Tag Archives: Kommunikation

DDC Werkstatt: «Zu Besuch in der FACTORY von meiré und meiré»

22 May

Cover des digitalen Booklets «DDC-Werkstattbesuch im Hause meiré und meiré; fotografiert von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
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Die Agentur «meiré und meiré» arbeitet seit 30 Jahren für nationale und internationale Magazine, Marken und Unternehmen an der Schnittstelle von Kultur und Design. Über 90 Mitarbeiter in Köln entwickeln stilprägende Medien zur analogen und digitalen Kommunikation.

Die komplette Bildstrecke über die «DDC-Werkstatt» im Hause «meiré und meiré» kann hier eingesehen werden.

Mike Meiré empfängt die eintreffenden DDC-Mitglieder.
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Ende letzten Jahres wurde Mike Meiré als Ehrenmitglied des DDC gewürdigt; nun lädt er im Rahmen der DDC-Werkstatt in seine «Cologne Factory».

Mike Meiré erläutert im Atelier seine Arbeit.
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Die «Cologne Factory» ist ebenso Ausstellungshalle wie Werkstatt als auch Agenturgebäude. Ein Ort der Möglichkeiten, der Ideen, der Produktion, an dem sich unterschiedliche Disziplinen auf immer wieder neue Weise begegnen. So entstehen zwangsläufig neue Ausdrucksformen.

Mike Meiré und der DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil.
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Im Rahmen der «DDC-Werkstatt» erwartete die Mitglieder des DDC ein Einblick in das interdisziplinäre Zusammenspiel von Architektur, Art Direction, Culture Projects, Digital und Experience Design.

Die «DDC-Werkstatt» ist eine Initiative des Deutschen Designer Clubs (DDC), der die Qualität interdisziplinärer Gestaltung unter den DDC-Mitgliedern und deren Freunden in den Mittelpunkt stellt. Die «DDC-Werkstatt» schafft neue Einblicke und sorgt dafür, dass ohnehin gute Verbindungen noch besser werden.

 

Verleihung der DDC-Ehrenmitgliedschaft
an Mike Meiré in der IHK-Frankfurt

 

DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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DDC-Vorstandssprecher Niko Gültig kündigt dem
Auditorium Mike Meiré als neues DDC-Ehrenmitglied an.
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Mike Meiré betritt die Bühne und
erklärt dem Auditorium seine Arbeit.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Mike Meiré erläutert die Entstehung eines Brand-Eins-Covers.
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Ein Blick in das wohl sortierte Atelier.
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DDC-Vorstandsmitglied Stefan Weil
hält die Laudatio auf Mike Meiré.
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Zurück zur «DDC-Werkstatt»: Die teilnehmenden DDC-Mitglieder erlebten eine entspannte Reise durch die Welt von Magazinen, Marken und Mode. Mike Meiré gab seinen Gästen einen tiefen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise seiner Agentur zum Thema Markenbildung. «Von der Kommunikation zur Codierung» – das ist der Weg, den Mike Meiré mit seinen Kunden zusammen geht. Was ihn antreibt ist die Frage, wodurch eine Marke an Relevanz gewinnt. Es war eine durch und durch inspirierende Veranstaltung.

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Michael Conrad: «Make Culture Your Strategy»

28 Oct

Eine schön tiefsitzende und mit ihrem rotfarbenem Restlicht durch die Fenster der Belle Étage des Käfer’s im Wiesbadener Kurhaus brezelnde Sonne trägt in besonderem Maße zum Gelingen dieses Portraitbildes von Michael Conrad bei. Als Schirmherr des diesjährigen DDC-Wettbewerbs «Gute Gestaltung 13» referiert er vor den Jurymitgliedern über das Thema «Make Culture Your Strategy». Es empfiehlt sich, sich über Michael Conrad hier einen Hauch von schlau zu machen.

Meerschweinchenreportleserinnen und Meerschweinchenreportlesern ist Michael Conrad bereits durch unsere Berichte über die President’s Lectures an der Berlin School of Creative Leadership von Sir John Hegarty, Hartmut Ostrowski, Peter Brabeck-Letmathe, den Freitag Brothers oder Thomas Burrell bestens bekannt.

Das Basislager vor der Belle Étage: Nach den hinreichend strapaziösen und nervenaufreibenden Juryarbeiten grönzte es an einen Akt übermenschlicher Unmenschlichkeit, von den Jurymitgliedern nun auch noch den direkten Einstieg in die marode, quatsch, marmorne Treppenhauswand mit Richtung 2.Stock des geschichtsträchtigen Gebäudes zu velangen. Bei einem Angriff, quatsch, Aperitif werden zunächst die hierfür notwendigen Kräfte gesammelt.

In diesem Beitrag werden auf die sonst üblichen Bildunterschriften und Namensnennungen verzichtet, denn wie heißt es doch so hübsch in strategisch gut und kultiviert ausgerichteten Kreisen? Right: less is more; was in der Praxis so viel bedeutet wie: Nur drei und nicht vier Stückchen Gänseleberpastete.

Die Preisverleihung findet übrigens am Freitag, den 30. November, im Capitol Theater in Offenbach statt. Karten können beim DDC bestellt werden. Außerdem kann man sich unter vorstehendem Link über die Gewinner in den einzelnen Kategorien informieren.

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Sao Paulo: Intelligenter und origineller Telefonieren

11 Aug

Auch von Woody Allen wird das Telefonzellenmodell
Stanley Kubrick in Sao Paulo immer wieder gerne genutzt

In einer Zeit, da wegen der Mobiltelefonitis das gute, gepflegte und auch irgendwie standortbestimmende Gespräch über beispielsweise eine gute, gepflegte und auch geglückte Organtransplantation zwischen kulitivierten Menschen immer schwieriger geworden ist, ist es schön zu wissen, daß es nicht nur die Brasilianer waren, die erstmals eine Millionenstadt, nämlich Sao Paulo, prinzipiell zur werbefreien Zone erklärten sondern sie sich nun irgendwie ebenfalls verpflichtet fühlen, einen Schritt weiter zu gehen und die zentrale Rolle des werbefreien Gehirns bei der Kommunikation in ihr in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken.

Weitere originelle Telefonkäppchen auf Like Cool.
Photograph by Mariane Borgomani.

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Out Now: DDC-Jahrbuch «Gute Gestaltung 12»

7 Aug

DDC-Juror Sascha Lötscher

DDC-Jurorin Marion Eckhardt

DDC-Juror Prof. Hartmut Raiser

Nun ist er endlich ausgeliefert, der aktuelle DDC-Jahresband «Gute Gestaltung 12», der sämtliche von der DDC-Jury prämierten und ausgezeichneten Wettbewerbseinreichungen aus den Bereichen des guten Designs, der guten Architektur, der guten Unternehmenskommunikation sowie der guten Fotografie beinhaltet. Er dient nicht nur der Dokumentation sondern ist zugleich ein anregendes Nachschlagewerk zur eigenen kreativen Standortbestimmung.

Außerdem hatte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier die Freude, die Ehre und das Vergnügen, sämtliche DDC-Jurymitglieder in Einzelportraits adäquat ins Licht zu setzen, sowie Stimmungsbilder von den zweitägigen Juryarbeiten einzufangen. Drei fotografische «Geschmacksmuster» sind vorstehend abgebildet. Hier ist das komplette Bildpaket einsehbar.

Allerdings auch im besagten DDC-Jahrbuch «Gute Gestaltung 12», das hier beim DDC zu bestellen ist.

Und so sieht sie aus, die gute und schöne von Michael Eibes gestaltete DDC-Trophäe:

DDC-Gute-Gestaltung-Trophäe

Die Wettbewerbsunterlagen für den diesjährigen DDC-Wettbewerb «Gute Gestaltung 13» können bereits ebenfalls beim DDC hier digital abgefragt werden. Übrigens dürfen sich Früheinreicher bis zum 31. August diesen Jahres mit einer stark ermäßigten Einreichegebühr von lediglich EURO 205,- (inkl. MWSt) hinreichend zuvorkommend subventioniert fühlen.

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Otl Aicher: «Lichtbericht»

20 Feb

Schmuckbild – Quelle: Internet

Was kann eine gekonnte Unternehmenskommunikation im Vergleich zu einer weniger gekonnten Unternehmenskommunikation ausrichten? Vor dieser Frage stehen nicht eben wenige Betriebswirte, wenn es mal wieder darum geht, die den Ausgaben gegenüberstehende Mehrwerte für das jeweilige Unternehmen zu bewerten. Die Antwort ist ziemlich einfach: Zum Beispiel ein Unternehmen vor der Pleite bewahren.

So geschehen durch Otl Aicher, der es allein durch seine konsequenten und genialen Kommunikationsmaßnahmen fertigbrachte, ERCO nicht nur aus den roten Zahlen hinauszubringen, sondern das Lichtunternehmen weltweit zu einer führenden Marke auszubauen.

Wie sehr ERCO die Verdienste Otl Aichers nach wie vor schätzt, sie hegt und pflegt, läßt sich auch daran ablesen, daß sich jede einzelne Ausgabe seines legendären Lichtberichts noch heute von der ERCO-Seite herunterladen läßt.

Stellvertretend für alle Hefte haben wir uns für die Nummer 17 entschieden, die wir nachfolgend als Download verlinkt haben. Von hier aus haben Sie Zugriff auf sämtliche Ausgaben. Immer fotografiert von den damals besten der besten Fotografen.

Auf der Linotype-Seite können Sie, so Sie es wünschen, Otl Aichers Schriftfamilie Rotis käuflich erwerben.

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DDC-Tribüne in der Frankfurter Romanfabrik

22 Sep

Der DDC in der Frankfurter Romanfabrik. Es war ein schöner dreigeteilter Abend. Peter Zizka stellte «Metamorphosen. Design zwischen Erneuerung und Anpassung» vor. Der Band erschien soeben in der Taschenbuchreihe DDC Designbibliothek. Gefolgt von einer irrsinnigen Performance der beiden Herren Claus A. Froh und Frank Wolff. Danach gab DDC Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu gemeinsam mit Ingrid El Sigai per Lesung einen Einblick in seine Berufsjahre von 1971-2011. Ach ja, der anschließende Gedankenaustausch kam ebenfalls nicht zu kurz. Und nun: Ab ins Präsens:

Das Bekleidungsunternehmen «Dolzer» direkt neben der «Romanfabrik»

Bevor wir uns inhaltlich vorstehend skizzierter «Speisekarte» widmen, wäre es möglicherweise durchaus von Vorteil, sich kurz Gedanken über das Verhältnis von innen und außen zu machen. Über das berühmte Zitat «Mens sana in corpore sano» beispielsweise. Und in welchem Kontext es zur Literatur stehen könnte; denn: Kann ein gesunder Körper samt gesundem Geist von einem ungebügelten Hemd umgeben sein? Oder: Wie fühlt sich ein mit viel Liebe zusammengestellter Textband, der Aufsätze bekannter Spitzengeister enthält, in einer zerknautschten Maul-, quatsch, Manteltasche?

Für alle, die nicht genau wissen, wie sich ihr Körper zum jeweiligen Ereignis fühlen soll, hält Dolzer im Netz den ultimativen Dolzer Dresscode parat. Denn, so der digitale Beipackzettel: «Ob Büroalltag, Cocktail-Party oder offizieller Geschäftsanlass: Mit unserem Dresscode erhalten Sie eine zeitlose Orientierung zur anlass- und typgerechten Auswahl Ihrer Garderobe. Die wichtigste Grundregel: Die Auswahl des angemessenen Outfits bestimmen der Anlass, die Tageszeit und die Angabe auf der Einladung, die Sie erhalten haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und natürlich beim Gutaussehen!» Und weil das renomierte Premiumbekleidungsunternehmen es trefflich versteht, das aktive Lesen mit dem passiven Gutaussehen harmonisch in Verbindung zu bringen, ist es konsequenterweise neben der «Romanfabrik» bestens plaziert. Den Herren mit dem ungebügelten Hemd in Vordergrund des Bildes haben wir vor- und fürsorglich unkenntlich gemacht. Um den Schuldigen zu beschützen. Und Dolzer natürlich auch. Und den Rest der Welt ebenfalls. So sind wir nunmal.

«Mit sonnigen Grüßen!»: Anna Tanriverdi und Anne Tecklenburg.

Anna Tanriverdi begrüßt einen weiteren Gast. Im Hintergrund Prof. Olaf Leu und Werner Ruwald.

Im Gespräch: Werner Ruwald und DDC-Gründungsmitglied Prof. Olaf Leu.

Gekonnter Fingerzeig: Prof. Olaf Leu (links) und Prof. Friedrich Friedl (rechts). Ins Buch vertieft: Peter Zizka (links) und Ingrid El Sigai (rechts).

Auch hier vorbildliche Handhaltungen, die jeweils auf eine ausgeglichene Gesprächsführung schließen lassen. Vordergrund, von links nach rechts: Prof. Olaf Leu, Eva Leu und Prof. Friedrich Friedl. Im Hintergrund, von links nach rechts: Erhard Sobeck und Peter Zizka.

Prof: Olaf Leu begrüßt Erika Müller. Im Hintergrund: Erhard Sobeck (Hansen Werbetechnik) im Gespräch mit Peter Zizka.

Kniebeugen? Dirigieren? Beim Fotografieren versehentlich das iPhone fallengelassen? Meerschweinchenreport weiß es besser: Die Begrüßung eines guten Freundes steht kurz bevor.

Wenn rot gestrichene Wände zu Vorhängen werden: Erhard Sobeck im Gespräch mit Peter Zizka.

«Die Blitzlichtwürfellichtästhetik der 1960er Jahre ist in meinen Schädelwänden derzeit das ganz große Ding!». Klar, daß wir bei diesem Sachverhalt gar nicht anders können, als dem Drängen unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier (DDC) nachzugeben – und dieses Bild ebenfalls publizieren. «Außerdem», so fügt er hinzu, «erinnert mich speziell dieses Foto irgendwie an das Arbeitszimmer von Frank Lloyd Wright, ohne jedoch genau begründen zu können, warum dem so ist.» A-ha! Hinter den beiden Lampenschirmen, von links nach rechts: Prof. Olaf Leu und Prof. Dr. Rösch. Und auf dem Tisch in der Bildmitte die beiden Leu’schen «Bilanz»-Bände 1 (rot) + 2 (blau).

Noch ist Zeit, gemeinsam die spätere Lesung zu besprechen. Von links nach rechts: Ingrid El Sigai sowie Olaf und Eva Leu.

Eva Leu begrüßt Prof. Dr. Rösch.

Der Saal füllt sich Zug um Zug. Einige DDC-Mitglieder tragen stolz ihren Gelbepunktereißverschluß zur Schau.

Ein weiterer Gast ist soeben eingetroffen: Sven Leu.

Architektin Nicole Kerstin Berganski.

DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig.

Als sich das Bullaugentor ein weiteres Mal öffnet, durchschreitet Valentin Heisters das gleißende Gegenlicht und verkündet via seines gut gestalteten Grinsens, daß Arbeiten per se mit Freude behaftet ist. Von links nach rechts: Sven Leu (mit Motorradhelm), Valentin Heisters (mit Pilotenkoffer) und ein Literaturinteressierter, mit ich dem mich den Abend über prima unterhalten habe.

DDC-Vorstandssprecher Michael Eibes begrüßt die anwesenden DDC-Mitglieder sowie die zahlreichen Gäste, zu denen auch einige Rotarier gehören.

DDC-Vorstandssprecher Michael Eibes über die Bedeutung der gelben Farbe …

sowie über gute Taten aus dem Verborgenen heraus. Beziehungsweise umgekehrt.

DDC-Vorstandsmitglied Peter Zizka betritt die Bühne. Es geht unter anderem um die gute alte – und eigentlich nicht zu beantwortende – Frage, ob zuerst das Design-Ei oder gar das Design-Huhn das Licht der Design-Welt erblickte. Ich persönlich vertrete die Ansicht, daß es der Design-Taschenrechner von DDC-Ehrenmitglied Dieter Rams war. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Die DDC-Vorstandsmitgliedmetamorphose beginnt. Bis sie abgeschlossen ist, will ich Euch einen kleinen Ausschnitt aus dem Vorwort von Andreas Platthaus, FAZ, zitieren: «Mit seiner Publikationsreihe strebt der DDC die Schaffung eines Sammelbeckens für interessante Beiträge zum Design an. In ihm soll theoretisch, begrifflich wie ideologisch das aufgefangen und konkretisiert werden, was betreffs Gestaltung häufig zu sehr im Allgemeinen bleibt. Daß gleich für die erste Ausgabe eine Gruppe solch hochqualifizierter wie prominenter Autoren gewonnen werden konnte, zeigt den Anspruch und setzt Maßstäbe für die Fortführung der DDC Design Bibliothek.» Na bitte!

In ihrer Perfomance treffen der Lyriker Claus A. Froh und der Cellist Frank Wolff (auch als «Stadtstreicher von Frankfurt» bekannt) erstmals mit ihrem Programm «text & töne» auf einer Bühne zusammen. Eine literarisch-musikalische Jam-Session im improvisierten Miteinander und Gegeneinander von Textstimme und Cello. Ein Ereignis von so hoher Qualität und Güte, daß es unser Redaktionsfotograf vorzog, während der künstlerischen Darbietung gar nicht oder nur mit zugekniffenen Augen zu fotografieren; beziehungsweise hierfür die kleinen Zwischenpausen abzuwarten.

Um die Künstler nicht ein weiteres Mal zu stören, bleibt nachfolgende Bildstrecke unkommentiert.

Nochmal zum Mitschreiben: Wir können nicht anders, als das künstlerische Wirken der Herren Claus A.Froh und Frank Wolff unbedingt weiterzuempfehlen.

Prof. Olaf Leu vor einem Tableau mit seinen eigenen Arbeiten, die in der nun folgenden «Bilanz»-Lesung unter der Mitwirkung von Ingrid El Sigai eine zentrale Rolle spielen. Den ersten Teil seiner Autobiografie, die seine Zeit von 1951 bis 1970 beschreibt, stellte Olaf Leu bereits 2009 in der Romanfabrik vor. Sein zweiter Teil befaßt sich nun mit der Zeit von 1971 bis 2011.

Wir freuen uns auf Geschichten und Erlebnisse von Olaf Leu als Packungs- und Kalendergestalter, als «Goethe»-Reisender in Sachen Design, als Typograf, als Corporate Designer, als Design Juror, als Design Consultant, als Design Professor. Lebensnah, lehrreich, unterhaltsam, zuweilen launig und sehr persönlich. Die schöne Stimme von Ingrid El Sigai macht diese Lesung zu einem besonderen Hörerlebnis.

Auch hier bleiben die nachfolgenden Bilder dieser Performance weitestgehend unkommentiert.

Die Frankfurter Romanfabrik verfügt über ein erstaunliches Fassungsvermögen an Zuschauern. Dank seiner hügeligen Landschaften und großzügigen Park- und Zapfhahnanlagen innerhalb des Gebäudes ist sie in der Lage, mehrere tausend kulturinteressierte Gäste zu empfangen und artgerecht zu bewirten. Kenner der Location sprechen inzwischen voller Hochachtung von «Little Woodstock». Das Foto entstand vom Mischpult des Toningenieurs aus. Deutlich zu erkennen sind die Regler im Vordergrund, die bei fachgerechter Bedienung den Veranstaltungsort mit einer beeindruckenden Klangkulisse versorgen.

Mischpultregler in Großaufnahme, in dem sich die zahlreichen Lichter von Fanfeuerzeugen widerspiegeln. Unser Redaktionsfotograf möchte darauf hingewiesen wissen, daß bei diesem Bildnis ein Werk Edward Westons Pate gestanden habe, nämlich jenes, das eine aufrecht stehende Meeresmuschel zeigt. Die Meerschweinchenreportredaktion kann das jedoch nicht nachvollziehen. Die eine Hälfte der Redakteure sieht eher Edward Westons nicht minder berühmte «Paprika» als Vorbild, während die andere Hälfte mehr den startenden (oder gerade landenden) Helikopter vor der nächtlichen Kulisse New York Citys von Andreas Feininger sieht. So richtig Genaues weiß aber letztlich niemand.

Die unmißverständliche Visualisierung des alten Kommunikationsprinzips «Hören. Sehen. Sagen.»

DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig: «Sind wir nicht alle ein bißchen Sin City?»

Von links nach rechts: Ein erstklassiger Gestalter, der in seiner erstklassigen Gestalt nicht gezeigt werden möchte, und Patricia Eibes.

Dasselbe gestalterische Prinzip wie im vorangegangenen Bild. Aber diesmal bei mehr Licht.

Von links nach rechts: Frank Wagner, Prof. Olaf Leu und – ganz signaturempfangsbereit: Silvia Werfel.

Von links nach rechts: Erhard Sobeck, Frank Wagner sowie Prof. Olaf Leu mit einem Mitbringselschal von Oliver Hesse.

Nach der Performance: Der Cellist Frank Wolff im Gespräch mit Gästen.

Konstruktive Mischpultgespräche. Von links nach rechts: Achim Heine, Frank Wagner, Peter Zizka und Oliver Hesse.

Von links nach rechts: DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig im Gespräch mit Elisabeth Budde.

Die beiden Herren Achim Heine sowie Oliver Hesse gibt es heute in zwei Ausführungen. Hier: «Ausführung I»

Und hier: «Ausführung II»

Oliver Hesse.

Oliver Hesse und Lisa Schulze Oechtering. Im Hintergrund einmal mehr Dolzer. Diesmal in romantisches Filmlicht getaucht: Während auf der linken Seite Humphrey Bogart seine Geliebte mit frisch gefertigtem Feuerzeugfeuer versorgt und sie bedrängt, doch bitte ohne ihn das bereitstehende Taxi zu besteigen, besingt zur Rechten unter der Laterne Lale Andersen Lili Marlen. Eine Möglichkeit. Eine andere Alternative: Ein nach frischen Tättowierungen dürstender Abgeordneter des Deutschen Bundestages untermauert sein Verlangen durch westsidestoryeske Gesangeseinlagen, die er die Stufen fast komplett hinaufkriechend laut vor sich hin knödelt. Oben öffnen sich die Pforten der heiligen Hallen: Der erste Mitarbeiter des Hauses, der voller Stolz das neue Schuhwerk seines Herrn einläuft, nähert sich dem Verwirrten mit einem Silbertablett, um ihn einerseits mit etwas frisch aufgebrühtem Tee sowie einigen Keksen zu besänftigen, andererseits jedoch nachhaltig darüber aufzuklären, daß er sich in der Tür geirrt habe. Das Vorhaben gelingt. Der Suchende will umgehend sein Mandat zurückgeben und schwört, sofort mit dem Sammeln von Spendengeldern zu beginnen, die dem Bau eines Opernhauses in der Serengeti zugute kommen sollen. Beide singen im Duett «O Isis und Osiris» beziehungsweise «Rule Britannia», was sich in beiden Fällen überraschend gut anhört. Der Vorhang fällt. Das Publikum spendet begeistert Applaus. Und das beste: Die beiden abgebildeten Personen heißen immer noch Oliver Hesse und Lisa Schulze Oechtering.

Alles in allem war es einmal mehr eine gelungene DDC-Veranstaltung.

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Thilo von Debschitz spricht heute im New Yorker Pratt Institute

21 Sep

Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung «SenseMaker Dialogs» des New Yorker Unternehmens Humantific spricht Q-Geschäftsführer Thilo von Debschitz im Pratt Institute, New York City, über sein bislang persönlichstes Gestaltungsprojekt.

Der Vortrag findet heute, am Mittwoch, 21. September, um 19 Uhr im Pratt Institute, 144 West 14th Street, New York, statt. Wer jetzt schnell zum Flughafen hechtet und sich einen Platz im nächsten Flieger sichert, der kann es wegen des sechsstündigen Zeitunterschiedes noch schaffen, von Debschitz’ Vortrag vor Ort persönlich beizuwohnen. Wir wünschen einen angenehmen Flug!

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Record Cakes

7 Feb

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Vorbildlich kreatives Wiesbaden – Wiesbaden Magazin

20 Nov

Das Wiesbaden Magazin lag gestern zum vierten Mal der FAZ bei. Einmal mehr zeigt die Landeshauptstadt Hessens was sie hat: Geschichte inklusive Kaiser Wilhelm, Dostojeweski und das Spielcasino beherbergende Kurhaus; heiße bis höchstheiße Römerquellen; parkgroße Park-, Grün- und Autowaschanlagen; den Rat der Wirtschaftsweisen; eine durch HSRM und EBS großzügig angelegte Hochschullandschaft bis hin zum Weinanbaustudium in Geisenheim; das Caligari; die Linie 1, mit der der Verfasser dieser Zeilen früher vom Nerotal aus in die Schule gefahren ist; gesunde, komfortable und schön anzusehende Altbausubstanz bis zum Abwinken und – not to forget – ein breitgefächertes Angebot an international angesehenen Agenturen und Designbüros in den Segmenten Filmproduktion, Unternehmenskommunikation und Eventmanagement, das sich mehr als nur einfach sehen lassen kann.

Das Wiesbaden Magazin umfaßt 28 Seiten, ist kupfertiefgedruckt und besticht durch seine aufgeräumte sowie formorientierte Gestaltung, an der sich selbst das vielfach preisgekrönte Süddeutsche Zeitungmagazin noch das eine oder andere Scheibchen wird abschneiden können.

Bezugsquellennachweis:
Wiesbaden Marketing GmbH
Martin Michel (V.i.S.d.P.)
Postfach 6050
D- 65050 Wiesbaden