NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) warnt vor den Risiken von sogenannten Elektrozigaretten

17 Dec

Steht beim Rauchen mehr auf traditionelle Methoden: Barbara Steffens, Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen sowie einstige erste Emanzipationsministerin Deutschlands

Die engagierte Grünen-Politikerin und Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, plagen schlaflose Nächte, denn der Gedanke, daß sich ein Mitglied der ihr unterstellten Bevölkerung möglicherweise in purer Kenntnislosigkeit an den neuen Elektrozigaretten vergiften und sterben könnte, ist ihr unerträglich. Ausdrücklich warnt sie deshalb unermüdlich vor dem Kauf der elektronischen Zigaretten und weist zudem daraufhin, daß sowohl der Verkauf als auch der Erwerb besagter Nikotinprodukte genauso verboten sei, wie einst das eigenmächtige Demonstrieren vor der Startbahn-West oder der atomaren Wiederaufbereitungsanlage in Brockdorf. «Warum raucht denn der rauchende Teil unsere Bevölkerung nicht die gesunden und biologisch angebauten Markenzigaretten, die zudem bei regelmäßigem Genuß einen wertvollen Beitrag im Kampf gegenüber Krankheiten wie beispielsweise Lungenkrebs, Fußpilz oder chronisch leeren Staatskassen leisten?», fragt sich die persönlich angegriffene Gesundheitsministerin Barabara Steffens, die derzeit etwas ahnungslos aus der normalerweise zu kochenden 30°-Wäsche schaut.

Elektronikzigaretten waren nicht immer so ungefährlich und pharmakologisch wertvoll, wie das heutzutage der Fall ist. Früher, etwa zu Zeiten des Wilden Westens, wurden sie mittels Colts an die jeweils Rauchwilligen verabreicht, wenngleich ihre Wirkung, weil rein mechanisch, mehrheitlich als «zu undiplomatisch» empfunden wurde. Wahrscheinlich deshalb nur «6 nach 6» und nicht wie sonst üblich «5 vor 12». Immerhin etwas.

Um gänzlich auf der sicheren Seite zu sein, haben sich die Produzenten der Elektronikzigaretten der Unterstützung von Maik Pommer versichert. Pommer, seines Zeichens Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn, führt in einem Gutachten aus: «Bei der E-Zigarette wird Nikotin verdampft – und Nikotin wirkt pharmakologisch. Da liegt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich um ein Arzneimittel handelt. Aber um das zu ermitteln, bedarf es immer einer sorgfältigen Einzelfallentscheidung.»

Inzwischen bleibt die Sache weiterhin unklar; und Meerschweinchenreport bleibt weiterhin dran. So wie immer.

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