Tag Archives: Julian Assange

Vintage Ad for Yoghourt

29 Jan

People say it’s a real ad.

via: Nerdcore

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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In 1933 Julian Assange Allows Santa Claus to Search His Magic Server

17 Dec

Click to multiply yourself dramatically

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Nachtrag: Zu einem Teil der hier gegenständlichen Thematik, nämlich dem des Einflusses von vorauseilendem Gehorsam beim Verfassen dadurch überflüssig gewordener Kommentare, habe ich mich hier geäußert. Nun aber dachte ich mir, daß ich ja mal nach Unzeiten wieder bei Spreeblick vorbeischauen könnte – und fand dort in meinen Augen den bisher intelligentesten Artikel zu Julian Assange, Wikileaks & Co KG. Großes Kino und Kompliment an Johnny Haeusler!

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Julian Assange by Philip Toledano

15 Dec

About the shooting for The New Yorker the photographer Philip Toledano said: »I shot Julian Assange this summer and took his photograph– he’s a revolutionary, makes no mistake, and a very nice man… not to mention the subject of an international witch hunt

Read also what Rachel Hulin has to say: Click!

via: the rest of the Internet

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And now the German Zusatz: Von Henryk M. Broder gibt es schlaue Artikel und leider auch weniger Schlaues zu lesen. Zweifellos gehört dieser Beitrag in der Welt am Sonntag (vom 12. 12. 2010) über Julian Assange und die grundsätzliche Problematik des Spionierens zu seinen intelligenten Würfen.

Ich persönlich bin über diese Konfliktsituation gar nicht mal so unglücklich, zeigt sie doch sehr schön auf, wo unserer Gesellschaft der Schuh drückt: er drückt überall. Seit geraumer Zeit frage ich mich immer wieder, wie es den Nazis damals gelang, den »Staat in jene Form zu gießen« (Zitat: Joseph Goebbels), die es möglicht machte, seine ungeschätzten Nachbarn, wenn man es darauf anlegte, mit vergleichsweise einfachen Mitteln in die Gaskammer zu befördern.

Wegbereiter, und das wird durch den Konflikt um Julian Assange immer deutlicher, waren Leute wie heutzutage beispielsweise ein Stefan Kornelius von der Süddeutschen Zeitung, der ohne erkennbare Not oder Gefahr für eigenes Leben oder das seiner Familie in einem ebenso unerklärlichen wie unentschuldbaren Anfall von vorauseilendem Gehorsam am 07.12.2010 auf Süddeutsche.de (via. Fefe) einen widerlichen Blut-und-Boden-Artikel der Marke Extraklasse absonderte.

Was gibt es dabei zu verdienen, wenn man so unreflektiert unterwegs ist, wie eben beispielsweise ein Stefan Kornelius? Hat Stefan Kornelius etwa Angst, daß er, wenn er nicht im vermutlich selbstprogrammierten Gefühlten-Modus pseudostaatstragend und -treu unterwegs ist, von unsere Bundeskanzlerin höchstpersönlich von der Einladungsliste zum Bundespresseball gestrichen wird? Möglicherweise, denn oftmals sind die Beweggründe für Verrat niedere. Auf der anderen Seite – und das ist das, was ich eher vermute – fehlt es Stefan Kornelius und seinen Mitmachkollegen einfach nur an der gebotenen Gehirnleistung, die zwingend erforderlich ist, um als Journalist im journalistischen Sinne journalistisch tätig sein zu können.

Fazit: Wieder einmal blasen einige wenige Irre zur Jagd – und die Mehrheit rennt blind hinterher. Für geistig Entartete, die sich derzeit möglicherweise mal wieder in der Absicht tragen, in unseren Breitengraden eine Diktatur errichten zu wollen, sind das bedauerlicherweise gute Nachrichten.

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Fazit II:

Wenn es also irgendetwas gibt, worauf ich mit meiner vorstehenden kleinen »Hetzschrift« aufmerksam machen möchte, dann darauf, daß uns allen etwas mehr seelische Ausgeglichenheit ganz gut täte. Schließlich sollte nichts so heiß gegessen werden, wie es einst gekocht wurde. Jedenfalls nicht im Europa des 21. Jahrhunderts, n’est-ce pas?