Archive | Nahrungs- ergänzungsmittel RSS feed for this section

Emily Evans: «Testicles On A Plate»

18 Jan

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Die britische Künstlerin Emily Evans hat sich beruflich auf die Anfertigung von Illustrationen im medizinischen Bereich spezialisiert. Wenn man geistig entsprechend geeicht ist, so ißt der Weg zu einer histologischen Porzellangeschirredition, die Motive von männlichen Hoden im mikroskopischen Querschnitt zeigt, nicht mehr soo weit. Und der Gedanke, sich auf diese Weise die Eier seines geliebten Feindes servieren zu lassen, um sich beispielsweise bei Tische stil- und artgerecht über die Ersatzhoden Heinrich VIII (zwei Eier im Glas, in Marmite badend) entsprechend schmatzend herzumachen, entspricht nicht nur dem aufgeklärten Zeitgeist einer nach Gewinnmaximierung strebenden Gesellschaft sondern ist zudem auch unter intellektuellen Gesichtspunkten verlockend. Zumindest wenn man darüber hinaus ein ausgeprägtes kulinarisches Faible für Sauereien wie Kalbsbries, Kutteln, Schafshirn, Fischaugen und ähnliches hegt und pflegt.

via: Cakehead Loves Evil

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Aki Kaurismäki: «One Rare Interview» (1990)

15 Jan

Next time you’ve been asking yourself how life might be, up there in Finland, just watch this interview again, and again, and again, … and in the end you might know …

Information about Aki Kaurismäki.

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Marktfrisch: «Das Kochbuch zum Wiesbadener Wochenmarkt»

28 Dec

Das Wiesbadener Wochenmarkt-Kochbuch von Nicola Böhme

Was gibt es schöneres als einen ergiebigen Spaziergang über den Wiesbadener Wochenmarkt, um nach aromatischen Preiselbeeren, schmackhaften Birnen und saftigem Rotkraut für das kurz zuvor im Kurpark frisch und eigenhändig geschossene Wildschwein zu suchen? Gibt es da noch etwas? Ja, da gibt es noch etwas: Das Kochbuch Marktfrisch von Nicola Böhme aus dem renomierten Tre Torri Verlag.

Der Wiesbadener Wochenmarkt belebt jeden Mittwoch und Samstag von 7 bis 14 Uhr das Dern’sche Gelände im Herzen der Stadt. Er ist fester Bestandteil der Landeshauptstadt, genauso wie beispielsweise das Kurhaus, die russisch-orthodoxe Kapelle, der Kochbrunnen, die Marktkirche, das Opelbad oder die Betriebskantine des Statistischen Bundesamtes, das architektonisch mit einem lupenreinen 1950er-Jahre-Bauhaus-Look aufwarten kann – und in der das tägliche Arbeitsleben exakt soo wie zur damaligen Zeit abläuft. Ein lebendiges Museum ohne Bildungsauftrag, sozusagen.

Doch zurück zum Kochbuch Marktfrisch: Es präsentiert rund 100 einfache, bewährte und schmackhafte Rezepte, die die Lust wecken, Fülle, Vielfalt und Marktfrische auf dem eigenen Herd vermehrt verarbeiten zu wollen. Nicola Böhme, Kolumnistin des Wiesbadener Kuriers, porträtiert zweiundzwanzig nach Jahreszeiten sortierte Marktprodukte: Von frischen Kräutern, über Pilze, Eier, Fleisch bis hin zu zahlreichen Obst- und Gemüsesorten. Die Produktportraits und Rezepte werden durch hilfreiche Tips, Tricks und Anekdoten der hiesigen Marktbeschicker ergänzt.

Aber auch nachts, wenn der Wochenmarkt längst wieder eingepackt und abtransportiert ist, spielt marktfrisches «Gemüse» vor der Kulisse der Wiesbadener Marktkirche abermals eine große Rolle, wenngleich es mehr von pyrotechnischer Natur ist.

Die Idee zu dem Buch entstand, als die Autorin Nicola Böhme erfuhr, daß Leserinnen und Leser mit ihren Rezept-Kolumnen an den Marktplatz-Ständen vorstellig wurden, um die entsprechenden Kochzutaten einzukaufen. Hier ist eine so-called sneak preview in das Kochbuch möglich.

Marktfrisch erscheint in der Reihe «Hausgemacht» aus dem Wiesbadener Tre Torri Verlag und kann für 19,90 Euro in der Tourist-Information am Marktplatz oder ganz bequem im Online-Shop auf wiesbaden.de erworben werden.

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China Gunpowder: «Ever Been Shot To Be Teapot?»

17 Dec

via: AnOther

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hj kropp: «Pharmakarma»

17 Dec

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Will man sich mit dem Künstler hj kropp sachgerecht auseinandersetzen, so bleiben einem eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man kommt gezwungenermaßen auf mehrere DIN-A-4-Seiten oder man faßt sich so kurz wie möglich – und beschreibt lediglich mit ein paar Worten das zwingend Notwendige. Wir stürzen uns auf die zweite Alternative: hj kropp ist zweifellos überdurchsnittlich intelligent (davon zeugen seine Texte), und so analysiert er immer wieder die unterschiedlichsten Kunstrichtungen, um diese gewonnenen Erkenntnisse stilsicher in die eigenen Arbeiten einfließen zu lassen. Das geht quer durch die Malerei und macht beispielsweise auch vor der Aufgabenstellung einer fiktiven Cover- bzw. Umschlaggestaltung (siehe oben) nicht halt.

Mit seinen beiden neuesten Arbeiten Kritzelfigura 1&2 knöpft er sich entspannt die Herren Jean Cocteau und Jean Dubuffet vor, dreht ihren Strich zusammen mit einer ordentlichen Portion Humor kräftig durch den Fleischwolf und erzielt so jene kreative Tiefe, die es einem ermöglicht, in seinen beiden «Kritzelwerken» immer weider neue Details und Anspielungen zu entdecken.

Seinen Malblock nennt er: «exhibition for knowBODY – a visual sketchBLOG by hj.kropp». Ein gelegentlicher Besuch sei unseren Leserinnen und Lesern unbedingt ans Herz gelegt.

via: artfusion

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Time Is Rush – Time Is Breakfast

10 Dec

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This May Be How Kobe Beef Is Made

7 Dec

We do miss a little bit the idea that the Kobe cows will be drowned in Mozart’s music as well. So, not exactly perfect but far more better that any other alternative – seen from a cow’s perspective…

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Desire Obtain Cherish: «I can’t wait till I grow up, get married, have two kids, spend more money than I make, take xanax, and tell everyone how happy I am ;)»

1 Dec

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Website Desire Obtain Cherish
via Thaeger

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F L Fowler: «Fifty Shades Of Chicken»

25 Nov

Now and finally, the sado-maso-or-whatsoever-book has got its proper satire, and is – as we might suggest – a useful cookbook as well: Fifty Shades Of Chicken. What this is all about? Just take a deep breath and look into this highly entertaining and most viral promotion film(chen):

Interested? All you need to do is to pay Fifty Shades of Chicken a visit. Well, we hope that the recipes of the fifty chicken dishes have not been created for masochists only … ’cause one of them, you know, is called Mustard-Spanked Chicken. This should tell us something.

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Marilyn Monroe: «Dear Mr. von Fuehlsdorff»

12 Nov

Marilyn Monroe, im Februar 1962, ein halbes Jahr vor ihrem mysteriösen Tod, bedankt sich bei einem deutschen Diplomaten für die Lieferung eines Champagners – passenderweise auf champagnerfarbenem Papier: «Dear Mr. von Fuehlsdorff, Thank you for your champagne. It arrived, I drank it, and I was gayer» gayer, das heißt so viel wie verrückter, lustiger, auch: liederlicher.

M. von Fuehlsdorff hieß eigentlich Volkmar von Zühlsdorff, möglicherweise ein Wortspiel Marilyn Monroes mit den Begriffen «Gefühl» und «Füllen» bzw. «Abfüllen». Weiterlesen auf zeit.de.

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Der Kühe und Haie fliegerische Künste im vergleichenden Test

10 Nov

Photo: montereybayaquarium.org

Am 26.10.2012 berichtete u.a. welt.de: «Kleiner Hai fällt vom Himmel auf Golfplatz». Etwas genauer: Am zwölften Loch stürzte ein kleiner, zappelnder Leopardenhai vom Himmel. Wie das passieren konnte? Bißwunden nahe der Rückenflosse des Tieres deuten möglicherweise auf Greifspuren eines Raubvogels hin, der mit Heißhunger auf eine schmackhaft zubereitete Haifischflossensuppe besagten Fisch aus dem Pazifik geangelt, ihn jedoch beim Flug auf dem Weg zum Kochtopf versehentlich fallengelassen haben will, so die Club-Sprecherin des San Juan Hills Golf Club im nachhinein spekulierend.

Allerdings, und das ist hier das Wichtigste, überlebte der Hai seinen Trip durch die Lüfte souverän und wurde von seinem Finder wieder seinem natürlichem Lebensraum zugeführt: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er eben was erzählen…

Hunger war wohl offensichtlich ebenfalls im Spiel, als vor vielen Jahren eine Meldung durch die Vermischtes-Rubriken der Weltpresse und auch die des Tagesspiegel geisterte, nämlich, daß angeblich eine aus heiterem Himmel fallende Kuh ein japanisches Fischerboot versenkt habe. Russische Soldaten hatten wohl, so wurde vermutet, einige ahnungslose Kühe zu einem atemberaubenden Rundflug mit ihrem während des zweiten Weltkrieges noch als modern einzustufenden Transportflugzeug eingeladen, dies jedoch mit dem sinnigen Hintergedanken, sie nach Landung sowie fachgerechter Zerkleinerung gut gebraten zu verzehren.

In der Luft hätten sich die flugunerfahren Tiere aber nicht so richtig an die geltenden Vorschriften gehalten, seien nicht richtig angeschnallt gewesen, hätten unbedingt zeitgleich mal aus diesem und zeitgleich mal aus jenem Fenster schauen müssen, wodurch das Flugzeug letzlich in eine instabile und höchst gefährliche Torkelflugbahn geraten sei. Der Absturz drohte. So öffneten die seit Monaten soldlosen Soldaten die Ladungsklappen und machten den zukünftigen Inhalt ihrer Speisekammer schweren Herzens mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des freien Falls über offener See vertraut. Dabei habe ein Tier unbedingt den Klassenclown spielen müssen, sei ausgeschert, wodurch es im Endeffekt – gleichsam lasergesteuet – zunächst das Deck und sodann den Rumpf eines japanischen Fischerbootes sorgfältig durchschlug und, für einen Volltreffer charakteristisch, zeitnah versenkte. Diese Kühe, Sie ahnen es bereits, haben trotz ihrer beeindruckenden Reise, allerdings nichts mehr zu erzählen, was zu ersten Punktabzügen führt.

Auch Meerschweinchenreport konnte sich diesen journalistischen Leckerbissen keinesfalls entgehen lassen – und berichtete brav und artig hier.

Dann etablierte sich jedoch die Annahme, daß es sich hierbei lediglich um eine erfundene Geschichte handele, die ein unbekannter Freigeist beim Darwin Award eingereicht haben will, um in diesem Kreise mit dieser Nummer ungewöhnlichen tierischen Ablebens zu reüssieren. Von dort habe sich die Angelegenheit dann angeblich über dunkle Kanäle und den Schreibtisch der amerikanischen Botschaft in Russland ihren Weg in die weltweite Medienlandschaft gefräst.

Der Haken ist nur, daß wir das soo nicht glauben möchten. Schließlich beschreibt der Darwin Award Vorfälle, bei denen sich Menschen Kraft ihrer eigenen und höchst übergeordneten Dummheit ins Jenseits befördert haben. Bei der hier gegenständlichen Geschichte sind die zur Verleihung des Darwin Awards zwingend notwendigen Voraussetzungen aber nicht gegeben, da lediglich einigen tierischen Milchproduzenten auf zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Weise der Löffel abgenommen wurde. Menschen, und nur an diese kann diese begehrte Auszeichnung postum feierlich verliehen werden, kamen bei diesem Ereignis nicht zu Schaden.

Ergo: Ob nun frei er- oder tatsächlich stattgefunden, seinen Ursprung wird diese Story sicherlich nicht auf dem Portal des Darwin Awards genommen haben, zumal die einzige Geschichte, die auf dieser Seite unter der Überschrift «Cow Bomb» firmiert und in die eine bedauernswerte Kuh involviert ist, von einem Landwirt berichtet, der, getrieben durch seinen nicht zu bändigenden Forscherdrang, seinem stark flatulierendem Wiederkäuer im richtigen Moment ein brennendes Streichholz an den After hielt – eine Vorgehensweise, die er einerseits stante pede mit dem Leben bezahlte und ihn andererseits u.E. durchaus zu einem würdigen Anwärter auf den Darwin Award macht.

Fazit: Haie sind gegenüber Kühen in der Disziplin des unfreiwilligen Fluges ob ihrer seitlichen Schwimmflossen, die es ihnen erlauben ein bißchen wie ein Segelflugzeug zu agieren, klar im Vorteil, wodurch sich die Überlebenschance im Vergleich zu ihren euterbewehrten Konkurrenten deutlich erhöht. Außerdem, und das ist ein nicht zu vernachlässigender Punkt, produzieren Haie weniger CO2, ein Umstand, der Claudia Roth darüber nachdenken läßt, als vielbeschworene Vorreiterin in Sachen Treibhausgasvernichtung ihren nächsten Mallorca-Flug innerhalb der Magenwände eines neuzuzüchtenden Flughais zu absolvieren – eine, wie wir finden, gar nicht mal soo unflotte Idee.

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Harald Schmidt: «Die fünf wichtigsten Fische»

10 Nov

Nüchtern, kühl, nordisch klar, so rechnet und stellt uns Harald Schmidt die fünf wichtigsten Fische vor.

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Henkell Trocken hält trocken!

3 Nov

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Während sich Otto-Normalverbraucher zum Aufnahmezeitpunkt seinen Weg mit Regenschirm bewaffnet durch die von oben herabregnenden Fluten bahnt, so hat dieser Giebelläufer gut Lachen, bleibt er doch durch die belebende und zugleich trockene Strahlkraft des Henkell-Trocken-Mutterhaus-Schriftbanners in aller Wahrhaftigkeit im Trockenen, wie dieses Foto unseres Redaktionsfotografen beweist.

Für ihn war das keine leichte Aufgabe, standen ihm für das Erfassen der Situation, das Entfernen des Objektivschutzdeckels, die Aktivierung des Kamerastromkreislaufes, die Entriegelung der Telezoomfunktion sowie das zielsichere Fokussieren nur wenige Sekunden zur Verfügung, weil: Gerade unterwegs im Stadtbus.

Denn schon kurz darauf versperrte ihm bereits eine dichte und hübsch vorbeihuschende Baumfront die weitere Sicht auf das Motiv. In einem nassen EWSE-Bus hätte er dieses extrem kleine Zeitfenster sicherlich nicht so sinnvoll und erfolgreich nutzen können.

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«Sopchuck» wäre ein ausgezeichneter Markenname für eine kräftefreisetzende und somit aus Chuck Norris gefertigte Gemüsesuppe

11 Oct

Während «Flopchuck» hingegen ein prima Markenname für aus Chuck Norris gefertigte Flip Flops wäre. Ist aber nur so ein Gedanke.

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Wir möchte ganz besonders auf die schmackhaften und hochwertigen Produkte aus dem Hause Gut Zum Leben aufmerksam machen. Dort haben wir uns das Gemüsebrühefoto ausgeliehen, was uns bisher, wie wir finden, außerordentlich gut bekommen ist.

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Jack Daniel’s: «Humanity And Civility For President!»

29 Sep

Patrick Wensink: «Broken Piano For President»

Remember the famous Jack Daniel’s ads teaching us that the people who are integrated into the process of manufacturing good Old No.7 do have time, time, time and time? Now the Tennessee based distillery used another unique opportunity to prove that nothing about this has changed in the meantime – and that the possession of time, time, time and time seems to be the most important ingredient when creating and showing relaxation is at stake. When lawyers of the popular whiskey brand spotted the cover of Patrick Wensink’s new book «Broken Piano For President», it looked suspiciously like the famous black and white label used on bottles of Jack Daniel’s. But rather than issue threats, the company’s lawyers sent him what the author described as perhaps the world’s most polite cease-and-desist letter, in which they even went so far as to offer to help pay for redesigning the book’s cover:

Jack Daniel’s Nicest Cease-And-Desist Letter

The letter came to light after Patrick Wensink posted it on his website. As the story went viral, one unforeseen consequence has been a host of publicity for his new novel. The book went to the top of the Amazon satirical books chart and was the number six bestseller overall. His website hits jumped from 20 a day to 200,000 in three days.

Reading the interessting discussion on Patrick Wensink’s blog we like to quote a longer part from Jonathan Lambert’s comment: «Besides, from a legal standpoint, there’s only one real question with regards to JD, and that’s, “What would they do if the party said no?” Assuming they have legal ground to stand on, what do you think their reaction would be? Would they still be cool if the party said, “no thanks,” and moved on? That’s an interesting question. In any case it’s somewhat astounding that we’re living in a legal world where politely asking isn’t the norm — where a company acting like a gentlefolk is a newsworthy item. My sincere gratitude to JD for acting out their company values, because this kind of decency and conduct is very becoming an American original. Or maybe the lawyer was just drunk. Either case, with so many aggressive legal assertions, and patents and trademarks effectively broken, it’s awesome, and encouraging, to see this. On a notion, I should add that I think there is a profound lesson here for companies that interact with customers (aka, all companies)».

Without doubt, this whole thing went positively viral for both the author Patrick Wensink and the company Jack Daniel’s: NPR’s Weekend Edition, The New York Times, Time Magazine, Forbes, The New Yorker, Boing Boing, The Atlantic, Business Week, The Telegraph, Yahoo’s Trending Now, Yahoo News (x2), Mashable, Mashable (interview), Business Insider, GalleyCat, The Huffington Post, ABA Journal (American Bar Association), Ain’t It Cool News, Bookforum, Kenyon Review, TN Whiskey Trail, The Portland Mercury’s Blogtown, WFPL (interview), LitReactor, The Millions, Outside the Beltway, Critical Mob, Cosby Sweaters.

What is most telling about the letter perhaps, was that it was written by a courteous human being who had enough time, time, time, and time to think and care about politness, humanity and civility. Well done, old No. 7, just like your timelessly good old Tennessee Whiskey.

via: Forbes

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Weihnachtsartikel- marketingabteilungen dieser wunderschönen und mitunter munter geschwindigkeits- kranken Republik!

4 Sep

Foto: Pickerd.de – Hier: Butterweihnachtsplätzchen

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Dachten wir im letzten Jahr zu etwa gleicher Jahreszeit, daß die ersten verspeisbaren Weihnachtscerealien aus Euren Backhäusern nunmehr Mitte August von uns in den Verkaufsregalen gesichtet werden würden, aber: Fehlanzeige! Aus welchen Gründen auch immer, so scheint es uns und so scheint Ihr Euch, oh Ihr brillanten Weihnachtsmannstrategen, für Eure Weihnachtsgebäckerstschlagplazierung zwar bis an den winterlich extremkalten 1. September vorzu-, nicht jedoch in den (noch) sommerlich warmen August hineinzutrauen.

Nur, warum denn nicht? Angst, daß Euch eine Horde hysterieaffiner Ökomamis sprachlich vermöbelt und Euch was von Körperverletzung an der Kinderpsyche oder so vors Hirn brabbelt? Ist das so? Angst? Echt?

Aber das muß doch nicht sein, denn dank des unaufhaltsam voranschreitenden Klimawandels wird der erste Schnee schon bald im Juli oder gar im Juni erwartet. Man wird dann zu Fuß von Hamburg bis nach New York laufen können; und da wäre es doch ganz nett, ein paar saftig nahrhafte Luisenlebkuchen bei sich zu haben. Außerdem müssten wir dann auch nicht die ewig und immer irgendwie und irgendwo hinterher- und mitlaufende Claudia Roth zum Robbenbaby umdeklarieren, um sich so ihres wunderbar warmhaltenden Biopelzes zu versichern.

Also, überlegt’s Euch: Ganz im Interesse des Tierschutzes; und selbstredenderweise Eurer Karriere natürlich auch.

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Ein Brief von Bertold Brecht an die VEB Radeberg Exportbierbrauerei

9 Aug

Der vergrößerten Analysemöglichkeiten wegen bitte anklicken

Nur vier Monate vor seinem Tod wandte sich Bertold Brecht in einem dramatischen Hilferuf an die VEB Radeberg Exportbierbrauerei und schilderte ihr seine Notsituation. Starb der berühmte Dichter und Dramatiker nur kurze Zeit darauf, weil sein Hilfsappell von den Brauereiverantwortlichen ignoriert – oder gar erhört wurde?

Um herauszufinden, was nun was ist, arbeitet der renomierte Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie Dr. Mark Benecke im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst und Kultur an einem Verfahren, die Qualität des damaligen VEB Radeberger Pils originalgetreu zu rekonstruieren.

Falls sich herausstellen sollte, daß das an den Schriftsteller gelieferte Bier von gesundheitsschädlicher Art und Güte gewesen sein sollte, so wird die Bundesregierung den Rechtsnachfolger der DDR, also die Partei Die Linke, gehörig auf Schadenersatz verklagen. Gregor Gysi erklärte jedoch bereits, daß man einer solchen Schadensersatzklage gelassen gegenüberstehe, da der Rechtsnachfolger der DDR niemand anderes als die Bundesrepublik Deutschland selbst sei.

Egal: Dr. Benecke versucht die brenzlige Situation zumindest punktuell zu entschärfen, indem er in den Siedekessel der erhitzten Gemüter ein paar informative Eiswürfel gibt: «Es stimmt schon recht bedenklich, wenn man sieht, wie der interpunktionssichere Brecht beispielsweise seinem letzten Satz, der eine Frage darstellt, das obligatorische Fragezeichen vorenthielt. Außerdem trennte er nicht die beiden Worte mir und vielleicht voneinander. Das alles deutet daraufhin, daß Brecht möglicherweise bereits zu diesem Zeitpunkt mit gesundheitlichen Problemen kämpfte.

Es kann allerdings auch sein, daß für diese Verschlechterung seines gesundheitlichen Allgemeinzustandes das andere Bier in der Deutschen Demokratischen Republik verantwortlich war, das Brecht in seinem Schreiben an die VEB Radeberg Exportbierbrauerei bereits kritisierte; und er also durch ein von ihm avisiertes verändertes Bierkonsumverhalten, also zukünftig nur noch das gute oder bessere VEB Radeberger Pils trinken zu wollen, eine vollständige oder zumindest teilweise Wiederherstellung seiner Gesundheit anstrebte.

Wenn man jedoch den oben rechts am Brief angebrachten Aufkleber untersucht, so kann man leicht zu der Überzeugung gelangen, daß es sich bei 762 / 57 um einen postalischen Vorgang aus dem Jahre 1957 handelt. Und da Bertold Brecht zu diesem Zeitpunkt bereits tot war und außerdem seine Unterschrift auf dem Brief fehlt, ist ebenfalls die Annahme erlaubt, daß es sich bei diesem Schriftstück möglicherweise auch um eine Fälschung handeln könnte. Es ist», so fügt Dr. Mark Bencke abschließend hinzu, «schon eine ziemlich verzwickte Angelegenheit.»

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Welpenschutz

22 Feb

Wikipedia über Welpenschutz

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Slowfood

21 Feb

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Satire: «Nach E-Zigarette nun auch V-Kassette im Mund explodiert!»

21 Feb

So soll die EU später einmal aussehen:
Schön, (fast) rauchfrei und bereit, sich jeder Zeit effektiv zu vermehren.

Nicht nur Elektrozigaretten sind offenbar wegen ihrer Inhaltsstoffe gefährlich und hochexplosiv – sondern auch Videokassetten. Beide Produkte stehen zudem wegen ihres verharmlosenden Aussehens am internationalen Pranger der berechtigten Kritik.

Mußte doch erst kürzlich ein amerikanischer Familienvater und Vietnam-Veteran die leidvolle Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, wenn Teile des eigenen Kopfes von innen heraus nach außen explodieren und dadurch einige Zähne sowie ein Zungenteil in starke Mitleidenschaft gezogen werden, beziehungsweise komplett verlorengehen: nämlich nicht gut. Und das alles nur des gesunden Rauchens wegen.

Als sich Sylvio Berlusconi vor zwei Tagen nach einer gelungenen Bunga-Bunga-Party zur Steigerung der körpereigenen Triebfederspitze noch eine überbackene Videokassette mit Preiselbeeren und topaktuellen Teeniepornos zwischen die Kiemen schob, da machte es plötzlich Rumms! – und urplötzlich sah der ehemalige Ministerpräsident Italiens nicht mehr seinem Paßbild ähnlich – und sich selbst mit nachhaltigen Problemen bei seiner nächsten Einreise in ein Mitgliedsland der EU konfrontiert.

Was wir dagegen tun können? Nichts! Nehmen wir einfach zur Kenntnis, daß das Leben schon immer mit bestimmten Risiken verbunden war. Eigentlich ist es doch ganz angenehm zu wissen, daß unser Vietnam-Veteran nicht unter der Traglast eines Full Metal Jackets irgendwo im Busch grausam zusammenbrach, sondern behutsam im heimischen Reiche, bequem auf der Couch liegend und «Ach ja, die größte Freud ist doch die Zufriedenheit» entspannt vor sich hin murmelnd, das damals im Krieg drastisch Erlebte für das Erinnerungsvermögen dank moderner Elektronikzigarettentechnologie noch einmal in stark entschärfter Form aufgefrischt bekam.

Die erste Pockenimpfung nach Edward Jenner funktionierte übrigens nach ein und demselben Mechanismus. Womit wir einmal mehr bewiesen hätten, daß auch vor diesem Hintergrund eine explodierende E-Zigarette der Gesundheit tatsächlich dienlich ist.

Und Berlusconi? Er sollte aus gesundheitlichen Gründen von V-Kassette auf E-Zigarette umsatteln. Definitiv!

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