Tag Archives: Naturschutz

Eine überaus baumbewußte Stippvisite im Wiesbadener Nerotalpark

3 Aug

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Gibt es einen größeren und wertvolleren Aspekt des Natur- und Umweltschutzes, als der natürlich gewachsenen Umwelt hin und wieder einen Besuch abzustatten, um dem einen oder anderen Baum eine Plastikflasche unter die Nase zu halten – und zu rufen: «Seht her: Das ist eine Pfandflasche! So tief bin ich Erdling gesunken, aber dennoch fühle ich mich gut, denn das alles mache ich schließlich nur für Euch! Damit Ihr keine Kopfschmerzen mehr bekommen müßt…»?

Ja, den gibt es, und zwar genau dann, wenn es aus den im Winde rauschenden und sich wiegenden Baumkronen zurückraunt: «Also mal ehrlich, es wäre uns viel lieber, Du würdest Deine Erfrischungsgetränke aus Pfandaluminiumdosen zu Dir nehmen, weil es dann keine schwimmenden Plastikteppiche auf den Ozeanen dieser Welt mehr geben würde, die so groß wie ganz Mitteleuropa sind!»

So verwundert es einen auch nicht sonderlich, daß immer mehr naturschützende Besucher des Nerotalparks bemüht sind, ihr persönliches Erscheinungsbild mit dem von baumfreundlichen Aluminiumdosenknickverschlüssen zu synchronisieren (siehe oberes Foto) – und diese körperlichen Verrenkungsmaßnahmen verbal gegenüber der Presse sowie uneingeweihten Spaziergängern als harmlose Yogaübungen zu tarnen.

Es folgen weitere überaus baumbewußte Aufnahmen aus dem Reich des Wiesbadener Nerotalparks:

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Garmisch-Partenkirchen!

7 Jul

Foto von Henrik Wigermo

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Oh Garmisch-Partenkirchen, magst nicht ruhig sein, aber dafür glücklich, rund und auf der ganzen Linie zufrieden. Gestern wurde in Südafrika entschieden, daß Du nicht sinnlos zuplaniert und zerstört wirst, nein, Du darfst weiterleben, und zwar so, wie wir Dich alle kennen: Deinen saftigen Wiesen, ihnen wurde beschieden, ungestört weiterzusaften. Welch’ ein schöner Tag!

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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WWF – Luft. Die beste Verpackung der Welt.

31 Jan

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Der Job ist schon ein bißchen her…

Abgeschmolzene Polkappen auf dem Weg in die wohlverdiente Reparatur!

12 Jan

Reden kann man viel über die globalvernichtenden Auswirkungen der immer näher rückenden Klimakatastrophe. Aber sehen? Wer weiterhin seine Augen vor den klaren Fakten verschlossen gehalten will, der ist nicht nur selbst schuld, sondern der weiß auch nicht, worum es geht. Er will es nicht wissen. Meerschweinchenreport hat für Sie im ganzen Netz nach exklusivem Bildmaterial gesucht. Die Ergebnisse unserer Recherche sind schockierend. Aber sehen Sie selbst:

Erfreuten sich noch vor wenigen Jahren unsere beiden Polkappen (Südpol/links und Nordpol/rechts) eines sorgenfreien Lebens, so werden sie nun von selbstlosen Umweltschützern in höhere (kältere) Lagen gebracht, um sie dort behutsam einer notwendig gewordenen Reparatur zu unterziehen. Deutlich zu erkennen sind die inzwischen freigeschmolzenen schwarzen Granitfelsen jeweils an den Unterseiten unserer beiden Pole. Es ist mal wieder fünf vor zwölf; und außerdem viel zu heiß.


Unser Polkappenreparaturteam (im LKW) ist ebenfalls schon ganz betroffen: “Noch vor wenigen Jahren lag der ganze Ort unter meterhohem Eis. Da war einfach kein Durchkommen. Aber jetzt ist alles easy. Für die Natur ist das natürlich nicht so schön, weil jetzt alles viel wärmer wird.”


Der globalen Erderwärmung fallen bereits die ersten Eisbären zum Opfer: sie tauen auf. Fürsorgliche Greenpeace-Mitglieder haben den betroffenen Tierchen zur Minderung der inneren Hitze (solarer Mikrowelleneffekt) einen schornsteinesken Wärmetauscher auf dem hinteren Teil ihrer Rücken angebracht, damit die zusätzliche Wärme durch ihn bequem ins Freie ziehen kann. Meerschweinchenreport meint: Gut gemacht!


The Fußgänger-Situation

Früher: Noch vor zwanzig Jahren waren weltweit die Innenstädte sogar im Sommer bei -50° C mit einer blanken Eisschicht versiegelt. Selbst für Fußgänger war das Leben der reinste Wackelpudding, da sie zusätzlich mit regelmäßig auftretendem Eishagel rechnen mußten, gegen den nicht jeder Regenschirm automatisch idealen Schutz bot. Fazit: die perfekte Lebensbedingung, die der Nährboden für die so typische New Yorker Lebensart ist.


Jetzt: Durch die rettende Erderwärmung ist das Blockeis bereits in Milliarden kleine Stücke zerfallen, die den Fußgängern nun ein trittfestes Beschreiten des Bürgersteigs ermöglicht. Sogar Fotos, die mit einer Verschlußzeit von zwei Sekunden – und länger – aufgenommen werden (siehe Bildbeispiel) fallen gestochen scharf aus! Das bedeutet, daß die von vielen Interessengruppen (diesmal nicht die Schweinegrippenpharmaindustrie) herbeigesehnte und -geredete globale Klimakatastrophe prinzipiell auch eine Menge Vorteile bieten kann. Man muß sie nur für sich zu nutzen wissen!

Setzen wir uns gemeinsam dafür ein!