Archive | August, 2007

Das ist politisch nicht korrekt!

19 Aug

Das schreiben / sagen die anderen: podcast
Trackback – Die Show mit Spreeblick
(über Stefan Niggemeier und Hamlet Hamster,
auf der Zeitschiene: von 5:35 bis 6:45 Minuten)

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Videopirat entert/unterbricht zwei Chicagoer TV-Sender mit Max-Headroom-Maske!

19 Aug

Am 22. November 1987 enterte ein eine Max-Headroom-Maske tragende Gestalt im Laufe des Tages die Signale gleich zweier örtlicher Fernsehsender in Chicago. Zunächst unterbrach er für ca. 30 Sekunden die Nine O’Clock news on channel 9 und dann noch mal am späten Abend um 23:15 Uhr für ca. 90 Sekunden die biedere Generationsschmonzette “Dr. Who” auf Channel 11. Der erste Film zeigt das abendliche Happening, der zweite dokumentiert das Feedback der Medien. Genießt es, wenn ein “betroffener” Fernsehzuschauer sagt: “Ich war so erzürnt, daß ich am liebsten meinen Fernseher kurz und klein geschlagen hätte.”

Read full story on TNS.
via Steinbring

Sendeankündigung – Einfallsreich.TV

18 Aug

Meine lieben Zuhörerinnen und Zuhörer!

Wollen auch Sie, wollt auch Ihr mal in meine Sendung? Live dabei sein, wie Euer Hamster die aufregenden Regler des Mischpultes nach oben zieht – und nichts mehr so sein wird wie es vorher einmal war? Ja? Dann schreibt eine Eloge, eine schöne Huldigung, entwickelt einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Dialogs, setzt Euer Werk in Euere Blogs – und wenn Ihr dann noch in der Region Wiesbaden, Mainz und Umgebung heimisch seid – umsobesser. Vergaß ich etwa zu erwähnen, daß Gegenstand Eurer Huldigung, Eurer Eloge am besten Euer Hamster selbst, mindestens jedoch sein meerschweinchenreport sein sollte? Möglicherweise.

Einer, der unaufgefordert alles richtig gemacht hat, ist (Vorhang frei!!!): Burkhard Rosskothen von einfallsreich.tv mit Sitz in Wiesbaden. In seinem Blog artvlog fällt er ein weiteres Mal überaus angenehm auf: seine Sendevorankündigung steht bereits seit gestern auf seinem Blog, bei mir erst ab jetzt. Allerdings mußte er sich auch nicht in der HSK aus aktuellem Anlaß eine Tetanusspritze selbst ins obere Beinfleisch jagen. Das bedeutet: erster Punktabzug für meinen heutigen Studiogast. Tja, knallharte Kultur(ent)sendungen können manchmal ganz schön knallhart sein.

Von 15:00 bis 17:00 Uhr auf Radio RheinWelle 92,5. Euer nichtkommerzielles Lokalradio für die Regionen Wiesbaden, Mainz und Umgebung.

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Nachtrag vom 22. August 2007

Noch eine Sendevorankündigung

Ein Reifen ist ein Reifen ist ein Reifen

17 Aug

Die Mondmörder stachen zu:
Die Jungfernfahrt Excaliburs
durch die Rippe, durch die Leber;
Ergebnisse des hohen Schwurs.
UHU ist ein guter Kleber,
KLEBER ist ein guter Reifen.
Ein Reifen ist ein Reifen ist ein Reifen.
Wer will das begreifen?
Gertrude! In Deinem Stein steckt das Schwert!
Sag an: Bin ich es wert?

Die Reimchen haben zwar so rein gar nichts mit dem japanischen Reifentestfilmchen zu tun, aber eine innere Stimme sagt mir, daß es dennoch eine Verbindung zwischen beiden Sachverhalten geben könnte…

via idiot.se

Innere Sicherheit in Großbritannien!

16 Aug

summertime-in-london

“Möchten Sie die totale Überwachung?” fragt der Barbier leicht schmunzelnd. “Ähm ja, aber nur streifenweise!” antwortet der Wachmann, den gesamten Vorgang sorgfältig beobachtend.

Griechische Plastikflaschenschuhe!

16 Aug

Der in Deutschland geborene Künstler Klaus Pfeiffer lebt und arbeitet in Naxos – und gehört der FluxusNaxos-Bewegung an. Vielleicht wird den Wiesbadener Michael Berger diese Nachricht freuen. Vielleicht ist er aber schon längst informiert – und ich bisher nicht. Vielleicht.

via German Joys

Jubiläum: 65.000 Zugriffe!

15 Aug

Was haben wir alle geschwitzt, gebibbert, gewitzt gehofft, gefibbert, unsere Fingernägel kurzgekaut, damit auch der Akkord hinhaut…, zum Beispiel auf einem türkischen Portal von zweifelhaftem Inhalt, das mal zugänglich, dann wieder nicht zugänglich, dann wieder zugänglich, dann wieder nicht zugänglich war – der reinste Nervenkitzel! Achterbahnfahren ist nichts dagegen. Keinen Sinn für Poesie haben diese Leute; jedenfalls nur bei Bedarf. So kann und darf das mit dem geplanten EU-Beitritt der Türkei natürlich nichts werden. Wo kämen wir denn da hin? Mittlerweile ist besagtes Männerportal (erst mikimovie.com, dann superseks.org) bis zur Unkenntlichkeit massakriert, pardon, aus dem Netz entfernt, seine Betreiber möglicherweise längst mehrfach öffentlich ausgepeitscht, oder sie spielen hinter hohen Gefängnismauern “Midnight Express” (sehenswerter Youtube-Link), was früher oder später aufs Gleiche hinausläuft. Aber: Wer will das so genau wissen?

Dann natürlich die fernöstliche “KissCollection”, die sich nach wie vor coram publico zu unserem Werk bekennt und es akkurat promotet. Fazit: sehr gut – und: weiter so!

Aber all das macht natürlich noch kein Jubiläum. Da muß schon noch ein bißchen mehr passieren, müssen sich viele Individuen unabhängig voneinander auf ein und dieselbe Handlung verständigen: auf den berühmt-berüchtigten Mausklick. An der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit. Viele Jugendliche sind so unserem DSDS-Tag-Aufruf gefolgt, bei uns mal unverbindlich vorbeizuschauen, wurden sie von uns auf diese Weise schändlich in die Irre geleitet, verschwendeten sie wertvolle Lebenszeit mit einem unnützen Gedicht, das sie mehrheitlich – und völlig korrekt – für “Prosa” hielten; anstatt sich den Geschehnissen der wohl bedeutendsten Kulturgroßveranstaltung Deutschlands, nämlich “Deutschland sucht den Superstar”, aufrichtig zu widmen. Allerdings tragen wir uns nicht in der Absicht, uns zu entschuldigen, eher im Gegenteil, denn: unsere Intention und Ziele waren – und sind es – von übergeordnet hehrer Natur. Das müssen und können wir ruhigen Gewissens versichern. Wer es nicht so sieht, vertritt automatisch einen anderen Standpunkt. Das soll, auch in der heutigen Zeit, durchaus hin und wieder mal vorkommen. Deshalb ist unsere Demokratie aber noch längst nicht gefährdet.

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Drehbuch in der Urversion:

Variante 1: MINI seven ist im Bild zu sehen. Er steht irgendwo nett in der Landschaft. Vielleicht auch Parkplatz. Oder Waschstraße. Oder was auch immer. Vielleicht sind es auch verschiedene Situationen, die abwechselnd gezeigt werden. Aus dem Off der Text. Vielleicht sitzt Person auch gemütlich im Wagen – sie scheint auf jemanden zu warten – und bedichtet geistesverloren seinen MINI.

Ode an den MINI

Oh holder Mini, oh Ode pur,
nur in Dir genieße ich Natur –
Du bist meine Reisekur!
So frisch und fröhlich, frank und frei,
so ungewöhnlich und mit Blei-
fuß nur sparsam umgegangen:
Oh, Du Mini: Du bist mein Verlangen!
Oh, holder Mini, oh, edler Kasten,
Ich mache keinen Scherz zu Deinen Lasten,
wenn ich sage: „Möcht‘ nicht rasten, möcht‘ nicht ruh’n,
nur mit Dir bist Du mein Honeymoon!“
Alles möcht‘ ich tun, um Dich MEIN zu nennen,
mich nie von Deinem Sein zu trennen.
Laß uns erkennen wie gut wir sind,
welch‘ Blut durch unsere Adern rinnt,
und wo unser Horizont beginnt!
Oh, Du Mini, Du Pracht, die Holde,
selbst im Rhein bist Du mein Golde.
So rachenrein, so stramm und kraftvoll,
mit Dir ist stets mein Schaft voll.
Ob im Wald, im Feld,
oder wo auch immer:
Du bist mir auf dieser Welt
mein liebstes Frauenzimmer!

Variante 2: Dynamischer Jungbanker liegt im Schlafgemach unter der Bettdecke und schädigt vorsätzlich sein Rückenmark: er onaniert, er – Oh Gott! – betreibt eine unheimliche Selbstbefriedigung der dritten Art. (Szene wirkt subtil, dezent, beinahe zurückhaltend, obwohl durch das Aufundnieder der Bettdecke von expressiver Gestik zeugend, wodurch unzweideutig in ihrer Interpretationsmöglichkeit.) Über seinem Kopf schwebt eine weiße Denkcomicblase, in der sich ein nagelneues MINI-Cabrio auf einer rotierenden Scheibe genüßlich um die eigene Achse dreht. Lustvolles Frauenstimmchen aus dem Off:

Wenn Du verwegen wieder wärst
und gegen das Vergehen begehrst,
wenn im Drehen Du mich fährst
und nach Wehen Dich verzehrst,
wenn Du die Feen so verehrst,
daß im Stehen Du mich mehrst,
dann wär’ – umhüllt und angefüllt
Dein Sein mit meinem Reiz,
doch, oh Mini: das bist Du ja bereits!

Unser Protagonist spritzt stöhnend ab, greift mit seinem Arm unter die Bettdecke (kurze Suchbewegungen), zieht zufrieden grinsend seine Autoschlüssel hervor, macht das Licht aus – und schläft ein.

Copyright © 2006 by Hamlet Hamster

Ein amerikanisches Besäufnis – oder: die etwas andere Art, die französische Sprache zu erlernen!

14 Aug

Ein bißchen Frieden und Besinnlichkeit in dieser schonungslosen und harten Realitätswelt!

14 Aug

sinnlichkeit

Bei Kopf- und Gliederschmerzen einfach dieses Bild für mehrere Stunden intensiv betrachten. Danach mit Hut und etwas Gebäck ins Grüne.

Wir müssen zugeben, daß uns die vielen Reaktionen auf unseren Artikel “Hirn auf der Hose – Schlechte Prognose!” völlig überrascht, überrumpelt, überrollt haben: Von jetzt auf gleich die Hälfte weniger Laufkundschaft, 20% Abo-Kündigungen, mehrere wohlkalkulierte Morddrohungen und eine Hausdurchsuchung. Und das alles nur, weil wir – übermütig wie wir sind – eine Arbeit des italienischen Ausnahmekünstlers James Ronisetti abgebildet haben, ohne vorher bei unseren Leserinnen und Lesern eine entsprechende Genehmigung einzuholen. Mensch Leute! Macht uns nicht schwach… Der halbierte Zweiradfahrer hätte doch auch aus fair gehandeltem Marzipan sein können, was er auch war, denn es gibt spezielle Geburtstagstorten, die mit viel Liebe zum Detail möglichst grausamen Verkehrsunfällen nachempfunden werden, damit einem beim Essen jeder Bissen im Halse stecken bleibt, und man zukünftig vorsichtiger fährt. Außerdem ist das Leben einfach kein Zuckerschlecken. Und was sollen wir sagen: James Ronisetti ist tatsächlich Konditorkünstler und der gespaltene Mopedfahrer war sein Beitrag auf der letzten Bienale in Venedig – einzige offizielle Arbeit außerhalb des deutschen Pavillons. Und das will und soll(bruchstelle) was heißen …

Nach einem fünfmonatigen Blogartikeldauerfeuer dachten wir, daß es an der Zeit – und zudem Recht und billig sei – unsere Leserschaft einem subtilen Mentalitätstest zu unterziehen, damit wir wissen, woran wir mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in aller Tatsächlichkeit sind. Ergebnis: siehe vorstehend genannt. Alles in allem ein höchst zufriedenstellendes Résumé, das sich sehen lassen kann. Einfacher kann man die Spreu ja nun wirklich nicht mehr vom Weizen trennen. Finden wir jedenfalls …

ROOM

13 Aug

Videos dieser Art sind zwischenzeitlich so einige entstanden, aber das hier finde ich besonders entspannt – und irgendwie anders. Für die japanische Künstlergruppe Rinpa Eshidan ist nicht das Endergebnis, sondern der Entstehungsprozeß die entscheidende Botschaft.

Hier geht es zu ihrer Website.

Cast
Noiz-Davi: Artistic Direction, 2D Art
Daisuke Yamamoto: Artistic Direction, 2D Art
D.H.Rosen: 3D Art
Akari Sasai : 3D Art
Xola: Set Building, 2D Art

via neatorama

Und der Haifisch, der hat Zähne…

13 Aug

shark_addsomesthing

… und die trägt er im Gesicht.
“Something Awful” macht es besser
doch das “besser” sieht man nicht.

via BoingBoing
Die Moritat von Meckie Messer

Bright Eyes – At The Bottom Of Everything

11 Aug

Sollte ich jemals in einer Maschine sitzen, die abstürzt, dann wäre es schön, würden sich die ebenfalls an Bord befindenden Mitmenschen auf die wahren Lebenswerte besinnen und eine spontane Kurzparty schmeißen: eine Bright-Eyes-Geburtstagsparty! Ich fürchte nur, daß das mit gestreßten Businessheinies nicht möglich ist: “Mein armseliges Leben, warum ist es schon zu Ende? Plärr!” Sie sollten sich ein Beispiel an diesem Musikvideo nehmen. Genau!

Stanford Prison Experiment – 1971

10 Aug

Das Stanford-Prison-Experiment war ein psychologisches Experiment und als solches ein Meilenstein der psychologischen Erforschung menschlichen Verhaltens unter den Bedingungen der Gefangenschaft, speziell unter den Feldbedingungen des echten Gefängnislebens. Der Versuch wurde 1971 vom amerikanischen Psychologen Philip Zimbardo an der Universität von Stanford durchgeführt. Eine ausführliche Beschreibung des Experiments bietet Wikipedia.

Der amerikanische Spielfilm “Trading Places – Die Glücksritter” (1983) arbeitet mit den aus dem Stanford Prison Experiment gewonnenen Erkenntnissen.

via Ten Daily Things

Wie lade ich Batterien wieder auf?

9 Aug

Kennen wir nicht alle das Problem? Ähm, welches? Korrekte Zwischenfrage! Angenommen wir benötigen für eine Taschenlampe einen ganz bestimmten Batterietyp, den wir jedoch gerade nur in verbrauchtem Zustand zur Hand haben; dafür aber andere Batterien, die aufgeladen sind. Frage: Wie transportiere ich den “Saft” von den aufgeladenen Batterien, die von ihrem Format her nicht zu unserem fiktiven Verwendungszweck passen, in die, die zwar formattechnisch die Benötigten – aber leider (noch) leer sind? Wer Mark Ericksons Batterieaufladeepisode aus seiner Lehrfilmreihe Infinite Solutions aufmerksam studiert, der wird zwei Dinge in Erfahrung bringen: 1) Wie es geht; und 2) Daß es soo lange dauert, so daß man sich auch problemlos zur Nachtruhe betten und am nächsten Tag die benötigten, paßgenauen Batterien im Laden kaufen kann. Dennoch: eine schöne Serie. So eine Art Mischung aus Telekolleg und Die Sendung mit der Maus.

Deshalb via Maustaste

Voyage dans la lune – A trip into the moon – Reise in den Mond / Written and directed by Georges Méliès

9 Aug

Herr von und zu sehenswert haben mal wieder ein sehr, sehr altes Filmchen im Programm, genauer: den französischen Sience-Fiction-Spielfilm “Voyage dans la lune” aus dem Jahre 1902. Generell werden in diesem Zusammenhang als Grundlage die beiden Romane “Von der Erde zum Mond – De la Terre à la Lune (1865) von Jules Verne und “The First Men in the Moon – Die ersten Menschen auf dem Mond (1901) von H. G. Wells genannt. Genauso gerne wird es vergessen, den Roman Die Reise zu den Mondstaaten und SonnenreichenL’histoire comique contenant les états et empires de la lune” (1657) von Cyrano de Bergerac in diesem Kontext zu erwähnen. Wie dem auch sei… Es lohnt sich auch, den sehenswert-Artikel anzuklicken, denn dort gibt es noch ein weiteres Werk zu sehen, eine gelungene Musikvideo-Hommage. Das Stück spiele ich häufiger in meiner Morgensendung. Es paßt gut zum gutbürgerlichen Frühaufstehprogramm.

via sehenswert

Prison Thriller!

8 Aug

Ob das große “P” auf dem Rücken der philippinischen Häftlinge für Paulchen Panther, Päderast oder gar Partner Titanic steht, war bis Redaktionsschluß nicht eindeutig zu klären. Wir bitten höflichst um Nachsicht.

via Maustaste

Kettensägenmassaker

8 Aug

Und ewig quält die gleiche Frage: “Wie machen die das?”

via idiot.se

Großartiges Musikvideo!

7 Aug

Dance Monkeys Dance – Ernest Cline

6 Aug

via www.ernestcline.com

Manche Dinge kann man sich gar nicht häufig genug ansehen …

Albert Einstein to F.D. Roosevelt!

5 Aug

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