Tag Archives: Weihnachtsgeschenke

Testbericht: «Legen Sie Ihre alte Abgasschleuder schleunigst an die kurze Leine!»

13 Feb

Darf endlich nicht mehr in städtische Umweltzonen vordringen:
Die großspurig auftretende Abgasschleuder der alten Schule: der Fiat 500.

Es ist wahr: In den letzten Jahren haben sich insbesondere Autos, deren Geburtsdatum bis weit in die 1960er reicht, und die in einer Zeit mit Lehrern, die noch echte Lehrer waren; und einem ordentlich gemachten Schwarzweißfernsehprogramm, das noch ein ordentlich gemachtes Schwarzweißfernsehprogramm war; mit Weihnachtsgeschenken, die noch ordentlich eingepackte Weihnachtsgeschenke waren; mit Blei im Benzin, das noch Benzin mit ordentlich echtem Blei im Benzinblut war; mit vielen unterschiedlichen Währungen in vielen unterschiedlichen Ländern; und gedankenverlorenem Murmelspielenaufderstraße, sowie verklumpten Nesquickpulverklümpchen in ordentlich frischgezapfter Land(minen)milch heranwuchsen und groß geworden sind, durch das Entwickeln starker Retro-Gedankengänge besonders unbotmäßig hervorgetan: Sie wollen sich einfach nicht an die modernen EU-Abgasnormen halten: 25 Liter Super (auch wenn bleifrei) auf 100 Kilometer sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Deshalb müssen diese Drecksschleudern endlich weg von der Strasse. Meerschweinchenreport unterstützt diesen Trend ausdrücklich, denn motorisierte Fortbewegungsmittel müssen auf dem heutigen Stand der Technik sein, um mitreden bzw. mitfahren zu dürfen. Das ist einfach so!

Wir können uns doch alle noch gut daran erinnern, wie wir als Kinder auf unserem Kinderfahrrad im Straßenverkehr beinahe täglich an einer Bleivergiftung zugrundegegangen wären – hätten wir an ihm teilnehmen dürfen. Das lag an überdimensionierten Automotorenleistungen: 3.6 Liter, 4,8 Liter, 6,2 Liter, oder wie obiges Beispiel deutlich zeigt: 4 Personen durften in einer großzügigen 10,8 Liter Fahrgastzelle Platz nehmen. Damals dachte sich niemand etwas Böses dabei, heutzutage wissen wir jedoch: Das ist viel zu viel! Daß früher darunter auch die Umwelt kräftig mitlitt, war jedem klar, der nach- und mitdachte. Viele von ihnen konnten das nicht; einige wenige aber schon. Es ist als ein großes Stück Glück zu erachten, daß ausgerechnet diese wenigen sich dazu entschlossen, uneigennützig den langen Marsch durch die Instanzen der Automobilindustrie zu wagen. Oben angekommen, überzeugen sie nun mit kompromisslosen Ergebnissen, die restlos zu überzeugen wissen:

Weil moderner Umweltschutz durch seine rassige Eleganz zu überzeugen
weiß, ist der neue Mercedes SLK AMG nicht nur auf internationalen
Umweltgipfeln stets ein gern gesehener Gast, sondern auch mit
einer grünen Umweltplakette in städtischen Umweltzonen.

Mit dem auf 294 kW/400 PS und 520 Newtonmeter gesteigerten AMG 550 Kubikzentimeter-V8-Motor, zahlreichen Leichtbau-Komponenten, Carbon-Hardtop, 19 Zoll AMG Schmiederädern, AMG Gewinde-Sportfahrwerk und AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage kann der Bolide seine sportliche aber auch extrem umweltbewußte Fahrweise selbst auf abgesperrten Rennstrecken voll ausspielen. Ein serienmäßig eingebauter Katalysator sowie Airbags (auch in den Seitentüren) machen’s möglich! Und falls man mal durch eine vom Umweltwetterdienst nicht rechtzeitig identifizierte Chemieabgaswolke fahren sollte, nur keine Panik, denn das Dach ist fest montiert – das Offenfahren ist nicht möglich.

Und der Verbrauch? Der liegt laut Werksangabe je nach Fahrweise zwischen erfreulichen und supersparsamen 2,75 und 4,58 Litern Super-Plus je angefangenen 100 Kilometern – und damit weit unter der gesetzlichen Norm.

Somit ist besagtes Fahrzeug ideal für im internationalen Umweltschutzzirkus tätige Führungskräfte und Funktionäre geeignet, die unter Einsatz ihres Lebens beispielsweise Erdwärmebohrungen begleiten, den Jugoslawienkrieg initiieren, oder – noch riskanter – gefährliche Golfplätze auf ihre Umweltverträglichkeit hin persönlich überprüfen müssen.

Photo Fiat 500: ishiku
Photo Mercedes SLK AMG, sowie Textzitat: Der Tuningblogger

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***Materialien zum erweiterten Diskurs – hr2 | Der Tag***
Prima Klima für Skeptiker – Die Katastrophe wird abgesagt

Dauer: 54:2 min.
Autor: hr2-kultur | Der Tag
Datum: 13.02.2012

Beschreibung: «Prof. Fritz Vahrenholt ist ein wandelbarer Politiker und Manager. Vom Vorzeigepolitiker der frühen Umweltbewegung wurde er zum Manager von Shell und RWE. Jetzt bereitet er seinen Ruhestand vor – mit einer Unruhe stiftenden Streitschrift. Der für die Erneuerbaren Energien zuständige Vorstandschef beim Atomkonzern RWE hat ein Buch geschrieben, das die weltweit angesehenen Klimaforscher als Lügner darstellt. Es behauptet, die menschgemachte Klimaerwärmung mache eigentlich gar nichts aus, weil die Aktivitäten der Sonne den ganzen Effekt kompensieren. Das Buch hat das Zeug zum Bestseller. Es wird die so genannten Klimaskeptiker beflügeln. Allein: das Weltklima liest nicht – auch keine Bestseller…»

Download hier

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Das Weihnachtsmagenwunder von Knourdes

24 Dec

So liegt sie da und spendet Kraft:
Die Weihnachtsbratenpartnerschaft.
Doch was ist das? Der Vogel klemmt!
Das Weihnachtsfest scheint arg gehemmt.

Nicht vor, zurück, nicht rechts, nicht links:
«Why don’t you want to spread your wings?»
Die Frage war halt nur rhetorisch,
Denn hier geht nichts – so rein motorisch.

Guter Rat, stets sau und noch mehr teuer:
Wer will genau dem Ungeheuer
Freundlich, sanft, doch klar erklären,
Daß sein Verwendungszweck die Menschen nähren?

War der Magen größer als der Ofen?
Und: Mit wie und vielen Strophen
Soll hier noch getextet werden?
Frohes Fest – ohne Beschwerden!

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Weihnachtsbaumchristkugel

22 Dec

Im Züricher Zentralkrankenhaus fiel kürzlich ein Weihnachtsbaum seinem Schmuck zum Opfer. Die wohl weltgrößte Christbaumkugel «Dr. M» begrub ihren Wirtsbaum unter sich, und zwar einfach so. China bedauerte diesen Zwischenfall und schickte einen Sack Reis.

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Doing It The American Way: «Christmas Tree Chopping»

21 Dec

Whatever you do, and how ever you want to do it – there is always the American way in Tennessee to perform. As we all know from Jack Daniel’s advertising campaign: «People out here do have time. Jim has time. Peter has time. William has time. They’ve got plenty of it. They’re not in a hurry at all…»

No wonder why – after the end of WW II – the rest of the world decided to keep all Germans as busy as even possible. So, now you know from where Germany’s economic strength comes from!

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Andreas Gryphius: «Es ist alles Eitel» (1637)

19 Dec

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1. Du siehst, wohin du siehst, nur eitelkeit auf erden.
2. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
3. Wo ietzundt städte stehn, wird eine Wiese seyn,
4. Auf der ein schäfers kind wird spielen mit den herden;

5. Was itzundt prächtig blüth, sol bald zutreten werden;
6. Was itzt so pocht und trotzt, ist morgen asch und bein;
7. Nichts ist, das ewig sey, kein ertz, kein marmorstein.
8. Jetzt lacht das glück uns an, bald donnern die beschwerden.

9. Der hohen thaten ruhm muß wie ein traum vergehn.
10. Soll denn das spiel der zeit, der leichte mensch bestehn?
11. Ach, was ist alles diß, was wir vor köstlich achten,

12. Als schlechte nichtigkeit, als schatten, staub und Wind,
13. Als eine wiesen blum, die man nicht wieder find’t!
14. Noch wil, was ewig ist, kein einig mensch betrachten.

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Christo: «Zehneinhalb, hinreichend rote, jeweils Ihren persönlichen Schornstein umarmende Weihnachtsmänner, üben sich einige Tage vor Heilig Abend im spirituellen Gleichschritt.»

19 Dec

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Rare Exports: «Hunting Santa Claus»

17 Dec

Dieses irre Filmchen ist beinahe schon ein YouTubeKlassiker. Vom großen Erfolg ob ihrer Story über das illegale Schmuggeln von Weihnachtsmännern beflügelt brachte das Produktionsteam Ende 2010 sogar einen kompletten Kinofilm an den Start, womit die beiden schönen Urfilmchen aus dem Netz und von der YouTubePlattform verschwanden.

Vor einigen Tagen lud ein Wagemutiger den ersten der beiden Teile nochmal – leider mit schlechter Tonspur und spanischen Untertiteln – hoch. So sehet, staunet und erinnert Euch – solange der Streifen noch dort steht wo er jetzt steht…

Eine ausführliche Besprechung gibt es hier zu lesen.

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There Are Things In Life That Shall Not Be Underestimated

12 Dec

via: turtlemom4bacon

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Andy Warhol empfiehlt: «Üben Sie rechtzeitig vor Weihnachten das richtige Auspacken von Geschenken, damit an Heilig Abend nichts schiefgeht»

11 Dec

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Half Optimistic Santa Claus Turned Into A Liqueur Glas

6 Dec

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Designed by Tom Vaughan

4 Dec

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Smart Artworks

1 Dec

Schon die Steinzeitmenschen wußten, daß es auf die Verpackung ankommt: Ein Mammut war beispielsweise attraktiv in einem schönen Pelz eingewickelt, während Heuschrecken nicht mal mit einem schlanken Fuß einen schlanken Fuß machen konnten. Aber, oder vielleicht gerade deshalb, exisiteren Heuschrecken immer noch. Ein optisch erbaulich Äußeres hat eben immer auch etwas mit innerlich guten Geschmackswerten zu tun. Folglich belegte das Mammut konsequent die Pole Position auf den Steinzeitspeisekarten, die uns noch heute unter dem Begriff Höhlenmalerei geläufig sind.

Daß sich nicht nur die Zeiten sondern auch die damit einhergehenden Geschmäcker ändern, ist auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Musikbranche bekannt. Sie wissen um ihre Vorreiterrolle in Sachen Geschmacksentwicklung und Verkaufsförderung. Ist es da noch weiter verwunderlich, daß Plattenhüllen immer mal wieder einen stark avantgardistischen Touch aufweisen? Und daß besagte Produkte besonders schnell wieder vom Markt verschwunden weil restlos ausverkauft sind? Nachfolgend zwei Plattenhüllenbeispiele, die jeweils für einen millionenfachen Abverkauf sorgten:

Viele, viele weitere und bunte und höchst absatzsteigernde Musik-Smarties.

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Christa Wolf ist tot

1 Dec

Die Schriftstellerin Christa Wolf ist – wir sagen es nur ungerne – tot. Heute verstarb sie im Alter von 82 Jahren in der Berliner Charité an den Folgen einer unsachgemäß durchgeführten Photoshop-Operation. Literaturinteressierte Digitalartisten in aller Welt betrauern diesen tragischen Vorfall zutiefst.

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Judson Beaumont: «Naughty Table»

1 Dec

Meerschweinchenreportstammleser wissen, daß wir gesteigerten Wert auf die Empfehlung qualitativ hochwertiger Weihnachtsgeschenke legen; einen Luxus, den wir uns in der Redaktion bequem leisten können, da wir selbst nicht im Traum daran denken, unser Verhalten vom Konsumterror diktieren zu lassen. Vielleicht liegt das aber auch daran, da wir auch sonst nicht viel zu tun haben – und uns vor diesem Hintergrund nur ungerne aus der Ruhe bringen lassen.

So richtet sich speziell diese Weihnachtsgeschenkempfehlung an all jene, die dem Gedanken, einen solchen Tisch bei sich im Wohnzimmer stehen zu haben, ebenfalls gelassen begegnen – und außerdem einen Hund haben, dem es unmißverständlich aufzuzeigen gilt, daß im Hause ein neuer Herr wirkt.

Möglicherweise sind Sie aber auch nur ein international höchst angesehener Investmentbanker Marke Anshu Jain und wissen deshalb ganz genau, daß man in den Kreisen, in denen Sie verkehren, mit einem gewöhnlichen Kündigungssschreiben niemals Eindruck schindet, geschweige denn seinen alten Arbeitsplatz erfolgreich los wird. Hier setzt die Übersendung des «Naughty Table» von Judson Beaumont an Ihren Aufsichtsratsvorsitzenden in der Arbeitsplatzkündigungskommunikation jene maßgeblichen Akzente, die ergebnisorientiert, zielführend und umgehend zur gewünschten Auflösung des derzeit noch bestehenden Arbeitsverhältnisses führen.

Wesentlich mehr sehens- und kaufenswerte Möbelkreationen von Judson Beaumont gibt es hier zu bewundern.

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Paris Match: «Dans L’intimite Des Peintres»

1 Dec

Picasso malt am Strand den Kreis seiner Liebsten

Das französische Klatsch- und Reportagemagazin «Paris Match» hat ein Extraheftchen im Buchformat mit schönen und ungewöhnlichen und hervorragenden und höchst privaten Künstlerportraits auf 208 Seiten herausgegeben. Die hier abgebildeten Künstler wie beispielsweise Marc Chagall, Pablo Picasso, Kees van Dongen, Henri Matisse, Salvador Dalí, Francis Bacon, George Braque, Joan Miró, Jean Cocteau oder Jean Dubuffet wurden seinerzeit von Paris Match exklusiv portraitiert. Durch die Zusammenstellung entstand nun ein Kompendium der bedeutensten Künstler des 20. Jahrhunderts, obwohl wir in der Aufzählung Andy Warhol schon ein bißchen vermissen.

Der Autor: Jean-François Chaigneau. Der Preis: 30.00 €. Hier kann man das bibliophile Werk noch rechtzeitig vor Weihnachten bestellen.

via: Pas Un Autre

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Evolution of Lucasfilm Christmas Cards (1977-2010)

30 Oct

Aufmerksame Meerschweinchenreportleser wissen, was wir von dem ganzen Star-Wars-Gehype halten, nämlich nicht viel. Aber wenn die Damen und Herren von Lucasfilm selbst eine Urherberrechtsverletzung nach der anderen an ihren eigenen urheberrechtlich geschützten Charakterdarstellern begehen, um damit artgerecht einen freudvollen Jahreswechsel zu wünschen, dann streichen auch wir hier die Segel – und geben auf.

In diesem Sinne wünschen wir schon jetzt unseren Leserinnen und Lesern in einigen Wochen ein frohes Weihnachtsfest. Und wer bemängeln mag, daß unsere Wünsche und Grüße viel zu früh erfolgen, dem entgegnen wir sanft und sachte: Siehe, teurer Wegbegleiter, die Weihnachtslebkuchen haben in diesem Jahr ihre Zelte in den Verkaufsregalen unserer Republik bereits Anfang September aufgeschlagen. Auch hier betreiben wir Entschleunigung.

Noch viel mehr Entschleunigung auf: How to be a retronaut.

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«Welcome To The Airplane Hotel California, or so…»

16 Aug

In Costa Rica, the California of Latin America, there is this beautiful accommodation which sets its guests into the luxurious position of checking out at any time they like but without any chance to leave because the hotel’s engines have been chopped off irreversibly. Meerschweinchenreport says: «What a great piece of luck!»

Go to «Fubiz – Your daily dose of inspiration» and find out more about this fascinating hotel.

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Der Beweis: Die Gespenster existieren und PacMan frißt sie!

9 Feb

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A New Thrill This Christmas Morning

25 Dec

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Nützliche Weihnachtsgeschenke in letzter Minute

25 Dec

Es ist leider bitterfeldkalte Realität: In Good Old Germany sind die Läden jetzt verriegelt – rien ne va plus –, und so Sie sich für die Befolgung der einen oder anderen unserer nachfolgenden Geschenkeerwerbsideen hätten nachhaltig erwärmen können, so ist es nun zu spät – und außerdem (wir sagten es bereits) ohnehin viel zu bitterfeldkalt.

Es sei denn, Sie hätten sich dafür entschieden, diese mega(er)wärmenden und leckeren Sauerteigbrothandschuhe Ihrem Lieblingslebensabschnittspartner zu schenken. Damit hätten Sie endlich einen Weg gefunden, ihm bzw. ihr politisch korrekt in den Finger beißen zu können. Oder gleich in die ganze Hand, die Sie womöglich auch noch füttert? Falls jetzt Zweifel an Ihrer partnerschaftlichen Loyalität aufkommen sollten, so sagen Sie Ihrem Schatz einfach: «Schatz, das sind gebackene Liebesbisse aus Tschenstochau». Oder verweisen Sie auf den treffenden Werbeslogan zu diesem Produkt: Make Anything Into A Sandwich! Das eröffnet Ihnen – falls Ihnen der Sinn danach stehen sollte – auch den Weg zur geschmackvollen Selbstverspeisung, ohne dabei mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Die in diesem Produkt versteckte christliche Message lautet: Geschickt formulierte Werbebotschaften sollte man immer «erhören»; insbesondere wenn die Kinder mit am Tisch sitzen. Guten Appetit!

Dieses angelsächsische Wortspiel macht aus dem Beschenkten möglicherweise einen Liebhaber von Truthahnhebern auf Lebenszeit.

Während sich die ganze Familie beim Auspacken der Geschenke in eine Orgie ekstatischer Schreikrämpfe ergeht, steht Ihre Katze oftmals teilnahmslos daneben – und fragt sich, welcher Film da gerade läuft. PETA-Mitglieder liefern nun die Antwort und haben eigens für diese Katzensituation einen Sichtschutz entwickelt, der zusätzlich im Inneren des bequemen und formannehmenden Latexbandes mit dem interaktiven und preisgekrönten Videospiel «Ratcatch» ausgestattet ist. Das Rundumwohlfühlpaket für die ganze Familie, denn auch unerfreuliche Katzenbisse gehören nun endlich der Vergangenheit an.

Wurden Sie als attraktive Frau auch schon einmal mit dieser schrecklich erniedrigenden und diskriminierenden Bezeichnung «dumme Gans» konfrontiert? Oder ist Ihnen diese Titulierung schon seit Kindergartenzeiten ein emotionaler Dorn im Auge? Damit ist jetzt Schluß! Kleiden Sie sich und Ihre Töchter einfach in diese schicke und vorteilshafte Schutzkleidung gegen unflätige Beschimpfungen – und das Leben ist wieder ein Land, in dem Milch und Honig fließen!

Zeigen Sie, in welchen gesellschaftlichen Kreisen Sie verkehren – und schenken Sie richtig! Nicht zweimaldreimetergroße Flachbildschirme, nicht Bungee-Jumping-Abenteuerurlaube mit ungewissem Ausgang, nicht das Spezialzungenpiercing, mit dem sich auch unbefugt Türschlösser öffnen lassen, sondern das kulturell Hochwertige, das Einzigartige, das beinahe Unerschwingliche sorgt in der Highsociety für das gebotene Standesbewußtsein und den zugehörigen Nervenkitzel. Reihen Sie sich ein und ersteigern Sie bei Christie’s oder Sotheby’s dieses antike Terracottafigürchen für umgerechnet 22,4 Millionen Euro. Sie werden bewundert, geachtet, herumgereicht, als kompetenter Berater in den unterschiedlichsten Sach- und Lebensfragen gehandelt – und wer weiß – eines Tages vielleicht sogar Präsident der Vereinigten Staaten.

Machen Sie Schluß mit der andauernden Fortpflanzungsmüdigkeit Ihrer Mitmeschen – und verschenken Sie gleich im Dutzend-Pack die Wunderbadehose «Mankind’s Best» mit der einzigartig patentierten Schnellgeburtfunktion «fast birth to go», die unter Umgehung aller bisherigen Zeugungszwischenschritte zuverlässig dafür Sorge trägt, daß der Nachwuchs (wo immer Sie sich gerade befinden) ohne viel Heckmeck direkt dem Schwellkörper entweicht, um sich beispielsweise sofort auf (siehe Foto) dem Campingplatz um die Zubereitung der Grillwürstchen zu kümmern. Kein lästiges Windelnwechseln, kein überteuertes Schulgeld, kein nichts. Einfach praktisch!

Hannes Grebin schließt mit seinem Pinkelgitter im Erscheinungsbild eines Spitzendeckchens eine der letzten großen Designlücken. Es ist das ultimative «Must-Have» gerade für all jene, denen die Befolgung des Lebensprinzips «Form Follows Function» über alles geht. Chapeau!

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1933: Away With A Tired Thirsty Face

24 Dec

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Oh, so He changed his tired face:
He’s just the one to win the race.
He is the white, he is the red:
He’s been hard and very sweat.
He gives himself a peaceful go:
He holds upright his own flow.
He is the one who likes a pause:
So, He’s been called Santa Claus.

But what has been? And what will be?
Is there a sense for you and me?
Is there a drink? So soft, so fridge?
Is Santa Claus a snow-white witch?
You better do and find it out!
His brain, so white, so easy cloud,
Erases things like sorrow
‘Cause HE’s the man: tomorrow!

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Santa Dart Bird

23 Dec

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Santa Dart Bird shows us the world,
He helps us to understand each word,
Santa Dart is – oh look – a bird!
He is a funny fellow,
His humour shines so bright,
I will offer him my pillow
And will then kiss him good night!

Santa Dart Bird, Santa Dart Bird,
Santa Dart Bird is coming to town.
Santa Dart is coming to town.

Santa Dart Bird helps Santa Claus,
He wears a red shirt, never making a pause.
Santa Dart is seeking applause!
He brings us all the presents
That we are waiting for,
He teaches us the lessons:
Chapter one to chapter four.

Santa Dart Bird, Santa Dart Bird,
Santa Dart Bird is coming to town.
Santa Dart is coming to town.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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E.T. meets Joseph Beuys: »Cut Out Your Home Phone«

22 Dec

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Joseph Beuys is back. Without doubt. Since he decided to split from his wife Eva everything went to his own good. No doubt. When he got the call from the guys from Vodafone, Beuys remembers intensively, he was prepared to set a sign again. A bold sign. An invincible sign. Without doubt.

As soon as his assignment was signed by the company he met E.T. immediately to cooperate with him on this delicate matter. They later declared: »On behalf of mankind we made a terrific move and helped Vodafone out of their teabags and their customers into new homephoning standards by simply letting their homes phone – wherever they want to. In a second step their homes could then phone to their other homes as well – worldwide. Finally, they allowed specifically people like Holmes to phone Holmes, of course.« Joseph Beuys added in their dramatic press conference: »I am not sure if this is funny but as a German as I am I think that being funny is not an option for me anyway because cutting out your beloved home phone is something you have to learn to get used to. This isn’t something which happens automatically.« Right he was. Without doubt.

via: Design You Trust

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Ronald Reagan’s Happy Smoking Holidays

21 Dec

Kaugummipopcornmännchen?

20 Dec

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Santa Convinces Husbands: No Diamonds But An Automatic Washer

19 Dec

Click in order to read copy more comfortably

A Message from Santa Claus letting all husbands know, which Christmas Gift might be best for their best parts. The way Santa addresses his announcement to his sex collegues is outstandingly funny – seen from today’s perspective. This ad was originally published in Ladies’ Home Journal, December 1952.

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Vorschau: Ein Besuch in Ziskas Atelier

18 Dec

Click to enlarge »Fußnote«

Es war nicht ganz einfach, die berühmte Berliner Künstlerin Ziska in ihrem Wiesbadener Atelier besuchen zu dürfen, aber die schöne Aussicht, die frischen holzsandalentragenden Füße unserer andalousischen Praktikantin aus nächster Nähe in Augenschein nehmen zu können, stimmte sie schließlich gnädig und um.

Gleich im neuen Jahr gibt es eine ausführliche Atelierreportage. Mit dem oben abgebildeten Gemälde »Fußnote« wünscht sie uns und unseren Lesern ein schönes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest. Wir ihr natürlich auch.

In 1933 Julian Assange Allows Santa Claus to Search His Magic Server

17 Dec

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Nachtrag: Zu einem Teil der hier gegenständlichen Thematik, nämlich dem des Einflusses von vorauseilendem Gehorsam beim Verfassen dadurch überflüssig gewordener Kommentare, habe ich mich hier geäußert. Nun aber dachte ich mir, daß ich ja mal nach Unzeiten wieder bei Spreeblick vorbeischauen könnte – und fand dort in meinen Augen den bisher intelligentesten Artikel zu Julian Assange, Wikileaks & Co KG. Großes Kino und Kompliment an Johnny Haeusler!

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Ad in National Geographic

16 Dec

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Ciné-Kodak advertising visualising the American dream of life. Give yourself a go and read the copy.

Bukowski als Kafka wiedergeboren (oder umgekehrt) erzählt sein schönstes Ferienerlebnis

15 Dec

»Als ich während der Sommerferien meine Großmutter versehentlich in den Bergen eine Klippe runterstürzte, nach einem halben Tag und drei ganzer Nächte auf der Flucht schließlich von einem evangelischen Schloß gefaßt und von ihm in einem aufregenden Prozeß zu einem Tag Arbeitslager hinter den Riegel gebracht wurde, war ich gerade erst 16 Jahre alt. Der Tag im Straflager war hart, wenngleich es mir gelang, mich schnell und harmonisch in das Lagerleben zu intergrieren. Ich arbeitete viel und schwitzte wie ein Schwein. Am Abend zog ich mich in einen Raum zurück, der den Eindruck erweckte, als habe in ihm das letzte halbe Jahrhundert keinerlei Sex stattgefunden, legte mich auf ein prächtiges Himmelbett und holte mir einen runter. Ich explodierte. Am nächsten Tag wurde ich entlassen und ging zum Strand.«

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Enthalten ist diese Kurzerzählung einerseits im dtv-Gedichtesammelband mit dem Titel »Nackt bei 33 Grad« von Charles Bukowski in der Übersetzung von Carl Weissner, der diesen Band ebenfalls herausgibt:

Andererseits läßt sich das hier gegenständliche Werk selbstverständlich auch im Œvre von Franz Kafka nachweisen, und zwar in Der Proceß, u.a. handschriftlich erschienen 1998 im Reclam-Verlag:

Außerem möchten wir diese wundervolle Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, um noch auf eine 15-bändige kritische Sonderausgabe aus dem Taschenbuchhaus Fischer hinzuweisen:

Auf der Verpackung wird Franz Kafka mit den Worten zitiert: »Ich suche immerfort etwas Nicht-Mitteilbares mitzuteilen, etwas Unerklärbares zu erklären…« Der passionierte Routinier und Chefinspektor Colombo hätte, so er mit der Causa Kafka betraut gewesen wäre, wie folgt darauf geantwortet: »Das erklärt es natürlich!«