Archive | November, 2011

Mark Twain feiert seinen 176. Google-Geburtstag: «Der Bericht über meinen Tod war eine starke Übertreibung»

30 Nov

Mark Twain vor seinem berühmten Äquator-Bildnis

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Und zur Feier des Tages folgen ein paar hübsche Zitate von ihm:

«Der Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.» – Following the Equator, Kap. XX

«Es gibt keinen Breitengrad, der nicht glaubt, er wäre der Äquator, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.» – Following the Equator, chapter LXIX

«Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt – mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte – und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.» – Following the Equator, chapter XI.

«Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.» – A Connecticut Yankee in King Arthur’s Court, Kap. XXVIII.

Zu Tante Polly.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Mouthwatering Eye-Catcher

30 Nov

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Peter Paul Rubens: «Wer hat die Kokosnuß geklaut?»

28 Nov

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Die Affen rasen durch den Wald,
der eine macht den andern kalt.
Die ganze Affenbande brüllt:
{«Wo ist die Kokosnuß,
wo ist die Kokosnuß,
wer hat die Kokosnuß geklaut?»}

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Der Künstler Peter Paul Rubens führte Zeit seines Lebens ein fruchtvolles Streitgespräch mit Charles Darwin, in dem es einerseits darum ging, ob Kakao als Element in das chemische Periodensystem aufzunehmen sei und andererseits ob der Mensch nun vom Affen abstamme – oder vielleicht lieber doch nicht. Während der britische Genesis-Freak Schildkröten von den Galápagos-Inseln entführte, um so die menschliche Überlegenheit gegenüber der Tierwelt und somit auch den Affen zu beweisen, beschloß unser Siegener Ölfarbenspezialist, öfters mal ins Kopfkino zu gehen; und sich vom Leben treiben und inspirieren zu lassen. Eines der Ergebnisse: Das oben abgebildete Gemälde «Wo ist die Kokosnuß?» Eine scheinbar harmlose Frage, die jedoch ein wahres Massaker unter vielen, vielen Unschuldigen provozierte. Dabei wäre die Beantwortung soo einfach gewesen:

Das Affenbaby voll Genuß
hält in der Hand die Kokosnuß.
Die ganze Affenbande brüllt:
{«Da ist die Kokosnuß,
da ist die Kokosnuß,
es hat die Kokosnuß geklaut!»}

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Der rosarote Phantenreiter

27 Nov

Ein schönes Sonntagsgedicht, gefertigt nach den gestrengen Regeln der
FLUXUS-Bewegung, die ebenfalls für die Erfindung der chinesischen
Stäbchen in ihrer beweglichen Urform verantwortlich zeichnet.

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Oh rosaroter Phantenreiter,
Bist mir mein treuer Wegbegleiter,
Mein Streiter für das große Sehen.
Doch läßt Beton sich leider nicht vernähen.

Das Hören mit den Augen ist wie das Laufen
mit den Ohren. Laugenbretzelbrillen will ich kaufen;
Habe mir geschworen: «In der Stille
kommt’s auf Stil an. – Brille. Fielmann.
»

Aber das ist nur: «Aspekt, der erste!»
Denn der zweite steckt in jeder Seite
Einer Autotür; und so erfährste:
«Phantenreiter sucht das Weite!»

Weil die Gebühr für Autobahnbenutzung
Nicht mehr finanzierbar ist. Weil der Stier,
Quatsch, Stür, den Matsch samt Nachbeputzung
Nicht mehr als sein Bier erachtet.

Weil Getier am Fahrbahnrande
An der Mahnwahnbande übernachtet.
Weil der Mensch als solches danach trachtet,
Dem Verstande manchmal nicht zu folgen.

Deshalb gibt es Phantenreiter, rosarote,
Die mit Pflichtbewußtsein wohl gedeihen
– und mit Verve(*) Ihrem Handeln eine rosarote
Note anverleihen – optisch eine Schärfe.

Doch was haben wir davon?
Was ist der hohe Sinn der Sache?
Ersetzt der Phantenreiter Telefon?
Oder ist er nur «Der ewig Wache»?

Entdeckte er für uns das Te-fe-lon?
Für rückstandfreies Bratgehabe?
Für einen glutenfreien Elfenton?
Für eine honigfreie Bienenwabe?

Welche Gabe wird denn hier beschrieben?
Viertel sieben? Drei nach achet?
Wer kleingekauert nach Belieben
Phantenreiter bauert, der erwachet!

(*) sprich: «Werfe»

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Picture via: Kitschy Living

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Türkis Mühle oder Türkismühle?

26 Nov

Selbst gegen Angstgegner «FV Türkismühle»
bleibt Thomas Müller vom «FC Bayern München» zu jeder Sekunde
konzentriert am Ball. Ein sehr gutes Zeichen!

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Es gibt im beschaulichen Saarland ein noch wesentlich beschaulicheres Örtchen namens «Türkismühle». Ob besagter Fleck irgendwo im saarländischen Bindegewebe tatsächlich beschaulich ist, vermögen wir nicht zu sagen, denn auf dem Zugweg von Mainz mit Reiseendziel Türkismühle steigen wir immer schon in Bad Kreuznach, Bad Vilbel, Bad Münster am Stein oder gar Paris aus. Schade eigentlich.

Allerdings hindert uns dieser Reiseplanungsmalus dennoch nicht, sich Gedanken über die tatsächliche Aussprache des hier gegenständlichen Ortsnamens zu machen: Türkis Mühle oder Türkismühle? Mit anderen Worten: Steht in Türkismühle eine türkisfarbene Mühle? Oder eine hölzerne Windmühle, deren Rotorblätter über und über mit Türkissteinen besetzt sind? Oder ist dort eine Mühle anzutreffen, die dem Türki gehört, oder früher gehörte; es sich also ganz genitivesk um Türkis Mühle handelt?

Die Lösung: «Türki» ist die Koseform von Theodor von und zu Rübsch-Lippe-Obersumpfbach, von genau jenem Theodor von und zu Rübsch-Lippe-Obersumpfbach der im Jahre 1648 bzw. 1634 Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, Herzog von Friedland, kaiserlicher Kriegsrat und Kämmerer, Allerhöchster Obrist von Prag und ebensolcher Generalissimus Wallenstein ebenda höchstpersönlich eine Kurtisane in den Leib rammte, ihn anschließend durch das Fenster ins Freie bugsierte; und so auf Geheiß des Kaisers den dreißigjährigen Krieg beendete. Zum Dank erhielt der tapfere Türki eine original Bömische Dorfkornmühle mit Schnitzelgeschmack «aufdasz es ihm fürderhin kein Schlecht ergühen möge», so das Staatsoberhaupt in seiner Dankesfestschrift, die etwas später von Martin Luther King am 31. Oktober 1517 an das Hauptportal der Wittenberger Schloßkirche genagelt wurde, was vom damaligen Papst als Aufforderung zur Begehung außerehelichen Geschlechtsverkehrs interpretiert – und entsprechend geächtet wurde. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Grundsätzlich aber lernen wir daraus, daß es sich immer lohnt, am Ball zu bleiben. Auch oder gerade in Türkismühle.

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Foto von FC Bayern München.

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Most Wanted Animated GIF These Days

24 Nov

Posted four days ago by steakmane. Already 1,994,542 views on imgur.

via: Ffffound!

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Zeitmaschinengeistesblitz

21 Nov

Was wäre, wenn H.G. Wells in seinem Werk «Die Zeitmaschine» die Morlocks etwas verklausuliert als nichts anderes als Arbeitgeber darstellt, die danach trachten, Ihre Arbeitstiere Elois mittels Wecker und Signalton dahingehend soo zu paralysieren, daß sie millionenfach tagtäglich in die hungrigen Mäuler von Bahnhofseingangstoren einfahren, um sich am Arbeitsplatz den zermalmenden Geräuschen hochmoderner IBM-Kugelkopfschreibmaschinen unterwürfig hinzugeben? Wäre diese Erkenntnis dann der Grundstein zur kommenden Weltrevolution? Wäre ja mal ganz uninteressant, dieses in Erfahrung zu bringen.

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Zum nahenden Ende analoger Satellitenübertragung: «Fünf Zeilen Testbildfarben»

20 Nov

Wir testen im Westen die besten Farben – wild.
Das Fest stillt den Wicht samt Resten – Testbild.
Da verläßt das Licht am besten das – Schutzschild.
Die Farben zerfetzen das Aroma – obermild.
Im Koma liegt Oma Kriemhild und – tilt.

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United Colors Of Benetton: «UNhate»

19 Nov

Germany kisses France

North Korea kisses South Korea

China kisses USA

Die «UNhate»-Kampagne ist etwas widersprüchlich in ihrer Kommunikation – wenn man genau hinsieht – aber als eingefleischte Gutmenschen, als die wir uns selbst nicht ganz zu unrecht sehen, weisen wir selbstverständlich auf jede Aktion hin, die unter dem erhabenen Banner der guten Absicht agiert. Und daß sich gerade Benetton für diese Nummer stark macht, unterstreicht den bizarren Grundton dieser Werbemaßnahme ein zweites Mal.

Support the Unhate Foundation

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Lei Xue: «Teetrinken, 2007»

19 Nov

Kontakt: Galerie Detterer.

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Stefan Asafti: «The Greatest Brandversations»

18 Nov

Stefan Asafti writes: «Please be aware that the prints presented here by the author are strictly of personal nature and are not meant to be sold for financial gain. Any recognizable logos, slogans, texts or images have therefore been used solely to express a personal view and strictly personal ideas, and not for commercial purposes.
The author of the prints does not pretend to own these logos, slogans, texts or images in any way, as they are the property of the respective brands. Furthermore, these prints do not in any way pretend to represent the views or strategies of the respective brands.
The views and ideas represented by these prints belong to the author and under no circumstances are they to be published without the written permission of the author.
»

The rest of his brave intentions as an artist you can read on Behance Network

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Repetition Is Repetition Is Repetition Is Repetition Is Repetition Is Repetition … Is A Special Form Of Celebrating Happiness

18 Nov

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Brennstäbe aus erneuerbaren Energien: «Sei Dein eigener Kernreaktor!»

14 Nov

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Bambi 2011 – Sneak Preview: «Fällt man vor einem anbetungswürdigen Menschen auf die Knie und fotografiert ihn unmittelbar aus der Froschperspektive, so erhält man ein anbetungswürdiges Gesamtkunstwerk – sofern man die Aufnahme weiterführend künstlerisch nachbearbeitet.» (Zitat von James Joyce)

14 Nov

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Kunst- und Kulturquiz: «Wie lauten die Namen der beiden Künstler, die für diese Werke verantwortlich sind?»

9 Nov

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The History Of «What?!»

8 Nov

via: Jay Mug

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Vanity Fair Presents Elliott Erwitt

8 Nov

Birmingham, England, 1991. The dog picture was taken at Croft in England. «Probably the most important yearly dog show in the world. On that year, 25,000 dogs were judged, and some of the participants apparently were also interested in the event.»

Magnum member Elliott Erwitt is one of the few world-class photographers who put a huge amount of humour into most of his work. He sees things coming others do not – and he is always quick enough to get it on film.

Source: Vanity Fair

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Satire: «Lady Gaga in Wiesbaden»

7 Nov

Foto von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Am kommenden Donnerstag, den 10. November, wird Lady Gaga vor den Augen der Weltöffentlichkeit, bei vollem Bewußtsein, absolut freiwillig und überaus lustvoll einen von Philippe Starck eigens für dieses Ereignis entworfenen Fleischwolf besteigen, sich durch ihn hindurchdrehen lassen, das bereits markenrechtlich geschützte «Gaga-Hackfleisch» in einen American Football stopfen lassen, um diesen – finally – von Manfred Burgsmüller höchstpersönlich und artgerecht auf den Mond schießen zu lassen. Ohne Zwischenstop. Dort entsteigt sie elegant der Footballhülle und wird von Bundespräsident Christian Wulff das heiß begehrte Kreativgoldtierchen in Empfang nehmen.

Wie es danach weitergehen soll, war bis zu Redaktionsschluß leider nicht in Erfahrung zu bringen, allerdings munkelt man hinter vorgehaltener Hand, daß sich Bundeskanzlerin Angela Merkel aus dem gagaesk modifizierten Erdtrabanten zwei passende Schulterpolster fertigen lassen wolle. Eigentlich keine soo schlechte Idee.

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Fred R. Conrad: «Don’t Look Back In Anger!»

1 Nov

Blog: Fred R. Conrad

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