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Satire: Von «Oh! Là! Le polar!» hin zu «L’art pour l’art» – Ein faszinierender Kurzreisebericht durch die Welt menschlicher Synapsen

2 May

Gustave Flauvages (1667 – 1944) Gemälde «Etwas Warmes braucht der Bär» (Ausschnitt) aus dem Jahre 1848 gilt in Fachkreisen nicht nur als Meilenstein auf dem Gebiet des «rational verlebten bzw. verklebten Impressionismus» sondern diente in den 1970er Jahren ebenfalls als Vorlage für die mittlerweile als legendär zu bezeichnenden Maggi-Suppen-Werbespots «Etwas Warmes braucht der Mensch». Zu Beginn des 21. Jahrhunderts könnte es als ausgleichendes Korrektiv im Kampf um die Meinungsvorherrschaft in Sachen Klimawandel Wirkung zeigen – und so verdient Einzug in die Hall of Fame paradox agierender Wogenglätter halten. Wir sind gespannt, ob es dazu kommen wird.

Stand am Anfang der Ausruf «Oh! Là! Le polar!» (Oh! Seht! Ein Polarbär!) noch für die Sichtung eines Polarbären (französische Bezeichnung für Kühlschrank in den eigenen vier Wänden), so mutierte er im Laufe der Zeit über «Là! Le Polar!» (Polente, oder auch: Polenta) und «Là! Polar!» (Abk. für Polaroidfoto) hin zu «L’art pour l’art», also zum reinen künstlerischen Selbstzweck, der die Entfremdung der Mittel zu heiligen schien. Heiligenschein? Vielleicht auch das. In anderen Worten: Die Anwesenheit eines Kühlschranks war also gar nicht mehr zwingend erforderlich, um ihn dennoch in seiner Nähe zu wissen. Eigentlich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aaber: Dieser Mechanismus griff auch als Leonardo da Vincis «Mona Lisa» aus dem Louvre entwendet wurde: Da vertraten nicht eben wenige Kunstkenner die Ansicht, daß sie gar nicht verschwunden sondern immer noch an ihrem angestammten Platze anzutreffen sei. Sie tanzten soo lange barfuß in ihren Woodoo-Wickelröcken vor der kahlen Ausstellungswand zu einem imaginären Lagerfeuer auf kältestem Marmorfußboden bis, ja bis zum einen die «Mona Lisa» auch für den Rest der Welt wieder sichtbar (transparent, visuell erfahrbar, etc. pp.) wurde; und zum anderen unsere Woodoo-Helden mit einem ordentlichen Schnupfen das Bett hüten mußten. In dieser «emotionalen Kälte des kulturellen Gewissens» (Mutter Theresa) bzw. «kulturellen Emotionalität als kaltes Schrankgesicht» (Baroness Thatcher of Kesteven) implementierte sich folgerichtig die Geburtsstunde des «L’art pour l’art».

Das damalige ärztliche Fachpersonal analysierte intellektuell artverwandt und sprach in solchen Fällen einhellig von einer «gesunden Unterkühlung des menschlichen Gehirns, das nur in diesem Zustand zur Entwicklung faszinierender Gedankengänge befähigt sei». Kein Wunder also, daß in der heutigen Zeit Unterkühlte die Unterkühlung suchen – und beispielsweise bemüht sind, mit Kaltlichtlichterketten in Herzform kollektiv das arme Nordpoleis vor seinem vermeintlich sicheren Untergang zu bewahren. Aber sind es nicht dieselben Leute, die noch vor zwanzig Jahren gemütererhitzt «Freiheit für Grönland! Nieder mit dem Packeis!» forderten?

Latürnich sind sie das; und das macht die Sache ja so ungemein spannend. Wir schließen unsere Redaktionsaugen und sehen im Geiste John Wayne öffentlichen Sex mit einem Pinguin praktizieren, um auf das bedrohte Antarktiseis hinzuweisen. Auch ein klarer Fall von «L’art pour l’art», weil Wayne, auch wenn er noch lebte, mit Klimaschutz nichts am Hut haben wollte, er aber dennoch durch vorstehend beschriebene Performance auf die bestehenden Verhältnisse selbstlos hinweisen würde. «Uneigennützigkeit im Dienste der Wissenschaft sowie der globalen Volksgesundheit», so definierte es einst der Fußballspieler Günther Netzer in folgerichtiger Vorhersehung, als er den Bundesligaklub 1. FC Köln nach einem Zerwürfnis mit Trainerlegende Hennes Weisweiler zum Saisonende verließ, um so als Frühmahnender auf die Endlichkeit der Dinge hinzuweisen. Außerdem nutzte er die so gewonnene Mehrfreizeit sinnvoll, indem er im heimischen Reiche den Kühlschrank abtaute und ihn im Anschluß durch das geschlossene Fenster ins Freie beförderte. «Die echten L’art-pour-l’art-Künstler», so erklärte es in seiner Hochphase der Kunstkenner und Documenta-Macher Lothar Romain «hat nicht die geringste Ahnung, daß er selbst einer ist – außer natürlich Timm Ulrichs. Der weiß immer ganz genau über sich und die Dinge, die ihn umgeben, Bescheid».

Timm Ulrichs: «Timm Ulrichs den Blitz auf sich lenkend, 1977»

Die sich im Rahmen dieses kleinen Besinnungsaufsatzes immer mehr herauskristallisierende These ist doch die, daß sich die Anzeichen dafür, daß der Klimawandel höchstrichterlich selbst als L’art-pour-l’art-Künstler zu erkennen und zu achten sei, verdichten; und daß die überall auf dem Globus tausendfach verteilten und in ihrer Eigenschaft als selbsternannte Klimaschützer Agierenden, nichts anderes als vom L’art-pour-l’art-Künstler, nennen wir ihn mal «Johann Ke(l)vin Gottfried Klimawandel», persönlich Bestellte sind, die sich noch nicht so richtig mit ihrer Rolle als willfähriges Marionettenspielzeug eines wahren Freigeistes abgefunden und sich in ihr eingelebt haben. «Das jedoch», so der frühere Direktor der Berliner National Galerie Dieter Honisch bereits in den frühen 1980er Jahren in ebenfalls folgerichtiger Vorhersehung, «komme aber noch». Wollen wir es stark hoffen.

Frühere Artikel im Meerschweinchenreport zu diesem Thema:
Alfred Hitchcock: «The Living Fridge (2)»

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MAD Magazine: «Advertisements»

22 Mar

Click to enlarge mad@li

When William M. Gaines was the publisher and owner of MAD Magazine, he refused to accept any form of advertising. This allowed him to spoof anyone and anything he desired. Some of the magazine’s best satire was in the form of a fake ad placed on the back cover, and occasionally inside the front cover. This collection showcases many of the best satirical ads from the mid 1950′s thru the early 1970′s.

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Baroness Philippine de Rothschild And Jeff Koons

17 Feb

Photographed by: Bertrand Rindoff-Petroff

American neo-pop artist Jeff Koons has designed the 2010 label of Pauillac first growth Château Mouton Rothschild. Among the other artists to have created a label for Mouton Rothschild are Pablo Picasso, Salvador Dalí, Georges Braque, Juan Miró, Andy Warhol, Francis Bacon and Lucien Freud.

In his design, Jeff Koons works over a Pompeii fresco of The Birth of Venus with a silver line drawing of a ship sailing under a bright sun:

The much-lauded 2010 vintage in Bordeaux was a dry and relatively cool year, with an ideal amount of sunshine. According to the château, the favourable conditions led to small, rich, naturally concentrated grapes both high in colour and natural acidity, with length, elegance and harmony being the hallmarks of the vintage.

via: the drinks business

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Etwas spät, aber dennoch am Markt präsent: «Die neue frühlingshafte Winterkollektion von Nothing»

29 Dec

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Die italienische Modezeitschrift Vogue erarbeitete im Jahr 2012 gemeinsam mit dem christlichen Oberhaupt Papst Benedikt VXI sowie dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Sylvio Berlusconi ein länderübergreifendes Konzept zur Förderung enthaltsam geführter Lebensstrukturen. Dabei ist eine groß angelegte Werbekampagne herausgekommen, die zudem die Hungersnöte in der dritten Welt subtil thematisiert und so auf diesem Wege unterschwellig erfahrbar macht. Außerdem soll das vielbeachtete Projekt zur Abgabe großzügig bemessener Spenden animieren. Kleiner Wermutstropfen: Der Slogan, in Fachkreisen auch Claim genannt: «Nothing. Für anspruchsvolle Menschen, denen Alles nicht genug ist.» konnte sich leider nicht durchsetzen, denn das, so Sylvio Berlusconi nach der Pressekonferenz beim gemeinsamen Abendmahl zu seiner fünfzehnjährigen Gesprächspartnerin Heidi Klum, sei dann doch «etwas zu aggressiv».

Die real produzierte Kleinserie der hier gegenständlichen Kollektion bewirkte bereits ebenfalls viel Gutes: Kreditrahmen wurden erweitert (Griechenland), überflüssige Bauvorhaben eingestellt (Spanien), das Nationalgefühl gestärkt (Frankreich), sowie die gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten signifikant verlängert (Deutschland).

Und so ganz nebenbei fließen immerhin 30% des Verkaufserlöses in den Topf zur Aufrechterhaltung der hier vorgestellten Public-Awareness-Kampagne. So beißt sich die europäische Katze nicht nur kraftvoll in den eigenen Schwanz sondern versteht es auch geschickt, sich von ihm gleichsam perpetuummobileesk nachhaltig zu ernähren.

Wir wünschen weiterhin einen gesegneten Appetit – und einen guten Start ins neue Jahr.

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Dustin Hoffman: «… it’s a trunk … a large trunk …»

20 Dec

It’s not that Dustin Hoffman testimonials himself through this. We have seen him better. It’s more the questions and thoughts this little commercial raises. Example: How could such a car have been successfully competing with the magic and most legendary American tailfins wearing street cruisers? Or another example: Did you notice the, ehm, quality of the Volkswagen’s metal skin when Dustin Hofmann tries to open the trunk in the front? Or when he slams the door on the right-hand side? Well, was this also the sort of stuff Neil Armstrong travelled to the moon with only two years later? Possibly, this could have been.

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Letter From Thomas Jefferson To Martha Jefferson Randolph:

13 Dec

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Diese Anzeige für Philadelphia Whisky erschien zwei Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges im Juli 1947 im amerikanischen Liberty magazine. Der Illustrator: Frank Reilly.

Source: Frank Reilly Ad on flickr.

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Not Exactly Santa But Sanka

3 Dec

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Diese Anzeige für Sanka Coffee (ursprünglich Kaffee HAG) erschien im September 1960 im amerikanischen LIFE magazine. Der Illustrator: John Falter.

Source: John Falter Set on flickr.

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Michael Conrad: «Make Culture Your Strategy»

28 Oct

Eine schön tiefsitzende und mit ihrem rotfarbenem Restlicht durch die Fenster der Belle Étage des Käfer’s im Wiesbadener Kurhaus brezelnde Sonne trägt in besonderem Maße zum Gelingen dieses Portraitbildes von Michael Conrad bei. Als Schirmherr des diesjährigen DDC-Wettbewerbs «Gute Gestaltung 13» referiert er vor den Jurymitgliedern über das Thema «Make Culture Your Strategy». Es empfiehlt sich, sich über Michael Conrad hier einen Hauch von schlau zu machen.

Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportlesern ist Michael Conrad bereits durch unsere Berichte über die President’s Lectures an der Berlin School of Creative Leadership von Sir John Hegarty, Hartmut Ostrowski, Peter Brabeck-Letmathe, den Freitag Brothers oder Thomas Burrell bestens bekannt.

Das Basislager vor der Belle Étage: Nach den hinreichend strapaziösen und nervenaufreibenden Juryarbeiten grönzte es an einen Akt übermenschlicher Unmenschlichkeit, von den Jurymitgliedern nun auch noch den direkten Einstieg in die marode, quatsch, marmorne Treppenhauswand mit Richtung 2.Stock des geschichtsträchtigen Gebäudes zu velangen. Bei einem Angriff, quatsch, Aperitif werden zunächst die hierfür notwendigen Kräfte gesammelt.

In diesem Beitrag werden auf die sonst üblichen Bildunterschriften und Namensnennungen verzichtet, denn wie heißt es doch so hübsch in strategisch gut und kultiviert ausgerichteten Kreisen? Right: less is more; was in der Praxis so viel bedeutet wie: Nur drei und nicht vier Stückchen Gänseleberpastete.

Die Preisverleihung findet übrigens am Freitag, den 30. November, im Capitol Theater in Offenbach statt. Karten können beim DDC bestellt werden. Außerdem kann man sich unter vorstehendem Link über die Gewinner in den einzelnen Kategorien informieren.

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Brad Pitt: «Inevitable»

19 Oct

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«Shaken, not stirred!»

11 Oct

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The martini is a cocktail made with gin and vermouth, and garnished with olives, pistols and beautiful women. Over the years, the martini has become one of the best-known mixed alcoholic beverages. H. L. Mencken, whoever that guy was, called the martini «the only American invention as perfect as the sonnet» and E. B. White, whoever that guy was too, called it «the elixir of quietude».

About of how to prepare Vodka Martini the very best way we already introduced Jim Coudal’s Way to do it.

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«Sopchuck» wäre ein ausgezeichneter Markenname für eine kräftefreisetzende und somit aus Chuck Norris gefertigte Gemüsesuppe

11 Oct

Während «Flopchuck» hingegen ein prima Markenname für aus Chuck Norris gefertigte Flip Flops wäre. Ist aber nur so ein Gedanke.

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Wir möchte ganz besonders auf die schmackhaften und hochwertigen Produkte aus dem Hause Gut Zum Leben aufmerksam machen. Dort haben wir uns das Gemüsebrühefoto ausgeliehen, was uns bisher, wie wir finden, außerordentlich gut bekommen ist.

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Manchmal ist Kurzsichtigkeit mit Annehmlichkeiten verbunden. Aber nur manchmal.

8 Oct

Brille: Fielmann.

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Jack Daniel’s: «Humanity And Civility For President!»

29 Sep

Patrick Wensink: «Broken Piano For President»

Remember the famous Jack Daniel’s ads teaching us that the people who are integrated into the process of manufacturing good Old No.7 do have time, time, time and time? Now the Tennessee based distillery used another unique opportunity to prove that nothing about this has changed in the meantime – and that the possession of time, time, time and time seems to be the most important ingredient when creating and showing relaxation is at stake. When lawyers of the popular whiskey brand spotted the cover of Patrick Wensink’s new book «Broken Piano For President», it looked suspiciously like the famous black and white label used on bottles of Jack Daniel’s. But rather than issue threats, the company’s lawyers sent him what the author described as perhaps the world’s most polite cease-and-desist letter, in which they even went so far as to offer to help pay for redesigning the book’s cover:

Jack Daniel’s Nicest Cease-And-Desist Letter

The letter came to light after Patrick Wensink posted it on his website. As the story went viral, one unforeseen consequence has been a host of publicity for his new novel. The book went to the top of the Amazon satirical books chart and was the number six bestseller overall. His website hits jumped from 20 a day to 200,000 in three days.

Reading the interessting discussion on Patrick Wensink’s blog we like to quote a longer part from Jonathan Lambert’s comment: «Besides, from a legal standpoint, there’s only one real question with regards to JD, and that’s, “What would they do if the party said no?” Assuming they have legal ground to stand on, what do you think their reaction would be? Would they still be cool if the party said, “no thanks,” and moved on? That’s an interesting question. In any case it’s somewhat astounding that we’re living in a legal world where politely asking isn’t the norm — where a company acting like a gentlefolk is a newsworthy item. My sincere gratitude to JD for acting out their company values, because this kind of decency and conduct is very becoming an American original. Or maybe the lawyer was just drunk. Either case, with so many aggressive legal assertions, and patents and trademarks effectively broken, it’s awesome, and encouraging, to see this. On a notion, I should add that I think there is a profound lesson here for companies that interact with customers (aka, all companies)».

Without doubt, this whole thing went positively viral for both the author Patrick Wensink and the company Jack Daniel’s: NPR’s Weekend Edition, The New York Times, Time Magazine, Forbes, The New Yorker, Boing Boing, The Atlantic, Business Week, The Telegraph, Yahoo’s Trending Now, Yahoo News (x2), Mashable, Mashable (interview), Business Insider, GalleyCat, The Huffington Post, ABA Journal (American Bar Association), Ain’t It Cool News, Bookforum, Kenyon Review, TN Whiskey Trail, The Portland Mercury’s Blogtown, WFPL (interview), LitReactor, The Millions, Outside the Beltway, Critical Mob, Cosby Sweaters.

What is most telling about the letter perhaps, was that it was written by a courteous human being who had enough time, time, time, and time to think and care about politness, humanity and civility. Well done, old No. 7, just like your timelessly good old Tennessee Whiskey.

via: Forbes

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Es ist Herbst

25 Sep

Das haben wir in diesem Jahr ja glatt verschlafen: Am 22. September 2012 begann um 16:49 Uhr nach MESZ für uns der Herbst. Nässe und Kälte wechseln mit Regen und Kühle die Plätze. Zeigt sich jetzt noch die Sonne, so darf man ihr nicht auf den Leim gehen und sich zu sommerlich kleiden. Es droht ein ernsthafter Schnupfen. Einerseits.

Andererseits läßt sich dieser Sachverhalt mit wesentlich leichteren Worten beziffern und beschreiben: Oh güldner Herbst. Also: Immer schön rein in die Gummistiefel.

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Dear Malcolm McLaren!

1 Aug

Screenshot Website Malcolm McLaren

As we have recently thought about you, we decided to visit your homepage spontaneously; this in order to find out how you were doing so. Result: «Malcolm will return shortly…» Well, for someone who examines his freshly seeded radish from six feet under – as we say in Germany – for quite a while; an announcement like this is not that bad at all, isn’t it?

Our photographer, however, drove soo perfectly mad, became soo uncontrollably exited about «this most refreshing news since months» that he could not help sending you an email instantly: «Dear Malcolm McLaren, I am planning to come to London within the next weeks in order to continue completing my work on creative icons. Do you think it might be possible cleaning your schedule a little bit to make it happen being part of my project? I am looking forward to hearing from you! With kind regards: Andreas Baier»

And now, since you have decided not «to return shortly», our mostly and holy beloved photographer dives in pain and argony as we fear he is going to drown in it. So please, could you be so kind to inform at least your secretary to take any action that might defuse this situation to all our utmost satisfaction?

This would be more than just a gentlemanly act.

With kind regards
Hamlet Hamster
-editor-in-chief-

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Werbejingles, die leider nie produziert wurden (1)

30 Jul

O sole mio, oh mio sol;
Das klingt nach Rio und Atom-Atoll;
Oh mio, oh mio hips:
Das klingt nach Bio und Chio-Chips.

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Jürgen Teller: «Marc Jacobs»

8 Jul

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Have a look at the other spreads of this stunning campaign.

Website Jürgen Teller.

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Holla Movistar – ℅ Spanien!

21 Jun

Kürzlich sind wir nach langer Zeit der Abstinenz und aus aktuellem Anlaß mal wieder bei Photoshopdisasters vorbeigesurft, um in Erfahrung zu bringen, was die allgemeinen Photoshopkünste während unsere Abwesenheit in ihrer praktischen Anwendung so für herrliche Betriebsunfälle hervorgebracht haben. Unser Eindruck: Außer ein paar verrutschten Brüsten nicht viel Nennenswertes.

Um so erstaunlicher Dein Marketing-Kniff, liebes Movistar-Team, für erhöhten Traffic auf Deiner Startseite zu sorgen. Angefixt durch das erste Bildchen wollten wir auf Deiner Heimseite mal sehen, ob das tatsächlich so stimmt – und mußten feststellen, daß Du besagtes corpus delicti wohl von Schamesröte gepeinigt gegen dieses hier ausgetauscht hast:

Sehr schön! Die zu befolgenden Regeln zur Etablierung einer einheitlichen Bildsprache sind Dir jedenfalls geläufig. Leider sprechen wir nicht ein einziges Wort Deiner Landessprache, so daß wir über den Inhalt Deiner textlichen Ansprachen nur mutmaßen können: «Einswerden mit Deiner Umwelt. Werde Movistar.» Oder: «Wir fressen Ihnen die Haare vom Kopf!» Oder, etwas positiver: «Kein Geld mehr für den Friseur? Wir erledigen das für Sie! Und dabei werden Sie genügend Zeit haben, um notwendige Telefonate mit der Bank zu führen.» Alles recht werbewirksame Ansprachen. Keine Frage.

Was wir allerdings wirklich glauben, ist, daß da ein hinreichend kleveres Persönchen in Eurer Werbeabteilung sitzt, das sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit folgendes dachte: «Wenn wir ganz bewußt einen Photoshop-Unfall auf unsere Startseite plazieren, dies unter der Person Jesus dem Photoshopdisasters-Portal mitteilen, uns daraufhin viele User besuchen und wir dann – jetzt kommt’s – den einen Bildunfall gegen den zweiten Bildunfall austauschen, so werden wir nicht nur ein riesen Gesprächsthema sondern die Leute werden zudem glauben, daß wir uns auch bei unserer Preiskalkulation vertan haben und wir unsere Produkte viel zu billig anbieten.» Nicht schlecht, Herr Specht. Dann wollen wir aber nur hoffen, daß die Gesprächsverbindungen alle halten, was sie versprechen, nämlich ununterbrochenes Telefoniervergnügen.

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ADC-Festival 2012: «Ils sont passés notre rédaction virtuelle»

17 May

Das ADC-Empfangspult. Nadelöhr und Helpdesk. Wer es schafft, hier durchzukommen, ist richtig gut!

Gute Kommunikationsarbeit, so referiert die Körpersprache, will wohl überlegt sein.

Einer der richtig guten Nadelöhrbezwinger ist Oliver Hesse, der zudem einen ausgeprägten Nerv für dynamische Bewegungsabläufe hat.

Vor der Kamera ist immer auch irgendwie vor der Kamera. Wohl dem, der mit diesem Umstand umzugehen weiß: Arthur Potts Dawson betreibt in London die beiden Restaurants «Acorn House» und «Water House», sowie den genossenschaftlich geführten «The people’s supermarket». Die Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel und damit die Verringerung von food miles sind seine Themen. Und ganz nebenbei sieht er Mick Jagger irgendwie ähnlich. Also mit ein bißchen Phantasie jedenfalls. Ob das daran liegt, daß er sein Neffe ist?

Schmackhaftes Catering auf dem ADC-Holodeck.

Er zu ihr: Kennst Du den Film «Theo gegen den Rest der Welt»? Sie zu ihm: Nein. Aber ich hab es flüstern hören, daß Du heute abend «Gold» bekommst. Ist doch auch was, oder?

Das corpus delicti: Diese Kaffeetasse stand kurz vor der Entgegennahme einer großen Auszeichnung, nämlich durch Herrn Prof. Günther Klein beehrt geleert zu werden. Dann aber streifte unser Rucksack sein Trinkgefäß, es entstand ein kleines Fußbad, welches wir, mittlerweile besagtes Trinkgefäß samt Untersetzer mit beiden Händen fest umklammernd haltend, und in Begleitung der verbalen Anmerkung «Friedrich Dürrenmatt sagte mal: Je genauer man plant, desto härter trifft einen das Schicksal» auch noch ordentlich durchschüttelten, wodurch sich das hier gegenständliche Fußbad erheblich vergrößerte, was wiederum dazu führte, daß der Herr Professor unsere spontan geäußerte Offerte «Oh, vielleicht ist es besser, wenn wir uns dieser Tasse jetzt annehmen» durchaus positiv und gelassen lebenserfahren auf- und annahm.

Allerdings war der Kaffee von solch abscheulicher Machart, daß wir den Herrn Professor umgehend via Voicemailboxaufzeichnung davon im Kenntnis setzten, daß es sehr gut möglich gewesen sein könnte, völlig uneigennützig gerade sein Leben gerettet zu haben.

Im richtigen Leben zeichnet Günther Klein als Regisseur u.a. für diese ungemein hochwertigen Geschichtsproduktionen verantwortlich, durch die Maximilian Schell moderierend führt. Sie werden u.a. von arte und dem ZDF-Kultur-Kanal ausgestrahlt.

Zwei uns unbekannte Cuties, von denen eine auf den sweeten Namen Ulrike Krämer vom (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) hört.

Wenn Werbe Weischer nicht gerade in Sachen Cannes Rolle busy ist, dann fällt das Unternehmen allein schon rein optisch mit seinem Minikino aus dem Rahmen.

Typisch DDC: Eine gesunde Atmosphäre kann nur unter einem gesunden Claim-Dach gedeihen. Von beidem hat der Deutsche Designer Club reichlich zu bieten.

Zwei runde Tische im konstruktiven Dialog.

Die beiden ADC, quatsch, DDC-Vorstände Gregor Ade und Michael Eibes.

Prof. Gregor Krisztian (HSRM + DDC) zusammen mit Studierenden von der Hochschule RheinMain am DDC-Stand. Der nachfolgende Link führt zu unserer Rezension seines Buches «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

Wäre die Hammer-Skulptur im Hintergrund dem italienischen Künstler Enzo Cucci, der der italienischen Transavantgarde zuzuordnen ist, zuzuordnen; und würde diese Arbeit zudem während der kommenden ART | Basel von Bruno Bischofberger präsentiert, so läge der Verkaufspreis ohne zu übertreiben bei mindestens einer halben Million Euro. Aber sooo?

Aber sooo wartet der kreativ-geniale Leuchtkopf Rüdiger Pichler immer noch auf die adäquate Synchronisation seiner Leistungen mit den unerklärlichen Gesetzmäßigkeiten des internationalen Kunstmarkts. Aber mußte Louise Bourgois nicht auch eine kleine Ewigkeit warten, bis man ihr die ihr längst zustehenden Lorbeeren zugestand? Und ist das Warten sowie das Warten-Können nicht ein Ausdruck purer Romantik? Und ist richtig verstandene Romantik nicht die Grundlage einer minimalistischen Lebensführung? Und steht eine minimalistische Lebensführung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Hammers? Und wo steckt eigentlich Paul Waztlawick? Ach ja, unter der Erde. Aber seine Geschichte mit dem Hammer lebt weiter!

Anja Henningsmeyer von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Immer mehr Menschen praktizieren auch im realen Leben ganz entspannte Online-Kommunikation.

Mittagspause auf dem Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie für Wissenschaft und Kunst.

Prof. Jörg Waldschütz von der Hochschule RheinMain ist zugleich ADC-Mitglied und ausgewiesener Spezialist für Online-Kommunikation. Stolz präsentiert er uns gerade seine beiden neuen USB-Anschlüsse.

Will man Dietmar Henneka tief in die Augen blicken, so wird man feststellen müssen, daß das mitunter ein ganz schön beschwerliches Unterfangen sein kann.

Zwei hoffnungsfrohe Designtalente praktizieren regelkonformes form follows function acting: Der Löffel steckt vorbildlich im Latte-Glas, während sich die Gabel im Begriff befindet, die Außenhaut des Käsekuchenstückchens ohne größeren Widerstand zu durchdringen – und nicht etwa umgekehrt. Prädikat: Sehr vorbildlich!

Im Gespräch: Jochen Rädecker, Präsidiumssprecher des Art Directors Club für Deutschland (ADC) (Bildmitte) und Claus Fischer, Mitglied des ADC-Präsidiums (rechts).

Über den eigenwilligen TV-Sender Rhein-Main-TV gäbe es einiges zu sagen. Hier beschränken wir uns darauf, daß es schön ist, diese Wahnsinnigen mal aus nächster Nähe beobachten zu können.

Eye catching moment: James Hilton erfüllt den Jugendtraum zweier seiner Groupies – und fotografiert sie.

Ulrike Krämer (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) in das Gespräch mit einem runden Tisch vertieft.

Zwei Kommunikationsgenies im Gespräch: James Hilton und Michael Volkmer.

(…) und da kramte also mein Freund Henk in der Mercer Street mitten in der Nacht in irgendwelchen Pappkartons, die da zuhauf rumlagen, herum und zieht am Ende eine Schachtel mit alten Umatic-Bändern hervor; und was soll ich Dir sagen, da war auch ein Showreel von Albert Watson dabei. Klar, daß wir unbedingt wissen mußten, was da drauf war. Am nächsten Tag also eine Edit-Suite angemietet, Du kannst Dir ja vorstellen, was das in New York bedeutet, und einen tiefen Blick in die Arbeitswelt von Albert Watson genommen. Hammer, sage ich Dir. Der glatte Hammer! Obercooles Zeug! Also, die Schwarzweiß-Spots, die er für einen großen Papierhersteller gemacht hat, also soo feinfühlig, wie er da mit dem Thema und den jungen Setzlingen umgegangen ist, also da können die sich von heute locker noch eine ordentliche Scheibe von abschneiden (…)

Where ever you are, people are celebrating their communication skills: «People who look for the best coffee you can get in Messehalle 5, this is the place they know they have to come to!» Also wir wären an der Brühe fast verreckt.

Die beiden Damen wollten unbedingt fotografiert werden. Das haben sie jetzt davon: ganz blau im Gesicht!

Kreativer Generationenkonflikt: Digitales Laptop gegen analoges Laptop. Welches Gerät, welche Lebensphilosophie macht das Rennen? Der junge Mann mit dem Zweifel im Gesichtsausdruck scheint sich seiner Sache nämlich gar nicht so sicher zu sein…

Der zentrale Dreh-, Angel- und Treffpunkt ist und bleibt nunmal das Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien. Mit sicherem Gespür für die richtige Lichtsetzung entsteht hier eine lockere Gesamtatmosphäre die entspannte Gespräche ermöglicht.

Ganz im Mittelpunkt: Dr. Stephan Vogel, seines Zeichens Chief Creative Officer (CCO) im Hause Ogilvy & Mather.

Pure iPad-Meditation vom Feinsten!

James Hilton ist einer der am meisten geachtetsten und respektiertesten Kreativdirektoren der Welt. Schon kurz nach der Gründung von AKQA im Jahr 1995 ist das Unternehmen an die Spitze der Branche gestiegen und inzwischen die weltweit größte unabhängige Agentur. AKQA verfügt über Niederlassungen in London, Paris, Berlin, Amsterdam, New York, Washington DC, San Francisco und Shanghai.

Leider war bis zu Redaktionsschluß nichts über die Identitäten der vier hier abgebildeten Gentlemen in Erfahrung zu bringen. Gerne würden wir wissen, welche Kindheitserlebnisse für Ihre spätere Berufswahl verantwortlich waren. Wie sie mit dem Studentenleben klargekommen sind. Worüber sie gerade reden. Und warum nur einer der drei Herren einen Hut trägt. Wer mehr weiß, der mag sich gerne bei uns melden.

James Hilton gehört zu den führenden Kreativen und hat eine Vielzahl von globalen Auszeichnungen, darunter den Grand Prix und Gold Cannes Lions, gewonnen. Außerdem war er Juror für die Cannes Lions, Webby Awards, D & AD und Vorsitzender der Jury für die Clio Awards und Eurobest.

Michael Schirner fotografiert.

Michael Eibes fotografiert.

Redaktionsfotograf Andreas Baier fotografiert.

As we already pointed out: the ADC-Holodeck is always a nice place to be.

Steven Spielberg schreibt in seiner Autobiografie, daß er schon als Schüler ständig bemüht war, möglichst ungewöhnliche Kameraeinstellungen zu finden. So habe er auch Menschen durch Armbeugen hindurch fotografiert. Heute, so Spielberg, würde er das nicht mehr tun. Aber dafür wir. Im Zentrum des Bildgeschehens: Michael Volkmer.

James Hilton wurde vor kurzem, neben Jonathan Ive von Apple, in die „Creativity 50“ aufgenommen, eine Liste der 50 most influential and inspiring creative personalities of the world. Er ist Redner bei internationalen Veranstaltungen und Gastdozent an weltweit anerkannten Kreativschulen. Das Campaign Magazin ernannte ihn zu Englands Number One der Digital Creative Directors der letzten zwei Jahre.

Diese Kreative haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt sie sich eine halbe Ewigkeit am Telefon angeregt mit George Clooney, was, wie wir finden, eine nachahmenswerte Attitude darstellt.

Diesen Kreativen haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt er sich eine halbe Ewigkeit angeregt mit James Hilton, was, wie wir finden, eine gesunde Attitude ist.

Warum dieser Irrsinnskalender keinen Preis bekommen hat, werden wir wohl nie verstehen.

Und wie war die Preisverleihung? Also, das DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Bayern München ging 5:2 aus. Es war ein sagenhaftes Spiel. Die im Hotel «Maritim» kredenzten Nürnberger Rostbratwürstchen waren hingegen weniger sagenhaft, viel mehr von solch abscheulicher Machart, daß sie auf der stark ins Minus gerichteten Geschmacksskala selbst den von uns zuvor angeprangerten «besten Kaffee in Messehalle 5» locker in den Schatten stellten.

Aber die letzten zehn Minuten ADC-Preisverleihungsfestlichkeit haben wir dennoch mitgenommen. Schön voll, nicht?

Wer wissen will, wie Werbung wirklich funktioniert, der braucht sich nur mal ein halbes Stündchen lang mit Dörte Spengler-Ahrens zu unterhalten – danach weiß er es. Versprochen.

Einer der begnadetesten Konstrukteure und Autobauer war zweifellos André Citroën. In jedem anderen Auto wäre Charles de Gaulle seinen damaligen Attentätern zum Opfer gefallen. Nicht jedoch in einem Citroën DS Présidentielle. Mit keinem anderen Auto wäre die Flucht bei Vollgas und mit einem zerschossenen Reifen möglich gewesen. Die Hydropneumatik ist bis zum heutigen Tage das weltweit beste Federungssystem für Automobile. Schön, daß Citroën sie immer noch einsetzt!

V. l. n. r.: Jennifer Gauselmann, Felix Glauner und Martin Breuer mit Frau Eva (Euro RSCG).

The Gruppenfoto.

Diese beiden Gentlemen finden David Ogilvys Puerto-Rico-Anzeigen nach wie vor am besten. Wir können das nachvollziehen.

Das hat es bisher so auch noch nicht gegeben: Zwei Sieger aus demselben Kreativteam geben sich unmittelbar nach der Preisverleihung vor laufender Kamera das Ja-Wort. Sen-sa-tio-nell!

Laura Fischer von kempertrautmann.

Das ADC-Holodeck-Büffet.

Unermüdlich und bis zur letzten Sekunde sind die hFMA-Netzreporter im Einsatz.

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Michael Weber – WSP Design, Heidelberg

Auf dem diesjährigen ADC-Festival war Geld das ganz große Thema. Befindet sich die Kreativität im Würgegriff international agierender Finanzhaie? Oder sind es einfach nur mal wieder die Mandeln? Meerschweinchenreport geht dieser Frage auf den Grund.

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Nachtrag vom 2. Juni 2012:

Wer unseren Meerschweinchenreport kennt und liest und genießt und verbrennt, der weiß auch, daß wir besonders zu huldigende Persönlichkeiten immer etwas hervorgehoben ehren. Genoß Christian Daul in unserem ADC-Bericht aus dem Jahre 2010 den Vorzug, als Tischkärtchen in Erscheinung zu treten, so belegt er in unserer diesjährigen ADC-Abschlußweinprobe naturgemäß den besten Platz, nämlich diesen hier.

Wir präsentieren seine Kurz-Vita: Christian Daul ist seit September 2009 Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer und betreut unter anderem den Bereich Campaigning. Nach einer Lehre zum Bankkaufmann studierte er Werbewirtschaft an der FH Pforzheim. Im Anschluss arbeitete er als Texter bei den Frankfurter Agenturen Michael Conrad & Leo Burnett und Lowe & Partners, die er ab 1998 außerdem als Geschäftsführer Creation leitete. In diesem Jahr verzeichnete Christian Daul auch das einschneidenste Erlebnis seiner bisherigen Kreativlaufbahn: Ein intensives Gespräch mit unserem Chefreporter und damaligen Creative Director (hamster&james) Hamlet Hamster in der Bar-Martinez. Das brachte ihn selbstredenderweise weiter, führte ihn schnurstracks als Creative Director von Jung von Matt an die Alster und wurde im Anschluß Geschäftsführer Creation bei McCann-Erickson in Hamburg und Frankfurt. 2003 übernahm er als Chief Creative Officer die kreative Führung von Y&R Germany.

Christian Daul ist Mitglied des ADC Deutschland und im Vorstand des Deutschen Designer Clubs. Er war in zahlreichen nationalen und internationalen Jurys tätig, darunter bei den Cannes Lions, New York Festivals und Golden Hammer.

Während seiner geistigen Freizeitphasen widmet sich Christian Daul gerne den surrealen und fluxusesken Aspekten des Lebens sowie (siehe Foto: links und rechts von CD) dem Prinzip der «Dualität des Paradoxen». Hier wirkt er übrigens leibhaftig in einer Performance des Fluxus-Künstlers Ben Patterson mit, die dieser anläßlich der Wiesbadener Designtage 2010 «Access All Areas» realisierte.

Auf dem diesjährigen ADC-Festival präsentierte er James Hilton.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Berlin School of Creative Leadership: «Peter Brabeck-Letmathe’s President’s Lecture»

3 Apr

Clark Parsons bittet die Teilnehmer Platz zu nehmen

Über die Aktivitäten der «Berlin School of Creative Leadership» hatten wir bereits hier , hier und hier ausführlich berichtet. Diesmal bat Peter Brabeck-Letmathe, Chairman of the Board, Nestlé S.A. die Kursteilnehmer zu seiner President’s Lecture. Auf dem Programm stand Online-Kommunikation.

Wie sich die Mitglieder der Ur-Generation des Internets noch erinnern können, war der mit der Online-Kommunikation einhergehende Kontrollverlust von Unternehmen über deren Marken für diese neu und man reagierte überwiegend irritiert und unsouverän. In diesem Contrex, pardon, Kontext seyen nur kurz der Jamba-Komplex sowie die Du-bist-Deutschland-Nummer ins Gedächtnis gerufen. Beide Vorgänge wurden übrigens von Johnny Haeuslers Spreeblick initiiert – und haben zweifellos in der Bundesrepublik Internetgeschichte geschrieben.

Besonders interessant war Peter Brabeck-Letmathes President’s Lecture inbesondere deshalb, weil man von oberster Stelle eines weltweit agierenden Konzerns erfahren konnte, welche Bedeutung der Online-Kommunikation inzwischen beigemessen wird – und wie man aktuell mit plötzlich entstehenden «Kommunikations-Kriesensituationen» umgeht.

So war direkt im Anschluß an den Vortrag das George-Clooney-Ding das große Thema. Hier ist das Filmchen, das urplötzlich im Netz auftauchte, sofort von diversen Nachrichtensendungen zur Primetime thematisiert wurde und Nestlé zu einer Reaktion zwang:

Well, wir sind ja nach wie vor der Meinung, daß inzwischen pro Tag genauso viel Viral-Säue durchs globale Dorf getrieben werden, wie Gerüchte an der Wall Street ausgesetzt werden; und daß Nestlé in diesem Falle nicht zwingend zu reagieren gebraucht hätte. Dennoch klärte Nestlé seine Kritiker darüber auf, daß das Unternehmen sehr wohl auf «Fair Trade» achte, was der Konzern auch belegen konnte.

Über Peter Brabeck-Letmathe erschien auf zeit.de ein lesenswerter Artikel mit der Überschrift «Der Wassermann». Nachfolgend ein paar kommentierte und unkommentierte Bilder von der Vorlesung.

Clark Parsons begrüßt die Besucher

Peter Brabeck-Letmathe

Sheridan Johns (Berlin School)

Michael Conrad eröffnet die Fragestunde

H.-Joachim Richter, Director Corporate Communication Nespresso
und Michael Conrad

Willi Schalk (li) wird von Michael Conrad (re) den Teilnehmern vorgestellt

Peter Brabeck-Letmathe und Michael Conrad

Peter Brabeck-Letmathe und Isabella «one problem less» von Bülow

Folker Wrage (McCann Erickson) hat den Bretzelbiß

Willi Schalk im Gespräch mit Michael Conrad

Die DDB-Fraktion vor der Kamera: Edgars Skulte (DDB Latvia),
Lea Stanković (Communis DDB) und Simon Higby (DDB Copenhagen)

Ulrich Proeschel (TBWA) und Susann Schronen (Berlin School)

Folker Wrage im Gespräch mit Marion King

Peter Brabeck-Letmathe und Michael Conrad

Peter Brabeck-Letmathe verabschiedet sich

Am darauf folgenden Tage gab es übrigens ab 9:00 Uhr den Vortrag des «High-End-Hackers» (Kann man das so schreiben?) Pablos Holman zu hören. Darüber wird ein gesonderter Artikel im Meerschweinchenreport berichten.

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