Tag Archives: Hochschule RheinMain

DDC: «Gute Gestaltung 14»

19 Nov

Sehen DDC-Juroren beim Jurieren nur noch rot…

so diskutieren sie sich am Kaffeebuffet wieder zurück in den gelben Bereich – und vergeben Auszeichnungen für besonders hervorzuhebende Kreativleistungen.

Der DDC-Kreativwettbewerb «Gute Gestaltung» gehört im Designbereich zu den renommiertesten Auszeichnungen, die man sich im Büro an die Wand hängen, ins Regal stellen – oder beides kann.

Der Sprecher des DDC-Vorstandes Michael Eibes begrüßt die angereisten Juroren aller zehn Wettbewerbskategorien.

Blick in die gutgelaunte Menge der DDC-Juroren. Vorne links: Dieter Leistner. Dahinter auf der linken Seite: Stefan Soltek.

Juror Peter Apel hat da noch eine Frage…

DDC-Juryvorsitzender Niko Gültig ganz im Kreise der vielen begehrten Bewertungpunkte, die in dieser Bildstrecke zum letzten Mal visuell in Erscheinung treten.

DDC-Juror Christoph Grünberger bei der Arbeit.

DDC-Juroren Tilman Bares (Vordergrund) und Gregor Ade (Hintergrund) bei ihrer Bewertungsarbeit in Sachen «Unternehmenskommunikation».

Bei der Arbeit: Die beiden Juroren Christian Daul und Sven Clasen beschäftigen sich mit den eingereichten Arbeiten in der Kategorie «Markenkommunikation».

Bei der Arbeit: Die beiden Juroren Prof. Dr. Klaus Klemp und Axel Braun bei ihrer Beurteilungsreise durch Raum, Zeit und Architektur.

Christiane Scharpf ganz in ihre Bewertungsarbeit vertieft.

In der Kategorie «Zukunft» beraten (v.l.n.r.) Jenny del Corte Hirschfeld, Oliver Scherdel, Laurent Lacour, Prof. Jörg Waldschütz und Jürgen Blümmel.

Farbiges Belegbild für die Fortsetzung konzentrierter Jurorentätigkeiten am Gefülltebrötchenbuffet.

Im konstruktiven Dialog: Die Juroren Martin Grothmaak, Peter Zizka und Prof. Laurent Lacour.

Im konstruktiven Dialog: Die Juroren Peter Zizka, Michael Eibes, Martin Grothmaak und Laurent Lacour.

Der Juryvorsitzende Niko Gültig überwacht zusammen mit der immer sonnig grüßenden Anne Tecklenburg das kreative Bewertungsgeschehen mit der Präzision eines schweizer Uhrwerks. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es beispielsweise 12:12 Uhr.

Eine der überragenden Haupteigenschaften großer Kreativer ist ihr großer und kreativer Schattenwurf, den sie beim Fotografiertwerden gleichsam fingerschnippisch gegen den Aufheller werfen. Rechts im Bild: Jurorenfotograf Peter Hamel.

«Herr Prof. Waldschütz, dürfen wir Ihnen eine Frage stellen? Spielt der Aspekt der Street Credibility bei der Gestaltung des Jahresberichtes der Deutschen Bank in Zukunft überhaupt noch eine tragende Rolle?»

«Oh güld’ner Herbst! Ihr prangt in meinem Busen, sehr möcht ich mit Euch heut’ schmusen. Ihr öffnet Eures Blickes Pforten, es fällt das Laub an allen Orten.» Zum kompletten Herbstgedicht.

Ein Gerücht besagt, daß der Künstler Gerhard Richter für mehrere Stunden nicht mehr aus diesem Raum herausgefunden habe. Meerschweinchenreport bleibt natürlich dran!

Matthias Wagner K, Jenny del Corte Hirschfeld, Fritz Gottschalk, Wolf Udo Wagner und Stefan Nigratschka.

Die Jury in der Kategorie «Geschäftsberichte» sind auf alles besonders gut vorbereitet, kennen sie doch die eingereichten Arbeiten seit Wochen in- und auswendig, so komplex sind die zu berücksichtigenden Gestaltungskriterien, daß es mit «ein bißchen Durchblättern» nicht getan ist. Im konstruktiven Diskurs: Marcus Wenig, Clemens Hilger, Oliver Wagner und Klaus Chmielewski.

Konzentrierte Typoanalyse. Im Focus der focussierende DDC-Juror Michael Rösch.

Gutes Designwettbewerbbewertungsprinzip: Mit Zuckerbrot, Zuckerbrot und Zuckerbrot.

Am Jurorenbuffet: Jurorenfotograf Peter Hamel.

Fachgespräch zwischen Octavio Klemens Nüsse und Fritz Gottschalk.

Im Gespräch mit zwei administrativ mitwirkenden Studentinnen: Gregor Ade und Sven Clasen.

Bildmitte: Poonam Choudhry im Gespräch mit Matthias Wagner K.

DDC-Juror Christoph Grünberger im Gespräch mit DDC-Juror Fritz Gottschalk.

Sabine Keggenhoff.

(v.l.n.r.): Fritz Gottschalk, Michael Eibes, Jochen Beithan und Clemens Hilger.

Auf dem Weg zum Jurorendinner: Saturday Night Fever auf dieterleistnerisch.

Als unser Redaktionsfotograf «Käfer’s» Flaconsaal im Wiesbadener Kurhaus betrat, ward er vom unbändigen Wunsch beseelt, unbedingt in der 1970er-Jahre-Stilistik der «Kodak-Tri-X-Pan-Available-Light-Photography» zu arbeiten, sprich, den Chip mindestens mit ASA 3200 zu belichten, so grobkörnig zu arbeiten wie irgend möglich, um den Charme der Pariser Caféhaus-Fotografie aus dieser Zeit zu transportieren.

Vorne links: Clemens Hilger und Jenny del Corte Hirschfeld.

Norbert Herold begrüßt Prof. Olaf Leu.

Michael Rösch.

Oliver Scherdel und Christiane Scharpf.

DDC-Jurorin Jenny del Corte Hirschfeld.

Kleine Flaconsaal-Impression.

Niko Gültig stellt den Festredner Matthias Wagner K, Direktor des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt, den Jurymitgliedern des DDC-Wettbewerbs «Gute Gestaltung 14» vor.

Der Lichtbildvortrag zeigt das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt, nachdem es durch umfangreiche Umbauarbeiten wieder in seinen ursprünglichen Originalzustand versetzt wurde. Ganz so, wie von Stararchitekt Richard Meier einst erbaut. Urheber der vielen Architekturfotografien: Dieter Leistner.

The Vortrag is now over. Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst und Schirmherr, collects the applause.

Katja Wenger und Ursel Schiemann.

In der Bildmitte: Norbert Herold.

Aus der Serie «Fein geputzte Teller im Vordergrund». Dahinter: Christian Daul.

Noch eine Flaconsaal-Impression.

Uli Mayer-Johanssen im Gespräch mit dem diesjährigen Jurorenfotografen Peter Hamel.

Dieter Leistner und Uli Mayer-Johanssen.

Eine kleine Hommage an die Seite Photoshop Disasters: So mögen sich unsere Leserinnen und Leser auf die Suche der verschiedenen von uns bewußt eingearbeiteten Fehler begeben. V.l.n.r.: Prof. Olaf Leu, Uli Mayer-Johanssen, Gregor Ade, Clemens Hilger und Oliver Wagner.

Im Gespräch: Prof. Olaf Leu und Uli Mayer-Johanssen.

Kleiner Philosophen-Scherz: Zwei Tischkerzen unterhalten sich angeregt mit einem Delphin über Jean-Paul Sartre. Zwei Wochen später explodiert der Delphin. Warum?

Fritz Gottschalk hält eine spontane Rede.

Till Schneider hält eine spontane Rede.

Aus der Serie «Fein geputzte Teller im Hintergrund». Vordergrund: Oliver Wagner.

Gerhard Richter encore une fois.

Christian Daul im Gespräch mit Olaf Stein.

Der große Jurorenrundgang: Die Mitglieder der jeweiligen Fachjury, hier «Unternehmenskommunikation», stellen ihren Jurykollegen der anderen Fachkategorien die von ihnen prämierten Arbeiten vor.

Till Schneider und Prof. Dr. Klaus Klemp erläutern bei der großen Juryzusammenkunft die Hintergründe ihrer Entscheidungen.

Hat ihre Geheimtinte zu Hause im Geheimfach gelassen: Lisa Schulze-Oechtering beim Übermitteln einer Geheimbotschaft.

Christian Daul präsentiert eine ausgezeichnete, weil ungewöhnliche, Weinflaschenbeschriftungsweise.

Das gute Stück im Close-Up-Look.

Ist die Bewertung kreativer Gestaltungsleistungen mit kreativem Hütchenspielen vergleichbar? Klares nein: Es geht um prämierte Eiskrembehältnisse mit eingearbeiteter street credibility. Im Bild: Juror David Kuntzsch.

Christian Daul, Sven Clasen und David Kuntzsch präsentieren eine weitere durch ihre Jury-Division prämierte Arbeit.

DDC-Juror Fritz Gottschalk.

Volker Stengele erläutert die Entscheidung der Jury in der Kategorie «Unternehmenskommunikation» (hier nicht im Bild). Dafür jedoch beispielsweise Jochen Beithan, Marcus Wenig, Norbert Herold oder Christoph Grünberger.

Volker Stengele erläutert die Entscheidung der Jury in der Kategorie «Unternehmenskommunikation» (hier im Bild).

Prof. Gisela Grosse (CCI).

DDC-Juror HP Becker.

Marcus Wenig erläutert seinen Jurykollegen die Digitalversion eines prämierten Geschäftsberichtes.

Präsentation der Foto- und Filmjury unter dem Vorsitz von Dieter Leistner.

Prof. Gregor Krisztian stellt seine neue Kompilation mit ausgezeichneten Nachwuchskreativarbeiten vor, die von den Mitgliedern der DDC-Juryversammlung betrachtet wird. Hier beispielsweise von Michael Rösch.

Auch nach zwei Tagen konzentrierter Juryarbeit ist die Stimmung im Kreise der Juroren ungebrochen, wie hier durch Jochen Beithan (vorne rechts) demonstriert.

Michael Eibes.

DDC-Juryvorsitzender Niko Gültig «dirigiert» für dieses Jahr ein letztes Mal: «Und jetzt bitte ich, daß sich alle unisono von ihren Plätzen erheben» … (In der dritten Reihe rechts: Gerald Jude).

was auch umgehend und ebenso unisono geschieht. Vorne rechts: Jurorin Sigrid Ortwein.

Niko Gültig verabschiedet sich von Sven Clasen.

Till Schneider im Gespräch mit Anne Tecklenburg.

Heike Brockmann und Thomas Poursanidis im Gespräch mit Peter Apel.

Straight through the middle: Gregor Ade.

In der Bildmitte: Prof. Gisela Grosse. Über sie und ihre Tätigkeit berichtete Meerschweinchenreport beispielsweise hier und hier.

In der Bildmitte: Prof. Laurent Lacour.

Frisch zurück vom banskyesken Außendiensteinsatz: Peter Zizka und Martin Grothmaak.

Niko Gültig im Gespräch mit Fritz Gottschalk, eingerahmt von Martin Grothmaak (links) und Peter Zizka (rechts).

Summa summarum: «Wenn einem so viel Gutes widerfährt, ist das schon einen 16 Jahre alten Lagavulin wert». Location: Hotel Nassauer Hof.

Fritz Gottschalk im Hotel Nassauer Hof.

Prof. Gregor Krisztian schaut noch einmal kurz vorbei – und verabschiedet sich auch wieder sofort. Über ihn und seine Arbeit schrieb Meerschweinchenreport beispielsweise hier und hier.

***
Sensibel religiöses Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Advertisements

Ausgezeichnete Kalender aus dem Hause Hochschule RheinMain

10 Feb

Kalender «Lineatour 2013» – Monatsblatt Februar

Kalender «Lineatour 2013» – Monatsblatt Mai

Kalender «Lineatour 2013» – Monatsblatt September

Kalender «Lineatour 2013» – Monatsblatt November

HESSEN DESIGN, die HOCHSCHULE RHEINMAIN und FROTSCHER DRUCK präsentierten am Sonntag, den 27. Januar 2013 im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe drei erfrischende Kalender, die Studierende der Wiesbadener Hochschule (HSRM) entwickelt haben. Prof. Gregor Krisztian führte in das Thema ein und stellte die neuen Ganzjahresbotschafter vor.

Prof. Gregor Krisztian

Der Kalender «Lineatour 2013» von Isa Hartikainen und Carina Klein erhielt dabei den «Award of Excellence­ Young Talents 2013». Sehr schön. Beziehungsweise: Herzlichen Glückwunsch! Und weil es bzw. er so schön und herzlich zu beglückwünschen ist, haben wir diesem Schmuckstück gleich vier Motive entnommen, die vorstehend abgebildet sind.

Nachfolgend ein Blick in die Kalenderausstellung, der die gleich in mehrfacher Hinsicht schrägen Monatsblätter von Sophia Metzler zeigt.

Schräge Monatsblätter von Sophia Metzler

Die dritte Kalendermacherin ist Claudia Köhler. Ihr Kalender «Zum Anbeißen» erscheint mit Kalendarium 2014 und wurde sowohl mit Duftlack verfeinert als auch mit Stanzungen veredelt. Guten Appetit!

Und wie das mit Qualitätsarbeiten aus dem Hause Hochschule RheinMain eben so ist: Wenn sie rufen, dann vermag auch eine zeitnahe Blitzeisvorhersage ein gerammelt volles Haus zur Kalendermatinée nicht zu verhindern. The copyright holder of vorstehende Abbildung is Udo W. Beier.

Wir wünschen allen Ausgezeichneten und Ausgezeichetinnen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

HSRM: «Studenten der Hochschule RheinMain präsentieren ihre Abschlußarbeiten»

3 Feb

Link zur zugehörigen Website Wir putzen uns raus. Zu jedem Kommunikationsdesigner, der nun ins mal bittere und mal süße Berufsleben entlassen wird, gibt es ein Videofilmchen zu sehen. Und auf der Vernissage, die am 9. Februar für 19:30 angesetzt ist, sind dann die entsprechenden Arbeiten zu begutachten. Und natürlich auch zu bewerten. Ganz analog: mit Klebepunkten, die – abhängig davon, in welcher Leckrichtung man sie bevorzugt mit seiner Zunge zu befeuchten wünscht – mal bitter und eben auch mal süß schmecken. Denn «Konsequenz» ist und bleibt nunmal der zweite Vorname dieser wundervollen und hochwertigen Ausbildungsstätte.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Gregor Krisztian: «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

15 Jan

Gregor Krisztian signiert

Gregor Krisztian signiert

Man sagt, daß der Künstler vor nichts mehr Angst habe, als vor einer vollständig weißen Leinwand zu stehen – und nicht zu wissen, was er malen soll. So sei, so sagt man scherzhaft weiterführend, die Technik des Grundierens entstanden: «Egal was, Hauptsache, da ist schon mal was drauf!»

Steht man vor den gerahmten Exponaten, die die Studenten der Klasse von Prof. Gregor Krisztian anläßlich ihrer Semesterschau regelmäßig an der Hochschule RheinMain präsentieren, so kann man zunächst leicht den Eindruck gewinnen, als handele es sich hierbei um «Kinderkram». Die Scribbles (so nennt man skizzierte Ideenentwürfe in der Werbefachsprache) konkurrieren immerhin mit endproduzierten Plakaten, Büchern, Filmen und Websites. Nicht einfach, sich für ungeputztes Gemüse zu interessieren, wenn am selbigen Ort zur selben Zeit überall fertige Speisen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gereicht werden.

Diese nicht sonderlich durchreflektierte Grundeinstellung dürfte sich jedoch spätestens dann schlagartig ändern, wenn man das Glück (oder das Pech) hat, vor einem leeren Scribble-Bogen zu sitzen; und sich mit folgender Aufgabe konfrontiert sieht: «Entwickeln Sie ein Landschaftsbild in fünf verschiedenen Einstellungen, das einem prima dabei behilflich ist, ein ungemein schickes Automobil zu verkaufen.» Oder, um die Sache noch erheblich zu verschärfen: «Leute, wir haben ein neues Waschmittel am Markt zu plazieren. Wie Ihr alle wißt, ist das Zeug genauso gut oder genauso schlecht, wie jede andere bereits etablierte Waschsubstanz auch, aber dennoch müssen wir diesem neuen Pülverchen ein unverwechselbares Gesicht geben. Und nun viel Spaß!» Wer nach mehreren Wochen lediglich mit abgekauten Nägeln aber noch vor einem weißen Blatt sitzt und schwitzt, der hat zumindest schon mal eine Idee davon bekommen, wie genial Markenkreationen wie beispielsweise «Ariel. Nicht nur sauber sondern rein»; «Der weiße Riese. Seine Waschkraft macht ihn so ergiebig»; «Die Vizir-Ultra-Kugel bringt die Waschkraft direkt in das Herz Ihrer Wäsche»; oder: « Unser Bestes von Persil. Da weiß man, was man hat. Schönen guten Abend» sind. Alles ziemlich geniale Einfälle. Wobei die jeweilige Zeit, in der die jeweilige Marketingstrategie zum Tragen kam, zu berücksichtigen ist. Ich weiß nicht, ob sich ein Flüssigputzmittel mit dem Markennamen «Der General» heute noch am Markt einführen ließe. Damals, kurz nach dem Krieg, war das was ganz anderes. Der Gedanke, daß sich der überlebende Teil der Kriegsgeneration der Verlockung, sich für kleines Geld einen echten General als preußisch durchdeklinierte Putzhilfe ins Haus holen zu können, nicht hatte widerstehen können, klingt irgendwie nachvollziehbar. Und, da wir gerade beim Thema sind: Steckt in Ariel nicht assoziativ irgendwie auch das Wort, ähm räusper: Arier? So wie in VegetARIER auch? Glauben VegetARIER vielleicht nur deshalb, daß nur sie ganz allein ganz genau wissen, was für den Rest der Welt gut ist?

Doch bevor ich endgültig vom Thema abkomme und mich meiner Lieblingbeschäftigung Öko-Bashing vollends hingebe, will ich mich zügeln, besinnen und feststellen, daß mit dem Eintritt des zukünftigen Agenturjungkreativen in den Ideenfindungs- und Visualisierungskurs von Prof. Gregor Krisztian an der Hochschule RheinMain eine neue Zeitrechnung beginnt. Es beginnt die Zeit des Nachdenkens und Assoziierens, der eingehenden Gesellschaftsanalyse, des Vergleichens und Einordnens, des strategischen Denkens und Handelns. Nicht nur für Architekten gilt: Was auf dem Reißbrett nicht entworfen wurde, kann später auch nicht gebaut werden.

Im späteren Agenturbetrieb werden Kreative, die besonders gut Ideen visualisieren können, auch Storyboarder genannt. Richtig gute Storyboarder sind rar, begehrt – und werden gehätschelt und gepeppelt. Von ihnen hängt es nämlich ganz wesentlich ab, ob die Agentur in der Lage ist, ihren Kunden eine Idee zu verkaufen – oder eben nicht. Nachfolgend der Blick auf eine Doppelseite des Buchs «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi». Ist es ein Zufall, daß der Protagonist in dem Scribble für einen Automobilspot ein bißchen wie Daniel Craig (alias 007) aussieht? Und daß die Geschichte in London angesiedelt ist? Und daß man in die weibliche Figur hinter dem Schreibtisch M hineinassoziieren kann? Selbst wenn die Akteure später nicht wie Daniel Craig oder M aussehen, so erhöhen solche visuellen Kniffe die Chance erheblich, daß der Kunde das Grundsätzliche in der Idee erkennt – und abnickt.

Von seinem ersten Buch «DuMont Handbuch: Layoutschule» haben sich von 1984 – 1996 insgesamt 27.000 Exemplare verkauft. Gregor Krisztians zweites Buch, das er gemeinsam mit Nesrin Schlempp-Ülker verfaßte, «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi», aus dem Mainzer Verlag Hermann B. Schmidt, ist seit 1998 auf dem Markt und kann mit einer bisherigen Gesamtauflage von 35.000 Exemplaren glänzen. Hier ist in beiden Fällen jeweils von einem echten Bestseller zu sprechen. Oder auch von einem Standardwerk, um das man nicht herumkommt, will man die Visualisierung von Ideen in aller Ernsthaftigkeit betreiben.

Gregor Krisztian ist u.a. Mitglied im Deutschen Designer Club – DDC.

Bezugsquelle

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

ADC-Kongress 2011: «Die hfma-Netzreporter drehen den Hahn jetzt richtig auf!»

13 Apr

Naturgemäß wird jeder Mensch von Haus aus mit jeweils zwei «Hähnen» (siehe Bild), die sich nach Herzenslust in alle erdenkliche Himmelsrichtungen aufdrehen lassen, geliefert. Die hFMA-Netzreporter betreiben mittels dieses Features volle Vorteilsnahme. Bildmitte: Prof. Rüdiger Pichler.

***

Letztes Jahr fiel der Startschuß. Dieses Jahr wird das Terrain der engagierten Berichterstattung über den «ADC-Kongress 2011» von den hFMA-Netzreportern zunächst nach den Richtlinien der Senfer Kreativenrechtskonvention gesichert und anschließend suksessive ausgebaut. Ça veut dire: Jeder und jede, der und die über die Highlights des diesjährigen Kreativentreffens zeitnah informiert sein möchte, sollte das Weblog der hfma-Netzreporter im Festivalzeitraum vom 4. bis zum 8. Mai täglich mehrmals besuchen; und sich – noch besser – in den Feedreader packen. Ach ja, gezwitschert wird auch.

Keine Lust, die Katze im Sack zu kaufen? Well, hier sind ein paar sweete hFMA-Netzreporter-Appetithappen vom letzten Jahr:

Die Kreativ-Brille: Wer in der Werbebranche bestehen will, kommt um diese Brille nicht herum. Ob mit oder ohne Dioptrin, keine Kundenpräsentation ohne. Die hFMA-Netzreporter erhalten erstaunlich überraschende Antworten.

Hat Wladimir Klitschko Angst vorm Zahnarzt? Eine gute Frage, die nicht gestellt wurde. Ein entspanntes Gespräch mit dem Weltklasseboxer, der ganz genau weiß, was «Welpenschutz» in der praktischen Interviewsituation bedeutet.

Der rege Sascha Lobo an der regungslosen DollyBar. Ein Gleichnis? Für den aufgeklärten Geist stellt die Beantwortung dieser Frage keine große Hürde dar…

Wer sind die hFMA-Netzreporter? Die hFMA-Netzreporter sind ein Verbund von Studierenden folgender hessischer Hochschulen: Hochschule RheinMain | Wiesbaden, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Hochschule Darmstadt, Philipps-Universität Marburg und Justus-Liebig-Universität Giessen.

Unterstützt und gefördert wird dieses Projekt durch die «Hessische Film- und Medienakademie» (hFMA).

You Tube Kanal: hfmakademie

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Access All Areas: Auftakt nach Maß(arbeit)!

9 Apr

Click to enlarge impressingly

Am Donnerstag, den 7. April, wurden die 5. «Access All Areas», die ebenfalls unter dem Label «Designtage Wiesbaden» firmieren, mit einem sauberen Sachvortrag auf dem Gelände der Hochschule RheinMain eröffnet. Die Stimmung war ausgezeichnet.

Von links nach rechts: Prof. Gregor Krisztian (HSRM), Prof. Rüdiger Pichler (HSRM), Rolf Mehnert (Vorstand Fuenfwerken AG), Prof. Dr. Detlev Reymann (Präsident HSRM), Dr. Helmut Müller (Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden).

Der ausführliche Bericht über «Access All Areas» erscheint erst nach Abschluß des Festivals.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Argentinisches Leserind belegt 1. Platz im Wettbewerb für junge Gestalter

19 Nov

Zur Jumbovergrößerung bitte Bild anklicken!

Eigentlich ist die diesjährige Buchmesse in Frankfurt längst Geschichte – und jegliche Berichterstattung über sie obsolet. Aber wenn es um gutes argentinisches Rindfleisch geht, das einerseits gar nicht abgehangen genug sein kann, um sein volles Aroma zu entfalten; und andererseits guter Weltliteratur aufgeschlossen gegenübersteht, so scheut die Meerschweinchenreportredaktion – Stammleser wissen das bereits – keinerlei Kosten, Mühen und Strapazen: Die Wachen vor dem Redaktionskühlraum wurden in den letzten Wochen stetig verdoppelt.

Das Kooperationsprojekt des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain in Wiesbaden mit der Buchmesse Frankfurt als Förderinitiative für junge Gestalter, das nun schon zum fünften Mal durchgeführt wurde, lud einmal mehr talentierte junge Gestalterinnen und Gestalter dazu ein, das Plakat zur Begrüßung des Ehrengastes auf der Buchmesse zu erstellen. Dieses Jahr war es das Land Argentinien.

Den 1. Platz belegte eine Gemeinschaftsarbeit von Franziska Detlof und Helen Krisztian. Sie zeigt, daß selbst bei einem Diego Maradona bildungstechnisch Hopfen und Malz längst noch nicht verloren sind.

Die Meerschweinchenreportredaktion gratuliert den beiden Preisträgerinnen herzlichst.