On Your Knees! And Reach Out For The Metal!

27 Jan

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Ein gutes Titelblatt sorgt erst für die richtigen Absatzzahlen. Deshalb produzieren große Verlage für ihre auflagenstarken Magazine regelmäßig mehrere Titelblätter zur Auswahl. Ein richtiger «Eyecatcher» kann zum Beispiel bei Titeln wie «Stern» oder «Spiegel» zu Mehrverkäufen von bis zu 100.000 Stück pro Woche und Ausgabe führen. Die Redaktion von «Der Spiegel» hat herausgefunden, daß ein Hitler-Titelbild besonders hohe Verkaufszahlen garantiert. Auch «Meerschweinchenreport» kann über ähnliche Erfahrungen berichten: »War Nazi-Hitler Widerstandskämpfer im 3. Reich?» brachte es bis jetzt auf ca. 25.000 Zugriffe – der mit Abstand meist gelesene Artikel.

Aber auch sogenannte «Special Interest Magazines» bedienen sich gerne des verkaufsfördernden Instrumentes eines «gut gemachtes Titelblatts». Hierbei stehen in der Regel Produktinformation sowie emotionale Stahlkraft im Vordergrund. Sprich: Das Abbild eines harmonischen und glücklichen Familienlebens (siehe oben) unter Einbeziehung einer gewissen Portion «British Rougness» ist dabei von besonderem Vorteil. Das Metalldetektorenmagazin «Practical Wireless» brachte es Ende der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre Monat für Monat dank strikter Einhaltung vorstehend beschriebener Kommunikationsregeln weltweit auf über 56,5 Millionen verkaufter Exemplare.

Als sich der Herausgeber und Chefredakteur Peter William Lovecrafft jedoch eines Abends beim Öffnen einer Dose Ravioli mit Tomatensoße in den Finger schnitt, hielt er dies für ein schlechtes Omen – und stellte die Aktivität seines Magazins umgehend ein. Heute ist es (fast) völlig in Vergessenheit geraten.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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