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Meerschweinchenreport in Magisterarbeit über Virales Marketing zitiert

19 Jul

(c) Foto von Andreas Baier

Das ist das Zitat:

Eine interessante Beschreibung liefert der Satireweblog Meerschweinchenreport: „Viral ist lebendig, agil und hoch infektiös. Virals sind die kraftvolle Zwischenmahlzeit für den Geist, die mit ihren polarisierenden Aromen für den Hauch eines Momentes die Konsumenten vom tristen Alltagsdasein ablenken“ (Meerschweinchenreport.de 2008; Virales Marketing – Was ist das?).

Wenn auch ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit zeigt dieses Zitat aus einem Weblog, dass Virales Marketing auch aus dem Grunde gut funktioniert, weil es sich in den Alltag eingliedern lässt. Es sind keine störenden Fernsehwerbungen, keine lästigen Telefonanrufe oder reizüberflutende Anzeigen. Es sind Nachrichten unter Freunden, die auch noch Spaß machen.

Titel der Magisterarbeit
Virales Marketing im Internet
Der Faktor Beziehungsstärke in der Verbreitung durch  E-Mails

Verfasserin
Natalie Kain, Bakka.phil.

angestrebter akademischer Grad
Magistra der Philosophie (Maga.phil.)

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Nein, einen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebe ich bestimmt nicht. Aber auf emotionale Genauigkeit schon. Beim Querlesen der Magisterarbeit bin ich zum Ergebnis gekommen, daß man die Verfasserin zur Magistra der Philosophie machen sollte, sofern das nicht schon längst geschehen ist. Allerdings, und das frage ich mich bei Menschen, die sich der Philosophie verschrieben haben, immer: Steht der Anspruch auf wissenschaftliches Denken und Handeln nicht den Grundsätzen der Philosophie entgegen?

Bei der Suche nach Substanz interessiert mich normalerweise nur eines: Führt der Urheber dieser oder jener Kommunikationsmaßnahme ein Gespräch mit sich selbst, oder etwa mit dem Publikum? Führt er Selbstgespräche, so ist er schon mal der Richtige. Opportunisten sind zu außerordentlicher Qualität nicht fähig. Unser Urheber mit Hang zu Selbstgesprächen muß zum übergeordneten Erfolg eigentlich nur eine einzige Hürde nehmen: Die Ergebnisse seiner Selbstgespräche sollten von einer möglichst großen Anzahl von Mitmenschen ebenfalls für gut befunden werden. Diese Regel ist für jeden Bereich gültig; auch für den des Viralen Marketings.

Magisterarbeit Download

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