Tag Archives: Geschichte

WDR Digit

1 Apr

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Das WDR Internet-Archiv des analogen Alltags, namens WDR Digit, bietet mit seinen inzwischen mehr als 10.000 historische Fotos und alten Filmen einen stringenten Einblick in den Alltag vergangener Jahrzehnte.

Das WDR Dgiti-Archiv wächst vor allem durch die aktive Teilnahme seiner Nutzer. Seit Dezember 2012 können analoge Fotos und Videos – mit oder ohne die Hilfe der Digit-Redaktion – digitalisiert und dem Internet-Archiv zugeführt werden. Nach und nach entsteht so eine Sammlung mit einzigartigen Zeitzeugnissen. Mit diesem Projekt will der WDR einen breit angelegten Impuls zur Erhaltung der alten Schätzchen in Filmdosen und Bilderkisten, in Schubläden und auf Dachböden geben.

Und wenn man immer mal wieder so herrlich abstrus anmutende Bilder wie das oben abgebildete findet, so können wir den gelegentlichen Besuch des WDR-Digit-Portals nur wärmstens empfehlen.

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Digit WDR: «Ich möchte ein Eisbär sein…»

19 Oct

Das «Archiv des analogen Alltags» hat eine neue Themenrubrik geschaffen: Der Eisbär. Dazu schreibt die Redaktion: «Lange vor der Gründung von Greenpeace und Die Grünen (und auch lange bevor eine deutsche Band “Ich möchte ein Eisbär sein (im kalten Polar)” sang, war das Tier in Deutschland eine kleine Berühmtheit. Wir sind überrascht. Und begeistert.»

Und wir sind irritiert. Ganz positiv irritiert. Und auch irgendwie negativ irritiert, denn: Darf man eine Tierart zeigen, die es angeblich, zumindest nach dem insgeheimen Wunsch vieler Tier- und Umweltschützer, schon bald gar nicht mehr geben wird, dreist in scheinbar glücklichen Lebenssituationen zeigen? Wir wissen es nicht. Sind rat- und rastlos. Tat- und auch palastlos. Was ist mit dem Ast los (auf dem wir sitzen)?

Zur sehenswerten Bildstrecke geht es hier (you’ve got to scroll a little bit).

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Teilnehmer der Naturforscher- und Ärztetagung (1922 bis 1923) in der Hansestadt Hamburg

23 Sep

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Aus dem aktuellen Veranstaltungskalender des Ärztekongressportals: Vom 26. bis 28. September steigt im österreichischen Graz der 10. Internationale TCM-Kongress zum Thema «Gender Medizin – Mann und Frau».

Für alle, die es am gestrigen Tage vorgezogen haben sollten – aus welchen Gründen auch immer –, sich nicht an der Bundestagswahl beteiligen zu wollen, mag die Teilnahme an diesem Kongress eine geeignete Alternative darstellen.

Wem das jedoch alles zu kompliziert ist, der kann auch der Beantwortung der ganz einfachen Frage «Ist die FDP noch im Amt?» forschend nachgehen, denn Forschen, siehe oben, ist bekanntlich immer gut.

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Friedrich Wilhelm IV.: «Living In A Stoned Christmas Tree»

15 Dec

Familiensitz der Hohenzollern
(Wegen Klimawandel architektonisch modifiziert)

Friedrich Wilhelm IV. (* 15. Oktober 1795 in Berlin; † 2. Januar 1861 in Potsdam) gehörte dem Adelshaus der Hohenzollern an und war von 1840 bis 1861 König von Preußen. Er war der älteste Sohn von Friedrich Wilhelm III. von Preußen, dem er auf dem Thron nachfolgte, und Luise von Mecklenburg-Strelitz. Eine besondere Rolle fiel Friedrich Wilhelm während der Revolution von 1848/49 zu, als er die ihm von der Frankfurter Nationalversammlung angebotene Kaiserkrone ablehnte. Aus gesundheitlichen Gründen übergab er am 7. Oktober 1858 nach 18 Regierungsjahren die Regentschaft an seinen jüngeren Bruder Wilhelm, dem späteren Kaiser Wilhelm I., der ab 1862 unter der Führung des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck, die ersten Sozialgesetze, in der deutschen Gesellschaft implementierte.

Friedrich Wilhelm IV. galt als ein schüchterner junger Mann, der wohlbehütet in einem eher bürgerlichen als adligen Elternhaus aufwuchs. Er besaß eine große Allgemeinbildung und galt als Romantiker, der von den Idealen des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches inspiriert wurde.

Er ist Urheber des «Gesetzes zum Schutze der persönlichen Freiheit» vom 24. September 1848, mit dem die Schutzhaft eingeführt wurde. In dem oben abgebildeten Gebäude probierte er die Wirkungsweise dieses neuartigen Gesetzes an sich selbst aus – und befand es nach nur wenigen Minuten für gut.

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