Tag Archives: Dorothea van der Koelen

Mario Reis in der Mainzer «CADORO»

13 Aug

Alle Fotos von Andreas Baier
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Eigentlich war uns der Künstler Mario Reis bisher vornehmlich durch seine Natur- und Knallfroschaquarelle ein Begriff; nicht jedoch die Ergebnisse seiner konkreten Phase. In der Mainzer CADORO, Zentrum für Kunst und Wissenschaft, stellte er sie im März diesen Jahres aus. Hier ein paar Bilder von der Vernissage.

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Ein (fast) irrelevanter Rückblick(spiegel)

5 Apr

Das zarte Pflänzchen der Kultur muß gegossen und gegossen werden, damit es sich zu einer prachtvollen Kulturpflanze entwickelt und/oder zu ihr heranreift.

Was ist in der letzten Zeit geschehen?

Nun, um es offen auszusprechen: so einiges. Und einiges uneiniges. Wie das eben so ist: Was den ehemaligen beiden deutschen Staaten recht ist, sollte meinen beiden Gehirnhälften billig sein. Und teuer natürlich auch. Wo kämen wir denn da sonst so hin….

Zunächst stand mal wieder der Besuch des Wiesbadener Landesmuseums an und Walter Dexel auf dem Programm. Museumspädagoge und ausgewiesener Agenturchef Marco Fischer (nachfolgend im Bild)

bereitete die angetretene Besuchergruppe zunächst via dreidimensionalem Donald Judd und dazu passendem Oberteil behutsam auf die Zweidimensionalität der Arbeiten Walter Dexels vor. Der Mann (Herr Fischer; Anm. der Red.) hat nicht nur Geschmack, er weiß auch worum es geht!

Auf dem Weg nach oben werfen wir noch einen kurzen (fast verlorenen) Blick in die intellektuelle Gepäckabfertigungsanlage von Mario Merz. Besonders Schwefelreisende kommen hier voll auf ihre Kosten.

Hier sind sie also: die Werke Walter Dexels:


Fast vollständig an der Zahl. Liest man die Beiblätter zur Ausstellung, so fallen Namen wie Alfred Schmela, Carl Laszlo oder Werner Schmalenbach. Zu letzterem könnte ich eine ganze Menge erzählen, will es aber in seinem Interesse nicht tun. Zu Erstgenanntem: guter Galerist. Und Carl Laszlo: Er war jahrelang mein Mentor. Sein Geist ist großes Kino. Zu Dexel: Bitte hier lesen.

Dann hatte Big Mike E die Idee, mich mit nach Frankfurt zu nehmen. Zuerst eine Ausstellung über den Künstler Jürgen Wegner:

und danach hätte wir uns noch etwas Boticelli genehmigen können, allein, die Schlange hinderte uns daran:

Erster: Stehe schon seit sieben Stunden für Boticelli an. Zweiter: In Rom habe ich es für das Turiner Grabtuch auf über drei Tage Anstehen gebracht – Übernachtung plus Vollpension inklusive.

Es blieb bei Wegner und einem intensiven Einblick in sein schöpferisches Leben – sowie Würstchen im Glas:

Auf dem Heimweg nutze ich das Zeitfenster, um nützliche Langzeitbelichtungen anzufertigen. Hier, der 1. Ring in Wiesbaden:

Es ist wichtig, immer in Bewegung zu bleiben.

Außerdem sind die ersten 16. Exemplare meines Meerschweinchenreports in den Druck gegangen. Die Zeitschriftenkioske von Vera Munro (2 Stück), Dorothea van der Koelen (3 Stück), Michael Werner (1/2 Stück), Bruno Bischofsberger (2 Stück), Karsten Greve (1/2 Stück), Annely Juda (3 Stück), Georg Nothelfer (EURO 750.000,-), Larry “GoGo” Gagosian (2 Stück), Mr. White Cube (1 Stück) und David Zwirner (2 Stück). Meerschweinchenreport berichtete bereits völlig uneigennützig über die VÖ.

Hier geht’s zu issuu.com zum Blättern…

Doch gehen wir noch weiter ins Detail: In Wiesbaden fand Die Nacht der langen Galerien statt. Einmal mehr machte mich Big Mike E darauf aufmerksam. Deshalb steht die Airbrush Army + Big Mike E in diesem Kapitel an erster Stelle. Und zwar hier:

Das Bild entstand in den Gemächern des Nassauischen Kunstvereins. Dort traf ich auch einmal mehr auf Burkhard Rosskothen von einfallsreich.tv: Seine im Netz anzutreffende und aufzurufende Künstlergespräche schafften den Sprung an die Wand, oder den Durchbruch durch die Wand, um dem versierten Betrachter ins Gesicht zu springen; oder so:

Durch die Glasfront der frisch umgezogenen Galerie CP sah es so oder u.a. so aus:

Neben den vielen Ausstellungen bin ich auch viel unterwegs. Hier der Blick aus einem Zugfenster:

Hier der Blick aus einem Zugfenster

Manchmal nehme ich auch den Bus. Hier der Blick aus einem Busfenster:

Hier der Blick aus einem Busfenster

Manchmal fahre ich aber auch mit einem anderen Zug. Hier der Blick aus einem anderen Zugfenster:

Hier der Blick aus einem anderen Zugfenster

Manchmal sieht der Blick aus einem Busfenster aber auch ganz anders aus. Zum Beispiel wenn heftige Regenfälle einsetzen. Hier:

Manchmal sieht der Blick aus einem Busfenster aber auch ganz anders aus. Zum Beispiel wenn heftige Regenfälle einsetzen.

Manchmal fotografiere ich auch an einer Hochschule:

Hier der Blick in das nagelneue Audimax der HSRM

Manchmal findet ein Blogbeitrag auch sein Ende. Zum Beispiel hier und jetzt.

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