Tag Archives: KUNSTüberall

Ansgar Nierhoff: «cielo et terra»

11 Aug

Ansgar Nierhoff: «Cielo et terra» (Himmel und Erde), 1986,
 vier Streckungen, ein Schwert, ein Würfel, Stahl, Höhe 450 cm

Foto von Andreas Baier
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Auszug aus einem Nachruf über Ansgar Nierhoff: «‹Nicht die Masse darf bestimmen, was Kunst ist›, sagte Nierhoff damals. In Lüdenscheid rettete ein Lokalreporter der ‹Westfälischen Rundschau› 2002 eine Edelstahl-Plastik Nierhoffs vor der Verschrottung – das Kunstwerk baumelte bereits in den Zähnen eines Schrottbaggers, als der Journalist den Vandalismus bemerkte.»

Die Arbeit «cielo et terra» des KŸünstlers Ansgar Nierhoff auf der INSEL im Salzgittersee ist fester Bestandteil des Kulturprojektes «KUNSTŸüberall» der Stadt Salzgitter, das von Alexander Baier bis 2003 initiiert und verantwortlich geleitet wurde.

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Vera Ršöhms «Ergänzung» auf der INSEL im Salzgittersee

31 Jul

Fotos von Andreas Baier
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Eine Stele der Künstlerin Vera Röhm aus ihrem Zuyklus «Ergänzungen» auf der INSEL im Salzgittersee. KUNSTüberall ist ein Kulturprojekt der Stadt Salzgitter, das von Alexander Baier bis 2003 initiiert und verantwortlich geleitet wurde.

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Stephan Kern: «1988, Stahl, Marmor, mehrteilige Arbeit»

30 Jul

Fotos von Andreas Baier
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Ende 1988 war die Bundeswehr im Rahmen einer Übung mit ihrem Heeres Lastenhubschrauber dabei behilflich, auf der INSEL im Salzittersee eine sechsteilige und ziemlich schwere Arbeit des Künstlers Stephan Kern aufzubauen. Repräsentiert wird Stephan Kern von der Galerie Wittenbrink. Initiiert und verantwortlich geleitet wurde Projekt KUNSTüberall der Stadt Salzgitter von Alexander Baier.

Die Bundeswehrübung war beendet, der Hubschrauber packte seine Sachen und flog zurück zu seinem Standort. Vorne rechts eine Arbeit aus Carrara-Marmor des Bildhauers Michael Schoenholz.

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Otto Herbert Hajek und Horst Ehmke: «Ein exquisiter Deal»

18 Jul

Otto Herbert Hajek, Horst Ehmke und Ehefrau Katja Hajek während der Vernissage im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg

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Der Künstler Otto-Herbert Hajek war dafür bekannt, auch die Disziplin Verhandlungsgeschick zur Kunstform erhoben zu haben. Wer einmal seine Villa in der Stuttgarter Hasenbergsteige 65 besuchen durfte, dem wurde sofort klar, was darunter zu verstehen war: Teppiche, Türen, Gardinen – alles echte Hajeks, die er als Multiple im Auftrag großer Firmen wie z.B. Vorwerk oder Biffar realisierte. Verglichen mit seinen Großprojekten waren das aber eher kleine Fingerübungen.

Im Bereich Kunst am Bau gelang es ihm beispielsweise, einen Vertrag mit der damals noch existenten Deutschen Bundespost abzuschließen, in dem festgelegt wurde, daß, salopp gesagt, von nun an bis in alle Ewigkeit jeder Bundespostneubau ausschließlich mit seiner Kunst zu bestücken sei, da es sich sinngemäß «um ein Gesamtkunstkonzept handelt, das sich stetig weiterentwickelt und diese Weiterentwicklung nicht durch die Werke anderer Künstler unterbrochen werden darf». Dieser Vertrag wurde erst durch die Umwandlung der Deutschen Bundespost in die Deutsche Post AG unwirksam.

Im Rahmen des «KUNSTüberall»-Projektes der Stadt Salzgitter steht auch eine Skulptur von Otto Herbert Hajek auf der Insel im Salzgittersee:

Hajek-Skulptur auf der Insel im Salzgitter-See

Hajek-Skulptur auf der Insel im Salzgitter-See

In Salzgitter-Thiede steht auch eine Skulptur der leider viel zu früh verstorbenen Hajek-Tochter Katja Ka:

Skulptur von Katja Ka in Salzgitter-Thiede

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Alle Fotos von Andreas Baier
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