Tag Archives: Magazin

DDC Werkstatt: «Zu Besuch in der FACTORY von meiré und meiré»

22 May

Cover des digitalen Booklets «DDC-Werkstattbesuch im Hause meiré und meiré; fotografiert von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Die Agentur «meiré und meiré» arbeitet seit 30 Jahren für nationale und internationale Magazine, Marken und Unternehmen an der Schnittstelle von Kultur und Design. Über 90 Mitarbeiter in Köln entwickeln stilprägende Medien zur analogen und digitalen Kommunikation.

Die komplette Bildstrecke über die «DDC-Werkstatt» im Hause «meiré und meiré» kann hier eingesehen werden.

Mike Meiré empfängt die eintreffenden DDC-Mitglieder.
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Ende letzten Jahres wurde Mike Meiré als Ehrenmitglied des DDC gewürdigt; nun lädt er im Rahmen der DDC-Werkstatt in seine «Cologne Factory».

Mike Meiré erläutert im Atelier seine Arbeit.
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Die «Cologne Factory» ist ebenso Ausstellungshalle wie Werkstatt als auch Agenturgebäude. Ein Ort der Möglichkeiten, der Ideen, der Produktion, an dem sich unterschiedliche Disziplinen auf immer wieder neue Weise begegnen. So entstehen zwangsläufig neue Ausdrucksformen.

Mike Meiré und der DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil.
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Im Rahmen der «DDC-Werkstatt» erwartete die Mitglieder des DDC ein Einblick in das interdisziplinäre Zusammenspiel von Architektur, Art Direction, Culture Projects, Digital und Experience Design.

Die «DDC-Werkstatt» ist eine Initiative des Deutschen Designer Clubs (DDC), der die Qualität interdisziplinärer Gestaltung unter den DDC-Mitgliedern und deren Freunden in den Mittelpunkt stellt. Die «DDC-Werkstatt» schafft neue Einblicke und sorgt dafür, dass ohnehin gute Verbindungen noch besser werden.

 

Verleihung der DDC-Ehrenmitgliedschaft
an Mike Meiré in der IHK-Frankfurt

 

DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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Mike Meiré betritt die Bühne und
erklärt dem Auditorium seine Arbeit.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Ein Blick in das wohl sortierte Atelier.
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DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil
hält die Laudatio auf Mike Meiré.
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Zurück zur «DDC-Werkstatt»: Die teilnehmenden DDC-Mitglieder erlebten eine entspannte Reise durch die Welt von Magazinen, Marken und Mode. Mike Meiré gab seinen Gästen einen tiefen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise seiner Agentur zum Thema Markenbildung. «Von der Kommunikation zur Codierung» – das ist der Weg, den Mike Meiré mit seinen Kunden zusammen geht. Was ihn antreibt ist die Frage, wodurch eine Marke an Relevanz gewinnt. Es war eine durch und durch inspirierende Veranstaltung.

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DDC-Werkstatt: «GRID – Zeitschrift für Gestaltung»

29 Oct

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Endlich ab 06. November im gut sortierten Fach- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich: Das neue, zweimonatliche erscheinende Fachmagazin für Grafik- und Industriedesigner namens GRID. Chefredakteur Gerrit Terstiege verschlang Nespresso-Tässchen um Nespresso-Tässchen, verbrachte Nacht um Nacht in seinem Designergestühl, diskutierte mit seinem Editorial-Gestalter Mario Lombardo hin, diskutierte mit seinem Editorial-Gestalter Mario Lombardo her, so lange bis endlich alles klar, eingetütet und in trockenen Tüchern war: The first issue is about to be introduced to the rest of the world. Und zwar in der ersten November-Hälfte dieses Jahres im Hause der Peter Schmidt Group.

Den anspruchsvollen Leser mit übergeordnenten Schulabschlüssen im Lebenslauf erwartet u.a. ein Making-of-Beitrag über den genial einfachen Stapelstuhl der Bouroullecs für die Universität Kopenhagen; ein umfangreiches Porträt der New Yorker Grafikerin Jessica Walsh, der neuen Geschäftspartnerin von Stefan Sagmeister; ein kritischer Essay des renommierten Designtheoretikers Gui Bonsiepe; ein pointierter Text von Erik Spiekermann zum Thema Agenturgründungen sowie ein Interview zur neuen Ausrichtung des Braun-Designteams mit Chefdesigner Oliver Grabes. Und – natürlich – vieles mehr.

Der Deutsche Designer Club (DDC) freut sich, die neue Fachzeitschrift für Grafik- und Produktdesign im Rahmen einer DDC Werkstatt vorstellen zu können. GRID-Chefredakteur Gerrit Terstiege wird einen Einblick in die Entstehung und Konzeption (wie vorstehend beschrieben) gewähren und mit Braun-Chefdesigner Prof. Oliver Grabes über moderne Markenführung und das Medienverhalten von Designern sprechen.

via GRID.

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63,75: «Wiesbaden»

29 Oct

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Wer schon einmal das Glück hatte, eine Ausgabe dieses sagenhaften und mittlerweile eigentlich schon als, ähm räusper, legendär zu bezeichnenden «Heimatmagazin» über Wiesbaden aus dem Hause Stijlroyal in den Händen zu halten – und zudem der in jeder Ausgabe zelebrierten Zubereitungsvariante für Rippchen mit Kraut gewahr wurde, der wird die Assoziation, daß es sich bei besagtem Titel- und Wiesbadener Wappentier um nichts anderes als um eine hinreichend bißfeste Dareichungsform besagter Rezeptur handelt, problemlos nachvollziehen können: Löwenrippchen mit Krautmähne an frischer Wiesbadener Gesundluft.

Sollten jedoch immer noch Fragen zu der geistigen Beschaffenheit der Redaktionsoffiziere im Hause Stijlroyal bestehen, so mag man sich diese Ausgabe des Heimatmagazin in Gänze zu Gemüte führen.

Nun ist die Truppe um Huck Haas ein ordentliches Stück vorangegangen. Wir zitieren aus dem Pressetext: «Mit 63,75 veröffentlicht die Wiesbadener Design- und Werbeagentur Stijlroyal am Freitag, 2. November, ihr erstes Buch. Die Herausgeber und Geschäftsführer, Joerg «Huck» Haas und Bernd Ringsdorf, huldigen, was Römer und der Kaiser liebten, Mainzer verabscheuen und Dostojewski ruinierte: Wiesbaden. Die zu Unrecht als spießig und langweilig verschriene Kur- und Beamtenstadt kommt in diesem Buch um einiges besser weg und legt ihr Langweiler-Image ab. Hat sie doch mehr zu bieten als ihr Ruf vermuten lässt. Wiesbaden ist aufregend und geheimnisvoll. Haas lebte viele Jahre als Designer in Berlin. Zu Gunsten seiner alten Heimat hat er der hippen Weltmetropole den Rücken gekehrt. Aus gutem Grund, was die Herausgeber mit 63,75 beweisen wollen.

63 Autoren haben über 75 Plätze fantasiert, die ihnen etwa so fremd sind, wie den Massai das Essen von Gemüse. Denn der Clou ist, so gut wie alle Autoren waren noch nie in Wiesbaden, sie haben nur Bilder gesehen und kommen dabei zu überraschenden Erkenntnissen.»

63,75 wird 2. November der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab dann wird das Werk in Buchläden und auf Amazon zum Preis von 39,90 Euro angeboten.

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Titel: 63,75 – Pfiffige Sichtweisen auf eine im Grunde ihres Herzens liebenswerte Stadt; Autor/Herausgeber: Stijlroyal, Wiesbaden; ISBN: 978- 3000397134; Preis 39,90; ein paar Seiten Voransicht.

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On Your Knees! And Reach Out For The Metal!

27 Jan

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Ein gutes Titelblatt sorgt erst für die richtigen Absatzzahlen. Deshalb produzieren große Verlage für ihre auflagenstarken Magazine regelmäßig mehrere Titelblätter zur Auswahl. Ein richtiger «Eyecatcher» kann zum Beispiel bei Titeln wie «Stern» oder «Spiegel» zu Mehrverkäufen von bis zu 100.000 Stück pro Woche und Ausgabe führen. Die Redaktion von «Der Spiegel» hat herausgefunden, daß ein Hitler-Titelbild besonders hohe Verkaufszahlen garantiert. Auch «Meerschweinchenreport» kann über ähnliche Erfahrungen berichten: »War Nazi-Hitler Widerstandskämpfer im 3. Reich?» brachte es bis jetzt auf ca. 25.000 Zugriffe – der mit Abstand meist gelesene Artikel.

Aber auch sogenannte «Special Interest Magazines» bedienen sich gerne des verkaufsfördernden Instrumentes eines «gut gemachtes Titelblatts». Hierbei stehen in der Regel Produktinformation sowie emotionale Stahlkraft im Vordergrund. Sprich: Das Abbild eines harmonischen und glücklichen Familienlebens (siehe oben) unter Einbeziehung einer gewissen Portion «British Rougness» ist dabei von besonderem Vorteil. Das Metalldetektorenmagazin «Practical Wireless» brachte es Ende der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre Monat für Monat dank strikter Einhaltung vorstehend beschriebener Kommunikationsregeln weltweit auf über 56,5 Millionen verkaufter Exemplare.

Als sich der Herausgeber und Chefredakteur Peter William Lovecrafft jedoch eines Abends beim Öffnen einer Dose Ravioli mit Tomatensoße in den Finger schnitt, hielt er dies für ein schlechtes Omen – und stellte die Aktivität seines Magazins umgehend ein. Heute ist es (fast) völlig in Vergessenheit geraten.

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