Archive | September, 2007

DOCUMENTA12 – Anschlag auf Dienstvolvo von Roger M. Buergel – Günther Uecker bestreitet leidenschaftlich, irgend etwas mit dieser abscheulichen Tat zu tun zu haben!

9 Sep

Günther_Uecker

Günther Uecker

Es ist nicht zu fassen: Über fast die gesamte Ausstellungsdauer der wohl überflüssigsten Kunstausstellung der Welt, die unter der Leitung zweier bemitleidenswerter Chancengleichheitsopfer bisher einen Negativqualitätsrekord nach dem anderen einfuhr, blieben jegliche Attacken auf das Kommunikations- und Gesundheitssystems besagter Geisteskörper aus, was dem Grunde nach zu begrüßen ist, andererseits jedoch hinreichend irritiert, zumal das Gros der angesprochenen Besucherklientel mit den Begriffen Startbahn-West, CS-Gas sowie talentfreie Selbsterhöhung gegenüber Dritten durchaus etwas anfangen könnte, wäre ihr vermindertes Erinnerungsvermögen nicht zusätzlich so entsetzlich lädiert. Darüber hinaus hätten auch Roger M. Buergel und Ruth Noack – nach all den gemeinen, niederträchtigen, unqualifizierten sowie die Meinungs- und Redefreiheit hochhaltenden Schmähschriften – ein bißchen positive und mutzusprechende Berichterstattung über “ihreDocumenta durchaus gut gebrauchen können.

Aber man soll nie nie sagen, denn nun, so kurz vorm finalen und rettenden Torschluß kommt mit höchster Eisenbahn noch mal ordentlich Stimmung in die eingeschlafene PR-Bude, punkt der knutbenamte Spitzhackeneisbär auf einer völligst überforderten und saabesken VOLVO-Motorhaube, also genau jenem Wagen, mit dem der tragische Verkehrsunfall Lady Dis längst nicht so tragisch verlaufen wäre – will man den selbstbehuldigenden Lobpreisungen der von vor zehn Jahren in Spanien besagtes Automobil bewerbende Werbeagentur Glauben schenken. Man merkt sofort: ein Blick in den Kalender der zufällig zusammengewürfelten Zufälligkeiten verheißt zur Zeit Günstiges. Denn quasi über Nacht verwandelte sich das Sponsorenauto in ein prachtvolles Kunstwerk wahrlich geueckerten Ausmaßes. Alles könnte so schön sein, mit Mülltrenung, Strafantrag, Kopfschmerzen, bekloppten Interviews, und vielen, vielen internationalen Kunstkritiken, würde der mutmaßliche Urheber nicht kneifen, und vehement seine mutmaßliche Urheberschaft bestreiten.

Meerschweinchenreport meint: Kein schöner (Spitzhacken-)Stil!

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Für Elise

9 Sep

And here are my lyrics for Beethoven’s marvellous tune:

Do you see the moon is shining bright
Into our room through out the night
Come let’s book for us a moony flight
To upgrade our delight

Suddenly we feel the speed of light,
More powerful than dynamite.
I would like to be your beloved bride.
My heart is open and so wide.

I sing for you this magic tune
Feed me with our walk on the moon.

Like a storming wizard getting near
Choosing now a faster gear.
I can see your eyes so bright and clear,
Breaking through the stratosphere.

I sing for you this magic tune
Feed me with our walk on the moon.

Cosmic diving without gravity
This is now reality
Softly kissing the eternity
My fantasy is harmony

Bunte Blumen, bunte Wiese
Dieses Lied ist für Elise…

Have you ever seen the golden sheep?
How they jump and how they sleep?
Our feelings creep so deep
Under our skins where they will weep.

I’m hungry like an empty spoon
Feed me with our walk on the moon.

Following the milky street
The night so cold, we love the heat
All my lyrics written on this sheet
Say that you’re gorgeous, oh so sweet

I sing for you this magic tune
Feed me with our walk on the moon.

All of our dreams will now come true
We see Bambi and meet Balu
Finally we see the earth so blue,
The result is 42!

I’m hungry like an empty spoon
Feed me with our walk on the moon.

Now we’re back in our room
Arrival on a brand old broom
All the pretty flowers now do bloom
And what do we? (Yeah!) We sleep soon!

Copyright: © by Hamlet Hamster; hamster&james h.n.c.

Modernes Schlafdesign ermöglicht das Durchleben anspruchsvoller Selbstfindungsphasen, …

7 Sep

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… denn Delphine vermögen die Seelen niedergeschlagener Menschen zu heilen. Was der Artikel verheimlicht, ist, daß der New Yorker Psychater Dr. Boris Levinson seine Delphine ordentlich mit LSD abfüllte. Wobei: quatsch, das war ja Timothy Wyllie und seine Leseprobe gibt es hier. Wobei: auch nicht richtig. Der wahre Pionier auf dem Gebiet der parapsychologischen Delphinprophylaxe war – Tusch! – Dr. John C. Lilly!

Deutlich erkennbar der gezähmte und zur willigen Aufnahme der LSD-Pille DPHP546 gespreitzte Delphinkiefer. Im Schnitt verbleibt danach der Meeressäuger zwischen 48 und 72 Stunden im von außen verriegelten Badezimmer, um völlig abgeschirmt von sich und seiner Umwelt zur Ruhe zu kommen. Auch Konrad Adenauer soll die Vorzüge dieser Therapiemöglichkeit für sich genutzt haben.

Auf der Website des Deutschlandradios hierzu ein Zitat: “Der aus Ungarn stammende Amerikaner Leo Szilard war einer der weitsichtigsten und geistreichsten Physiker seiner Zeit. Früh erkannte er, was aus der Entdeckung der Atomspaltung alles entstehen könnte und dann auch entstanden ist. Mit kritisch-freundlich-ironischem Blick hat er Intelligenz und Arbeit seiner Wissenschaftler-Kollegen aufs Korn genommen. Eine seiner Satiren heißt ‘Die Stimme der Delphine‘:

Es war seit langem bekannt, dass das Gehirn des Delphins ähnlich komplex aufgebaut ist wie das des Menschen. 1960 berichtete Dr.John C.Lilly, möglicherweise hätten die Delphine eine eigene Sprache, könnten die des Menschen nachahmen und hätten vielleicht eine ihm gleiche oder sogar überlegene Intelligenz. Dieser Bericht erregte damals erhebliches Aufsehen und füllte die Schlagzeilen der Presse. (Damals war ein internationales Forschungsinstitut eingerichtet worden, in dem Wissenschaftler aus Ost und West arbeiteten, um den Kalten Krieg überwinden zu helfen). In einer Veröffentlichung berichtete das Institut, die Delphine zeigten eine außergewöhnliche Vorliebe für Leberpastete. Rasch entwickelte sich eine Sucht nach dieser Pastete, und die Hoffnung, damit gefüttert zu werden, spornte die Delphine zu anstrengender geistiger Arbeit an. Nach und nach zeigten weitere Veröffentlichungen des Instituts, dass die Intelligenz der Delphine die des Menschen weit übertreffe. Nachdem die Wissenschaftler des Instituts die Sprache der Delphine erlernt hatten, begannen die Tiere, den Forschern biologische Versuche vorzuschlagen. Bald schon beschränkte sich das Institut darauf, die von den Delphinen erdachten Versuche auszuführen.”

Manchmal muß ein Delphin wegen schlechten Betragens gegenüber dem ethischen Empfinden der Allgemeinheit, oder weil er eine ihm nicht gehörende Zahnbürste angeknabbert hat, etwas länger im Badezimmer verweilen, als das ursprünglich vorgesehen war. Zum Trost darf er dann jedoch die Presse zu sich einladen und Interviews geben.

Platzende Gemüseschädel und mehr …

6 Sep

via n¦tropie

Die Geburt eines Hühnereis!

6 Sep

The Case Richard Littler

5 Sep

richard littler

Richard is a passionate fireman. He burns down ideas like others used to open bottles of them. Obviously he has no problem with that. Perhaps the best strategy to survive in swimming pools, filled up with human sausages complaining about nothing but their own availability. I remember when he once said to me “Listen Hamster, when you know you are supposed to look out of the window in order to make your landlord happy, so why don’t you do it? What’s so wrong with that?” No doubt, Richard is a meaningful, honourable and most practical thinking fine young man with a serious sense of that one can do – and not can do! It depends on the way you look at it! But this is only one side of his brain’s medal. Of course, there is a full mental jacket too; and a metal recreation centre, and a pedal; and a hurdle testing his bones’ flexibility – it’s a great time we live in, isn’t it? But what’s with the other side? The dark side of the Goon? Some questions are only there for a pure and instinctually rhetoric purpose, in which nature has no place anymore. Whenever the slave has done his job he may leave the scenery. An old and highly fashionable rule most of the swimming pool sausages won’t be able to remember because they’ve never ever heard of it. But Richard did! Richard is different – not to say: very muchly indeed! So, whenever you go to McDonald’s, BurgerKing, Wendy’s, JackInTheBox, BigCahunaBurger or another nasty and tasty fast-food-facility, you should better think of him. It might be possible he appears in some French Fries paralysing you with his hypnotic speech, just to make you feel unsafe. If he succeeds – and there can’t be any doubt about it – you will buy his screenplay. It will cost you a fortune. Richard doesn’t leave you any choice. He’s nothing but a professional. He will close his eyes and clear your check. Always be aware of that fact.

I gave you a fair warning!

Sincerely yours Hamlet Hamster

Sonny Bono – Ganz, ganz großes Kino!

4 Sep

Sonny Bono war sooooo cool!

Die Jazzformation “Talking Cows”…

3 Sep

… spielt in einem niederländischen Kuhstall. Zwei Bauern mit unterschiedlicher Meinung im Interview. Mit englischen Untertiteln.

Der Wolkenhand gar rettend Griff…

2 Sep

sprachlos_wolkenkitsch

Im Land der endlos langen Träume,
am Strand der umgespülten Bäume,
am Steg, der hölzern in die Richtung pfeift:
dort steht die Hand – zum Griff gereift.
So heimwehnah, so fernwehwild,
so zerlegt zeigt sich dies’ Bild:
so wolkenschmetternd, fluchentzürnt,
man sieht genau: das Schicksal türmt.
Es bäumt sich auf und fällt zurück,
am Boden kriecht ein Krabbenstück.
Es zwickt ins Weite, zwickt ins Leere,
es juckt und schwitzt die kalte Schere,
so zuckt sie rot in heißem Sud:
„Oh, Wolkenhand, mir geht’s nicht gut!“
Doch leider ward sie längst verloren,
denn Wolkenhand hat keine Ohren!

B is for Bomb – Die kleine Geschichte der nuklearen Kraft

1 Sep

Computer ’89!

1 Sep

computer_89

via ordinary folk