Tag Archives: Charles Bukowski

Charles Bukowski: «My Ambition Is Handicapped By My Laziness.»

25 Aug

Photo via: A Lep Is A Ball.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Bukowski als Kafka wiedergeboren (oder umgekehrt) erzählt sein schönstes Ferienerlebnis

15 Dec

»Als ich während der Sommerferien meine Großmutter versehentlich in den Bergen eine Klippe runterstürzte, nach einem halben Tag und drei ganzer Nächte auf der Flucht schließlich von einem evangelischen Schloß gefaßt und von ihm in einem aufregenden Prozeß zu einem Tag Arbeitslager hinter den Riegel gebracht wurde, war ich gerade erst 16 Jahre alt. Der Tag im Straflager war hart, wenngleich es mir gelang, mich schnell und harmonisch in das Lagerleben zu intergrieren. Ich arbeitete viel und schwitzte wie ein Schwein. Am Abend zog ich mich in einen Raum zurück, der den Eindruck erweckte, als habe in ihm das letzte halbe Jahrhundert keinerlei Sex stattgefunden, legte mich auf ein prächtiges Himmelbett und holte mir einen runter. Ich explodierte. Am nächsten Tag wurde ich entlassen und ging zum Strand.«

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Enthalten ist diese Kurzerzählung einerseits im dtv-Gedichtesammelband mit dem Titel »Nackt bei 33 Grad« von Charles Bukowski in der Übersetzung von Carl Weissner, der diesen Band ebenfalls herausgibt:

Andererseits läßt sich das hier gegenständliche Werk selbstverständlich auch im Œvre von Franz Kafka nachweisen, und zwar in Der Proceß, u.a. handschriftlich erschienen 1998 im Reclam-Verlag:

Außerem möchten wir diese wundervolle Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, um noch auf eine 15-bändige kritische Sonderausgabe aus dem Taschenbuchhaus Fischer hinzuweisen:

Auf der Verpackung wird Franz Kafka mit den Worten zitiert: »Ich suche immerfort etwas Nicht-Mitteilbares mitzuteilen, etwas Unerklärbares zu erklären…« Der passionierte Routinier und Chefinspektor Colombo hätte, so er mit der Causa Kafka betraut gewesen wäre, wie folgt darauf geantwortet: »Das erklärt es natürlich!«

Der Zapfhahn Bingo

10 Aug

(C) Photograph by Guinness Globetrotter

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Der Zapfhahn Bingo
(after 2 pints of Guinness)

Bingo war Zapfhahn der alten Schule,
Er liebte die Blonde, die Braune, die Coole.
Er liebte den Glanz mit dem sie sich gaben,
Er war einer jener aus dem Schützengraben.

Täglich stand er vor ihnen Spalier,
Tja, Bingo war irgendwie Kavalier.
Sie wollten das Naß, er gab’s ihnen reichlich:
Niemand sollte sagen, er sei schon verweichlicht.

Der Tag wurde kürzer, die Nacht dadurch länger,
Die Mädels rochen deshalb etwas strenger.
Da kam eines Tages der Richtige daher:
Er war gut im Schrauben, der Abschied nicht schwer.

Der Mann war ein Klempner und früher an Bord,
Er nahm Bingo mit, geheim war der Ort.
Und was soll ich sagen, sie machten so weiter
Und Bingos Stimmung blieb durchgehend heiter.

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————————Materialien zum erweiterten Diskurs————————-

(c) Photograph by Wallpapersforyou

(c) Photograph by Epica-Awards

via: I beliebe in ADV

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