Tag Archives: Landeshauptstadt Wiesbaden

Marktfrisch: «Das Kochbuch zum Wiesbadener Wochenmarkt»

28 Dec

Das Wiesbadener Wochenmarkt-Kochbuch von Nicola Böhme

Was gibt es schöneres als einen ergiebigen Spaziergang über den Wiesbadener Wochenmarkt, um nach aromatischen Preiselbeeren, schmackhaften Birnen und saftigem Rotkraut für das kurz zuvor im Kurpark frisch und eigenhändig geschossene Wildschwein zu suchen? Gibt es da noch etwas? Ja, da gibt es noch etwas: Das Kochbuch Marktfrisch von Nicola Böhme aus dem renomierten Tre Torri Verlag.

Der Wiesbadener Wochenmarkt belebt jeden Mittwoch und Samstag von 7 bis 14 Uhr das Dern’sche Gelände im Herzen der Stadt. Er ist fester Bestandteil der Landeshauptstadt, genauso wie beispielsweise das Kurhaus, die russisch-orthodoxe Kapelle, der Kochbrunnen, die Marktkirche, das Opelbad oder die Betriebskantine des Statistischen Bundesamtes, das architektonisch mit einem lupenreinen 1950er-Jahre-Bauhaus-Look aufwarten kann – und in der das tägliche Arbeitsleben exakt soo wie zur damaligen Zeit abläuft. Ein lebendiges Museum ohne Bildungsauftrag, sozusagen.

Doch zurück zum Kochbuch Marktfrisch: Es präsentiert rund 100 einfache, bewährte und schmackhafte Rezepte, die die Lust wecken, Fülle, Vielfalt und Marktfrische auf dem eigenen Herd vermehrt verarbeiten zu wollen. Nicola Böhme, Kolumnistin des Wiesbadener Kuriers, porträtiert zweiundzwanzig nach Jahreszeiten sortierte Marktprodukte: Von frischen Kräutern, über Pilze, Eier, Fleisch bis hin zu zahlreichen Obst- und Gemüsesorten. Die Produktportraits und Rezepte werden durch hilfreiche Tips, Tricks und Anekdoten der hiesigen Marktbeschicker ergänzt.

Aber auch nachts, wenn der Wochenmarkt längst wieder eingepackt und abtransportiert ist, spielt marktfrisches «Gemüse» vor der Kulisse der Wiesbadener Marktkirche abermals eine große Rolle, wenngleich es mehr von pyrotechnischer Natur ist.

Die Idee zu dem Buch entstand, als die Autorin Nicola Böhme erfuhr, daß Leserinnen und Leser mit ihren Rezept-Kolumnen an den Marktplatz-Ständen vorstellig wurden, um die entsprechenden Kochzutaten einzukaufen. Hier ist eine so-called sneak preview in das Kochbuch möglich.

Marktfrisch erscheint in der Reihe «Hausgemacht» aus dem Wiesbadener Tre Torri Verlag und kann für 19,90 Euro in der Tourist-Information am Marktplatz oder ganz bequem im Online-Shop auf wiesbaden.de erworben werden.

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Weltrekord: «UFO über Wiesbaden»

19 Jul

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UFOs haben, so viel wissen wir nach Jahrzehnte langer UFO-Forschung, viele Gesichter. Diese, von unserem Redaktionsfotografen kurz nach dem Verlassen einer Maison-du-Pain-Filiale am Dernschen Gelände gesichtete Flugscheibe, verfügt sogar über einige hunderte Antlitze gleichzeitig. Weltrekord. Keine Frage.

Außerdem ist das unbekannte Flugobjekt durch seine vielen Luftschlitze arm im Luftwiderstand und damit extrem kraftstoffsparend unterwegs, ein Umstand der sich gerade beim selbstlosen Waleretten aus der Luft bezahlt macht.

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Bowling Green vor dem Wiesbadener Kurhaus: «The Eagles Live In Concert!»

24 Jun

Kurz vor Konzertbeginn schaute einige Stockwerke
höher ein Adler vorbei. Es sollten mehrere werden.

Alle Fotos, soweit nicht anders gekennzeichnet, von
unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier.

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

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Allein schon der Bandname: The Eagles! Welch’ grandiose Erinnerungen vermag er in mir zu wecken, ja: auferstehen zu lassen! Gestern noch hüteten sie mit 39° Fieber und einem Angoraschal um den Hals gewickelt das Krankenbett, heute schon humpeln sie strammen Spalierschrittes über die Linoleumkorridore mit integrierter Heilkraft und brüllen unvergeßliche Songs wie beispielsweise «Stairway to heaven», «Smoke on the water» oder schlicht: «Highway to hell».

The Eagles zu mögen heißt aber auch, sich in hemmungsloser Leidenschaft für das Setzen von Ausrufezeichen stark zu machen, um sich nicht nur selbst an ihrem Anblick zu stärken; und auf das bevorstehende Konzert vorzubereiten: Die «Adler» haben sie gebraucht! Wir werden sie gemeinsam brauchen! Ich persönlich möchte sie gebraucht haben wollen! Und die Ausrufezeichen wollen gebraucht haben werden! Nebenbei erspart diese Vorgehensweise allen vorstehend Genannten mindestens einen einwöchigen Aufenthalt im Kurmittelhaus an der Nordseeküste. Und wer will das nicht?

Eine Woche? Nein, zwei Wochen. Oder drei. Oder gar vier. Denn es ist nicht der Name allein: Direkt auf dem Bowling Green vor dem Wiesbadener Kurhaus spielten sie, die The Eagles!, am letzten Sonntag! Live! Das war der 19. Juni 2011 – just to be perfectly precise!

Hier erholten sich die Römer von ihren Kampfeinsätzen; hier verspielte Dostojewski sein Geld; hier bzw. gleich nebenan sorgte Kaiser Wilhelm persönlich dafür, daß das die Opernbühne schmückende Schiff des Fliegenden Holländers in aller Tatsächlichkeit hochseetauglich war – und in dieser Stadt lebt Claus Theo Gärtner! Wiesbaden ist eine bekömmliche Stadt zum Leben; und kulturell abgesichert.

Und wer hat mal wieder im Vorfeld nichts vom sich ankündigenden Jahrhunderkonzert mitbekommen, weil er seinen sicheren Winterschlaf immer noch nicht richtig beendet hat? Richtig, Euer Hamster. Um wem gelang es dank eines in letzter Sekunde an die richtige Stelle adressierten «Gnadengesuchs» (trotz restlos ausverkaufter Vorstellung) dann doch noch mitsamt Redaktionsfotografen im Gepäck aufs sichtschutzgeschützte Konzertareal zu gelangen? Richtig, Euer Hamster.

Das alles sind triftige Gründe, einen ausgewählt ausführlichen, aber auch ausgesucht höflichen Artikel über dieses kulturelle Großereignis zu verfassen.

Und genau so soll es sein:

Vor Konzertbeginn auf der Wilhelmstrasse: Das Abschleppen von Autos ist die Fortsetzung der Augsburger Puppenkiste mit anderen Mitteln. Das Leben ist und bleibt ein großer Abenteuerspielplatz.

Hinter dieser Sichtschutzmauer steht das Wiesbadener Kurhaus. Und davor temporär die Bühne, auf der The Eagles in anderthalb Stunden spielen werden. Links fährt der in künstlerischen Gestaltungsfragen höchst sensible Abschleppwagen mit seiner Beute äußerst zaghaft ins Bild, dessen sorgfältige Komposition er mit seiner grobschlächtigen Erscheinung nur ungerne zerstören möchte. Rücksichtnahme ist eben die Mutter christlicher Nächstenliebe.

Das menschlich rege Treiben auf der «Rue»: Einige machen es sich sichtlich gemütlich, andere haben sich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen, wiederum andere fragen sich möglicherweise, worum es hier gerade geht. Der eine oder andere sucht vielleicht sogar das Auto… Es geht doch nichts über das pluralistische Erscheinungsbild unserer Gesellschaft, n’est-ce pas?

Das Gelände füllt sich entspannt im Zeitlupentempo. Eine gute Gelegenheit, sich mal umzusehen: links vorne die Bühne, klar, rechts das Hessische Staatstheater. Auch klar. Ist das der neue A380? Keine Ahnung. Aber mal sehen, was der Herr Redaktionsfotograf mit seiner Zoomfunktion an wertvollen Zusatzinformationen beibringt:

Aha! Ein etwas in die Jahre gekommener und für meinen Geschmack einen Hauch zu léger gekleideter Fledermausmann mit guten Ortskenntnissen innerhalb des Gebäudes des Hessischen Staatstheaters ermöglicht es ihm, auf dem Dach des Schauspielhauses musikalischen Fortbildungsflugunterricht von den «Adlern» zu erhalten.

Der Logenplatz im Hotel Nassauer Hof: War das vorhin nicht Bernie Ecclestone auf dem Balkon? Klar. Und jetzt? Jetzt ist er weg. Ich glaube er ist in Begleitung von Harry Valérien nach unten gegangen, um nach seiner Brille zu forschen, die versehentlich seinen Händen entglitt. Gesehen habe ich beide danach jedenfalls nicht wieder. Schade.

Das legendäre Vier Jahreszeiten. Um die Bewohner dieses lupenreinen 50er-Jahre-Gebäudekomplexes rankten sich früher die irrsinnigsten Geschichten und Gerüchte. Also: Die Garbo und die Nitribitt, die hatten beide, also, wenn die beiden mit ihren Nesquickdosenschuhen auf der Autobahn … Hamster! Jaja, issjaschonguut…

Ha! Kaum, daß die Eagles ihr Publikum mit einem gleißenden Blitz begrüßt haben, stürzen sich zeitgleich vier attraktive Greifvögel der selben Produktgruppe vom Himmel direkt in die Konzertarena, um sich sodann sturen Hauptes sofort wieder in die Lüfte zu erheben – und dort im Gewölk (für immer?) zu verschwinden. Sa-gen-haft-es Timing!

Wie sieht ein solches Konzert eigentlich für diejenigen aus, die keine Karten mehr bekommen haben?

Zwei Tage zuvor spielte Peter Maffay – und der Herr Redaktionsfotograf kam zufällig des Weges. Ungefähr dieses Bild dürfte sich nun auch den Außenbereichsbesuchern des Konzertes der Eagles bieten, vorausgesetzt sie haben freien Blick durch den schmalen Eingangsbereich.

Auch hier präzise Zeitarbeit: Das hotel-Californ1a-Team betritt zum Stück in schicken Kürzeljacken das Gelände und verteilt hochwertig gedruckte Goodies. Es reift der Wunsch, das während dieser Tour entstehende Live-Album unbedingt kaufen zu wollen.

Und nun, da die Sonne vollständig verschwunden, greift die Bühnenshow in vollem Umfang. Was immer mit der LED-Rückwand möglich war, es wurde realisiert. Bis hin zu diesem wunderbaren «Fernseeschneebild», das die visuelle Grundlage für eine den entsprechenden Song begleitende Medienkritik bildete.

Ich könnte jetzt den Namen des freundlich dreinschauenden Gitarristen ermitteln, aber, so befürchte ich, dadurch würde möglicherweise der autentische Charakter meines Konzertberichtes in Mitleidenschaft gezogen werden. Und das möchte ich gerne vermeiden. Ich weiß nur, daß es nicht Don Henley ist.

Nach zweieinhalb Stunden verließ die Band die Bühne, um kurz darauf noch «a couple of songs» als Zugabe zu spielen. Don Henley setzte mit «Desperado» den Schlußpunkt:

***
Desperado, why don’t you come to your senses?
You’ve been out ridin’ fences for so long now.
Oh, you’re a hard one,
I know that you got your reasons.
These things that are pleasin’ you
Can hurt you somehow.

Don’t you draw the queen of diamonds, boy
She’ll beat you if she’s able.
You know the queen of hearts is always your best bet.
Now it seems to me, some fine things
Have been laid upon your table
But you only want the ones that you can’t get.

Desperado, oh, you ain’t gettin’ no younger,
Your pain and your hunger, they’re drivin’ you home.
And freedom, oh freedom well, that’s just some people
talkin’,
Your prison is walking through this world all alone.

Don’t your feet get cold in the winter time?
The sky won’t snow and the sun won’t shine,
It’s hard to tell the night time from the day.
You’re losin’ all your highs and lows
Ain’t it funny how the feeling goes away?

Desperado, why don’t you come to your senses?
Come down from your fences, open the gate
It may be rainin’, but there’s a rainbow above you
You better let somebody love you, before it’s too late!

***

Und nach einem kurzen Verbeugungsakt wird die Bühne umgehend von Roadies inklusive Mülleimer unter Beschlag genommen. Der Abbau konnte beginnen.

Das Parkhaus. Als wäre es eine Fotokunstarbeit von Andreas Gursky.

Aber was bringt einem die Musik der Eagles im Endeffekt? Selbstredenderweise war es ein großartiges Konzert. Keine Frage. Ich meine jedoch mehr dieses spezielle «Functional-Food-Ding». Also beispielsweise einen Joghurtdrink, der bei korrekter Einnahme zusätzlich die Ohren wärmt. Oder ein Hundefutter, daß nach Verzehr den geliebten Vierbeiner wie von Geisterhand dazu animiert, selbstlos den Hausputz zu übernehmen.

Die Frage muß also lauten: Was passiert mit mir, wenn ich die Musik der Eagles wahlweise bei Rotlicht-, Gelblicht-, Grünlicht- oder Blaulichtbestrahlung höre? Oder wenn mir dabei ein Backstein auf den großen Zeh fällt? Und was, wenn man nach einem Eagles-Konzert fünf Wochen lang nichts mehr ißt? Angeblich sind dadurch schon so einige Vollblutcholeriker deutlich ruhiger geworden. Das sagen zumindest die Ärzte.

Michael Eibes und Redaktionsfotograf Andreas Baier wollten es genau wissen – und machten die Probe aufs Exempel. Sie fotografierten sich gegenseitig jeweils mit aktiviertem Blitzgerät. Das erklärte Ziel: Nur durch Intuition gleichzeitig auszulösen. Keine Synchronisation der beiden Kameras mit irgend welchen technischen Hilfsmitteln. Verschlußzeit beider Fotogeräte war auf 1/30sec eingestellt. Klappt das Experiment, so hat jeder ein Foto des anderen angefertigt auf dem der leuchtende Blitzkopf an der Kamera zu sehen ist.

Foto: Michael Eibes

Ergebnis: Beide Tester benötigten gerade mal zwei Versuche, um das Ziel zu erreichen. Schlußfolgerung: Die Musik der Eagles wirkt auf das menschliche Gemüt überdurchschnittlich beruhigend aber auch bewußtseinserweiternd aus. Vor diesem Hintergrund haben beide nun beschlossen, sich einem fünfstündigen Eagles-Musik-Dauerkonsum auszusetzen – und anschließend den Lottoschein auszufüllen. Die Redaktion ist gespannt aber auch irgendwie optimistisch, daß sie zukünftig häufiger von den beiden zum Essen eingeladen wird.

Ein weiterer (Spontantest) unseres Redaktionsfotografen endete ebenfalls mit einem erfreulichen Ergebnis: sogar sein eigener Schatten – nur durch sogenannte «Vibes» mit dem menschlichen «Hauptkörper» verbunden – blitzte synchron zurück. Eine Sensation! Und gut für die Musik der Eagles. Das Konzert: ein toller und voller Erfolg auf der gesamten Linie!

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Das neue Wiesbaden-Magazin liegt der FAZ bei

15 Jun

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Am letzten Freitag lag das neue Wiesbaden Magazin zum fünften Mal bundesweit der FAZ bei. Das Thema, mit dem unser Redaktionsfotograf Andreas Baier diesmal betraut war, lautete Krimistadt Wiesbaden. Von der Verleihung des «Deutschen Frensehkrimipreises» im wohl schönsten Programmkino Deutschlands Caligari bis hin zu Portraits von Wiesbadener Krimiautoren sowie der Villa Clementine, in der u.a. Literaturlesungen stattfinden, hatte er zur Bebilderung dieses Themas einiges zu tun (siehe oben).

So entstanden auch eine Reihe von Aufnahmen, die den Sprung ins Heft aus Platzgründen leider nicht schafften. Stellvertretend drei weitere Portraits, die anläßlich des Fototermins mit den beiden Herren Martin Kinkel und Rainer Hunold entstanden:

Eine Interpretation von Gewaltdarstellung auf dem Bildschirm mit dem Mittel der satirischen Überhöhung. Der Regisseur Martin Kinkel (u.a. «Der Staatsanwalt») und der Schauspieler Rainer Hunold (u.a. «Der Staatsanwalt») waren so freundlich, bei der Inszenierung dieses Fotos im Hotel Schwarzer Bock maßgeblich mitzuwirken. Das Messer sowie der «offene Brustkasten» wurden später in vergrößerter Proportion digital hinzugefügt. Eine lupenreine 12.800-ASA-Aufnahme.

Die Location für einen gepflegten Mord in gepflegten Kreisen schlechthin: Das Ingelheim Zimmer, ebenfalls im Hotel Schwarzer Bock. Hier befinden sich die Herren Kinkel und Hunold gerade auf Spurensuche. Would you like to learn more about the fascinating history of the Ingelheim Room? Just click here.

Das Wiesbadener Badeschmuckstück und kulturdenkmalgeschützte Opelbad darf natürlich nicht fehlen. Und dieser begnadete Ausblick selbstredenderweise ebenfalls nicht.

Link zum vorangegangenen Artikel über das Wiesbaden Magazin.

Bezugsquellennachweis:
Wiesbaden Marketing GmbH
Martin Michel (V.i.S.d.P.)
Postfach 6050
D- 65050 Wiesbaden

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.

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Vorbildlich kreatives Wiesbaden – Wiesbaden Magazin

20 Nov

Das Wiesbaden Magazin lag gestern zum vierten Mal der FAZ bei. Einmal mehr zeigt die Landeshauptstadt Hessens was sie hat: Geschichte inklusive Kaiser Wilhelm, Dostojeweski und das Spielcasino beherbergende Kurhaus; heiße bis höchstheiße Römerquellen; parkgroße Park-, Grün- und Autowaschanlagen; den Rat der Wirtschaftsweisen; eine durch HSRM und EBS großzügig angelegte Hochschullandschaft bis hin zum Weinanbaustudium in Geisenheim; das Caligari; die Linie 1, mit der der Verfasser dieser Zeilen früher vom Nerotal aus in die Schule gefahren ist; gesunde, komfortable und schön anzusehende Altbausubstanz bis zum Abwinken und – not to forget – ein breitgefächertes Angebot an international angesehenen Agenturen und Designbüros in den Segmenten Filmproduktion, Unternehmenskommunikation und Eventmanagement, das sich mehr als nur einfach sehen lassen kann.

Das Wiesbaden Magazin umfaßt 28 Seiten, ist kupfertiefgedruckt und besticht durch seine aufgeräumte sowie formorientierte Gestaltung, an der sich selbst das vielfach preisgekrönte Süddeutsche Zeitungmagazin noch das eine oder andere Scheibchen wird abschneiden können.

Bezugsquellennachweis:
Wiesbaden Marketing GmbH
Martin Michel (V.i.S.d.P.)
Postfach 6050
D- 65050 Wiesbaden