Tag Archives: humour

Sir Peter Ustinov: «Sprechen Sie lauter, hören Sie mehr zu und sagen Sie, was Sie denken.»

4 May

Sir Peter Ustinov quite entertainingly about «Englishness». Almost 60 minutes you should watch, consume or worship indefinitely! The show is entitled to be named «An Audience with Peter Ustinov», which was produced in 1988.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Advertisements

Loriot: «Gästebuch»

7 Sep

Zu Gast bei Loriot: Horst Buchholz

Zu Gast bei Loriot: Walter Giller und Nadja Tiller

Das Ansehen eines Menschen richtet sich in unserer Gesellschaft nicht nur daran, was er persönlich leistet oder geleistet hat sondern auch daran, bei wem er ein- und ausgeht. Das ist, so wir die Sache richtig sehen, der Sinn und Zweck eines Gästebuches.

Loriot wäre nicht Loriot hätte er nicht immer alles ganz anders gemacht. Wie irrsinnig anders, davon zeugt und berichtet das nun aktuell im Diogenes Verlag erschienene «Gästebuch» des begnadeten Ausnahmekreativen. Es ist in Leinen gebunden, verfügt über 176 Seiten und kostet in bundesdeutschen Landen, so die unverbindliche Preisempfehlung: € 26.90.

via FAZ.net.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Ulan & Bator: «Wirrklichkeit»

12 Aug

Auf ZDF.kultur sahen wir gerade Ulan & Bator in einer 45-minütigen Performance, die uns dazu veranlaßt, spontan eine Restaurantkritik überschaubaren Ausmaßes zu verfassen: Man stelle sich vor, im «El Bulli» auf dem Gebiet der Molekularen Bioküche fach- und sachgerecht mit Nahrung versorgt zu werden, die es zwar versteht, den eigenen Körper vom Nährwert her zufriedenzustellen, nicht jedoch das Sättigungsgefühl. Der großartige Fotograf Martin Parr berichtet in seinem Blog darüber.

Weiterhin stelle man sich vor, daß zwischen diesen Gängen zusätzlich eine fellige Hasenpfote, ein parfümiertes Stückchen Seife, etwas Kleingeld, ein Keilriemen, zwei bis drei Sushi-Reisscheibchen, Ihr Leasing-Vertrag fürs Auto, frische Minze, eine Shakespeare-Erstausgabe sowie einige Liter Tomatensaft gereicht werden, allesamt wertvolle und überaus schmackhafte Nahrungsergänzungsmittel, die es ebenfalls tapfer zu verspeisen gilt. So richtig gesättigt fühlen Sie sich danach immer noch nicht, erheben sich jedoch von der Tafel mit dem unschlagbaren Gefühl, einen wahrlich einzigartigen Abend verbracht zu haben.

So, so ähnlich beziehungsweise ziemlich genau so fühlten wir uns nach einer Dreiviertelstunde Ulan & Bator. Über die beiden berichteten wir bereits 2007 hier und 2011 hier.

Ihre Show «Wirrklichkeit» ist auf Dailymotion zu sehen.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Finn Stone: «Alamb Clock»

27 May

Click to enlarge headlessly

Finn Stone’s portfolio on saatchionline

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Replaceface: «Bill Murray»

12 May

Click to enlarge replacedly

We could not figure it out if Replaceface was successfully selling his original artwork to the people he portrayed in the way as indicated above; people like Frank Zappa, Steve Jobs, David Bowie, Brad Pitt, Bob Dylan or Eddie Murphy – just to mention only few of them. But what we surely feel is that he could do it if he would want it.

Replaceface’s profile on Society6.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

John Cleese On Creativity

10 Dec

The most exciting and thrilling analysis about creativity by one of the most exciting and thrilling creative persons one can guess: John Cleese. Obviously, it’s a dinner speech. Obviously, it’s been done brightly minded. Just thirty minutes of your valuable lifetime which are perfectly invested while watching it.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

John Cleese and Rowan Atkinson: «Beekeeping»

2 Nov

Hysterical sketch with John Cleese as a beekeeping expert and Rowan Atkinson as a terrible television show host. Recorded live in 1981.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Reefer Madness

31 Oct

Click to enlarge stonedly

Originally financed by a church group under the title Tell Your Children, the film Reefer Madness was intended to be shown to parents as a morality tale attempting to teach them about the dangers of cannabis use. However, soon after the film was shot, it was purchased by producer Dwain Esper, who re-cut the film for distribution on the exploitation film circuit. The film did not gain an audience until it was rediscovered in the 1970s and gained new life as a piece of unintentional comedy among advocates of cannabis policy reform. Today, it is in the public domain in the United States and is considered a cult film which is to be downloaded here. It inspired a musical satire, which premiered off-Broadway in 2001, and a film based on the musical in 2005.

Continue reading on Wikipedia.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Perfect Snapshots

29 Oct

Watch more on WHUDAT.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

The Longest Words in the English Language

25 Oct

If you think you’ve made it when pronouncing Supercalifragilisticexpialidocious correctly, then you are very much mistaken. Just watch the video!

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

National Theater: «‪Rowan Atkinson – Interview with Elton John‬»

22 Oct

This is simply hilarious. A tremendous step in mankind’s history. A must-see. A must-have. A mustard mankind in hilarious’ history. Well, sort of.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Occupy FLUXUS: «Goethe und das Geld»

21 Sep

Click to enlarge fluxusly
Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Inspiriert durch unseren Beitrag über das von Scholz & Volkmer umgesetzte Fluxus-Projekt Piano Interactivities besuchte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier kurz vor Ende der Ausstellung die große FLUXUS-Installation vor dem Portal des Wiesbadener Landesmuseums und traf sie in vortrefflichem Lichte an.

Von Goethes Wahlspruch «Occupy FLUXUS» wird sich wohl die großartige Redaktion von HR2|DerTag wiederum zu der Sendung «Am Gelde hängt, zum Gelde drängt – Goethe und das Geld» inspiriert haben lassen.

Hierzu schreibt die Redaktion von HR2|DerTag: «Nicht erschrecken: wir kommen Ihnen heute mit Goethe! Und mit dem Thema überhaupt: Geld. Die Goethezeit ist eben nicht nur eine literaturhistorisch bedeutende Epoche, sondern auch der Zeitraum, in dem sich moderne Entwicklungen wie das Eisenbahnwesen, der Geldnoten-Verkehr und Vorformen der Globalisierung abzeichnen. Realpolitiker und Wissenschaftler wie Goethe einer war, haben das mit wachen Augen beobachtet; sie haben den Fortschritt begrüßt und auch schon gesehen, dass mit all diesen Modernisierungen auch Gefahren verbunden waren. Goethe hatte keine hellseherischen Fähigkeiten, und doch trifft vieles in/aus seinen Texten verblüffend genau den Nerv unserer, der gegenwärtigen Zeit. Deshalb gilt heute die Devise: Wenn’s ums Geld geht, schlag nach bei Goethe!»

Am kommenden Sonntag, den 24. September fällt für «50 Jahre Fluxus» um 17:00 Uhr der Hammer. Dann wird alles abgebaut.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Museum Wiesbaden: «FLUXUS IS COMING HOME! – Fluxus-Fans werden selbst zu Digitalkünstlern!»

19 Sep

Typisch «FLUXUS»: Max Beckmann wird großartig plakatiert. Doch lediglich das bescheidene «X» auf den beiden augenscheinlich durchgestrichenen Wegzeichen lassen Rückschlüsse auf die eigentliche FLU«X»US-Ausstellung zu. Aber genau so gehört es sich ja auch schließlich für eine Kunstrichtung, die sich einst sowohl dem Spaß als auch dem Absurden verschrieb.

Wiesbaden, 23. August 2012 – Die musikalische Zerstörung eines Klaviers durch Philip Corner war vor 50 Jahren einer der vielen Höhepunkte der «Fluxus Festspiele Neuester Musik» in Wiesbaden. Zum Jubiläum entwickelte Scholz & Volkmer zusammen mit dem Museum Wiesbaden und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden ein interaktives Online-Kunstwerk für Fluxus-Fans in aller Welt.

Entstanden ist die Kunstform Fluxus 1962 in Wiesbaden. Von der später zum Herzstück der Wiesbadener Festspiele deklarierten Performance wußte beispielsweise der damalige Direktor des Wiesbadener Landesmuseums Dr. (Hennes Weis-)Weiler schlicht nichts – und war alles andere als amüsiert. Es war das Stück namens Piano Activities, in dessen Verlauf ein Flügel vor den Augen der geladenen Eröffnungsgäste dermaßen unkonventionell «ge- bzw. bespielt» wurde, bis daß das gute Stück am Ende der Vorstellung bedingungslos kapitulierend in die Knie ging.

Zum 50. Jubiläum wird dieses Stück nun erneut aufgeführt, diesmal jedoch unter dem Motto Piano Interactivities – und unter Beteiligung der weltweiten Fluxus-Fangemeinde.

«Delenda Geländer!» wie es Cato der Ältere einst vor dem Römischen Senat formulierte, weil ihm die Handläufe an den Treppenaufgängen zu spartanisch erschienen und er befürchteten mußte, daß es sein Gast und Freund Hannibal ohne wesentlich solidere Ausführungen mit seinen Elefanten niemals in den ersten Stock zum Tee schaffen würde, ist hier nicht das Postulat.

Die Fluxus-Bewegung machte aus besagtem Elefanten nicht zwingend und direkt eine Mücke, aber immerhin einen stattlichen Flügel, der irgendwie auch im Gedenken an die drei Punischen Kriege nun entsprechend sach- und fachgerecht auch aus dem weltallesken Internet wie eine Mücke zerquetscht werden kann.

Mit den Piano Interactivities kann erstmals jedermann zum Fluxus-Künstler avancieren und seine eigene Performance amtlich an der amtlichen Fluxus-Geburtsstätte aufführen, ohne dafür extra umständlich seine eigene Wohnung verlassen zu müssen: Fluxus kommt nach Hause. Ein Videostream überträgt die Performance live aus dem Museum, in dem die interaktive Piano-Installation aufgebaut ist, ins Internet. Noch bis zum 24. September können Internetnutzer aus aller Welt von Dienstag bis Sonntag – jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr – ein reales Klavier im Museum Wiesbaden selbst bearbeiten. In Echtzeit steuern die User über die Website die Maschinen wie elektrische Sägen oder eine Axt, die dem Flügel recht unsanft Töne entlocken. Die am Piano angebrachten Werkzeuge sind alle Entwicklungen des Leipziger Künstlers Hannes Waldschütz. Angesteuert werden die Geräte mittels eines Computers, der die User-Eingaben aus dem Netz auf die Elektromotoren der Installation überträgt. Museumsbesucher vor Ort können die Installation auch ganz aus der Nähe erleben.

Dieser Trailer auf YouTube gibt eine Idee davon, wie die Sache in realiter funktioniert. Auch schön, das Wiesbadener FLUXUS-Urgestein Ben Patterson mit einem kurzen Statement zu erleben:

Prägend für das Design der Online-Installation und die Infowebsite sind die Fluxus-Kunst selbst sowie der Look der 1960er Jahre. Zentrales Element sind die für Fluxus typischen Scores – schriftliche, meist auf Schreibmaschine geschriebene, Anweisungen, wie die jeweilige Performance zu performen ist:

And here are jede Menge weitere und sehr schöne Informationen zum besagten Online-Kunstwerk und der Fluxus-Bewegung.

***

Nachtrag vom 21. September 2012: Will man in der mutwilligen und möglichst originellen Zerstörung eines Klaviers oder eines Flügels ein Hauptmerkmal von FLUXUS festmachen, so darf dieses britische Schätzchen aus vergangenen Tagen keinesfalls fehlen:

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Removies: «Movies With One Letter Removed»

11 Sep

Website Removies
via Nag On The Lake

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

Werbejingles, die leider nie produziert wurden (1)

30 Jul

O sole mio, oh mio sol;
Das klingt nach Rio und Atom-Atoll;
Oh mio, oh mio hips:
Das klingt nach Bio und Chio-Chips.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Fotografische Mathematik (1): «Henri Cartier-Bresson ÷ Larry Burrows = Bernd und Hilla Becher»

21 Jul

Henri Cartier-Bresson

÷

Larry Burrows

=

Bernd und Hilla Becher

Spätestens seit Entdeckung und Erfindung der Atombombe scheut die Menschheit keine Kosten und Mühen, alles und jeden nach Strich und Faden durchzurechnen, einzuordnen, Zusammenhänge herzustellen – und wenn es sein muß, sogar auf Herz und Nieren umzuprogrammieren bis der Arzt kommt. Da bleibt für gewöhnlich kein Stein auf dem anderen, kein Auge ungetrocknet, alles und jeder muß raus, rein in den Wald – und hic et nunc mit viel Energie erneuert werden.

Daß das auf Dauer nicht nur das maßgeschneiderte Nervenkostüm von Jean-Paul Gaultier sondern ebenfalls die Strom- und Wasserrechnung gehörig belastet, dürfte jedem klar sein, der schon einmal persönlich und per Handschlag sein sauerverdientes Geld von seiner Hausbank in Empfang nahm. Da trifft es sich günstig, daß es immer wieder engagierte Visualisionäre mit großem Namen gab und gibt, die mit ihrem künstlerischen Schaffen stets bemüht waren und sind, Zeichen zu setzen, sie eigens für uns in einem Mantel von zartbitterer Edelmilchschokolade gekühlt einzulagern; Zeichen die uns bei fach- und sachgerechter Beachtung eine bessere Welt für alle und jeden bescheren. Keine Frage.

Damit dieser hehre Plan mit großzügigen Weltrettungsapplikationen nicht urplötzlich droht, jäh zu scheitern oder gar unpraktikablerweise in die Hose zu gehen, hat sich unsere Meerschweinchenreportredaktion dazu entschlossen, alle für uns relevanten Zeichen rauszusuchen und die zwischen ihnen bestehenden Zusammenhänge für alle und jeden auf leicht verständliche Art und Weise herzustellen und transparent zu machen, damit nicht nur zusammenwächst was zusammengehört sondern auch damit später keiner mehr sagen kann, er hätte von alledem nichts gewußt. Mildernde Umstände wird es für Mitmenschen mit mangelnder Zivilcourage von nun an nicht mehr geben. Solche Zeiten, speziell in Kombination mit einer zukünftig drohenden Wasserknappheit, sind nun endgültig vorbei. Und das ist gut so.

***

Wikipedia Henri Cartier-Bresson
Wikipedia Larry Burrows
Wikipedia Bernd und Hilla Becher

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

Adam Niklewicz: «Humorvolle Assoziationen»

8 Jun

Der polnisch-amerikanische Künstler Adam Niklewicz kreiert Skulpturen aus alltäglichen Gegenständen. Sie sind so verspielt und naheliegend wie gleichzeitig absurd. Nichts für schwache Nerven und hauptberufliche KunstkritikerInnen deutscher Herkunft.

Website: Adam Niklewicz
via: Ignant

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

ADC-Festival 2012: «Ils sont passés notre rédaction virtuelle»

17 May

Das ADC-Empfangspult. Nadelöhr und Helpdesk. Wer es schafft, hier durchzukommen, ist richtig gut!

Gute Kommunikationsarbeit, so referiert die Körpersprache, will wohl überlegt sein.

Einer der richtig guten Nadelöhrbezwinger ist Oliver Hesse, der zudem einen ausgeprägten Nerv für dynamische Bewegungsabläufe hat.

Vor der Kamera ist immer auch irgendwie vor der Kamera. Wohl dem, der mit diesem Umstand umzugehen weiß: Arthur Potts Dawson betreibt in London die beiden Restaurants «Acorn House» und «Water House», sowie den genossenschaftlich geführten «The people’s supermarket». Die Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel und damit die Verringerung von food miles sind seine Themen. Und ganz nebenbei sieht er Mick Jagger irgendwie ähnlich. Also mit ein bißchen Phantasie jedenfalls. Ob das daran liegt, daß er sein Neffe ist?

Schmackhaftes Catering auf dem ADC-Holodeck.

Er zu ihr: Kennst Du den Film «Theo gegen den Rest der Welt»? Sie zu ihm: Nein. Aber ich hab es flüstern hören, daß Du heute abend «Gold» bekommst. Ist doch auch was, oder?

Das corpus delicti: Diese Kaffeetasse stand kurz vor der Entgegennahme einer großen Auszeichnung, nämlich durch Herrn Prof. Günther Klein beehrt geleert zu werden. Dann aber streifte unser Rucksack sein Trinkgefäß, es entstand ein kleines Fußbad, welches wir, mittlerweile besagtes Trinkgefäß samt Untersetzer mit beiden Händen fest umklammernd haltend, und in Begleitung der verbalen Anmerkung «Friedrich Dürrenmatt sagte mal: Je genauer man plant, desto härter trifft einen das Schicksal» auch noch ordentlich durchschüttelten, wodurch sich das hier gegenständliche Fußbad erheblich vergrößerte, was wiederum dazu führte, daß der Herr Professor unsere spontan geäußerte Offerte «Oh, vielleicht ist es besser, wenn wir uns dieser Tasse jetzt annehmen» durchaus positiv und gelassen lebenserfahren auf- und annahm.

Allerdings war der Kaffee von solch abscheulicher Machart, daß wir den Herrn Professor umgehend via Voicemailboxaufzeichnung davon im Kenntnis setzten, daß es sehr gut möglich gewesen sein könnte, völlig uneigennützig gerade sein Leben gerettet zu haben.

Im richtigen Leben zeichnet Günther Klein als Regisseur u.a. für diese ungemein hochwertigen Geschichtsproduktionen verantwortlich, durch die Maximilian Schell moderierend führt. Sie werden u.a. von arte und dem ZDF-Kultur-Kanal ausgestrahlt.

Zwei uns unbekannte Cuties, von denen eine auf den sweeten Namen Ulrike Krämer vom (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) hört.

Wenn Werbe Weischer nicht gerade in Sachen Cannes Rolle busy ist, dann fällt das Unternehmen allein schon rein optisch mit seinem Minikino aus dem Rahmen.

Typisch DDC: Eine gesunde Atmosphäre kann nur unter einem gesunden Claim-Dach gedeihen. Von beidem hat der Deutsche Designer Club reichlich zu bieten.

Zwei runde Tische im konstruktiven Dialog.

Die beiden ADC, quatsch, DDC-Vorstände Gregor Ade und Michael Eibes.

Prof. Gregor Krisztian (HSRM + DDC) zusammen mit Studierenden von der Hochschule RheinMain am DDC-Stand. Der nachfolgende Link führt zu unserer Rezension seines Buches «Wie visualisiere ich einen Bestseller?»

Wäre die Hammer-Skulptur im Hintergrund dem italienischen Künstler Enzo Cucci, der der italienischen Transavantgarde zuzuordnen ist, zuzuordnen; und würde diese Arbeit zudem während der kommenden ART | Basel von Bruno Bischofberger präsentiert, so läge der Verkaufspreis ohne zu übertreiben bei mindestens einer halben Million Euro. Aber sooo?

Aber sooo wartet der kreativ-geniale Leuchtkopf Rüdiger Pichler immer noch auf die adäquate Synchronisation seiner Leistungen mit den unerklärlichen Gesetzmäßigkeiten des internationalen Kunstmarkts. Aber mußte Louise Bourgois nicht auch eine kleine Ewigkeit warten, bis man ihr die ihr längst zustehenden Lorbeeren zugestand? Und ist das Warten sowie das Warten-Können nicht ein Ausdruck purer Romantik? Und ist richtig verstandene Romantik nicht die Grundlage einer minimalistischen Lebensführung? Und steht eine minimalistische Lebensführung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Hammers? Und wo steckt eigentlich Paul Waztlawick? Ach ja, unter der Erde. Aber seine Geschichte mit dem Hammer lebt weiter!

Anja Henningsmeyer von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Immer mehr Menschen praktizieren auch im realen Leben ganz entspannte Online-Kommunikation.

Mittagspause auf dem Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie für Wissenschaft und Kunst.

Prof. Jörg Waldschütz von der Hochschule RheinMain ist zugleich ADC-Mitglied und ausgewiesener Spezialist für Online-Kommunikation. Stolz präsentiert er uns gerade seine beiden neuen USB-Anschlüsse.

Will man Dietmar Henneka tief in die Augen blicken, so wird man feststellen müssen, daß das mitunter ein ganz schön beschwerliches Unterfangen sein kann.

Zwei hoffnungsfrohe Designtalente praktizieren regelkonformes form follows function acting: Der Löffel steckt vorbildlich im Latte-Glas, während sich die Gabel im Begriff befindet, die Außenhaut des Käsekuchenstückchens ohne größeren Widerstand zu durchdringen – und nicht etwa umgekehrt. Prädikat: Sehr vorbildlich!

Im Gespräch: Jochen Rädecker, Präsidiumssprecher des Art Directors Club für Deutschland (ADC) (Bildmitte) und Claus Fischer, Mitglied des ADC-Präsidiums (rechts).

Über den eigenwilligen TV-Sender Rhein-Main-TV gäbe es einiges zu sagen. Hier beschränken wir uns darauf, daß es schön ist, diese Wahnsinnigen mal aus nächster Nähe beobachten zu können.

Eye catching moment: James Hilton erfüllt den Jugendtraum zweier seiner Groupies – und fotografiert sie.

Ulrike Krämer (Institute Of Design – Hamburg*Berlin*Düsseldorf) in das Gespräch mit einem runden Tisch vertieft.

Zwei Kommunikationsgenies im Gespräch: James Hilton und Michael Volkmer.

(…) und da kramte also mein Freund Henk in der Mercer Street mitten in der Nacht in irgendwelchen Pappkartons, die da zuhauf rumlagen, herum und zieht am Ende eine Schachtel mit alten Umatic-Bändern hervor; und was soll ich Dir sagen, da war auch ein Showreel von Albert Watson dabei. Klar, daß wir unbedingt wissen mußten, was da drauf war. Am nächsten Tag also eine Edit-Suite angemietet, Du kannst Dir ja vorstellen, was das in New York bedeutet, und einen tiefen Blick in die Arbeitswelt von Albert Watson genommen. Hammer, sage ich Dir. Der glatte Hammer! Obercooles Zeug! Also, die Schwarzweiß-Spots, die er für einen großen Papierhersteller gemacht hat, also soo feinfühlig, wie er da mit dem Thema und den jungen Setzlingen umgegangen ist, also da können die sich von heute locker noch eine ordentliche Scheibe von abschneiden (…)

Where ever you are, people are celebrating their communication skills: «People who look for the best coffee you can get in Messehalle 5, this is the place they know they have to come to!» Also wir wären an der Brühe fast verreckt.

Die beiden Damen wollten unbedingt fotografiert werden. Das haben sie jetzt davon: ganz blau im Gesicht!

Kreativer Generationenkonflikt: Digitales Laptop gegen analoges Laptop. Welches Gerät, welche Lebensphilosophie macht das Rennen? Der junge Mann mit dem Zweifel im Gesichtsausdruck scheint sich seiner Sache nämlich gar nicht so sicher zu sein…

Der zentrale Dreh-, Angel- und Treffpunkt ist und bleibt nunmal das Holo-Holodeck der beiden hessischen Ministerien. Mit sicherem Gespür für die richtige Lichtsetzung entsteht hier eine lockere Gesamtatmosphäre die entspannte Gespräche ermöglicht.

Ganz im Mittelpunkt: Dr. Stephan Vogel, seines Zeichens Chief Creative Officer (CCO) im Hause Ogilvy & Mather.

Pure iPad-Meditation vom Feinsten!

James Hilton ist einer der am meisten geachtetsten und respektiertesten Kreativdirektoren der Welt. Schon kurz nach der Gründung von AKQA im Jahr 1995 ist das Unternehmen an die Spitze der Branche gestiegen und inzwischen die weltweit größte unabhängige Agentur. AKQA verfügt über Niederlassungen in London, Paris, Berlin, Amsterdam, New York, Washington DC, San Francisco und Shanghai.

Leider war bis zu Redaktionsschluß nichts über die Identitäten der vier hier abgebildeten Gentlemen in Erfahrung zu bringen. Gerne würden wir wissen, welche Kindheitserlebnisse für Ihre spätere Berufswahl verantwortlich waren. Wie sie mit dem Studentenleben klargekommen sind. Worüber sie gerade reden. Und warum nur einer der drei Herren einen Hut trägt. Wer mehr weiß, der mag sich gerne bei uns melden.

James Hilton gehört zu den führenden Kreativen und hat eine Vielzahl von globalen Auszeichnungen, darunter den Grand Prix und Gold Cannes Lions, gewonnen. Außerdem war er Juror für die Cannes Lions, Webby Awards, D & AD und Vorsitzender der Jury für die Clio Awards und Eurobest.

Michael Schirner fotografiert.

Michael Eibes fotografiert.

Redaktionsfotograf Andreas Baier fotografiert.

As we already pointed out: the ADC-Holodeck is always a nice place to be.

Steven Spielberg schreibt in seiner Autobiografie, daß er schon als Schüler ständig bemüht war, möglichst ungewöhnliche Kameraeinstellungen zu finden. So habe er auch Menschen durch Armbeugen hindurch fotografiert. Heute, so Spielberg, würde er das nicht mehr tun. Aber dafür wir. Im Zentrum des Bildgeschehens: Michael Volkmer.

James Hilton wurde vor kurzem, neben Jonathan Ive von Apple, in die „Creativity 50“ aufgenommen, eine Liste der 50 most influential and inspiring creative personalities of the world. Er ist Redner bei internationalen Veranstaltungen und Gastdozent an weltweit anerkannten Kreativschulen. Das Campaign Magazin ernannte ihn zu Englands Number One der Digital Creative Directors der letzten zwei Jahre.

Diese Kreative haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt sie sich eine halbe Ewigkeit am Telefon angeregt mit George Clooney, was, wie wir finden, eine nachahmenswerte Attitude darstellt.

Diesen Kreativen haben wir bis Redaktionsschluß nicht identifizieren können. Allerdings unterhielt er sich eine halbe Ewigkeit angeregt mit James Hilton, was, wie wir finden, eine gesunde Attitude ist.

Warum dieser Irrsinnskalender keinen Preis bekommen hat, werden wir wohl nie verstehen.

Und wie war die Preisverleihung? Also, das DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Bayern München ging 5:2 aus. Es war ein sagenhaftes Spiel. Die im Hotel «Maritim» kredenzten Nürnberger Rostbratwürstchen waren hingegen weniger sagenhaft, viel mehr von solch abscheulicher Machart, daß sie auf der stark ins Minus gerichteten Geschmacksskala selbst den von uns zuvor angeprangerten «besten Kaffee in Messehalle 5» locker in den Schatten stellten.

Aber die letzten zehn Minuten ADC-Preisverleihungsfestlichkeit haben wir dennoch mitgenommen. Schön voll, nicht?

Wer wissen will, wie Werbung wirklich funktioniert, der braucht sich nur mal ein halbes Stündchen lang mit Dörte Spengler-Ahrens zu unterhalten – danach weiß er es. Versprochen.

Einer der begnadetesten Konstrukteure und Autobauer war zweifellos André Citroën. In jedem anderen Auto wäre Charles de Gaulle seinen damaligen Attentätern zum Opfer gefallen. Nicht jedoch in einem Citroën DS Présidentielle. Mit keinem anderen Auto wäre die Flucht bei Vollgas und mit einem zerschossenen Reifen möglich gewesen. Die Hydropneumatik ist bis zum heutigen Tage das weltweit beste Federungssystem für Automobile. Schön, daß Citroën sie immer noch einsetzt!

V. l. n. r.: Jennifer Gauselmann, Felix Glauner und Martin Breuer mit Frau Eva (Euro RSCG).

The Gruppenfoto.

Diese beiden Gentlemen finden David Ogilvys Puerto-Rico-Anzeigen nach wie vor am besten. Wir können das nachvollziehen.

Das hat es bisher so auch noch nicht gegeben: Zwei Sieger aus demselben Kreativteam geben sich unmittelbar nach der Preisverleihung vor laufender Kamera das Ja-Wort. Sen-sa-tio-nell!

Laura Fischer von kempertrautmann.

Das ADC-Holodeck-Büffet.

Unermüdlich und bis zur letzten Sekunde sind die hFMA-Netzreporter im Einsatz.

***

Michael Weber – WSP Design, Heidelberg

Auf dem diesjährigen ADC-Festival war Geld das ganz große Thema. Befindet sich die Kreativität im Würgegriff international agierender Finanzhaie? Oder sind es einfach nur mal wieder die Mandeln? Meerschweinchenreport geht dieser Frage auf den Grund.

*

Nachtrag vom 2. Juni 2012:

Wer unseren Meerschweinchenreport kennt und liest und genießt und verbrennt, der weiß auch, daß wir besonders zu huldigende Persönlichkeiten immer etwas hervorgehoben ehren. Genoß Christian Daul in unserem ADC-Bericht aus dem Jahre 2010 den Vorzug, als Tischkärtchen in Erscheinung zu treten, so belegt er in unserer diesjährigen ADC-Abschlußweinprobe naturgemäß den besten Platz, nämlich diesen hier.

Wir präsentieren seine Kurz-Vita: Christian Daul ist seit September 2009 Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer und betreut unter anderem den Bereich Campaigning. Nach einer Lehre zum Bankkaufmann studierte er Werbewirtschaft an der FH Pforzheim. Im Anschluss arbeitete er als Texter bei den Frankfurter Agenturen Michael Conrad & Leo Burnett und Lowe & Partners, die er ab 1998 außerdem als Geschäftsführer Creation leitete. In diesem Jahr verzeichnete Christian Daul auch das einschneidenste Erlebnis seiner bisherigen Kreativlaufbahn: Ein intensives Gespräch mit unserem Chefreporter und damaligen Creative Director (hamster&james) Hamlet Hamster in der Bar-Martinez. Das brachte ihn selbstredenderweise weiter, führte ihn schnurstracks als Creative Director von Jung von Matt an die Alster und wurde im Anschluß Geschäftsführer Creation bei McCann-Erickson in Hamburg und Frankfurt. 2003 übernahm er als Chief Creative Officer die kreative Führung von Y&R Germany.

Christian Daul ist Mitglied des ADC Deutschland und im Vorstand des Deutschen Designer Clubs. Er war in zahlreichen nationalen und internationalen Jurys tätig, darunter bei den Cannes Lions, New York Festivals und Golden Hammer.

Während seiner geistigen Freizeitphasen widmet sich Christian Daul gerne den surrealen und fluxusesken Aspekten des Lebens sowie (siehe Foto: links und rechts von CD) dem Prinzip der «Dualität des Paradoxen». Hier wirkt er übrigens leibhaftig in einer Performance des Fluxus-Künstlers Ben Patterson mit, die dieser anläßlich der Wiesbadener Designtage 2010 «Access All Areas» realisierte.

Auf dem diesjährigen ADC-Festival präsentierte er James Hilton.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***

SEAT: «TV-Treatment»

2 Mar

A complete black screen. There is an off-dialogue going on between a male and a female. The woman sounds erotically with a mind catching French accent, the man, however, thinks and talks more rationally – and very British. To enlighten the dark visual atmosphere there should be some romantic French music as well.

Male
It’s stupid without light.

Female
No, it’s more sophisticated without light.

Male
Sophisticated?

Female
You should think a little bit more erotically!

Male
I’d like to see what I get.

Female
You get what you feel – and that’ll be more you ever dreamed of.

Male
Dreamers are people who never get what they want.

Female
Tell me, was there any of your dreams that didn’t come true?

Male
Ehm, …

A finger snap is to be heard. Studio-lights turn on. Now you can see a brand new black SEAT.

Female
What?

Male
(now erotically orientated as well)
You are right, we should leave the light out.

A finger snap is to be heard. Studio-lights turn out.

Female
(now a bit hectically)
Ehm, just wait a moment. May be we should consider …

Male
(trying to complete her thought by imitating her French accent)
… the unique opportunity to find out who we are first, ehm, wait a moment …

Another finger snap is to be heard. Inside the SEAT a warm light turns on.

Male
Better?

Female
(remains in silence)

Male
At least it’s a compromise, isn’t it?

Female
Are you crazy? We are on Champs-Elysée?
In the centre of Paris! Everybody can see us!

Male
It was you, who asked me to bring our subject straight to the point, wasn’t it?

Female
Ehm, …

SEAT-LOGO is shown.

CLAIM:
If you don’t use the power you’ve got
you don’t deserve the woman you want.

***
Sensitive topic. Therefore comments off.
***

PISA-Studie: «Erstmals belegt Deutschland dank eines neuen Analyseverfahrens den ersten Platz»

19 Feb

Machen gerne Nägel mit Köpfen: Jan und Thorben von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisgesamtschule in Untergruppenbach nehmen auf Einladung der OECD an einem Außentermin für nachhaltige Umweltarbeit teil. Hier analysieren sie gerade die erhöhte CO2-Aufnahmebereitschaft des von ihnen entwickelten Bio-Rasens mit USB-Anschluß.

*

Fakten über die OECD:
Die PISA-Studie der OECD untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit die Kenntnisse und Fähigkeiten für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft erworben haben.

Die OECD steht grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß die Daten der PISA-Erhebung aus Gründen der Transparenz, der Freiheit und Förderung der (Bildungs-)Forschung allgemein zugänglich gemacht werden sollten. Es obliegt jedoch den Mitgliedsländern, wie sie den Zugang zu nationalen PISA-Daten regeln, die über den internationalen PISA-Datensatz hinausgehen.

Die Arbeit der OECD basiert auf einer kontinuierlichen Beobachtung der Entwicklung in den Mitgliedsländern und außerhalb der OECD.

Die OECD ist übrigens die Nachfolgeorganisation der Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC). Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und Kanadas wurde diese 1947 zur Koordinierung des Marshall-Plans für den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Als Hauptquartier bezog die OEEC 1949 das Château de la Muette in Paris. Dort hat die OECD noch heute ihren Sitz.

Das Budget für 2011 lag bei 342 Mio €.

***
Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
***