Tag Archives: Pfingstturnier 2012

Wiesbaden: «Pfingstturnier 2012»

29 May

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Bei der diesjährigen Global Champions Tour, der führenden und höchst dotierten Springsportserie der Welt, belegte Meredith Michaels-Beerbaum im Stechen hinter dem Franzosen Olivier Guillonden (sein Preisgeld: 94.050 Euro) den zweiten Platz.

Der Geländeritt, oder auch Military genannt, ist fester Bestandteil der Vielseitigkeitsprüfung und erinnert speziell im Biebricher Schloßpark immer auch irgendwie ein bißchen an die Kurier-des-Zaren-Zeiten. Geblendet werden die Reiterinnen und Reiter in diesem Gleichnis vor allem durch die herrliche Wiesen-, Baum- und Blumenpracht.

Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller gratuliert und überreicht Luciana Diniz die Siegesschale des Preises der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die gebürtige Brasilianerin reitet für Portugal. Im Anschluß sagte sie auf der Pressekonferenz: «Heute Morgen bin ich mit Lennox am Pressezelt vorbeigeritten und habe zu ihm gesagt: Da möchte ich heute nach dem Springen, bei der Pressekonferenz der besten Drei, sitzen. Schaffen wir das?» Und da sage noch einer, es würde nichts bringen, mit Tieren zu reden…

Website Pfingstturnier.

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Nachtrag vom 30. Mai 2012:

Entspannte Lichtstimmung auf dem Abreitplatz: Gerade bereiten sich die Bestplatzierten auf den zweiten Durchgang vor.

Wird von Pferden immer wieder gerne gebucht: Das Open-Air-Badezimmer im Wellness-Bereich der Stallungen.

Das Dressurreiten war auch dieses Jahr wieder anstrengend; wie man auf diesem Bild ganz besonders unten links gut erkennen kann.

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Pfingstturnier 2012: «Pressekonferenz im Hause Henkell»

20 May

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Kürzlich fand im Hause Sektkellerei Henkell die Pressekonferenz zum diesjährigen Pfingstturnier im Biebricher Schloßpark statt. Es gibt keinen großen Begleittext zu unserer Bildstrecke, die sich im wesentlichen aus zwanglos erstellten Einzelbildern zusammensetzt.

Mitte der 1980er Jahre beeindruckte uns auf der Art|Basel ganz besonders ein Bild des dänischen Künstlers Asger Jorn auf dem Stand der Galerie Van De Loo. Es handelte sich um ein klassisches Ölgemäldeportrait von einer bildhübschen jungen Dame, vermutlich im 16. Jahrhundert gefertigt. Direkt auf dieses Bild brachte nun der dänische Informelist mit giftgrüner Neonfarbe ein kleines spitzbezahntes Monster auf, das ihr – hinter ihrem Rücken zum Vorschein kommend – draculaesk in den freiliegenden Hals biß. Es war eine Arbeit aus Jorns Serie «Modifications». Leider gibt es von Asger Jorn im Netz so gut wie keine Bilder zu sehen – und hochauflösend schon mal gar nicht. Das Blog sandvig.mariegaard.net zeigt aber ein Bild aus besagter Serie, das inhaltlich zudem nicht ganz so blutrünstig auftritt.

Das Schöne an modernen digitalen Bildbearbeitungsmöglichkeiten ist, daß man sich auf jedem erdenklichen Gemälde in jorn’scher Art und Weise austoben kann, ohne dabei Gefahr zu laufen, es sich mit seinem Besitzer nachhaltig zu verscherzen. Hier ging es unserem Redaktionsfotografen darum, eine in ihren visuellen Grundzügen stark reduzierte Mona Lisa in den direkten Dialog zur Nachtischkreation «Duett von der Erdbeere im Glas» aus dem Hause Lumen zu bringen. Wir denken, daß es ihm ganz gut gelungen ist.

Beim Verlassen des Geländes denken wir noch: «In welch’ wahrlich sweetem Gemäuer haben wir doch die beiden letzten Stunden verbracht!»

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