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Wiliam Claxton: «Chet Baker»

10 Apr

Chet Baker, Hollywood, 1954

William Claxton (1927-2008) was one of the greatest photographers of the jazz scene. He lived in the Los Angeles area where he began photographing jazz musicians while still a student at UCLA. In the 1950s, while in college, he helped record producer Richard Bock start the Pacific Jazz record company. He shot all the covers, and soon all the major record companies were using him. Over time he authored several books. His photography has been widely exhibited, and Afterimage Gallery presented his first Dallas show.

Please read also Garrett White’s essay about William Claxton on The Digital Journalist.

Website (Wikipedia) William Claxton
Website (Wikipedia) Chet Baker

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Flo Service: «30. Geburtstag»

9 Apr

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Alphörner werden inzwischen mehrheitlich aus Carbon gefertigt. Diese wiegen im Gegensatz zu ihren hölzernen, gut 24 Pfund schweren, Kollegen lediglich anderthalb Kilogramm. In der Bundesrepublik Deutschland gilt dabei das Fertigungsgebot: F-Dur. In China werden sie zu Zahnstochern verarbeitet und bei der Firma «Hubert Hense» transformiert man sie gelegentlich auch zu Handläufen für Treppenaufgänge. Doch dazu später etwas mehr.

Der Künstler Patrick Beiling aka «Aaden» eröffnet mit seinen einfühlsamen Balladen das Fest zum dreißigjährigen «Flo-Service»-Bestehen. Wir möchten als Hörtip sein Stück «A Miracle» auf You Tube empfehlen. Seine persönliche Website mit weiteren Informationen sowie Tourkalender ist hier besuchbar.

Die beiden Gechäftsführer Tim Sandrock und Thomas Spanier geben ihren Gästen einen kleinen Ein- und Rückblick über den Werdegang ihres Unternehmens «Flo Service». Angefangen vor dreißig Jahren mit einem VW-Bus (Bully) und einigen Beschallungsgeräten, so läßt Flo Service inzwischen – hinreichend salopp formuliert – die Sau raus.

Energy Drink? Energy Drink.

Zum aktuellen Dienstleistungsangebot gehören mittlerweile ebenfalls schnell auf- und abbaubare Konzertbühnen mit allem erdenklichen Zubehör fürs Drum und Dran. «Flo Service» betreut mit seinen Mitarbeitern pro Jahr so um die eintausend Veranstaltungen, sodaß der selbstbewußt klingende Slogan «Right In The Heart of Europe» seine Berechtigung hat, insbesondere vor dem Hintergrund, daß sich immer mehr international etablierte Künstler der Flo-Service-Dienste vergewissern.

Bei einem Kick-down-and-go-for-it-Programm dieser Art wäre es eigentlich kein Wunder, würde Flo Service, in vielleicht zehn Jahren oder so, eine mobile Konzertbühne entwickelt haben, die sich per Knopfdruck vom Mars direkt auf einen bestimmten Erdpunkt schließen ließe, auf deren Spielfläche kurz nach ihrer vollständigen Selbstentfaltung in Windeseile ein Künstler – vorzugsweise Michael Jackson oder so – von der befruchteten Eizelle bis hin zur Auftrittsreife entstünde; und dieses Konzertwerkzeug sich nach Gebrauch publikumswirksam auf die Größe eines schmackhaften Kaugummis reduzierte, um schließlich von einem Lateinamerikanischen Ureinwohner mittels seines Blasrohres wieder zurück auf den Mars geschossen zu werden.

Isabernursongedanke…

Zum Abschluß ihres Referates löschen die beiden Geschäftsführer das dreißigjährige Licht – um im Kalender Platz für weitere dreißig Jahre zu schaffen. Die Flammen, der Kerzenrauch, sowie die dizzygillespieeske Blasebacke von Thomas Spanier hat unser Redaktionsfotograf mit viel Liebe fürs Detail nachträglich digital hinzugefügt.

Und nun zu den Blasebacken der vier freundlichen Blaseröhrenherren vom «Alphornsportverein Falkenberg» oder so, deren digitale Heimseite hier zu besuchen ist. Die wohltuenden Vibrationen der Alphörner vermögen es, Drinks zu schütteln (nicht zu rühren), Fußreflexzonenmassagen zu verabreichen sowie das Ambiente des Atriums mit einer Lichtfarbauswahl einzukleiden, die sich nach den Vorgaben der allseits beliebten Almyuveda-Heilmethode richtet:

Enzian Polka? Enzian Polka. Und den «Paula Walzer» gibt es auch zu hören.

Zu den Gästen gehört ebenfalls Johannes Klein.

Was wird die Zukunft bringen? Ein Blick in das digitalisierte Gesicht eines Glückskeksboten verrät es: Disko, Party und sicherlich auch etwas mehr Testbild im TV. Außerdem wird gleich Vitold Rek auftreten:

Was der jüngst mit dem Hessischen Jazz-Preis ausgezeichnete polnische Kontrabaß-Virtuose Vitold Rek auf und mit seinem Instrument veranstaltet, das ist schlicht als Wahnsinn zu bezeichnen.

Auch das ist eine Form hochwertigen Jazzes: Virtuoses Schuhdesign mit dem mutmaßlichen Arbeitstitel «Captain America meets Mary Poppins». Wer solche Zuhörer hat, der muß sich über die Qualität des eigenen Spiels keinerlei Gedanken machen.

Der Konzertsaal des Mainzer «Frankfurter Hof» in der Augustinerstrasse ist gerammelt voll. Auch hier hat sich, wie es scheint, ein Almyuveda-Botschafter erfolgreich im Rampenlicht des allgemeinen Bewußtseins – zumindest kurzzeitig – etabliert…

Der Anblick der Farbe Blau erinnert an Yves Klein, an Pablo Picassos «blaue Periode» und die Musik der Band Shantel & Bucovina Club Orkestar sowie an Urlaub auf dem Balkan mit gebratenen Tauben, die einem unaufgefordert in den Mund fliegen. Auf dem Bild sogar mit Gewürzblättern im Schnabel unterwegs.

Shantel hat es nach vielen Jahren hartnäckiger Basisarbeit in Europa zur wohlverdienten internationalen Prominenz gebracht, mit über 1.000 gespielten Shows ist er mit seinem Bucovina Club Orkestar Garant für ein Live-Spektakel der absoluten Spitzenklasse und eine traumwandlerisch enge Kommunikation mit seinem Publikum.

Viele der Stücke sind nach den Prinzipien der Pentatonik aufgebaut. Normalerweise wird die Melodieführung bei solchen Kompositionen von Streichinstrumenten oder Gesangsstimmen übernommen. Hier jedoch werden sie, unterfüttert von SKA-Rhythmen, von einem Bläsersatz, bestehend aus zwei Trompeten und einer Posaune, gespielt – und das kommt fett.

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Das Konzert entwickelt im Saal und bei den Fans eine solche positiv heiße Atmosphäre, daß sich das gesamte Gebäude stetig ausdehnt – und so zur amtlichen Super-Konzerthalle mutiert.

Noch nie haben wir einen Schlagzeuger mit solch ausgeprägen Rampensau-Qualitäten erlebt, wie es bei ihm der Fall ist. Er verläßt sein Instrument, hüpft am Bühnenrand herum – und bringt das gesamte Publikum wortlos dazu, tief in die Hocke zu gehen – um dort gemeinsam bis zum erlösenden Luftsprung zu verharren.

Well, the exciting concert is over. Glücklich, zufrieden und irgendwie auch etwas abgekämpft verlassen die Besucher den Konzertsaal.

Zum Release der Shantel-CD Anarchy & Romance erscheint das von ihm herausgegebene und streng limitierte «ALRIGHT MAGAZIN» – ein Kompendium für Politik, Musik, Kunst und Lifestyle, mit Beiträgen über das berühmte Frankfurter Rotlichtviertel und seine Beat-Clubs der 50er und 60er Jahre, einen Zeitzeugenbericht über das Hanau der 60er Jahre und wie dabei zufällig Punkrock erfunden wurde, ein Essay über die Geschichte des Rock’n‘Roll in Deutschland und wie indonesische Rock-Bands dabei Entwicklungshilfe leisteten, eine Fotostrecke von Horst A. Friedrichs zum Thema «The Kiez is alright – so verschwendete ich meine Jugend».

Finally, so müssen wir sagen, ist es ein sehr schönes, ausgewogenes und abwechslungsreiches Fest, das auch Kraft seines Caterings mit schmackhaften Produkten aus der Region zu überzeugen weiß.

Und natürlich auch mit Gästen aus der Region…

Wir gehören einer Jahrgangsstufe an, da bringt man zum Kauf von Schuhen noch frische Socken mit ins Geschäft. Nicht so die Vertreter der jüngeren Generation. Ihre Wirkungskraft ist in eine Dynamik von ergebnisorientiertem Pragmatismus eingebettet, die es beispielsweise akzeptiert, frische Merchandising-T-Shirts einfach vor Ort mal eben kurz unter Realbedingungen anprobieren

Und mit diesem subtilen Abschlußgedanken lassen wir unsere geschätzten Leserinnen und Leser jetzt alleine.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Berlin School of Creative Leadership: «Andrew Loog Oldham’s President’s Lecture»

25 Mar

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Andrew Loog Oldham is best known as the manager who helped propel the Rolling Stones to worldwide stardom and crafted their bad boy image so well it became both their brand and burden. From 1963 to 1967, he also produced all Rolling Stones recordings despite having no previous experience as a producer. Oldham saw potential in the group being positioned as an anti-Beatles – a rougher group compared to the cuddly moptop image of the Beatles at that time. After Oldham’s departure, his relationship with the Rolling Stones was strained for several years. According to the Rolling Stones’ website: «Accounts regarding the value of his musical input to The Stones recordings vary, from negligible to absolute zero».

But does this any matter? Certainly not, otherwise we would not care at all and this time’s President’s Lecture at the Berlin School of Creative Leadership would not have been held by one of the ones of the 1960s and 1970s music business, would it? Nik Cohn said about him: «The most flash personality British pop ever had, the most anarchic and obsessive and imaginative hustler of all».

So, our staff photographer decided to honour this very special time where not only red doors appeared painted black on black and white photographs with precisely such very special vintage look. It was a time when so-called available light photography was en vogue, when so-called push development up to ASA 3200 led straight into very grainy prints, grain spots so large and so present that you could have easily given each single grain spot an individual name…

For the first time Berlin School’s President’s Lecture was given in the atrium of Scholz & Friends.

Matthias Spaetgens, Managing Director of the Creative Department Scholz & Friends, warmly welcomes Andrew Loog Oldham, Michael Conrad and all guests awaiting a great lecture, which in fact it was.

Michael Conrad interviews Andrew Loog Oldham.

There were two questions we desperately wanted to have them answered. The first is about a story we’ve been told a couple of times. When the Rolling Stones first reached the status of living a wealthy lifestye they bought, so it is said, a brand new Rolls Royce and drove it all around until they were running out of gasolene. They shall then have parked the car somebody somewhere – and erased it out of their minds. Some say that the car can still be found somebody somethere. Andrew Loog Oldham, however, could not confirm this happening but he added that Keith Moon certainly might have liked the idea…

The second question, unfortunately, we simply forgot to ask: How much money Andy Warhol would have liked to have?

Andrew Loog Oldham becomes phonetically dismantled while guests are waiting to have their stoned copies signed.

This is the way transparencies looked when their were taken on a film such as Ektachrome EL 400 pushed up to ASA 1600. But we are focused on pure black and white, aren’t we?

Well, does this look right? Not necessarily.

Here are some of the major problem zones: they need to be darkened and the contrast in total is to be strengthen.

Voilà: Another brick in the visual wall of the 1960s and 1970s black and white photo documentation’s esthetic.

Susann Schronen und Jamshid Alamuti.

Eva Lutterbüse borrows Michael Conrad’s pen in order to be fully equipped when her copy of «Stoned» is about to be signed.

Michael Schirner, Michael Conrad and Andrew Loog Oldham.

Well, we could have asked who these two gently looking persons on the paintings are but to know, as we all know, is the bitter end of any possibility to settling a proper and quite joyful speculation. For example, we very much like the idea of being introduced to Marie Curie and Albert Einstein after their visual relaunch. As well we think it is possible to see Mr. Scholz and one of his (girl)friends. May be these impressive two paintings show Mrs. and Mr. Litfaß… who knows…

Andrew Loog Oldham can currently be heard on Sirius satellite radio, hosting the Underground Garage program. Doing some research on the Internet we also found one of Oldham’s most important messages: Everybody Must Get Stoned. Just make sure you get trippled. Did we already mention that in April, Oldham will be inducted (along with KISS, Nirvana, Brian Epstein and others) into the Rock ‘n Roll Hall of Fame?

The photographer Richard Nicholson’s sequence «Last One Out» showing London’s remaining professional darkrooms is a must-see for all who get sentimental about certain things vanishing these days irreversibly.

 

***Materials For Extended Discourse***
Sir John Hegarty’s President’s Lecture
Hartmut Ostrowski’s President’s Lecture
Peter Brabeck-Letmathe’s President’s Lecture
The Freitag-Brother’s President’s Lecture
Thomas Burrell’s President’s Lecture
Bill Roedy’s President’s Lecture
Chuck Porter’s President’s Lecture

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Religious topic. Therefore comments off.
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Berlin School of Creative Leadership: «Bill Roedy’s President’s Lecture»

23 Nov

The last time we took a deep look over Berlin’s river Spree our eyes were introduced to a swan’s pair of blue frozen feet which we recognised as a clear evidence that the incredible creative Chuck Porter must have been – somewhere somehow – around, which in fact, he was.

This time we are not sure what the visual scenery (shown above) wants to let us know; but since we take Bill Roedy’s advice to never ever give in seriously we are quite confident that we will be figuring it out – someday somewhere somehow.

Our staff photographer Andreas Baier recently downloaded a new set of digital oil brushes from the internet, so almost everything and everybody is going to be touched with them – even some originally good tasty looking sandwiches. Our readers are cordially invited to make the most out of this situation.

There we go: Honouring Bill Roedy’s exceptional career which is based on two remarkable cornerstones (Military and MTV), our staff-photographer felt responsible to melt down both aspects to one music-clip-lookalike-look.

In general: The creation of this visual language happens to be with all the respect he could pay him and MTV remembering quite well that MTV EUROPE was the only TV-channel that was willing to screen his commercial for a fictional funeral company named «Mr. Sandman’s Finest Funerals» Andreas Baier once was desperate to compete in Cannes with.

Picture above: Two members of the German Designer’s Club’s (DDC) executive board: Niko Gültig and Michel Eibes. Recommended music track: Modest Mussorgsky’s «Pictures At An Exhibition»

Right from the start the Berlin School of Creative Leadership’s President’s Lectures enjoyed the status of a never ever to be missed event.

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The president of the Berlin School of Creative Leadership, Michael Conrad, introduces Bill Roedy and, of course, his book «What Makes Business Rock» as well.

Roedy’s book details his experience in expanding a corporation and gives advice to executives and aspiring executives in creative companies.

Clark Parsons and Michael Conrad.

The managing director of the Berlin School of Creative Leadership, Clark Parsons, introduces each Participant of the Berlin School’s MBA-program to the audience. As a matter of fact, they literally come from allover the world.

As Bill Roedy will say a little bit later: «I am convinced that it is always possible to teach execellent creatives the secrets of financial business habits as it is impossible turning brilliant financial experts into creative directors».

After an impressive introduction, Michael Conrad hands over the microphone to Bill Roedy in order to clear the way for his president’s lecture.

As the Berlin School of Creative Leadership Class 11 Godfather, Bill Roedy brings with him a wealth of experience and educational inspiration. Roedy was most recently Chairman and Chief Executive of MTV Networks International (MTVNI).

A dedicated internationalist and music lover, Roedy was the architect of MTVNI’s successful localization model, which empowered the local operations to embrace both commercial and artistic autonomy, while finding the right balance between local and international content.

By the Milky Way, Bill Roedy finds: «These are sneakers with a huge whow-factor».

Bill Roedy’s sneakers come along with a huge kick-down-and-go-for-it-factor.

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It is Roedy’s pioneering strategy of respecting and reflecting audience diversity through local language, music and fashion that led to MTV Networks’ rapid global expansion – throughout Asia-Pacific, Europe, Africa, the Middle East and Latin America.

Under Roedy’s leadership, MTVNI developed and launched hundreds of channels, starting with MTV Europe in 1989. He worked on making MTV available in East Berlin and celebrated with Europe when the wall came down.

He and his team built a global operation that now includes over 172 locally programmed and operated TV channels outside the US in more than 162 countries in 33 languages, reaching a potential audience of two billion people, making MTVNI the largest networks in the world.

 

Bill Roedy exclusively demonstrates
the broadcasting mechanisms
of dish aerials

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Let’s now reflect about Bill Roedy’s thesis that the music channel MTV helped to tear down the German wall: Due to his quite aggressive strategy having MTV broadcasted via satelite without any encryption in order to conquer one country after the other, the people started to buy dish aerials all over the world with which they could receive and watch MTV for free. Once these dishes were installed the people were then also be able to get in touch with other countries’ news channels; with the interesting side effect that all news of the world were now bypassing unfiltered any government’s censorship.

Such new newsfeeds surely helped to build up a new sort of self-confidence helping unhappy earthlings to get rid of their totalitarian leadership figures in oh so many countries around the globe – and, of course, in East-Germany as well.

It is common sense that it was definitively MTV’s purest and highly genuine attractiveness that drove the people into buying tons of dish aerials. So, during this particular time frame MTV was the seed for the creation of that what is now considered to be a worldwide community.

On this photograph Bill Roedy exclusively demonstrates the broadcasting mechanisms of dish aerials and how their signals were crossing hurdles completely unharmed, such as the former German wall was one.

Finally, we can say that the experienced former commander of nothing less than three NATO Nuclear Missile bases in Italy significantly helped to change the world with something even the military was not aware of its tremedous long-term power: Music!

In 1998 Mr Roedy was named Ambassador for UNAIDS and he has addressed the UN General Assembly on several occasions regarding the pandemic.

He was a founding member and chair of the Global Business Coalition (GBC) on HIV/AIDS from 1999 to 2002, and currently serves as Chair of the Advisory Board. In 2005, UN Secretary General Kofi Annan appointed him founding chair of the Global Media AIDS Initiative Leadership Committee. Mary Robinson also appointed him as an Envoy for the Global Alliance for Vaccinations and Immunizations (GAVI) in 2010.

Also part of the audience: Michael Schirner.

 

Kofi A. Annan addresses Bill Roedy

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The United Nations Secretary-General Kofi A. Annan addresses in a speech: «Ten years ago in 2001, HIV/AIDS had been around for 20 years. 28.6 million people were infected with the virus, and many millions more had lost their lives.

It was then that I called on the world’s businesses to join together in the global fight against the virus. The Global Business Coalition on HIV/AIDS was formed, uniting the corporate sector, governments, and civil society in one common cause. MTV was one of the businesses at the forefront of the coalition, using its global network of channels to disseminate cutting-edge, entertaining, and innovative HIV messaging to young people worldwide. Under Bill’s leadership, HIV prevention and education was an integral part of MTV programming, and he was asked to serve as a Special Ambassador for UNAIDS in 1998.

As HIV statistics rose and fell in different countries and demographics over the years, young people accounted for over half of new infections almost every time, and still do today. In recognition of the media’s powerful role in reaching this affected group, the Global Media AIDS Initiative (GMAI) was established in 2005 to galvanise media organisations to play an even stronger role in prevention and education.

Bill was the first person I thought of to chair the leadership committee of this crucial initiative. His passion and dedication to the fight against HIV, particularly among the world’s young people, made him the perfect leader and pioneer for the GMAI. Under Bill’s chairmanship, it grew to include 140 companies from 70 countries.

As we approach the 30th year of AIDS, I cannot praise Bill enough for his continued dedication to the cause. Through the Staying Alive Campaign, countless young people are educated and informed through a medium that they trust and believe in. Further still, MTV has reached thousands of young people through the Staying Alive Foundation, ensuring that HIV prevention is tackled at a tangible, grass roots level in the local communities where it really matters.

Ist is an honour for me to lead our tribute to Bill today. I know there are many people from across the world that will have words of praise and admiration for Bill’s incredible achievements throughout his 22 years at MTV.

Thank you Bill for your tireless activism in the global fight against HIV/AIDS, and many congratulations on a long and successful career at MTV Networks International.»

 

Medals & Awards

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Before joining MTV in 1989, Bill Roedy was Vice President, Affiliate Operations Manager of HBO. He completed his Bachelors in Science at West Point and then served with the Airborne, Ranger and decorated combat service where he received the Bronze Star, Air Medal, Meritorious Service Medal and the Vietnamese Cross of Gallantry (with Silver Star). He also served as a commander of three NATO Nuclear Missile bases in Italy. He received his MBA at Harvard University.

In addition: He has received the International Emmy Founder’s Award, amfAR’s Award of Courage, Individual Business Leadership Award presented by US President Bill Clinton, Doctors of the World Leadership Award and the UN Correspondents Association Global Citizen of the Year Award presented by UN Secretary General Ban–Ki-Moon in 2009. He has given numerous commencement addresses with honorary doctorate degrees.

 

Global Media AIDS Initiative (GMAI)

The «Global Media AIDS Initiative» (GMAI) is an umbrella organization that unites and motivates media companies around the world to use their influence, resources, and creative talent to address AIDS. The GMAI creates a framework for sharing television and radio programming among media companies in order to increase public health messaging. The organization also educates journalists, editors and producers on how to cover the issue. HIV is preventable, and GMAI members aim to improve public awareness and knowledge to help stem the spread of HIV/AIDS.

Within the GMAI, there are five national and regional coalitions of media companies. As of July 2009, the media initiatives in Africa, Asia, Russia, Latin America and the Caribbean included over 300 member broadcasters total. The GMAI was conceived and organized by the Kaiser Family Foundation and UNAIDS with financial support from the Bill and Melinda Gates Foundation, the Ford Foundation and the Elton John AIDS Foundation.

Bill Roedy explains why he is passionate in the fight to end pneumonia, a preventable disease: «As a music lover and former CEO of MTV Networks International, I’ve spent decades trying to give voice to young people struggling for creative freedom. More recently though I’ve also taken to a new cause: the struggle of babies and children in poor countries just to survive.

Few people can even name the leading global killer of young children — it’s pneumonia — and it claims a child’s life every 20 seconds. Not surprisingly, the overwhelming majority of these deaths take place in the developing world where access to health prevention and care is sometimes complicated.

World Pneumonia Day (WPD), November 12, is an opportunity to remember those many young lives lost to pneumonia which could have been prevented in large part with vaccines, access to simple antibiotics and improved nutrition. If we could ensure that existing vaccines reach those children who need them most we would make a huge difference in preventing the more than 1.5 million young lives lost each year to this devastating disease.»

Go on reading here.

 

Q & A

Questions & Answers.

Berlin School of Creative Leadership’s President Michael Conrad listens to the questions.

Michael Conrad moderating Q & A.

After the official part of Bill Roedy’s president’s lecture, David Slocum discusses with members of the audience.

Susann Schronen.

After a long and very exhausting march through the jungle of creatively dried out lands (Berlin’s new wannabe airport) Michael Eibes, the Chairman of the German Designer’s Club’s (DDC) executive board, has now reached a refreshing and most lifesaving oasis that has also been provided with the unique capability of signing books.

In the center (f.l.t.r.): Susann Schronen, Jamshid Alamuti, Sheridan Johns and Marie Budde.

The «Ambassador of Striking Yellow» and also member of the German Designer’s Club’s (DDC) executive board, Niko Gültig, awaits his personally dedicated Widmung from Bill Roedy. Recommended music track: Yello’s «On Track».

Recommended music track: Crowded House’s «Four Fingers In One Day».

«Recognising a serious lack of green in this very same coloured image we both ourselves find us integrated, maybe you might like to consider starting your dedication with the creation of a green spot … possibly right here. Well, just a thought…»

Well, there is another way to describe Bill Roedy best – with the help of two of his tweets:

1) 10:51 AM – 15 May 2013:
«Had a great dinner with Barbara Bush and Mark Dybul in NY. And hearing about great work of both the Global Health Corps and Global Fund.»

2) 7:00 AM – 20 Jun 2013:
«Sitting in Finnegans sipping Guiness in Dalkey where Bono and Ali are having lunch with Michelle Obama. Ireland is as beautiful as ever!»

Bill Roedy’s Dedication

Two dedications waiting to be compared and interpreted. Above Bill Roedy recommends our copywriter Hamlet Hampster: «(…) Please Read this Book! (…)»

Sir John Hegarty’s Dedication

The famous creative Sir John Hegarty, however, recommended our copywriter Hamlet Hampster in July 2011: «DON’T READ THIS BOOK!»

What we are now asking ourselves is: What will happen when reading a book that – quite obviously – better should not be read; and not reading a book that cannot wait to be read? Honestly, we are a bit afraid of trying out… Are there any suggestions, out there?

With the visual impression of the formerly best known «Testbild» we not only say buy-buy but like to draw your attention to this «tent talk» with Bill Roedy and Michael Conrad:

Following this link you will be able to watch Bill Roedy’s complete President’s Lecture. So, be a happy sneaker – and just do it!

 

***Materials For Extended Discourse***
Sir John Hegarty’s President’s Lecture
Hartmut Ostrowski’s President’s Lecture
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The Freitag-Brother’s President’s Lecture
Thomas Burrell’s President’s Lecture
Chuck Porter’s President’s Lecture

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Berlin School of Creative Leadership: «Bill Roedy’s President’s Lecture (Sneak Preview)

12 Nov

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After an impressive introduction, the president of the «Berlin School of Creative Leadership» Michael Conrad hands over the microphone to Bill Roedy, the former Chair & CEO, Mtv Networks Int., to give his President’s Lecture.

Bill Roedy is the former Chairman and CEO of MTV Networks International, where he and his team built from scratch a global operation of 200 channels, 20 brands (including MTV, Nickelodeon and Comedy Central) in 200 countries, reaching a potential audience of 2 billion people, launching the most channels in the history of TV.

Prior to joining MTVNI, Bill Roedy was a Vice President for HBO for ten years, and was inducted as one of the «Pioneers» of the U.S. cable industry. Earlier he was a career officer in the United States Army where he qualified as Airborne and Army Ranger and was a decorated combat veteran in Vietnam. He also commanded nuclear missile bases in Italy as part of NATO during the Cold War.

Based on the two cornerstones of Bill Roedy’s career (Military and MTV), our staff photographer Andreas Baier felt responsible to melt down both aspects to one music-clip-lookalike-whatsoever-look.

This happended to be with all the respect he could pay him and MTV remembering quite well that MTV EUROPE was the only TV-channel that was willing to screen his commercial for a fictional funeral company named «Mr. Sandman’s Finest Funerals» Andreas Baier once was desperate to compete in Cannes with:

Our full report about Bill Roedy’s President’s Lecture will have to wait this time a little bit longer to be published. This is due to a heavy workoverload we are sentenced to deal within the next couple of weeks.

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Elisabeth Flickenschildt: «In Memoriam»

23 Oct

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Eine echte Rarität, von der zur Zeit zwei Exemplare bei MusicStack erhältlich sind.

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Ellen von Unwerth: «David Bowie»

11 Oct

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via Men Daily: There’s a complete photo-shooting with David Bowie and Kate Moss to be seen. Two photographs show Kate’s marvellous feet as well.

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Andreas Baier: «Boutique»

28 Sep

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They used to create great music tracks. They just went into the studio – without having had any plan what will happen – and finished the day with a terrific song. Ready to be put on CD.

Later, however, they split up. One remained cool. The other, unfortunately is trying to make others believe he’s been constantly wearing an explosive belt under his neusprech-cothes. This long and ugly beard. His unhappy face, that seems to be uneraseably frozen. We feel sad and sorry for him – and wish him all the best developping the power he’s been needing to turn around. The force may be with him.

Picture: Andreas Baier’s On the Road – A Traveller’s Diary.

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Hotel Bossa Nova: «Schlicht Weltklasse!»

21 Sep

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Das Fachmagazin Jazzthetik bescheinigt der Gruppe «virtuoses Spiel und raffinierte Arrangements»; Jazzthing stellt fest: «Die Sängerin Liza Da Costa hat genug individuelles Timbre, um sich von den säuselnden Bossa-Elfen abzugrenzen» und music-scan.de kommt zu dem Ergebnis: «musikalische Erotik». Ok, das klingt ja einerseits schon mal ganz gut, trifft die Sache bzw. den Nagel aus unserer Sicht jedoch noch nicht ganz den zuvor sorgfältig gescheitelten Kopf, denn: «Hotel Bossa Nova» ist beziehungsweise sind schlicht weltklasse. Und es bedarf bei dieser Feststellung noch nicht einmal eines Ausrufezeichens, denn jede und jeder, der mindestens zwei funktionstüchtige Ohren stolz sein Eigen nennen darf, wird nach Sichtung des nachfolgenden Filmchens zwangsläufig zu einer ähnlichen Einschätzung gelangen:

Irre, daß das Ensemble «Hotel Bossa Nova» (Alexander Sonntag, Liza Da Costa, Tilmann Höhn, Wolfgang Stamm) mal so eben ein schnittloses Musikvideo hinlegt, welches eine dermaßen entspannte Grundstimmung verströmt, daß einem selbst die Schnittlosigkeit des Filmchens irgendwie gar nicht so recht auffallen will – jedenfalls nicht während der ersten drei Durchgänge.

Besagte Produktion kommt übrigens aus dem Hause «Greb + Neckermann», eine Truppe, die gleichermaßen entspannt und konzentriert unterwegs ist, eine Tatsache, die ebenfalls unser Redaktionsfotograf bestätigen kann, der mit dem gesamten Mitarbeiterstab im Rahmen eines Fotoportraittermins für das bundesweit der FAZ beiliegende «Wiesbaden-Magazin» bereits freudvoll zusammenarbeitete.

Oben abgebildetes Foto ist der Website Hotel Bossa Nova entnommen.

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Dem legendären Plattencover «Animals» von Pink Floyd nachempfunden:

9 Aug

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«Animals»-Remake mit Wiesbadener Marktkirche und Wolkenschäfchen

Original «Animals»-Cover mit Kraftwerk und Schwein

Mit Fragen à la Darf man dieses und jenes überhaupt tun? oder Ist das nicht ein Sakrileg? beschäftigen wir uns schon à la lange nicht mehr. Aus gutem Grund: Zum einen ist doch mindestens eine Kirche Gegenstand unserer heutigen Betrachtungsweise und zum anderen ist doch sowieso alles in bester Ordnung – besonders in der bundesdeutschen Außen, Innen- und Familienpolitik.

Es bliebe lediglich der Themenkomplex von der Gleichstellung psychischer und physischer Kraftwerke sowie von Schwein und Schaf zu behandeln, wobei: so wirklich richtig und wichtig eigentlich auch das nicht.

Beschränken wir uns also darauf, unseren Leserinnen und Lesern ein schönes und sonniges Wochenende zu wünschen.

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Adarsha Benjamin: «Michael Nyman recording in Studio One at Abbey Road Studios in London»

4 Aug

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Michael Nyman’s project to be realised at: Abbey Road Studios
via: Pas Un Autre
Website: Adarsha Benjamin

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Niederwalddenkmal: «Die Wacht am Rhein»

15 Jul

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Als wir vor vielen, vielen Jahren nach einer geeigneten Kulisse Ausschau hielten, um unseren während des Studiums der Freien Künste u.a. angefertigten «Deutscher Reichsadler im farbhomogenen Schlafanzug in babyrosa und himmelblau» adäquat und emotional ebenso homogen in Szene zu setzen, fiel unsere Wahl sehr schnell auf das Niederwalddenkmal – die Walhalla in Regensburg war uns damals auch viel zu weit weg.

Jedenfalls standen wir da nachts mit unserer Fachkamera, einer Taschenlampe zur Wegfindung, einem ziemlich schweren Gipsadler im Arm und dem gewissen Blick für das Wesentliche vor dem Denkmal und wurden plötzlich auf einen seltsamen Liedtext aufmerksam, der da direkt unter das im 19. Jahrhundert mit seinen abgebildeten 133 Personen in voller Lebensgröße als größtes Bronzerelief des 19. Jahrhunderts geltende 3D-Bildnis gemeißelt stand – und immer noch steht:

Wacht am Rhein

Text: Max Schneckenburger (1819-1849)
Melodie: Karl Wilhelm (1815-1873)

(Auszug)

Es braust ein Ruf wie Donnerhall
wie Schwertgeklirr und Bogenprall
zum Rhein, zum Rhein zum deutschen Rhein
Wer will des Stromes Hüter sein?

Durch hunderttausend zuckt es schnell,
und aller Augen blitzen hell;
der deutsche Jüngling, fromm und stark,
beschirmt die heil’ge Landesmark.

Er blickt hinauf in Himmels Au’n
da Heldenväter niederschau’n
und schwört mit stolzer Kampfeslust
du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust!

Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust den Degen zieht
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand!

||:Lieb Vaterland magst ruhig sein;
fest steht und treu die Wacht
die Wacht am Rhein!:||

Der komplette Text ist hier nachzulesen.

 

Der Rheinhard-Mey-Aspekt

Well, wir standen also da und lasen und lasen und standen also da und uns beschlich das Gefühl, daß uns möglicherweise gerade ein Affe lausen könnte, als uns die ersten Zeilen Rheinhard Meys Songtext «Heiße Schlacht am kalten Buffet» in den Sinn kamen: «Es braust ein Ruf wie Donnerhall, gleich stürzt eine ganze Armee, die Treppe hinauf, und die Flure entlang, dort steht das kalte Buffet …» Und wir dachten, daß der guten Rheinhard Mey in seiner lyrischen Sturm-und-Drang-Phase ganz schön viel Power unter dem Pony gehabt haben mußte, eine Annahme, die richtig zu finden, wir uns auch darin bestärkt fühlten, weil ihm kurz nach Veröffentlichung seines Musiktitels von hochgestellten Politikern verschiedener Parteien vorgeworfen wurde, mit diesem Lied «die Wirtschaftskraft des Landes zu zersetzen».

Ein Vorwurf, dessen immanenter Donnerhall bis in die heutige Zeit nachwirkt und der uns geradezu nötigt, Rheinhard Meys Vintage-Performance hier einzubetten:

Überzeugend schöne Studiokulisse übrigens, dieses abgefressene Buffet! Und falls uns dieser kleine Einschub erlaubt sei: Sieht man sich Jacques Brel an, wie er sein «Amsterdam» vorträgt, so bekommt man eine kleine Idee davon, von wem sich Rheinhard Mey in Sachen Phrasierung und Performance-Duktus möglicherweise hatte inspirieren lassen.

Nachdem wir jedoch aus dem hier gegebenen Anlaß Rheinhard Meys Originaltext aufriefen, zeigte sich, daß wir uns falsch erinnerten und er leider etwas anders beginnt, nämlich so: «Gemurmel dröhnt drohend wie Trommelklang, gleich stürzt eine ganze Armee, die Treppe hinauf, und die Flure entlang, dort steht das kalte Buffet», was wir dann doch etwas schade finden, da er offensichtlich diesen Elfmeter ohne Torhüter leider ausließ. Dennoch: Große Nummer.

 

Heino versus Bushido

Eine alles andere als große Nummer hingegen ist die Interpretation der Blut-und-Boden-Dichtung «Wacht am Rhein» durch Heino, weshalb wir ihn mal kurz was fragen müssen: «Heino, altes Rockerhaus! Können Sie uns netterweise mal sagen – vielleicht auch schreiben –, welch’ seltsame Gedankengänge Ihnen da durch Ihre Gehirnwindungen gestolpert sein müssen, die Sie in letzter Konsequenz dazu veranlaßten, diesen Schwachsinn zu verzapfen? Was ist los? Immer noch nicht den Verlust der beiden kaiserlichen Kronkolonien Elsaß und Lothringen verwunden? Oder sind es nur nicht schwinden wollende Zahnschmerzen? Etwas anderes ist bzw. war es, als Emil Münch diese Nummer im Jahre 1904 vor sich hin knödelte – denn das, Monsieur Le Heino, war noch vor den beiden Weltkriegen; und da war man noch nicht so aufgeklärt wie wir es heutzutage sind – und Sie es inzwischen ebenfalls sein sollten.

Und was wir uns außerdem aktuell fragen: Ihr zugegebenermaßen alles andere als unberechtigte verbale Angriff auf den Rapper Bushido, weil dieser jüngst zum Mord an zwei prominenten Berliner Politikern aufgerufen hat, sagen Sie mal, ist der Unterschied zwischen dieser Nummer und Ihres gesanglichen Vortrages des hier gegenständlichen dumpfnationalen Kampfgebrülls Marke «Die Wacht am Rhein» von vor gefühlten 60 Jahren denn wirklich soo groß?

 

Christo: Wrapped Reichstag

Zu einer Aufklärung ganz besonderer Art und Güte trug im Jahre 1995 der Künstler Christo erheblich bei, als er gemeinsam mit seiner Frau Jean-Claude für einhundert Tage den Berliner Reichstag vollständig verhüllte:

Foto: Wolfgang Volz

Website Wolfgang Volz.

Vor diesem Hintergrund wäre es doch nur mehr als erfreulich, würde sich die Hessische Landesregierung dahingehend entschließen, die derzeit temporäre Installation «Niederwalddenkmal im Wandel der Zeit» in eine permanente zu verwandeln. Das gute und nachfolgend abgebildete Stück sieht doch auch so viel besser aus, oder etwa nicht?

Foto: Dieter Rogge – Click to remain coveredly

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Edda Moser: «Königin der Nacht»

10 Mar

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Warum wir gerade die selbst nach Jahrzehnten immer noch ungeschlagbar hervorragende Performance einer Edda Moser als Königin der Nacht in «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart mit obenstehendem Plattencover zu Johann Straussens «Die Fledermaus» in einer Interpretation von Carlos Kleiber präsentieren, wird, so haben wir es beschlossen, unser kleines assoziatives Geheimnis bleiben:


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Those Were The Days: «Peggy Lee & Judy Garland talk a little and sing a duet»

21 Feb

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Leonard Bernstein: «Final Lecture At Harvard University»

6 Jan

Es soll Menschen geben, die Herbert von Karajan für einen großen Dirigenten halten. Aus der Sicht eines wahren Marschmusik-Connoisseurs mag das ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke sein. Aber im direkten Vergleich zu einem Genie wie Leonard Bernstein bleibt von einem von Karajan nicht viel mehr als das Bildnis eines zuverlässig und gewissenhaft agierenden Handwerkers, dem die von ihm verlegten Wasserleitungen auch dann nicht platzen, wenn sie mal eingefroren sind.

Hatte von Karajan eigentlich jemals was eigenes komponiert? So etwas begnadetes wie die West Side Story? Hier haben wir Leonard Bernsteins letzte Vorlesung an der Harvard University mit dem Arbeitstitel «The Poetry Of Earth». Es sind drei volle Stunden, von denen selbst wir bisher nur die erste gesehen haben. Wir werden deshalb die Musik eines Arnold Schönberg nach wie vor für unhörbar halten, allerdings wissen wir jetzt, worum es dabei geht: Weitestgehend um intellektuelle Spielereien, die im Bereich der Musikwissenschaften ihre Existenzberechtigung haben – und die, auch das wird klar, eine der Grundlagen für die Entstehung der West Side Story bildeten.

Das ist aber nur ein klitzekleiner Aspekt. So um 50:00 (Timeline) macht er sich über ein kleines und hochberühmtes Gedicht von Noam Chomsky her: «Colorless Green Ideas Sleep Furiously». Bernstein beschreibt diesen Wortsalat als: «The result of ill-matched semantic components». Und er fährt fort, indem er es transformiert: «Last night I slept badly; my usually colorless dreams were invaded by sort of dirty-green ideas, which caused me to sleep fitfully and to toss furiously». Anschaulicher lassen sich die unterschiedlichen Einstellungen Schönbergs und Bernteins zur Musik nicht beschreiben.

Oder, etwas naturwissenschaftlicher vorgetragen: Der Mensch stammt eben nicht vom Affen ab, sie hatten lediglich dieselben Vorfahren. Womit wir die Wette, daß wir es schaffen würden, in einem Beitrag über Leonard Bernstein sämtliche der deutschen Sprache mächtigen Schönberg-Jünger gegen uns aufzubringen, souverän gewonnen haben dürften. Yeap!

Und vielleicht noch etwas: Leonard Bernstein referiert ungemein humorvoll, auch über das Thema Humor in der Musik. Humor, ein Begriff mit dem ein von Karajan ebenfalls nichts wird hatte anfangen können.

Die komplette Bernstein-Harvard-DVD-Packung ist übrigens u.a. bei Amazon erhältlich.

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Joan Sutherland: «BBC Cardiff Singer of the World Competition 1995»

22 Dec

The BBC Cardiff Singer of the World Competition has been established in favour for opera and art singers held every two years. The competition was started by BBC Wales in 1983 to celebrate the opening of St David’s Hall in Cardiff, Wales, home of the BBC National Orchestra of Wales.

From 2003, the competition’s first Patron was Dame Joan Sutherland, until her death in 2010. The patron from 2011 is Dame Kiri Te Kanawa.

This clip is from 1995′s Masterclass. Joan Sutherland is extremely funny in it! Needless to say it’s worth watching it.

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John Cage: «4’33” for piano» – Eine juristische Delikatesse

8 Dec

An einer anderen Stelle auf dem YouTubePortal war das Stück des Fluxus-Künstlers John Cage «4’33” for piano» angeblich auf Veranlassung der deutschen GEMA über einen längeren Zeitraum gesperrt gewesen. Wir wollen mal davon ausgehen, daß es sich hierbei nicht um einen Marketinggag des Accountinhabers handelte, der zumindest uns beim Besuch bereits froh verkündete, daß die «Sperre» zwischenzeitlich wieder aufgehoben worden sei.

Das besondere an Cages musikalischer Darbietung ist, daß eben über die Zeitspanne von vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden so rein gar nichts zu hören ist. Dennoch ist dieses Stück auch bei der GEMA als Musik registriert.

Aber welche von der GEMA bisher ungenutzte Möglichkeiten, den Rest der Welt einmal mehr nachhaltig auf ihre eigene Unsterblichkeit hinzuweisen, ergeben sich hieraus? Vom Prozeß des sogenannten Sample-Clearings wissen wir, wie nervenaufreibend das Einholen fremder Urheber- und Leistungsschutzrechte ist, zum Beispiel, wenn man sich zur Herstellung einer eigenen Komposition und/oder Musikproduktion der Werke und Produktionen Dritter bediente.

Um es einfacher zu sagen: Wollen wir beispielsweise eine selbst produzierte Sprachaufnahme mit Musik eines fremden Komponisten unterlegen, so müssen wir ihn selbstverständlich um Erlaubnis bitten und mit ihm ebenfalls die Zahlungsmodalitäten aushandeln.

Jetzt könnte die GEMA und könnten natürlich auch die jetzigen Rechteinhaber des am 12. August 1992 in New York City verstorbenen Fluxus-Künstlers jeder Sprachproduktion, in der nichts als die reine Sprache zu hören ist, unterstellen, daß besagte Sprach- und Hörbuchproduktionen sämtlichst unerlaubterweise mit der musikalischen Komposition «4’33” for piano» von John Cage unterlegt worden – und deshalb entsprechende Lizenzgebühren angefallen seien.

Die Tatsache, daß die GEMA in dieser Sache nicht schon längst medienwirksam tätig geworden ist, zeigt, wie amateurhaft diese Organisation im tiefsten Inneren ihres Herzens und in aller Tatsächlichkeit aufgestellt ist.

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Blondie’s «Heart of Glass» Meets Philip Glass

17 Nov

Glücklicherweise nicht nur eine Idee von formaler Stringenz, andernfalls wäre unser leidlich nüchterner Return so irgendwie in Richtung «Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinernen Glasaugen werfen» – oder so – ausgefallen. Aber so?

Aber so müssen wir erst einmal den hier gegenständlichen Track verdauen, was wir im Interesse unserer informationshungrigen timeline-is-cash-timeline-is-money-Besucherinnen und -Besucher längst getan haben: Abwegig und naheliegend zugleich. Süßsauer aber auch salzig komisch. Zerbrechlich und dabei so ungemein durchsetzungsstark. Wir müssen von einer vermusikalisierten Nationalgalerie innerhalb der Magenwände eines ca. sechs Jahre alten Tyrannosaurus Rex auf den Weg zum Wiener Prater sprechen. Unbedingt.

Im Riesenrad schließen wir unsere Augen und sehen Angela Merkel im Baströckchen balletöös über den hölzernen Bühnenboden sich wippend fortbewegend. Ein stimmbandloser Taimino will vor der Bundeskanzlerin fliehen und Zuhilfe! Zuhilfe! Sonst bin ich verloren!» anstimmen, was aber naturgemäß von wenig Erfolg gekrönt ist. Der Rest ist Schweigen. Oder von übermächtig weiblichen Brüsten zertrümmerte Bierdosen. Wir sehen einen Joghurtbecher, der über die erstaunten Köpfe der Zuschauer hinwegrast und sie mit seinen Rotorblättern frisiert. Peter Handke lacht, klatscht Beifall und verfuttert sein iPhone. Dies alles aber geschieht in fast kaum wahrnehmbarer Geräuschlosigkeit – eine emotionale Sackgasse von kaum beschreibbaren Ausmaßes. Kaum? Kaum.

Aber dennoch handelt es sich um einen Track, der Zuversicht verströmt, der Hoffnung pflanzt, der Glasnudeln kocht, der die Glasknochenkrankheit der Ruhe gekonnt im Zahnarztstuhl der Geschichte behandelt – und heilt. Kurz: Es ist ein trockenes aber zugleich irgendwie zart spritziges Stückchen Musik, das lauthals nach Regietheater schreit. Unbedingt. Aber irgendwie auch kaum.

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Apollo Zero: «Visual And Acoustic De-Constructions»

29 Oct

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The artist Apollo Zero does great mash-ups, which can be downloaded from his SoundCloud-account. Each track will be delivered with a great piece of artwork too. Such as the one shown above. There is also much more on his flickr-account to be seen. Did we already point out that his tracks are great? No? Well, they certainly are.

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Greenhouse: «The Weekend Has Just Landed»

14 Oct

Björn and Benny are back from outer-space in order to save the world.

Do you remember Björn and Benny from the legendary pop-group ABBA? After spending some glorious time-out in outer space they now returned as marsian monks to provide us with the luxurious advantage of getting in touch with their new album ARRIVAL which is nothing but a perfectly carried out musical re-design of their former album ARRIVAL featuring a helicopter and all four band members on the cover. Do you remember?

The time when ABBA saved our childhood.

Do you remember chalk hearts melting on a playground wall? Do you remember dawn escapes from moon washed college halls? Do you remember the cherry blossom in the market square? Do you remember I thought it was confetti in our hair? Ehm, sorry: wrong chapter.

Do you remember how the original album started with the track When I kissed the teacher? They changed the title into When I kissed the preacher. The rest of the lyrics, however, remained originally. Due to the fact that since their separation from each other Björn and Benny are now forced to do their home cleanings without any female support; a circumstance that influenced their style of musical arrangements: less high hats, more bass drums. It’s so disturbing but so effective as well, isn’t it?

In addition, to them, everything in general and in public’s mind seem to be based on topics such as climate change and the rescue of the world’s most important tree hugger number one: the poor, poor polar bear. Consequently, they re-formed themselves, new branded as Greenhouse – with greater success if we are willing to take a fantastic look at the charts:

Björn’s and Benny’s tremendous chart success as Greenhouse

Almost every radio and tv channel all over the planet put Greenhouse on their list of heavily rotating music tracks and clips. This is what Björn and Benny call The never ending greenhouse effect. So, the force may be with them. For the rest of all times.

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