Tag Archives: WWF

National Geographic: Andreas Baier’s «Living Room Lion» published in «Strange Terrains» Story

13 Nov

«Living Room Lion» by Andreas Baier
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Once again National Geographic published a photograph taken by our staff-photographer Andreas Baier. The image is entitled «Living Room Lion»; and is in use for the «Strange Terrains» story. The National Geographic Photographer Renan Ozturk, as a picture editor in charge for this assignment, wrote about this shot: «This is one of the most wildly bizarre and creative interpretations of the strange terrains assignment. Horrifying, fascinating and pink. Great depth and framing with beautiful angles of the walls as well a clear subject with the lion.» From a submission pool of 7.000+ images 23 photographs have been chosen for the final story which has been freshly pressed.

Previously published photographs by Andreas Baier on National Geographic’s online plattform:
1.) «Mother & Child» Story: A Child Will Be Born.
2.) «Undiscovered» Story: Bathtub Breakfast.

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«Jungs, das ist mal wieder der heißeste Oktober, den wir bisher je hatten! Das ist wahres Wasser auf die Mühlen unserer Bewegung!»

29 Oct

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Eine überaus baumbewußte Stippvisite im Wiesbadener Nerotalpark

3 Aug

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Gibt es einen größeren und wertvolleren Aspekt des Natur- und Umweltschutzes, als der natürlich gewachsenen Umwelt hin und wieder einen Besuch abzustatten, um dem einen oder anderen Baum eine Plastikflasche unter die Nase zu halten – und zu rufen: «Seht her: Das ist eine Pfandflasche! So tief bin ich Erdling gesunken, aber dennoch fühle ich mich gut, denn das alles mache ich schließlich nur für Euch! Damit Ihr keine Kopfschmerzen mehr bekommen müßt…»?

Ja, den gibt es, und zwar genau dann, wenn es aus den im Winde rauschenden und sich wiegenden Baumkronen zurückraunt: «Also mal ehrlich, es wäre uns viel lieber, Du würdest Deine Erfrischungsgetränke aus Pfandaluminiumdosen zu Dir nehmen, weil es dann keine schwimmenden Plastikteppiche auf den Ozeanen dieser Welt mehr geben würde, die so groß wie ganz Mitteleuropa sind!»

So verwundert es einen auch nicht sonderlich, daß immer mehr naturschützende Besucher des Nerotalparks bemüht sind, ihr persönliches Erscheinungsbild mit dem von baumfreundlichen Aluminiumdosenknickverschlüssen zu synchronisieren (siehe oberes Foto) – und diese körperlichen Verrenkungsmaßnahmen verbal gegenüber der Presse sowie uneingeweihten Spaziergängern als harmlose Yogaübungen zu tarnen.

Es folgen weitere überaus baumbewußte Aufnahmen aus dem Reich des Wiesbadener Nerotalparks:

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Diddo Brown: «Louis Vuitton’s Gasmask»

9 Jan

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On his website, Diddo Brown states: «We are in a state of perpetual war – with ourselves and with the eco-system that sustains us. Perpetual war breeds perpetual fear. In the present context, this fear stems from our extreme desire for authenticity and manifests itself in our collectively insatiable culture of consumption.

Deep down, we are afraid we may never be satisfied. An expanding archive of branded myths and icons feeds this fear. Designer Gas Masks is an attempt to visualize this state of mind. Because it is only by first acknowledging and then challenging fear that we will all be able to breathe a little easier.»

Well, we wouldn’t go so far, we simply think it’s an interesting way to show how desirable a gasmask looks like when it is pretending being manufactured by Louis Vuitton. And in additon: Imagine how a well-known fashion victim, such as Christine Lagarde, wears her most fashionable gasmask while negotiating with Angela Merkel, Silvio Berlusconi, David Cameron and François Hollande over Europe’s financial crisis.

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Thomas Barbèy: «Oh, Sheet!»

4 Jan

Der Künstler Thomas Barbèy ist heftig kräftig im Bereich der digitalen Bildbearbeitung unterwegs. Nicht alle, so aber doch die meisten seiner Arbeiten sind durchaus sehenswert, zumal es ihm gelingt, seinen Werken den Zauber des Vintage-Looks einzuhauchen.

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Der Kühe und Haie fliegerische Künste im vergleichenden Test

10 Nov

Photo: montereybayaquarium.org

Am 26.10.2012 berichtete u.a. welt.de: «Kleiner Hai fällt vom Himmel auf Golfplatz». Etwas genauer: Am zwölften Loch stürzte ein kleiner, zappelnder Leopardenhai vom Himmel. Wie das passieren konnte? Bißwunden nahe der Rückenflosse des Tieres deuten möglicherweise auf Greifspuren eines Raubvogels hin, der mit Heißhunger auf eine schmackhaft zubereitete Haifischflossensuppe besagten Fisch aus dem Pazifik geangelt, ihn jedoch beim Flug auf dem Weg zum Kochtopf versehentlich fallengelassen haben will, so die Club-Sprecherin des San Juan Hills Golf Club im nachhinein spekulierend.

Allerdings, und das ist hier das Wichtigste, überlebte der Hai seinen Trip durch die Lüfte souverän und wurde von seinem Finder wieder seinem natürlichem Lebensraum zugeführt: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er eben was erzählen…

Hunger war wohl offensichtlich ebenfalls im Spiel, als vor vielen Jahren eine Meldung durch die Vermischtes-Rubriken der Weltpresse und auch die des Tagesspiegel geisterte, nämlich, daß angeblich eine aus heiterem Himmel fallende Kuh ein japanisches Fischerboot versenkt habe. Russische Soldaten hatten wohl, so wurde vermutet, einige ahnungslose Kühe zu einem atemberaubenden Rundflug mit ihrem während des zweiten Weltkrieges noch als modern einzustufenden Transportflugzeug eingeladen, dies jedoch mit dem sinnigen Hintergedanken, sie nach Landung sowie fachgerechter Zerkleinerung gut gebraten zu verzehren.

In der Luft hätten sich die flugunerfahren Tiere aber nicht so richtig an die geltenden Vorschriften gehalten, seien nicht richtig angeschnallt gewesen, hätten unbedingt zeitgleich mal aus diesem und zeitgleich mal aus jenem Fenster schauen müssen, wodurch das Flugzeug letzlich in eine instabile und höchst gefährliche Torkelflugbahn geraten sei. Der Absturz drohte. So öffneten die seit Monaten soldlosen Soldaten die Ladungsklappen und machten den zukünftigen Inhalt ihrer Speisekammer schweren Herzens mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des freien Falls über offener See vertraut. Dabei habe ein Tier unbedingt den Klassenclown spielen müssen, sei ausgeschert, wodurch es im Endeffekt – gleichsam lasergesteuet – zunächst das Deck und sodann den Rumpf eines japanischen Fischerbootes sorgfältig durchschlug und, für einen Volltreffer charakteristisch, zeitnah versenkte. Diese Kühe, Sie ahnen es bereits, haben trotz ihrer beeindruckenden Reise, allerdings nichts mehr zu erzählen, was zu ersten Punktabzügen führt.

Auch Meerschweinchenreport konnte sich diesen journalistischen Leckerbissen keinesfalls entgehen lassen – und berichtete brav und artig hier.

Dann etablierte sich jedoch die Annahme, daß es sich hierbei lediglich um eine erfundene Geschichte handele, die ein unbekannter Freigeist beim Darwin Award eingereicht haben will, um in diesem Kreise mit dieser Nummer ungewöhnlichen tierischen Ablebens zu reüssieren. Von dort habe sich die Angelegenheit dann angeblich über dunkle Kanäle und den Schreibtisch der amerikanischen Botschaft in Russland ihren Weg in die weltweite Medienlandschaft gefräst.

Der Haken ist nur, daß wir das soo nicht glauben möchten. Schließlich beschreibt der Darwin Award Vorfälle, bei denen sich Menschen Kraft ihrer eigenen und höchst übergeordneten Dummheit ins Jenseits befördert haben. Bei der hier gegenständlichen Geschichte sind die zur Verleihung des Darwin Awards zwingend notwendigen Voraussetzungen aber nicht gegeben, da lediglich einigen tierischen Milchproduzenten auf zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Weise der Löffel abgenommen wurde. Menschen, und nur an diese kann diese begehrte Auszeichnung postum feierlich verliehen werden, kamen bei diesem Ereignis nicht zu Schaden.

Ergo: Ob nun frei er- oder tatsächlich stattgefunden, seinen Ursprung wird diese Story sicherlich nicht auf dem Portal des Darwin Awards genommen haben, zumal die einzige Geschichte, die auf dieser Seite unter der Überschrift «Cow Bomb» firmiert und in die eine bedauernswerte Kuh involviert ist, von einem Landwirt berichtet, der, getrieben durch seinen nicht zu bändigenden Forscherdrang, seinem stark flatulierendem Wiederkäuer im richtigen Moment ein brennendes Streichholz an den After hielt – eine Vorgehensweise, die er einerseits stante pede mit dem Leben bezahlte und ihn andererseits u.E. durchaus zu einem würdigen Anwärter auf den Darwin Award macht.

Fazit: Haie sind gegenüber Kühen in der Disziplin des unfreiwilligen Fluges ob ihrer seitlichen Schwimmflossen, die es ihnen erlauben ein bißchen wie ein Segelflugzeug zu agieren, klar im Vorteil, wodurch sich die Überlebenschance im Vergleich zu ihren euterbewehrten Konkurrenten deutlich erhöht. Außerdem, und das ist ein nicht zu vernachlässigender Punkt, produzieren Haie weniger CO2, ein Umstand, der Claudia Roth darüber nachdenken läßt, als vielbeschworene Vorreiterin in Sachen Treibhausgasvernichtung ihren nächsten Mallorca-Flug innerhalb der Magenwände eines neuzuzüchtenden Flughais zu absolvieren – eine, wie wir finden, gar nicht mal soo unflotte Idee.

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Harald Schmidt: «Die fünf wichtigsten Fische»

10 Nov

Nüchtern, kühl, nordisch klar, so rechnet und stellt uns Harald Schmidt die fünf wichtigsten Fische vor.

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Wang Xi: «Tree Of Energy»

30 Oct

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Mit seinem Plakatmotiv Tree of Energy gewann der chinesische Designer Wang Xi den zweiten internationalen Studentenwettbewerb des Luzerner Plakatfestivals Weltformat zum Thema «Morgen».

Mit diesem Plakatmotiv ist aus unserer Sicht ebenfalls die Frage, woher die vielen Tiergattungen auf unserem Planeten die Energie für ihren erfolgreichen Kampf gegen die schlimme und unausweichliche Klimakatastrophe nehmen, endlich schlüssig beantwortet.

Weiterlesen auf Fontblog.

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Der rote Stuhl

21 Oct

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Auf in den Kampf mein roter Stuhl,
Mit Siegeslust in der Brust ist das cool.
Ehemals mit schmiergelglatten Kanten
Galt er als Sitzgenuß für Kaffeetanten.
Gebeugt vor Gram und Scham steht er da in seiner Ecke,
Doch bringt er bald den Schöpfer straight zur Stecke,
Denn gut gepolstert und vernäht
Taugt er noch als Kampfgerät.
Den Tischler reizt der Rotstuhl seht,
Er beizt und schmiert ihn ein mit heißem Teer.
Er federt ihn – und mehr – er wird ihn wiegen:
Als stolzer Stier hat er zu siegen!
Der Meister schreit, er gibt Kommando,
Den Stuhl stärkt Teer wie guter Fango.
Er bäumt sich auf und tritt zurück:
Zu Boden fällt ein Tischlerstück!

Der Meister merkt: Da geht was schief
Mit seinen Geistern, die er rief!
Ganz tief spürt er den Schmerz im Magen:
Der Stuhl kämpft gut, das muß man sagen.
Er zeigt Stolz und keine Träne,
Denn wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Und so vollendet er besonnen,
Sein hehres Werk, das er begonnen.
So ist der letzte Hieb dann auch der beste,
Er definiert die Überreste:
Torrero tot, zerlegt und bleich
In sieben Teile auf einen Streich!
Sodann ißt er des Gegners Bohnen
Und beschließt in dessen Haus zu wohnen.
Ein Rülpserchen verhallt im Raum,
Er flickt ein Stück von seinem Saum.

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Greenhouse: «The Weekend Has Just Landed»

14 Oct

Björn and Benny are back from outer-space in order to save the world.

Do you remember Björn and Benny from the legendary pop-group ABBA? After spending some glorious time-out in outer space they now returned as marsian monks to provide us with the luxurious advantage of getting in touch with their new album ARRIVAL which is nothing but a perfectly carried out musical re-design of their former album ARRIVAL featuring a helicopter and all four band members on the cover. Do you remember?

The time when ABBA saved our childhood.

Do you remember chalk hearts melting on a playground wall? Do you remember dawn escapes from moon washed college halls? Do you remember the cherry blossom in the market square? Do you remember I thought it was confetti in our hair? Ehm, sorry: wrong chapter.

Do you remember how the original album started with the track When I kissed the teacher? They changed the title into When I kissed the preacher. The rest of the lyrics, however, remained originally. Due to the fact that since their separation from each other Björn and Benny are now forced to do their home cleanings without any female support; a circumstance that influenced their style of musical arrangements: less high hats, more bass drums. It’s so disturbing but so effective as well, isn’t it?

In addition, to them, everything in general and in public’s mind seem to be based on topics such as climate change and the rescue of the world’s most important tree hugger number one: the poor, poor polar bear. Consequently, they re-formed themselves, new branded as Greenhouse – with greater success if we are willing to take a fantastic look at the charts:

Björn’s and Benny’s tremendous chart success as Greenhouse

Almost every radio and tv channel all over the planet put Greenhouse on their list of heavily rotating music tracks and clips. This is what Björn and Benny call The never ending greenhouse effect. So, the force may be with them. For the rest of all times.

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Fotografische Mathematik (1): «Henri Cartier-Bresson ÷ Larry Burrows = Bernd und Hilla Becher»

21 Jul

Henri Cartier-Bresson

÷

Larry Burrows

=

Bernd und Hilla Becher

Spätestens seit Entdeckung und Erfindung der Atombombe scheut die Menschheit keine Kosten und Mühen, alles und jeden nach Strich und Faden durchzurechnen, einzuordnen, Zusammenhänge herzustellen – und wenn es sein muß, sogar auf Herz und Nieren umzuprogrammieren bis der Arzt kommt. Da bleibt für gewöhnlich kein Stein auf dem anderen, kein Auge ungetrocknet, alles und jeder muß raus, rein in den Wald – und hic et nunc mit viel Energie erneuert werden.

Daß das auf Dauer nicht nur das maßgeschneiderte Nervenkostüm von Jean-Paul Gaultier sondern ebenfalls die Strom- und Wasserrechnung gehörig belastet, dürfte jedem klar sein, der schon einmal persönlich und per Handschlag sein sauerverdientes Geld von seiner Hausbank in Empfang nahm. Da trifft es sich günstig, daß es immer wieder engagierte Visualisionäre mit großem Namen gab und gibt, die mit ihrem künstlerischen Schaffen stets bemüht waren und sind, Zeichen zu setzen, sie eigens für uns in einem Mantel von zartbitterer Edelmilchschokolade gekühlt einzulagern; Zeichen die uns bei fach- und sachgerechter Beachtung eine bessere Welt für alle und jeden bescheren. Keine Frage.

Damit dieser hehre Plan mit großzügigen Weltrettungsapplikationen nicht urplötzlich droht, jäh zu scheitern oder gar unpraktikablerweise in die Hose zu gehen, hat sich unsere Meerschweinchenreportredaktion dazu entschlossen, alle für uns relevanten Zeichen rauszusuchen und die zwischen ihnen bestehenden Zusammenhänge für alle und jeden auf leicht verständliche Art und Weise herzustellen und transparent zu machen, damit nicht nur zusammenwächst was zusammengehört sondern auch damit später keiner mehr sagen kann, er hätte von alledem nichts gewußt. Mildernde Umstände wird es für Mitmenschen mit mangelnder Zivilcourage von nun an nicht mehr geben. Solche Zeiten, speziell in Kombination mit einer zukünftig drohenden Wasserknappheit, sind nun endgültig vorbei. Und das ist gut so.

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Wikipedia Henri Cartier-Bresson
Wikipedia Larry Burrows
Wikipedia Bernd und Hilla Becher

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Weltrekord: «UFO über Wiesbaden»

19 Jul

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UFOs haben, so viel wissen wir nach Jahrzehnte langer UFO-Forschung, viele Gesichter. Diese, von unserem Redaktionsfotografen kurz nach dem Verlassen einer Maison-du-Pain-Filiale am Dernschen Gelände gesichtete Flugscheibe, verfügt sogar über einige hunderte Antlitze gleichzeitig. Weltrekord. Keine Frage.

Außerdem ist das unbekannte Flugobjekt durch seine vielen Luftschlitze arm im Luftwiderstand und damit extrem kraftstoffsparend unterwegs, ein Umstand der sich gerade beim selbstlosen Waleretten aus der Luft bezahlt macht.

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Celine Dion: «Let The Concrete Sing In Order To Rescue The Mechanisms Of Global Warming»

9 Jun

People say that the unfortunate ship Titanic did not sink completely. They say that a small piece of whatever remained and was brought to justice, pardon, brought to the beach where it becomes now a transresponding part of an irreversible art project during documenta (13). They point out that this art project proudly carries the energy saving title Dr Jekyll and Mr Hyde.

Furthermore, they announce that the instability of visual experiences which had been made in the past will not be helpful in the present because of the fact that global warming changes everything. It even turns poor polar bears into not perfectly well tasting schnitzels. Therefore people say that global warming shall not be ignored, or even worse: slightly underestimated. People also say that we all have to transform ourselves into a spritual form of global warming boxing gloves – to fight back, no matter into which direction.

People say that we all need a verbal formula that shall be spelled while transforming and while constantly watching the animation above. Here it is: «Cool as a cucumber the carrot penetrates the pedestrian in order to make his padding immortal.» (If you are a vegetarian, please replace the term pedestrian by the word tree).

Repeat your spell as often and as intensively as even nessesary. Do not make fool of this. Rescuing our holy beloved planet is a serious business and must not be interfered by fruit cakes of any kind, or left in the uncapable hands of half-time humans. What we need are pros. Real pros. Be a good boy. Or a good girl. Just be one of them.

This article was created with the generous support of eon.

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PISA-Studie: «Erstmals belegt Deutschland dank eines neuen Analyseverfahrens den ersten Platz»

19 Feb

Machen gerne Nägel mit Köpfen: Jan und Thorben von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisgesamtschule in Untergruppenbach nehmen auf Einladung der OECD an einem Außentermin für nachhaltige Umweltarbeit teil. Hier analysieren sie gerade die erhöhte CO2-Aufnahmebereitschaft des von ihnen entwickelten Bio-Rasens mit USB-Anschluß.

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Fakten über die OECD:
Die PISA-Studie der OECD untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit die Kenntnisse und Fähigkeiten für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft erworben haben.

Die OECD steht grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß die Daten der PISA-Erhebung aus Gründen der Transparenz, der Freiheit und Förderung der (Bildungs-)Forschung allgemein zugänglich gemacht werden sollten. Es obliegt jedoch den Mitgliedsländern, wie sie den Zugang zu nationalen PISA-Daten regeln, die über den internationalen PISA-Datensatz hinausgehen.

Die Arbeit der OECD basiert auf einer kontinuierlichen Beobachtung der Entwicklung in den Mitgliedsländern und außerhalb der OECD.

Die OECD ist übrigens die Nachfolgeorganisation der Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC). Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und Kanadas wurde diese 1947 zur Koordinierung des Marshall-Plans für den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Als Hauptquartier bezog die OEEC 1949 das Château de la Muette in Paris. Dort hat die OECD noch heute ihren Sitz.

Das Budget für 2011 lag bei 342 Mio €.

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How to make a polar bear feel home:

15 Feb

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Wie man dafür Sorge trägt, daß sich ein Eisbär ganz wie zu Hause fühlt.

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Testbericht: «Legen Sie Ihre alte Abgasschleuder schleunigst an die kurze Leine!»

13 Feb

Darf endlich nicht mehr in städtische Umweltzonen vordringen:
Die großspurig auftretende Abgasschleuder der alten Schule: der Fiat 500.

Es ist wahr: In den letzten Jahren haben sich insbesondere Autos, deren Geburtsdatum bis weit in die 1960er reicht, und die in einer Zeit mit Lehrern, die noch echte Lehrer waren; und einem ordentlich gemachten Schwarzweißfernsehprogramm, das noch ein ordentlich gemachtes Schwarzweißfernsehprogramm war; mit Weihnachtsgeschenken, die noch ordentlich eingepackte Weihnachtsgeschenke waren; mit Blei im Benzin, das noch Benzin mit ordentlich echtem Blei im Benzinblut war; mit vielen unterschiedlichen Währungen in vielen unterschiedlichen Ländern; und gedankenverlorenem Murmelspielenaufderstraße, sowie verklumpten Nesquickpulverklümpchen in ordentlich frischgezapfter Land(minen)milch heranwuchsen und groß geworden sind, durch das Entwickeln starker Retro-Gedankengänge besonders unbotmäßig hervorgetan: Sie wollen sich einfach nicht an die modernen EU-Abgasnormen halten: 25 Liter Super (auch wenn bleifrei) auf 100 Kilometer sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Deshalb müssen diese Drecksschleudern endlich weg von der Strasse. Meerschweinchenreport unterstützt diesen Trend ausdrücklich, denn motorisierte Fortbewegungsmittel müssen auf dem heutigen Stand der Technik sein, um mitreden bzw. mitfahren zu dürfen. Das ist einfach so!

Wir können uns doch alle noch gut daran erinnern, wie wir als Kinder auf unserem Kinderfahrrad im Straßenverkehr beinahe täglich an einer Bleivergiftung zugrundegegangen wären – hätten wir an ihm teilnehmen dürfen. Das lag an überdimensionierten Automotorenleistungen: 3.6 Liter, 4,8 Liter, 6,2 Liter, oder wie obiges Beispiel deutlich zeigt: 4 Personen durften in einer großzügigen 10,8 Liter Fahrgastzelle Platz nehmen. Damals dachte sich niemand etwas Böses dabei, heutzutage wissen wir jedoch: Das ist viel zu viel! Daß früher darunter auch die Umwelt kräftig mitlitt, war jedem klar, der nach- und mitdachte. Viele von ihnen konnten das nicht; einige wenige aber schon. Es ist als ein großes Stück Glück zu erachten, daß ausgerechnet diese wenigen sich dazu entschlossen, uneigennützig den langen Marsch durch die Instanzen der Automobilindustrie zu wagen. Oben angekommen, überzeugen sie nun mit kompromisslosen Ergebnissen, die restlos zu überzeugen wissen:

Weil moderner Umweltschutz durch seine rassige Eleganz zu überzeugen
weiß, ist der neue Mercedes SLK AMG nicht nur auf internationalen
Umweltgipfeln stets ein gern gesehener Gast, sondern auch mit
einer grünen Umweltplakette in städtischen Umweltzonen.

Mit dem auf 294 kW/400 PS und 520 Newtonmeter gesteigerten AMG 550 Kubikzentimeter-V8-Motor, zahlreichen Leichtbau-Komponenten, Carbon-Hardtop, 19 Zoll AMG Schmiederädern, AMG Gewinde-Sportfahrwerk und AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage kann der Bolide seine sportliche aber auch extrem umweltbewußte Fahrweise selbst auf abgesperrten Rennstrecken voll ausspielen. Ein serienmäßig eingebauter Katalysator sowie Airbags (auch in den Seitentüren) machen’s möglich! Und falls man mal durch eine vom Umweltwetterdienst nicht rechtzeitig identifizierte Chemieabgaswolke fahren sollte, nur keine Panik, denn das Dach ist fest montiert – das Offenfahren ist nicht möglich.

Und der Verbrauch? Der liegt laut Werksangabe je nach Fahrweise zwischen erfreulichen und supersparsamen 2,75 und 4,58 Litern Super-Plus je angefangenen 100 Kilometern – und damit weit unter der gesetzlichen Norm.

Somit ist besagtes Fahrzeug ideal für im internationalen Umweltschutzzirkus tätige Führungskräfte und Funktionäre geeignet, die unter Einsatz ihres Lebens beispielsweise Erdwärmebohrungen begleiten, den Jugoslawienkrieg initiieren, oder – noch riskanter – gefährliche Golfplätze auf ihre Umweltverträglichkeit hin persönlich überprüfen müssen.

Photo Fiat 500: ishiku
Photo Mercedes SLK AMG, sowie Textzitat: Der Tuningblogger

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***Materialien zum erweiterten Diskurs – hr2 | Der Tag***
Prima Klima für Skeptiker – Die Katastrophe wird abgesagt

Dauer: 54:2 min.
Autor: hr2-kultur | Der Tag
Datum: 13.02.2012

Beschreibung: «Prof. Fritz Vahrenholt ist ein wandelbarer Politiker und Manager. Vom Vorzeigepolitiker der frühen Umweltbewegung wurde er zum Manager von Shell und RWE. Jetzt bereitet er seinen Ruhestand vor – mit einer Unruhe stiftenden Streitschrift. Der für die Erneuerbaren Energien zuständige Vorstandschef beim Atomkonzern RWE hat ein Buch geschrieben, das die weltweit angesehenen Klimaforscher als Lügner darstellt. Es behauptet, die menschgemachte Klimaerwärmung mache eigentlich gar nichts aus, weil die Aktivitäten der Sonne den ganzen Effekt kompensieren. Das Buch hat das Zeug zum Bestseller. Es wird die so genannten Klimaskeptiker beflügeln. Allein: das Weltklima liest nicht – auch keine Bestseller…»

Download hier

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Wer sich dieser Tage im heimischen Reiche hinter seiner Bildung einmauert, der bekommt draußen vor der Tür von den eingefrorenen Füßen des Klimawandels nichts mit!

9 Feb

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Das PRADA-Häschen von Karl Lagerfeld

7 Jan

Source unknown.

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DDC-Werkstattbericht: «Ein Besuch bei Thomas Rempen»

6 Jan

Überpünktlich stehe ich eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit um 05:15 Uhr vor Prof. Olaf Leus Tür – und vertreibe mir die restliche Wartezeit damit, ein paar Fotos von jener Umgebung anzufertigen, in der ich zu meiner Jugendzeit den Hund ausführte. Es sei jedoch hinzuzufügen: Zu wesentlich zivilisierteren Tageszeiten.

Auf unserer Fahrt ins Münsterland haben Herr Prof. Leu und ich viel Zeit zum Diskutieren. Unter anderem darüber, was originär und was originell ist. Das Schicksal findet Gefallen an unserer Diskussionsführung, sodaß wir dank eines ausgiebigen Staus nicht nur die Möglichkeit bekommen, unsere unterschiedlichen Ansichten weiterführend und bis in den letzten Winkel auszutauschen, sondern werden zudem durch malerische Landschaften geführt, die uns harmonisch auf die Vorzüge ökologisch ausgerichteter Landwirtschaft vorbereiten.

Nun haben wir Thomas Rempens Hofgut Ashege erreicht. Im Hintergrund ist Peter Zizkas rotes Jacket wahrzunehmen. So wie Günther Fielmann oder Karl Ludwig Schweisfurth hat sich auch Thomas Rempen der ökölogischen Landwirtschaft verschrieben. Um prizipiell in Erfahrung zu bringen, wer in aller Grundsätzlichkeit Thomas Rempen ist, dem sei die Lektüre dieses Artikels aus Die Welt ans Herz gelegt.

Herzliche Begrüßung: Prof. Olaf Leu und Thomas Rempen. Im Hintergrund Ursel Schiemann und Dagmar von Grolman.

Mit klarem Blick: Tassilo von Grolman.

Thomas Rempen blättert im So-war-es-vorher-Booklet.

Der Hausherr referiert über die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die er nach der Übernahme von Hofgut Ashege hatte vornehmen müssen. Links im Bild: Martin Breuer.

Weitere DDC-Werstatt-Besucher treffen ein.

Beispielsweise DDC-Vorstandmitglied Niko Gültig, der hier von Erika Koch begrüßt wird.

Thomas Rempen im Gespräch mit Silvia Olp; und Niko Gültig begrüßt im Beisein von Dagmar von Grolman Martin Breuer.

Prof. Olaf Leu im Gespräch mit Niko Gültig.

Die Vorzüge ökologischer Landwirtschaft sind überall gut zu sehen: Sogar die broccoliesken Anabelle Hortensien in ihrer verherbstlichsten Form vermögen es unter diesen Voraussetzungen, über sich hinauszuwachsen.

Martin Breuer verteilt unsere Trinkgefäße.

Das Gesprächsthema zum Auftakt des Werkstattbesuchs ist schnell gefunden: Thomas Rempen erzählt aus seinem Werberleben. Immer noch legendär, obwohl lange zurückliegend: «Rempens erste Mazda-Anzeige». Thomas Rempens Agentur hatte damals frisch den Mazda-Etat gewonnen und so fuhr er, wie es sich damals noch gehörte, eben einen Mazda – und mit diesem leicht unvorschriftsmäßig mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Autobahnbaustelle. Den Bußgeldbescheid druckte er inklusive Beweisfoto mit eben jener Headline, nämlich «Rempens erste Mazda-Anzeige», doppelseitig in der W&V ab, womit er nicht nur den Lacher auf seiner Seite hatte, sondern jedem unmißverständlich zu verstehen gab, was es aus der Sicht eines Thomas Rempen bedeutet, kompromisslos Werbung zu betreiben.

Herr von Grolman bekommt es von Silvia Olp tüchtig eingeschenkt, und zwar durch eine Teekanne aus dem Hause Tassilo von Grolman Design. Tröpfchen für Tröpfchen voller Qualität.

Ein Blick durch das Küchenfenster nach draußen. Im Vordergrund drei positiv zu adjektivierende und mit einigen Lichtpunkten versehene Flaschen Olivenöl.

Ein weiteres Bildbeispiel für die Richtigkeit der These: «Vordergrund – Bild gesund». Einerseits. Eine Alternativ-Bildunterschrift wäre andererseits: «Mit subtiler aber dennoch beharrlicher Strahlkraft bereichert die Sonne den sich im Vordergrund befindlichen starken Baumast mit herrlichen Sonneneinstrahllöchern, die nur eines verkünden, nämlich daß hier gerade eine Delegation von DDC-Mitgliedern tagt.»

Diese Reimregel läßt sich im Interesse einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Bildberichterstattung variieren: «Vordergrund mit Sachen – und der Mensch (Peter Zizka) muß lachen».

Was noch niemand am Tisch so recht glauben möchte, ist die Tatsache, daß es immer hipper wird, sich in die Fingerspitzen kleine Magneten einoperieren zu lassen. Noch lachen wir und Heiner Stüber darüber, wenn aber die ersten auf diesem Wege umoperierten Rentenbeitragszahler vom nächstbesten Vollmond ohne Schutzanzug in den Kosmos gesogen werden, wird der Spaß aufhören – und der Bundestag dieses Thema ernsthaft diskutieren.

Nur allzu gerne möchte wir in Erfahrung bringen, was es mit «tasch me» auf sich hat. Etwa magnetische Fingerkuppen?

DDC-Fotografin Erika Koch in Aktion.

«Nach dem Essen sollst Du Dich bewegen – oder vorher noch ein wenig reden.» (Zitat von Winston Churchill)

Wie vorstehend.

Wendet man seinen Blick von dem Cover eines Bildbandes über Gerhard Richter um ca. 90° nach oben, so blickt man direkt durch die riesige Wohnzimmerglasscheibenfront auf ein Motiv, das von Gerhard Richter schon einmal (weniger farbig) gemalt worden sein könnte. Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier konnte vor diesem Hinter- bzw. Vordergrund der Versuchung nicht widerstehen…

Senkt man im Anschluß daran wieder sein Haupt und widmet seine Aufmerksamkeit nunmehr einem Früchte-Ensemble, das sich direkt neben besagter Richter-Publikation angesiedelt sieht, so verbindet man mit diesem Eindruck zwangsläufig den Namen Hans Hansen – und drückt den Auslöser seiner Kamera instinktiv ein weiteres Mal.

DDC-Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu im Gespräch mit DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig über die visuelle Strahlkraft der DDC-Farbe Gelb.

Thomas Rempen zeigt uns zunächst seine Speisetiere: Gänse, Hühner, Schafe.

Ein kurzer Pfiff und schon kommen sie ans Gatter: Rempens Lämmermütter.

Verfügen über großzügig bemessene Auslauf- und Weideflächen: Rempens Coburger Fuchsschafe.

Und immer wieder erhält die DDC-Delegation Erläuterungen aus erster Hand.

Sind höchstwahrscheinlich längst verdaut: Rempens Biogänse.

Frei nach Picasso: eine Friedensgans aus dem Hause Rempen.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Außenansicht.

Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Innenansicht.

Hier bekommen Dressurpferde die Möglichkeit, ihre Schrittechnik zu verfeinern. Ein DDC-Delegationsmitglied ergreift spontan die Gelegenheit, sich temporär in die Rolle eines solchen Dressurpferdes zu versetzen.

Zur Zeit sind die Ställe leer, da die Pferde das gute Wetter nutzen, um auf den Feldern frische Luft zu schnappen.

Stallungen, in denen man im wahrsten Sinne des Wortes vom Fußboden essen kann.

Thomas Rempen erläutert abschließend im Kurzdurchlauf die vielen zu bewältigenden Arbeitsabschnitte, die es zu durchlaufen galt, um seinen Hof in den jetzigen Aktivzustand zu versetzen.

And finally: A Landebahn has to be created in order to ermöglich Thomas Rempens Self-Made-Apfelkuchen a proper touchdown. Eine Vorgehensweise die auch Prof. Olaf Leu voller Vorfreude nur gutheißen kann.

Und selbstredenderweise dürfen Olaf Leus «Bilanz-Bände» (rot und blau) nicht fehlen. Auf Seite 107, 2. Bilanz-Band (blau), steht im letzten Absatz: «Herb Lubalin wurde nur 63 Jahre alt, und so war es für mich eine große und tief empfundene Ehre, meinen 1969 geschriebenen Artikel jetzt als Nachruf in PRINT vorzufinden. Sehr ungewöhnlich, dafür eine deutsche Stimme zu verwenden, verständlich aber vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, daß amerikanische Kollegen in mir einen mit Herb Lubalin Vertrauten sahen. Jedenfalls hinterließ er die wohl wichtigste Aussage, die auch heute – und gerade heute – noch immer Bestand hat: Das menschliche Gehirn gleicht einem Warenhaus visueller Informationen, man braucht sie zur Schaffung neuer visueller Konzeptionen.»

Thomas Rempens «Gehirnwarenhaus» ist, so viel dürfte sich jedem am heutigen Tage erschlossen haben, nach wie vor in einer Weise mit visuellen Informationen vollgestopft, daß ihm die Ideen zur Schaffung neuer – nicht nur visueller sondern ganzheitlicher – Konzepte bis zum jüngsten Tage nicht ausgehen werden.

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James Ronisetti: «Russischer Tischtanz»

11 Dec

Der Künstler James Ronisetti kommt mit seiner «Faszination des Trivialen» im privaten Bereich, zum Beispiel im Rahmen seiner fast täglich vollzogenen Supermarktbesuche, nicht zwingend weiter, aber dafür auf internationalem Kunstparkett, wo er sich auch schon mal an einem Angelhaken hängend durch das Guggenheim-Museum hatte schleifen lassen.

Er stellt sich quer, schwimmt aber dennoch im Mainsream. Er backt leidenschaftlich gerne Kuchen, bevorzugt jedoch eindeutig Salzheringe. Er füllt den Lottozettel aus, gibt ihn – gewitzt wie er ist – nicht ab. «Künstler», so sagt Ronisetti, «dürfen niemals wissen, was sie tun». Joseph Beuys hingegen sah das naturgemäß etwas anders. Er postulierte stets: «Was ein Künstler weiß oder nicht weiß, ist uninteressant. Wichtig ist nur, daß er dabei die Hände faltet».

Seine hier abgebildete Arbeit Russischer Tischtanz schlägt unschwer erkennbar eine völkerverständigende Brücke zwischen Hände falten, Hände zusammenlegen und dem Fall der deutsch-deutschen Mauer Ende 1989 in Berlin. Sie galt als wichtiger Kompensationsregulator im mentalen Motor der Wiedervereinigung, der sich vor etwas mehr als zwanzig Jahren nur bedingt starten ließ. Allein deshalb gebührt James Ronisetti ein bequemes Plätzchen in der jüngsten, von führenden Sozialpädagogen aufbereiteten deutsch-deutschen Kunst- und Kulturgeschichte.

DRonisetti sein Werk ursprünglich Honeckers großer Freiheitskampf Nummer 7 nennen wollte, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt; und tut aber sonst nichts zur Sache.

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