Tag Archives: 007

Karneval deluxe: «Miss Moneypenny Reloaded»

18 Feb

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Es ist nicht zu ignorieren: Miss Moneypenny fährt mit ihrem Fahrrad (selbstschußgesicherter Schminkspiegel, rücktrittsversiegelte Ganzkörpermassage, satellitenunterstützte Einparkhilfe, sowie eine zu einem Fahrradvibrationssitz umfunktionierte Mao-Bibel inklusive) fröhlich und verbotenerweise mit einem Affenzahn durch die Fußgängerzone, um noch eben schnell vom totalen Räumungsverkauf profitieren zu können. Sie war ja schon immer dafür, nur damals konnte sie wegen ihres Piepsstimmchens ihre Unterstützung im Sportpalast nicht richtig an den richtigen Mann bringen.

Heute ist das anders. Denn seit sie mit James kooperiert, funktionieren auch wieder ihre elektrischen Lockenwickler, die Spardampfseife deluxe, die in den Handschuhen integrierte Nagellackheizung; und der in eine Strickmütze eingewobene elektronische Nachrichtengeber sowieso. Im Hintergrund übersetzt ein menschlicher Empfänger die von Miss Moneypenny soeben abgesonderten Impulse und gibt sie simultan zu wesentlich verständlicheren Tierlauten übersetzt wieder an die Mitwirkenden in der näheren Umgebung ab. Nun sind alle informiert – und jeder weiß, was zu tun ist. Eigentlich ziemlich praktisch.

Materialien zum erweiterten Diskurs: Frauenaktienclub Miss Moneypenny.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Eine gute russische Geheimagentin erkennt man daran, daß man folgenlos durch sie hindurchschießen kann

2 Jan

Barbara Bach

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Nancy Moran: «Christopher Walken»

25 Aug

American actor Christopher Walken on the set of the James Bond 007 film «A View to a Kill», directed by John Glen. Time line: October 1984 — Image by © Nancy Moran/Sygma/Corbis

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tresengespräche

6 Jul

Tresengespräche
(ein reines Phantasiegedicht in mehrfacher Ausfertigung)

Am Tresen genesen Gerüch(t)e,
Sie wachsen wie Fichten im Walde,
Sie stehen nicht gerne im Lichte;
Ihr Wohnort verdichtet zur Halde.

Mal zeigen sie sich nur als Single,
Und mal nur verflechtet in Gruppen.
Mal qualmen sie glimmende Stengel:
Sind lästig wie haarige Schuppen.

Sie glauben, daß „Größe“ und „artig“ zusammen
Das Wort „großartig“ ergeben,
Doch leider sind stets die Kopfklammen,
Die, die am Tresen festkleben.

Ihr Streben nebst seltsamer Neugier
Reiften heran zu Konflikten,
Sie nippten am Wein, ertranken im Bier:
So lange bis Handschellen klickten.