Tag Archives: Design

Otl Aicher: «Lichtbericht»

20 Feb

Schmuckbild – Quelle: Internet

Was kann eine gekonnte Unternehmenskommunikation im Vergleich zu einer weniger gekonnten Unternehmenskommunikation ausrichten? Vor dieser Frage stehen nicht eben wenige Betriebswirte, wenn es mal wieder darum geht, die den Ausgaben gegenüberstehende Mehrwerte für das jeweilige Unternehmen zu bewerten. Die Antwort ist ziemlich einfach: Zum Beispiel ein Unternehmen vor der Pleite bewahren.

So geschehen durch Otl Aicher, der es allein durch seine konsequenten und genialen Kommunikationsmaßnahmen fertigbrachte, ERCO nicht nur aus den roten Zahlen hinauszubringen, sondern das Lichtunternehmen weltweit zu einer führenden Marke auszubauen.

Wie sehr ERCO die Verdienste Otl Aichers nach wie vor schätzt, sie hegt und pflegt, läßt sich auch daran ablesen, daß sich jede einzelne Ausgabe seines legendären Lichtberichts noch heute von der ERCO-Seite herunterladen läßt.

Stellvertretend für alle Hefte haben wir uns für die Nummer 17 entschieden, die wir nachfolgend als Download verlinkt haben. Von hier aus haben Sie Zugriff auf sämtliche Ausgaben. Immer fotografiert von den damals besten der besten Fotografen.

Auf der Linotype-Seite können Sie, so Sie es wünschen, Otl Aichers Schriftfamilie Rotis käuflich erwerben.

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Dinge, die während der französischen Revolution entstanden sind (1)

19 Feb

Jean-Paul Guillotiers Flacon: «Tête à sans tête»

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Yarek Waszul: «Cruising Cursors»

18 Feb

Yarek Waszul is a pretty good illustrator. You should better pay his website a visit. It’s in you own interest.

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Louisa Dawson: «Temporary Displacement»

17 Feb

There’s a recent trend in New York of repurposing trash dumpsters as swimming pools. Louisa Dawson streches that trend and turns it into art.

Website Louisa Dawson
via: I’m just creative

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Stefan Sagmeister: «Ich arbeite nur mit Kunden, die intelligenter sind als ich»

12 Feb

Der österreichische Ausnahmekreative Stefan Sagmeister im Gespräch mit art – Das Kunstmagazin aus dem Jahre 2008. Somit gut abgehangen und geschmacklich höchst überirdisch.

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HSRM: «Studenten der Hochschule RheinMain präsentieren ihre Abschlußarbeiten»

3 Feb

Link zur zugehörigen Website Wir putzen uns raus. Zu jedem Kommunikationsdesigner, der nun ins mal bittere und mal süße Berufsleben entlassen wird, gibt es ein Videofilmchen zu sehen. Und auf der Vernissage, die am 9. Februar für 19:30 angesetzt ist, sind dann die entsprechenden Arbeiten zu begutachten. Und natürlich auch zu bewerten. Ganz analog: mit Klebepunkten, die – abhängig davon, in welcher Leckrichtung man sie bevorzugt mit seiner Zunge zu befeuchten wünscht – mal bitter und eben auch mal süß schmecken. Denn «Konsequenz» ist und bleibt nunmal der zweite Vorname dieser wundervollen und hochwertigen Ausbildungsstätte.

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Form Follows Function

18 Dec

Photo by Michael Eibes

Wir alle haben irgendwie schon mal gehört, daß es nicht ganz einfach ist, mit der starken Wirtschaftsmacht China vernünftig ins Geschäft zu kommen: Andere Regeln, ein für westliche Augen verzwickt anmutendes Schriftzeichensystem, ein unterschiedliches Verfahren, den Müll zu trennen – das alles sind Hürden, die erst einmal geschickt genommen werden wollen. So legt man beispielsweise ebenfalls gesteigerten Wert auf die Ergreifung detailierter Präventivmaßnahmen, um so das Leben angenehmer und lebenswerter zu gestalten.

Michael Eibes entdeckte in der chinesischen Welthandelsmetropole Hong Kong ein kleines Beispiel für akkurate Lebensraumgestaltung, das er auch sogleich ablichtete und Meerschweinchenreport übersandte. Wir bedanken uns recht herzlich bei ihm für seinen informativen und horizonterweiternden Bildbericht.

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Joey Zeledón: «Clothes Hanger Chair»

5 Dec

Coat Check Chair designed by Industrial designer Joey Zeledón. Made from hangers and the steel frame of a closet rack shaped into the frame of the chair.

via: What The Cool.

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Designed by Tom Vaughan

4 Dec

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Judson Beaumont: «Naughty Table»

1 Dec

Meerschweinchenreportstammleser wissen, daß wir gesteigerten Wert auf die Empfehlung qualitativ hochwertiger Weihnachtsgeschenke legen; einen Luxus, den wir uns in der Redaktion bequem leisten können, da wir selbst nicht im Traum daran denken, unser Verhalten vom Konsumterror diktieren zu lassen. Vielleicht liegt das aber auch daran, da wir auch sonst nicht viel zu tun haben – und uns vor diesem Hintergrund nur ungerne aus der Ruhe bringen lassen.

So richtet sich speziell diese Weihnachtsgeschenkempfehlung an all jene, die dem Gedanken, einen solchen Tisch bei sich im Wohnzimmer stehen zu haben, ebenfalls gelassen begegnen – und außerdem einen Hund haben, dem es unmißverständlich aufzuzeigen gilt, daß im Hause ein neuer Herr wirkt.

Möglicherweise sind Sie aber auch nur ein international höchst angesehener Investmentbanker Marke Anshu Jain und wissen deshalb ganz genau, daß man in den Kreisen, in denen Sie verkehren, mit einem gewöhnlichen Kündigungssschreiben niemals Eindruck schindet, geschweige denn seinen alten Arbeitsplatz erfolgreich los wird. Hier setzt die Übersendung des «Naughty Table» von Judson Beaumont an Ihren Aufsichtsratsvorsitzenden in der Arbeitsplatzkündigungskommunikation jene maßgeblichen Akzente, die ergebnisorientiert, zielführend und umgehend zur gewünschten Auflösung des derzeit noch bestehenden Arbeitsverhältnisses führen.

Wesentlich mehr sehens- und kaufenswerte Möbelkreationen von Judson Beaumont gibt es hier zu bewundern.

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Jonathan Ive: «Apple’s Industrial Design Guru Talks About His Work»

26 Oct

After featuring Dieter Rams recently on Meerschweinchenreport we think it’s only fair enough to highlight an interview with Apple’s design guru Jonathan Ive who strongly relies on Dieter Rams’ design philosophy.

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Dieter Rams: «Cold War Modern»

20 Oct

50 years ago, record players didn’t look like machines. They looked like old-fashioned, brown wood furniture. But in 1956, Dieter Rams’s SK4 record player, nicknamed Snow White’s Coffin, changed all that.

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Zum 75. Geburtstag von Olaf Leu: Eine Bootstour auf dem Main

7 Oct

Einige Bilder sehen in der Vergrößerung viel besser aus. Dies läßt sich durch Anklicken der entsprechenden Bilddatei erreichen.

Auf dem Weg von der U-Bahnstation zum Landungssteg der «MS Gaby» überquert man, so man will, den Frankfurter Rathausplatz. Nicht zu übersehen: der nach dem Krieg wiederaufgebaute Römer. Eingefleischte Historismusgegner, eingewickelt im Schafspelz moderner Architekturliebhaber, hätten dort lieber eine schmucke 1950er-Jahre-Betonparkplatzgaragenanlage gesehen.

Malte Kindt bleibt lieber «Landratte» und wünscht uns eine gute Reise.

Die aus Hamburg überführte «MS Gaby» (Baujahr 1921) setzt sich in Richtung einer der vielen Mainschleusen in Bewegung. Von links nach rechts: Michael Eibes, Peter Zizka, Rainer Gehrisch, Gudrun Martens-Gottschall (Rücken) und Prof. Olaf Leu.

Im Hintergrund entwickelt und verdichtet sich die Skyline des Frankfurter Westends. Von links nach rechts: Peter Zizka, Rainer Gehrisch, Ingrid El Sigai, Prof. Olaf Leu sowie Gudrun Martens-Gottschall.

Das Frankfurter Bankenviertel, dargestellt durch die verdichtende Perspektive eines starken Teleobjektivs. Im Hintergrund der Messeturm, für dessen Gestalt der amerikanische Architekt Helmut Jahn verantwortlich zeichnet.

Einmal kurz abgebogen, das Weitwinkelobjektiv aufgeschraubt – und schon sieht alles ganz anders aus. Vorne rechts ist die neue DDC-Geschäftsstelle zu sehen, die voraussichtlich im Jahre 2014 fertiggestellt sein wird. Wegen der europäischen Vorbildfunktion, die der DDC in Designfragen fraglos ausübt, hat sich die EZB, großzügig wie sie sich im Moment allen denkbaren Finanzfragen gegenüber aufgeschlossen zeigt, bereiterklärt, das Sponsoring für die nicht ganz unerheblichen Baukosten zu 100% zu übernehmen. Herzlichen Dank! «Danichfür!» konntert die rechte Hand Jean-Claude Trichets gekonnt. Bescheidenheit ist eben eine typisch französische Attitude.

Am Wegesrande kurz aufgegabelt: Eine generationenübergreifende Getränkeübergabe.

A: «Ein harmonisches Farbspiel der Naturgewalten!» B: «Bitte?» A: «Naja, so ungefähr. Also mehr im literarischen Sinne.» B: «Aha.»

Der Fotograf, Filmer und Regisseur Rainer Gehrisch produziert das Geburtstagsfilmchen für Olaf Leu, das auch das Interview mit ihm beinhalten wird.

Apropos Interview: Da hinten wäre doch ein prima Platz zum Anlegen. Indeed.

«MS Gaby» nähert sich der Anlegestelle gemächlichen Dieselschrittes. Über dieses Foto selbst: Unter bestimmten Voraussetzungen kann man der Bauhaus-Ästhetik durchaus eine zarte und sinnliche Komponente abgewinnen.

Das Gespräch mit Olaf Leu kann beginnen. Von links nach rechts: Peter Zizka (Ton), Michael Eibes (Aufhellung), Rainer Gehrisch (Kamera), Prof. Olaf Leu (Gesprächspartner) sowie Gudrun Martens-Gottschall (Interview). Im Hintergrund «Das Gerippte», eine Architektur unseres DDC-Mitglieds Till Schneider (schneider+schumacher).

Das Gespräch ist im Kasten. Wir haben soeben u.a. erfahren, daß das Logo der Deutschen Bank von Anton Stankowski von ihm ursprünglich für den Stuttgarter Flughafen entwickelt wurde, es aber von den damaligen Betreibern nicht eingesetzt wurde, worauf er es einfach beim Deutsche-Bank-Logo-Wettbewerb erneut einreichte. Stankowski belegte nach Prof. Leu den zweiten Platz – bekam aber dennoch vom damaligen Sprecher des Deutsche-Bank-Vorstands den Zuschlag. Reihenfolge der abgebildeten Personen wie vorstehend.

Peter Zizka fotografiert Ingrid El Sigai.

Ingrid El Sigai, Peter Zizka, Rainer Gehrisch, Elisabeth Budde, Prof. Olaf Leu sowie Gudrun Martens-Gottschall (weiße Jacke).

Michael Eibes wirft seine Wasserangel aus. Erst wenn Wasserglas, Wasserangelrute sowie Wasserangelschnur nebst Wasserangelköder zuvor im Wasserglas vereint eine spirituelle Einheit haben bilden können wird der Fang von Wasserangelfischen gelingen.

Wasserangelfische, die der Freiheit übergeben wurden, streben in der Regel als erstes eine Brücke an, auf der sie sich in der für sie so wichtigen Gebärdensprache üben.

Steuermann und Fotograf Ralf Braum im Dialog mit Eva Leu. Links hinter der Kamera: Rainer Gehrisch.

Einmal mehr «Das Gerippte».

Eine Sensation, weil niemand mehr damit gerechnet hatte – am aller wenigsten unsere in aller Welt führenden Schriftgelehrten: Die römische «Winkelschrift» in der architektonischen Anwendung. Um Mißverständnisse zu vermeiden: Die «Winkelschrift» hat nichts mit der uns bekannten römischen oder auch lateinischen Schrift zu tun. Sie basiert vielmehr auf einem intellektuellen Zusammenschluß von «Keilschrift» und der römischen Darstellungsweisen von Zahlen.

Die obere Zeile auf der linken Seite des römischen Hauses besagt beispielsweise, daß im Jahre 3421 der letzte Mensch die Erde verlassen haben wird. Populationswissenschaftler zeigen sich erstaunt, daß es doch noch soo lange dauern wird. Die mittlere Etage stellt eine alte römische Redensweise dar, nämlich: «Ceterum censeo diesgebäudinem esse delendam!» Und was die letzte und unterste Etagenzeile besagt, ist nicht ganz zu klären, weil einige Buchstabenumschaltfunktionen bedauerlicherweise von der davor verlaufenden Brücke verdeckt werden. Es geht aber im Kern der Aussage – so viel läßt sich mit Sicherheit feststellen – zum einen um Eisbären und zum anderen um wärmende Handschuhe.

Im Inneren des Gebäude, dem «Domus Ictus», wurden die von den Römern im Main gefangenen Wasserangelfische zum Trocknen aufgehängt – und später auf dem Markt verkauft.

Die Bootstour ist beendet. Olaf Leu bedankt sich bei Ralf Braum für den schönen Trip.

Auf dem Boot, filmenderweise, Rainer Gehrisch. Vom Ufer aus winken die anderen Bootstourteilnehmer zum Abschied.

Auch hier begegnen wir Überresten der römischen «Winkelschrift», die von uns Bootstourteilnehmern vorbeigehenderweise aufmerksam begutachtet wird. Es ist weltweit der bekannteste Fundort. Zunächst vermutete man auf dem Kopfsteinpflaster eine rudimentäre Vorform des «Sudoku»-Spiels, was allerdings von Otl Aicher, der als eingefleischter Schriftgestalter nicht eben wenig Zeit mit «seiner» Winkelschrift verbrachte, eindrucksvoll widerlegt werden konnte. Aicher wies nach, daß es sich um ein frühes «Ampersand»-Zeichen handelt, das er mit Genehmigung der Frankfurter Stadtverwaltung in seiner von ihm gestalteten «Rotis» auf der Innenseite des dem Fundort gegenüberliegenden Brückenpfeilers anbringen durfte.

Lieber Herr Prof. Leu, um es mit einem Zitat aus dem Roman «Per Anhalter durch die Galaxis» zu sagen: «Danke für den vielen Fisch!» Und natürlich: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

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Thilo von Debschitz spricht heute im New Yorker Pratt Institute

21 Sep

Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung «SenseMaker Dialogs» des New Yorker Unternehmens Humantific spricht Q-Geschäftsführer Thilo von Debschitz im Pratt Institute, New York City, über sein bislang persönlichstes Gestaltungsprojekt.

Der Vortrag findet heute, am Mittwoch, 21. September, um 19 Uhr im Pratt Institute, 144 West 14th Street, New York, statt. Wer jetzt schnell zum Flughafen hechtet und sich einen Platz im nächsten Flieger sichert, der kann es wegen des sechsstündigen Zeitunterschiedes noch schaffen, von Debschitz’ Vortrag vor Ort persönlich beizuwohnen. Wir wünschen einen angenehmen Flug!

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The Ampersand

6 Sep

Ein Blog, das sich ausschließlich diesem Zeichen «&» widmet. Und dieses Blog übrigens auch.

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Feng Shuis effektiver Nashornsessel

27 Aug

Wer sich mit den Regeln Feng Shuis einmal etwas intensiver beschäftigt hat, dem wird die Regel, niemals mit dem Rücken zu einer Tür oder einem Fenster zu sitzen, ohne daß man die Möglichkeit einer Kontrolle hat, wer sich einem da gerade von hinten und unerkannterweise mit dem Wagenheber nähern könnte, bekannt sein.

Normalerweise empfiehlt Feng Shui in einer solchen Situation, entweder das Haus komplett abzureißen oder als für ein normales Einkommen finanzierbare Alternative einen Spiegel auf jener Wand, auf die man sitzend blickt, anzubringen – und einen gelegentlichen Kontrollblick hineinzuwerfen.

Der spanische Designer Maximo Riera wartet nun mit einer schicken und nicht minder verteidigungsaktiven Möglichkeit, sich den wohlverdienten Feng-Shui-Frieden ins Haus zu holen, auf: Mit seinem spektakulären Rhino Chair.

Was auf den ersten Blick gar nicht mal so ungefährlich aussieht, ist in der Praxis auch gar nicht mal so ungefährlich. Der Nashornsessel verfügt über eine ganze Reihe diskret eingearbeiteter Zusatznutzeneffekte, die bis zum zielgerichteten Versprühen einer Jod-Tinktur reichen, um damit die Wunden des gescheiterten Angreifers bis zum Eintreffen des Notarztes erstzuversorgen.

Kleiner Nachteil: Für den legalen Betrieb Maximo Rieras Nashornsessel benötigt man in der Bundesrepublik Deutschland den Kleinen und großen Waffenschein mit internationaler Regimentszulassung erster Klasse. Und den hat noch nicht einmal unsere Bundeskanzlerin.

via: designboom

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Prof. Olaf Leu zu Gast bei Hilger + Boie

1 Aug

Typopapst Prof. Olaf Leu (hier nicht im Bild) zu Gast im Hause Hilger + Boie. Sein Vortragsthema: «Die Neue Amerikanische Schule».

Die Grundlage für einen gesunden Vortrag bildet eine breitgefächerte Palette an gesunder und naturverbundener Nahrungsmittel, die sich sowohl Referent als auch die Mitglieder des Publikums möglichst kurz vor Vortragsbeginn zuführen sollten.

Hierbei versorgt Gelb durch Verzehr den Verzehrenden mit den Eigenschaften Neugierde, Tatendrang und Kompetenz; Rot stärkt Tatendrang, Kompetenz und Neugierde; während Grün die Vorzüge von Gelb und Rot in sich vereint und auf kulinarischem Wege erfrischend weiterleitet. Außerdem wird Blau aus der Reserve gelockt, was einem Lichtbildvortrag im RGB-Modus einfach gut zu Gesicht steht.

Wir sehen: die Zufuhr von gesunden und verschiedenfarbigen Paprikastreifen zeigt Wirkung und entfaltet ihre herrliche Farbpracht bis in die Haarspitzen der Zuhörer. Ça veut dire: Der RGB-Lichtbildvortrag von Olaf Leu verankert sich fest in den Köpfen des Publikums.

Auf der Projektionsfläche sehen wir aktuell den Künstler Josef Albers, der allein mit seiner legendären Farbanalyse «The Interaction Of Colour» das Fundament an Wissen für den Umgang mit Farben in der Praxis goß.

Olaf Leu am Beamer

Die Zutaten für die Ursuppe der Neuen Amerikanischen Schule waren: Kubismus, Futurismus, Dadaismus, Surrealismus, Konstruktivismus, Suprativismus, Bauhaus und der sogenannte Schweizer Stil. Aus diesem Gebräu entwickelte sich die Grundlage für Olaf Leus Vortrag.

Nun, warum aber entstand die Neue Amerikanische Schule in den Vereinigten Staaten? Hier hilft uns folgendes Zitat weiter: «Europa kommt schnell, aber die eine Sache in der Europa noch hinterher hinkt, ist die Tatsache, dass die großen Fotografen, die Illustratoren und die Service-Studios in den Vereinigten Staaten sind. Amerikanische Art Directors haben Glück, diese Leute vor Ort zu haben.» Olaf Leu scheute keine Anstrengung, diese neue Schule des typografischen Sehens nach Deutschland zu bringen.

Widmen wir uns zunächst der Arbeit der drei großen Pioniere der amerikanischen Magazingestaltung, die ironischerweise sämtlichst russischer Natur waren: Alexey Brodovitch, Dr. Mehemed Fehmy Agha, sowie Alexander Liberman. Auch der Österreicher Henry Wolf gehört mit zu diesem Kreis. Die nun folgenden Screenshots sind dem Originalvortrag von Prof. Olaf Leu, für dessen liebevolle Gestaltung das Designbüro häfelinger & wagner design verantwortlich zeichnet, entnommen:

Paul Rand ist für eine ganze Reihe hochkarätiger Unternehmenszeichen verantwortlich, wie beispielsweise IBM oder NEXT:

Herb Lubalin ist der große Typograph, dem durch den zwingenden Gebrauch von Logik u.a. zwingend schlüssige Schriftlogos gelangen:

Olaf Leus Vortrag (hier fotografiert von Michael Eibes) klingt mit einigen seiner eigenen Arbeiten aus:

Blick von außen in den Vortragsraum bei Hilger+Boie. Gerade projiziert: László Moholy Nagy mit seinem Zitat, das er Anfang der 1920er Jahre äußerte: «Die nächsten Jahrzehnte werden die des Bildes sein.»

Ein weiterer Blick in den Vortragsraum.

Und weil’s so schön ist: Ein weiterer Blick in den Vortragsraum.

Ist gutes Design, ist perfekte Typographie messbar? Und falls ja: Wie sehen diese Meßinstrumente aus? Auch diese nicht ganz unwichtige Frage wurde bis ins kleinste Detail eingehend erörtert – und von Olaf Leu für gut befunden.

Einige Arbeiten aus dem Hause Hilger+Boie.

Der Vortrag ist soeben beendet. Entspannt räkelt sich der Vortragsordner (man beachte das zitronengelbe DDC-Gelb) entspannt im wärmenden Beamerlicht und wartet darauf, auf die Glastischplatte gelegt zu werden.

Anschließende Diskussion bei lehrreicher Lichtstimmung!

Wer sich intensiv mit Typografie beschäftig, dem stellt sich irgendwann unausweichlich die Masterfrage: «Wie hoch ist eine gute x-Höhe?» Bis heute scheiden sich an ihr die Geister. Wer von unseren Lesern wissen möchte, was eine x-Höhe ist, so sei er herzlich eingeladen, jeweils das kleine «h» von der «Helvetica» und der «Univers» miteinander zu vergleichen. Voilà.

Prof. Olaf Leu und Malte Kindt, der ebenfalls eine konkrete Vorstellung von einer adäquaten x-Höhe hat.

Der zweite Band der Autobiografie Olaf Leus «Bilanz» wird von Clemens Hilger und Matthias Boie einer verdienten Mitarbeiterin überreicht, die nach Australien übersiedelt.

Brötchen, Brötchen, Brötchen… Konsequentes Kommunikationsdesign erkennt man auch und gerade im Detail: Einmal mehr steht eine ausgeglichene und schmackhafte RGB-Darstellung zum Abschluß im Vordergrund. Eine rundum lehrreiche und gelungene Veranstaltung.

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Jeff Jones: «Cover Art»

5 Jul

Es gibt Bucheinbandgestaltungen, die zu übergeordneten Assoziationen regelrecht einladen…

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Rule The Creative Rules

29 Jun

Be a ruler and rule the creative world by recognising its creative rules. Or so…

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Advertising Agency: Bit This! Madrid, Spain
Creative Directors: Iñaki Saiz Roiz & Enrique Viñuela Soto
Art Director: Iñaki Saiz Roiz
Copywriter: Enrique Viñuela Soto
Illustrator: Iñaki Saiz Roiz
Published: June 2011

via: This isn’t happiness

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Codex XCIX: «Peter Saville and Factory Records»

25 Jun

FAC 73, Blue Monday, 7 Mar 1983

Codex XCIX writes: «By 1983 Saville became interested in machine-readable alphabets and created a color-coded alphabet which he used on New Order’s next few releases. While the band was working on Blue Monday, Stephan Morris gave him a 5.25″ floppy disc with sequencer data. He thought it was a “beautiful object” and designed a complex, expensive die-cut recreation for the cover. Although the band considered it “rather obvious” it would be one of the seminal cover designs of the 1980s.»

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Cover Design: «The Great Gatsby»

17 Jun

Als ich «The Great Gatsby» von F. Scott Fitzgerald las, da überkam mich tiefe Langeweile und ich hielt wohl nur deshalb bis zum bitteren Ende des Buches durch, weil ich mir immer wieder einredete, daß man ein angefangenes Stück Weltliteratur nicht einfach so unerledigt in seinem Gehirnschränkchen herumliegen lassen sollte.

Dann sah ich die Verfilmung mit Robert Redford in der Hauptrolle und stellte fest, daß sie genauso langatmig, einschläfernd und überflüssig ist wie das Buch. Selbsternannten FilmkritikerInnen, die in schöner und unpassender Regelmäßigkeit nach Konsum einer Buchverfilmung beim Verlassen des Lichtspielhauses selbstverliebt und für alle anderen Lichtspielhausbesucher unüberhörbar und darob nervtötend dahinquäken: «Das ist ja überhaupt nicht so wie in dem Buch!», kann ich vor diesem Hintergrund vorstehend erwähnte The-Great-Gastsby-Verfilmung nur wärmstens empfehlen.

Allen anderen sei kundgetan: Einfach obenstehendes Cover betrachten und alles Wissen, das es sich über dieses Werk anzueignen gilt, sei somit vollständig getankt.

via: Baubauhaus

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Sebastian Brajkovic: «Komfortable Objekte»

16 Jun

Website: Sebastian Brajkovic
via: Full Stop Comma White

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Studio Dreimann: «Schreibtischuhr»

16 Jun

Viele Worte gibt es hier nicht zu verlieren: eine ziemlich entspannte Schreibtischstanduhr aus dem Hause Studio Dreimann. Naja, sie könnte ruhig ein bißchen besser fotografiert sein.

via: designboom

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Chen Chen In Collaboration With Kai Tsien-Williams: «Cold Cut Coasters»

8 Jun

via: Trendland

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Lieber Dieter Rams! Herzlichen Glückwunsch zum 79. Geburtstag!

20 May

via: Bibliothèque Design

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Was ist Art Déco?

5 Apr

In diesem Artikel widmeten wir uns gemeinsam der Frage: «Was ist Bauhaus?» Nun geht es darum, herauszufinden, was genau mit Art Déco gemeint ist. Um es gleich zu Beginn adäquat zu beschreiben: Art Déco ist nicht Bauhaus, macht aber dennoch in jedem Umfeld einen ausgezeichneten Eindruck.

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Chalkboard Globe

12 Mar

When Christopher Columbus was discovering America; when Sir Francis Drake was fighting down the Spanish Armada and Admiral Lord Nelson had beaten the Spanish-French-Coalition at Trafalgar; when Marco Polo made his way to China and the fleet of Henry the Navigator conquered parts of Africa and the Canary Islands they all ensured one thing before sending their ships over the sea: a Calkboard Globe had to be aboard!

Certainly, they all kept their normal navigation equipment with them and it always made a pretty good job. No doubt. But this Calkboard Globe was something unique, a special secret, which was to be seen as a sophisticated weapon playing a huge role in the world of imagination, an imagination which was precisely positioned nowhere less than in great leaders’ minds and heads. Leaders, provided with the unbeatable power to move mountains, which in fact, they took full advantage of. In their master-rooms, they created their own world based on their own visions, hopes and dreams. Here, they took their tiny little pieces of chalk and drew their own world on their tiny little globes; visions they ensured that they would become pure and big reality – only seconds later.

Remember Ferdinand de Lesseps how he built the Suez Canal «with» the support of his Chalkboard Globe and how he failed so dramatically in completing the Panama Canal «without» his beloved Chalkboard Globe. A crocodile just ate it. Remember President Nixon and how he tumbled over the Watergate-Scandal by not having placed his Chalkboard Globe on his desk properly. However, Ferdinand de Lesseps and President Nixon were not the only victims who lost their rulership by not having considered their Chalkboard Globe’s magic energy and supporting mechanisms anymore. In later life, Ferdinand de Lesseps opened a factory for crocodile shoes and handbags; Richard Nixon, however, drowned in self-made ignorance and stupidity. Napoleon Bonaparte is another case of example: When starting to invade Russia on June, 23rd 1812, he was off his Chalkboard Globe: None of his visions, none of his hopes and dreams could have been made transparent and analyzed on its chalky surface by himself no more. His show was over. Napoleon ended up totally thrilled and lost in Russia’s Nowhere Land and finally on Saint Helena where, as it is said, he was slowly but surely poisoned by his happily laughing enemies.

Are you ready to make a decision that can change your life forever? Well, as long as you make the right one? You know, what we are talking about here, don’t you? Do you want to become the next President of the United States of America? Or the next Bill Gates of the future? If so, $26,99 plus shipping costs should not be seen as too expensive for the unique opportunity to catapulting yourself onto the top of our High-Society! Your personal 12″ Chalkboard Globe (Vintage Style) is awaiting you! So, what are you waiting for?

via: etsy

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«Theme Art Show» at «Bold Hype Gallery»: Quentin Tarantino versus Coen Brothers

12 Mar

Bold Hype Gallery will be presenting from April, 7th 2011 some great homages dedicated to Quentin Tarantino and the Coen Brothers; curated by Spoke Art.

Kill Bill by Joshua Budich

Barton Fink by Brian Methe

via: SuperPunch

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Rafael Morgan’s Psycho Plunger

10 Mar

As if we were suffering a serious lack of knifes, beheadings and all that stuff on our frontpage, which – in fact – we do not, we proudly present once more the result of a complete functionable brain that belongs to Rafael Morgan. Just enjoy his «Psycho Plunger» and his website. That’s all we’ve got to say.

Rafael Morgan’s Website

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