Tag Archives: Andreas Baier

Andreas Baier: «Klaus Honnef»

22 May

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Für sein Portraitprojekt fotografierte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier auch den Kurator, Kritiker und Ausstellungsmacher Prof. Klaus Honnef. Er nutzt dieses Portrait ebenfalls auf seiner Website.

Der Link zu Andreas Baiers Portraitprojekt.

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Alte Kongresshalle München: «QVED 2016 – Quo Vadis Editorial Design?»

19 May

Alle Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Liebe Leserinnen und Leser,

letztes Jahr schrieben wir über die QVED: «daß es genügend erstklassige Magazinmacher überall auf der Welt gibt, die es verstehen, hochwertige Zeitschriftenkonzepte zu realisieren, die am Markt Bestand haben, davon konnten sich die Teilnehmer des dritten «Quo Vadis Editorial Design – QVED» – Kongresses ausgiebig überzeugen. Die durchweg sehr hohe Qualität machte uns schlicht sprachlos, weshalb wir uns im Rahmen unserer Berichterstattung auf das Publizieren einer überüppigen Bildstrecke beschränken. Hier können Sie in unserem digitalen Magazin ‹QVED 2015› auf issuu.com entspannt blättern.»

Und weil unsere Aussage uneingeschränkt ebenfalls für die QVED 2016 gilt, gibt es hier einen weiteren Maxibildstreckenbericht über dieses großartige Dreitageereignis zu sehen. Normalerweise besteht bei Veranstaltungen dieser Größenordnung die Gefahr, daß man ob geballter Infomationslage hinterher nicht mehr so genau weiß, wie man selbst eigentlich heißt. Interessanterweise ist das bei der QVED nicht der Fall. Viele Vorträge bleiben auch nach Monaten noch vor dem inneren Auge präsent:

Das innere Auge des Betrachters in der äußeren Darstellung

Das äußere Auge des äußeren Betrachters unter temporärer Abdeckung.

Das innere Auge des äußeren Betrachters mit Dinosaurier:
Die «Alte Messehalle» in München.

 

QVED2016 || Mit stolzfreier Neugierde

Der Charles Wilp unter den Hunden in Raumanzügen

Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 sowohl ihrer als auch der Neugierde der restlichen Welt Rechnung trugen und ihre Füße in den Staub unseres 40.000 Kilometer entfernten Erdtrabanten setzten, da taten sie dies vermutlich ebenso stolzerfüllt wie – mit Blick auf die Formsprache ihrer Raumanzüge – restlos stolz- und schambefreit.

Ergo: Dient die Neugierdebefriedigung der Erfüllung höherer Forschungsziele, so ist sie stets ehrenhaft zu nennen. Anders verhält es sich jedoch, wenn man mit seinem Wissensdurst – beruflich chronisch in Nichtastronautenkreisen unterwegs –, automatisch Gefahr läuft, von weniger neugierigen Neidern mit Sprüchen à la «Was, das weißt Du nicht? – Das weiß man aber doch!» subtil diskreditiert und so von den Fleischtöpfen dieser Welt konsequent hinweggemobbt zu werden:

Horst Moser referiert über gekonnte
Lebensmittelfotografie in gekonnt
gestalteten Lebensmittelmagazinen

So ist es sehr gut, daß es in versierten und angesehenen Editorialkreisen, beispielsweise vertreten durch (@christianhanke & @ martin_k), ebenso konstruktiv zugeht wie einst auf dem Mond, denn: Erfolg ist immer eine Frage der «Stolzfreien Neugierde!!!!1! !1!!!»:

Christian Hanke und Josef,
quatsch, Martin K. propagieren
eine «stolzfreie Neugierde!!!!1! !1!!!»

Gail Bichler referiert über das «New York Times Magazine»

Kein Wunder, daß wir den Vortrag über «Die Bibel als Magazin» von
Andreas Volleritsch genauso faszinierend finden wie den der Art Direktorin des «New York Times Magazine» Gail Bichler. Und natürlich alle 70 weiteren Reden der vielen nationalen und internationalen Sprecher, die neben vielen anderen Dingen eines verdeutlichen: «Ein eigenes Magazin ist im Grunde gemau das: Ein Skizzenbuch, eine Sammlung dessen, was man gerade mag und wer man gerade ist»:

Michael Hopp präsentiert die Tempo-Wiener-Geschichte

Anke Eberhardt referiert über die Zusammenarbeit
von «CUT» und «Monotype»

Designlegende Mark Porter spricht über den Gestaltungstransfer
von analoger hin zur digitalen Kommunikation.

Prof. Patrick Rössler führt durch die Welt der Magazingestaltung

Prof. Lars Harmsen gibt «100 für 10»

QVIG 2016 – Magazingestaltungsbeispiel des
italienischen Stargestalters Francesco Franchi

Curator Jaap Biemans on stage presenting unique magazine makers.

QVIG 2016 – Curator Prof. Dr. Michael Stoll
and «his» speakers about Info-Graphic

Michael Ray, San Francisco – USA,
Editor of Francis Ford Coppola’s story and art quarterly,
«Zoetrope: All-Story».

Steven Watson talks to Marcroy Smith.

Foyer «Alte Kongresshalle» in München

Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier stellt sein
Portraitprojekt «Unternehmensfotografie bedeutet,
daß Entscheidungsträger gut aussehen» vor.
Bühnenfoto von Horst Moser.

Großartiger Vortrag von Debbie Millman
über ihren beruflichen Lebensweg.

Markus Rasp präsentiert das Magazinprojekt «Charles»

Lebende Lebemannlegende Charles Schumann vor
dem projizierten Cover des Magazins «Charles»

Boris Kochan im Gespräch mit Charles Schumann

Markus Rasp und Ivonne Fehn präsentieren
ein weiteres Magazin, das als Hochschulprojekt entstand.

Oliver Linke und Charles Schumann verfolgen
die Präsentation der verschiedenen Magazin-Projekte

Schmackhaftes Sponsorenbier

Not «Pro(u)st» but «Chomsky»:
Ihre Meerschweinchenreportredaktion

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QVED 2016 | Andreas Baier: «Corporate Photography Means Executives Look Good»

6 May

Andreas Baier hält auf der «QVED 2016» einen Vortrag über sein Projekt «Unternehmensfotografie bedeutet, daß Entscheidungsträger gut aussehen».
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Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Ende Februar diesen Jahres hielt unser Redaktionsfotograf Andreas Baier in München auf dem Kongress «QVED 2016 – Quo Vadis Editorial Design?» einen Vortrag sowohl über sein aktuelles Projekt «Unternehmensfotografie bedeutet, daß Entscheidungsträger gut aussehen» als auch über seinen bisherigen beruflichen Werdegang. Dabei wurde deutlich, daß er sich stilsicher der unterschiedlichsten Bildsprachen zu bedienen vermag, um dem jeweiligen Thema inhaltlich und formal gerecht zu werden. So trägt beispielsweise das nachfolgende Portraitbild von Dschingis Khan den Titel «Mißhandelte Frühstückswürstchen mit Sahnehammer»:

Blitzlichtportrait von Dschingis Khan mit dem Titel «Mißhandelte Frühstückswürstchen mit Sahnehammer»

Schon früh veröffentlichte Herr Baier seine Bildreportagen und Portraits in Magazinen wie beispielsweise «stern», «Merian», «Globo», «Geo», «max» und den beiden Supplements des «Handelsblatt» und der «Süddeutsche Zeitung». So entstanden auch Portraits von Gerhard Richter, Gerhard Schröder, Bill Gates oder Sir Peter Ustinov:

Andreas Baier portraitierte Sir Peter Ustinov für das Magazin «max» als dieser mit seinem Programm «An Evening With Peter Ustinov» in der Bundesrepublik auf Tournee war.
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Während seines Studiums der Freien Künste an der HBK Braunschweig entwickelte er seine analogen «flashlight paintings» (Blitzlichtgemälde), die – bis hin zum chinesischen «people» Magazine – weltweit publiziert und ausgestellt wurden; sowie ihren Weg in private Kunstsammlungen fanden:

Vier Doppelseiten im chinesischen «People»-Magazine

Sotheby’s Katalog einer Auktion
im Fürstlichen Schloß zu Regensburg

Cover IPO-Brochure «Das Werk AG»

Internationale Werbekooperation mit den Metz-Werken

«Hommage an die Hommage» –
Vier Doppelseiten im Süddeutsche Zeitungmagazin

Von 1993 bis 2003 lebte und arbeitete unser Mann fürs grobe Korn in London. In dieser Zeit enstanden entweder sehr traditionell anmutende Schwarzweiß-Reportagen, beispielsweise über das magische Kräfte verleihende «Full English Breakfast» für «Globo», oder – salopp gesagt – ziemlich schräges Zeug: CD-Cover für «SONYmusic» und «Universal» von herrlich «gestörten» Bands; diverse Road-Safety-Spots, von denen auf der britischen Insel einige nicht ausgestrahlt werden durften; geschriebene Satirebeiträge, die u.a. in «THE FACE» oder auf tagesspiegel.de erschienen; sowie ein Werbefilmchen für das fiktive Bestattungsinstitut «Mr. Sandman’s Finest Funerals»:

Im Jahre 2003 wurde dann nach sechsjähriger Arbeit sein Musikprojekt «Hans Paetsch – Der Märchenprinz» von BMG Classics veröffentlicht, das er zusammen mit einigen namhaften Musikproduzenten realisierte und ebenfalls vom ZDF im Rahmen seiner Weihnachtstrailer uneigennützig beworben wurde.

Das nachfolgend verlinkte Filmchen zeigt den legendären Hans Paetsch bei Sprachaufnahmen zum Titelstück der CD «Märchenprinz».

Die zugehörige Website gewann alle möglichen nationalen und internationalen Auszeichnungen, die jedoch von Andreas Baier nach einigen Jahren schweren Herzens wieder vom Netz genommen wurde, um den Namen Hans Paetsch sowie sein Vermächtnis nicht durch ein damals wohl von blindem Neid motiviertes Internet-Bashing einiger weniger «Aktivisten» langfristig beschädigen zu lassen.

Seit ein paar Jahren fasziniert ihn die Portraitfotografie wieder ganz besonders, wobei er, so es zum Thema und der abzubildenden Person paßt, von den digitalen Bildbearbeitungsmöglichkeiten regen Gebrauch macht, wie die beiden nachfolgenden «Screenshots» vom Bühnenvortrag zeigen:

Portraits von Kursteilnehmern der «Berlin School of Creative Leadership».
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Kunstsammler auf der Art Basel 2015.
Bühnenfoto von Michael Bundscherer

Zu den eigeladenen Referenten gehörten u.a. auch Debbie Millman, New York – USA («Sterling Brands»); Gail Bichler, New York – USA, (Designdirektorin «New York Times Magazine»); Francesco Franchi, Mailand – I, (Kreativdirektor bei «IL», dem Magazin von «Il Sole 24 ORE»); Jaap Biemans, Amsterdam – NL, (Creative Director «Coverjunkie»); Markus Rasp, München – D, (Kreativdirektor «Anzinger und Rasp»); Michael Ray, San Francisco – USA, (Editor of Francis Ford Coppola’s story and art quarterly, «Zoetrope: All-Story»); Mark Porter, London – UK; Horst Moser, München – D, («Independent Medien Design»); Steven Watson, London – UK, (Gründer von «Stack»); Mike Koedinger, Luxembourg-Bonnevoir – L, (Maison Moderne, Verleger und Medienunternehmer).

Bill Gates im Auftrag des «stern».
Bühnenfoto von Horst Moser

Der komplette Vortrag steht auf Youtube und dauert ca. 35 Minuten:

Pressespiegel: Antje Dohmann übertitelt ihren Bericht auf «Page Online» über die dreitägige Konferrenz – bezugnehmend auf Baiers Outfit – mit: «Bilderrausch im Bademantel» und schreibt: «Fotograf, Künstler und Illustrator Andreas Baier galoppierte durch eine Flut seiner teils puren, teils aufwendigst in Photoshop bearbeiteten Bilder, von denen jedes für sich eine ausgiebige Betrachtung wert gewesen wäre. Warum er dabei seinen Bademantel trug verriet er nicht.» And the one and only Debbie Millman tweetet: «Andreas Baier’s photographs are blowing my mind at #qved2016». Boris Kochan twittert: «Bloody times ‪@qved‬ with Andreas Baier»; und der Tweet von Harald Link lautet: «Andreas Baier – was für ein Fotograf, irre. ‪#qved‬ ‪#qved2016‬». Viola von Zadow zitiert unseren Photographen mit: «You’re a photographer or you’re not. If you are a photographer – do what you can best and take photographs!” Andreas Baier ‪@qved‬ ‪#qved2016‬». Miriam Lochner schreibt in ihrem Blog: «Der definitiv exzentrischste und lustigste Fotograf auf der QVED: Andreas Baier. Er hält nichts von Plänen und noch weniger von Perfektionismus. Lieber lässt er sich unmittelbar von der Situation und Person inspirieren, wenn er Portraitfotos schießt. Wenn das heißt, dass der Kopf des Portraitierten im Bild komplett verschwindet, ist das eben so. Und wenn er sich bei einem besonders surrealen Bild unsicher ist, ob es nun geil oder scheiße ist, einigt er sich auf ‹okay›. (Natürlich war es geil.)»

Unser Redaktionsfotograf möchte gerne die Gelegenheit nutzen und sein Bedauern über das entstandene Mißverständnis in Sachen «laxer Perfektionssucht» zum Ausdruck bringen. Richtig ist zwar, daß er im Vorfeld weitestgehend auf Planungen verzichtet, er jedoch beim Fotografieren sowie beim Ausarbeiten der Portraits sehr wohl auf Perfektion gesteigerten Wert legt.

Baiers komplette Vortragsdatei ist hier einsehbar.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, woher Andreas Baiers starke Affinität zur bildenden Kunst kommt? Seine Eltern eröffneten Mitte der 1960er Jahre ihre «Galerie Baier» für zeitgenössische Kunst und gründeten die Zeitschrift «KUNST» – das spätere «Magazin KUNST». Nachfolgendes Cover ist beispielsweise in der «Tate Collection» vertreten:

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Art|Basel|2015: «Großer Luxusbildbericht!»

4 May

Jan Delay in der «Art Collectors Lounge» auf der «Art|2015|Basel».
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Alle Fotos von Andreas Baier

Etwas mehr als sehr spät veröffentlichen wir die Supersonderluxusbilderfibel unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier über die weltbeste Mutter aller Kunstmessen: die «Art|Basel» in – natürlich – Basel. Aber nicht nur gut Ding will Weile haben, sondern auch ein mit viel Liebe hergestellter Rotwein möchte nicht einfach hinuntergeschüttet werden. Wenigstens sollte man nämlich vorher noch die Flasche geöffnet haben – bevor man sie sich fachgerecht an den Hals setzt; wobei der gut informierte Kenner der Materie längst weiß: Ohne Korkenzieher gehen da manchmal schon ein paar Jahre ins Land. In die Toscana? Auch.

Die Art|Basel ist nicht nur die weltbeste Kunstmesse, sondern auch ein exklusiver Ort der Ruhe, Besinnung und Entspannung.

Was erwartet unsere Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportleser? Zum einen ziemlich viel Kunst. Klar. Zum anderen scheinen die Grenzen zwischen Sammler und Künstler, zumindest was das Äußerliche angeht, zu verschwimmen. So wird manches Baier-Bild die berechtigte Frage aufwerfen: Sammler oder Künstler?

Ganz inkognito und immer ein besonderes Highlight:
Gilbert & George beim Messerundgang.

Zusätzlich erhalten Sie einen schönen Einblick in den exklusivsten Teil des Messegeländes: die «Art Collectors Lounge» (siehe Titelbild). Dort versüßen u.a. Promotiongaben von schmackhaftem Mövenpick-Eis den millionenschweren Kunsterwerb. La vie est une Pralinenschachtelle, n’est-ce pas? Und wer meint, diesen Sachverhalt kritisieren zu müssen, der mag sich vergegenwärtigen, daß ausgewiesene Kapitalismuskritiker, beispielsweise namens Lenin, Ho Chi Minh, Che Guevara oder Mao Tse-tung allesamt Diktatoren und Massenmörder waren.

Darauf haben Kunstsammler überall auf der Welt lange warten müssen: Das genüßliche Ausruhen in der sozialen Hängematte wird für gefühlte € 2,5 Millionen pro Stück endlich gesellschaftsfähig. Endlich.

Doch zurück zum herrlich gepflegten Sandkasten für erfolgreiche Erwachsene und damit zum hinreichend avisierten Bilderkompendium der «Art|Basel 2015»: hier. Enjoy! Und: Möchten Sie auch dieses Jahr wieder zur «Art|Basel»? In der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni haben Sie einmal mehr Gelegenheit dazu!

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Fine Art Printer: «Andreas Baier – Der Mann, der sich selbst nicht so ernst nimmt».

17 Jul

Portfolio Andreas Baier in «Fine Art Printer» (3/2015)
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Ab dem 24. Juni 2015 zeigt «Fine Art Printer» (s. o.) in seiner aktuellen Ausgabe für die Monate Juli, August und September ein sechsseitiges Portfolio mit einigen Aufnahmen aus dem Langzeitportraitprojekt unseres Redaktionsfotografen.

Die Wiedergabequalität ist excellent: Im 4C-Modus wird der Eindruck eines lupenreinen Triplex-Drucks erweckt.

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Andreas Baier: «Markus Lüpertz»

16 Jul

Andreas Baier: «Markus Lüpertz«
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Eine der Vorgaben in der Ausschreibung zur Gestaltung der Coca-Cola-Flasche verlangte, daß sie auch an jeder einzelnen Glasscherbe zweifelsfrei als solche zu identifizieren sei. Am 18. August 1915 wurde ihr Design in den USA durch die Manufaktur «Root Glass Company» von Alexander Samuelson zum Patent angemeldet.

Mit dem Erscheinungsbild von Markus Lüpertz verhält es sich ähnlich: Egal welches Detail man von ihm auch darstellen mag, immer ist er sofort zu erkennen. Das Licht bot sich zudem für ein Portrait im Stile Ralph Gibsons an.

via Andreas Baier

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Andreas Baier’s brand new «Curriculum Vitae» presenting his outstanding flashlight paintings out now!

10 Feb

Cover «Curriculum Vitae» with an essay by Klaus Honnef
about Andreas Baier’s amazing flashlight paintings

To our most favourite delight, our staff-photographer’s amazing flashlight paintings are pretty much known on the international art market. In the 1990s he caused one stirr after the other; his cibachrome-based vintage prints had been published and exhibited thoughout the world, even as far as «people»-magazine in China and went additionally under the hammer at Sotheby’s – only two years after they were introduced to the market for the very first time.

Art collectors who made the decision adding them to their collections must have felt a bit hard about the idea of reselling them because for the first decade of the new millennium there was a larger break in the public awareness history of Andreas’ flashlight paintings; a gap mostly welcomed by the artist to use this marvellous opportunity to celebrating extended teatime proceedings:

flashlight painting (Blitzlichtgemälde) «Teatime»;
Cibachrome Vintageprint by Andreas Baier

Or realising other projects. Now, however, they are back on stage; are to be seen on art fairs such as the Art|Basel in Switzerland. Honouring this development and since the artist does not exhibit his work anymore, a gorgeously looking and nicely designed booklet has been freshly squeezed and pressed and published and brought to life, which is meant to provide art collectors with a proper insight into Andreas Baier‘s work and informs about the world he mentally still lives in. This catalogue also contains an essay by Prof. Klaus Honnef about Andreas Baier’s flashlight painting technique.

flashlight painting (Blitzlichtgemälde) «Cube Base» –
created on the Outer Hebrides; Cibachrome Vintageprint by Andreas Baier

In total: 72 nicely designed pages, covered in a luxurious hardcover outfit which makes not only the content worth owning it but also its price explicable: € 45,-.

ISBN 978-3-7347-5365-7

Amazon: click.
Sneak preview: here.

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Andreas Baier: «Digital Paintings – Volume 3»

31 Jul

Title: Rothko at Guggenheim
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Recently, an art collector introduced the artist to his guests: «You better should not try to analyse whether Andreas Baier‘s digital paintings are driven by the power of modern Romanticism, late Expressionism, the Renaissance, neo-Catholicism or a pop art culture that impressionismly refuses to say bye-bye. It is much more important to know that since the new millennium the artist neither does exhibitions nor does he enter aeroplanes – both by principle reason».

The artist Andreas Baier proudly presents his brand new brochure «Digital Paintings – Volume 3». A little bit more than seventy digital paintings are ready to take you on an unforgettable journey through the history of art.

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Elisabeth Biondi: «Banana Armada»

23 Jul

Banana Armada – flashlight painting by Andreas Baier

Having seen the remarkable arte-reportage about the German photographer Martin Schöller recently, it became transparent that former «The New Yorker’s» picture editor-in-chief, Elisabeth Biondi, was responsible for his international breakthrough due to the fact that she assigned him regularly – before anyone else did. You can find some of Martin Schöller’s marvellous work here, here, here, here and here.

Since we live in a time, however, in which people are mostly interested in other people who only show interest in oneself, it should be bright and clear and understood that we have decided using this unique opportunity to only feature our one and only staff-photographer Andreas Baier who used to work for Elisabeth Biondi as well during her time as picture editor-in-chief of the magazine stern in the 1990s.

When the Berlin wall came down Elisabeth Biondi gave Mr Baier a ring and said that East Germany’s major request for bananas was about to drive the whole nation into pure craziness and that whenever the term «craziness» crosses her mind she could not help thinking of him and that he was perfectly adviced to help her out with a somewhat stunning interpretation of this whole strange situation – see result above. She saw the picture, had a smile and gave him the next job.

Like it too? So, you better might consider also taking a full visual bath in his passionate portfolio Just For Fun.

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National Arts Club: «Two Golden Lions Enjoying Themselves»

19 Jul

«Two Golden Lions Enjoying Themselves» (1999) –
flashlight painting by Andreas Baier

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The artist Andreas Baier created inside of the National Arts Club in New York City a flashlight painting of one of its stunning rooms. The two lions are an impressive Chinese sculpture which had been made from just one single piece of wood. Normally, Andreas’ artwork enjoys strictly uniqueness but here, in this case, he made an exception: only four Cibachrome vintage-prints exist – three of them are part of private art collections. One print, however, belongs to the collection of the National Arts Club.

The results of Andreas Baier’s amazing flashlight-painting-technique might look as if his images were digitally manipulated, however, they are not. They are nothing but purely analogously manufactured photographs. Consequently, all of his flashlight-painting-transparencies having passed the E-6-process look precisely the way they look. From time to time the artist releases a digital booklet from which collectors can choose from. «Flashlight Paintings – Volume 9» is out now.

Should you wish to see how this room inside of National Arts Club looks in a more realistic manner, you can do so here.

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Dictaphone

7 Feb

«Betty Noir» – from the series
«Typeface Paintings» by Andreas Baier
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You are the sound of my spring, the rain drops of my soul that make me sing, that I daily count, that make me swing, also the cream that tops my cake which stops the break of my internal hound, the words that are lifting my mind, the screw of my heart which makes me blind, the grapes, the fruits that I peel, the steel that gives me the strength like platinum cards over the length of the whole nine yards. You are the flower at the river and the cleaning power of my liver. You are the wind that blows through my hair, that I really need, so I feel the heat from my toe up to my collarbone

because you are my dictaphone.

You are my light and my mission, my obsession and passion, my fashion, my sight at the end of the tunnel. Each channel of my television presents me your landing on the moon. You are the tune that I daily play, the spoon that prevents me from starving, that makes me stay, sway, that makes me pray to silver and gold that I hold in my hand on the way to our promised land. You are the band of my heart, my friend and so smart, I blend you with art to upgrade the trend of the mentioned at last, my emotional pension and fast that I cast which hopefully lasts forever and I will never forget. I am blowing the horn to form the tone

because you are my dictaphone.

You are the rain in my dreams, my train in Spain, and it seems this claim beams us up to foreign planets where we bleach the past. You’re the one who refreshes the parts others cannot reach. The planets’ mothers will teach us all about the hook, the look and the book of rhyme and love in which we fly, so this is the time when doves will cry. You are the cook who cooks my soul, the book which books the bowl we’re swimming in so bright and clear – how I wish, how I wish you were here. You are my pancake; my short bred that give me the power like a landlord under the shower. I am blowing the horn to form the tone

because you are my dictaphone.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tobias Meyer Leaves Sotheby’s to Become Art Dealer

1 Dec

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Digital Painting by Andreas Baier entitled «Wonderful World»

Surprise, surprise, surprise: «Tobias Meyer, the worldwide head of contemporary art and an auctioneer for more than two decades, has left the company’s building being pressured for change by activist investors including Daniel Loeb» as Boomberg reports.

For us, however – and with all the respect in the world – it was not that much surprising: When Tobias Meyer recently sold Andreas Baier’s «Mona Lisa, Or The Measuring Of Loretta Langenscheidt» for the discrete amount of $1 bn (please see painting above, showing Sotheby’s courtroom short before the magic moment when settling the deal) everyone seemed to be so outrageously quiet and happy – except some activist investors including Daniel Loeb himself.

How did that all come? Well, on this very same digital painting Daniel Loeb and his activist investors noticed this little red dog who was looking at a smartphone displaying «$2 billions» and, of course, how this little red dog was stating: «WHOW!!!» as well. Daniel Loeb exclusively to Meerschweinchenreport: «This gorgeous little dog’s oh so cute ‹WHOW!!!› was an official bid of nothing less than $2 billions which everyone became aware of; and Tobias Meyer should have better noticed this bid in order to take it seriously. ‹Sotheby’s› cannot afford such mishaps, especially not when Amy Cappellazzo was selling at ‹Christie’s› Francis Bacon’s Triptychon ‹Three Studies of Lucian Freud› for a reasonable amount of $3.5 bn to a cute and very well educated hippopotamus family. You may quote me precisely this way if you like!» Of course, we do like it very much this way!

Tobias Meyer recognises: «I will always cherish my time at ‹Sotheby’s› and look forward to the next chapter in my career». Meerschweinchenreport is more than just certain that Tobias Meyer will become one of the most influential and powerful art dealers of this century; a goal he might have already archived.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Traducir: «La magia de las estrellas en el cielo y la luna que llenan la noche de luz, como quisiera estos ahorita contigo aquí para disfrutar!»

13 Oct

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Digital Painting by Andreas Baier

Die Magie der Sterne im Himmel und die des Mondes, welche die Nacht mit ihrem Licht erfüllen: Ich wünsche mir, daß ich sie jetzt mit Dir hier genießen könnte!

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Andreas Baier: «Boutique»

28 Sep

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They used to create great music tracks. They just went into the studio – without having had any plan what will happen – and finished the day with a terrific song. Ready to be put on CD.

Later, however, they split up. One remained cool. The other, unfortunately is trying to make others believe he’s been constantly wearing an explosive belt under his neusprech-cothes. This long and ugly beard. His unhappy face, that seems to be uneraseably frozen. We feel sad and sorry for him – and wish him all the best developping the power he’s been needing to turn around. The force may be with him.

Picture: Andreas Baier’s On the Road – A Traveller’s Diary.

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Andreas Baier: «Typisch Vermeer, oder?»

15 Sep

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«Auf den ersten Blick», so unser Redaktionsfotograf in der Redaktionssitzung, «hat dieses Foto nicht viel mit den bildschöpferischen Qualitäten eines Jan Vermeers gemein, aber», so fährt er fort «das ist ja der Witz an der Sache».

Wir können ihm nicht ganz folgen, wollen ihn jedoch ausreden lassen: «Also, das Licht kommt bei Vermeer doch immer von links durch das Fenster. Und so auch hier: Das Fenster wird durch die Cellophanfolie symbolisiert, die sich in der linken oberen Bildecke hinreichend vorhangesk bemerkbar macht. Und dann gibt es in Vermeers Bildern immer auch eine Hauptfigur, die prominent das Bild dominiert. Wie zum Beispiel die «Dienstmagd mit Milchkrug», «Der Astronom», das «Brieflesende Mädchen am offenen Fenster» oder auch «Der Geograph». Und jetzt stellen wir uns ganz einfach vor, daß die Luftsäule die Chefin des hier dargestellten Handwerksbetriebes ist, die ihren Gesellen gerade instruiert und aufpaßt, daß er schön brav den Stoffballen beim Einfalten sorgfältig behandelt. Bei Vermeer wäre als Referenz beispielsweise sein Konzert heranzuziehen. Außerdem sollten wir unser Augenmerk bei den Bildern Vermeers auf den Detailreichtum im Hintergrund richten, auf den zarten Verlauf der Farbtöne vom Licht- hinein in den Schattenbereich. Auch darauf habe ich bei meinem “Vermeer” geachtet. Seht Euch nur mal die ganzen Hintergrunddetails in meinem Foto an: etwa dieses typische Vermeer-Blau hinten links im Bild! Der glatte Hammer, oder nicht?

Wißt Ihr eigentlich was Vincent van Gogh einst an seinen französischen Künstlerkollegen Émile Bernard schrieb? Er bemerkte: „Es stimmt, daß man in den paar Gemälden, die Vermeer gemalt hat, die ganze Farbtonleiter finden kann; doch das Zitronengelb, das blasse Blau und Hellgrau zu vereinen ist bei ihm so kennzeichnend, wie bei Velázquez die Harmonisierung von Schwarz, Weiß, Grau und Rosa.“ Aha! Das Zitronengelb. Ist die Luftsäule etwa nicht zitronengelb? Naja, wenn man ein bißchen das Rote rausnimmt. Und das Beste, jetzt kommt’s: Die angedeutete Staffelei mit echten Farbapplikationen im Vordergrund des rechten Bilddrittels ist so vermeeresk wie etwas nur vermeeresk sein kann. Auch diese beiden Halbkreise im Staffeleibereich, das ist doch ein Globus und ein Kopf, genau wie im Bild «Der Geograph»; Da paßt doch mal wieder alles!

Und dann dieses Gleichnis von einer einerseits aufgeblasenen Luftsäulen-Chefin und direkt daneben – andererseits – nochmals voll zusammengefaltet. Mehr Sozialkritik und mehr Vermeer geht doch nun wirklich nicht.»

Nein, natürlich nicht. Wir haben unserem Redaktionsfotografen erstmal auf die Schnelle ein Glas Nesquick zusammengemixt – damit er zur Ruhe kommt. In der Zwischenzeit überlegten wir, was wir mit ihm nur machen sollen…; und da ist es uns plötzlich aufgefallen: Zwischen seiner Art, pseudologisch Analogien herzustellen und der Art und Weise wie in ihrem bisherigen Leben geistig nicht sonderlich geforderte Politikerinnen und Politiker im Berliner Reichstaggebäude aktuelle Sachverhalte bewerten und über die Einleitung geeigneter Bearbeitungsmaßnahmen beratschlagen, besteht leider, leider, leider keinerlei Unterschied.

Woran es eindeutig fehlt, daß sind gut funktionierende menschliche Gehirne, so wie Jan Vermeer eines hatte. Oh nein, jetzt hat es uns auch schon erwischt…

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Andreas Baier: «Doune Carloway Broch – Isle of Lewis – Outer Hebrides»

13 Sep

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You hardly won’t believe it but this famous stone formation, called Dun Carloway was probably built some time in the 1st century BC, and radiocarbon dating evidence from remains found in the broch show that it was last occupied around 1300 AD.

Our staff-photographer Andreas Baier recently published one of his portfolios on Das Auge called «Unterwegs – Eine Art Reisetagebuch» which could mean «On the road – A traveller’s diary». Well, sort of…

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Andreas Baier: «Unterwegs – Eine Art Reisetagebuch»

11 Sep

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Andreas Baier: Café de Flore, Paris

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Und wenn er viele Reisen tut, so gibt es für ihn zwangsläufig noch mehr zu berichten.

Unser Redaktionsfotograf hat nun einige Bilder seiner Unternehmungen auf Das Auge in seinem Portfolio «Unterwegs – Eine Art Reisetagebuch» zusammengefaßt, das sowohl von seiner körperlichen als auch geistigen Beweglichkeit zeugt.

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Andreas Baier: «Just For Fun»

10 Sep

Andreas Baier: «Just For Fun»

Unser Redaktionsfotograf ist einmal mehr in die Tiefen seiner Festplatten hinabgestiegen und mit jeder Menge Vintagekrempel zurück ans Tageslicht gekehrt. Herausgekommen ist dabei sein neues Jumbobildermäppchen, das komplexer und zugleich einfacher nicht sein könnte. Wir sind – und können es anders nicht sagen – ganz hingerissen, ganz hin und weg, ganz aus dem Häuschen, kurz: Wir sind ganzhinundausdemhäuschenweggerissen. Genau!

Das aktuelle Digital Lookbook Just For Fun enthält eine bunte Mischung von Aufnahmen aus den letzten zwanzig Jahren und stellt eine gesunde und vitaminreiche Akquiseallzweckwaffe dar, die sich für so ziemlich jeden Job empfiehlt – nur nicht für Akt- und eine besonders perfide Form von affektierter Modefotografie.

Allerdings wäre es und ist es auch, nämlich ein prima Premium-Coffee-Table-Book, das sich zwischen einem Schälchen Marmoreiern und einem Stapel Ambiente-Ausgaben sichtlich dienlich fühlen würde. So rein Just For Fun, versteht sich.

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Fondation Beyeler: «Carl Laszlo im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist»

4 Aug

Foto von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Am 7. Mai 2012 vollzog sich im Hause der Fondation Beyeler einer der seltenen öffentlichen Auftritte Carl Laszlos. Im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist, dem derzeitigen Co-Director der Serpentine Gallery in London, gewährt der gebürtige Ungar einen tiefen Einblick in seine faszinierende Lebensgeschichte als Kunstsammler, Galerist, Verleger und Philosoph.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der damals 20-jährige Carl Laszlo deportiert. Seine Familie wurde zum großen Teil ermordet. Er selbst überlebte Auschwitz, Buchenwald und den Weitertransport nach Dachau. Über diese Zeit berichtet er in seinem Buch «Ferien am Waldsee», das seinen Titel dem Umstand schuldet, daß alle Deportierten vom Konzentrationslager aus ihren Verwandten eine Postkarte zu schicken hatten, die den Poststempel «Ferien am Waldsee» trugen.

Nach Kriegsende, im Herbst 1945, zog Laszlo zunächst nach Basel, später dann nach New York, auch reiste er quer durch Asien. Er schloß Freundschaften mit Künstlern wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg; aber auch mit dem Dalai Lama sowie mit dem Schriftsteller William S. Burroughs, in dessen Bunker sie beide gemeinsam mit Warhol eine Woche lang bizarre Schießübungen jener Gestalt vollzogen, bei denen einst William S. Burroughs seine Ehefrau am 6. September 1951 in Mexiko-Stadt aus Versehen erschoß, als er im Zustand vollkommener Trunkenheit die Apfelszene aus Schillers Drama Wilhelm Tell nachstellte. An diesem Orte (im Bunker) drohte Laszlo zudem, an einem unglücklich verschluckten Fleischstückchen zu ersticken. Sein Privatsekretär rettete ihn jedoch in letzter Sekunde. Später notierte er, daß es sich in seinem weiteren Leben wahrscheinlich nie wieder eine bessere Gelegenheit finden werde, in einer solch’ illusteren Runde und formvollendeter Weise den Löffel abzugeben, als es hier der Fall gewesen wäre.

Außerdem ließ er es sich nicht nehmen, bei dem berühmten Psychoanalytiker Léopold Szondi die Geheimnisse der Psychoanalyse zu studieren.

Er baute sich eine Sammlung auf, die u.a. Werke von René Magritte, Otto Dix, Andy Warhol und Salvador Dalí umfaßt. Seiner legendären Kunstzeitschrift Panderma lagen immer wieder signierte Originalarbeiten damals junger unbekannter Avantgardisten bei, so zum Beispiel auch ein jeweils signiertes Stück Tapete von Piero Manzoni; serielle Unikate, die es inzwischen vermögen, auf dem internationalen Kunstmarkt fünfstellige Verkaufserlöse zu erzielen.

Als Pressefoto für sein Gespräch entschied sich Carl Laszlo für eine Aufnahme, die unser Redaktionsfotograf Andreas Baier von ihm Mitte der 1980er Jahre während der Art|Basel an seinem Stand machte. Hier ist besagte Presseerklärung inklusive Foto vom Portal der Fondation Beyeler herunterladbar. Carl Laszlo war auch jahrelang der Mentor unseres Redaktionsfotografen, von dem er gerade auch in Bezug auf gesellschaftliche Verhaltensmechanismen sehr viel lernen konnte. Für diese Wissensvermittlung ist er ihm auch heute noch sehr dankbar.

Hans Ulrich Obrist gilt in Kennerkreisen als der Grundsteinleger des heutzutage weltweit agierenden Kuratorenwesens. Bereits als damals 18-jähriger kuratierte er viel beachtete Ausstellungen. Obrist ist ebenfalls für seine Interviews mit Kunstschaffenden, Schriftstellern, Architekten, Musikern und Wissenschaftlern bekannt, die er in «Interviews: Vol. 1 & 2» veröffentlichte. Im Rahmen seiner Bücherserie «The Conversation Series (Hrsg. Walther Koenig)» kam es beispielsweise auch zum qualifizierten und auf intellektueller Ebene durchaus unterhaltsamem Meinungsaustausch mit Yoko Ono, Zaha Hadid, Jeff Koons und Philippe Parreno. Vor seiner Tätigkeit an der Serpentine Gallery war Obrist Kurator beim Musée d’Art moderne de la Ville de Paris und beim museum in progress in Wien. Über 250 Ausstellungen hat Obrist co-kuratiert. Er wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Bard College Award for Curatorial Excellence.

Von dem hier gegenständlichen Gespräch zwischen Carl Laszlo und Hans Ulrich Obrist kann man sich zwei Ausschnitte vom Portal der Fondation Beyeler herunterladen (1 + 2), oder sie sich hier auf dieser Seite nachfolgend gestreamt zu Gemüte führen:

Desweiteren gibt es auf myspace (ja, dieses Portal gibt es tatsächlich noch) zwei Tom-Gomor-Filmchen über den heute 89-jährigen Carl Laszlo zu sehen: 1 + 2.

Einen wahrlich lesenswerten Artikel über Carl Laszlo gibt es im art-magazin nachzuschlagen. Ein kleiner Auszug: «Carl Laszlo läßt sich ein neues Glas kalorienfreien Himbeersaft servieren und zündet sich seine zwölfte Havanna in Folge an. Nach ein paar tiefen Zügen springt er unvermittelt auf und bahnt sich – vorbei an Gemälden und Skulpturen – einen Weg zum Garten. “Ich habe eine wahnsinnige Idee“, sagt er und lehnt sich an ein altes Honda-Motorrad, das in einem nachgebauten burmesischen Tempel aufgebockt ist. “Wenn ich kein passendes Museum finde, werde ich in Ungarn ein großes Gebäude kaufen und meine komplette Sammlung darin einmauern lassen. Dieses mit Wachhunden und Alarmanlagen gesicherte Kunstmausoleum darf erst in 50 Jahren wieder geöffnet werden.“»

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FernsehKrimi-Festival 2011 der Landeshauptstadt Wiesbaden im Caligari – vom 9. bis 12. März

9 Mar

Bildunterschrift: Mystische Krimiszene mit Rainer Hunold, der in der ZDF-Serie «Der Staatsanwalt» den Staatsanwalt spielt und Regisseur Martin Kinkel; von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier sorgfältig im «Hotel Schwarzer Bock» in Wiesbaden inszeniert. Da er, also unser Redaktionsfotograf, sich jedoch nicht hatte entscheiden können, welches der beiden obenstehenden Bilder er besser findet, sind beide Alternativen zur Abbildung gekommen.

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«Vom 9. bis zum 12. März 2011 findet zum siebten Mal das FernsehKrimi-Festival in der Wiesbadener Caligari FilmBühne statt. Die zehn besten Krimiproduktionen des vergangenen Jahres konkurrieren um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2011, der am 12. März um 20.00 Uhr verliehen wird. Er ist mit 1.000 Litern Wein des Wiesbadener Weinguts Udo Ott dotiert. Neben dem Hauptpreis werden auch zwei Sonderpreise für herausragende Einzelleistungen und der Preis der Publikumsjury vergeben.» Zitat aus offizieller Pressemeldung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Kontakt:
FernsehKrimi-Festival (9.-12.03.2011)
Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden
Festivalleitung:
Barbara Dierksen / Christine Kopf
Festivalorganisation: Ines Bayer
Mitarbeit: Laura Hollingshaus
Schillerplatz 1-2
65185 Wiesbaden
Tel: 0611-313608
Fax: 0611-313961

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