Archive | September, 2012

Mozarts Hornkonzert

30 Sep

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Mozart war ein Komponist,
Und jetzt, da Ihr das wißt,
Hört Ihr nun sein Hornkonzert.
Ich denke, die Mühe ist das wert.
Ganz weit vorn und unbeschwert
Spielt hier – genau! – das Horn.
Das heißt: Hier spielt ein Solist,
In diesem Falle nennt man ihn Hornist,
Jeden Ton nimmt er aufs Korn.

Er ist sehr gut in seinem Fach
Und er hat viel geübt,
Denn ist man schlecht, gibt’s was aufs Dach
Und das macht betrübt.
Doch irgendwann platzt bei jedem mal der Knoten
Und gekonnt spielt man alle Noten.
Es sei betont, daß sich das lohnt
Und man thront im Rampenlicht:
Für Solisten ist das Pflicht.

Geht man abends ins Konzert ist man gut gekleidet,
Das ist das, worin sich Kino unterscheidet.
Die Damen kramen in den Taschen,
Manch ein Mann trägt auch Gamaschen.
In der Pause trinkt man Sekt aus Flaschen,
Solche Dramen kann man dort erhaschen.
Doch kein Geläster über das Orchester,
Wer hier spielt ist einfach Bester
Und mit Sicherheit kein Notentester.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Janne Parviainen: «Lichtmalerei»

29 Sep

Website Janne Parviainen
via: Spiegel Online

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Jack Daniel’s: «Humanity And Civility For President!»

29 Sep

Patrick Wensink: «Broken Piano For President»

Remember the famous Jack Daniel’s ads teaching us that the people who are integrated into the process of manufacturing good Old No.7 do have time, time, time and time? Now the Tennessee based distillery used another unique opportunity to prove that nothing about this has changed in the meantime – and that the possession of time, time, time and time seems to be the most important ingredient when creating and showing relaxation is at stake. When lawyers of the popular whiskey brand spotted the cover of Patrick Wensink’s new book «Broken Piano For President», it looked suspiciously like the famous black and white label used on bottles of Jack Daniel’s. But rather than issue threats, the company’s lawyers sent him what the author described as perhaps the world’s most polite cease-and-desist letter, in which they even went so far as to offer to help pay for redesigning the book’s cover:

Jack Daniel’s Nicest Cease-And-Desist Letter

The letter came to light after Patrick Wensink posted it on his website. As the story went viral, one unforeseen consequence has been a host of publicity for his new novel. The book went to the top of the Amazon satirical books chart and was the number six bestseller overall. His website hits jumped from 20 a day to 200,000 in three days.

Reading the interessting discussion on Patrick Wensink’s blog we like to quote a longer part from Jonathan Lambert’s comment: «Besides, from a legal standpoint, there’s only one real question with regards to JD, and that’s, “What would they do if the party said no?” Assuming they have legal ground to stand on, what do you think their reaction would be? Would they still be cool if the party said, “no thanks,” and moved on? That’s an interesting question. In any case it’s somewhat astounding that we’re living in a legal world where politely asking isn’t the norm — where a company acting like a gentlefolk is a newsworthy item. My sincere gratitude to JD for acting out their company values, because this kind of decency and conduct is very becoming an American original. Or maybe the lawyer was just drunk. Either case, with so many aggressive legal assertions, and patents and trademarks effectively broken, it’s awesome, and encouraging, to see this. On a notion, I should add that I think there is a profound lesson here for companies that interact with customers (aka, all companies)».

Without doubt, this whole thing went positively viral for both the author Patrick Wensink and the company Jack Daniel’s: NPR’s Weekend Edition, The New York Times, Time Magazine, Forbes, The New Yorker, Boing Boing, The Atlantic, Business Week, The Telegraph, Yahoo’s Trending Now, Yahoo News (x2), Mashable, Mashable (interview), Business Insider, GalleyCat, The Huffington Post, ABA Journal (American Bar Association), Ain’t It Cool News, Bookforum, Kenyon Review, TN Whiskey Trail, The Portland Mercury’s Blogtown, WFPL (interview), LitReactor, The Millions, Outside the Beltway, Critical Mob, Cosby Sweaters.

What is most telling about the letter perhaps, was that it was written by a courteous human being who had enough time, time, time, and time to think and care about politness, humanity and civility. Well done, old No. 7, just like your timelessly good old Tennessee Whiskey.

via: Forbes

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«Junge! Nimm die Hände aus den Hosentaschen!»

27 Sep

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Clay Lipsky Meets Caspar David Friedrich

26 Sep

Clay Lipsky: «Tourists Watching Atombombs»

Caspar David Friedrich: «Wanderer above the Sea of Fog» (1818)

Website Clay Lipsky
Wikipedia Caspar David Friedrich

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Wiesbadener Kurhaus: «WHU – Ball 2012»

25 Sep

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Alle Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Es war ein wahrlich sweetes Licht, am letzten Samstag. Unser Redaktionsfotograf wollte eigentlich nur seine Bilder im herbstlichen Restsommersonnenlicht editieren, als sich eine illustere Menschenmenge vor den Pforten des großartigen Kurhauses versammelte – und er der Versuchung, für sein Buchprojekt noch ein paar passende Bilder zu pflücken, nicht widerstehen konnte.

Die komlette Bildgeschichte über den WHU-Ball 2012 der Otto Beisheim School of Management gibt es unter vorstehend plaziertem Link einzusehen.

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Es ist Herbst

25 Sep

Das haben wir in diesem Jahr ja glatt verschlafen: Am 22. September 2012 begann um 16:49 Uhr nach MESZ für uns der Herbst. Nässe und Kälte wechseln mit Regen und Kühle die Plätze. Zeigt sich jetzt noch die Sonne, so darf man ihr nicht auf den Leim gehen und sich zu sommerlich kleiden. Es droht ein ernsthafter Schnupfen. Einerseits.

Andererseits läßt sich dieser Sachverhalt mit wesentlich leichteren Worten beziffern und beschreiben: Oh güldner Herbst. Also: Immer schön rein in die Gummistiefel.

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Michael Clinard: «Cinematic Fairytales»

24 Sep

Michael Clinard: «Cinematic Fairytales»

Website Michael Clinard
via: T-arte Tartin

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Forellenquintett

22 Sep

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An den Schwellen der Wasserquellen
Schnellen fünf Forellen in die Höhe:
Als hätten sie die Flöhe.
Einfach nicht zu glauben,
Wie sie sich in die Lüfte schrauben:
Als seien sie von Haus aus Tauben.
Nur der Unterschied ist der,
Daß ihr Flug nicht lange dauert,
Denn Forellen sind sehr schwer
Und danach ganz ausgepowert.
Aufgelauert hab‘ ich ihnen an dem See:
Mit grünem Klee ist er umgeben,
Daneben steht ein Reh
Und im Winter liegt dort Schnee.

Die Wasserfläche ist ein Wellenbett:
Wir hören das Forellenquintett.

Das ist schon ein Leben!
Auf der Oberfläche kleben, laufen Mücken
Gleichsam über sieben Brücken.
Forellen schlucken sie in ganzen Stücken,
So wird stets ihr Frühstück glücken.
Sie regen und bewegen sich in 5er Gruppen,
In der Sonne funkeln ihre Schuppen:
Richtig silbern ist ihr Glanz
Und das beflügelt ihren Tanz.
Das Wasser ist fürwahr ihr Element
– And Fisherman’s Best Friend.

Ihr Tummeln liegt im Trend.
Und wieder spielt für Euch die Band
Adrett und nett:
Das Forellenquintett.

Ja, an Nahrung ist der Teich reich,
Denn manchmal sitzt an dieser Stelle
Auch eine Katze. Mit Ihrer Tatze
Schlägt sie in aller Schnelle
Der Forelle eine Delle in die Fratze –
Oder krault ein wenig ihre Glatze:
Und das besticht,
Denn frische Fische sind der Katzen Leibgericht.

So schreib‘ ich Euch ins Heft:
Grüßt mir die Forellen wo immer Ihr sie trefft:
Ob im See oder im Fischgeschäft.

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Occupy FLUXUS: «Goethe und das Geld»

21 Sep

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Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Inspiriert durch unseren Beitrag über das von Scholz & Volkmer umgesetzte Fluxus-Projekt Piano Interactivities besuchte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier kurz vor Ende der Ausstellung die große FLUXUS-Installation vor dem Portal des Wiesbadener Landesmuseums und traf sie in vortrefflichem Lichte an.

Von Goethes Wahlspruch «Occupy FLUXUS» wird sich wohl die großartige Redaktion von HR2|DerTag wiederum zu der Sendung «Am Gelde hängt, zum Gelde drängt – Goethe und das Geld» inspiriert haben lassen.

Hierzu schreibt die Redaktion von HR2|DerTag: «Nicht erschrecken: wir kommen Ihnen heute mit Goethe! Und mit dem Thema überhaupt: Geld. Die Goethezeit ist eben nicht nur eine literaturhistorisch bedeutende Epoche, sondern auch der Zeitraum, in dem sich moderne Entwicklungen wie das Eisenbahnwesen, der Geldnoten-Verkehr und Vorformen der Globalisierung abzeichnen. Realpolitiker und Wissenschaftler wie Goethe einer war, haben das mit wachen Augen beobachtet; sie haben den Fortschritt begrüßt und auch schon gesehen, dass mit all diesen Modernisierungen auch Gefahren verbunden waren. Goethe hatte keine hellseherischen Fähigkeiten, und doch trifft vieles in/aus seinen Texten verblüffend genau den Nerv unserer, der gegenwärtigen Zeit. Deshalb gilt heute die Devise: Wenn’s ums Geld geht, schlag nach bei Goethe!»

Am kommenden Sonntag, den 24. September fällt für «50 Jahre Fluxus» um 17:00 Uhr der Hammer. Dann wird alles abgebaut.

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Reflexionen und Vignetten bekannter Wiesbadener Gebäude im gläsernen Aufzugsbereich zur Tiefgarage unter dem Bowling Green vor dem Wiesbadener Kurhaus

20 Sep

Zum Vergrößern bitte Anklicken
Foto von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

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Museum Wiesbaden: «FLUXUS IS COMING HOME! – Fluxus-Fans werden selbst zu Digitalkünstlern!»

19 Sep

Typisch «FLUXUS»: Max Beckmann wird großartig plakatiert. Doch lediglich das bescheidene «X» auf den beiden augenscheinlich durchgestrichenen Wegzeichen lassen Rückschlüsse auf die eigentliche FLU«X»US-Ausstellung zu. Aber genau so gehört es sich ja auch schließlich für eine Kunstrichtung, die sich einst sowohl dem Spaß als auch dem Absurden verschrieb.

Wiesbaden, 23. August 2012 – Die musikalische Zerstörung eines Klaviers durch Philip Corner war vor 50 Jahren einer der vielen Höhepunkte der «Fluxus Festspiele Neuester Musik» in Wiesbaden. Zum Jubiläum entwickelte Scholz & Volkmer zusammen mit dem Museum Wiesbaden und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden ein interaktives Online-Kunstwerk für Fluxus-Fans in aller Welt.

Entstanden ist die Kunstform Fluxus 1962 in Wiesbaden. Von der später zum Herzstück der Wiesbadener Festspiele deklarierten Performance wußte beispielsweise der damalige Direktor des Wiesbadener Landesmuseums Dr. (Hennes Weis-)Weiler schlicht nichts – und war alles andere als amüsiert. Es war das Stück namens Piano Activities, in dessen Verlauf ein Flügel vor den Augen der geladenen Eröffnungsgäste dermaßen unkonventionell «ge- bzw. bespielt» wurde, bis daß das gute Stück am Ende der Vorstellung bedingungslos kapitulierend in die Knie ging.

Zum 50. Jubiläum wird dieses Stück nun erneut aufgeführt, diesmal jedoch unter dem Motto Piano Interactivities – und unter Beteiligung der weltweiten Fluxus-Fangemeinde.

«Delenda Geländer!» wie es Cato der Ältere einst vor dem Römischen Senat formulierte, weil ihm die Handläufe an den Treppenaufgängen zu spartanisch erschienen und er befürchteten mußte, daß es sein Gast und Freund Hannibal ohne wesentlich solidere Ausführungen mit seinen Elefanten niemals in den ersten Stock zum Tee schaffen würde, ist hier nicht das Postulat.

Die Fluxus-Bewegung machte aus besagtem Elefanten nicht zwingend und direkt eine Mücke, aber immerhin einen stattlichen Flügel, der irgendwie auch im Gedenken an die drei Punischen Kriege nun entsprechend sach- und fachgerecht auch aus dem weltallesken Internet wie eine Mücke zerquetscht werden kann.

Mit den Piano Interactivities kann erstmals jedermann zum Fluxus-Künstler avancieren und seine eigene Performance amtlich an der amtlichen Fluxus-Geburtsstätte aufführen, ohne dafür extra umständlich seine eigene Wohnung verlassen zu müssen: Fluxus kommt nach Hause. Ein Videostream überträgt die Performance live aus dem Museum, in dem die interaktive Piano-Installation aufgebaut ist, ins Internet. Noch bis zum 24. September können Internetnutzer aus aller Welt von Dienstag bis Sonntag – jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr – ein reales Klavier im Museum Wiesbaden selbst bearbeiten. In Echtzeit steuern die User über die Website die Maschinen wie elektrische Sägen oder eine Axt, die dem Flügel recht unsanft Töne entlocken. Die am Piano angebrachten Werkzeuge sind alle Entwicklungen des Leipziger Künstlers Hannes Waldschütz. Angesteuert werden die Geräte mittels eines Computers, der die User-Eingaben aus dem Netz auf die Elektromotoren der Installation überträgt. Museumsbesucher vor Ort können die Installation auch ganz aus der Nähe erleben.

Dieser Trailer auf YouTube gibt eine Idee davon, wie die Sache in realiter funktioniert. Auch schön, das Wiesbadener FLUXUS-Urgestein Ben Patterson mit einem kurzen Statement zu erleben:

Prägend für das Design der Online-Installation und die Infowebsite sind die Fluxus-Kunst selbst sowie der Look der 1960er Jahre. Zentrales Element sind die für Fluxus typischen Scores – schriftliche, meist auf Schreibmaschine geschriebene, Anweisungen, wie die jeweilige Performance zu performen ist:

And here are jede Menge weitere und sehr schöne Informationen zum besagten Online-Kunstwerk und der Fluxus-Bewegung.

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Nachtrag vom 21. September 2012: Will man in der mutwilligen und möglichst originellen Zerstörung eines Klaviers oder eines Flügels ein Hauptmerkmal von FLUXUS festmachen, so darf dieses britische Schätzchen aus vergangenen Tagen keinesfalls fehlen:

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President’s Lecture at the Berlin School of Creative Leadership: «Thomas Burrell – Brainwashed: Challenging the Myth of Black Inferiority»

18 Sep

We thought about it a lot. Especially after consuming Thomas Burrell’s President’s Lecture at the Berlin School of Creative Leadership entitled: «Brainwashed: Challenging the Myth of Black Inferiority» on Wednesday, July 25th, 2012. Now we know how to communicate with the rest of the world without facing the problem that somehow somebody somewhere might suffer from an improperly designed statement which could create accidentally mental chaos, belittements, or drive some of the addressed into the emotional situation of being unpleasantly separated from the others. Our conclusion: In this blog entry we only speak non-verbally to our audience through carefully developed pictures in order to pay all the persons you are about to see the maximum amount of respect he or she deserves.

So, we think it is time and most appropriate to quote from Berlin School’s Website to let you know what Thomas Burrell’s lecture was all about in detail: «Inferiority complexes are difficult to overcome an even more difficult to correct. However, effective and intelligent communication can offer a powerful and persuasive tool for breaking down misperceptions and restoring confidence to disenfranchised groups and minorities. How exactly does one best go about correcting negative stereotypes and changing public perception? What modern communication practices have proven to be effective in helping address inferiority complexes? What implications do negative perceptions and inferiority complexes have on business and society?»

Making quoting our second nature here are some facts about Thomas Burrell himself drawn from the same source mentioned before: «Advertising industry visionary Thomas Burrell broke barriers in the media industry when he launched his Chicago-based ad agency in 1971. The company was established with the intention of forging an authentic and respectful relationship with the African American consumer, and to tap into how the Black Aesthetic could also appeal to the general market consumer. For decades, Burrell fought for industry diversification and the opportunity for black agencies to gain general market accounts. In his recent book, Brainwashed: Challenging the Myth of Black Inferiority (2010) Burrell examines how negative images and stereotypes have impacted America’s view of African-Americans. Burrell is Chairman Emeritus and Founder, Burrell Communication.»

Adrian Botan and Annabel Wahba (Die Zeit)

Michael Conrad

Hermann Vaske and Tassilo von Grolman

Hermann Vaske and Adrian Botan

Michael Conrad welcomes Hermann Vaske

Multitasking at its best

Michael Conrad introduces Thomas Burrell to the audience

Sometimes our photographer puts some extra energy
into the process of digital imaging

David Slocum speaks

David Slocum hands the mike over to Thomas Burrell

Thomas Burrell starts his lecture

«Challenging the Myth of Black Inferiority»
means starting at its roots: slavery.

Michael Conrad introduces Adrian Botan to the audience

Adrian Botan (Berlin School EMBA 2010) joined McCann Erickson Romania in 1998. In the fourteen years there as a creative director, his team has won over 150 awards for creativity and effectiveness in competitions spanning from New York Festivals to Cannes and Epica or Eurobest, while McCann Romania was six times the Agency of the Year in three national and regional competitions. In 2007 McCann Romania entered the Gunn Report’s Top 50 creative agencies in the world.

In 2011, under Adrian Botan’s leadership, McCann Romania became the first ever agency in Central and Eastern Europe to take home not one but two Grand Prix and Titanium in Cannes Lions Festival for the campaign “American Takeover” for ROM Chocolate, followed by a clever new campaign to change the negative image of Romania using Google search.

Adrian Botan and David Slocum

Groupshot.01

Groupshot.02

Thomas Burrell signs the «Hall of Fame Wall»

Michael Conrad and Thomas Burrell

Thomas Burrell speaks to Jennifer Hoff

Adrian Botan signs the «Hall of Fame Wall»

Thomas Burrell signs his book: (…)

«(…) for Susann Schronen»

«(…) for Hamlet Hamster»

Waiting for signatures: Michael Rösch and Michael Grübbeling

«(…) for Michael Rösch»

«(…) for Tassilo von Grolman»

«Dear Michael, aren’t we all brainwashed,
at least a little bit?
»

Thomas Burrell demonstrates how it feels being brainwashed

Thomas Burrell and Rafael Aparicio

Nik Arnhold, Sarah McGill and Uroš Goričan

Folker Wrage, Joachim Schronen and Sarah McGill

Some great short and long skirts

Michael Conrad and Tassilo von Grolman

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Illuminiertes Lumen

18 Sep

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Das hat es in Wiesbaden bisher noch nicht gegeben: Ein wahrlich lebendiges Kurzfeuerwerk, dessen Flug- und Knallkörper nach gerade mal fünf bis sechs Metern erreichter Flughöhe farbenfroh explodieren. Montiert auf dem Dach des Lumen mit der Marktkirche als Kulisse, so sorgte das Spektakel für Aufsehen, nicht nur bei den zahlreichen Gästen.

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And the very next day? Well, suddenly you’re thinking and acting quite englishly and, most importantly, you’re drinking a freshly opened and coolishly served Bionade at the Lumen which looks and tasts precisely like this:

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Result: «Lumen – the place that refreshes and enlightens you equally perfect!»

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Mysteriöses UFO

16 Sep

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Einmal mehr können wir über eine sensationelle UFO-Sichtung berichten. Geschah es das letzte Mal am helligten Tage über der wunderschönen Innenstadt Wiesbadens, so begleitete uns nun dieses uns abermals unbekannte Flugobjekt ein ganzes hübsches Weilchen auf unserer Zugreise.

Nach reiflicher Überlegung und dem sorgfältigen Ausschluß verschiedener anderer auf den ersten Blick verlockend erscheinender Möglichkeiten war uns klar, daß es sich nur um eine Galapagos-Schildkröte auf ihrer Reise in die Zeit Charles Darwins gehandelt haben konnte.

Und genau so war es auch: Sie beschleunigte, stieg am nächsten Bahnhof zu, setzte sich zu uns ins Abteil, ließ sich noch kurz des Schaffners Fahrkartenentwertungszange genüßlich im Maule zergehen – wobei das, was mit besagter Fahrkartenentwertungszange tatsächlich geschah, mit der Verwendung des Verbs zerhäckseln wesentlich treffender beschrieben wäre –, seufzte noch kurz «Leute, Leute, Ihr habt ja gar keine Ahnung, was man als zeitreisende Riesenschildkröte so alles mit- und durchmachen muß», zog sich die Schuhe aus und den Unterkiefer gerade, machte es sich bequem – und schlief ein.

Der Zug fuhr Richtung Salzburg, wir jedoch stiegen in Mainz aus und wissen deshalb nichts über den weiteren Verbleib unseres exotischen Reisebegleiters zu berichten.

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Nachtrag vom 21. September 2012: In Salzburg, so erfuhren wir nun, kletterte unsere Ex-Reisebegleiterschildkröte coram publico während der berühmten Festspiele im schönsten Rampenlicht Don Giovanni beherzt in die Unterhose, wo sie sogleich als Mitarbeiterin der Firma Diggdigest, die sich auf die Erstellung individueller Motivationskonzepte für gesellschaftlich bessergestellte GesangeskünstlerInnen sowie deren erfolgreiche Umsetzung spezialisiert sieht, ihre neue Arbeitsstelle engagiert antrat – und zudem nach erfolgtem Erstzugriffsbiß ihren notwendigen Verdauungsschlaf in der ihr zustehenden und nahe dem eigentlichen Arbeitsplatz gelegenen Dienstwohnung wohltemperiert vollzog.

Einmal mehr überschlugen, übertrafen und übertrumpften sich die Kritiken der internationalen Leitartikelmedien gegenseitig. Insbesondere der irrsinnige Regieeinfall, einem fest im Libretto implementierten Bassbariton urplötzliche Kreischlaute der Gestalt zu entlocken, daß sie es mit ihrem kolloratureskem Charme vermochten, selbst die gesanglichen Spitzenleistungen einer Edda Moser (fast!) in den Schatten zu stellen, wurde einhellig als «hyperübergenialisch» bezeichnet. Und das will was heißen!

Wie sie von dort aus jedoch den Sprung auf Lord Nelson’s «Victory» schaffte, ist zur Stunde abermals ungeklärt, aber wir bleiben ebenso abermals dran. Versprochen!

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Außerdem möchten wir diese einzigartige Gelegenheit nutzen, um auf das Standardwerk aller UFOlogen hinzuweisen. Wir zitieren von der Verlagswebsite: «Just landed! The ultimate picture bible for every UFO fan, the most sensational and encompassing photodocument of the UFO century». And: «Over 300 “never before published” pictures of UFO’s, scenes, contacts, evidence…..Fantastic !!! -Joe Meierson, NY».

Im Klartext: Der international anerkannte UFOloge Richard Brunswick schaffte es immer wieder, unerkannt in die Spezial- und Geheimarchive diverser konspirativ agierender Bundesbehörden im In- und Ausland einzudringen und dort sensationelles Bildmaterial im Interesse des öffentlichen Informationsbedürfnisses sicherzustellen.

Selbst dem FBI blieb beispielsweise nach Veröffentlichung der spektakulären Bildersammlung nichts anderes übrig, als sich der Sichtweise Richard Brunswicks in wesentlichen Punkten anzuschließen.

Link zum UFO-Buch aus dem Goliath Verlag.

Liefernachweis:
Richard Brunswick Collection

English / Deutsch / Francais / Espanol / Italiano

size: 5,5 x 7,5 inches

320 pages / 300 photos

ISBN 3-9805876-3-0

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Außer Konkurrenz: «Fotografische Mathematik im Bergkirchenviertel»

16 Sep

Zugegeben: Wenn wir gewußt hätten, worauf wir uns da mit unserer Reihe Fotografische Mathematik eingelassen haben, dann hätten wir möglicherweise nie damit begonnen. War es für uns noch ein relativ Leichtes, die Wirkungsweisen von Addition, Subtraktion und Division unseren geschätzten Leserinnen und Lesern im Bereich der Fotografie zu erklären, so will uns für die für alles und insbesondere die derzeitige EU-Staatsverschuldungskrise allein verantwortliche Multiplikation einfach kein geeignetes Beispiel einfallen oder gar über den Weg laufen. Schlimm.

So ist es in solch situativen Zwangsjackengesamtsituationen nicht selten unhilfreich, nicht nur das Verneinte abermals zu verneinen, um ein möglichst positives Grundgefühl zu erzeugen, sondern einfach auch mal Fünfe gerade sein lassen, Sechser in den eigenen früheren Schulzeugnissen mit einem Original Tintenkiller radikal zu negieren, den traditionellen Vier-Uhr-Tee mit seiner Lieblingsvermieterin keinesfalls platzen zu lassen, alle guten drei Dinge einzusacken – und die Füße nebst Seele bis zum Sanktnimmerleinstag baumeln zu lassen.

In einer solch situativen Zwangsjackengesamtsituation befand sich gerade unser Redaktionsmathematiker Andreas Baier, als ihm ein geeignetes Paradebeispiel über den Weg lief, er flugs nach seinem nigelnagelneuem iPhone griff – und intuitiv dieses wunderbare Gesamtbildkunstwerk schoß.

Der mathematische Mechanismus: «Umhängetasche plus Umhängetasche ist gleich Generation X». Wobei auch von einer angehenden Generation UnionJack gesprochen werden könnte. Außerdem gelang es unserem Zahlenheld vorbildlich, trotz der erschwerten Arbeitsumstände (alles mußte schnell gehen), die Persönlichkeitsrechte der hier abgebildeten Person harmonisch zu wahren, ohne später seine Augen plump mit einem schwarzen Balkan zu verdecken. Chapeau.

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Joel Sossa: «Nature»

14 Sep

via: Ben Hammer

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Aldous Huxley: «The trouble with fiction is that it makes too much sense, whereas reality never makes sense»

13 Sep

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Removies: «Movies With One Letter Removed»

11 Sep

Website Removies
via Nag On The Lake

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Andreas Baier: «Just For Fun»

10 Sep

Andreas Baier: «Just For Fun»

Unser Redaktionsfotograf ist einmal mehr in die Tiefen seiner Festplatten hinabgestiegen und mit jeder Menge Vintagekrempel zurück ans Tageslicht gekehrt. Herausgekommen ist dabei sein neues Jumbobildermäppchen, das komplexer und zugleich einfacher nicht sein könnte. Wir sind – und können es anders nicht sagen – ganz hingerissen, ganz hin und weg, ganz aus dem Häuschen, kurz: Wir sind ganzhinundausdemhäuschenweggerissen. Genau!

Das aktuelle Digital Lookbook Just For Fun enthält eine bunte Mischung von Aufnahmen aus den letzten zwanzig Jahren und stellt eine gesunde und vitaminreiche Akquiseallzweckwaffe dar, die sich für so ziemlich jeden Job empfiehlt – nur nicht für Akt- und eine besonders perfide Form von affektierter Modefotografie.

Allerdings wäre es und ist es auch, nämlich ein prima Premium-Coffee-Table-Book, das sich zwischen einem Schälchen Marmoreiern und einem Stapel Ambiente-Ausgaben sichtlich dienlich fühlen würde. So rein Just For Fun, versteht sich.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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