Computerfehler sorgt für Massenentlassung von Schwerverbrechern aus amerikanischen Gefängnissen, wobei der verantwortliche Rechner jegliches Fehlverhalten bestreitet, mehr noch: Er sagt, daß er lediglich mitgedacht habe!

29 May

Ein angeblicher Computerfehler soll für die versehentliche vorzeitige Entlassung von insgesamt knapp 450 in amerikanischen Gefängnissen einsitzenden Schwerverbrechern verantwortlich sein. So berichtet BoingBoing.

Allerdings brachte besagter Computer nach einem eingehenden polizeilichen Verhör zu seiner Verteidigung vor, daß er regelmäßig die Los Angeles Times lese. Und dort habe nun mal gestanden, daß der höchste californische Gerichtshof entschieden habe, wegen akkuter Überfüllung der Gefängnisse zwischen 38.000 und 46.000 Strafgefangene vorzeitig auf freien Fuß zu setzen, um dadurch wieder einen menschenwürdigen Strafvollzug im Allgemeinen zu ermöglichen. Deshalb, so der Computer weiter, habe er durch sein Handeln zeigen wollen, daß er in der Lage sei «mitzudenken».

Die amerikanische Bundespolizei und der Computer sind in einem abschließenden Gespräch übereingekommen, daß der Rechner zukünftig keine eigenmächtigen Entscheidungen mehr treffen werde. Im Gegenzug gewähre man ihm uneingeschränkten Zugriff auf Stanley Kubriks Film «2001: Odyssee im Weltraum».

Darüber hinaus betonten beide Parteien, wie wichtig eine harmonische Zusammenarbeit für den zukünftigen Fortbestand der Menschheit sei.

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