Tag Archives: Klimawandel

PISA-Studie: «Erstmals belegt Deutschland dank eines neuen Analyseverfahrens den ersten Platz»

19 Feb

Machen gerne Nägel mit Köpfen: Jan und Thorben von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisgesamtschule in Untergruppenbach nehmen auf Einladung der OECD an einem Außentermin für nachhaltige Umweltarbeit teil. Hier analysieren sie gerade die erhöhte CO2-Aufnahmebereitschaft des von ihnen entwickelten Bio-Rasens mit USB-Anschluß.

*

Fakten über die OECD:
Die PISA-Studie der OECD untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit die Kenntnisse und Fähigkeiten für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft erworben haben.

Die OECD steht grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß die Daten der PISA-Erhebung aus Gründen der Transparenz, der Freiheit und Förderung der (Bildungs-)Forschung allgemein zugänglich gemacht werden sollten. Es obliegt jedoch den Mitgliedsländern, wie sie den Zugang zu nationalen PISA-Daten regeln, die über den internationalen PISA-Datensatz hinausgehen.

Die Arbeit der OECD basiert auf einer kontinuierlichen Beobachtung der Entwicklung in den Mitgliedsländern und außerhalb der OECD.

Die OECD ist übrigens die Nachfolgeorganisation der Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC). Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und Kanadas wurde diese 1947 zur Koordinierung des Marshall-Plans für den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Als Hauptquartier bezog die OEEC 1949 das Château de la Muette in Paris. Dort hat die OECD noch heute ihren Sitz.

Das Budget für 2011 lag bei 342 Mio €.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Testbericht: «Legen Sie Ihre alte Abgasschleuder schleunigst an die kurze Leine!»

13 Feb

Darf endlich nicht mehr in städtische Umweltzonen vordringen:
Die großspurig auftretende Abgasschleuder der alten Schule: der Fiat 500.

Es ist wahr: In den letzten Jahren haben sich insbesondere Autos, deren Geburtsdatum bis weit in die 1960er reicht, und die in einer Zeit mit Lehrern, die noch echte Lehrer waren; und einem ordentlich gemachten Schwarzweißfernsehprogramm, das noch ein ordentlich gemachtes Schwarzweißfernsehprogramm war; mit Weihnachtsgeschenken, die noch ordentlich eingepackte Weihnachtsgeschenke waren; mit Blei im Benzin, das noch Benzin mit ordentlich echtem Blei im Benzinblut war; mit vielen unterschiedlichen Währungen in vielen unterschiedlichen Ländern; und gedankenverlorenem Murmelspielenaufderstraße, sowie verklumpten Nesquickpulverklümpchen in ordentlich frischgezapfter Land(minen)milch heranwuchsen und groß geworden sind, durch das Entwickeln starker Retro-Gedankengänge besonders unbotmäßig hervorgetan: Sie wollen sich einfach nicht an die modernen EU-Abgasnormen halten: 25 Liter Super (auch wenn bleifrei) auf 100 Kilometer sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Deshalb müssen diese Drecksschleudern endlich weg von der Strasse. Meerschweinchenreport unterstützt diesen Trend ausdrücklich, denn motorisierte Fortbewegungsmittel müssen auf dem heutigen Stand der Technik sein, um mitreden bzw. mitfahren zu dürfen. Das ist einfach so!

Wir können uns doch alle noch gut daran erinnern, wie wir als Kinder auf unserem Kinderfahrrad im Straßenverkehr beinahe täglich an einer Bleivergiftung zugrundegegangen wären – hätten wir an ihm teilnehmen dürfen. Das lag an überdimensionierten Automotorenleistungen: 3.6 Liter, 4,8 Liter, 6,2 Liter, oder wie obiges Beispiel deutlich zeigt: 4 Personen durften in einer großzügigen 10,8 Liter Fahrgastzelle Platz nehmen. Damals dachte sich niemand etwas Böses dabei, heutzutage wissen wir jedoch: Das ist viel zu viel! Daß früher darunter auch die Umwelt kräftig mitlitt, war jedem klar, der nach- und mitdachte. Viele von ihnen konnten das nicht; einige wenige aber schon. Es ist als ein großes Stück Glück zu erachten, daß ausgerechnet diese wenigen sich dazu entschlossen, uneigennützig den langen Marsch durch die Instanzen der Automobilindustrie zu wagen. Oben angekommen, überzeugen sie nun mit kompromisslosen Ergebnissen, die restlos zu überzeugen wissen:

Weil moderner Umweltschutz durch seine rassige Eleganz zu überzeugen
weiß, ist der neue Mercedes SLK AMG nicht nur auf internationalen
Umweltgipfeln stets ein gern gesehener Gast, sondern auch mit
einer grünen Umweltplakette in städtischen Umweltzonen.

Mit dem auf 294 kW/400 PS und 520 Newtonmeter gesteigerten AMG 550 Kubikzentimeter-V8-Motor, zahlreichen Leichtbau-Komponenten, Carbon-Hardtop, 19 Zoll AMG Schmiederädern, AMG Gewinde-Sportfahrwerk und AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage kann der Bolide seine sportliche aber auch extrem umweltbewußte Fahrweise selbst auf abgesperrten Rennstrecken voll ausspielen. Ein serienmäßig eingebauter Katalysator sowie Airbags (auch in den Seitentüren) machen’s möglich! Und falls man mal durch eine vom Umweltwetterdienst nicht rechtzeitig identifizierte Chemieabgaswolke fahren sollte, nur keine Panik, denn das Dach ist fest montiert – das Offenfahren ist nicht möglich.

Und der Verbrauch? Der liegt laut Werksangabe je nach Fahrweise zwischen erfreulichen und supersparsamen 2,75 und 4,58 Litern Super-Plus je angefangenen 100 Kilometern – und damit weit unter der gesetzlichen Norm.

Somit ist besagtes Fahrzeug ideal für im internationalen Umweltschutzzirkus tätige Führungskräfte und Funktionäre geeignet, die unter Einsatz ihres Lebens beispielsweise Erdwärmebohrungen begleiten, den Jugoslawienkrieg initiieren, oder – noch riskanter – gefährliche Golfplätze auf ihre Umweltverträglichkeit hin persönlich überprüfen müssen.

Photo Fiat 500: ishiku
Photo Mercedes SLK AMG, sowie Textzitat: Der Tuningblogger

***

***

***Materialien zum erweiterten Diskurs – hr2 | Der Tag***
Prima Klima für Skeptiker – Die Katastrophe wird abgesagt

Dauer: 54:2 min.
Autor: hr2-kultur | Der Tag
Datum: 13.02.2012

Beschreibung: «Prof. Fritz Vahrenholt ist ein wandelbarer Politiker und Manager. Vom Vorzeigepolitiker der frühen Umweltbewegung wurde er zum Manager von Shell und RWE. Jetzt bereitet er seinen Ruhestand vor – mit einer Unruhe stiftenden Streitschrift. Der für die Erneuerbaren Energien zuständige Vorstandschef beim Atomkonzern RWE hat ein Buch geschrieben, das die weltweit angesehenen Klimaforscher als Lügner darstellt. Es behauptet, die menschgemachte Klimaerwärmung mache eigentlich gar nichts aus, weil die Aktivitäten der Sonne den ganzen Effekt kompensieren. Das Buch hat das Zeug zum Bestseller. Es wird die so genannten Klimaskeptiker beflügeln. Allein: das Weltklima liest nicht – auch keine Bestseller…»

Download hier

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Brennstäbe aus erneuerbaren Energien: «Sei Dein eigener Kernreaktor!»

14 Nov

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Bambi 2011 – Sneak Preview: «Fällt man vor einem anbetungswürdigen Menschen auf die Knie und fotografiert ihn unmittelbar aus der Froschperspektive, so erhält man ein anbetungswürdiges Gesamtkunstwerk – sofern man die Aufnahme weiterführend künstlerisch nachbearbeitet.» (Zitat von James Joyce)

14 Nov

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Vier harmlose kleine Babyeisbären treiben in ihren Träumen auf einer Minieisscholle auf offener See ihrem erbarmungslosen Schicksal entgegen…

30 Oct

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Fröhliches Überschriftenraten

15 Feb

***

a) Mit aller Macht und Kraft warf sich dieser furchtlose Eisbär auf den aufsteigenden Unterwasseratompilz, um mittels Körpergewichtes seinen ungezügelten Aufstieg in die Erdatmosphäre zu verhindern.

b) Durch die stetig steigende Erderwärmung sinkt im Gegenzug die Körpertemperatur der Wale dramatisch, wie dieser arme Eisbär leidvoll erfahren mußte, der bei gemütlich absolvierten Brustschwimmübungen im offenen Meer fast von einer gefrorenen Walatemblase von unten aufgespießt worden wäre.

c) Im medialen Öffentlichkeitsarbeitskampfes um das Recht auf Erstfestlegung des genauen Weltuntergangsdatums ist den engagierten Umweltaktivisten beinahe jedes vom Zweck geheiligte Mittel recht, wie diese künstliche Plastikeisbergspitze beweist, auf der ein dressierter Eisbär für das PR-Foto in einem Hollywood-Filmstudio gekonnt balanciert. Sein betroffener Gesichtsausdruck wurde später in der digitalen Nachbearbeitung des Bildes hinzugefügt.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Klimaforscher entsetzt: Es war der wärmste Dezember seit Beginn der Klimaaufzeichnung im 15. Jahrhundert

18 Jan

Es ist nicht zu leugnen: Die Leugner des Klimawandels sind erfolgreich am Drücker. Lag noch bis im letzten Jahrzehnt des alten Jahrtausends die komplette Erdkugel Jahr um Jahr für mehrere Wintermonate unter einer meterdicken und für unseren Weltenball hochnotgesunden Schnee- und Eisschicht begraben, sodaß das berühmte «Rien ne va plus» selbst in den hitzigsten Spielcasinos von Las Vegas und Monte Carlo zum gefügelten Wort wurde, so bleibt und blieb das himmlische Weiß in den letzten vier Jahren nur ein paar Tage und bröckelte sofort von allem erdenklichen ab, z. B. von Autodächern oder gutgelaunten Weltverbesserergewissen.

Wohin die globale Reise geht? Zunächst in die Sauna, anschließend ins Solarium, danach in den Deutschen Bundestag und schließlich aufs weltmännisch soziale Abstellgleis. Der blaue Planet, so lieb wir ihn auch haben, wird für uns nachsitzen müssen. Bei Renate Künast und Claudia Roth naturgemäß und mal wieder in der ersten Reihe. Er wird sich, ob er das will oder nicht, daran gewöhnen.

Können wir das Ruder noch rumreißen? Bilder, wie das oben abgebildete, sagen uns gefühlsmäßig, daß der Hitzetod bereits unweigerlich vor unser aller Türe steht – es ist nur noch ein üble Frage der Zeit. Auf der anderen Seite kann es «links» nicht ohne «rechts» geben, «oben» nicht ohne «unten», nicht «heiß» ohne «kalt», womit wir wieder beim Thema wären, das ohne ein würdiges «Fazit» nicht sein vorläufiges Ende finden kann.

Fazit: Wir sollten weniger Tee trinken und zum Ausgleich mehr Speiseeis verputzen. Das sorgt für einen geringeren CO2-Verbrauch sowie einen allzeit kühlen Kopf. Beides werden wir zukünftig mehr brauchen denn je!

***
Seniles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Seemann, Deine Heimat sind die Berge

2 Dec

Foto: Rui Camilo

*————-It’s a songtext————-*

Seemann, Deine Heimat sind die Berge.
Seemann, Du besitzt auch Gartenzwerge.
Ein Seemann in den Bergen, das ist neu.
Doch auch ein Seemann in den Bergen grüßt »Ahoi«.

Seemann, Du läßt stets die Segel setzen.
Seemann, wer soll Dich denn jetzt ersetzen?
Ein Seemann in den Bergen ohne Schiff
Ist wie ein Auto ohne Reifen doch mit TÜV!

Seemann, Deine Ärmel zieren Streifen.
Seemann, wer soll das denn hier begreifen?
Ein Seemann in den Bergen ohne Rang
Ist wie ein Ochse ohne Glocke doch mit Klang!

Seemann, früher aßt Du manchmal Datteln.
Seemann, ab sofort heißt es Schuhplatteln.
Ein Seemann in den Bergen lernt die Grooves,
Diese sind ein Bestandteil seines Berufs.

Unter der Schirmherrschaft von Claudia Roth: Mit der Spraydose gegen den Klimawandel

2 Dec

Click to enlarge dramatically

Setzen Sie ein Zeichen und verschenken Sie doch zu Weihnachten, oder auch an anderen Tagen, von diesem herrlichen Motiv mit Weltrettungscharakter einen schönen großen Abzug (die Umwelt wird es Ihnen danken): worldwarwon

——————————————–