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Corona Himmelfahrt

25 Mar

Der Mann und der GAU ist gekommen,
Die Bäume schlagen aus,
Die Frau ist konkret ganz benommen,
Zur Zeit bleibt man gerne zu Haus.

Denn leise rieselt das Virus
Wie Schnee auf all die Perfekten;
So auch auf das Haupt von Papst Pius
Und die durch ihn Unbefleckten.

Platonisches Vögeln, französische Lust:
Kondome und Wein, Cannabis und Käse.
Der Deutsche leidet an Klopapierfrust
In Bochum, in Braunau und Blankenese.

Das Virus Corona steht lange Schlange,
Viele der Wirte sind scheinbar plemplem,
Sie halten dem Virus im Kreise die Stange:
Leise seine
«Reise nach Jerusalem».

Inzwischen sind Grenzen, ganze Länder gesperrt,
Die Jugend freut sich aufs
«Alten killen».
Doch hat man sie erst an das Licht gezerrt,
Darf man sie nur mit dem Fläschchen stillen.

Auf Twitter und Facebook hält Irrsinn Hof,
Geistesgestörte die
«Neue Elite»,
Wer glaubt, er sei schlau – und nicht etwa doof –
Niete meets Niete meets Niete meets Niete:
«Where is the Lord, the great defender?»,
«Und wer bezahlt mir meine Miete?»,
«Vielleicht ist Corona doch nur ein Blender?»,
«Und was macht Maria, die gläubige Sweete?»,
«Ist’s göttliche Rache?», «Infernalische Schikane?»,
«Der Urknall?», oder «Mystisches Gegender?»,
«Die Kraft der Papaya? Oder die der Banane?»,
«Sind es die Mayas mit ihrem Kalender?»,
«Sind es verzogene, geflederte Mäuse?»,
«Stolz röhrend ein Zwölfeender?»,
«Ist es der Mensch im geheimen Gehäuse?»,
«Oder Wim, der filmische Wender?».

So geht es dieser Tage so manchem an den Kragen,
Dabei sind fast alle gründlich getauft.
Es bleiben allein diese seltsamen Fragen.
Und auch, weshalb man uns Hamster kauft?

Text: Hamlet Hamster

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Rettet die Wale. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Lebertran

17 Dec

***Songtext***

Horden von Männern kamen über das Meer,
Sie kamen von Norden, von ganz weit her.
Sie kamen per Schiff oder auch mit der Bahn,
Das fiel ihnen nicht schwer, dank Lebertran.

Sie waren sehr böse und schlachteten uns,
Sie schlachteten Hinz und dann auch den Kunz.
Aus feindlichen Schädeln, denn das kam gut an,
Tranken sie dann ihren Lebertran.

Jahrein, jahraus ging das Theater,
Dann standen Mongolen vor dem Prater.
Gedopt war ihr Häuptling Dschingis Khan,
Er war richtig süchtig nach Lebertran.

Der Gustav aus Schweden und auch Wallenstein
Tranken so fleißig dreißig Jahre Wein.
So fleißig sie tranken, so fleißig ihr Wahn:
Sagt, wie buchstabiert man Lebertran?

Ganz bleich und weich siechen sie dahin,
Für Russen ein Leichtes, sie nehmen Berlin.
»Die Bleichheit sei alles!«, so Ku Klux Klan,
Sie verrecken im Eifer ohne Lebertran.

Die singenden Wale sind stets frohen Mutes,
Es gibt halt nichts Gutes, außer man tut es.
So gedenkt man noch heute im Wirtshaus an der Lahn
Dieser Geschichte und trinkt Lebertran.

***Songtext***