Archive | December, 2011

Des Hochhaussaurus strammer Biß

31 Dec

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Der Hochhaussaurus biß heut zu:
Energisch, klar, mit breiten Zähnen.
Nun geht kaum ‘ne Tür noch zu:
Dies sei wohl zu erwähnen.

Seitlich er sich rangepirscht:
So, wie er gelernt.
Das Haus betrübt, die Decke knirscht:
Schon ist es entkernt.

Warum die schlimme Tat?
Ist Abriß auch für ihn ‘ne Chance?
Oder frißt er gern Betonsalat?
Er ist Fan der Renaissance.

Bis zum Ausbruch der Vulkane
Schmeckt ihm Bauhaus wunderbar –
Und wie aller erste Sahne:

Frohes, neues Jahr!

Foto via: Zéro

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Kinski statt Böller: «Die ökoideologisch korrekte Art, das neue Jahr zu begrüßen»

30 Dec

Der Anfang aus dem Film «Mein liebster Feind» von Werner Herzog.

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Modern Architecture And Its Dramatic Consequences

26 Dec

Photo by Rodney Smith

Website Rodney Smith (second picture).

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Brandon Jan Blommaert: «GIFs In Motion»

26 Dec

Website Brandon Jan Blommaert
via Ignant

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Energetic Jesus (2) – oder Max Ernst: «Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen: André Breton, Paul Eluard und dem Maler» (1926)

25 Dec

Gemälde von Max Ernst mit dem Titel: «Die Heilige Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen: André Breton, Paul Eluard und dem Maler»
aus dem Jahre 1926; Museum Ludwig, Köln

Im Jahre 1926 stellte der Künstler Max Ernst obenstehendes Bild fertig – und es erstmals im Pariser Salon der Unabhängigen aus, wo es einen handfesten Skandal auslöste. Klar, daß die Kölner Bürger in ihrem moralischen Geschmacksempfinden den Einwohnern von Paris in keiner Weise nachstehen wollten, der damalige Kölner Kardinal Karl-Josef Schulte, Vorgänger des legendären Bistumführers Kardinal Joseph Frings, am allerwenigsten: Er erzwang nicht nur die Schließung der Ausstellung noch am Eröffnungstag, sondern exkommunizierte Max Ernst kurzerhand wegen Gotteslästerung.

Interssant ist in diesem Zusammenhang, daß dieses nicht ganz unwichtige Vorkommnis in der Vita Max Ernsts in der Wikipedia weder in der deutschen noch in der englischen Fassung Erwähnung findet. Was ist los, Wikipedia? Unwissen? Oder mal wieder Zickenkrieg hinter den Kulissen? Hey, es ist doch Weihnachten, also legt mal schön brav die Axt beiseite. Wobei: Bot nicht gerade Max Ernst in besagter Streitausstellung den Besuchern eine Axt an, um damit die Kunstwerke zu zertrümmern? So hätte Mr Le Karadinal doch nur ein bißchen Urlaub im Entschleunigungsmotor von Herrn Dr. Siemens zu machen brauchen – und «sein» Problem hättte sich möglicherweise von selbst erledigt.

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Energetic Jesus

24 Dec

Habe heute eine interessante Kreuzigungsgeschichte erzählt bekommen: In irgendeiner Königsberger Kirche (der Namen des Gotteshauses konnte mir vom Erzähler nicht genannt werden) hängt ein Kruzifix, für dessen realistisches Vorbild ein preußischer Künstler (sein Name ebenfalls unbekannt; möglicherweise jedoch Johannes Heesters) eigens den Verlobten seiner Tochter gekreuzigt und besagtes Kruzifix in einer einzigen Nacht angefertigt haben soll. Am nächsten Tag sei der Verlobte an den Folgen der Kreuzigung verstorben, worauf sich die Tochter des Künstlers bedauerlicherweise das Leben nahm. Die Arbeit hingegen (gemeint ist das Kruzifix) soll von «eindringlicher Dichte und menschlicher Frische» zeugen.

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Ich denke: «Wow! Wenn ich meinen Hoden trau ist das eine Modenschau!»

24 Dec

Headline ist Textauszug des Stückes Ich will mit Fotografen schlafen von Hamlet Hamster.

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Das Weihnachtsmagenwunder von Knourdes

24 Dec

So liegt sie da und spendet Kraft:
Die Weihnachtsbratenpartnerschaft.
Doch was ist das? Der Vogel klemmt!
Das Weihnachtsfest scheint arg gehemmt.

Nicht vor, zurück, nicht rechts, nicht links:
«Why don’t you want to spread your wings?»
Die Frage war halt nur rhetorisch,
Denn hier geht nichts – so rein motorisch.

Guter Rat, stets sau und noch mehr teuer:
Wer will genau dem Ungeheuer
Freundlich, sanft, doch klar erklären,
Daß sein Verwendungszweck die Menschen nähren?

War der Magen größer als der Ofen?
Und: Mit wie und vielen Strophen
Soll hier noch getextet werden?
Frohes Fest – ohne Beschwerden!

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Frank Kuhnert: «Fotografien kleiner Welten»

24 Dec

These photographs by Frank Kuhnert aren’t just some Photoshop wizardry. He first build each model by hand and then photographed them. He calls his work «Fotografien kleiner Welten». We think that the Tennis-Center-Court would be a perfect landing space for Santa Claus, wouldn’t it?

via: Today And Tomorrow

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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King Henry VIII: «Cyan Madonna»

24 Dec

Es gibt hartnäckige Gerüchte, die besagen, King Henry VIII habe das Lied Greensleeves komponiert, was jedoch nicht der Tatsache entspricht. Andere Gerüchte wiederum behaupten, King Henry’s Liebesleben sei ein wenig kompliziert gewesen; eine Behauptung, die jedoch als hinreichend gesichert gelten darf.

Ein Kunstwerk jedoch, die legendäre Cyan Madonna, wurde bisher immer Zar Alexander II als Schöpfer in die Schuhe geschoben, vermutlich wegen des hohen Vodka-Konsums, mit dem die Russen traditionell die enorme Kälte in ihrem Lande bekämpfen.

Mittlerweile ist aber geklärt, daß die hier abgebildete Cyan Madonna aus Bronze und nicht etwa, wie einige Jahrhunderte vermutet – aus Holz gefertigt wurde. Das läßt die Sache in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Wir von der Meerschweinchenreportredaktion wissen um den geistigen Leerlauf, dem Sie während der nächsten drei Weihnachtsfeiertage vermehrt ausgesetzt sein werden, und übertragen somit die Suche nach dem eigentlichen Schöpfer und Urheber der Cyan Madonna Euch bzw. Sie. Damit möchten wir uns bei Ihnen und Euch für Ihre und Eure treue Leserschaft bedanken. Einen Tip haben wir jedoch: Es hadelt sich bei dem gesuchten Künstler erfreulicherweise nicht um Arno Breker. Und nun: Waidmanns Heil!

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Weihnachtsbaumchristkugel

22 Dec

Im Züricher Zentralkrankenhaus fiel kürzlich ein Weihnachtsbaum seinem Schmuck zum Opfer. Die wohl weltgrößte Christbaumkugel «Dr. M» begrub ihren Wirtsbaum unter sich, und zwar einfach so. China bedauerte diesen Zwischenfall und schickte einen Sack Reis.

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Wenn es doch nur so einfach wäre …

22 Dec

und warum ist man da nicht schon früher darauf gekommen?

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John Wayne: «Gleaming Grey Cow Eyes»

21 Dec

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Ten Of The Greatest Guerrilla Marketing Campaigns of All-Time

21 Dec

Two experienced Marketing Gorillas analyse the advantages
of their campaign strategies – Photo by Wikipedia

This article, written by Chris Connolly, is from the July-August 2007 issue of «mental_floss magazine». It is reprinted on Neatorama with permission.

Don’t forget to feed your brain by subscribing to the magazine and visiting mental_floss‘ extremely entertaining website and blog entries!

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Doing It The American Way: «Christmas Tree Chopping»

21 Dec

Whatever you do, and how ever you want to do it – there is always the American way in Tennessee to perform. As we all know from Jack Daniel’s advertising campaign: «People out here do have time. Jim has time. Peter has time. William has time. They’ve got plenty of it. They’re not in a hurry at all…»

No wonder why – after the end of WW II – the rest of the world decided to keep all Germans as busy as even possible. So, now you know from where Germany’s economic strength comes from!

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Interessante Dialogstruktur

20 Dec

Neues aus dem derzeit höchsten Hochhaus der Welt:

Mädchen 1: «Ich sehe zwei liebe Flugzeuge, die auf riesigen Wolkensesseln sitzen und sich einen Film mit George Clooney ansehen. Cool!»

Mädchen 2:«Und ich sehe eine Schildkröte, die gerade ihren Kopf durch die Decke in unseren Raum gegraben hat, um uns zu fragen, ob wir noch etwas zu trinken haben wollen. Auch cool!»

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Humanes Fischfutter

20 Dec

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Andreas Gryphius: «Es ist alles Eitel» (1637)

19 Dec

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1. Du siehst, wohin du siehst, nur eitelkeit auf erden.
2. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
3. Wo ietzundt städte stehn, wird eine Wiese seyn,
4. Auf der ein schäfers kind wird spielen mit den herden;

5. Was itzundt prächtig blüth, sol bald zutreten werden;
6. Was itzt so pocht und trotzt, ist morgen asch und bein;
7. Nichts ist, das ewig sey, kein ertz, kein marmorstein.
8. Jetzt lacht das glück uns an, bald donnern die beschwerden.

9. Der hohen thaten ruhm muß wie ein traum vergehn.
10. Soll denn das spiel der zeit, der leichte mensch bestehn?
11. Ach, was ist alles diß, was wir vor köstlich achten,

12. Als schlechte nichtigkeit, als schatten, staub und Wind,
13. Als eine wiesen blum, die man nicht wieder find’t!
14. Noch wil, was ewig ist, kein einig mensch betrachten.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Christo: «Zehneinhalb, hinreichend rote, jeweils Ihren persönlichen Schornstein umarmende Weihnachtsmänner, üben sich einige Tage vor Heilig Abend im spirituellen Gleichschritt.»

19 Dec

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Robert Doisneau: «Just Checking Teeth»

19 Dec

Photo by Robert Doisneau

The photographer Robert Doisneau was known for his modest, playful, and ironic images of amusing juxtapositions, mingling social classes, and eccentrics in contemporary Paris streets and cafes. One of his best known quotes is: «The marvels of daily life are so exciting; no movie director can arrange the unexpected that you find in the street.»

In 1934 he began working as an industrial advertising photographer for the Renault car factory at Boulogne-Billancourt but was fired only five years later for being constantly late. He was in the army until 1940; and from then until the end of the war in 1945 used his draughtsmanship, lettering artistry and engraving skills to forge passports and identification papers for the French Resistance.

In 1948 Doisneau was contracted by Vogue to work as a fashion photographer. The editors believed he would bring a fresh and more casual look the magazine but Doisneau didn’t enjoy photographing beautiful women in elegant surroundings, he preferred street photography. When he could escape from the studio, he photographed ever more in the streets of Paris. Quote from Wikipedia.

Official Website.

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