Archive | November, 2012

Julian Charrière: «Painted Pigeons»

28 Nov

Nicht, daß diese Tauben irgendwie krank oder gephotoshopt (tja, das mit der Zwangsgermanisierung englischer Wörter ist immer so eine Sache…) wären, nein, sie sind lediglich in die Falle bzw. die Farbsprühanlage des Künstlers Julian Charrière gegangen. Nun fliegen sie ganz in echt und farblich aufgepumpt durch die Lagunenstadt und praktizieren etwas unfreiwillig den philosophischen Merksatz: Verwirrung ist die Basis der Verführung.

Der offizielle Titel seines Werks lautet: «Some pigeons are more equal than others», wobei es uns beim besten Willen nicht gelingen will, das Gedankengut George Orwells aus seinem Buch Farm der Tiere in die Arbeit Charrières hineinzuinterpretieren. Eher stellen wir uns den einen oder anderen Zeitgenossen Giacomo Casanovas – oder gar ihn selbst – vor, wie sie als Tauben wiedergeboren in ihren Ballkleidern die Touristen an das Venedig des 18. Jahrhunderts erinnern.

Website Julian Charriere
via Ignant

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Astronomy Picture of the Day: «Trees On Mars?»

26 Nov

Click to enlarge fascinatedly

Explanation: They might look like trees on Mars, but they’re not. Groups of dark brown streaks have been photographed by the Mars Reconnaissance Orbiter on melting pinkish sand dunes covered with light frost. The above image was taken in 2008 April near the North Pole of Mars. At that time, dark sand on the interior of Martian sand dunes became more and more visible as the spring Sun melted the lighter carbon dioxide ice. When occurring near the top of a dune, dark sand may cascade down the dune leaving dark surface streaks — streaks that might appear at first to be trees standing in front of the lighter regions, but cast no shadows. Objects about 25 centimeters across are resolved on this image spanning about one kilometer. Close ups of some parts of this image show billowing plumes indicating that the sand slides were occurring even when the image was being taken.

***

Dark Sand Cascades on Mars
Image Credit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

F L Fowler: «Fifty Shades Of Chicken»

25 Nov

Now and finally, the sado-maso-or-whatsoever-book has got its proper satire, and is – as we might suggest – a useful cookbook as well: Fifty Shades Of Chicken. What this is all about? Just take a deep breath and look into this highly entertaining and most viral promotion film(chen):

Interested? All you need to do is to pay Fifty Shades of Chicken a visit. Well, we hope that the recipes of the fifty chicken dishes have not been created for masochists only … ’cause one of them, you know, is called Mustard-Spanked Chicken. This should tell us something.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Femke Agema: «Stylish and Functional Snowsuit»

25 Nov

Click to enlarge protectedly

Even if we think – after having examined the model’s socks and shoes properly – that this is not exactly a snowsuit that allows its owner to enjoy all aspects of winter’s ingenuity at its utmost efficiency we have to admit that you should give this fashion creation by the Dutch designer Femke Agema definitively a realistic chance.

Imagine you’ve been invited by Steven Spielberg for a screen test, so this is the dress that burns you into his memory cells forever. And that’s a start, isn’t it?

Website Femke Agema
via Neatorama

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

RADI-AID: «Africa For Norway»

24 Nov

Also tired of the idea treehuggers allover the world are getting about to establishing a new save-our-planet-dictatorship just to vaccinate our well-functioning mind maps with their unholy spirit of self-righteousness? If so, this amazingly well done public-awareness-video helps you setting your very much beloved brain cells back on the right track.

Should you be seeking desperately for more information, this link might please you at its utmost satisfaction.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Daniel Michel: «Google Vase»

22 Nov

The artist Daniel Michel searched for 8 different vases on Google Images. The rotation outlines of the 8 vases were arranged around a center and connected by minimal surfaces in a 3D construction software. Afterwards the textures were set on the surfaces and the vase was printed by a 3D-Printer in plaster.

via: Today And Tomorrow.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Kleine Impression von der DDC-Jury «Gute Gestaltung 13»

21 Nov

Hier geht es zum Ganzkörperfotoausschnitt.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Albert Einstein: «My Brain Might Be Sliced But I Am Still Fit Enough To Address Via Radio In 1946 – A Time I Was Pretty Much Alive Anyway»

20 Nov

Photo by Helmut Newton

Dr. Albert Einstein was scheduled to address to former students from the Northwestern University who were expecting him in the Chicago stadium. However, Mr. Einstein saw himself unable to leave his beloved home in Princeton, New Jersey, for this occasion; a fact that made all students listen to the radio via the stadium’s loudspeakers. An event that took place in 1946.

Here you can download some mentally refreshing 12 minutes – or listen to the stream:

May be you might like to pay the university’s historical archive a visit anyway? Here you can listen how President Harry S. Truman reports to the nation on the results of the Potsdam Conference in August 9th, 1945 via broadcast. And here’s the menue to find out what else is waiting to be consumed by your ears.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Attraktiver Lebkuchenrohbau zur Unterfütterung einer seltsamen Jobbesprechung

20 Nov

Aus dem Reich der Irrungen und Wirrungen menschlicher Gehirnwindungen: Ein sonniger Tag. Ein sonniges Gemüt. Wir sitzen ihm beziehungsweise ihr direkt gegenüber. Die Minilebkuchen sind mit Minimikrophonen verwanzt, aber das wissen wir nicht – wobei: natürlich wissen wir das, aber wir lassen uns nichts anmerken. Ganz so, wie es uns die Vertreter der Ermittlungsbehörde aufgetragen haben.

Eine hinreichend seltsame Gesprächsführung: «Wir können das auch ohne Fingerlutschen, quatsch, ohne Rechnung machen». «Nein, das können wir nicht. Wenn Lebkuchen im Spiel, dann lutschen wir immer an den Fingern und arbeiten – wie immer – ausschließlich gegen Rechnung» war unsere Antwort. Dann betrat ein junger Mann mit blaugephotoshopten Haaren die Bühne, um sie kurz darauf wieder zu verlassen. Die Dame: «Ein sehr guter Kreativer, ist aber gebrochen, weil: Vater-Sohn-Komplex». Die Dame bedient sich bei ihren Spiegelungsversuchen falscher Informationen. Wir spielen das Spiel mit. Ein angeblich riesiger Auftrag steht zur Disposition, für den sie jedoch eigentlich kein Geld habe; Geld, das schon direkt nach der Auftragserteilung auf unserem Konto sein könnte. Ha! Endlich!

Echte Butterfahrtsrhetorik mit etwas anderen Vorzeichen. Die Wege des menschlichen Humors sind eben unergründlich. Unsere Auftragsdame gab uns aber trotzdem den Job, den sie jedoch unter Nennung höchst seltsamer Gründe und Umstände am nächsten Tag schon wieder per Mail stornierte. «Wir bezahlen Euch natürlich die Reisekosten». Reisekosten? Welche Reisekosten? «Nein, das ist nicht nötig» schrieben wir zurück. Schließlich hat uns auf der Rückreise dieses Licht und haben uns diese Aufnahmen für dieses doch recht befremdliche Gespräch entschädigt.

War es das? Nein, das war es leider nicht. «Hey, wir haben da ein hübsches Gespräch aufgezeichnet. Sieht nicht gut aus für Euch.» Für uns? Quatsch. Es sieht eher für unsere seltsame Gesprächspartnerin nicht gut aus. Wahrlich nicht. Was wir uns aber in diesem Kontext immer mal wieder fragen: «Wie ist es möglich, daß sich Menschen für etwas instrumentalisieren lassen, ohne den wahren Sachverhalt zu kennen?»

Inzwischen kennen wir die Antwort:

Was wir uns allerdings jetzt fragen, ist: «Wie groß sind eigentlich die Unterschiede zwischen Affen und Menschen wirklich?» Und was uns auch noch beschäftigt: Wird uns das ZDF diese Treatment abkaufen und uns mit der Erarbeitung eines produktionsreifen Drehbuches beauftragen?

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Eine schlüssige Erklärung zur Entstehungsgeschichte von Edward Munchs «Der Schrei»

19 Nov

Alles über die Sotheby’s-Auktion eines der weltberühmtesten Kunstwerke der Neuzeit. Wieviel es gekostet hat. Wer es gekauft hat. Und ob dafür tropischer Regenwald vernichtet wurde. Die ganze Wahrheit unter vorstehendem Link.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Blondie’s «Heart of Glass» Meets Philip Glass

17 Nov

Glücklicherweise nicht nur eine Idee von formaler Stringenz, andernfalls wäre unser leidlich nüchterner Return so irgendwie in Richtung «Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinernen Glasaugen werfen» – oder so – ausgefallen. Aber so?

Aber so müssen wir erst einmal den hier gegenständlichen Track verdauen, was wir im Interesse unserer informationshungrigen timeline-is-cash-timeline-is-money-Besucherinnen und -Besucher längst getan haben: Abwegig und naheliegend zugleich. Süßsauer aber auch salzig komisch. Zerbrechlich und dabei so ungemein durchsetzungsstark. Wir müssen von einer vermusikalisierten Nationalgalerie innerhalb der Magenwände eines ca. sechs Jahre alten Tyrannosaurus Rex auf den Weg zum Wiener Prater sprechen. Unbedingt.

Im Riesenrad schließen wir unsere Augen und sehen Angela Merkel im Baströckchen balletöös über den hölzernen Bühnenboden sich wippend fortbewegend. Ein stimmbandloser Taimino will vor der Bundeskanzlerin fliehen und Zuhilfe! Zuhilfe! Sonst bin ich verloren!» anstimmen, was aber naturgemäß von wenig Erfolg gekrönt ist. Der Rest ist Schweigen. Oder von übermächtig weiblichen Brüsten zertrümmerte Bierdosen. Wir sehen einen Joghurtbecher, der über die erstaunten Köpfe der Zuschauer hinwegrast und sie mit seinen Rotorblättern frisiert. Peter Handke lacht, klatscht Beifall und verfuttert sein iPhone. Dies alles aber geschieht in fast kaum wahrnehmbarer Geräuschlosigkeit – eine emotionale Sackgasse von kaum beschreibbaren Ausmaßes. Kaum? Kaum.

Aber dennoch handelt es sich um einen Track, der Zuversicht verströmt, der Hoffnung pflanzt, der Glasnudeln kocht, der die Glasknochenkrankheit der Ruhe gekonnt im Zahnarztstuhl der Geschichte behandelt – und heilt. Kurz: Es ist ein trockenes aber zugleich irgendwie zart spritziges Stückchen Musik, das lauthals nach Regietheater schreit. Unbedingt. Aber irgendwie auch kaum.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Jana Brike: «The Wild Dreams»

16 Nov

Website Jana Brike.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Marilyn Monroe: «Dear Mr. von Fuehlsdorff»

12 Nov

Marilyn Monroe, im Februar 1962, ein halbes Jahr vor ihrem mysteriösen Tod, bedankt sich bei einem deutschen Diplomaten für die Lieferung eines Champagners – passenderweise auf champagnerfarbenem Papier: «Dear Mr. von Fuehlsdorff, Thank you for your champagne. It arrived, I drank it, and I was gayer» gayer, das heißt so viel wie verrückter, lustiger, auch: liederlicher.

M. von Fuehlsdorff hieß eigentlich Volkmar von Zühlsdorff, möglicherweise ein Wortspiel Marilyn Monroes mit den Begriffen «Gefühl» und «Füllen» bzw. «Abfüllen». Weiterlesen auf zeit.de.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Carlos Kleiber: «Ludwig van Beethoven»

11 Nov

Der Name Carlos Kleiber steht in Sachen Beethoven-Interpretationen für das ultimativ Referentielle. So wie Sir Neville Marriner mit der Academy of St Martin in the Fields die ultimativen Mozart-Interpretationen schuf.

Wir möchten unseren Leserinnen und Lesern unbedingt den Erwerb des oben abgebildeten Albums ans Herz legen – so sie sich für kraftvoll Unprätentiöses interessieren. Schließlich steht bald Weihnachten vor der Tür. Der erste Satz der fünften Sinfonie Beethovens (DaDaDaDaaa!) ist hier download- und anhörbar. Und danach die Datei bitte wieder schön brav löschen und die CD kaufen, ja?

Außerdem, da wir schon mal dabei sind, möchten wir es nicht versäumen, auf die Carlos-Kleiber-Biografie von Alexander Werner aus dem Hause Schott Musik hinzuweisen. Schließlich ist auf einem Bein nicht gut Stehen.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Der Kühe und Haie fliegerische Künste im vergleichenden Test

10 Nov

Photo: montereybayaquarium.org

Am 26.10.2012 berichtete u.a. welt.de: «Kleiner Hai fällt vom Himmel auf Golfplatz». Etwas genauer: Am zwölften Loch stürzte ein kleiner, zappelnder Leopardenhai vom Himmel. Wie das passieren konnte? Bißwunden nahe der Rückenflosse des Tieres deuten möglicherweise auf Greifspuren eines Raubvogels hin, der mit Heißhunger auf eine schmackhaft zubereitete Haifischflossensuppe besagten Fisch aus dem Pazifik geangelt, ihn jedoch beim Flug auf dem Weg zum Kochtopf versehentlich fallengelassen haben will, so die Club-Sprecherin des San Juan Hills Golf Club im nachhinein spekulierend.

Allerdings, und das ist hier das Wichtigste, überlebte der Hai seinen Trip durch die Lüfte souverän und wurde von seinem Finder wieder seinem natürlichem Lebensraum zugeführt: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er eben was erzählen…

Hunger war wohl offensichtlich ebenfalls im Spiel, als vor vielen Jahren eine Meldung durch die Vermischtes-Rubriken der Weltpresse und auch die des Tagesspiegel geisterte, nämlich, daß angeblich eine aus heiterem Himmel fallende Kuh ein japanisches Fischerboot versenkt habe. Russische Soldaten hatten wohl, so wurde vermutet, einige ahnungslose Kühe zu einem atemberaubenden Rundflug mit ihrem während des zweiten Weltkrieges noch als modern einzustufenden Transportflugzeug eingeladen, dies jedoch mit dem sinnigen Hintergedanken, sie nach Landung sowie fachgerechter Zerkleinerung gut gebraten zu verzehren.

In der Luft hätten sich die flugunerfahren Tiere aber nicht so richtig an die geltenden Vorschriften gehalten, seien nicht richtig angeschnallt gewesen, hätten unbedingt zeitgleich mal aus diesem und zeitgleich mal aus jenem Fenster schauen müssen, wodurch das Flugzeug letzlich in eine instabile und höchst gefährliche Torkelflugbahn geraten sei. Der Absturz drohte. So öffneten die seit Monaten soldlosen Soldaten die Ladungsklappen und machten den zukünftigen Inhalt ihrer Speisekammer schweren Herzens mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des freien Falls über offener See vertraut. Dabei habe ein Tier unbedingt den Klassenclown spielen müssen, sei ausgeschert, wodurch es im Endeffekt – gleichsam lasergesteuet – zunächst das Deck und sodann den Rumpf eines japanischen Fischerbootes sorgfältig durchschlug und, für einen Volltreffer charakteristisch, zeitnah versenkte. Diese Kühe, Sie ahnen es bereits, haben trotz ihrer beeindruckenden Reise, allerdings nichts mehr zu erzählen, was zu ersten Punktabzügen führt.

Auch Meerschweinchenreport konnte sich diesen journalistischen Leckerbissen keinesfalls entgehen lassen – und berichtete brav und artig hier.

Dann etablierte sich jedoch die Annahme, daß es sich hierbei lediglich um eine erfundene Geschichte handele, die ein unbekannter Freigeist beim Darwin Award eingereicht haben will, um in diesem Kreise mit dieser Nummer ungewöhnlichen tierischen Ablebens zu reüssieren. Von dort habe sich die Angelegenheit dann angeblich über dunkle Kanäle und den Schreibtisch der amerikanischen Botschaft in Russland ihren Weg in die weltweite Medienlandschaft gefräst.

Der Haken ist nur, daß wir das soo nicht glauben möchten. Schließlich beschreibt der Darwin Award Vorfälle, bei denen sich Menschen Kraft ihrer eigenen und höchst übergeordneten Dummheit ins Jenseits befördert haben. Bei der hier gegenständlichen Geschichte sind die zur Verleihung des Darwin Awards zwingend notwendigen Voraussetzungen aber nicht gegeben, da lediglich einigen tierischen Milchproduzenten auf zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Weise der Löffel abgenommen wurde. Menschen, und nur an diese kann diese begehrte Auszeichnung postum feierlich verliehen werden, kamen bei diesem Ereignis nicht zu Schaden.

Ergo: Ob nun frei er- oder tatsächlich stattgefunden, seinen Ursprung wird diese Story sicherlich nicht auf dem Portal des Darwin Awards genommen haben, zumal die einzige Geschichte, die auf dieser Seite unter der Überschrift «Cow Bomb» firmiert und in die eine bedauernswerte Kuh involviert ist, von einem Landwirt berichtet, der, getrieben durch seinen nicht zu bändigenden Forscherdrang, seinem stark flatulierendem Wiederkäuer im richtigen Moment ein brennendes Streichholz an den After hielt – eine Vorgehensweise, die er einerseits stante pede mit dem Leben bezahlte und ihn andererseits u.E. durchaus zu einem würdigen Anwärter auf den Darwin Award macht.

Fazit: Haie sind gegenüber Kühen in der Disziplin des unfreiwilligen Fluges ob ihrer seitlichen Schwimmflossen, die es ihnen erlauben ein bißchen wie ein Segelflugzeug zu agieren, klar im Vorteil, wodurch sich die Überlebenschance im Vergleich zu ihren euterbewehrten Konkurrenten deutlich erhöht. Außerdem, und das ist ein nicht zu vernachlässigender Punkt, produzieren Haie weniger CO2, ein Umstand, der Claudia Roth darüber nachdenken läßt, als vielbeschworene Vorreiterin in Sachen Treibhausgasvernichtung ihren nächsten Mallorca-Flug innerhalb der Magenwände eines neuzuzüchtenden Flughais zu absolvieren – eine, wie wir finden, gar nicht mal soo unflotte Idee.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Harald Schmidt: «Die fünf wichtigsten Fische»

10 Nov

Nüchtern, kühl, nordisch klar, so rechnet und stellt uns Harald Schmidt die fünf wichtigsten Fische vor.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Truman Capote Reading From Breakfast At Tiffany’s

9 Nov

Truman Capote photographed by Irving Penn

This amazing live performance by Truman Capote had been recorded April, 7th, 1963 at Carnegie Hall in New York City. This soundfile is now available at New York’s 92|Y Online Media; a cultural oriented internet platform, which was set to life through the generous support of the Sidney E Frank Charitable Foundation and by readers and listeners like you. Consequently, you can download some great 16 minutes from here; or listen directly to the live stream:

Should you wish to find out a little bit more about Truman Capote, the man who once said that life is a moderately good play with a badly written third act; so why don’t you pay him a visit?

Shall we leave you behind without having provided you with a clean and proper link to The Irving Penn Foundation? Honestly, we don’t think so.

And here, not to forget, you can order your personal copy, manufactured the good old and highly traditional way. Grab it!

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Salvador Dalí: «Brooch» (1949)

8 Nov

Website Victoria and Albert Museum.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Wim Wenders: «Der gelbe Hochgeschwindigkeitseimer im vierten Bild»

7 Nov

Click to enlarge speedily

Sie sind längst in die Hall Of Fame der internationalen Filmklassiker eingegangen: Das Fenster zum Hof (Alfred Hitchcock); Die heiße Katze auf dem Blechdach (Richard Brooks); Vom Winde verweht (Victor Fleming) oder Paris, Texas (Wim Wenders).

Nun sind sie (die Informationen) und ist es (das Geheimnis) endlich gelüftet und am Tageslicht: Vier Standbilder des neuen Wim-Wenders-Films Der gelbe Hochgeschwindigkeitseimer im vierten Bild. Eigentlich sollte das Werk im letzten Jahr auf dem Filmfestival in Cannes seine Premiere feiern, aber durch den plötzlichen und unerwarteten Tod des Produzenten Bernd Eichinger lag nicht nur dieser sondern auch das gesamte Vorhaben vorübergehend auf Eis.

Umso stolzer macht es unseren Redaktionsfotografen und zugleich Kameramann des besagten Films, vom Regiemeister himself die Genehmigung zur Vorabveröffentlichung jeweils eines Standbildes aus den vier entscheidenden Schlüsselszenen erhalten zu haben.

Im Wesentlich geht es Wenders darum, auf sublim-subtile Weise die scheinbar letzte und irgendwie zart undurchsichtige Reise eines unheilbar an Hautkrebs erkrankten Putzeimers aufzuzeigen. Das Werk überzeugt durch seine hübschen Krankenschwestern und atemberaubenden Reisebilder, die so fast unmerklich aber doch eindrucksvoll in ihrer ganz persönlichen Sichtweise von der schonungslosen Einsamkeit eines hart arbeitenden Hochgeschwindigkeitszuges berichten. Eine gelungene Metapher auf unsere zur Entschleunigung unfähige High-Speed-Gesellschaft.

Am Schluß verschmelzen beide Lebensläufe, sowohl der des Zuges als auch der des Eimers, harmonisch miteinander und werden – literally – ein Herz und eine Seele. Gerade als sich Der Gelbe Eimer im Zugbistro bis zur Oberkante mit Bier abfüllen läßt, um sich sodann aus dem fahrenden Zug zu stürzen, betritt Oberschwester Nastassja Kinski erstmals die Szene und entfernt umgehend und gekonnt mit ihrem Taschenmesser das Krebsgeschwür von der Außenhaut des Eimers. Durch das so entstandene Loch kann ebenfalls das Bier abfließen, das nun stehenden Fußes von einer lasziv knieenden Nastassja Kinski durstig und mit weit geöffnetem Mund beinahe gierig in Empfang genommen wird. Gemeinsam stimmen sie das bekannte Volkslied Ein Loch ist im Eimer an.

Ein begnadetes Lebensgleichnis, das bis auf vorstehend skizzierte Ausnahme ausschließlich mit der Musik Ry Cooders auf der Dobro-Gitarre einmal mehr seine kongenial-begnadete Würzmischung erhält.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Chris Labrooy: «The World Is 3D»

4 Nov

The future is bright. The future is amazing. 3D is in sight, so stunningly glazing. You can do what you want as long as you’re moving. Everything goes as these pics are proofing. See as it rains or as it shines, you should also see American Airlines.

Website Chris Labrooy.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***