Tag Archives: Füße

Ryanairs ze(h)n Gebote – oder: «Die Füße der Julia Roberts»

19 Oct

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Eigentlich können wir gar nicht die Auserwählten sein, wenn es darum geht, sich Gedanken über die weibliche, pardon, werbliche Aussagekraft von Anzeigenkampagnen zu machen, die im Kontext zur Fliegerei stehen, da wir aus religiösen und ziemlich vielen anderen Gründen seit Beginn des neuen Jahrtausends kein Flugzeug mehr bestiegen haben. Eigentlich.

Andererseits sind wir vielleicht gerade deshalb die Richtigen, jene Vollprofis für diesen Job, nach denen die ganze Zeit auf dem Rest der Welt überall hektisch gefahndet wird. Vielleicht.

Nun denn: Was wir im Laufe der Zeit der Presse haben entnehmen können, ist, daß man bei Ryanair in aller Ernsthaftigkeit über die Einführung von Stehplätzen nachdenkt. Vor diesem Hintergrund wird das hier gegenständliche Anzeigenmotiv klarer: Wer während des Fluges nicht stehen sondern lieber sitzen möchte, der muß ein erhöhtes Beförderungsgeld entrichten. Dies kann, wie wir jetzt lernen, auch in Form einer Art Kleiderspende geschehen, die, wie der Pressesprecher von Ryanair versichert, direkt an das Rote Kreuz weitergeleitet wird. «Ryanair. Billigfliegen mit Human Touch.» kommt uns als Claim in den Sinn.

Auch daß das, was seit über einem Jahrzehnt auf Flughäfen passiert, einen mehr an Massentierhaltung erinnert, denn an entspanntes und gelegentlich betreutes Reisen, läd eher zu einem ordentlichen Fußmarsch quer durch Europa ein, als sich das anzutun. Ist es ein Zufall, daß die Begehung, die Besteigung oder auch die Bewanderung des Jakobsweges immer populärer wird? Monatelang mit sich, einem festen Ziel vor Augen und einem Rucksack (fast) allein unterwegs. Wer interessiert sich danach noch für den Grand Canyon?

Wer so intensiv reist, der träumt auch intensiv. Wir wollen es den Jakobsweg-Reisenden gleich tun – und schließen unsere Augen: Wir sind Cecil B. De Mille und stehen gerade vor der wundervollen Aufgabe, für eine mit voller epischer Breitseite auszustattende Filmszene, ein dutzend rosa Elefanten auf den Füßen Julia Roberts durch das Kleinwalsertal stapfen zu lassen. Solche Visionen sind erbaulich, sowohl in intellektueller als auch finanzieller Hinsicht: Laut einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes leben weltweit rund 2,32 Milliarden Fußliebhaber, die bereit wären, für eine Eintrittskarte zu dem Film «Die zehn Gebote oder die Füße Julia Roberts» ein kleines Vermögen auszugeben.

Daß das liebe Geld die einzige Ryanair-Chef Timothy, pardon, Michael O’Leary motivierende Triebfeder ist, machte er auch einmal mehr anläßlich einer Jahrespressekonferenz deutlich, die die Veröffentlichung brillanter Ryanair-Jahresgewinnzahlen zum Thema hatte: «I’m here with Howard Miller and Michael Cawley, our two deputy chief executives. But they’re presently making love in the gentleman’s toilets, such is their excitement at today’s results». Womit nun auch geklärt sein dürfte, was es mit «Ryanair. We fly you naked.» in aller Tatsächlichkeit auf sich hat.

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Der heutigen großen Hitze gewidmet: «Holzklepper»

19 Aug

Bildquelle: Zoccoli-Style.com

Dein Geklapper und Geschepper machte mich umdrehend
und Deine Holzklepper mich Dich anflehend.
Deine nackten, zarten Füße, so schön und so vollendet,
Du trafst mich wie der Blitz, ich war wie geblendet.
Ich habe mich gewendet, zu Dir und meinem Fetisch,
als Rapper find ich Klepper super schön, ästhetisch,
besonders an den Füßen oder Solo auf dem Drehtisch,
nicht nur visuell, nein, gerne auch phonetisch…

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Alfred Eisenstaedt: «Marilyn Monroe At Home» (1953)

19 Feb

Das Blog Retronaut zeigt eine Portraitserie des Fotografen Alfred Eisenstaedt, die er im Jahre 1953 von Marilyn Monroe in privater Atmosphäre realisierte. Schön, daß es auch ein Bild gibt, welches ihre Füße zeigt.

via: I’m just creative

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Über den vorteilhaften Gebrauch von Gummifüßen in der amerikanischen Werbung in der Zeit von 1950 bis 1960

14 Dec

Über den vorteilhaften Gebrauch von Gummifüßen in der amerikanischen Werbung in der Zeit von 1950 bis 1960 gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu berichten, außer daß sie außerordentlich erfolgreich war. Es war die Zeit des Nylonhemdes, des Polyestervorhangs, der Aluminiumraumfahrtkapsel mit Reiß- und Darmverschluß; es war aber auch das goldene Zeitalter des gepflegten Marmorimitatfußbodens aus feinstem Vinylgeflecht.

Darüber möchte uns obenstehende Anzeige unterrichtet halten. Echtes Parkett? Out! Echter Marmor? War noch nie in! Aber ein mit Vinylimitat bezogener Edeleisdielentisch, auf dem man getrost und steppenderweise den Kastagnetten das Fürchten beibringen konnte, das war schon was ganz anderes.

Seriöse Werbehistoriker behaupten nun sogar, belegen zu können, daß es genau diese Anzeige war, die den millionenfachen illegalen Zustrom an mexikanischen Einwanderern auslöste, weil sie ihnen zu garantieren schien, im gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihre ihnen ach so anvertraute Lebensweise weiterhin uneingeschränkt praktizieren zu können.

Ebenfalls wurde in der Vergangenheit oft postuliert, daß diese Anzeige der emotionale Wegbereiter für die Entwicklung von Gummigeschossen war, mit denen bundesdeutsche Polizisten in den 1980er Jahren des häufigeren bemüht waren, grundlos aufgebrachte Genitalien von Kernkraftgegnern zu besänftigen. Hier fehlen jedoch noch hieb- und stichfeste Beweise für die Richtigkeit dieser These.

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Eine Gans in Teva Trekking Sandalen? Sofort schlachten, das Tier!

8 Jun

via: Cute Overload

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Barfußschuhe von Gunther von Hagens

11 Jan

Die neuen über Gunther von Hagens Onlineshop in der Edition «Walking for Nature» zu beziehende Barfußschuhe sind aus feinstem, teils naturgegerbtem, teils naturbelassenem Chinesenleder gefertigt – und daher besonders strapazierfähig. Sie empfehlen sich für Anwendungen jeglicher Art – auch fürs rückstandsfreie Gemüseschälen. Die innovativen Barefeet Deluxe sind knautschfreundliche Siebenmeilenstiefel, die niemanden so schnell im Regen stehen lassen. Jedenfalls nicht ohne Schirm, Charme, Melone und angezogener Handbremse, denn Slow Walking ist in der kommenden Saison das ultimative «Must-Have», wenn nicht gar der absolute Fünfsternezehnzehenrenner.

Plastinarium Guben

Stylish Julia Roberts Promoting Chewbacca

21 Dec

When George Lucas was about to promote Star Wars IV adequately, he kindly challenged pretty young newcomer actress Julia Roberts to do something about it. She went with her unusual hairdress to any talkshow one could guess including David Letterman and Oprah Winfrey. Heavily insisting on having spent a reasonable amount of her lifetime in outer space in order to introduce her wonderful and gorgeously looking feet to highly literature addicted aliens; the movie Star Wars IV immediately hit the movie charts and survived on top of it more that the »Amtszeiten« of four different Presidents of the United States in a row would take. Without doubt, a very special world record of its very special own.

Later, Chewbacca decided to undergo a sex-change that provided him with the delicious possibility of going back to his tasty sugar roots – completely well-treated but undigested.

Julia Roberts, however, became one of the most mind-thrilling and successful actresses Hollywood has ever seen. Should you be interested in finding out more about here perfectly proportioned walking tools, you can do so via Wikifeet.

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Vorschau: Ein Besuch in Ziskas Atelier

18 Dec

Click to enlarge »Fußnote«

Es war nicht ganz einfach, die berühmte Berliner Künstlerin Ziska in ihrem Wiesbadener Atelier besuchen zu dürfen, aber die schöne Aussicht, die frischen holzsandalentragenden Füße unserer andalousischen Praktikantin aus nächster Nähe in Augenschein nehmen zu können, stimmte sie schließlich gnädig und um.

Gleich im neuen Jahr gibt es eine ausführliche Atelierreportage. Mit dem oben abgebildeten Gemälde »Fußnote« wünscht sie uns und unseren Lesern ein schönes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest. Wir ihr natürlich auch.

Extremity by Emilio Gomariz

20 Nov

Emilio Gomariz’s Website

via: today and tomorrow

Hans Mentz erzählt seinen Lieblingswitz

15 Oct

»Zwei dumme Maurer stehen sich gegenüber und treten sich mit den Schuhen in die Eier. Kommt ein dritter und fragt, ob das nicht weh tut. Die zwei: Nö, wieso? Sind doch Stahlkappenschuhe.«

Quelle