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Stefan Sagmeister: «The Happy Show» im «Museum Angewandte Kunst Frankfurt»

23 May

Cover der digitalen Bilderfibel zur Ausstellung
von Stefan Sagmeister «The Happy Show»
im Museum Angewandte Kunst Frankfurt.

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Der in den USA lebende Superstar des Grafikdesigns Stefan Sagmeister zeigt in «The Happy Show» die Resultate seiner zehn Jahre andauernden Untersuchung des Glücks. Nach Stationen in Nordamerika, Paris und Wien ist seine Erfolgsshow nun zum ersten und einzigen Mal in Deutschland zu sehen: vom 23. April bis 25. September 2016 im «Museum Angewandte Kunst» in Frankfurt am Main. Und wer hat die ganze Nummer kuratiert? Klar, Peter Zizka natürlich. Wer denn sonst?

Die komplette Bildstrecke unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier über die Eröffnungsfeierlichkeiten zu «The Happy Show» kann hier eingesehen werden.

Stefan Sagmeister signiert ein Portrait von sich, das ihn zappaesk
auf einer Toilette sitzend zeigt – und zudem im
Süddeutschezeitung Magazin publiziert wurde.

Stefan Sagmeister, von menschlichen und
visuellen Glücklichmachern umgeben.

Was macht uns glücklich? Kann man das Glücklichsein trainieren? Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert. Die Ergebnisse dieser Experimente ergänzt er um sozialwissenschaftliche Daten der Psychologen Daniel Gilbert, Steven Pinker und Jonathan Haidt, des Anthropologen Donald Symons sowie bedeutender Historiker – und setzt sie so in einen größeren Kontext.

Stefan Sagmeister, von menschlichen und
visuellen Glücklichmachern umgeben (II).

Stefan Sagmeister verarbeitet seine Forschungen rund
ums Glück zu hochgradig emotionalen Infografiken.

Stefan Sagmeister verarbeitet seine Forschungen rund ums Glück zu hochgradig emotionalen Infografiken, faszinierenden Schlagzeilen, Drucken, amüsant-lehrreichen Videos, Filmen, Installationen sowie Skulpturen und lässt die Besucherinnen und Besucher von «The Happy Show» so in seine Gedankenwelt eintauchen. Vor plakativem Schwarz-Gelb fluten seine Arbeiten auf über 1.000 Quadratmetern eine ganze Etage des Museum Angewandte Kunst, breiten sich zusätzlich in den Fahrstühlen, Aufgängen und Funktionsräumen des Hauses aus:

Das raumübergreifende und -bestimmende «Sagmeister-Gelb».

Probably the only graphic designer with a proper groupie factor.

Die Ausstellung «The Happy Show» wurde vom «Institute of Contemporary Art der University of Pennsylvania» organisiert und von der ehemaligen ICA-Direktorin Claudia Gould, derzeit Helen Goldsmith Menschel Director, «The Jewish Museum», New York, kuratiert. Die überaus gefeierte Ausstellung wird nach Stationen in Nordamerika, Paris und aktuell im «MAK Wien» ab April 2016 im Frankfurter «Museum Angewandte Kunst» – wie bereits erwähnt – von Peter Zizka kuratiert.

Stefan Sagmeister, portrayed by Andreas Baier.

 

Website Sagmeister & Walsh | The Happy Show.
Website Museum Angewandte Kunst Frankfurt.
via Nerdcore

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Andreas Baier: «Klaus Honnef»

22 May

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Für sein Portraitprojekt fotografierte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier auch den Kurator, Kritiker und Ausstellungsmacher Prof. Klaus Honnef. Er nutzt dieses Portrait ebenfalls auf seiner Website.

Der Link zu Andreas Baiers Portraitprojekt.

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DDC Werkstatt: «Zu Besuch in der FACTORY von meiré und meiré»

22 May

Cover des digitalen Booklets «DDC-Werkstattbesuch im Hause meiré und meiré; fotografiert von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Die Agentur «meiré und meiré» arbeitet seit 30 Jahren für nationale und internationale Magazine, Marken und Unternehmen an der Schnittstelle von Kultur und Design. Über 90 Mitarbeiter in Köln entwickeln stilprägende Medien zur analogen und digitalen Kommunikation.

Die komplette Bildstrecke über die «DDC-Werkstatt» im Hause «meiré und meiré» kann hier eingesehen werden.

Mike Meiré empfängt die eintreffenden DDC-Mitglieder.
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Ende letzten Jahres wurde Mike Meiré als Ehrenmitglied des DDC gewürdigt; nun lädt er im Rahmen der DDC-Werkstatt in seine «Cologne Factory».

Mike Meiré erläutert im Atelier seine Arbeit.
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Die «Cologne Factory» ist ebenso Ausstellungshalle wie Werkstatt als auch Agenturgebäude. Ein Ort der Möglichkeiten, der Ideen, der Produktion, an dem sich unterschiedliche Disziplinen auf immer wieder neue Weise begegnen. So entstehen zwangsläufig neue Ausdrucksformen.

Mike Meiré und der DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil.
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Im Rahmen der «DDC-Werkstatt» erwartete die Mitglieder des DDC ein Einblick in das interdisziplinäre Zusammenspiel von Architektur, Art Direction, Culture Projects, Digital und Experience Design.

Die «DDC-Werkstatt» ist eine Initiative des Deutschen Designer Clubs (DDC), der die Qualität interdisziplinärer Gestaltung unter den DDC-Mitgliedern und deren Freunden in den Mittelpunkt stellt. Die «DDC-Werkstatt» schafft neue Einblicke und sorgt dafür, dass ohnehin gute Verbindungen noch besser werden.

 

Verleihung der DDC-Ehrenmitgliedschaft
an Mike Meiré in der IHK-Frankfurt

 

DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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Mike Meiré betritt die Bühne und
erklärt dem Auditorium seine Arbeit.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Ein Blick in das wohl sortierte Atelier.
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DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil
hält die Laudatio auf Mike Meiré.
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Zurück zur «DDC-Werkstatt»: Die teilnehmenden DDC-Mitglieder erlebten eine entspannte Reise durch die Welt von Magazinen, Marken und Mode. Mike Meiré gab seinen Gästen einen tiefen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise seiner Agentur zum Thema Markenbildung. «Von der Kommunikation zur Codierung» – das ist der Weg, den Mike Meiré mit seinen Kunden zusammen geht. Was ihn antreibt ist die Frage, wodurch eine Marke an Relevanz gewinnt. Es war eine durch und durch inspirierende Veranstaltung.

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Andreas Baier: «Hermann Nitsch in der Villa Stuck»

21 May

Hermann Nitsch am 6. Mai 2016 bei Probenarbeiten
in der «Villa Stuck» in München
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Unser Redaktionsfotograf war ob der Genehmigung, den Wiener Aktionskünstler Hermann Nitsch während der Probearbeiten zur 147. Aktion des Orgien Mysterien Theaters im Innenhof der Villa Stuck in München portraitieren zu dürfen, hocherfreut.

Hermann Nitsch am 6. Mai 2016
bei Probenarbeiten in der «Villa Stuck» in München
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Die Villa Stuck schreibt auf ihrer Website: «Das Werk Hermann Nitschs steht in einem untrennbaren Zusammenhang mit dem von ihm entwickelten nonverbalen und synästhetisch gestalteten ‹o.m. theater›. Seine Malerei, Zeichnung, Architektur, Literatur und Musik sind eng mit diesem verbunden. Zum Abschluss der Ausstellung und unter Anleitung des Künstlers wird im Garten des Museums Villa Stuck eines der zentralen Motive dieser bildmächtigen Archetypencollage aufgeführt.»

Hermann Nitsch am 6. Mai 2016 bei Probenarbeiten
in der «Villa Stuck» in München
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Eine Dokumentation seiner «147. Aktion des Orgien Mysterien Theaters ‹ExistenzFest.›» am 7. Mai 2016 können Sie sich auf der Website des BR hier ansehen.

Hermann Nitsch am 6. Mai 2016 bei
Probenarbeiten in der «Villa Stuck» in München
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Heute wird Hermann Nitsch während der Kunstbiennale der norditalienischen Stadt Asolo für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Meerschweinchenreport gratuliert dazu herzlichst. Und natürlich ruft das standesgemäß auch wieder ein paar geistig unterernährte Tierschützer auf den Plan. Meerschweinchenreport gratuliert dazu herzlichst.

Hermann Nitsch am 6. Mai 2016 bei Probenarbeiten
in der «Villa Stuck» in München
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Website Hermann Nitsch
Nitsch Museum

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Mustapha Mandelbaum: «Aufsteigende Rauchwolken über dem versteinerten Penis Richard Wagners»

20 May

«Aufsteigende Rauchwolken über dem
versteinerten Penis Richard Wagners»
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Mustapha Mandelbaum ist unseren Leserinnen und Lesern kein Unbekannter: ein unermüdlicher Brückenschläger bzw. -schlager im visuell schlagereskem Bereich durchsetzungsstarker Kommunikationsformen. Das vorstehende Werk ist seinem aktuellen Bilderzyklus «Zeitgenössische Vergangenheitsbewältigung moderner deutscher Formnormen» entnommen.

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Alte Kongresshalle München: «QVED 2016 – Quo Vadis Editorial Design?»

19 May

Alle Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Liebe Leserinnen und Leser,

letztes Jahr schrieben wir über die QVED: «daß es genügend erstklassige Magazinmacher überall auf der Welt gibt, die es verstehen, hochwertige Zeitschriftenkonzepte zu realisieren, die am Markt Bestand haben, davon konnten sich die Teilnehmer des dritten «Quo Vadis Editorial Design – QVED» – Kongresses ausgiebig überzeugen. Die durchweg sehr hohe Qualität machte uns schlicht sprachlos, weshalb wir uns im Rahmen unserer Berichterstattung auf das Publizieren einer überüppigen Bildstrecke beschränken. Hier können Sie in unserem digitalen Magazin ‹QVED 2015› auf issuu.com entspannt blättern.»

Und weil unsere Aussage uneingeschränkt ebenfalls für die QVED 2016 gilt, gibt es hier einen weiteren Maxibildstreckenbericht über dieses großartige Dreitageereignis zu sehen. Normalerweise besteht bei Veranstaltungen dieser Größenordnung die Gefahr, daß man ob geballter Infomationslage hinterher nicht mehr so genau weiß, wie man selbst eigentlich heißt. Interessanterweise ist das bei der QVED nicht der Fall. Viele Vorträge bleiben auch nach Monaten noch vor dem inneren Auge präsent:

Das innere Auge des Betrachters in der äußeren Darstellung

Das äußere Auge des äußeren Betrachters unter temporärer Abdeckung.

Das innere Auge des äußeren Betrachters mit Dinosaurier:
Die «Alte Messehalle» in München.

 

QVED2016 || Mit stolzfreier Neugierde

Der Charles Wilp unter den Hunden in Raumanzügen

Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 sowohl ihrer als auch der Neugierde der restlichen Welt Rechnung trugen und ihre Füße in den Staub unseres 40.000 Kilometer entfernten Erdtrabanten setzten, da taten sie dies vermutlich ebenso stolzerfüllt wie – mit Blick auf die Formsprache ihrer Raumanzüge – restlos stolz- und schambefreit.

Ergo: Dient die Neugierdebefriedigung der Erfüllung höherer Forschungsziele, so ist sie stets ehrenhaft zu nennen. Anders verhält es sich jedoch, wenn man mit seinem Wissensdurst – beruflich chronisch in Nichtastronautenkreisen unterwegs –, automatisch Gefahr läuft, von weniger neugierigen Neidern mit Sprüchen à la «Was, das weißt Du nicht? – Das weiß man aber doch!» subtil diskreditiert und so von den Fleischtöpfen dieser Welt konsequent hinweggemobbt zu werden:

Horst Moser referiert über gekonnte
Lebensmittelfotografie in gekonnt
gestalteten Lebensmittelmagazinen

So ist es sehr gut, daß es in versierten und angesehenen Editorialkreisen, beispielsweise vertreten durch (@christianhanke & @ martin_k), ebenso konstruktiv zugeht wie einst auf dem Mond, denn: Erfolg ist immer eine Frage der «Stolzfreien Neugierde!!!!1! !1!!!»:

Christian Hanke und Josef,
quatsch, Martin K. propagieren
eine «stolzfreie Neugierde!!!!1! !1!!!»

Gail Bichler referiert über das «New York Times Magazine»

Kein Wunder, daß wir den Vortrag über «Die Bibel als Magazin» von
Andreas Volleritsch genauso faszinierend finden wie den der Art Direktorin des «New York Times Magazine» Gail Bichler. Und natürlich alle 70 weiteren Reden der vielen nationalen und internationalen Sprecher, die neben vielen anderen Dingen eines verdeutlichen: «Ein eigenes Magazin ist im Grunde gemau das: Ein Skizzenbuch, eine Sammlung dessen, was man gerade mag und wer man gerade ist»:

Michael Hopp präsentiert die Tempo-Wiener-Geschichte

Anke Eberhardt referiert über die Zusammenarbeit
von «CUT» und «Monotype»

Designlegende Mark Porter spricht über den Gestaltungstransfer
von analoger hin zur digitalen Kommunikation.

Prof. Patrick Rössler führt durch die Welt der Magazingestaltung

Prof. Lars Harmsen gibt «100 für 10»

QVIG 2016 – Magazingestaltungsbeispiel des
italienischen Stargestalters Francesco Franchi

Curator Jaap Biemans on stage presenting unique magazine makers.

QVIG 2016 – Curator Prof. Dr. Michael Stoll
and «his» speakers about Info-Graphic

Michael Ray, San Francisco – USA,
Editor of Francis Ford Coppola’s story and art quarterly,
«Zoetrope: All-Story».

Steven Watson talks to Marcroy Smith.

Foyer «Alte Kongresshalle» in München

Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier stellt sein
Portraitprojekt «Unternehmensfotografie bedeutet,
daß Entscheidungsträger gut aussehen» vor.
Bühnenfoto von Horst Moser.

Großartiger Vortrag von Debbie Millman
über ihren beruflichen Lebensweg.

Markus Rasp präsentiert das Magazinprojekt «Charles»

Lebende Lebemannlegende Charles Schumann vor
dem projizierten Cover des Magazins «Charles»

Boris Kochan im Gespräch mit Charles Schumann

Markus Rasp und Ivonne Fehn präsentieren
ein weiteres Magazin, das als Hochschulprojekt entstand.

Oliver Linke und Charles Schumann verfolgen
die Präsentation der verschiedenen Magazin-Projekte

Schmackhaftes Sponsorenbier

Not «Pro(u)st» but «Chomsky»:
Ihre Meerschweinchenreportredaktion

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QVED 2016 | Andreas Baier: «Corporate Photography Means Executives Look Good»

6 May

Andreas Baier hält auf der «QVED 2016» einen Vortrag über sein Projekt «Unternehmensfotografie bedeutet, daß Entscheidungsträger gut aussehen».
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Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Ende Februar diesen Jahres hielt unser Redaktionsfotograf Andreas Baier in München auf dem Kongress «QVED 2016 – Quo Vadis Editorial Design?» einen Vortrag sowohl über sein aktuelles Projekt «Unternehmensfotografie bedeutet, daß Entscheidungsträger gut aussehen» als auch über seinen bisherigen beruflichen Werdegang. Dabei wurde deutlich, daß er sich stilsicher der unterschiedlichsten Bildsprachen zu bedienen vermag, um dem jeweiligen Thema inhaltlich und formal gerecht zu werden. So trägt beispielsweise das nachfolgende Portraitbild von Dschingis Khan den Titel «Mißhandelte Frühstückswürstchen mit Sahnehammer»:

Blitzlichtportrait von Dschingis Khan mit dem Titel «Mißhandelte Frühstückswürstchen mit Sahnehammer»

Schon früh veröffentlichte Herr Baier seine Bildreportagen und Portraits in Magazinen wie beispielsweise «stern», «Merian», «Globo», «Geo», «max» und den beiden Supplements des «Handelsblatt» und der «Süddeutsche Zeitung». So entstanden auch Portraits von Gerhard Richter, Gerhard Schröder, Bill Gates oder Sir Peter Ustinov:

Andreas Baier portraitierte Sir Peter Ustinov für das Magazin «max» als dieser mit seinem Programm «An Evening With Peter Ustinov» in der Bundesrepublik auf Tournee war.
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Während seines Studiums der Freien Künste an der HBK Braunschweig entwickelte er seine analogen «flashlight paintings» (Blitzlichtgemälde), die – bis hin zum chinesischen «people» Magazine – weltweit publiziert und ausgestellt wurden; sowie ihren Weg in private Kunstsammlungen fanden:

Vier Doppelseiten im chinesischen «People»-Magazine

Sotheby’s Katalog einer Auktion
im Fürstlichen Schloß zu Regensburg

Cover IPO-Brochure «Das Werk AG»

Internationale Werbekooperation mit den Metz-Werken

Von 1993 bis 2003 lebte und arbeitete unser Mann fürs grobe Korn in London. In dieser Zeit enstanden entweder sehr traditionell anmutende Schwarzweiß-Reportagen, beispielsweise über das magische Kräfte verleihende «Full English Breakfast» für «Globo», oder – salopp gesagt – ziemlich schräges Zeug: CD-Cover für «SONYmusic» und «Universal» von herrlich «gestörten» Bands; diverse Road-Safety-Spots, von denen auf der britischen Insel einige nicht ausgestrahlt werden durften; geschriebene Satirebeiträge, die u.a. in «THE FACE» oder auf tagesspiegel.de erschienen; sowie ein Werbefilmchen für das fiktive Bestattungsinstitut «Mr. Sandman’s Finest Funerals»:

Im Jahre 2003 wurde dann nach sechsjähriger Arbeit sein Musikprojekt «Hans Paetsch – Der Märchenprinz» von BMG Classics veröffentlicht, das er zusammen mit einigen namhaften Musikproduzenten realisierte und ebenfalls vom ZDF im Rahmen seiner Weihnachtstrailer uneigennützig beworben wurde.

Das nachfolgend verlinkte Filmchen zeigt den legendären Hans Paetsch bei Sprachaufnahmen zum Titelstück der CD «Märchenprinz».

Die zugehörige Website gewann alle möglichen nationalen und internationalen Auszeichnungen, die jedoch von Andreas Baier nach einigen Jahren schweren Herzens wieder vom Netz genommen wurde, um den Namen Hans Paetsch sowie sein Vermächtnis nicht durch ein damals wohl von blindem Neid motiviertes Internet-Bashing einiger weniger «Aktivisten» langfristig beschädigen zu lassen.

Seit ein paar Jahren fasziniert ihn die Portraitfotografie wieder ganz besonders, wobei er, so es zum Thema und der abzubildenden Person paßt, von den digitalen Bildbearbeitungsmöglichkeiten regen Gebrauch macht, wie die beiden nachfolgenden «Screenshots» vom Bühnenvortrag zeigen:

Portraits von Kursteilnehmern der «Berlin School of Creative Leadership».
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Kunstsammler auf der Art Basel 2015.
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Zu den eigeladenen Referenten gehörten u.a. auch Debbie Millman, New York – USA («Sterling Brands»); Gail Bichler, New York – USA, (Designdirektorin «New York Times Magazine»); Francesco Franchi, Mailand – I, (Kreativdirektor bei «IL», dem Magazin von «Il Sole 24 ORE»); Jaap Biemans, Amsterdam – NL, (Creative Director «Coverjunkie»); Markus Rasp, München – D, (Kreativdirektor «Anzinger und Rasp»); Michael Ray, San Francisco – USA, (Editor of Francis Ford Coppola’s story and art quarterly, «Zoetrope: All-Story»); Mark Porter, London – UK; Horst Moser, München – D, («Independent Medien Design»); Steven Watson, London – UK, (Gründer von «Stack»); Mike Koedinger, Luxembourg-Bonnevoir – L, (Maison Moderne, Verleger und Medienunternehmer).

Bill Gates im Auftrag des «stern».
Bühnenfoto von Horst Moser

Der komplette Vortrag steht auf Youtube und dauert ca. 35 Minuten:

Pressespiegel: Antje Dohmann übertitelt ihren Bericht auf «Page Online» über die dreitägige Konferrenz – bezugnehmend auf Baiers Outfit – mit: «Bilderrausch im Bademantel» und schreibt: «Fotograf, Künstler und Illustrator Andreas Baier galoppierte durch eine Flut seiner teils puren, teils aufwendigst in Photoshop bearbeiteten Bilder, von denen jedes für sich eine ausgiebige Betrachtung wert gewesen wäre. Warum er dabei seinen Bademantel trug verriet er nicht.» And the one and only Debbie Millman tweetet: «Andreas Baier’s photographs are blowing my mind at #qved2016». Boris Kochan twittert: «Bloody times ‪@qved‬ with Andreas Baier»; und der Tweet von Harald Link lautet: «Andreas Baier – was für ein Fotograf, irre. ‪#qved‬ ‪#qved2016‬». Viola von Zadow zitiert unseren Photographen mit: «You’re a photographer or you’re not. If you are a photographer – do what you can best and take photographs!” Andreas Baier ‪@qved‬ ‪#qved2016‬». Miriam Lochner schreibt in ihrem Blog: «Der definitiv exzentrischste und lustigste Fotograf auf der QVED: Andreas Baier. Er hält nichts von Plänen und noch weniger von Perfektionismus. Lieber lässt er sich unmittelbar von der Situation und Person inspirieren, wenn er Portraitfotos schießt. Wenn das heißt, dass der Kopf des Portraitierten im Bild komplett verschwindet, ist das eben so. Und wenn er sich bei einem besonders surrealen Bild unsicher ist, ob es nun geil oder scheiße ist, einigt er sich auf ‹okay›. (Natürlich war es geil.)»

Unser Redaktionsfotograf möchte gerne die Gelegenheit nutzen und sein Bedauern über das entstandene Mißverständnis in Sachen «laxer Perfektionssucht» zum Ausdruck bringen. Richtig ist zwar, daß er im Vorfeld weitestgehend auf Planungen verzichtet, er jedoch beim Fotografieren sowie beim Ausarbeiten der Portraits sehr wohl auf Perfektion gesteigerten Wert legt.

Baiers komplette Vortragsdatei ist hier einsehbar.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, woher Andreas Baiers starke Affinität zur bildenden Kunst kommt? Seine Eltern eröffneten Mitte der 1960er Jahre ihre «Galerie Baier» für zeitgenössische Kunst und gründeten die Zeitschrift «KUNST» – das spätere «Magazin KUNST». Nachfolgendes Cover ist beispielsweise in der «Tate Collection» vertreten:

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Art|Basel|2015: «Großer Luxusbildbericht!»

4 May

Jan Delay in der «Art Collectors Lounge» auf der «Art|2015|Basel».
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Alle Fotos von Andreas Baier

Etwas mehr als sehr spät veröffentlichen wir die Supersonderluxusbilderfibel unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier über die weltbeste Mutter aller Kunstmessen: die «Art|Basel» in – natürlich – Basel. Aber nicht nur gut Ding will Weile haben, sondern auch ein mit viel Liebe hergestellter Rotwein möchte nicht einfach hinuntergeschüttet werden. Wenigstens sollte man nämlich vorher noch die Flasche geöffnet haben – bevor man sie sich fachgerecht an den Hals setzt; wobei der gut informierte Kenner der Materie längst weiß: Ohne Korkenzieher gehen da manchmal schon ein paar Jahre ins Land. In die Toscana? Auch.

Die Art|Basel ist nicht nur die weltbeste Kunstmesse, sondern auch ein exklusiver Ort der Ruhe, Besinnung und Entspannung.

Was erwartet unsere Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportleser? Zum einen ziemlich viel Kunst. Klar. Zum anderen scheinen die Grenzen zwischen Sammler und Künstler, zumindest was das Äußerliche angeht, zu verschwimmen. So wird manches Baier-Bild die berechtigte Frage aufwerfen: Sammler oder Künstler?

Ganz inkognito und immer ein besonderes Highlight:
Gilbert & George beim Messerundgang.

Zusätzlich erhalten Sie einen schönen Einblick in den exklusivsten Teil des Messegeländes: die «Art Collectors Lounge» (siehe Titelbild). Dort versüßen u.a. Promotiongaben von schmackhaftem Mövenpick-Eis den millionenschweren Kunsterwerb. La vie est une Pralinenschachtelle, n’est-ce pas? Und wer meint, diesen Sachverhalt kritisieren zu müssen, der mag sich vergegenwärtigen, daß ausgewiesene Kapitalismuskritiker, beispielsweise namens Lenin, Ho Chi Minh, Che Guevara oder Mao Tse-tung allesamt Diktatoren und Massenmörder waren.

Darauf haben Kunstsammler überall auf der Welt lange warten müssen: Das genüßliche Ausruhen in der sozialen Hängematte wird für gefühlte € 2,5 Millionen pro Stück endlich gesellschaftsfähig. Endlich.

Doch zurück zum herrlich gepflegten Sandkasten für erfolgreiche Erwachsene und damit zum hinreichend avisierten Bilderkompendium der «Art|Basel 2015»: hier. Enjoy! Und: Möchten Sie auch dieses Jahr wieder zur «Art|Basel»? In der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni haben Sie einmal mehr Gelegenheit dazu!

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«Café de Flore» vu par Andreas Baière

31 Jan

A made to measure paper blanket by the famous French artist
Sempé that he created exclusively for the Café de Flore à Paris

Photography by Andreas Baière
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According to Wikipedia the «Café de Flore» was opened in the 1880s, during the French Third Republic. The name is taken from a sculpture of Flora, the goddess of flowers and the season of spring in Roman mythology, located on the opposite side of the boulevard.

In the late 19th century, Charles Maurras wrote his book «Au signe de Flore» on the café’s first floor, where in 1899 the «Revue d’Action Française» was also founded. «Café de Flore» became a popular hub of famous writers and philosophers: Georges Bataille, Robert Desnos, Léon-Paul Fargue, Raymond Queneau, Albert Camus were all regulars, and so were Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Boris Vian, Guillaume Apollinaire and Jean Cocteau.. Chinese Premier Zhou Enlai was known to be a frequent patron of «Café de Flore» during his years in France in the 1920s. The classic Art Deco interior of all red seating, mahogany and mirrors has changed little since World War II.

Like its main rival, «Les Deux Magots», it has hosted most of the French intellectuals during the post-war years. In his essay «A Tale of Two Cafes» and his book Paris to the Moon, American writer Adam Gopnik mused over the possible explanations of why the Flore had become, by the late 1990s, much more fashionable and popular than «Les Deux Magots», despite the fact that the latter café was associated with Jean-Paul Sartre et Simone de Beauvoir who both held their press conference in 1964 in order to announce their rejection of the «Nobel Prize in Literature».

The «Prix de Flore», a literary prize inaugurated by Frédéric Beigbeder in 1994, is awarded annually at the «Café de Flore».

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CERN: «Happy New Year!»

31 Dec

Photo by Andreas Baier

Auch dieses Jahr ist der Andrang vor dem Eingang des Teilchenbeschleunigers des im Schweizer Kanton Genf gelegenen Cern groß. Riesengroß. Schließlich wird nicht jedem Erdenbewohner die sensationelle Möglichkeit geboten, sich jeweils paarweise mit nur etwas weniger als Lichtgeschwindigkeit auf gegenseitigen Kollisionskurs zu begeben, um als wissenschaftliche Sylvesterrakete (Hicks-Teilchen) im Jenseits ein völlig neues – und vor allen Dingen – unbeschwertes Leben zu beginnen.

Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht allen diesjährigen Teilnehmern und natürlich auch allen Meerschweinchenreportlesern einen gesunden, neugierigen und friedvollen Start ins neue Jahr!

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Thomas Hoepker: «Ali and Beyond»

11 Nov

Alle Fotos von Andreas Baier
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Um 11:00 Uhr lag unser Redaktionsfotograf am 5. November 2015 noch entspannt in den Federn, blätterte sich mittels MacBook auf «L’oeil de la Photographie» gemütlich durch die Tagesmeldungen, als er diese Mitteilung entdeckte. Elektrisiert ermittelte er sofort die nächste Zugverbindung nach Zürich: Abfahrt 11:41 Uhr. Aufspringen, Duschen, Kofferpacken, Taxibestellen usw. verschmolzen zu einem einzigen kompakten Handlungspaket.

Das erste Mal traf unser Redaktionsfotograf 1987 in der Rubensstadt Siegen auf Thomas Höpker. Dabei entstand diese Bildstrecke. Herrn Höpker gefielen die Aufnahmen – und da er damals Art Director des Magazins «stern» war, bekam unser Mann für’s grobe Korn ziemlich bald seine ersten Stern-Aufträge.

Solche Erlebnisse bleiben natürlich gerne haften, weshalb sich am Donnerstag letzter Woche die Frage «Zürich, ja oder nein» gar nicht erst stellte. Außerdem benötigt unser Redaktionsfotograf für sein Langzeitportraitprojekt auch noch aktuelle Photographien von Thomas Höpker.

Wir zitieren aus der Bildhalle-Website: «Thomas Hoepker (geb. 1936) ist eine der letzten lebenden Legenden aus der grossen Zeit der Fotoreportage. Er war das erste deutsche Mitglied der Fotografenagentur ‹Magnum› und mehrere Jahre als deren Präsident tätig. Als Chronist des Weltgeschehens war er für den ‹Stern›, ‹Geo› und viele andere wichtige Magazine unterwegs. Am 5. November eröffnet die ‹Bildhalle› seine erste umfassende Einzelausstellung in der Schweiz. Die Ausstellungseröffnung und die Buchvernissage von Hoepkers Buch BIG CHAMP (Peperoni Books, 2015) finden am Donnerstag den 5. November ab 18h in der ‹Bildhalle› statt. Nadine Olonetzky wird zur Ausstellungseröffnung sprechen. Thomas Hoepker reist aus New York an und wird seine Bücher signieren.»

Ein großartiges Buch, mit großartigen, teils noch unbekannten Portraits des großartigen Boxchampions Muhammad Ali. Eines seiner Zitate aus dem Buch: «They said, ‹We don’t serve Negroes› I said, ‹I don’t eat them either.› They shouted, ‹Boy, get out.› I looked at the gold medal and thought, ‹This thing ain’t worth nothing, it can’t even get me a hamburger!›» Reduzierter kann man keinen Einblick in das Leben Farbiger in den amerikanischen Südstaaten erhalten.

Die Galeristin Mirjam Cavegn leitet die Eröffnung der Ausstellung ein.

Zur Eröffnung spricht Nadine Olonetzky über das Werk Thomas Höpkers.

Der Schweizer Autor, Fotograf, Konzeptkünstler und Artdirector HP Riegel im Gespräch mit Thomas Höpker. Herr Riegel ist u.a. Verfasser einer bemerkenswerten Beuys-Biographie (Aufbau Verlag), die in Meerschweinchenreport bereits Gegenstand unserer Betrachtung war, als wir über die Ausstellung «Beuys Brock Vostell» im Karlsruher «ZKM» berichteten.

Na bitte, lange haben wir an diesem Abend auf sie warten müssen: die legendäre «Höpker Faust». Der Universalschlüssel für hervorragende Photographie.

Der Besuch der Ausstellung «Ali and Beyond» lohnt sich auf jeden Fall. Man kommt auch in den Genuß so einfacher wie unfaßlich genialer Portraits, beispielsweise von Andy Warhol. Leser unseres Blogs wissen, wie sehr wir von Warhols Wirken fasziniert sind – und so paßt einmal mehr alles prima zusammen. Und wer den Erwerb der einen oder anderen Originalphotographie des Magnum-Photographen in Erwägung ziehen sollte – nur zu: Fehler sehen anders aus.

***Materialien zum erweiterten Diskurs***

Schon sehr früh kam unser Redaktionsfotograf im Hause seiner Eltern in Kontakt mit der Arbeit Thomas Höpkers: 1967 auf dem Titelbild des Kunstmagazins «KUNST», das seine Erzeuger herausgaben, durch ein Portrait des Künstlers Horst Janssen.

Das Magazin «Fine Art Printer» veröffentlichte kürzlich in seiner Ausgabe 3/2015 eine Portraitstrecke unseres Redaktionsfotografen. Darunter auch ein Bild von Thomas Höpker.

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Art or Visitors

28 Oct

Visitors on Art|2015|Basel
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Photo by our staff photographer Andreas Baier

It happens more often than you might think: harmless visitors of art fairs were recognised to be expensive art works; here in this case supposedly created by Fernando Botero. The unpleasant consequences: the victims will spent their time as long in custody until they will have paid their duty. For these three fellows an unsolvable problem; and it seems that the Swiss authorities are not willing to discuss this delicate matter any further until the responsible art dealer’s identity to whom ownership can be declared has been brought to the authorities’ attention.

Contrarily to this, the new German «Kulturschutzgesetz» that allows the German government to confiscate almost any kind of artwork – without a proper compensation – that might be interpreted as «an important piece of the national cultural identity», shall be seen as a second-rate joke. Therefore, in Germany no one really cares – except artists, art dealers, art collectors, directors of museums, art critics, at least almost everybody who does not call himself a bloody socialist.

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Andreas Baier: «Jan Delay»

27 Sep

Andreas Baier: «Jan Delay»
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Er schlich sich durch die Menge, der Dichter und Denker, verglich die vielen Klänge, als schlichter Beschenker – ohne sie und sich zu schonen, die Stränge diverser Kompositionen, vermischt mit Klängen der Inder und Perser, vermögen ihn und uns um Längen wie ein Kuß besser zu betonen, wie Nußmakronen, ein Muß, sie und sich wie Fässer zu klonen, mit dem Kahn auf der Lahn im Akkord an den Ort, wo sie wohnen, zu befördern – und dort mit Knete reichlich zu entlohnen. Trompete, Bass und Holz-Schoschonen spielen stolz, doch leicht verweichlicht, in einem Fluß und auf der Fete Jan Delays. Schluß.

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Again: «National Geographic» featuring Andreas Baier

19 Sep

Andreas Baier: «Bathtub Breakfast»
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Unter mehr als 18.000 Einsendungen wählte National Geographic für das Thema «Undiscovered» 31 Aufnahmen für diese Bildstrecke aus. Eine davon ist eine Photographie aus der früheren Auftragsarbeit «Breakfast on Thames: It’s great!» für das Reisemagazin GLOBO mit dem Titel «Bathtub Breakfast» unseres Redaktionsfotografen.

Bereits vor zwei Monaten erfuhr unser Redaktionsfotograf durch National Geographic diese besondere Auszeichnung für sein Bild «A Child Is Born!» aus dem Zylkus «Die Gesellschaft vom Hinterhaus». Meerschweinchenreport berichtete.

His comment: «Again, I am pretty much excited. It’s like being freshly born, or so.» We can only beipflichten.

via YourShot Andreas Baier

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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DDC Deutscher Designer Club: Plakatausstellung «Industrie und Gestaltung»

23 Aug

Offizielles DDC-Plakat zur Ankündigung der Ausstellung «Industrie und Design» im Museum Angewandte Kunst Frankfurt
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Die 13. Tage der Industriekultur Rhein-Main vom 17. bis 26. Juli 2015 zeigten die Vielfalt rund um das Thema Industrie in der Rhein-Main-Region. Dieses Jahr stehen sie unter dem Fokusthema “Gestaltung”.

Plakatentwurf von Elisabeth Budde/Transparent Design
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Der DDC Deutscher Designer Club e.V. in Frankfurt, seit 2014 Partner der Dachorganisation Kulturregion FrankfurtRheinMain, hat seine Mitglieder eingeladen, Plakate zu entwerfen, die sich intensiv mit dem Thema «Industrie, Gestaltung und Mensch» auseinandersetzen.

Plakatentwurf von Justus Oehler/Pentagram
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Vom 19. bis 26. Juli 2015 regten 26 Plakate im Format DIN A1 im Foyer des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main zum Diskurs an.

Plakatentwurf von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Das Medium Plakat ermöglicht den DDC-Mitgliedern ein hohes Maß an gestalterischem Freiraum. Plakate kommunizieren ihre Inhalte in wenigen Sekunden mit klaren Kernbotschaften und hohem Bildanteil. Schon seit dem 16. Jahrhundert als Flugblatt bekannt, begleitete das Plakat als Stilmittel die verschiedenen Phasen des industriellen Zeitalters von der Erfindung der Dampfmaschine über die Arbeit am Fließband bis zur Computer gesteuerten Fabrik. Ob als Hinweisschild, Produktposter oder als Aufrufmedium für einen Streik – auch im digitalisierten 21. Jahrhundert ist das Plakat noch immer eine Werbefläche mit hoher visueller Strahlkraft.

Plakatentwurf von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Die Plakate der DDC-Gestalter wollen zeigen, wohin die Reise im Zeitalter der vierten industriellen Revolution geht und wie sich die Rolle des Menschen entwickelt, wenn sich klassische Produktionshierarchien auflösen und Roboter zunehmend für die Produktherstellung verantwortlich zeichnen.

Ausstellungseröffnung im Museum Angewandte Kunst Frankfurt
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Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 19. Juli 2015, erläuterten die jeweiligen Schöpfer ihre Entwürfe persönlich. Die ausgestellten Gestalter: Nicola Ammon, Andreas Baier, Pancho Ballweg, Olaf Barski, Axel Born, Elisabeth Budde, Kurt Friedrich, Eltamash Israr, Susanne Krebs, Rolf Mehnert, Thomas Nagel, Volkmar Nauth, Justus Oehler, Sigrid Ortwein, Nina Rapp, Christiane Scharpf, Sebastian Schramm, Wolf Udo Wagner und Peter Zizka.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Fine Art Printer: «Andreas Baier – Der Mann, der sich selbst nicht so ernst nimmt».

17 Jul

Portfolio Andreas Baier in «Fine Art Printer» (3/2015)
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Ab dem 24. Juni 2015 zeigt «Fine Art Printer» (s. o.) in seiner aktuellen Ausgabe für die Monate Juli, August und September ein sechsseitiges Portfolio mit einigen Aufnahmen aus dem Langzeitportraitprojekt unseres Redaktionsfotografen.

Die Wiedergabequalität ist excellent: Im 4C-Modus wird der Eindruck eines lupenreinen Triplex-Drucks erweckt.

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Andreas Baier: «Markus Lüpertz»

16 Jul

Andreas Baier: «Markus Lüpertz«
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Eine der Vorgaben in der Ausschreibung zur Gestaltung der Coca-Cola-Flasche verlangte, daß sie auch an jeder einzelnen Glasscherbe zweifelsfrei als solche zu identifizieren sei. Am 18. August 1915 wurde ihr Design in den USA durch die Manufaktur «Root Glass Company» von Alexander Samuelson zum Patent angemeldet.

Mit dem Erscheinungsbild von Markus Lüpertz verhält es sich ähnlich: Egal welches Detail man von ihm auch darstellen mag, immer ist er sofort zu erkennen. Das Licht bot sich zudem für ein Portrait im Stile Ralph Gibsons an.

via Andreas Baier

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National Geographic: «Andreas Baier – Die Gesellschaft vom Hinterhaus»

15 Jul

Andreas Baier: «A Child Will Be Born!»
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Unter 8586 Einsendungen wählte National Geographic für das Thema «Mother & Child» 32 Aufnahmen für diese Bildstrecke aus. Eine davon ist eine Photographie aus dem Bilderzyklus «Die Gesellschaft vom Hinterhaus» unseres Redaktionsfotografen.

His comment: «Another photograph from my long-term project ‹The Backyard’s Society›. It illustrates impressively that males simply need a little extra time until they get used to the idea of becoming a father. If only females would get that point much less relationships would split before the child was even born. I am seriously convinced about that point.»

via YourShot Andreas Baier

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Andreas Baier: «Kasper König»

12 Jul

Kasper König auf der Art|Basel|2015
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Aus der Sicht unseres Redaktionsfotografen war dieses Portrait von Kasper König längst überfällig: kulturelle Stringenz gepaart mit einer zarten Portion Wahnsinn. Vielleicht ist es aber auch kultivierte Überlegenheit, die mit Licht unterfüttert den konstruktiven Dialog mit seinem Nachbarn aufnimmt.

via Andreas Baier

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Elbphilharmonie: «Ein Logo für die Ewigkeit»

30 May

Die Elbphilharmonie in Hamburg steht Kraft ihrer Entstehungsgeschichte für Stabilität, Kultur und Kreativität, ganz im Sinne und Zeichen der Geschichte von der Beherrschung des geordneten und natürlich auch ungeordneten Chaos. Und das, obwohl ihr Bau längst hätte fertiggestellt sein sollen, dies aber längst noch nicht ist. Vielleicht avancierte sie gerade deshalb zum Sinnbild für die Unwägbarkeiten kreativen Schaffens.

Denken wir nur an die Widrigkeiten mit denen Ludwig van Beethoven (taub), Ray Charles (blind), Richard Wagner (Antisemit), Vincent van Gogh (tot) oder das Publikum (Arnold Schönberg) zu tun hatten. Da brauchen wir Mozart gar nicht erst in den Ring der Nibelungen zu werfen. Wir lernen: Vor der Schaffung von Ergebnissen herausragender Kreativität steht die Bewältigung außerordentlicher Komplikationen.

Unser Logo-Entwurf trägt diesen Umständen sorfältig Rechnung: Yin und Yang im Whirlpool auf der Dachterrasse lösen den bisherigen Frosch im Mixer ab. Assoziativ unterschwellig ebenfalls eingearbeitet: Das neue Eröffnungsdatum am 11. 1. 2017 sowie die relative geographische Nähe der Hansestadt zu den Niederlanden.