Archive | January, 2012

Lost In Mental Translation: «SUNSHINE SAKAE 2012»

31 Jan

Michel Gondry produced this ad for Sunshine Sakae, a Japanese department store. I don’t know what’s wrong with the Japanese but watching this – well, at least, great commercial – I always feel pretty much lost in mental translation. What’s this all about? Oh, I forgot: It’s about a Japanese departement store called Sunshine Sakae. But does this knowledge really help? Just try to find out for yourself.

via: Think Contra

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Ron English: «Hulk Obama»

31 Jan

via: Crackajack’s Nerdcore

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Feingebäck mit Erdbeerquark

30 Jan

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Übel bist Du damals schon gefallen:
Deine Netzstrumpfhose ward zerrissen.
Mein Blut brachte es zum Wallen:
«Oh, was für ein Leckerbissen!»

So packte ich Dich bei den Flügeln –
Und half Dir in den Stand.
Heute hilfst Du mir beim Bügeln –
Rechnest mit dem Flaschenpfand.

Es war Liebe auf den ersten Blick:
Wild wie im Jurassic Park!
Jetzt ist noch mein höchstes Glück:
Feingebäck mit Erdbeerquark.

So steuern wir dem Ende zu:
Mit Comfort und wolln’s nicht seh’n:
«Entschlafen sanft. In süßer Ruh!»
So werd’ ich in der Zeitung steh’n.

Auf dem Friedhof dann, in aller Stille,
Versenkt man meinen roten Sarg;
Und esse innendrin – mein letzter Wille:
Feingebäck mit Erdbeerquark.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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It’s Braining Cats And Boots

28 Jan

Animation by Henry Edmonds, with music by Robert Clouth.

via: MakeMeFries

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Mayan Multiplication

27 Jan

Already infected? Here you can find out how the Abacus works.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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It’s art, isn’t it?

26 Jan

Welcome to Miami!

It is always good to know that self-regulating and self-referring regulations are not only a speciality of German bureaucrats. And by the Milky Way: «How would people know who to call to report a missing notice, if the phone number is on the notice itself?» It’s art, isn’t it?

via: The Agitator

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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The Day I Met Dave

26 Jan

Eigentlich ein schicker Plot für einen Naßrasiererwerbespot. Wiedemauchsei: Es sind lohnens- und sehenswerte anderthalb Minuten.

via: Geekosystem

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Photograph taken by Sandra Lousada at the first Mark Rothko exhibition held in the UK at the Whitechapel Gallery in 1961

21 Jan

Wikipedia about Mark Rothko
Sandra Lousada’s Website

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Geheimnisse religiöser Spiritualität (2)

19 Jan

Photo by Dirk Reinartz

Dirk Reinartz in Wikipedia

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Geheimnisse religiöser Spiritualität (1)

19 Jan

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Gregor Krisztian: «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

15 Jan

Gregor Krisztian signiert

Gregor Krisztian signiert

Man sagt, daß der Künstler vor nichts mehr Angst habe, als vor einer vollständig weißen Leinwand zu stehen – und nicht zu wissen, was er malen soll. So sei, so sagt man scherzhaft weiterführend, die Technik des Grundierens entstanden: «Egal was, Hauptsache, da ist schon mal was drauf!»

Steht man vor den gerahmten Exponaten, die die Studenten der Klasse von Prof. Gregor Krisztian anläßlich ihrer Semesterschau regelmäßig an der Hochschule RheinMain präsentieren, so kann man zunächst leicht den Eindruck gewinnen, als handele es sich hierbei um «Kinderkram». Die Scribbles (so nennt man skizzierte Ideenentwürfe in der Werbefachsprache) konkurrieren immerhin mit endproduzierten Plakaten, Büchern, Filmen und Websites. Nicht einfach, sich für ungeputztes Gemüse zu interessieren, wenn am selbigen Ort zur selben Zeit überall fertige Speisen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gereicht werden.

Diese nicht sonderlich durchreflektierte Grundeinstellung dürfte sich jedoch spätestens dann schlagartig ändern, wenn man das Glück (oder das Pech) hat, vor einem leeren Scribble-Bogen zu sitzen; und sich mit folgender Aufgabe konfrontiert sieht: «Entwickeln Sie ein Landschaftsbild in fünf verschiedenen Einstellungen, das einem prima dabei behilflich ist, ein ungemein schickes Automobil zu verkaufen.» Oder, um die Sache noch erheblich zu verschärfen: «Leute, wir haben ein neues Waschmittel am Markt zu plazieren. Wie Ihr alle wißt, ist das Zeug genauso gut oder genauso schlecht, wie jede andere bereits etablierte Waschsubstanz auch, aber dennoch müssen wir diesem neuen Pülverchen ein unverwechselbares Gesicht geben. Und nun viel Spaß!» Wer nach mehreren Wochen lediglich mit abgekauten Nägeln aber noch vor einem weißen Blatt sitzt und schwitzt, der hat zumindest schon mal eine Idee davon bekommen, wie genial Markenkreationen wie beispielsweise «Ariel. Nicht nur sauber sondern rein»; «Der weiße Riese. Seine Waschkraft macht ihn so ergiebig»; «Die Vizir-Ultra-Kugel bringt die Waschkraft direkt in das Herz Ihrer Wäsche»; oder: « Unser Bestes von Persil. Da weiß man, was man hat. Schönen guten Abend» sind. Alles ziemlich geniale Einfälle. Wobei die jeweilige Zeit, in der die jeweilige Marketingstrategie zum Tragen kam, zu berücksichtigen ist. Ich weiß nicht, ob sich ein Flüssigputzmittel mit dem Markennamen «Der General» heute noch am Markt einführen ließe. Damals, kurz nach dem Krieg, war das was ganz anderes. Der Gedanke, daß sich der überlebende Teil der Kriegsgeneration der Verlockung, sich für kleines Geld einen echten General als preußisch durchdeklinierte Putzhilfe ins Haus holen zu können, nicht hatte widerstehen können, klingt irgendwie nachvollziehbar. Und, da wir gerade beim Thema sind: Steckt in Ariel nicht assoziativ irgendwie auch das Wort, ähm räusper: Arier? So wie in VegetARIER auch? Glauben VegetARIER vielleicht nur deshalb, daß nur sie ganz allein ganz genau wissen, was für den Rest der Welt gut ist?

Doch bevor ich endgültig vom Thema abkomme und mich meiner Lieblingbeschäftigung Öko-Bashing vollends hingebe, will ich mich zügeln, besinnen und feststellen, daß mit dem Eintritt des zukünftigen Agenturjungkreativen in den Ideenfindungs- und Visualisierungskurs von Prof. Gregor Krisztian an der Hochschule RheinMain eine neue Zeitrechnung beginnt. Es beginnt die Zeit des Nachdenkens und Assoziierens, der eingehenden Gesellschaftsanalyse, des Vergleichens und Einordnens, des strategischen Denkens und Handelns. Nicht nur für Architekten gilt: Was auf dem Reißbrett nicht entworfen wurde, kann später auch nicht gebaut werden.

Im späteren Agenturbetrieb werden Kreative, die besonders gut Ideen visualisieren können, auch Storyboarder genannt. Richtig gute Storyboarder sind rar, begehrt – und werden gehätschelt und gepeppelt. Von ihnen hängt es nämlich ganz wesentlich ab, ob die Agentur in der Lage ist, ihren Kunden eine Idee zu verkaufen – oder eben nicht. Nachfolgend der Blick auf eine Doppelseite des Buchs «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi». Ist es ein Zufall, daß der Protagonist in dem Scribble für einen Automobilspot ein bißchen wie Daniel Craig (alias 007) aussieht? Und daß die Geschichte in London angesiedelt ist? Und daß man in die weibliche Figur hinter dem Schreibtisch M hineinassoziieren kann? Selbst wenn die Akteure später nicht wie Daniel Craig oder M aussehen, so erhöhen solche visuellen Kniffe die Chance erheblich, daß der Kunde das Grundsätzliche in der Idee erkennt – und abnickt.

Von seinem ersten Buch «DuMont Handbuch: Layoutschule» haben sich von 1984 – 1996 insgesamt 27.000 Exemplare verkauft. Gregor Krisztians zweites Buch, das er gemeinsam mit Nesrin Schlempp-Ülker verfaßte, «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi», aus dem Mainzer Verlag Hermann B. Schmidt, ist seit 1998 auf dem Markt und kann mit einer bisherigen Gesamtauflage von 35.000 Exemplaren glänzen. Hier ist in beiden Fällen jeweils von einem echten Bestseller zu sprechen. Oder auch von einem Standardwerk, um das man nicht herumkommt, will man die Visualisierung von Ideen in aller Ernsthaftigkeit betreiben.

Gregor Krisztian ist u.a. Mitglied im Deutschen Designer Club – DDC.

Bezugsquelle

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Michael DeLucia: «Metamorphosen eines Warenkorbs»

11 Jan

Website: Michael DeLucia

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Alex Hefter: «Erzählerische Fotografie in Schwarzweiß»

9 Jan

Papst Johannes Paulus II

Wall 1

Chefs de Pastis NYC

Multitalent Alex Hefter ist Grafiker, Unternehmenskommunikator in Sachen ZDF sowie Schweizerisches Fernsehen und – Fotograf. Die kleine vorstehende Auswahl belegt, daß Alex Hefter mit seinen beiden Leica Ms ganz entspannt die Bildsprache der klassischen Schwarzweißreportage hegt und pflegt. Sie erinnern in ihrer Form und Ästhetik an die Stilistik eines Pedro Meyer, René Burri oder auch Peter Keetman.

Website Alex Hefter

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Nick van Woert: «Spittoon»

7 Jan

Website Nick van Woert

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Das PRADA-Häschen von Karl Lagerfeld

7 Jan

Source unknown.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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DDC-Werkstattbericht: «Ein Besuch bei Thomas Rempen»

6 Jan

Überpünktlich stehe ich eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit um 05:15 Uhr vor Prof. Olaf Leus Tür – und vertreibe mir die restliche Wartezeit damit, ein paar Fotos von jener Umgebung anzufertigen, in der ich zu meiner Jugendzeit den Hund ausführte. Es sei jedoch hinzuzufügen: Zu wesentlich zivilisierteren Tageszeiten.

Auf unserer Fahrt ins Münsterland haben Herr Prof. Leu und ich viel Zeit zum Diskutieren. Unter anderem darüber, was originär und was originell ist. Das Schicksal findet Gefallen an unserer Diskussionsführung, sodaß wir dank eines ausgiebigen Staus nicht nur die Möglichkeit bekommen, unsere unterschiedlichen Ansichten weiterführend und bis in den letzten Winkel auszutauschen, sondern werden zudem durch malerische Landschaften geführt, die uns harmonisch auf die Vorzüge ökologisch ausgerichteter Landwirtschaft vorbereiten.

Nun haben wir Thomas Rempens Hofgut Ashege erreicht. Im Hintergrund ist Peter Zizkas rotes Jacket wahrzunehmen. So wie Günther Fielmann oder Karl Ludwig Schweisfurth hat sich auch Thomas Rempen der ökölogischen Landwirtschaft verschrieben. Um prizipiell in Erfahrung zu bringen, wer in aller Grundsätzlichkeit Thomas Rempen ist, dem sei die Lektüre dieses Artikels aus Die Welt ans Herz gelegt.

Herzliche Begrüßung: Prof. Olaf Leu und Thomas Rempen. Im Hintergrund Ursel Schiemann und Dagmar von Grolman.

Mit klarem Blick: Tassilo von Grolman.

Thomas Rempen blättert im So-war-es-vorher-Booklet.

Der Hausherr referiert über die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die er nach der Übernahme von Hofgut Ashege hatte vornehmen müssen. Links im Bild: Martin Breuer.

Weitere DDC-Werstatt-Besucher treffen ein.

Beispielsweise DDC-Vorstandmitglied Niko Gültig, der hier von Erika Koch begrüßt wird.

Thomas Rempen im Gespräch mit Silvia Olp; und Niko Gültig begrüßt im Beisein von Dagmar von Grolman Martin Breuer.

Prof. Olaf Leu im Gespräch mit Niko Gültig.

Die Vorzüge ökologischer Landwirtschaft sind überall gut zu sehen: Sogar die broccoliesken Anabelle Hortensien in ihrer verherbstlichsten Form vermögen es unter diesen Voraussetzungen, über sich hinauszuwachsen.

Martin Breuer verteilt unsere Trinkgefäße.

Das Gesprächsthema zum Auftakt des Werkstattbesuchs ist schnell gefunden: Thomas Rempen erzählt aus seinem Werberleben. Immer noch legendär, obwohl lange zurückliegend: «Rempens erste Mazda-Anzeige». Thomas Rempens Agentur hatte damals frisch den Mazda-Etat gewonnen und so fuhr er, wie es sich damals noch gehörte, eben einen Mazda – und mit diesem leicht unvorschriftsmäßig mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Autobahnbaustelle. Den Bußgeldbescheid druckte er inklusive Beweisfoto mit eben jener Headline, nämlich «Rempens erste Mazda-Anzeige», doppelseitig in der W&V ab, womit er nicht nur den Lacher auf seiner Seite hatte, sondern jedem unmißverständlich zu verstehen gab, was es aus der Sicht eines Thomas Rempen bedeutet, kompromisslos Werbung zu betreiben.

Herr von Grolman bekommt es von Silvia Olp tüchtig eingeschenkt, und zwar durch eine Teekanne aus dem Hause Tassilo von Grolman Design. Tröpfchen für Tröpfchen voller Qualität.

Ein Blick durch das Küchenfenster nach draußen. Im Vordergrund drei positiv zu adjektivierende und mit einigen Lichtpunkten versehene Flaschen Olivenöl.

Ein weiteres Bildbeispiel für die Richtigkeit der These: «Vordergrund – Bild gesund». Einerseits. Eine Alternativ-Bildunterschrift wäre andererseits: «Mit subtiler aber dennoch beharrlicher Strahlkraft bereichert die Sonne den sich im Vordergrund befindlichen starken Baumast mit herrlichen Sonneneinstrahllöchern, die nur eines verkünden, nämlich daß hier gerade eine Delegation von DDC-Mitgliedern tagt.»

Diese Reimregel läßt sich im Interesse einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Bildberichterstattung variieren: «Vordergrund mit Sachen – und der Mensch (Peter Zizka) muß lachen».

Was noch niemand am Tisch so recht glauben möchte, ist die Tatsache, daß es immer hipper wird, sich in die Fingerspitzen kleine Magneten einoperieren zu lassen. Noch lachen wir und Heiner Stüber darüber, wenn aber die ersten auf diesem Wege umoperierten Rentenbeitragszahler vom nächstbesten Vollmond ohne Schutzanzug in den Kosmos gesogen werden, wird der Spaß aufhören – und der Bundestag dieses Thema ernsthaft diskutieren.

Nur allzu gerne möchte wir in Erfahrung bringen, was es mit «tasch me» auf sich hat. Etwa magnetische Fingerkuppen?

DDC-Fotografin Erika Koch in Aktion.

«Nach dem Essen sollst Du Dich bewegen – oder vorher noch ein wenig reden.» (Zitat von Winston Churchill)

Wie vorstehend.

Wendet man seinen Blick von dem Cover eines Bildbandes über Gerhard Richter um ca. 90° nach oben, so blickt man direkt durch die riesige Wohnzimmerglasscheibenfront auf ein Motiv, das von Gerhard Richter schon einmal (weniger farbig) gemalt worden sein könnte. Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier konnte vor diesem Hinter- bzw. Vordergrund der Versuchung nicht widerstehen…

Senkt man im Anschluß daran wieder sein Haupt und widmet seine Aufmerksamkeit nunmehr einem Früchte-Ensemble, das sich direkt neben besagter Richter-Publikation angesiedelt sieht, so verbindet man mit diesem Eindruck zwangsläufig den Namen Hans Hansen – und drückt den Auslöser seiner Kamera instinktiv ein weiteres Mal.

DDC-Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu im Gespräch mit DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig über die visuelle Strahlkraft der DDC-Farbe Gelb.

Thomas Rempen zeigt uns zunächst seine Speisetiere: Gänse, Hühner, Schafe.

Ein kurzer Pfiff und schon kommen sie ans Gatter: Rempens Lämmermütter.

Verfügen über großzügig bemessene Auslauf- und Weideflächen: Rempens Coburger Fuchsschafe.

Und immer wieder erhält die DDC-Delegation Erläuterungen aus erster Hand.

Sind höchstwahrscheinlich längst verdaut: Rempens Biogänse.

Frei nach Picasso: eine Friedensgans aus dem Hause Rempen.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Außenansicht.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Innenansicht.

Hier bekommen Dressurpferde die Möglichkeit, ihre Schrittechnik zu verfeinern. Ein DDC-Delegationsmitglied ergreift spontan die Gelegenheit, sich temporär in die Rolle eines solchen Dressurpferdes zu versetzen.

Zur Zeit sind die Ställe leer, da die Pferde das gute Wetter nutzen, um auf den Feldern frische Luft zu schnappen.

Stallungen, in denen man im wahrsten Sinne des Wortes vom Fußboden essen kann.

Thomas Rempen erläutert abschließend im Kurzdurchlauf die vielen zu bewältigenden Arbeitsabschnitte, die es zu durchlaufen galt, um seinen Hof in den jetzigen Aktivzustand zu versetzen.

And finally: A Landebahn has to be created in order to ermöglich Thomas Rempens Self-Made-Apfelkuchen a proper touchdown. Eine Vorgehensweise die auch Prof. Olaf Leu voller Vorfreude nur gutheißen kann.

Und selbstredenderweise dürfen Olaf Leus «Bilanz-Bände» (rot und blau) nicht fehlen. Auf Seite 107, 2. Bilanz-Band (blau), steht im letzten Absatz: «Herb Lubalin wurde nur 63 Jahre alt, und so war es für mich eine große und tief empfundene Ehre, meinen 1969 geschriebenen Artikel jetzt als Nachruf in PRINT vorzufinden. Sehr ungewöhnlich, dafür eine deutsche Stimme zu verwenden, verständlich aber vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, daß amerikanische Kollegen in mir einen mit Herb Lubalin Vertrauten sahen. Jedenfalls hinterließ er die wohl wichtigste Aussage, die auch heute – und gerade heute – noch immer Bestand hat: Das menschliche Gehirn gleicht einem Warenhaus visueller Informationen, man braucht sie zur Schaffung neuer visueller Konzeptionen.»

Thomas Rempens «Gehirnwarenhaus» ist, so viel dürfte sich jedem am heutigen Tage erschlossen haben, nach wie vor in einer Weise mit visuellen Informationen vollgestopft, daß ihm die Ideen zur Schaffung neuer – nicht nur visueller sondern ganzheitlicher – Konzepte bis zum jüngsten Tage nicht ausgehen werden.

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Valerie Hegarty: «First Harvest In The Wilderness With Woodpecker»

6 Jan

Website Valerie Hegarty

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Wie man sich die Zukunft eben immer so vorstellt

5 Jan

Als Cyrano de Bergerac die Augen wieder öffnete, mußte er feststellen, noch nicht das Zeitliche gesegnet zu haben, wohl aber erkennen, daß sowohl Farbe als auch Form seines äußeren Erscheinungsbildes ganz offensichtlich einem signifikanten Änderungsprozeß unterzogen worden waren. Auch war er sich nicht sicher, ob seine Fähigkeit, kraftvolle Monologe zu verfassen, von den beiden Kindern goutiert werden würde. Aber irgendwas mußte er schließlich tun.

***

Wie soll ich’s halten künftig?
Mir einen mächtigen Patron entdecken
Und als gemeines Schlinggewächs dem Schaft,
An dem ich aufwärts will, die Rinde lecken?
Durch List empor mich ranken, nicht durch Kraft?
Nein, niemals! Oder soll ich, wie so viele,
Ein Loblied singen auf gefüllte Taschen,
Soll eines Hofmanns Lächeln mir erhaschen,
Indem ich seinen Narren spiele?
Nein, niemals! Oder soll ich Kröten schlucken,
Auf allen vieren kriechen, gleich dem Vieh,
Durch Rutschen wund mir scheuern meine Knie’,
Kreuzschmerzen leiden durch beständ’ges Ducken?
Nein, niemals! Soll ich einem Schäfchen gleichen,
Um selbst mir eins in Trockene zu bringen?
Soll Honig streun, um Zucker einzustreichen,
Und unermüdlich Weihrauchfässer schwingen?
Niemals! Soll ich als lust’ger Zeitvertreiber
Nach großem Ruhm in kleinem Kreise spähn,
Damit sich von den Seufzern alter Weiber
Des Dichterschiffleins schlaffe Segel blähn?
Niemals! Für meine Verse dem Verleger,
Der sie mir druckt, bezahlen runde Summen?
Niemals! In der Verbrüderung der Dummen
Gefeiert werden als der Bannerträger?
Ein einziges Sonett wie ein Hausierer
Vorzeigen, statt noch andre zu verfassen?
Niemand talentvoll nennen als die Schmierer?
Vor jedem Litteratenklatsch erblassen
Und eifrig forschen: Werd’ ich anerkannt?
Hat der und jener lobend mich genannt?
Niemals! Stets rechnen, stets Besorgnis zeigen,
Lieber Besuche machen als Gedichte,
Bittschriften schreiben, Hintertreppen steigen?
Nein, niemals, niemals, niemals! – Doch im Lichte
Der Freiheit schwärmen, durch die Wälder laufen,
Mit fester Stimme, klarem Falkenblick,
Den Schlapphut übermütig im Genick,
Und je nach Laune reimen oder raufen!
Nur singen, wenn Gesang im Herzen wohnt,
Nicht achtend Geld und Ruhm, mit flottem Schwunge
Arbeiten an der Reise nach dem Mond
Und insgeheim sich sagen: Lieber Junge,
Freu’ dich an Blumen, Früchten, selbst an Blättern,
Die du von deinem eignen Beet gepflückt!
Wenn dann vielleicht bescheidner Sieg dir glückt,
Dann mußt du nicht ihn teilen mit den Vettern;
Dann darfst du König sein in deinem Reiche,
Statt zu schmarotzen, und dein Schicksal sei,
Wenn du der Buche nachstehst und der Eiche,
Nicht hoch zu wachsen, aber schlank und frei.

Das Reclamheftchen kaufen.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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James Rizzi Is Dead! Long Live Colin Johnson!

5 Jan

Colin Johnson

via: BLDGWLF (Building a Wolf)

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Joseph Beuys mittels Werbung ins Mainstreamige übersetzt: «Big Fat Sound»

5 Jan

Denn sie wussten nicht, was sie tun: Auf einer SPD-Feier im Schloß Morsbroich geriet die mit Filz, Fett und Pflaster versehene «Badewanne» von Joseph Beuys zufällig in die Hände von zwei Genossinnen. Die schrubbten den versifften Zuber, bis er glänzte. Der Zorn über den Kunstfrevel traf jedoch nicht die Täter.

Der komplette Text von Johanna Lutteroth auf einestages.

P.S.: Es wundert uns ja schon schwer, daß dieser Artikel nicht umgehend von Eva Beuys per «Einstweiliger Verfügung» vom Netz genommen wurde. Was ist los? Ist sie gerade krank? Oder hat ihr Oda Jaune inzwischen den Rang abgelaufen?

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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