibes im Gespräch mit DDC-Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu.

Ein und dieselbe Szene …

in zwei unterschiedlichen Lichtstimmungen – der visuellen Haptik wegen.

Der klassisch begehbare Partykleiderschrank. Hier ohne Weißwürstchen.

Allerdings hier sehr schmackhaft: Geröstete Weißwürste über offener Lagerfeuerromantik.

Ein prüfender Blick in den Spiegel verrät: Auch dort sieht gute Kommunikation gut aus.

Ausgelassene Stimmung bei den Nachwuchsdesignern.

Niko Gültig und Michael Eibes stellen die weltberühmte Szene aus dem Hitchcock-Klassiker «Die Frau im unverglasten Spiegel» nach, in der sich der Protagonist langsam nach vorne beugend eine ordentliche Portion Wasserglashaptik genehmigen möchte. Für die beiden Vollprofis ist diese selbstgewählte Aufgabe erwartungsgemäß schnell realisiert.

Prof. Greorg Krisztian im Arbeitskreise seiner Studenten, die derzeit in einem Projekt der DDC-Akademie arbeiten (Dozentin Lisa Schulze Oechtering). Die heutige Corporate-Design-Aufgabe: Formen Sie aus Mininegerküssen das DDC-Logo, wobei Sie im Geiste die Wortsilbe «Neger» unbedingt gegen «Schoko» ersetzen sollten. Andernfalls riskieren Sie gesellschaftliche Ächtung.

Und hier das künstlerisch leicht verfremdete Ergebnis vorstehend beschriebener Gestaltungsaufgabe.

Patricia Eibes und Oliver Wagner.

Wie schon Gertude Stein einst so schön treffend feststellte: «Ein haptisches Erlebnis ist ein haptisches Erlebnis ist ein haptisches Erlebnis.» Deshalb wurden Käse und Schinken auch standesgemäß vorwiegend mit den Händen dem Munde zugeführt – ein Umstand, der unserem Redaktionsfotografen zu vorgerückter Stunde dies durch und durch silberne Stilleben bescherte.

Redaktionsfotograf Andreas Baier,
photographiert von Michael Eibes

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United Colors Of Benetton: «UNhate»

19 Nov

Germany kisses France

North Korea kisses South Korea

China kisses USA

Die «UNhate»-Kampagne ist etwas widersprüchlich in ihrer Kommunikation – wenn man genau hinsieht – aber als eingefleischte Gutmenschen, als die wir uns selbst nicht ganz zu unrecht sehen, weisen wir selbstverständlich auf jede Aktion hin, die unter dem erhabenen Banner der guten Absicht agiert. Und daß sich gerade Benetton für diese Nummer stark macht, unterstreicht den bizarren Grundton dieser Werbemaßnahme ein zweites Mal.

Support the Unhate Foundation

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Stefan Asafti: «The Greatest Brandversations»

18 Nov

Stefan Asafti writes: «Please be aware that the prints presented here by the author are strictly of personal nature and are not meant to be sold for financial gain. Any recognizable logos, slogans, texts or images have therefore been used solely to express a personal view and strictly personal ideas, and not for commercial purposes.
The author of the prints does not pretend to own these logos, slogans, texts or images in any way, as they are the property of the respective brands. Furthermore, these prints do not in any way pretend to represent the views or strategies of the respective brands.
The views and ideas represented by these prints belong to the author and under no circumstances are they to be published without the written permission of the author.
»

The rest of his brave intentions as an artist you can read on Behance Network

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Puma: «Mut zur Lücke»

20 Oct

via: Copyranter

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Nonsense Invades Advertising

5 Sep

Is meaninglessness approaching our levels of consciousness? Is such meaninglessness to be equalised with nothingness? If so, to quote Woody Allen seems to be appropriate here: «Eternal nothingness is fine if you happen to be dressed for it.» Question: «Are we already dressed for such an amazing happening?» Let’s say that, fortunately, we are still examining our wardrobes. But that’s a start. Isn’t it?

via: Copyranter

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100 YEARS / STYLE / EAST LONDON / FASHION / DANCE / SHOPPING MALL

3 Sep

Die von mir sonderlich geschätzte The Viral Factory hat zur Eröffnung des Shopping Centers Westfield Stratford City dieses schöne und swingende Werbefilmchen mit sehr viel Aufwand realisiert. So, have a look!

via: Ads of the World

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Milk Comes In Various Types And Faces

26 Aug

Trau Dich, zart zu sein…

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Vintage iPod Ad: Edie Sedgwick and Andy Warhol

21 Aug

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