Warum wir gerade die selbst nach Jahrzehnten immer noch ungeschlagbar hervorragende Performance einer Edda Moser als Königin der Nacht in «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart mit obenstehendem Plattencover zu Johann Straussens «Die Fledermaus» in einer Interpretation von Carlos Kleiber präsentieren, wird, so haben wir es beschlossen, unser kleines assoziatives Geheimnis bleiben:
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Es soll Menschen geben, die Herbert von Karajan für einen großen Dirigenten halten. Aus der Sicht eines wahren Marschmusik-Connoisseurs mag das ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke sein. Aber im direkten Vergleich zu einem Genie wie Leonard Bernstein bleibt von einem von Karajan nicht viel mehr als das Bildnis eines zuverlässig und gewissenhaft agierenden Handwerkers, dem die von ihm verlegten Wasserleitungen auch dann nicht platzen, wenn sie mal eingefroren sind.
Hatte von Karajan eigentlich jemals was eigenes komponiert? So etwas begnadetes wie die West Side Story? Hier haben wir Leonard Bernsteins letzte Vorlesung an der Harvard University mit dem Arbeitstitel «The Poetry Of Earth». Es sind drei volle Stunden, von denen selbst wir bisher nur die erste gesehen haben. Wir werden deshalb die Musik eines Arnold Schönberg nach wie vor für unhörbar halten, allerdings wissen wir jetzt, worum es dabei geht: Weitestgehend um intellektuelle Spielereien, die im Bereich der Musikwissenschaften ihre Existenzberechtigung haben – und die, auch das wird klar, eine der Grundlagen für die Entstehung der West Side Story bildeten.
Das ist aber nur ein klitzekleiner Aspekt. So um 50:00 (Timeline) macht er sich über ein kleines und hochberühmtes Gedicht von Noam Chomsky her: «Colorless Green Ideas Sleep Furiously». Bernstein beschreibt diesen Wortsalat als: «The result of ill-matched semantic components». Und er fährt fort, indem er es transformiert: «Last night I slept badly; my usually colorless dreams were invaded by sort of dirty-green ideas, which caused me to sleep fitfully and to toss furiously». Anschaulicher lassen sich die unterschiedlichen Einstellungen Schönbergs und Bernteins zur Musik nicht beschreiben.
Oder, etwas naturwissenschaftlicher vorgetragen: Der Mensch stammt eben nicht vom Affen ab, sie hatten lediglich dieselben Vorfahren. Womit wir die Wette, daß wir es schaffen würden, in einem Beitrag über Leonard Bernstein sämtliche der deutschen Sprache mächtigen Schönberg-Jünger gegen uns aufzubringen, souverän gewonnen haben dürften. Yeap!
Und vielleicht noch etwas: Leonard Bernstein referiert ungemein humorvoll, auch über das Thema Humor in der Musik. Humor, ein Begriff mit dem ein von Karajan ebenfalls nichts wird hatte anfangen können.
Die komplette Bernstein-Harvard-DVD-Packung ist übrigens u.a. bei Amazon erhältlich.
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The BBC Cardiff Singer of the World Competition has been established in favour for opera and art singers held every two years. The competition was started by BBC Wales in 1983 to celebrate the opening of St David’s Hall in Cardiff, Wales, home of the BBC National Orchestra of Wales.
From 2003, the competition’s first Patron was Dame Joan Sutherland, until her death in 2010. The patron from 2011 is Dame Kiri Te Kanawa.
This clip is from 1995′s Masterclass. Joan Sutherland is extremely funny in it! Needless to say it’s worth watching it.
An einer anderen Stelle auf dem YouTubePortal war das Stück des Fluxus-Künstlers John Cage «4’33” for piano» angeblich auf Veranlassung der deutschen GEMA über einen längeren Zeitraum gesperrt gewesen. Wir wollen mal davon ausgehen, daß es sich hierbei nicht um einen Marketinggag des Accountinhabers handelte, der zumindest uns beim Besuch bereits froh verkündete, daß die «Sperre» zwischenzeitlich wieder aufgehoben worden sei.
Das besondere an Cages musikalischer Darbietung ist, daß eben über die Zeitspanne von vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden so rein gar nichts zu hören ist. Dennoch ist dieses Stück auch bei der GEMA als Musik registriert.
Aber welche von der GEMA bisher ungenutzte Möglichkeiten, den Rest der Welt einmal mehr nachhaltig auf ihre eigene Unsterblichkeit hinzuweisen, ergeben sich hieraus? Vom Prozeß des sogenannten Sample-Clearings wissen wir, wie nervenaufreibend das Einholen fremder Urheber- und Leistungsschutzrechte ist, zum Beispiel, wenn man sich zur Herstellung einer eigenen Komposition und/oder Musikproduktion der Werke und Produktionen Dritter bediente.
Um es einfacher zu sagen: Wollen wir beispielsweise eine selbst produzierte Sprachaufnahme mit Musik eines fremden Komponisten unterlegen, so müssen wir ihn selbstverständlich um Erlaubnis bitten und mit ihm ebenfalls die Zahlungsmodalitäten aushandeln.
Jetzt könnte die GEMA und könnten natürlich auch die jetzigen Rechteinhaber des am 12. August 1992 in New York City verstorbenen Fluxus-Künstlers jeder Sprachproduktion, in der nichts als die reine Sprache zu hören ist, unterstellen, daß besagte Sprach- und Hörbuchproduktionen sämtlichst unerlaubterweise mit der musikalischen Komposition «4’33” for piano» von John Cage unterlegt worden – und deshalb entsprechende Lizenzgebühren angefallen seien.
Die Tatsache, daß die GEMA in dieser Sache nicht schon längst medienwirksam tätig geworden ist, zeigt, wie amateurhaft diese Organisation im tiefsten Inneren ihres Herzens und in aller Tatsächlichkeit aufgestellt ist.
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Glücklicherweise nicht nur eine Idee von formaler Stringenz, andernfalls wäre unser leidlich nüchterner Return so irgendwie in Richtung «Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinernen Glasaugen werfen» – oder so – ausgefallen. Aber so?
Aber so müssen wir erst einmal den hier gegenständlichen Track verdauen, was wir im Interesse unserer informationshungrigen timeline-is-cash-timeline-is-money-Besucherinnen und -Besucher längst getan haben: Abwegig und naheliegend zugleich. Süßsauer aber auch salzig komisch. Zerbrechlich und dabei so ungemein durchsetzungsstark. Wir müssen von einer vermusikalisierten Nationalgalerie innerhalb der Magenwände eines ca. sechs Jahre alten Tyrannosaurus Rex auf den Weg zum Wiener Prater sprechen. Unbedingt.
Im Riesenrad schließen wir unsere Augen und sehen Angela Merkel im Baströckchen balletöös über den hölzernen Bühnenboden sich wippend fortbewegend. Ein stimmbandloser Taimino will vor der Bundeskanzlerin fliehen und Zuhilfe! Zuhilfe! Sonst bin ich verloren!» anstimmen, was aber naturgemäß von wenig Erfolg gekrönt ist. Der Rest ist Schweigen. Oder von übermächtig weiblichen Brüsten zertrümmerte Bierdosen. Wir sehen einen Joghurtbecher, der über die erstaunten Köpfe der Zuschauer hinwegrast und sie mit seinen Rotorblättern frisiert. Peter Handke lacht, klatscht Beifall und verfuttert sein iPhone. Dies alles aber geschieht in fast kaum wahrnehmbarer Geräuschlosigkeit – eine emotionale Sackgasse von kaum beschreibbaren Ausmaßes. Kaum? Kaum.
Aber dennoch handelt es sich um einen Track, der Zuversicht verströmt, der Hoffnung pflanzt, der Glasnudeln kocht, der die Glasknochenkrankheit der Ruhe gekonnt im Zahnarztstuhl der Geschichte behandelt – und heilt. Kurz: Es ist ein trockenes aber zugleich irgendwie zart spritziges Stückchen Musik, das lauthals nach Regietheater schreit. Unbedingt. Aber irgendwie auch kaum.
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The artist Apollo Zero does great mash-ups, which can be downloaded from his SoundCloud-account. Each track will be delivered with a great piece of artwork too. Such as the one shown above. There is also much more on his flickr-account to be seen. Did we already point out that his tracks are great? No? Well, they certainly are.
Do you remember Björn and Benny from the legendary pop-group ABBA? After spending some glorious time-out in outer space they now returned as marsian monks to provide us with the luxurious advantage of getting in touch with their new album ARRIVAL which is nothing but a perfectly carried out musical re-design of their former album ARRIVAL featuring a helicopter and all four band members on the cover. Do you remember?
Do you remember chalk hearts melting on a playground wall? Do you remember dawn escapes from moon washed college halls? Do you remember the cherry blossom in the market square? Do you remember I thought it was confetti in our hair? Ehm, sorry: wrong chapter.
Do you remember how the original album started with the track When I kissed the teacher? They changed the title into When I kissed the preacher. The rest of the lyrics, however, remained originally. Due to the fact that since their separation from each other Björn and Benny are now forced to do their home cleanings without any female support; a circumstance that influenced their style of musical arrangements: less high hats, more bass drums. It’s so disturbing but so effective as well, isn’t it?
In addition, to them, everything in general and in public’s mind seem to be based on topics such as climate change and the rescue of the world’s most important tree hugger number one: the poor, poor polar bear. Consequently, they re-formed themselves, new branded as Greenhouse – with greater success if we are willing to take a fantastic look at the charts:
Almost every radio and tv channel all over the planet put Greenhouse on their list of heavily rotating music tracks and clips. This is what Björn and Benny call The never ending greenhouse effect. So, the force may be with them. For the rest of all times.
Yes, thanks to Mr. Schwarzenegger’s amazing muscle packages his capable hands were not only responsible to keep our headlined promise quite successfully in an up-right seating position but Donna Summer herself in business as well – untill May 17, 2012, just to be perfectly precise. Only a couple of weeks after this year’s easter bunny’s breakthrough.
Sad enough. But now, there are rumours saying summer in general is about to say bye bye again. Can you believe this? And, most importantly: What do you think about odd word games?
Anyhow, Donna Summer always worked hard for the money, and as a matter of that, she reached her eternal state of independence while walking barefoot through MacArthur’s Park where she heard some real hot stuff on the radio which wasn’t saying Touch Too Much but to Paris with love.
There are, of course, up-coming voices, saying that Tom Waits’ 1979 performance in the Australian Don Lane Show was the model for Heath Ledger’s strange interpretation of Joker. Naturally, we see it slightly different: Heath Ledger was nothing but playing an old toothless snake which had too much to drink. End of story.
Tom Waits’ performance, however, is simply great. Just invest nine minutes of your worthless lifetime in order not to miss the small clip from the movie Paradise Alley in which Waits, the piano man, is chatting with Silvester Stallone at the end of this footage.
People think that this logo was designed by Andy Warhol. It wasn’t. Mick Jagger needed someone to design a poster for the next Stones’ tour, which was supposed to be in 1970. He call up the Royal College of Art and ask them to recommend a student to do it. The student’s name: John Pasche. He began a working relationship with the band that produced one of the most memorable and widely recognised graphic devices ever created. Read the full story on Super Touch Art.
People say that the unfortunate ship Titanic did not sink completely. They say that a small piece of whatever remained and was brought to justice, pardon, brought to the beach where it becomes now a transresponding part of an irreversible art project during documenta (13). They point out that this art project proudly carries the energy saving title Dr Jekyll and Mr Hyde.
Furthermore, they announce that the instability of visual experiences which had been made in the past will not be helpful in the present because of the fact that global warming changes everything. It even turns poor polar bears into not perfectly well tasting schnitzels. Therefore people say that global warming shall not be ignored, or even worse: slightly underestimated. People also say that we all have to transform ourselves into a spritual form of global warming boxing gloves – to fight back, no matter into which direction.
People say that we all need a verbal formula that shall be spelled while transforming and while constantly watching the animation above. Here it is: «Cool as a cucumber the carrot penetrates the pedestrian in order to make his padding immortal.» (If you are a vegetarian, please replace the term pedestrian by the word tree).
Repeat your spell as often and as intensively as even nessesary. Do not make fool of this. Rescuing our holy beloved planet is a serious business and must not be interfered by fruit cakes of any kind, or left in the uncapable hands of half-time humans. What we need are pros. Real pros. Be a good boy. Or a good girl. Just be one of them.
This article was created with the generous support of eon.
Bill Eppridge who took this famous shot of dying Bobby Kennedy caught in Woodstock some great atmosphere pictures. Retronaut presents a nice selection of Eppridge’s work. And this is Bill Eppridge’sflickr stream .
Also the New York Times Blog writes about Bill Eppridge: «In the accompanying audio slide show, Mr. Eppridge speaks about being accepted at Woodstock even though he represented an established and powerful institution — as LIFE was in its day. ‘They knew who I was but they didn’t care,’ he recalls.»
In 1971 LIFE Magazine photographer John Olson visited guys like Elton John, Donovan, Eric Clapton, Frank Zappa, Joe Cocker, …, to portray them together with their parents at home. The Daily Mail published a larger selection of Olson’s work.
Du bist nicht die List, die das Laster belästert,
Nur als Optimist mit dem Zaster verschwestert.
Ein Pessimist, der im Raster verwässert,
Doch ich bin Dentist, der Deine Pasta verbessert.
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Mit dem Namen Cornell Capa verbindet man nur allzuleicht lediglich seine Eigenschaft als emotionaler Nachlaßverwalter für das Werk seines legendären Bruders und Magnum-Mitbegrüders Robert Capa, der als Kriegsberichterstatter zwar wie durch ein Wunder die Landung amerikanischer Soldaten in der Normandie am 6. Juni 1944 am Omaha Beach überlebte, dann jedoch im Auftrag des Magazins LIFE 1954 im Ersten Indochinakrieg eine Tretmine aktivierte; und sich mit den weitsichtigen Worten «Ich werde ein wenig gehen. Sagt mir, wenn es weitergeht» von seinem irdischen Wirken für immer verabschiedete.
Cornell Capa war jedoch, obenstehendes Foto von Igor Stravinsky zeugt davon, selbst ein erstklassiger Fotograf.