Tag Archives: Musik

Wiliam Claxton: «Chet Baker»

10 Apr

Chet Baker, Hollywood, 1954

William Claxton (1927-2008) was one of the greatest photographers of the jazz scene. He lived in the Los Angeles area where he began photographing jazz musicians while still a student at UCLA. In the 1950s, while in college, he helped record producer Richard Bock start the Pacific Jazz record company. He shot all the covers, and soon all the major record companies were using him. Over time he authored several books. His photography has been widely exhibited, and Afterimage Gallery presented his first Dallas show.

Please read also Garrett White’s essay about William Claxton on The Digital Journalist.

Website (Wikipedia) William Claxton
Website (Wikipedia) Chet Baker

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Flo Service: «30. Geburtstag»

9 Apr

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Alphörner werden inzwischen mehrheitlich aus Carbon gefertigt. Diese wiegen im Gegensatz zu ihren hölzernen, gut 24 Pfund schweren, Kollegen lediglich anderthalb Kilogramm. In der Bundesrepublik Deutschland gilt dabei das Fertigungsgebot: F-Dur. In China werden sie zu Zahnstochern verarbeitet und bei der Firma «Hubert Hense» transformiert man sie gelegentlich auch zu Handläufen für Treppenaufgänge. Doch dazu später etwas mehr.

Der Künstler Patrick Beiling aka «Aaden» eröffnet mit seinen einfühlsamen Balladen das Fest zum dreißigjährigen «Flo-Service»-Bestehen. Wir möchten als Hörtip sein Stück «A Miracle» auf You Tube empfehlen. Seine persönliche Website mit weiteren Informationen sowie Tourkalender ist hier besuchbar.

Die beiden Gechäftsführer Tim Sandrock und Thomas Spanier geben ihren Gästen einen kleinen Ein- und Rückblick über den Werdegang ihres Unternehmens «Flo Service». Angefangen vor dreißig Jahren mit einem VW-Bus (Bully) und einigen Beschallungsgeräten, so läßt Flo Service inzwischen – hinreichend salopp formuliert – die Sau raus.

Energy Drink? Energy Drink.

Zum aktuellen Dienstleistungsangebot gehören mittlerweile ebenfalls schnell auf- und abbaubare Konzertbühnen mit allem erdenklichen Zubehör fürs Drum und Dran. «Flo Service» betreut mit seinen Mitarbeitern pro Jahr so um die eintausend Veranstaltungen, sodaß der selbstbewußt klingende Slogan «Right In The Heart of Europe» seine Berechtigung hat, insbesondere vor dem Hintergrund, daß sich immer mehr international etablierte Künstler der Flo-Service-Dienste vergewissern.

Bei einem Kick-down-and-go-for-it-Programm dieser Art wäre es eigentlich kein Wunder, würde Flo Service, in vielleicht zehn Jahren oder so, eine mobile Konzertbühne entwickelt haben, die sich per Knopfdruck vom Mars direkt auf einen bestimmten Erdpunkt schließen ließe, auf deren Spielfläche kurz nach ihrer vollständigen Selbstentfaltung in Windeseile ein Künstler – vorzugsweise Michael Jackson oder so – von der befruchteten Eizelle bis hin zur Auftrittsreife entstünde; und dieses Konzertwerkzeug sich nach Gebrauch publikumswirksam auf die Größe eines schmackhaften Kaugummis reduzierte, um schließlich von einem Lateinamerikanischen Ureinwohner mittels seines Blasrohres wieder zurück auf den Mars geschossen zu werden.

Isabernursongedanke…

Zum Abschluß ihres Referates löschen die beiden Geschäftsführer das dreißigjährige Licht – um im Kalender Platz für weitere dreißig Jahre zu schaffen. Die Flammen, der Kerzenrauch, sowie die dizzygillespieeske Blasebacke von Thomas Spanier hat unser Redaktionsfotograf mit viel Liebe fürs Detail nachträglich digital hinzugefügt.

Und nun zu den Blasebacken der vier freundlichen Blaseröhrenherren vom «Alphornsportverein Falkenberg» oder so, deren digitale Heimseite hier zu besuchen ist. Die wohltuenden Vibrationen der Alphörner vermögen es, Drinks zu schütteln (nicht zu rühren), Fußreflexzonenmassagen zu verabreichen sowie das Ambiente des Atriums mit einer Lichtfarbauswahl einzukleiden, die sich nach den Vorgaben der allseits beliebten Almyuveda-Heilmethode richtet:

Enzian Polka? Enzian Polka. Und den «Paula Walzer» gibt es auch zu hören.

Zu den Gästen gehört ebenfalls Johannes Klein.

Was wird die Zukunft bringen? Ein Blick in das digitalisierte Gesicht eines Glückskeksboten verrät es: Disko, Party und sicherlich auch etwas mehr Testbild im TV. Außerdem wird gleich Vitold Rek auftreten:

Was der jüngst mit dem Hessischen Jazz-Preis ausgezeichnete polnische Kontrabaß-Virtuose Vitold Rek auf und mit seinem Instrument veranstaltet, das ist schlicht als Wahnsinn zu bezeichnen.

Auch das ist eine Form hochwertigen Jazzes: Virtuoses Schuhdesign mit dem mutmaßlichen Arbeitstitel «Captain America meets Mary Poppins». Wer solche Zuhörer hat, der muß sich über die Qualität des eigenen Spiels keinerlei Gedanken machen.

Der Konzertsaal des Mainzer «Frankfurter Hof» in der Augustinerstrasse ist gerammelt voll. Auch hier hat sich, wie es scheint, ein Almyuveda-Botschafter erfolgreich im Rampenlicht des allgemeinen Bewußtseins – zumindest kurzzeitig – etabliert…

Der Anblick der Farbe Blau erinnert an Yves Klein, an Pablo Picassos «blaue Periode» und die Musik der Band Shantel & Bucovina Club Orkestar sowie an Urlaub auf dem Balkan mit gebratenen Tauben, die einem unaufgefordert in den Mund fliegen. Auf dem Bild sogar mit Gewürzblättern im Schnabel unterwegs.

Shantel hat es nach vielen Jahren hartnäckiger Basisarbeit in Europa zur wohlverdienten internationalen Prominenz gebracht, mit über 1.000 gespielten Shows ist er mit seinem Bucovina Club Orkestar Garant für ein Live-Spektakel der absoluten Spitzenklasse und eine traumwandlerisch enge Kommunikation mit seinem Publikum.

Viele der Stücke sind nach den Prinzipien der Pentatonik aufgebaut. Normalerweise wird die Melodieführung bei solchen Kompositionen von Streichinstrumenten oder Gesangsstimmen übernommen. Hier jedoch werden sie, unterfüttert von SKA-Rhythmen, von einem Bläsersatz, bestehend aus zwei Trompeten und einer Posaune, gespielt – und das kommt fett.

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Das Konzert entwickelt im Saal und bei den Fans eine solche positiv heiße Atmosphäre, daß sich das gesamte Gebäude stetig ausdehnt – und so zur amtlichen Super-Konzerthalle mutiert.

Noch nie haben wir einen Schlagzeuger mit solch ausgeprägen Rampensau-Qualitäten erlebt, wie es bei ihm der Fall ist. Er verläßt sein Instrument, hüpft am Bühnenrand herum – und bringt das gesamte Publikum wortlos dazu, tief in die Hocke zu gehen – um dort gemeinsam bis zum erlösenden Luftsprung zu verharren.

Well, the exciting concert is over. Glücklich, zufrieden und irgendwie auch etwas abgekämpft verlassen die Besucher den Konzertsaal.

Zum Release der Shantel-CD Anarchy & Romance erscheint das von ihm herausgegebene und streng limitierte «ALRIGHT MAGAZIN» – ein Kompendium für Politik, Musik, Kunst und Lifestyle, mit Beiträgen über das berühmte Frankfurter Rotlichtviertel und seine Beat-Clubs der 50er und 60er Jahre, einen Zeitzeugenbericht über das Hanau der 60er Jahre und wie dabei zufällig Punkrock erfunden wurde, ein Essay über die Geschichte des Rock’n‘Roll in Deutschland und wie indonesische Rock-Bands dabei Entwicklungshilfe leisteten, eine Fotostrecke von Horst A. Friedrichs zum Thema «The Kiez is alright – so verschwendete ich meine Jugend».

Finally, so müssen wir sagen, ist es ein sehr schönes, ausgewogenes und abwechslungsreiches Fest, das auch Kraft seines Caterings mit schmackhaften Produkten aus der Region zu überzeugen weiß.

Und natürlich auch mit Gästen aus der Region…

Wir gehören einer Jahrgangsstufe an, da bringt man zum Kauf von Schuhen noch frische Socken mit ins Geschäft. Nicht so die Vertreter der jüngeren Generation. Ihre Wirkungskraft ist in eine Dynamik von ergebnisorientiertem Pragmatismus eingebettet, die es beispielsweise akzeptiert, frische Merchandising-T-Shirts einfach vor Ort mal eben kurz unter Realbedingungen anprobieren

Und mit diesem subtilen Abschlußgedanken lassen wir unsere geschätzten Leserinnen und Leser jetzt alleine.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Berlin School of Creative Leadership: «Andrew Loog Oldham’s President’s Lecture»

25 Mar

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Andrew Loog Oldham is best known as the manager who helped propel the Rolling Stones to worldwide stardom and crafted their bad boy image so well it became both their brand and burden. From 1963 to 1967, he also produced all Rolling Stones recordings despite having no previous experience as a producer. Oldham saw potential in the group being positioned as an anti-Beatles – a rougher group compared to the cuddly moptop image of the Beatles at that time. After Oldham’s departure, his relationship with the Rolling Stones was strained for several years. According to the Rolling Stones’ website: «Accounts regarding the value of his musical input to The Stones recordings vary, from negligible to absolute zero».

But does this any matter? Certainly not, otherwise we would not care at all and this time’s President’s Lecture at the Berlin School of Creative Leadership would not have been held by one of the ones of the 1960s and 1970s music business, would it? Nik Cohn said about him: «The most flash personality British pop ever had, the most anarchic and obsessive and imaginative hustler of all».

So, our staff photographer decided to honour this very special time where not only red doors appeared painted black on black and white photographs with precisely such very special vintage look. It was a time when so-called available light photography was en vogue, when so-called push development up to ASA 3200 led straight into very grainy prints, grain spots so large and so present that you could have easily given each single grain spot an individual name…

For the first time Berlin School’s President’s Lecture was given in the atrium of Scholz & Friends.

Matthias Spaetgens, Managing Director of the Creative Department Scholz & Friends, warmly welcomes Andrew Loog Oldham, Michael Conrad and all guests awaiting a great lecture, which in fact it was.

Michael Conrad interviews Andrew Loog Oldham.

There were two questions we desperately wanted to have them answered. The first is about a story we’ve been told a couple of times. When the Rolling Stones first reached the status of living a wealthy lifestye they bought, so it is said, a brand new Rolls Royce and drove it all around until they were running out of gasolene. They shall then have parked the car somebody somewhere – and erased it out of their minds. Some say that the car can still be found somebody somethere. Andrew Loog Oldham, however, could not confirm this happening but he added that Keith Moon certainly might have liked the idea…

The second question, unfortunately, we simply forgot to ask: How much money Andy Warhol would have liked to have?

Andrew Loog Oldham becomes phonetically dismantled while guests are waiting to have their stoned copies signed.

This is the way transparencies looked when their were taken on a film such as Ektachrome EL 400 pushed up to ASA 1600. But we are focused on pure black and white, aren’t we?

Well, does this look right? Not necessarily.

Here are some of the major problem zones: they need to be darkened and the contrast in total is to be strengthen.

Voilà: Another brick in the visual wall of the 1960s and 1970s black and white photo documentation’s esthetic.

Susann Schronen und Jamshid Alamuti.

Eva Lutterbüse borrows Michael Conrad’s pen in order to be fully equipped when her copy of «Stoned» is about to be signed.

Michael Schirner, Michael Conrad and Andrew Loog Oldham.

Well, we could have asked who these two gently looking persons on the paintings are but to know, as we all know, is the bitter end of any possibility to settling a proper and quite joyful speculation. For example, we very much like the idea of being introduced to Marie Curie and Albert Einstein after their visual relaunch. As well we think it is possible to see Mr. Scholz and one of his (girl)friends. May be these impressive two paintings show Mrs. and Mr. Litfaß… who knows…

Andrew Loog Oldham can currently be heard on Sirius satellite radio, hosting the Underground Garage program. Doing some research on the Internet we also found one of Oldham’s most important messages: Everybody Must Get Stoned. Just make sure you get trippled. Did we already mention that in April, Oldham will be inducted (along with KISS, Nirvana, Brian Epstein and others) into the Rock ‘n Roll Hall of Fame?

The photographer Richard Nicholson’s sequence «Last One Out» showing London’s remaining professional darkrooms is a must-see for all who get sentimental about certain things vanishing these days irreversibly.

 

***Materials For Extended Discourse***
Sir John Hegarty’s President’s Lecture
Hartmut Ostrowski’s President’s Lecture
Peter Brabeck-Letmathe’s President’s Lecture
The Freitag-Brother’s President’s Lecture
Thomas Burrell’s President’s Lecture
Bill Roedy’s President’s Lecture
Chuck Porter’s President’s Lecture

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Religious topic. Therefore comments off.
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Marc Herold: «Systematisch Systemisches»

3 Nov

Marc Herold für «SZ Wissen»
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Als wir vor vielen, vielen Jahren das erste Mal den Kreativen Marc Herold in seinem Münchner Atelier besuchten, um uns seine Illustrationen anzusehen, da gab er uns zum Abschied – damals waren C90-Kassetten noch hip – eine C90-Kassette mit auf den Weg, auf der sich verschiedene seiner selbstgeschraubten Tracks befanden. Unter anderem auch ein von der reinen Laufzeit her als durchaus radiotauglich zu bezeichnendes Stück mit dem Titel «Die Quintessenz amerikanischen Filmschaffens».

Zu hören war eine Nummer, die unter musikalischen Gesichtspunkten dem Genre American Yodeling zuzuordnen ist. Über diese legte er jedoch aus unzähligen Hollywood-Spielfilmen mühsam, ja beinahe zielstrebig fanatisch herausgeschnitten, immer nur den verschiedenen Hollywood-Stars entsprungenem Ausspruch «Mein Gott» bzw. «Oh, mein Gott».

Marc Herold: Systemanalyse 1

Über eine Länge von etwas mehr als drei Minuten war also ausschließlich «Mein Gott», «Oh, mein Gott», «Oh, mein Gott», Jodeljodeldodel, «Oh, mein Gott», «Mein Gott», «Mein Gott», «Oh, mein Gott», Jodeljodeljodel, usw. usf. zu hören. «Die Quintessenz amerikanischen Filmschaffens» eben. Nichts mehr aber auch nichts weniger. Diejenigen Hörerinnen und Hörer unserer damals noch aktiven Meerschweinchenreportradiosendung werden sich an besagtes Stück mit Sicherheit erinnern.

Außerdem befand sich auf jener C90-Kassette auch ein in etwa 70-minütiges Stück, das sich in heroldtypischer Weise analytisch der Fragestellung «Warum sich Frauen und Männer einfach nicht verstehen» widmet: Typisch männliche Filmsätze setzte er typisch weiblichen Filmsätzen dialogesk geschnitten gegeneinander. Ergebnis: Kriegsführende Männer unterhalten sich mit haushaltinordnunghaltenden Frauen. Kein Wunder, daß beide Geschlechter chronisch aneinander vorbeireden. Künstlerisch wären diese vorstehend beschriebenen Werke Herolds einer Art «aufklärerischem Fluxus» zuzurodnen.

Einer inneren Eingebung folgend besuchten wir kürzlich seine Website und fanden erneut – Wie wäre es auch anders zu erwarten gewesen? – hinreichend Erfrischendes. Beispielsweise seine systemischen Systemanalysen:

Marc Herold: Systemanalyse 3

Neben seinen eigenen Werken, die Marc Herold auf verschiedenen Websites thematisch gegliedert präsentiert, unterhält er auch einen Blog, der sich «Wunderwelten des Comics» nennt. Er widmet sich der «Ästhetik in Illustration und Textübersetzung alter Comics». Das Blog zählt bislag 47 Einträge, u.a. die beiden nachfolgend Wiedergegebenen:

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Religiöses Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Ellen von Unwerth: «David Bowie»

11 Oct

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via Men Daily: There’s a complete photo-shooting with David Bowie and Kate Moss to be seen. Two photographs show Kate’s marvellous feet as well.

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Hotel Bossa Nova: «Schlicht Weltklasse!»

21 Sep

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Das Fachmagazin Jazzthetik bescheinigt der Gruppe «virtuoses Spiel und raffinierte Arrangements»; Jazzthing stellt fest: «Die Sängerin Liza Da Costa hat genug individuelles Timbre, um sich von den säuselnden Bossa-Elfen abzugrenzen» und music-scan.de kommt zu dem Ergebnis: «musikalische Erotik». Ok, das klingt ja einerseits schon mal ganz gut, trifft die Sache bzw. den Nagel aus unserer Sicht jedoch noch nicht ganz den zuvor sorgfältig gescheitelten Kopf, denn: «Hotel Bossa Nova» ist beziehungsweise sind schlicht weltklasse. Und es bedarf bei dieser Feststellung noch nicht einmal eines Ausrufezeichens, denn jede und jeder, der mindestens zwei funktionstüchtige Ohren stolz sein Eigen nennen darf, wird nach Sichtung des nachfolgenden Filmchens zwangsläufig zu einer ähnlichen Einschätzung gelangen:

Irre, daß das Ensemble «Hotel Bossa Nova» (Alexander Sonntag, Liza Da Costa, Tilmann Höhn, Wolfgang Stamm) mal so eben ein schnittloses Musikvideo hinlegt, welches eine dermaßen entspannte Grundstimmung verströmt, daß einem selbst die Schnittlosigkeit des Filmchens irgendwie gar nicht so recht auffallen will – jedenfalls nicht während der ersten drei Durchgänge.

Besagte Produktion kommt übrigens aus dem Hause «Greb + Neckermann», eine Truppe, die gleichermaßen entspannt und konzentriert unterwegs ist, eine Tatsache, die ebenfalls unser Redaktionsfotograf bestätigen kann, der mit dem gesamten Mitarbeiterstab im Rahmen eines Fotoportraittermins für das bundesweit der FAZ beiliegende «Wiesbaden-Magazin» bereits freudvoll zusammenarbeitete.

Oben abgebildetes Foto ist der Website Hotel Bossa Nova entnommen.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Dem legendären Plattencover «Animals» von Pink Floyd nachempfunden:

9 Aug

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«Animals»-Remake mit Wiesbadener Marktkirche und Wolkenschäfchen

Original «Animals»-Cover mit Kraftwerk und Schwein

Mit Fragen à la Darf man dieses und jenes überhaupt tun? oder Ist das nicht ein Sakrileg? beschäftigen wir uns schon à la lange nicht mehr. Aus gutem Grund: Zum einen ist doch mindestens eine Kirche Gegenstand unserer heutigen Betrachtungsweise und zum anderen ist doch sowieso alles in bester Ordnung – besonders in der bundesdeutschen Außen, Innen- und Familienpolitik.

Es bliebe lediglich der Themenkomplex von der Gleichstellung psychischer und physischer Kraftwerke sowie von Schwein und Schaf zu behandeln, wobei: so wirklich richtig und wichtig eigentlich auch das nicht.

Beschränken wir uns also darauf, unseren Leserinnen und Lesern ein schönes und sonniges Wochenende zu wünschen.

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Adarsha Benjamin: «Michael Nyman recording in Studio One at Abbey Road Studios in London»

4 Aug

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Michael Nyman’s project to be realised at: Abbey Road Studios
via: Pas Un Autre
Website: Adarsha Benjamin

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Edda Moser: «Königin der Nacht»

10 Mar

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Warum wir gerade die selbst nach Jahrzehnten immer noch ungeschlagbar hervorragende Performance einer Edda Moser als Königin der Nacht in «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart mit obenstehendem Plattencover zu Johann Straussens «Die Fledermaus» in einer Interpretation von Carlos Kleiber präsentieren, wird, so haben wir es beschlossen, unser kleines assoziatives Geheimnis bleiben:

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Sammy Davis Jr.: «Impersonations»

18 Feb

Michael Jackson performed this song only once. The occasion was the «Sammy Davis Jr.’s 60th Stage Anniversary TV Special». The song was written especially for the broadcast which was aired on February the 4th in 1990. Sammy Davis Jr. died only three months later: on Mai, the 16th in 1990 in Beverly Hills. It was lung cancer that drove him away. He surely was one of the greatest entertainers ever.

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Яйцы Фаберже – Ламбада: «LaSkaMbada»

1 Jan

Zunächst dachten wir, hm, typisch Leningrad Cowbows. Dann gaben wir den Mix an kyrillischen Buchstaben in die Suchmaschine und erhielten die Information: «That track is called Lambada (Ламбада). It’s a cover by a Russian ska band Yaytsy Faberzhe (Яйцы Фаберже).»

Das Arrangement ist mit seiner Laufzeit von 1:40 Minuten kurz, knapp und bündig; und zudem gerade für Mitglieder der Gesellschaftgruppe 70+ prima geeignet, um bei Bedarf – beispielsweise in der Fußgängerzone – plötzlich herabrieselnde Schneeflöckchen rhythmisch vom Leibe zu tanzen:

http://n2.vmuzike.net/a/яйцы_фаберже/lambada

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Mr. Spock: «Highly Illogical»

27 Dec

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Als wir vor vielen, vielen, vielen Jahren den riesigen Plattenladen direkt am Londoner Piccadilly Circus zu fast mitternächtlicher Zeit betraten, um uns die brandneue CD von Tony Braxton zu kaufen, da empfahl uns der windige und irgendwie auch ziemlich gut informierte Plattenladenmitarbeiter – «this is just to keep your soul in balance» – die CD Spaced Out: The Best of Leonard Nimoy and William Shatner. Und wirklich, als wir dann so gegen halb vier morgens mit dem Nachtbus N19 endlich und vergleichsweise wohlbehalten ganz in der Nähe der heimischen Haustür abgesetzt wurden, da müssen wir wohl die arme Braxton versehentlich weiter Richtung Brixton geschickt haben. Oder war es Kingston? Die Nachtbusse fahren in der britischen Hauptstadt immer so seltsame Routen, da läßt sich sowas hinterher nie so genau rekonstruieren. Anyhow: What a tremedous loss and pitty, isn’t it? Aber ist das nicht alles Highly Illogical und somit vorherbestimmt? Nun, wir werden sehen – und natürlich auch hören:

Und ist es nicht genau das, was das Leben und diese wundervolle CD auszeichnet? So sieht schon mal das Cover aus:

Und hier kann man im iTunes-Store das gute Stück digital erwerben, sowie alle anderen Tracks, die sich ebenfalls auf besagter Spaced-Out-CD befinden.

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Götz Alsmann: «Private Moments From Beyond»

23 Dec

Götz Alsmann im Kreise seiner Familie I

Götz Alsmann im Kreise seiner Familie II

Unter dem Psydonym piombino hat der Musiker und Entertainer Götz Alsmann private Fotos aus seiner beschwingten Jugendzeit auf dem WDR-Portal DigIt – (Graben, Retten, Teilen) gepostet. Vergleicht man sie mit aktuellen Bildern auf seiner Website, so kann man feststellen, daß er seinen schon recht früh entwickelten Sinn für eine optimistisch wirkende Körperhaltung bis heute beibehalten hat:

Wir empfehlen sein Album In Paris, quatsch, hier natürlich.

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Joan Sutherland and Luciano Pavarotti: «Lucia di Lammermoor» (1972)

20 Dec

Here are the great Joan Sutherland and Luciano Pavarotti performing the closing duet from Act I of Donizetti’s 1835 masterpiece, Lucia di Lammermoor. The performance, taped live in 1972 from the stage of the Metropolitan Opera as part of a gala concert in honor of the Met’s retiring general manager, Sir Rudolph Bing, is introduced by an earlier opera great, Rise Stevens. At the time of this appearance, Miss Sutherland and Mr. Pavarotti were not only freshly dressed but also back from their joint Met triumphs in yet another Gaëtano Donizetti gem, the comic Daughter of the Regiment. Both singers are in glorious, ringing form. We think that you might like to take full advantage of that fact.

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Rhett & Link: «Harry Potter Song»

18 Dec

Wir erinnern uns an den Song Maschendrahtzaun von Stefan Raab. Damals baute er das im Fernsehen von Regina Zindler gesprochene Wort Maschendrahtzaun in seinen gleichnamigen Song ein – und verkaufte damit mehr als eine Million Einheiten. Frau Zindler erhielt einen freiwilligen Anteil von 10 Pfennig pro verkaufter Single.

Die Herren Rhett &Link sahen das vlog einer jungen Dame, die sich – vermutlich ironisch gemeint – so ihre Gedanken zum allerletzten Harry-Potter-Buch und zum allerletzten Harry-Potter-Film gemacht hat und ließen sich nun ihrerseits davon zu einem ziemlich gut gemachten Stückchen Musik inspirieren.

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Bob Rivers: «Walking Around In Women’s Underwear»

18 Dec


Lacey things, the wife is missing.
Didn’t ask, for her permission
I’m wearing her clothes,
her silk panty hose.
Walking around in women’s underwear.

In the store, there’s a teddy.
With little straps, like spagetti.
It holds me so tight,
like handcuffs at night.
Walking around in womens underwear

In the office there’s a guy named Melvin.
He pretends that I am Murphy Brown.
He’ll say «Are you ready?»
I’ll say, «Woah man! Lets wait untill the wife is out of town.»
Later on, if you wanna,
We can dress, like Madonna.
Put on some eye shade, and join the parade.
Walking around in women’s underwear.

Lacey things, missing.
Didn’t ask, permission.
Wearing her clothes, silk panty hose.
Walking around in women’s underwear.
Walking around in women’s underwear.
Walking around in women’s underwear

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Bob Rivers CD «I am Santa Claus» can be purchased here.

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Christmas Sweatz (a Song)

17 Dec

A review by Olivia Davidson: «I love this song so much, so I bought it on iTunes. I can’t stop listening to it.»

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Sissip: «Happy Birthday I Love You»

15 Dec

Wir erinnern uns an terranaomi wie sie gleich zu Beginn der Youtube-Ära Mitte 2006 mit ihrem Song Say It’s Possible so ziemlich alles riß, abräumte und erreichte was man mit einer echten Homerecording-Produktion so alles reißen, abräumen und erreichen konnte. Es gipfelte in einem Auftritt anläßlich des weltweit beachteten Weltklimarettungspopkonzertes Live Earth im ehrwürdigen Londoner Wembley-Stadium, das von Al Gore organisiert wurde.

So ist es immer wieder schön, beim digitalen Spaziergang durch die Youtube-Wälder hin und wieder auf einen großartigen und noch weitestgehend unentdeckten Song zu stoßen. Wollen wir hoffen, daß die Dame mit dieser Nummer früher oder später ein größeres öffentliches Gehör findet. Verdient hätte sie es. Unsere Empfehlung für das Musikvideo: Beim Hören entweder draußen vor dem Fenster die Schneeflöckchen beim Tanze beobachten oder sich nachfolgendes Bild dauerbetrachten:

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Dave Brubeck ist tot

6 Dec

Der ursprünglich auf den Namen Jacques Brubeck getaufte und später von seinem gänzlich unfrankophilen Kindermädchen in Dave umbenannte Pianist und Jazzmusiker ist gestern nur einen Tag vor seinem 92. Geburtstag im Kreise seiner Musikerfamilie an Herzversagen gestorben. Wir zeigen, BRα sei Dank, den vollständigen Mitschnitt eines Konzertes, das Brubeck im Jahre 2007 während der Jazzwoche Burghausen gab. Selbstverständlich sind auch die Stücke Take Five sowie eine eigenwillige Interpretation von Bachs Air On G-String dabei.

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Blondie’s «Heart of Glass» Meets Philip Glass

17 Nov

Glücklicherweise nicht nur eine Idee von formaler Stringenz, andernfalls wäre unser leidlich nüchterner Return so irgendwie in Richtung «Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinernen Glasaugen werfen» – oder so – ausgefallen. Aber so?

Aber so müssen wir erst einmal den hier gegenständlichen Track verdauen, was wir im Interesse unserer informationshungrigen timeline-is-cash-timeline-is-money-Besucherinnen und -Besucher längst getan haben: Abwegig und naheliegend zugleich. Süßsauer aber auch salzig komisch. Zerbrechlich und dabei so ungemein durchsetzungsstark. Wir müssen von einer vermusikalisierten Nationalgalerie innerhalb der Magenwände eines ca. sechs Jahre alten Tyrannosaurus Rex auf den Weg zum Wiener Prater sprechen. Unbedingt.

Im Riesenrad schließen wir unsere Augen und sehen Angela Merkel im Baströckchen balletöös über den hölzernen Bühnenboden sich wippend fortbewegend. Ein stimmbandloser Taimino will vor der Bundeskanzlerin fliehen und Zuhilfe! Zuhilfe! Sonst bin ich verloren!» anstimmen, was aber naturgemäß von wenig Erfolg gekrönt ist. Der Rest ist Schweigen. Oder von übermächtig weiblichen Brüsten zertrümmerte Bierdosen. Wir sehen einen Joghurtbecher, der über die erstaunten Köpfe der Zuschauer hinwegrast und sie mit seinen Rotorblättern frisiert. Peter Handke lacht, klatscht Beifall und verfuttert sein iPhone. Dies alles aber geschieht in fast kaum wahrnehmbarer Geräuschlosigkeit – eine emotionale Sackgasse von kaum beschreibbaren Ausmaßes. Kaum? Kaum.

Aber dennoch handelt es sich um einen Track, der Zuversicht verströmt, der Hoffnung pflanzt, der Glasnudeln kocht, der die Glasknochenkrankheit der Ruhe gekonnt im Zahnarztstuhl der Geschichte behandelt – und heilt. Kurz: Es ist ein trockenes aber zugleich irgendwie zart spritziges Stückchen Musik, das lauthals nach Regietheater schreit. Unbedingt. Aber irgendwie auch kaum.

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