Archive | May, 2010

Dennis Hopper ist tot!

30 May

Dennis Hoppers berühmtes Gemälde Prostata bei Nacht in Form eines Hundes gehört noch heute als Botschafter künstlerischen Eigensinns zur ständigen Vertretung Hollywoods innerhalb der Sammlung des Guggenheim Museums in New York City.

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Für den Kenner der Materie kam die Nachricht nicht zwingend überraschend, wenngleich es auch für Dennis ein etwas schönerer Abgang gewesen wäre, hätte er den überragenden Sieg unserer Lena in Oslo noch mitbekommen. Aber wie heißt es doch so hübsch treffend: Man kann im Leben eben nicht immer alles haben.

Und Dennis Hopper hatte sehr häufig im Leben immer alles. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Das ist nun für ihn, der oft mit dem Satz {Das einzige Kreative in meinem Leben war Malen und Fotografieren} zitiert wird, anders. Völlig anders. Wollen wir hoffen, daß er sich an die neuen Lebensumstände so schnell wie möglich gewöhnen wird.

Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht ihm, dem kultiviert Unbeugsamen, auch weiterhin alles Gute!

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Endlich Urlaub!

29 May

 Original Burlingtoner Sockenwurst mit Meeresblick

vermutlich gesehen auf wurstblog.de

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Des Beagles erwachender Frühling!

28 May

Der Frühling ist gekommen,
die Bratenblüten sprießen,
der Beagle, leicht benommen,
will den Bratenbaum genießen.

Dort, da hängt ein Kotelett
und dort, da ist ein Schnitzel,
Und wieder dort, da lacht ein Omelette,
oh, welch herrlich süßer Nervenkitzel!

Scheint nicht heute alles eßbar,
denn gestern, da war es auch,
ja, ich weiß, sie alle lästern:
es ist halt nur … es ißt mein Bauch.“

Der brummt und knurrt und summt
und zurrt und singt und murrt
und ringt mit sich, verstummt
fast nie – fast wie in Lourdes.

Die Fresssucht – ja sie plagt mich,
doch hab ich sie gar kultiviert.
Noch Fragen? Also fragt mich!
Am liebsten stopf’ ich unfiltriert.“

Ansonsten ist der Beagle lieb,
verliebt in seine weißen Zähne;
und sein Sein als Nahrungsdieb
verspeist oft meine Speisepläne.

Zurück zum Baum, des Lebens süßer Traum:
Ist er eßbar? Naja, ich glaub’ es kaum!
Doch zieht er, gemäß seiner genetischen Prägung,
den Verzehr des Baumes ernsthaft in Erwägung.

Und so springt er straight durch dieses Fenster,
die letzten Meter wird er schweben,
frißt den Baum und dann den Hengst da,
und wird auch diesmal überleben.