Archive | July, 2011

2 remarkable Guerilla Marketing Agencies: «Salz Brandz» & «Mister Claims»

31 Jul

Photo by: daily dose of imagery | by Sam Javanrouh

What most of the people in the communication industries seemingly do ignore: The best ideas are born undercover. They come out of the middle of nowhere in order to enlighten the world; to give it what it deserves: nothing but pure attention. Right?

Believe it or not, Salz Brandz and Mister Claims are responsible for some pretty striking campaigns everybody will remember instantly – and on the spot. Just try to find out for yourself – and do some proper research.

Photo by: Mr. Blog

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Earn Big Pay In An Exciting Career!

31 Jul

Click to enlarge significantly

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Lucian Freud Is Dead

31 Jul

Lucian Freud

Lucian Freud, the grandson of Sigmund Freud, died on July, 20 in London at the age of 88. About his work Freud once said: «I paint people not because of what they are like, not exactly in spite of what they are like, but how they happen to be.»

Go to Mr. Sawyer’s Opus: version 0.2 and take a deep look into his work and career. Here is one example, a painting which brought an amount of EUROs 23 millions at a Sotheby’s auction:

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Berlin: «Sir John Hegarty President’s Lecture At The Berlin School»

31 Jul

Sir John Hegarty’s President’s Lecture at the Berlin School. Needless to say: the house was crowded; filled with creatives who’s business performances take place on executive levels.

Alle Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier.

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Ein prüfender Blick auf den Monitor der Kamera beweist: Etwas mehr als zwei volle Stunden Hegarty-Genuß wurden in der Franklinstrasse 15 im Rahmen ihrer nun zum fünfundzwanzigsten Mal stattfindenden «President’s Lecture» von der Berlin School geboten.

Michael Conrad, der Präsident der Berlin School, eröffnet vor vollem Haus die mit Spannung erwartete Abendvorlesung. Das Bildungsprogramm der Berlin School richtet sich übrigens nicht an den kreativen Nachwuchs, sondern an gestandene Haudegen aus den Chefetagen, die über die zunehmende Komplexität des Kommunikationsgeschäftes auf dem Laufenden gehalten werden möchten.

Sir John Hegarty, Mitbegründer der legendären Londoner Werbeagentur BartleBogleHegarty (BBH), kommt gleich zu Beginn seines Vortrages zum Punkt – und präsentiert sein nagelneues Buch. Eigentlich hätte er es «Don’t read this book» nennen wollen, weil die Menschen am liebsten verbotene Dinge tun – und sich sein Buch mit diesem Kommunikationskniff besonders oft verkaufen würde. So richtig belegen konnte Sir John die Richtigkeit seiner These bedauerlicherweise nicht, denn sein Verleger habe ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht – und es lieber «HEGARTY ON ADVERTISING – TURNING INTELLIGENCE INTO MAGIC» genannt. Manchmal sind Verleger halt so. Hegarty: «Whatever you do, you are surrounded by clients. There is always a client you are supposed to deal with.» Auf der anderen Seite waren alle vorrätigen Exemplare nach Beendigung seiner Lesung umgehend ausverkauft. So, who wanna blame the publisher?

Außerdem hätte er sich mit seinem ursprünglichen Buchtitel «Don’t read this book» im Falle einer an ihn herangetragenen negativen Kritik in der luxuriösen Position befunden, diese mit dem Hinweis «Didn’t I tell you not to read my book?» entspannt abschmettern zu können. Diese Chance sei nun vertan.

«Aber besteht das Leben denn nicht aus vertanen Chancen?» fragt mich just im Geiste eine besorgte Mittvierzigerin aus der Spinatstrasse 37. «Tut mir leid, meine Dame, aber ich glaube, Sie haben sich möglicherweise signifikant verlaufen» entgegne ich ihr, was die Situation ebenso signifikant entschärft. Mit seinen vielen Arbeitsbeispielen aus seinem reichen kreativen Leben läßt der weltbekannte Werbeire nämlich keinen Zweifel daran, daß das Leben aus realisierten Chancen zu bestehen habe – und es dies auch tut. Eine gesunde Portion Hartnäckigkeit sei jedoch immer griffbereit in der Nähe zu halten. Es gilt das Prinzip «Never take a NO for an answer.»

Sir John Hegarty ist, diesen Titel teilt er souverän mit dem leider viel zu früh verstorbenen Paul Arden, der personifizierte Minderwertigkeitskomplex deutscher Werbetreibender. Vor diesem Hintergrund nur allzu verständlich, daß sich ein Seminarteilnehmer sogar seine Ohrmuscheln hatte vorher operativ vergrößern lassen (siehe Foto), um seinen Wissensdurst adäquat stillen zu können. Meerschweinchenreport meint: Vor-bild-lich!

Voilà, sämtliche im Raume anwesende Ohrmuscheln lauschen gespannt den Worten des schwarzen irischen Werbeschafes.

Da John Hegarty selbst nie als Texter gearbeitet hat, sondern ausschließlich als Art Director, ist er konsequent visuell eingestellt. Seine provokante These: «Text hemmt die Kommunikation». Das hier gezeigte Anzeigenmotiv belegt seine Überlegung eindrucksvoll. Es kommt nur mit dem Logo des Unternehmens aus. Es ist ein alter Streit zwischen den Kommunikationsgelehrten, ob größere Textmengen der Werbesache dienlich oder eher hinderlich sind. Werbe- und Texterikone David Ogilvy sah die Sache nämlich deutlich anders. Er scheute sich nicht, in Anzeigen akribisch jedes einzelne Wort zu zählen, auch die Absätze und Spalten, in denen er gesetzt war, um daraus klare Ableitungen und Regeln für einen wirksamen Werbetext zu generieren. Hier eines seiner legendären Anzeigenmotive. Und das, ähm räusper, ist eines unserer Anzeigenmotive (für WABCO), das Euer Hamster nach den Regeln Ogilvys kreierte.

Eine der Reaktionen auf vorstehendes Motiv war übrigens ein Schreiben der Firma Porsche, mit der Bitte, die Anzeige nicht mehr zu veröffentlichen, da sich das Unternehmen andernfalls gehalten sähe, Klage einzureichen. John Hegarty blieb entspannt und schrieb zurück, daß ihm eine Statistik vorläge, die besage, daß der Wagen, in dem ein Autofahrer am liebsten einen Unfall verursachen würde, ein Porsche 911 sei. Er schloß sein Schreiben an Porsche mit der Frage, ob es in Ordnung gehe, daß er diese Statistik veröffentliche. Er habe darauf von Porsche nie wieder etwas gehört.

Hegarty erzählte von einem anderen Klageandrohungsschreiben, mit dem es einst Groucho Marx zu tun bekam; und der Komiker einen ähnliche komischen Weg gefunden habe, seinen «Gegner» Warner Brothers ruhig zu stellen. Dieser Briefwechsel ist ebenfalls in John Hegartys Buch zu finden.

Selbstredenderweise besteht Hegartys Vortrag nicht nur aus der Projektion kreativ erfolgreicher Kampagnenbeispiele, sondern auch aus der Beschreibung wichtiger Entscheidungen, die er in seinem Leben getroffen habe. So standen ihm ziemlich zu Beginn seiner Kreativlaufbahn zwei verschiedene Jobs zur Auswahl: Entweder bei Y&R eine ziemlich gut dotierte Position als Art Director anzunehmen – oder für die Hälfte des Geldes als Junior AD bei Benton & Bowles anzufangen, wo ein ziemlich talentierter italienischer Texter sein kreativer Gegenpart sein sollte: Charles Saatchi. Er entschied sich für die Stelle als Junior AD und Charles Saatchi, der übrigens damals noch nicht DER Charles Saatchi war.

Ein weiterer seiner wichtiger Ratschläge: «If you do advertising, be sure that you do not live advertising! Otherwise your work becomes boring.»

Ein bißchen leichtverständliche Fotokunst zwischendurch? Der Kritiker vom Fach: «Mit seinen großformatigen Trinkerportraits macht der Künstler Mustapha Mandelbaum auf die Bedrohung seltener Tierarten aufmerksam, denen durch die zunehmende Klimaerwärmung die Trinkhallen an den wichtigen Knotenpunkten unseres Planeten ersatzlos wegsterben. Schön ist das nicht!» Nein, schön ist das wirklich nicht.

Werbemißverständnisse entstehen leicht durch ungenaue Typografie: hier hätte es eigentlich «W. Werber» heißen müssen. Eigentlich naheliegend.

Das im Anschluß angesetzte Fragestündchen zeugt von der Aufmerksamkeit, mit der das Publikum den Vortrag John Hegartys verfolgte. Michael Conrad mußte irgendwann die Notbremse ziehen, da Sir John andernfalls noch heute dort stehen und Fragen beantworten würde…

Wie entsteht eine gelungenes Pressefoto? So entsteht ein gelungenes Pressefoto.

Und nun zum Moment, auf den ich seit Hegartys «Don’t read this book!» -Erklärung gewartet habe: Ich erstehe noch das letzte in Cellophan verpackte Exemplar und bitte the master himself auf den Schutzumschlag «For Hamlet Hampster – DON’T READ THIS BOOK» zu schreiben. Ich versichere ihm: «I promise you that I will never ever read your book!». Und genau so werde ich es wohl auch halten. Wirklich? Naja, mal sehen…

Get together: in der Bildmitte der Designer Tassilo von Grolman.

Fazit: Eine erstklassige Veranstaltung der Berlin School auf internationalem Top-Niveau.

Buy Hegarty’s book on Amazon.

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Maskull Lasserre: «Staccato»

30 Jul

«Maskull Lasserre was born in Alberta, Canada in 1978. He spent much of his childhood in South Africa before returning to Canada. Lasserre’s drawings and sculptures explore the unexpected potential of the everyday through allegories of value, expectation, and utility. Elements of nostalgia, accident, humor, and the macabre are incorporated into works that induce strangeness in the familiar, and provoke uncertainty in the expected.» Quote taken from artist’s website.

via: Marieaunet

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Truth Well Told – In Bold Typography: «By 719»

30 Jul

via: Design You Trust

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Jean-Philippe Charbonnier: «Zyklus Irrenanstalt»

30 Jul

Photo von Jean-Philippe Charbonnier

Jean-Philippe Charbonnier (1921-2004) wurde in eine finanziell abgesicherte Familie inklusive gebildeter Eltern hineingeboren. Mit neunzehn Jahren entdeckte er die Fotografie, zehn Jahre später wurde er Reporter und fing an, die Welt zu bereisen. Die 80-seitige schwarzweiße Fotostrecke, herausgegeben von der Organisation Reporter ohne Grenzen, zeigt Menschen in den verschiedensten Situationen und Teilen der Welt, die der berühmte Fotograf zwischen 1950 und 1990 festhielt.

Sein Buch «Pour la liberté de la presse – Für die Pressefreiheit» ist hier gegen eine Mindestspende von EURO 8,- pro Exemplar bestellbar.

via: Marieaunet

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Erwin Wurm: «misconceivable» (2010)

30 Jul

via: Designboom

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Arthur Schopenhauer: «Talent hits a target no one else can hit; Genius hits a target no one else can see.»

29 Jul

Photo by Ramón Masats.

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Mike Guppy: «Selected»

29 Jul

I‘m getting a bit nervous being introduced to all these Mona Lisa modifications but in general I have to admit that this is a nice idea.

Website Mike Guppy
via: Beware! Magazine

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Andy Warhol’s TV-Show «Nothing Special»

27 Jul

Eines der nicht realisierten Projekte Andy Warhols war seine Fernsehsendung «Nothing Special». Der Gute war seiner Zeit in vielen Dingen wahrlich weit voraus…

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Fernando Botero Meets Niki de Saint Phalle Meets Malcolm Forbes

27 Jul

Some links like to be followed by the interested in art and culture: Fernando Botero, Fernando Botero, Niki de Saint Phalle, Niki de Saint Phalle, Malcolm Forbes and – of course – Malcolm Forbes.

Just enjoy to extend your knowledge about art and the unexpected.

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«Flesh, baby, flesh!» – «I thought it was cheese …»

27 Jul

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Berlin: «Besuch bei Pentagram»

27 Jul

Foto von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier

Justus Oehler steht mit seinem preisgekrönten Haiti-Plakat typografisch gesehen nicht nur in einer Reihe mit Pentagram-Gründer Alan Fletcher, sondern auch persönlich vor einer der vielen Bürotüren im der Berliner Pentagram-Niederlassung. Eine (geschätzte) Deckenhöhe von ca. 5,32 m bietet den an diesem Ort heranreifenden Ideen genügend Raum zur freien Entfaltung.

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Satchmo plays «Go Down Moses» for his Wife

21 Jul

Und hier habt Ihr die leider nicht ganz einzigartige Möglichkeit, jenen Motivationsstoff zu tanken, der Euch befähigt, der GEMA einen Liebesbrief zu schicken. Macht mal.

via: New York Times

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The Mental Way To Do Sackhüpfen

21 Jul

The African Way To Do Sackhüpfen (here).

via: Movimiento involuntario de los ojos

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The African Way To Do Sackhüpfen

20 Jul

Mal was ganz anderes: Hier geht’s zu den SOS-Kinderdörfern, die sich ebenfalls der derzeitigen Bekämpfung der Hungerskatastrophe in Afrika annehmen. Mehr als 11 Millionen Menschen drohen am afrikanischen Horn zu verhungern.

Oder hat der kleine Junge auf dem Foto etwa den Hungertod verdient, nur weil er so unvorsichtig war, für das Foto in einem abgehackten Elefantenfuß zu posieren?

In other words: Leute, spendet!

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Das moderne Frauenbild im Wandel der Zeit

20 Jul

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Antoine de Saint-Exupéry: «Perfection is achieved, not when there is nothing more to add, but when there is nothing left to take away.»

20 Jul

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Szene mit Klaus Kinski aus dem Film «Five For Hell».

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diastema: «Let’s Get Small And Bible»

20 Jul

Vertreibung aus dem Paradies

Sodom und Gomorra

Kommunion

Romulus und Remus

Bergpredigt

Das alte Testament

Das neue Testament

Christi Himmelfahrt

Das Arbeiten mit kleinen Figürchen in der bildenden Kunst ist wahrlich nichts Neues. Nein. Man beschaue sich beispielsweise die Werke David Levinthals. Oder die eines anderen Künstlers, über den wir schon zweimal berichteten, ich mich aber im Moment partout nicht an seinen seltsam klingenden Namen erinnern will. All I know is that it starts with and «S». «S» for sugar. Das sind nur zwei kleine Beispiele.

Und klein muß es schließlich anlaßgemäß weitergehen. Habe ich eigentlich schon mal daraufhingewiesen, daß ich ein Fan von Worten, in denen ein «ß« vorkommt, bin? Diese Eigenschaft bewahrt mich zum Beispiel davor, darüber nachzudenken, ob das Wörtchen «anlaßgemäß» nach den alten Rechtschreiberegeln von mir vorstehend korrekt niedergeschrieben wurde.

Völlig korrekt: es geht um Niedergeschriebenes von hoher und hehrer Güte: die Bibel. Die Künstlerin mit dem Flickr-Nick diastema nahm sich dieses nicht ganz einfachen Themas an – und interpretierte sie in der ihr eigenen Bildsprache neu, womit sie sich in bester Gesellschaft mit Malern wie Jacopo Robusti, gen. Jacopo Tintoretto, Petrus Paulus Rubens, Raffael da Urbino, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein oder Andy «Last Supper» Warhol – um nur ganz, ganz wenige Beispiele zu nennen – befindet.

Daß es sich bei ihren Werken um religiöse Motive handelt, erwähnt die Künstlerin diastema übrigens mit keiner Silbe. Und das ist aus meiner Sicht der nicht zu übersehende Zusatznutzeneffekt für den Betrachter: Er wird zu eigenständigem Denken, Erkennen und Handeln motiviert; und so zu einem vollwertigen und verantwortungsbewußten Mitglied unserer Globalgesellschaft erzogen.

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