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Feedback from Pfizer

21 Jul

We’ve got feedback from Pfizer. Since our last meeting with them we thought that we already made it. But as it seems today we’re only halfway there. First, we were asked if we could give this whole thing a bit more drive in a sensitive and gleamingful way. Following the golden rule of excecuting everything the client wants us to do – we went to the next post office, put our souls, our experiences, our abilities of aesthetic judgement, our life-insurances and, not to forget, our courage in a box, sealed it carefully with a bunch of 1p-stamps and sent it straight to South West Africa. In other words: here are the new results.

Can you keep a secret? We find this gleaming thing above a bit too suggestive. This happens to be because we strongly believe that the consumer has to make the last mental step to complete the picture we want him to see on his very own. No matter how small this small step may be…

Then we were asked if we could add a bit more natural colours to the ads. So, we did that (above) as well and destroyed by doing so this harmonic look all three ads were originally kept togehter with.

Leaving the concept of keeping a certain amount of visual equality in this campaign behind we exchanged the last draft showing the moon’s surface through this one above. We also removed the new added gleaming aspect. We think the message is already clear enough.

However, just to be completely on the safe side of our client’s understanding of eternity we created another ad pumping up the volume of the storytelling’s power of our campaign’s concept. Allow yourself a full click and take a serious look:

After accomplishing our mission we decided to go deeper into this matter, and the outer-space we already felt being surrounded with quite intensively. We met the heart of the famous Whirlpool Galaxy (M25) and tried – business as usual – to make the most out of it:

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Our one-shot-shot: A nice spread sheet allowing even the lightest human brain cells to make the correct association. Ten, nine, eight, seven, six, five, …

We cannot wait receiving Pfizer’s feedback once more…

NASA meets VIAGRA

14 Jun

Recently, we’ve been invited to Pfizer presenting some of our ideas dealing and playing around with Viagra. We weren’t so sure being the right guys for things like this because the larger the companies are the less they like to share their special sense of humour with the public. Particularly not if the company is in the pharmacy business. A patient who’s laughing about his own cancer disease shall not be promoted in any way. That’s a golden rule. Certainly, there are tons of exceptions, yes, but there are millions of more tons of examples teaching us the contrary. Especially, when the company is in the pharmacy business.

The more surprised we were when our first lad, sorry, ad immediately hit the flip chart, then destroyed the coffee machine followed by a tremendously unoverhearable WROOOOOOOM. Finally it set the whole building on fire. Uncomfortable side-effect: The ad has never ever been seen again.

Comfortable side-effect: Pfizer’s staff members of the marketing department had instantly and probably their best sex ever – with each other. Hic et nunc in the conference room. And the most impressive detail: nor have they eaten our history making ad literally neither was it part of their digestion in a spritual way; they had just a look at it. That was all. Unbelievable.

The consequences of all of this were clear: we’ve got the job! And so here we are, right on the moon’s surface doing some important research for our next ads.

Unfortunately, some unpleasantly looking questions arose when the reaction on Pfizer’s side sticked to ground zero. We thought that the only association this ad above allows is that it is showing what has been left behind when a Viagra-influenced-Superdick was digging and trying to penetrate an acre of moon land (or some acres more) for a minimum period (just let’s be realistic) of 24 hours. Well, this is what we thought.

Nevertheless, we sold two out of three, so things could have gone worse.

Photography by NASA

Der (fast) neue Copytest von Jung von Matt, oder: Wie werde ich so mir-nichts-dir-nichts ein karitativbezahlter Top-Creative-Director? Meerschweinchenreport greift allen Vertretern des talentierten Nachwuchses helfend unter die Arme – und zeigt wie’s geht!

6 Feb

Einen gewissenhaft ausgearbeiteten Copytest erkennt man an seiner sorgfältigen Untergliederung. Sie vermag es, sich harmonisch in jede noch so gewöhnliche Alltagssituation einzubetten, ohne dabei an ballaststoffreichen Aufmerksamkeitswerten einzubüßen. Ein gesunder Punktestand (Foto) war und ist schon immer die Grundlage für eine einzigartige Kreativlaufbahn gewesen. Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an.

Dieser Blogbeitrag widmet sich folgenden Fragestellungen:
a) Ist Oliver Voss der Urheber des hier gegenständlichen Jung-von-Matt-Copytests?
b) Falls ja, leidet er an Sinn-und Grammatikschwächen?
c) Siehe Überschrift.

(Vorwort): Du kannst es nicht lassen und willst unbedingt in Deutschlands vermeintlicher Top-Werbeagentur Jung von Matt eine tragende Rolle spielen? Allerdings hast Du nicht die geringste Idee, wie Du das dank überdurchschnittlichen Talents bewerkstelligen sollst? Zudem hast Du Paul Ardens Buch „It’s not how good you are it’s how good you want to be“ gelesen und fühlst Dich seinem Sinnspruch „Talent takes you not as far as ambition“ unnachgiebig verpflichtet? Ja? Dann ist die Lektüre dieses Blogeintrags möglicherweise exakt Deine Chance, um im unschlagbaren „One-and-only-Modus“ zu punkten. Möglicherweise. Bevor jedoch gleich der Startschuß fällt, noch eine Information, die in ihrer Bedeutung nur mit denen der Jod-S-11-Körnchen im Bundeskanzlerinnenfutter „Trill” zu vergleichen ist: Der hier gegenständliche Copytest wurde von keinem geringeren als höchstwahrscheinlich Oliver Voss höchstpersönlich zusammengetextet. Wir werden schon bald sehen, ob er das nicht besser hätte bleiben lassen sollen. Doch eigentlich egal, denn bevor es losgeht, hat er noch ein paar nützliche Tips für uns: „Schizophren ist besser. Und: Gute Verdauung ist wichtig. Lösungen, die funktionieren, wie das Trojanische Pferd. Und so funktioniert nach unserem Verständnis auch die beste Werbung: Sie hat ein attraktives Äußeres und erfreut die Lebenspumpe, doch im Kern ist sie offensiv hohl. Es gibt keine Regeln, auf die man hören sollte.“ (Ok, das mit dem „hohl“ hat er leider nicht geschrieben, aber dafür den Rest erfreulicherweise schon.)

Dennoch gibt es sie, die Regeln, auf die man hören sollte: beispielsweise auf die des Sinns und die der Grammatik natürlich auch; und darauf, daß Sex seit eh und je gut verkauft. Oliver Voss führt uns nun durch einen spannungsgeladenen Agenturalltag bei Jung von Matt. Uns, beziehungsweise mir, schwitzen bereits die Hände…

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Bleistiftzeichnung von: Peli-Media

9.02 Uhr: Feine Wäsche von Mey sieht gut aus. Aber wie hört sie sich an?
Kaum hat man dich an deinen Platz gebracht, flattert auch schon die erste Aufgabe auf deinen Tisch. Unser Kunde Mey braucht einen Funkspot. Er darf aber nicht länger als 30 Sekunden werden. Der Claim lautet: „Mey fine bodywear“.

Ok, meine lieben Meerschweinchenreportleserinnen und meine lieben Meerschweinchenreportleser; equal goes it lose:

Bettszene. ER mit verliebter Stimme im Rapflow zu IHR:

„Du bist die Symphonie im Werke meines Herzens,
Die Geometrie der Töne kleiner Terzen.
Du bist wie der Monat, das Jahr und der Tag
Und irgendwie die Tonart, die sich in mir verbarg.
Du bist meine Stramme, mein kryptisches Gemäuer,
Und auch meine Flamme, mein olympisches Feuer.
Du bist wie die Wanne, in der ich schwimme:
Ich höre Dir zu, Du bist meine Stimme.“

SIE zu IHM (im TV-Spot zu ihrer Unterhose):
„Und DU bist die Lobby für meinen Bär:“

ER und SIE zusammen, lustvoll stöhnend:
„Mey fine bodywear!

Da sich der Firmenname MEY durch das Wortspiel mit dem englischen Wort my auf rein akustischer Ebene nicht selbstständig erklärt, ist noch ein klärender Abbinder gefragt.

Sprecher aus dem Off:
„Feine Körperbekleidung von Mey!

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Bleiben wir noch ein bißchen beim Bären und widmen uns nun verlangterweise Jung von Matts zweitem Kunden, der renommierten Schweizer Privatbank Julius Bär:


10.27 Uhr: Julius Bär lässt von sich lesen.
Julius Bär ist eine Schweizer Bank, die an die Kraft des Wortes glaubt. Daher kommen ihre Anzeigen immer ohne Bilder aus. Entwirf eine Textanzeige, die deutlich macht, dass sich die Bank Julius Bär mit Altersvorsorge bestens auskennt. Hier noch ein Beispiel, dass 27 Worte manchmal mehr sagen als 1.000 Bilder:


Vorstehender Entwurf sagt uns, daß Jung von Matt eine deutsche Werbeagentur ist, die an die Kraft des Wischiwaschis glaubt. Daher kommen ihre Anzeigen immer häufiger ohne Sinn und Verstand aus. Aufgabe: Entwirf eine Textanzeige, die Jung von Matt unmißverständlich verdeutlicht, um welche Art von Bank es sich bei Julius Bär eigentlich handelt, und daß 44 bzw. 33 Wörter oft mehr sagen als 27. Im Idealfall läßt sich aus ihr das Selbstverständnis nebst Bedürfniswelt der Julius-Bär-Kunden eindeutig ableiten:

Da wir ausschließlich Kunden akzeptieren, die über ein disponibles Vermögen von mindestens einer Million Schweizer Franken verfügen, ist das Thema ‚Altersvorsorge’ sowohl für uns als auch für unsere Kunden kein Thema. Julius Bär. Wenn Geld haben einfach schöner ist, als welches verdienen zu müssen.“

Oder, um im Duktus des gewünschten Haspa-Gehaspels zu bleiben: „Nach eingehender Prüfung moderner Archivierungsmittel haben wir uns für eine Verwaltungsmethode entschieden, die in ihrer Effizienz bisher ungeschlagen blieb: robuste Nummernkonten. Julius Bär. Wenn Geld haben schöner ist, als welches verdienen zu müssen.“

Geht das eigentlich noch etwas eleganter und kürzer? Natürlich geht das auch noch etwas eleganter und kürzer. So zum Beispiel:Sie geben uns Ihr Geld und wir schießen es für Sie auf den Mond. Julius Bär. Weil Sicherheit nunmal ihren Preis hat.“

Und das alles in nur 22 Wörtern. Weniger ist mal wieder mehr, mehr wie Meerschweinchenreport.

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10.59 Uhr: 90-160-90.
Während du über die Anzeige für Julius Bär nachdenkst, hast du plötzlich eine Idee für eine Apollo-Anzeige. Du erzählst deinem CD davon und er ist begeistert: „Sofort machen“. So weit, so erfreulich. Aber: Das Motiv zeigt eine leicht übergewichtige Frau. Da Apollo leider nicht viel Geld für diese Sonderidee übrig hat, brauchen wir eine Mitarbeiterin aus der Agentur, die für uns das Model gibt. Schreib eine E-Mail an alle Mitarbeiter von Jung von Matt, in der du nach einer etwas zu dicken Frau zwischen 25 und 35 suchst. Und merke: Eine ungewöhnliche Betreffzeile kann sogar Werber überzeugen.

Gib unserer Anzeige mehr Gewicht!

Du bist weiblich, zwischen 25 und 35 Jahre alt, und – das ist Bedingung – leicht übergewichtig, willst nicht nur auf unseren Anzeigenmotiven die zukünftig apollobrillentragende Welt über die Vorzüge Deiner Schokoladenseite informiert halten, sondern bist als selbstbewußte, flexible Pratikantin – Großzügigkeit ist das Denken unseres Handelns – ebenfalls für die nächsten vollen drei Monate an beruflicher Planungssicherheit interessiert? Ja? So bist Du genau die, nach der wir uns im Moment lechzend verzehren.

Bitte sofort (!) mit der Betreffzeile „BILD Dir Deine Meinung“ melden.

Viele Grüße
Marc Frostkopf

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12.19 Uhr: BILD bittet zu Tisch.
Gerade möchtest du mit ein paar Kollegen in der Mittagspause im Café um die Ecke etwas essen gehen, da steht plötzlich der Berater für die BILD-Zeitung in deinem Büro und braucht sehr schnell deine Hilfe. Gerade wurde nämlich bekannt, dass es in zwei Wochen in den USA Neuwahlen geben soll. Selbst die Amerikaner haben gemerkt, dass in Ohio doch nicht alles ganz legal abgelaufen ist. BILD wird natürlich darüber berichten und möchte die Serie „Amerika wählt schon wieder“ mit Plakaten bewerben. Der Haken: Die Plakate müssen heute Abend in den Druck gehen. Das Mittagessen muss also noch warten. Entwirf drei verschiedene Plakatmotive, die nur aus Headlines bestehen. Für ein Shooting ist heute leider keine Zeit mehr.

Was? Wegen drei lächerlicher BILD-Schlagzeilen das Mittagessen ausfallen lassen? BILD druckt doch ohnehin nur eine, und zwar diese:

Wie schmutzig ist das Weiße Haus wirklich?

Und so verkauft Ihr der Chefredaktion von BILD die Idee: „Deutschland ist DAS Land in Europa, in dem mit Abstand die meisten Putzmittel verkauft werden. Dadurch fühlen sich zig Millionen von ‚Damen des Hauses’ angesprochen und endlich auch mal verstanden. Und: Die Putzmittelindustrie wird BILD aus purer Dankbarkeit mit Anzeigen überhäufen!“

DREI-STERNE-UNTERTAN
HAMSTER! Es geht hier nicht um eine einzige Schlagzeile für die Zeitung, sondern um drei Titelzeilen für drei Plakatentwürfe! Kannst Du nicht lesen?

HAMLET HAMSTER
Doch, kann ich schon, aber hier greift eine der Regeln Oliver Vossens: Es gibt keine Regeln, auf die man hören sollte.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Quatsch, Du kneifst.

HAMLET HAMSTER
Blödsinn, das Essen steht auf dem Tisch.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Du kneifst.

HAMLET HAMSTER
Alles (Parmesan)käse.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Du kneifst.

HAMLET HAMSTER
Ok, hör zu: Eine kriegst Du noch von mir und dann läßt Du mich in Ruhe meine Spaghetti essen, ja?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Zum einen heißt es nicht „essen“ sondern „genießen“; und zum anderen sind es grundsätzlich „superleckere“ Spaghetti. Adjektive. Adjektive. Adjektive. Verstanden?

HAMLET HAMSTER
Du bist fristlos gefeuert!

Betrügt Bush in Wahrheit nur sich selbst?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Das ist erbärmliches Waschwasser.

HAMLET HAMSTER
Du bist bereits gefeuert.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Bittebittebitte, bloß das nicht. Was soll ich nur meiner Frau erzählen, wenn ich heute abend heimkomme? Wir haben drei Kinder zu ernähren. Siehst Du nicht, wie sanft und liebevoll ich mich untertänigst vor Deinen bekömmlichen Füßen im nahrhaften Staube wälze?

HAMLET HAMSTER
Und?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Außerdem sitze ich auf einem Deiner Key-Accounts, wie Du weißt!

HAMLET HAMSTER
Ok, Du bist wieder eingestellt.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Und?

HAMLET HAMSTER
Was und?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Wir brauchen für Deine zweite Headline noch eine Erklärung.

HAMLET HAMSTER
Ach so, ja, hätte ich fast vergessen: Da BILD unter kontinuierlichem Auflagenschwund leidet, ist es für den Springer-Verlag zum Gebot der Stunde geworden, neue Zielgruppen für ihr megamentalleckeres Spitzenprodukt zu sensibilisieren. Am einfachsten geht das natürlich mit Vertreterinnen und Vertretern eines Zielgruppensegments, die dem Gedanken, ihr Gedankengut aus dem Fundus des gesund denkenden und handelnden Boulevardvolksempfindens zu speisen, durchaus aufgeschlossen gegenüber stehen.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Aber die lesen doch schon BILD – oder sie tun es eben nicht.

HAMLET HAMSTER
Ich meine die von der anderen Seite. Ich meine die, die normalerweise die taz lesen.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Spinnst Du?

HAMLET HAMSTER
Nicht zwingend. Oder lasse ER es mich soo erklären und hierfür den Grundmechanismus der Homöopathie heranziehen: Wir brauchen ein Referenzkonzentrat, aus dem wir später unsere Heilmixverdünnung fertigen. Will sagen: Wir benötigen eine ausgewiesene Ideologie-Ikone wie beispielsweise Horst Mahler. Der war früher ganz links und jetzt ist er ganz rechts. Wenn wir den verdünnen, seine Augenbrauen mit Bioschnittlauch optisch und geschmacklich etwas verfeinern, mit linksdrehender Milchsäure anreichern und schließlich in der BILD eine Kolumne über die Lieblingskochrezepte berühmter Despoten und Diktatoren mit Homestorytouch schreiben lassen, dann kann die taz einpacken. Aber das ist natürlich erst der zweite Schritt. Zuerst muß die BILD generell mehr menschliche Wärme verströmen. Deshalb die Headline: ‘Betrügt Bush in Wirklichkeit nur sich selbst?’ Erinnerst Du Dich noch an unsere beknackte Pseudogutmenschfranzösischlehrerin mit den typisch sorgenvollen CS-Gas-Furchen im Gesicht, die vor jeder Klassenarbeit immer quäkte: ‘Wer abschreibt, betrügt in Wirklichkeit nur sich selbst. Lieber eine ehrliche 5 als eine unehrliche 2’?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Stimmt, die Tuss war ganz schön widerlich!

HAMLET HAMSTER
Genau, und das ist der Punkt: Das Widerliche wird dann menschlich, wenn es so tut, als würde es sich selbst kritisch hinterfragen und dadurch von anderen Widerlichen als menschlich empfunden und angesehen wird. In dieser Beziehung gibt es übrigens zwischen ganz links und ganz rechts keinen Unterschied. Und deshalb ist es mehr als vorstellbar, aus der BILD die bessere taz zu machen, ohne daß die bisherigen BILD-Stammleser etwas von dem Umschwung merken. Außerdem hat Kai Diekmann bereits Anteile an der taz-Genossenschaft erworben und ist damit Gesellschafter. Das ist ein klares strategisches Zeichen für eine neue inhaltliche Ausrichtung.

DREI-STERNE-UNTERTAN
Hört sich nach einer Win-Win-Situation an.

HAMLET HAMSTER
Ausgeschlossen ist das nicht. Und so frage ich Dich: Betrügt Bush in Wirklichkeit nur sich selbst?

DREI-STERNE-UNTERTAN
Das könnte natürlich sein.

HAMLET HAMSTER
Siehst Du!

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13.38 Uhr: Platz da!
Nach dem Schnellschuss für BILD hast du Lust auf ein paar Schnellschüsse am Agentur-Kicker. Doch der ist leider besetzt. Mit was für einem Spruch überzeugst du die beiden Kontakter, die ihn blockieren, dich sofort spielen zu lassen?

Habt Ihr beiden schon das Filmchen von Angela Merkel auf Youtube gesehen, wie sie in einer Talentshow mit ihren schweren Brüsten leere Bierdosen auf einem Tapeziertisch zertrümmert? Ist vor 10 Minuten reingestellt worden.

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14.51 Uhr: Let’s write.
Nach dem Kickern geht’s auch schon wieder weiter. Unser Kunde MINI braucht einen neuen TV-Spot. Er soll zum Claim „Let’s MINI“ passen und das Thema Fahrspaß auf eine neue und interessante Weise erzählen. Und er soll nicht länger als 20 Sekunden dauern.

Hey, da hab’ ich sogar direkt was Selbstgefertigtes auf Lager:

Aber ist das wirklich ein tauglicher MINI-Werbespot? Sieht so die ultimative Darstellung ultimativen Fahrspaßes aus? Oder ist das doch mehr die suggestiv unterschwellige Vorbereitung zur Begehung eines schweren Verkehrsunfalls? Man kann das ja immer nie so genau wissen. Jedenfalls nicht vorher. Und was soll das mit dem dritten Gang überhaupt aussagen? Der MINI hat doch mindestens fünf Gänge, wenn nicht gar sechs oder sieben. Fazit: nicht so toll.

Deshalb: Dynamischer Jungbanker liegt im Schlafgemach unter der Bettdecke und schädigt vorsätzlich sein Rückenmark: Er – Oh Gott! – betreibt eine unheimliche Selbstbefriedigung der dritten CO2-Problematik. (Szene wirkt subtil, dezent, beinahe zurückhaltend, obwohl durch das Aufundnieder der Bettdecke von expressiver Gestik zeugend, dadurch unzweideutig in ihrer Interpretationsmöglichkeit.) Über seinem Kopf schwebt eine weiße und vom Volumen her großzügig bemessene Denkcomicblase, in der sich ein nagelneues MINI-Cabrio gleichsam genüßlich um die eigene Achse dreht. Lustvolles Frauenstimmchen aus dem Off:

Wenn Du verwegen wieder wärst
und reges Vergehen soo begehrst,
wenn im Drehen Du mich fährst
und Du nach Wehen Dich verzehrst,
wenn Du die Feen so verehrst,
daß im Stehen Du mich mehrst,
dann wär’ – umhüllt und angefüllt
Dein Sein mit meinem Reiz,
doch, oh MINI: das bist Du ja bereits!

Unser Protagonist spritzt stöhnend ab, zieht zufrieden grinsend seine verklebten Autoschlüssel unter der Bettdecke hervor, macht erschöpft das Licht aus – und schläft ein.

Einblendung des Claims: Let’s MINI!

Wem das zu polarisierend sein sollte, der kann beide Lösungsansätze miteinander vermixen (ebenfalls was Selbstgemachtes):

Ode an den MINI

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15.14 Uhr: Prost!
Fanta ist durstig. Nach einem neuen Kino-Spot für die „Fanta Citrell“. Das ist die Sorte für Twentysomethings (20-29), besonderes Merkmal: Sie ist weniger süß als die normale Fanta. Das sollte die Auslösung des Spots am Ende sein. Du hast 30 Sekunden. (Achtung: Schreib kein Drehbuch, sondern skizziere die Idee in kurzen Sätzen. Dialoge bitte genau texten.)

Ok, let’s make it British and in 60 seconds, right? Schließlich sind wir im KINO-FORMAT unterwegs: Ein gutaussehender Twentysomething sitzt gefesselt auf einem Stuhl an einem Tisch in einem kargen Raum, der die typische Tristesse eines typischen KGB-Stasi-GESTAPO-or-whatever-Verhörraums ausstrahlt. Die Tür öffnet sich und eine ebenso typische Sadistentussi Marke Treblinka zwischen 55 und 65 im KZ-Aufseherinnen-Look betritt den Raum. Sie humpelt mit grimmigem und angsteinflößendem Gesichtsausdruck zum Tisch, setzt sich auf den Stuhl gegenüber unseres Twentysomethings, legt einen ihrer drei Unterarme demonstrativ auf die Tischplatte, krempelt sich von wolllüstigem Schweinegrunzen begleitet den Ärmel besagten Armes hoch, womit nun eine erstklassig zubereitete Schweinehaxe zum Vorschein kommt. Die KZ-Tussi befiehlt „Essen!“ und hält ihm ihren gut gebratenen und freundlich einladend dampfenden Schweinehaxenunterarm im Erscheinungsbild eines aufgespießten Spanferkels direkt unter die Nase. Der eingefrorene Gesichtsausdruck unseres sympathischen Twentysomethings zeugt von einer gewissen Leere. Schnitt.

Es läuft ein original Werbespot für die Kindermilchschnitte.

Schnitt zurück zu Fanta Citrell: Unsere KZ-Sadistin schält sich mit einem Fleischschaber ein paar gebratene Fleischstreifen von ihrem Unterarm, die jedoch leider unter den Tisch fallen, wo sie von einem gierig-gefräßigen Beagle schmatzend verschlungen werden. Dem Gesicht unseres sympathischen Twentysomethings ist ein ganz leichtes Grinsen zu entnehmen, er blickt unter den Tisch und fragt: „Tierversuch?” und ergänzt kommentierend: „Schöne Einzelleistung!“ Unserer Sadisten-Tussi gefriert das Lachen und so herrscht sie ihn an: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ Schnitt: Alice Schwarzer betritt nun die Folterkeller-Szene wie in einer Wissenschaftssendung, die aber eine Quizsendung ist und deren Name mit großen und unübersehbaren Buchstaben im Hintergrund zu vernehmen ist, nämlich: WAS WIRD GESCHEHEN? Besagte Folterkeller-Szene ist eingefroren und via Bluebox eingespiegelt. Alice Schwarzer referiert: „Meine lieben Zuschauerinnen und Zuschauer, ich heiße Sie mal wieder recht herzlich willkommen zu unserem kleinen Ratequiz WAS WIRD GESCHEHEN? Wird unser sympathischer Twentysomething a) vom Ernährungsangebot unserer nicht minder sympathischen Sadisten-Tussi partizipieren und in ihren knusprig-leckeren Spanferkelunterarm reinbeißen, oder wird b) unser sympathischer Twentysomething lieber verhungern wollen? Darüber sollten gerade Sie sich mal im Hinblick auf die unabwendbar erscheinende Klimakatastrophe so Ihre Gedanken machen!“ Dabei zieht Alice Schwarzer nun wie selbstverständlich eine Dose „Fanta Citrell“ aus der Jackentasche, öffnet sie, trinkt lustbetont und fährt fort: „Übrigens: Das ist die neue, erfrischende und prima durstlöschende ‘Fanta Citrell’. (Sie trinkt abermals) Nicht ganz so süß wie sonst, aber dafür reichhaltiger im Geschmack. Eben typisch ‘Fanta Citrell’!“

Schnitt: Es läuft ein Spot für „Xbox live“: Typ, der es eilig hat, schließt sich mit Pornoheft in einer Toilettenbox einer mehrparzelligen Schultoilette ein. Er reißt sich seine Hose förmlich vom Leib, so auch seine Unterhose, wirft sich auf den Toilettensitz, spreizt seine Beine und muß mittels Griff zwischen dieselbigen feststellen, daß seine Genitalien offensichtlich perdu sind. Hektisches Gekreische dringt aus seiner Kehle. Schnitt. Nun ist die mehrparzellige Schultoilette von außen zu sehen. Das Gekreische unseres Protagonisten geht unvermindert weiter. CLAIM: „Niemanden mehr zum Spielen? Xbox live!“

Schnitt zurück zu Fanta Citrell: Alice Schwarzer immer noch vor Folterkeller-Quizsendungshintergrund: „Na, haben Sie sich schon entschieden? Meine Entscheidung kennen Sie ja bereits: Fanta Citrell. Nicht ganz so süß wie sonst, aber dafür reichhaltiger im Geschmack. Fanta Citrell: Für ein erfolgreiches Leben gegen zu viel Zucker!“ Alice Schwarzer trinkt nochmals beherzt aus der Fanta-Citrell-Dose.

Wer bezweifelt, daß dieser Spot tatsächlich funktioniert, der hat noch nie etwas von der britischen Kommunikationswunderwaffenregel „Irritation ist die Basis der Verführung“ gehört.

 

Der Citrell-F-Bonus-Track

Dennoch mein allgemeiner Kritikpunkt: Der Markenname „Citrell F“ wäre um einiges besser als das seichte und viel zu unverbindliche „Fanta Citrell“. „Citrell F“ ließe sich zudem in Drageeform über Drogerien oder gar Apotheken verkaufen; verbunden mit wesentlich höheren Einnahmen, weil, ist doch klar: weniger ist mehr: mehr wie Meerschweinchenreport. Und so sähe die zugehörige Spotkombination aus:

Christiane F. sitzt entspannt und kerngesund aussehend (Paintboxer bestellen) auf der Rückbank eines fahrenden „Citroën DS 21 Pallas“, hält lebensbejahend eine Packung „Cirtell F“ in die Kamera und erklärt: „Citrell F – Flüssige Hausaufgaben in Drageeform aus Ihrer Drogerie oder Apotheke!“ Schnitt. Nun folgt eine Schwarzweißrückblende mit fixenden Kindern vom Bahnhof Zoo. Am besten Originalaufnahmen aus den späten 1970ern verwenden. Dazu Christiane F. aus dem Off: „Ich wäre froh gewesen, wenn es ‚Citrell F’ damals schon gegeben hätte!“ Schnitt. Nun ist sie wieder auf der Rückbank ihres Citroëns zu sehen. Sie kurbelt das Fenster herunter, hält kurz eine gebrauchte Fixerspritze in die Kamera und übergibt sie grinsend dem Fahrtwind. Ihr Kommentar dazu: „Naja, Sie wissen schon, was ich meine!“ Nun ihr Schlußgrinsen. Schnitt. Vogelperspektive: Ein optimistisch gestimmter „Citroën DS 21 Pallas” fährt auf einer Landstraße in einen malerischen Sonnenuntergang hinein. Packshot plus Christiane F.s Stimme aus dem Off: „Citrell F – und das Leben kann beginnen!“

Es folgt ein Werbespot für eine Lebensversicherung.

Nun sitzt Marcel Reich-Ranicki auf dem Rücksitz des „Citroën DS 21 Pallas“. Schöne, fröhliche, leichte und beschwingliche Lebensversicherungs- und Jogurtbewerbungsästhetik schwingt mit. MRR, voller Altersweisheit angefüllt, lächelnd in die Kamera: „Tja, hier hat eben noch die Christiane gesessen.“ Er greift nach unten in den Fußraum und zaubert ein Luftgewehr hervor. Dazu MRR: „Ich habe zwar kein Fixerspritzlein anzubieten, aber dafür diese wundervolle, leistungsorientierte Luftpumpe. Echte deutsche Wertarbeit!“ Er hält das Luftgewehr stolz in die Kamera. Wieder MRR: „Wollen wir doch mal sehen, was man damit so alles bewirken kann.“ Schnitt. Citroën hält an. Die Fenster senken sich. Die Kamera fokussiert nun an MRR vorbei in die Ferne, mitten hinein in eine Parkanlage. Kamera zoomt sich sehr schnell zwei Kreaturen heran, die eindeutig als Neonazi-Skinheads identifizierbar sind: Sie liegen auf der Wiese und dösen samt Kampfhund faul vor sich hin. MRR läd sein Luftgewehr mit einem Citrell-F-Dragee, legt auf den Hund an, schießt, trifft – der Kampfhund zerfleischt umgehend seine beiden Herrchen. MRR dreht sich grinsend in die Kamera und stellt schmunzelnd fest: „Hach ja, daß ich das noch mal erleben darf!“ Schnitt. Vogelperspektive: Ein optimistisch gestimmter „Citroën DS 21 Pallas“ fährt auf einer Landstraße in einen malerischen Sonnenuntergang hinein. Packshot plus MRRs Stimme aus dem Off: „Citrell F – und das Leben kann beginnen!“

Es folgt ein Werbespot für Kukident.

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16.57 Uhr: Bloß nicht abheben.
Obwohl es jetzt an den Flughafen geht. Denn: Sixt möchte gern eine neue Idee für Geschäftsreisende haben. Die Aussage: Bei uns gibt’s die günstigsten Mietwagen. Ob’s ein Plakat, ein Deckenhänger oder eine Jazztanz-Gruppe wird, bleibt dir überlassen.

Nun ist eine erstklassige Gelegenheit gekommen, der Kreativschmiede Jung von Matt zu zeigen, wie gut Du informiert bist. Zunächst nimmst Du Bezug auf ein JvM-Edelkreativschmuckstück der ganz besonderen Art. Du sagst: „Sie denken bei der Lösung dieser Aufgabe wahrscheinlich an etwas, das mehr in diese Richtung geht, nicht wahr?“


Du fährst fort: „Ja, gefällt mir mindestens genauso gut wie die Superkleber-Kampagne aus dem Hause der britischen Agentur FCO Univas Ltd., die im Jahre 1983 auf internationalem Parkett bemerkenswerten Anklang fand. Hier ist die Arbeit, die ich meine”:


Und nun beeilst Du Dich, folgendes flugs hinzuzufügen: „Damit will ich aber keineswegs sagen, daß ich das Adaptieren von Ideen für verwerflich halte, ganz im Gegenteil, denn schließlich ist die Luftgewehrszene mit Marcel Reich-Ranicki aus dem ‘Citrell-F-Spot’ dem Film ‘Trainspotting’ entliehen, woran Sie locker erkennen können, daß ich zu den uneingeschränkten Bewunderern Ihrer Arbeitsmethoden gehöre, aber dennoch habe ich in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage, nämlich diese: Wenn Sie wissen, daß ALDI seine Verkaufsflächen extra mit Holzregalen ausstattet, weil diese billiger aussehen als Stahlregale, obwohl besagte Holzregale in ihrer Herstellung um einiges teurer als Stahlregale sind, und dies nur, um den ALDI-Kunden zu suggerieren, daß in ihrem Interesse ALDI an jeder Ecke einspart, was nur einzusparen geht, warum glauben Sie dann, daß Sie die besonders preisgünstigen Angebote von SIXT mit einer besonders ersichtlich aufwendigen und somit recht teuren Deckeninstallation besonders gut und glaubwürdig bewerben können?“

Nach einer kleinen rhetorischen Pause unterbreitest Du Deinen Vorschlag. Weise darauf hin, daß er mit den Mitteln der entwaffnenden Offenheit arbeitet. Du sagst: „Während der Prozedur des Wartens und des automatisierten Gepäckausgebens dringt gebetsmühlenartig immer wieder dieser eine, nachfolgende, Text durch die Lautsprecher der Gepäckausgabehalle, der uns via einer hocherotischen Flüsterpiepsstimme georgeorwellesk in die Gehörgänge gedrückt wird: ‘Befindet sich Ihr Chef im Begriff, die Karre an die Wand zu fahren? Sie haben ihn höflich darauf aufmerksam gemacht? Und sind deshalb gerade geflogen? Säße Ihr Chef in einem Wagen von uns, so bezahlte alles die Versicherung – und danach führen Sie! Beispielsweise in den Urlaub. Und natürlich auch das Unternehmen. Letztlich können Sie es drehen und wenden wie Sie wollen: Sixt bietet Ihnen die beste und zugleich günstigste Lösung für Ihr berufliches Fortkommen.’ Psychodelisches ‘Uns prangt den Morgen zu verkünden’ als kurzer Pausenton zu hören. Glauben Sie mir, Herr Voss, wenn so ein geläuterter Nacktscannerpassagier sich das am Ende seiner unbequemen 16-Stunden-Reise so 20 bis 30 mal zwangsweise hatte zu Gemüte führen müssen, wird er nicht nur einen Wagen von SIXT mieten, nein, er wird ihn sogar verspeisen.“

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Die Website http://www.hanspaetsch.de macht Urlaub in Neverland. Mit einem Klick auf das Foto gelangt Ihr zum myspace-Profil. Mit einem gezielten Klick auf HIER läßt die das Foto vergrößern. Die Zusammenarbeit mit unser aller Märchenonkel Hans Paetsch an seinem Musikalbum gehörte für mich sicherlich zu den freudvollsten Momenten in meinem Leben. Nochmals vielen Dank an Thomas Rusch für die schönen Fotos.

17.36 Uhr: Märchenstunde.
Bevor du nach Hause kannst, noch eine kleine Aufgabe, die ausnahmsweise nichts mit Werbung zu tun hat. Du sollst eine Kurzgeschichte schreiben. Sie beginnt mit dem Satz: „Sie starrte mir direkt in die Augen.“ Und endet mit „Hasen sind doch immer noch der beste Freund des Menschen.“ Viel Spaß!

Sie starrte mir direkt in die Augen, als sie die obere Hälfte der Schädeldecke Oliver Vossens mit beiden Händen fest umklammert hielt. „Soll ich es wirklich tun?“ fragte mich Rebecca leicht zögernd. „Wir haben keine andere Wahl. Nur so können wir ihm nachhaltig helfen!“ verdeutlichte ich ihr den unumstößlichen Sachverhalt. Draußen wurde es langsam dunkel, in den vielen Fish ‘n Chips Buden bereitete man gerade routiniert freundlich panierte Fischfilets behutsam auf ein psychologisches Bad in ökologisch korrekt erhitzten Fritteusen vor, und wir vertrieben uns mit Lauten unvermeidbaren Kopfknochenschraubgeknirsches die Langeweile sowie einige Raben aus ihren Nestern in der einsam und tief im Schloßgarten majestätisch residierenden Linde. Ich beobachtete sie sehnsüchtigen Blickes, griff geistesabwesend nach einer gutgeladenen Schrotflinte und knallte die schwarzen Flugbestien ebenso geistesabwesend ab.

Grammatikzentrum

„Weißt Du, wo beim Menschen für gewöhnlich das Grammatikzentrum sitzt?“, so holte mich Rebecca zurück in die nach Zwiebelsuppe duftende Realität. „Normalerweise direkt zwischen den Augen, warum?“ fragte ich sie, einige Kochbücher nach möglichst schmackhaften Rabenrezepten durchforstend. „Naja, wenn ich mir diesen Copytest hier in Gänze durchlese, dann glaube ich, daß unser Spezialpatient außerdem erhebliche Probleme mit seinem Englisch- und Sinnzentrum haben dürfte: ‚Let’s write?’ Also, wenn mich nicht alles täuscht, dann müßte es ja wohl ‚Let’s copywrite!’ heißen, nicht wahr?“ Wo Rebecca Recht hatte, hatte sie recht. Was mich im Moment aber viel mehr zu interessieren begann, das war der dumpfe Hohlraumklang, der beim Schneiden seiner Fußnägel mittels einer formschönen und iF-Award-ausgezeichneten Schraubzwinge intensiv auf sich aufmerksam machte.

Trojanerpsychose

Eigentlich ein klarer Fall von ausgeprägter Trojanerpsychose, dachte ich mir und fragte leicht panisch: „Was machen wir jetzt bloß?“ Rebecca blieb ganz ruhig. Sie war ganz Herr der Situation und erwiderte – mich leicht tröstend – souverän: „Gar nicht mal so tragisch“ und fügte hinzu: „Da wird nur transparent, was längst hätte transparent werden müssen“. Vor diesem Hintergrund kamen wir überein, sein Antlitz mit Quark, Pferdeeingeweiden und Minihufeisen zu belegen und scheibchenweise auf dem nächsten Wochenmarkt zu verkaufen. Gesagt, getan bzw. versucht. Leider hatte der Wochenmarkt schon geschlossen, als wir mit Herrn Voss dort aufschlagen wollten. „Was machen wir denn jetzt mit ihm?“ fragte mich Rebecca etwas ratlos und so schlug ich ihr vor: „Entweder ins Wochenbett mit ihm, oder ihn in der Wochenpost per Inserat anpreisen. Hauptsache irgendwas mit Menschen und Woche. Vielleicht auch was mit der Wochenschau? Was meinst Du?“

Das Twentysomething-Ding

Hast Du schon mal was von Yeti, dem Eiswochenmenschen gehört?“ fragte mich Rebecca grinsend während sie Vossens Twentysomethingareal im äußeren Gehirnlappenkreisbereich mit wertvollen Zusatzinformationen stopfte, um nicht zu sagen: mästete. Vorwiegend bestand die mengenmäßig nicht näher definierbaren Datensätze aus der Grunderkenntnis, die besagt, daß ein 20-jähriger und ein 29-jähriger zwar unter mathematischen Gesichtspunkten zur seltsamen Gruppe der Twentysomethings zählen mag, aber inhaltlich nichts miteinander gemein haben. Der 20-jährige steht ganz am Anfang seines Lebensweges als Volljähriger. Gerade erst entdeckt er die Vorzüge der Neunklingennaßrasur; er schleppt sich und seinen Rucksack mehrere Monate über den Jakobsweg; er erobert die Welt, oder besser: das, was er dafür hält; er findet diese und jene Musik gut oder auch nicht so gut; er sucht nach Gleichgesinnten; er unterwirft sich einem oder entwickelt für die WG einen seltsamen Abwaschdienstplan; und er ertappt sich manchmal dabei, wie er insgeheim darüber sinniert, ob der Kelch des Älterwerdens eventuell an ihm vorüberziehen werde. Ein 29-jähriger jedoch trägt auf seinem Schirm normalerweise nur ein einziges, riesengroßes, ihn alles beherrschende Problem mit sich herum, und zwar: „Scheiße, noch ein paar Monate und dann bin ich 30. Dann ist meine schöne Jugend am Arsch. Das ist echte Scheiße, Mann!“ Wie man also auf die Idee kommen kann, diese beiden grundunterschiedlichen Alters- und Zielgruppenklassen grob fahrlässig unter dem Oberbegriff „Twentysomethings“ zusammenzufassen, das weiß der Himmel und sicherlich auch Oliver Voss zu erklären – wenn überhaupt.

Singular meets Plural

„Und dann noch das hier“, legte Rebecca nach: „‚Hasen sind der beste Freund des Menschen’. Tsst. Was soll das denn heißen? Meinem Verständnis folgend sind Hasen die besten Freunde des Menschen, oder der Hase ist der beste Freund des Menschen. Aber Singular und Plural miteinander zu verwechseln…tsstt…“ Ich klopfte prüfend mit meinem angewinkelten Zeigefinger gegen Herrn Vossens Stirnmitte und Rebecca reflektierte: „Dann wäre ja Herr Voss der personifizierte Kniefall vor der Mauer einer unbedingten Grundkreativität außerhalb des normativ-normalmenschlichen Wahrnehmungsvermögens, vorausgesetzt, daß alles mit rechten Dingen vor sich geht und diese kindergummibärchenlos spätestens um acht ins Bett geschickt werden?“ „Wenn Du das so sehen möchtest, dann siehe es bitte so, wobei: In der Werbung ist alles denkbar und möglich, und somit auch alles undenkbar und unmöglich“, gab ich leicht philosophisch angehaucht zu bedenken. Jetzt, da wir den vollen Einblick in seine Gehirnstruktur genossen, interessierten wir uns nur noch mäßig für diesen schweren Fall: „Gib mal das Hasenfell da rüber, ja?“ „Klar, hier!“ So polierten wir abwechselnd die Innenseite der Vossenschen Schädeldecke twentysomethinggerecht, füllten sie anschließend mit frischer Kuhmilch und stellten sie nicht nur zu den Schuhen vor die Tür sondern ebenfalls lakonisch fest: „Hasen sind doch immer noch der beste Freund des Menschen.“

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18.01 Uhr: Eines noch.
Wie Dir ja wahrscheinlich aufgefallen ist, fehlt diesem Copytest noch ein griffiger Titel. Wenn du noch so nett sein könntest … Danke.

Cover/links – Rückseite/rechts

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Und als Letztes: deine erste Absage.
Kaum bist du ein paar Wochen nach deinem Copytest bei uns eingestellt, befördern wir dich auch schon zum CD. Und geben dir direkt deine erste unangenehme Aufgabe. Ein junger, aufstrebender Texter hat sich bei dir beworben. Aber du musst ihm absagen, du hast keinen Bedarf. Mache aber bitte deutlich, dass es nicht an seiner eigenwilligen Frisur gelegen hat.

Sehr geehrter Herr Voss,

dank Ihrer signifikanten Unterschichtenfrisur kann ich Ihrem Wunsch, Ihnen trotz Ihres großartigen Talents ein weiterführendes Beschäftigungsverhältnis vorzuenthalten, mit großem Bedauern nicht entsprechen.Wie Sie wissen, ist gerade der Beruf des Werbetexters der Beruf der Quereinsteiger.

Vor diesem Hintergrund sehen wir uns am kommenden Montag um 10:00 Uhr in meinem Büro, um die Details Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung einvernehmlich zu erörtern. Ich rate Ihnen dringend, pünktlich zu sein.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hamlet Hamster

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Hast du Jung von Matt überzeugt?
Sei unbesorgt: Deine Ideen sind bei uns in den besten Händen.
Wir werden sie sehr ernsthaft studieren.
Und uns dann sofort bei dir melden.
Vielen Dank schon jetzt für deine Mühe.

Jung von Matt/Neckar
Brigitte Dingler
Eberhardstraße 69-71
70173 Stuttgart
Tel: +49/711/248984-0
Fax: +49/711/248984- 40

Sehr geehrte Brigitte Dingler, hiermit übersende ich Ihnen, stellvertretend für meine Leserinnen und Leser, die Unterlagen für meine Online-Bewerbung. Ich interessiere mich für die Position des Creative Directors. Eine Frage noch: Wer ist denn nun in Ihrem Hause für die Ausarbeitung des hier gegenständlichen Copytests verantwortlich? Über eine Antwort würde ich mich freuen! Mit freundlichen Grüßen Ihr Hamlet Hamster

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Apropos Copytest: Die mit Abstand schönste Frage, der ich je in einem Copytest begegnet bin, lautete sinngemäß: „Ein Dackel steht am Ufer eines Sees. Links und rechts des Sees verläuft eine unüberwindbare Mauer und schwimmen kann unser Dackel auch nicht. Frage: Wie kommt er dennoch hinüber?“ Eigentlich ist das nicht sonderlich schwer: Dackel einfangen, häuten, grillen, essen und anschließend mit einem gültigen Reisepaß Checkpoint Charlie passieren.

Diese Aufgabe war in einer früheren Ausgabe des Textertests der sympathischen und hinreichend lebensmittelfixierten Agentur Heye+Partner zu finden. Meine Antwort brachte mir zwar eine Einladung zum Essen mit dem damaligen geschäftsführenden CD ein, jedoch keine Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, für ein Schnellrestaurant zu texten…

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Materialien zum erweiterten Diskurs

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Schlußgedanke

So, und sind wir endlich klüger?
Haben wir gelernt, zu wissen?
Oder sind wir nur wie Selbstbetrüger,
faulenzend im Kissen?

So mit Füssen an den Flossen
und Münzen in den Taschen?
So mit Hinkelsteingenossen
und Zaubertrank in Flaschen?

Haben wir gelernt, im Team zu operieren?
Oder einfach nur, Kaffee zu kochen?
Nur uns selbst zu inszenieren?
Oder Stechkarten zu lochen?

Tja, alles nicht ganz einfach,
so unter einem Dach und mit zwei Herzen.
Mit Aufgaben im Fach
und Fachverkauf mit Schmerzen.

Wo ist das Limit unseres Geistes?
Und wann zerbricht für uns die Schranke?
Stimmt es, daß jeder weit gereist ist?
Für heut’ sei dies mein Schlußgedanke.

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Besondere Leseeinladungen gehen an:

Bjoern Ognibeni, Bernd Röthlingshöfer, Werbeblogger, PR Blogger, agenturblog, Guerilla-Marketing Blog, marketing.blog.biz, Netzkobold, Nico Zorn, Blindtext-Blog, Ideenverteiler, BlissBlog, Brain Wash, Conceptbakery Blog, Connected Marketing, e-Mail Marketing Blog, gandke internet marketing blog,vm-people, viralmarketing.de, trnd.blog, KoljaHebenstreit, B2B Online-Marketing Blog, interview-blog, marktpraxis_blog, buenalog, off-the-record, Bewegungsmelder, Publicis Publishing, Netzbaron, Gehirnwäsche, Strategy&Design, Zeitraucher, Blogbar, to. wa., eicker. Wir sprechen online., Besserwerberblog, Iwo Randoja, Werbeblogger, Kreativrauschen, Fischmarkt, Heliumkiffer, Wildpark, Wörter Blog, Nino Worldwide, Riesenmaschine, Spreeblick, storryblogger, Sloganmaker, Themenblog, Performance Marketing & Online Marketing Blog, produki, gHOCH24, Selbst & Ständig, I Blog For Brands, Viral Marketing Blog, Gefahrgut, Das Textdepot, Blogpiloten, BlogAboutJob, Netzwertig, PR-Doktor. Das Kommunikationsblog., PR-Fundsachen, dieschnipseljagd.de*, PR-Kloster, Nerdcore, saftig & frisch, Kunden aus der Hölle, hungriger hirsch, Mehr Wert. Brainwash Webguerilla, Pickone Blog, Virales Allerlei, B2B-Online-Marketing-Blog, media-treff.de, Die Achse des Guten, Marketing-News-Blog, Werbegroup Blog, blog@NETPLANET, BlogDrauf, BLOG-O-RAMA, werbe blog, Blog Wissen, rheinformat, blog.tocki.de, Puhs Blog, Das Meinungsblog, HaiFive, BlogKade, martins privates blog, Media-Blog, KOOPTECH.

Liebe Leseeingeladenen,

eine Frage beschäftigt mich in letzter Zeit immer mehr: In welchem gesellschaftlichen Kontext wird zukünftig Werbung und Unternehmenskommunikation stehen; bzw. solllte sie stehen? Damit meine ich nicht, daß für jeden verkauften Bierkasten irgendwo ein Bäumchen gepflanzt wird. Oder etwas Vergleichbares. Ich meine etwas anderes: Vor Jahren ging es bei einem Job darum, einem Unternehmen, das gerne und immer wieder seinen Konsumenten Flügel verleiht, eine Maßnahme vorzustellen, mit der es weltweit dauerhaft ins Gespräch käme. Mein Vorschlag war es, jegliche Form von Sportsponsoring einzustellen und im Gegenzug einen Betrag von EURO 300.000.000,- zu Verfügung zu stellen. Der Verwendungszweck sollte mit der Aufforderung “Sagt uns, was wir damit machen sollen!” weltweit von jedem mitbestimmt werden, der hätte mitbestimmen wollen. Eben eine andere Form, Flügel zu verleihen. Aus der Umsetzung wurde bisher nichts.

Vielleicht war mein Approach ein Hauch zu enthusiastisch. Oder auch nur etwas vor seiner Zeit. Ich möchte einen Vergleich heranziehen. Nehmen wir den menschlichen Blutkreislauf. Alles im menschlichen Körper und somit der Mensch selbst ist abhängig von seiner geordneten und ungehinderten Zirkulation. Vergleichen wir das Blut mit unserem Geld. Und die Organe im Körper mit Unternehmen, Institutionen, öffentlichen Einrichtungen und Mitgliedern der menschlichen Gemeinschaft. Wir stellen fest, daß eine gewisse Portion an Grundgier gut bzw. lebensnotwendig ist. Aber auch: Das Erworbene muß wieder in den Blut- und Geldkreislauf zurückgeführt werden, damit es für alle Beteiligten weitergeht. Entwickelt jedoch zum Beispiel eines der Organe einen übergroßen Appetit und will zudem das Blut bzw. das Geld nicht wieder rausrücken, so bricht der gesamte Organismus zusammen.

Meiner Meinung nach ist es in der heutigen Zeit die vornehmliche Aufgabe von Kommunikationsspezialisten, ihre Klienten auf diese Zusammenhänge nachdrücklich hinzuweisen und sie bei der Erstellung ihrer Kommunikationskonzepte zu berücksichtigen. Das Prinzip lautet: Nächstenliebe ist die höchste und feinste Form von Egoismus.

Vor diesem Hintergrund erfolgte die harsche Kritik an der Du-bist-Deutschland-Kampagne völlig zurecht, da sie nicht nur oberflächlich, sondern komplett am Thema vorbei umgesetzt wurde. Allerdings, und auch das möchte ich der guten Vollständigkeit halber hier nicht unterschlagen, ist das Abfackeln des Autos von Holger Jung nicht nur genauso bescheuert, sondern um einiges bescheuerter. So haben auch die, die hierfür verantwortlich zeichnen, so rein nichts begriffen.

So sollten wie uns alle in der Tat fragen, welchen Beitrag wir zum Erhalt unserer Gesellschaft leisten können. Wie erklären wir es am besten den werbetreibenden Unternehmen, daß sie nicht so weiter machen können wie bisher?

Summa summarum gibt es viel zu tun und zu diskutieren; geordnet oder ungeordnet. Packen wir’s an. Oder auch nicht. Ganz wonach des jeweiligen Lesers Sinn stehen mag.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit,
Euer Hamlet Hamster

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(Nachwort): Da versucht man, sich als leidenschaftlicher und überaus verantwortungsbewußter Blogger mit seiner Zielscheibe namens Oliver Voss schon aus Gründen der übergeordneten Fairness und Höflichkeit im Vorfeld dieser geplanten Veröffentlichung, sprich Anfang Dezember letzten Jahres, in Verbindung zu setzen, bleibt aber an seiner Sekretärin hängen, beantwortet ihre Frage, worum es denn ginge, entsprechend wahrheitsgemäß, wobei wohl auch mein Verdacht, daß meine Zielscheibe in ihrer Eigenschaft als Cheftexter und mutmaßlich Verantwortlicher für den hier gegenständlichen Copytest möglicherweise unübersehbare Probleme mit Grammatik und deutscher Rechtschreibung haben könnte, sich bedauerlicherweise entsprechend präsent durch die Blume nebst Zeilen in den Vordergrund drängelte; erwirkte dennoch ihr Versprechen, ihr Brötchenverteiler in Gestalt des Herrn Voss werde sich mit mir in Verbindung setzen, was jedoch nicht geschah, weil er ja seit über einem Jahr gar nicht mehr für Jung von Matt tätig ist, mir aber mal wieder keiner etwas gesagt hat, und muß nun dafür zusätzlich notieren, daß eben jener besagter Copytest, mit dem ich mir nachfolgend nun wirklich alle Mühe gegeben habe, aufzuzeigen, wie vorbildlich gute Werbung auszusehen hat, möglicherweise nicht ganz unhektisch von JvM ausgetauscht wurde. In diesem Kontext: Herzlichen Glückwunsch und frohes Neues Jahr!